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DE19910440A1 - Reinigungsgerät für Rohre oder rohrförmige Kanäle - Google Patents

Reinigungsgerät für Rohre oder rohrförmige Kanäle

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Publication number
DE19910440A1
DE19910440A1 DE1999110440 DE19910440A DE19910440A1 DE 19910440 A1 DE19910440 A1 DE 19910440A1 DE 1999110440 DE1999110440 DE 1999110440 DE 19910440 A DE19910440 A DE 19910440A DE 19910440 A1 DE19910440 A1 DE 19910440A1
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Germany
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cleaning
nozzle
cleaning device
nozzles
rotation
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Withdrawn
Application number
DE1999110440
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English (en)
Inventor
Friedhelm Ehle
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    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/04Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes
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    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
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Abstract

Ein Reinigungsgerät (1) für vom Benutzer nicht begehbare Rohre oder rohrförmige Kanäle hat wenigstens eine oder zwei seinen Vortrieb bewirkende Rückstoßdüsen (4) und gegebenenfalls weitere Austrittsdüsen für Reinigungsflüssigkeit, wobei wenigstens eine, bevorzugt alle diese Düsen Rotordüsen sind, die einen taumelnden beziehungsweise beim Auftreffen eine geschlossene Kurve bewirkenden Strahl abgeben, so daß beim Vortrieb und beim Zurückziehen entsprechende Flächen beaufschlagt und gereinigt werden. Dadurch können auch pastöse Ablagerungen rückstandsfrei beseitigt werden, statt daß ein geradliniger scharfer Strahl nur Streifen in solche Ablagerungen schneidet. Da die Zahl der Hin- und Herbewegungen bei einem Reinigungsvorgang vermindert werden kann, kann durch die Verwendung solcher Rotordüsen gegebenenfalls auch Reinigungsflüssigkeit eingespart werden.

Description

Die Erfindung betrifft ein Reinigungsgerät für Rohre oder rohrförmige Kanäle mit einem Schlauchanschluß und wenigstens einer oder zwei den Vortrieb des Reinigungsgerätes innerhalb des Rohres oder des Kanales bewirkenden Rückstoßdüsen, wobei die Rückstoßdüsen und/oder wenigstens eine schräg zur oder in Richtung des Vortriebes wirkende Düse zur Abgabe von Reinigungsflüssigkeit, insbesondere von Wasser, und somit als Reinigungsdüse wirkend vorgesehen sind.
Derartige Reinigungsgeräte für über ihre Länge nicht begehbare Rohre oder Kanäle sind bekannt. Damit das Reinigungsgerät in einem solchen nichtbegehbaren Rohr oder Kanal vorwärtsbewegt wird, hat es die erwähnten Rückstoßdüsen, die gleichzeitig auch Reinigungsflüssigkeit abgeben können. Während des Vortriebes wird der Zuführschlauch von der Reinigungsperson mehr und mehr freigegeben, bis das Ende des zu reinigenden Abschnittes eines solchen Rohres oder Kanales erreicht ist. Danach kann das Reinigungsgerät mit Hilfe des Schlauches oder gegebenenfalls auch eines sonstigen Zugelementes bei weiterhin austretender Reinigungsflüssigkeit wieder zurückgezogen werden.
Dabei können auch Krümmungen oder Abzweigungen oder sonstige Richtungsänderungen während des Vortriebes problemlos bewältigt werden. Sowohl während des Vortriebes als auch beim anschließenden Zurückziehen des Reinigungsgerätes findet dabei die Reinigung statt. Dabei könnte es schon genügen, die für den Vortrieb vorgesehenen Rückstoßdüsen alleine auch als Reinigungsdüsen wirken zu lassen, jedoch kann eine verbesserte Reinigung dadurch erzielt werden, daß zusätzlich weitere Düsen schräg zur Bewegungsrichtung oder auch genau in Richtung des Vortriebes vorgesehen sind.
Bei den bisher innerhalb von Rohre oder rohrförmigen Kanälen verwendeten derartigen Reinigungsgeräten ist jedoch nicht immer gewährleistet, daß beispielsweise pastöse Verunreinigungen, wie sie in solchen Kanälen nicht selten sind, nicht vollständig, sondern nur streifenförmig gelöst werden, weil die Strahlen der Düsen im Interesse einer hohen Wirksamkeit mit hoher Geschwindigkeit aus dem Reinigungsgerät abgegeben und mehr oder weniger punktförmig auf die zu reinigende Fläche gerichtet werden. Dies führt dazu, daß sie bei pastösen Verunreinigungen allenfalls streifenförmige Ablösungen erzielen und also erhebliche Verunreinigungsreste in einem derartigen Rohr oder Kanal verbleiben, aus denen relativ bald wieder Verstopfungen entstehen können.
