DE19909325A1 - Ventilvorrichtung für Spritzdüsen in Spritzgießmaschinen - Google Patents
Ventilvorrichtung für Spritzdüsen in SpritzgießmaschinenInfo
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Abstract
Ventilvorrichtung für eine Spritzdüse in einer Spritzgießmaschine, umfassend einen Kolben, darin definiert mit einem vertikalen zylindrischen Raum, mit einem unteren Abschnitt, der teilweise die Spritzdüse aufnimmt, die angepaßt ist, um geschmolzenes Harz in den Hohlraum einer Form zu spritzen, und einem oberen Abschnitt, der teilweise ein Anschlußstück aufnimmt, angepaßt, um die Spritzdüse an einen Zylinder anzuschließen, der zur Zuführung von geschmolzenem Harz dient. Der Kolben weist auch einen Ventilstift tragenden Abschnitt auf, der angeordnet ist, um einen Ventilstift vertikal zu stützen, derart, daß sich der Ventilstift vertikal bewegt. Der Ventilstift tragende Abschnitt erstreckt sich quer über den Durchmesser des zylindrischen Raums des Kolbens. Der Ventilstift tragende Abschnitt des Kolbens ist an einem zentralen Abschnitt davon mit einem Loch zum Tragen eines Kopfes des Ventilstifts derart ausgestattet, daß sich der Ventilstift in einer vertikalen Richtung abwärts erstreckt. Diese Ventilvorrichtung ermöglicht nicht nur einen optimalen Hub des Kolbens, sondern auch die Minimierung der Größe der Ventilvorrichtung. Daher ist die Ventilvorrichtung zum Formen von kleinen Harzprodukten geeignet.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ventilvorrichtung, die in einer Spritzgießmaschine zur
Herstellung von Kunstharzprodukten verwendet wird, und insbesondere eine Ventilvorrich
tung, die einen Kolben beinhaltet, der darin mit einem vertikalen zylindrischen Raum definiert
ist, wobei der Kolben einen unteren Abschnitt aufweist, der teilweise eine Spritzdüse auf
nimmt, die angepaßt ist, um geschmolzenes Harz in den Hohlraum einer Form zu spritzen,
und der einen oberen Abschnitt aufweist, der teilweise ein Anschlußstück aufnimmt, das
angepaßt ist, um die Spritzdüse an einen Zylinder anzuschließen, der zur Zuführung von
geschmolzenem Harz dient, und wobei der Kolben auch einen Ventilstift-tragenden Abschnitt
aufweist, der angeordnet ist, um einen Ventilstift vertikal derart zu stützen, daß sich der Ven
tilstift vertikal bewegt. Diese Ventilvorrichtung ermöglicht nicht nur einen optimalen Hub des
Kolbens, sondern auch eine Minimierung der Größe der Ventilvorrichtung. Daher ist die
Ventilvorrichtung gut geeignet zum Formen von kleinteiligen Harzprodukten. Darüber hinaus
weist der Kolben eine Konfiguration auf, die eine direkte Übertragung von Hitze auf Dichtun
gen verhindert, wodurch eine Beschädigung der Dichtungen verhindert wird. Die Hitze wird
von Heizelementen erzeugt, die eingebaut sind, um das Erstarren von geschmolzenem Harz
während der Zuführung zu verhindern. Die Dichtungen sind eingebaut, um einen Dichtungs
effekt entlang innerer und äußerer Oberflächen des Kolbens zu bewirken.
Typischerweise werden Spritzgießmaschinen bei der Herstellung von Kunstharzprodukten
verwendet. In solchen Spritzgießmaschinen wird eine Harzmasse in einen Zylinder eingeführt,
der das Schmelzen der Harzmasse bewirkt. Die geschmolzene Harzmasse wird einem Anguß
verteiler zugeführt und dann in den Hohlraum einer Form gespritzt, die aus oberen und unte
ren Formabschnitten besteht, über eine Spritzdüse, die mit dem Angußverteiler in Verbindung
steht. Nach dem Einfüllen der geschmolzenen Harzmasse in den Formenhohlraum läßt man
das Harz erstarren. Nach dem Erstarren des Harzes werden die oberen und unteren Formab
schnitte der Form voneinander getrennt und das geformte Produkt entfernt. In solchen Spritz
gießmaschinen gibt es einen Harzrückstand, einen sogenannten Anguß, in einem Abschnitt
des Formenhohlraums in der Nähe der Spritzöffnung der Spritzdüse, nachdem der Angußver
teiler nach der Vervollständigung des Füllens des geschmolzenen Harzes in den Hohlraum
von der Form getrennt wird. Solch ein Anguß muß durch ein nachfolgendes Verfahren ent
fernt werden. Um einen solchen Nachteil auszuschließen, wurde eine Ventilvorrichtung mit
einer Konfiguration vorgeschlagen, die die Bildung eines Angusses ausschließt. Eine solche
Ventilvorrichtung ist beispielsweise im koreanischen Gebrauchsmuster Nr. 96556 des Anmel
ders der vorliegenden Erfindung beschrieben. In der beschriebenen Ventilvorrichtung ist ein
mit einem hydraulisch oder pneumatisch betriebenen Kolben ausgestatteter Zylinder im
Angußverteiler angeordnet. Ein Ventilstift ist so mit dem Kolben gekoppelt, daß er zum Öff
nen/Schließen der Spritzöffnung einer Spritzdüse in Übereinstimmung mit einer
Aufwärts-/Abwärtsbewegung des Kolbens dient.
In dieser Ventilvorrichtung ist der hydraulische oder pneumatische Zylinder über einem Ver
teilerkanal angeordnet, der sich im Angußverteiler befindet, so daß ein geschmolzenes Harz
durch den Verteilerkanal ohne die Verwendung irgendeines Harzkanals in den Hohlraum
einer Form gespritzt wird. Eine solche Anordnung wird in geeigneter Weise in dem Fall
benutzt, in dem eine Mehrzahl von Angüssen, angepaßt, um geschmolzenes Harz in den
Hohlraum der Form zu spritzen, zum Formen von großteiligen Harzprodukten benötigt wer
den. Diese Ventilvorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß es nicht möglich ist, kleinteilige
Harzprodukte zu formen, die die Verwendung einer Form mit einem einzigen Anguß erfor
dern.
Um dieses Problem zu lösen, wurde eine andere Ventilvorrichtung vorgeschlagen, die zum
Formen von kleinteiligen Harzprodukten geeignet ist. Eine solche Ventilvorrichtung ist bei
spielsweise im koreanischen Gebrauchsmuster Nr. 116226 (Veröffentlichungsnummer 976954)
des Anmelders der vorliegenden Erfindung beschrieben. Diese Ventilvorrichtung weist
jedoch auch verschiedene Nachteile auf. Zum Beispiel ist diese Ventilvorrichtung im Ver
gleich zu einer verwendeten Spritzdüse sperrig. Die Ursache dafür ist, daß ein hydraulischer
oder pneumatischer Zylinder, der in die Ventilvorrichtung einbezogen ist, um einen Ventil
stift, angepaßt zum Öffnen und Schließen der Spritzdüse, zu bewegen, auf einer Seite der
Spritzdüse angeordnet ist. Darüber hinaus ist der Ventilstift indirekt mit einem Kolben ver
bunden, der im hydraulischen oder pneumatischen Zylinder über eine Führungsverbindung
über der Einspritzdüse angeordnet ist. Daher kann sich der Ventilstift nicht in einer vertikalen
Richtung bewegen. Der