Aus DE 296 10 402 U1 ist bereits ein Reinigungsgerät bekannt, bei welchem ein Teil des Reinigungskopfes rotieren kann, so daß die daraus austretenden Reinigungsstrahlen während des Vorschubes und während der Rückzugbewegung umlaufen. Dadurch werden statt etwa geradliniger Streifen aber lediglich schraubenlinienförmige Streifen in eine pastöse Verschmutzung geschnitten. Dies kann zwar zu einer Verbesserung der Reinigung führen, weil die einerseits beim Vortrieb und andererseits beim Rückzug entstehenden Schraubenlinien oder Spiralen sich schneiden können, so daß größere Partien solcher pastöser Verschmutzungen gelöst werden können, jedoch besteht weiterhin die Gefahr, daß auch Teile der pastösen Verschmutzung in dem Rohr oder Kanal zurückbleiben.
Es besteht deshalb die Aufgabe, ein Reinigungsgerät der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welchem die Reinigungswirkung weiter verbessert und ein Rückstand auch von pastösen Verschmutzungen innerhalb eines unzugänglichen Rohres oder Kanales weitestgehend ausgeschlossen werden kann, ohne die Wirksamkeit des Strahles beim Auftreffen auf Verschmutzungen zu vermindern.
Die Lösung dieser scheinbar widersprüchlichen Aufgabe besteht darin, daß wenigstens eine der Düsen des Reinigungsgerätes zur Abgabe eines gleichzeitig ausgelenkten und rotierenden, mit seinem Ende eine geschlossene Kurve oder einen Kreis beschreibenden Strahles ausgebildet ist, wobei der Düsenkanal der Düse drehbar und dabei schräg zu seiner Dreh- oder Rotationsachse angeordnet ist.
Auf diese Weise kann der eigentliche Strahl seine Querschnitts­ abmessung und auch seine Geschwindigkeit und damit seine jeweilige punktuelle Wirksamkeit behalten, aber während seiner Wirkung nicht nur einen Streifen bilden, sondern jeweils eine Fläche umschließen, so daß während des Vorschubes eine entsprechende flächige Reinigung entsteht, innerhalb welcher keine Streifen von pastösen oder sonstigen Verschmutzungen zurückbleiben können, wenn die Einwirkzeit genügend lange gewählt wird.
Wird die Größe der von dem rotierenden Strahl umschlossenen Fläche genügend groß gewählt, kann bei geschickter Anordnung des Reinigungsgerätes und der entsprechenden Reinigungsdüsen ein Kanal mit weniger Hin- und Herbewegungen dieses erfindungsgemäßen Reinigungsgerätes praktisch rückstandsfrei gereinigt werden, als es mit herkömmlichen Reinigungsgeräten der Fall ist. Die Erfindung sieht also die Verwendung einer oder bevorzugt mehrerer Rotordüsen, wie sie bisher für handbetätigte Hochdruckreinigungsgeräte beispielsweise aus DE 44 33 646 A1 bekannt sind, für ein Reinigungs­ gerät vor, welches selbsttätig aufgrund eines Rückstoßes durch ein nicht zugängliches Rohr oder einen nicht zugänglichen rohrförmigen Kanal geschickt und dann wieder zurückgezogen wird.
Besonders günstig ist es dabei, wenn alle den Vortrieb bewirkenden Rückstoßdüsen jeweils als einen ausgelenkten und rotierenden Strahl abgebende drehbare Düsen oder Rotordüsen ausgebildet sind. Demgemäß wird schon bei einer Vorwärtsbewegung von jeder dieser Düsen eine Fläche der Innenseite des Rohres oder Kanales gereinigt, so daß mit wenigen Hin- und Herbewegungen des Reinigungsgerätes eine gründliche Reinigung ermöglicht wird.
Eine noch bessere und schnellere Reinigungswirkung kann erreicht werden, wenn sowohl die den Vortrieb bewirkenden Rückstoßdüsen als auch wenigstens eine weitere schräg zum Vortrieb und/oder in Richtung des Vortriebes angeordnete Düse als rotierende Düse ausgebildet ist, deren Düsenkanal schräg zu ihrer Rotationsachse angeordnet ist. Somit kann schon während des Vortriebes eine noch gezieltere Reinigung der Innenwand des Rohres oder Kanales mit einer oder mehreren solchen Reinigungsdüsen erzielt werden, die dann beim Zurückziehen des Reinigungsgerätes vervollständigt wird.
Beispielsweise kann wenigstens eine schräg zur Vortriebsrichtung orientierte und eine in Vortriebsrichtung orientierte Reinigungs­ düse vorgesehen sein, von denen wenigstens eine einen rotierenden, schräg zur Rotationsachse angeordneten Düsenkanal aufweist. Die schräg zum Vortrieb gerichtete Düse bewirkt dann während des Vortriebes eine flächige Reinigung der Rohr- oder Kanalinnenseite, während die genau in Vortriebsrichtung weisende Düse vor allem Krümmungen oder Abzweigungen beaufschlagt. Die Schräge zur Vortriebsrichtung kann dabei etwa nach vorne oder aber auch nach hinten oder zur Seite der Rohrachse und des Vorschubes gerichtet sein.
Eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Reinigungsgerätes kann darin bestehen, daß das Reinigungsgerät einen Außenmantel hat, von welchem wenigstens ein Teilbereich drehbar gegenüber dem Reinigungsgerät selbst ausgebildet und gelagert und durch Reinigungsflüssigkeit und deren Druck drehangetrieben ist, und daß in diesem rotierenden Außenmantel oder Teilbereich des Außenmantels wenigstens eine Reinigungsdüse mit drehbarem Düsenkanal angeordnet ist, der schräg zu seiner Rotationsachse verläuft. Es kann also wenigstens eine Rotordüse vorgesehen sein, die insgesamt um die Längsmittelachse des Reinigungsgerätes "kreist", also eine Umfangsfläche an der Innenseite eines Rohres oder Kanales bestreichen kann. Bei genügend langsamem Vorschub kann so die gesamte Rohrinnenwandung flächig gereinigt werden, so daß entsprechend wenige Hin- und Herbewegungen, gegebenenfalls nur eine einzige Vorschub- und eine einzige Rückzugbewegung schon für eine vollständige Reinigung auch von pastösen Verunreinigungen ausreichen kann.
Besonders günstig ist es dabei, wenn der drehbare Außenmantel mehrere Reinigungsdüsen mit insbesondere unterschiedlichen Strahlrichtungen aufweist, von denen wenigstens eine, bevorzugt alle, einen rotierenden Düsenkanal mit schräg zur Drehachse angeordnetem Verlauf haben, also als Rotordüsen ausgebildet sind. Wenn dabei deren Austritte am Umfang noch etwas gegeneinander versetzt sind, können schon während des Vorschubes die Innenflächen eines Rohres oder rohrfömigen Kanales mehrfach beaufschlagt und entsprechend gründlich gereinigt werden.
Die Erfindung macht sich also bei einem Reinigungsgerät der eingangs genannten Art die Erkenntnis zunutze, daß ein rotierender, von einer Rotordüse abgegebener Reinigungsstrahl im Gegensatz zu den bisher bei solchen Reinigungsgeräten für erforderlich gehaltenen scharfen geradlinigen Strahlen eine flächige Reinigung auch in unzugänglichen Rohren und Kanälen erzielen kann. Somit kann nicht nur der Reinigungsvorgang verbessert und eventuell auch beschleunigt werden, sondern es kann auch von einer Einsparung von Reinigungsflüssigkeit ausgegangen werden, weil diese effektiver wirksam gemacht wird.
Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt in schematisierter Darstellung:
Fig. 1 ein Reinigungsgerät für Rohre oder rohrförmige Kanäle mit einem Schlauchanschluß und zwei den Vortrieb gewirkenden Rückstoßdüsen, die gleichzeitig Reinigungs­ düsen sind und einen rotierenden Strahl abgeben,
Fig. 2 ein Reinigungsgerät mit zwei rotierenden Rückstoßdüsen und einer in Vortriebsrichtung orientierten, ebenfalls rotierenden Düse,
Fig. 3 eine Ausführungsform eines Reinigungsgerätes mit zwei einen Rückstoß bewirkenden, einen rotierenden Strahl abgebenden Rückstoßdüsen und insgesamt drei in unter­ schiedlichen Winkeln zur Vortriebsrichtung rotierende Reinigungsstrahlen abgebenden Reinigungsdüsen sowie
Fig. 4 eine Ausführungsform eines Reinigungsgerätes mit rotierendem Außenmantel, in welchem rotierende oder Rotordüsen mit unterschiedlichen Austrittsrichtungen angeordnet sind, deren eine einen Rückstoß und somit Vortrieb bewirkt.
Bei den nachfolgenden Ausführungsbeispielen erhalten hinsichtlich ihrer Funktion übereinstimmende Teile auch bei unterschiedlicher Gestaltung übereinstimmende Bezugszahlen.
Ein im ganzen mit 1 bezeichnetes Reinigungsgerät dient dazu, vor allem nicht begehbare Rohre oder rohrförmige Kanäle im Inneren zu reinigen und vor allem auch von schlammartigen oder pastösen Verunreinigungen zu befreien. Dazu hat das jeweilige Reinigungsgerät 1 einen Schlauchanschluß 2, an welchem jeweils ein Zuführschlauch 3 für die Reinigungsflüssigkeit angreift.
An den verschiedenen Ausführungsbeispielen dieses Reinigungsgerätes 1 mit Schlauchanschluß 2 und Schlauch 3 sind nun jeweils Rück­ stoßdüsen 4 vorgesehen, die in den Zeichnungen jeweils durch den Austritt von schematisiert angedeuteten Reinigungsstrahlen 5 angedeutet, im übrigen aber nicht näher dargestellt sind.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Reinigungsgerätes 1 mit zwei derartigen Rückstoßdüsen 4, die gleichzeitig etwas schräg zu der Richtung des Vortriebes und dem gemäß des zu reinigenden Rohres angeordnet sind, also sowohl während des Vortriebes als auch während des anschließenden Rückzuges nicht nur den Vortrieb bewirken, sondern auch die Innenseite des zu reinigenden Rohres oder Kanales beaufschlagen und reinigen. Dabei ist durch die schraubenlinienförmi­ ge und gleichzeitig spiralige Form der Reinigungsstrahlen 5 angedeutet, daß die jeweilige Düse 4 ihrerseits rotiert, wobei ihr Düsenkanal drehbar und gleichzeitig schräg zu der Dreh- und Rotationsachse angeordnet ist, wie es von einer Rotordüse etwa gemäß DE 44 33 646 A1 an sich für eine andere Anwendung bekannt ist.
Fig. 2 zeigt ein Reinigungsgerät 1, bei welchem sowohl die den Vortrieb bewirkenden Rückstoßdüsen 4 als auch eine weitere in Richtung des Vortriebes angeordnete Düse 6 als rotierende Düsen ausgebildet sind, deren Düsenkanal also - wiederum in nicht näher dargestellter Weise - schräg zur Rotationsachse angeordnet ist, so daß ein Reinigungsstrahl 5 entsteht, der bei seinem Auftreffen eine geschlossene Kurve erzeugt. Es leuchtet ein, daß der Umfang dieser Kurve um so größer wird, je weiter sich die Auftreffstelle dieses Strahles 5 von der Düse 4 oder 6 entfernt befindet.
Fig. 3 zeigt ein Reinigungsgerät 1 mit zwei Rückstoßdüsen 4 und drei in Richtung des Vortriebes in unterschiedlichen Winkeln orientierten Düsen 6, wobei alle Düsen 4 und 6 als Rotordüsen ausgebildet sind und entsprechende rotierende Strahlen abgeben, die bei ihrem Auftreffen also entsprechende Flächen umgrenzen und bei ihrem Vorschub diese Flächen als breite Streifen fortsetzen und reinigen. Dabei könnten sowohl in Rückstoß- als auch in Vortriebsrichtung bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen am Umfang verteilt auch jeweils noch mehr solche Rotordüsen 4 und/oder 6 vorgesehen sein.
Fig. 4 zeigt eine weiter abgewandelte Ausführungsform eines Reinigungsgerätes 1 mit Schlauchanschluß 2 und Schlauch 3, bei welcher das Reinigungsgerät 1 einen drehbaren Außenmantel 7 etwa gemäß DE 296 10 402 U1 hat, welcher Außenmantel 7 durch den Druck der Reinigungsflüssigkeit drehangetrieben ist. In diesem rotierenden Außenmantel 7 kann wiederum eine oder gemäß Fig. 4 können mehrere, zum Beispiel drei unterschiedliche Austrittsrichtungen bewirkende Rotordüsen 6 angeordnet sein, deren jeweils eine Fläche umgrenzende Reinigungsstrahlen 5 aufgrund der sich überlagernden Rotations­ bewegungen, die jeweils - wie schon in den vorhergehend beschriebenen Figuren - durch gekrümmte Pfeile angedeutet sind, eine flächige Reinigung bewirken insbesondere durch den Vorschub und das Zurückziehen dieses Reinigungsgerätes 1 innerhalb des zu reinigen Rohres oder Kanales.
Bei genügend Platz an dem Außenmantel 7 können dabei auch weitere derartige drehangetriebene Rotordüsen 6 am Umfang dieses Außenmantels verteilt vorgesehen sein. Dabei bewirkt eine dieser Düsen, nämlich die schräg gegenüber dem Vorschub nach hinten gerichtete und wirkende Düse wiederum den Vortrieb, während die übrigen Düsen eine zusätzliche Reinigung verursachen.
Bei allen Ausführungsbeispielen ergibt sich also ein Reinigungsgerät 1 mit "taumelnden" Reinigungsstrahlen, die aufgrund des Druckes und dieser Rotations- oder Taumelbewegungen größere Flächen umkreisen und bei Vorschub also eine flächige Reinigung bewirken, so daß auch pastöse Ablagerungen in einem Rohr oder Kanal mit wenigen Hin- und Herbewegungen des Reinigungsgerätes 1 praktisch rückstandsfrei entfernt werden können.
Das Reinigungsgerät 1 für vom Benutzer nicht begehbare Rohre oder rohrförmige Kanäle hat wenigstens eine oder zwei seinen Vortrieb bewirkende Rückstoßdüsen 4 und gegebenenfalls weitere Austrittsdüsen für Reinigungsflüssigkeit, wobei wenigstens eine, bevorzugt alle diese Düsen Rotordüsen sind, die einen taumelnden beziehungsweise beim Auftreffen eine geschlossene Kurve bewirkenden Strahl abgeben, so daß beim Vortrieb und beim Zurückziehen entsprechende Flächen beaufschlagt und gereinigt werden. Dadurch können auch pastöse Ablagerungen rückstandsfrei beseitigt werden, statt daß ein geradliniger scharfer Strahl nur Streifen in solche Ablagerungen schneidet. Da die Zahl der Hin- und Herbewegungen bei einem Reinigungsvorgang vermindert werden kann, kann durch die Verwendung solcher Rotordüsen gegebenenfalls auch Reinigungsflüssigkeit eingespart werden.

Claims (6)

1. Reinigungsgerät (1) für Rohre oder rohrförmige Kanäle mit einem Schlauchanschluß (2) und wenigstens einer oder zwei den Vortrieb des Reinigungsgerätes innerhalb des Rohres oder des Kanales bewirkenden Rückstoßdüsen (4), wobei die Rückstoßdüsen (4) und/oder wenigstens eine schräg zur oder in Richtung des Vortriebes wirkende Düse (6) zur Abgabe von Reinigungsflüssig­ keit, insbesondere von Wasser, und somit als Reinigungsdüse wirkend vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Düsen (4, 6) des Reinigungsgerätes (1) zur Abgabe eines gleichzeitig ausgelenkten und rotierenden, mit seinem Ende eine geschlossene Kurve oder einen Kreis beschreibenden Strahles (5) ausgebildet ist, wobei der Düsenkanal der Düse (4, 6) drehbar und dabei schräg zu seiner Dreh- oder Rotations­ achse angeordnet ist.
2. Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle den Vortrieb bewirkenden Rückstoßdüsen (4) jeweils als einen ausgelenkten und rotierenden Strahl (5) abgebende drehbare Düsen ausgebildet sind.
3. Reinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die den Vortrieb bewirkenden Rückstoßdüsen (4) als auch wenigstens eine weitere schräg zum Vortrieb und/oder in Richtung des Vortriebes angeordnete Düse (6) als rotierende Düse ausgebildet ist, deren Düsenkanal schräg zu ihrer Rotationsachse angeordnet ist.
4. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine schräg zur Vortriebs­ richtung orientierte und eine in Vortriebsrichtung orientierte Reinigungsdüse (6) vorgesehen sind, von denen wenigstens eine einen rotierenden, schräg zur Rotationsachse angeordneten Düsenkanal aufweist.
5. Reinigungsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsgerät (1) einen Außenmantel (7) hat, von welchem wenigstens ein Teilbereich drehbar ausgebildet und durch die Reinigungsflüssigkeit und deren Druck drehangetrieben ist, und daß in diesem rotierenden Außenmantel (7) wenigstens eine Reinigungsdüse (4, 6) mit drehbarem Düsenkanal angeordnet ist, der schräg zu seiner Rotationsachse verläuft.
6. Reinigungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Außenmantel (7) mehrere Reinigungsdüsen (4, 6) mit insbesondere unterschiedlichen Strahlrichtungen aufweist, von denen wenigstens eine, insbesondere alle, einen rotierbaren Düsenkanal mit schräg zur Drehachse angeordnetem Verlauf haben.
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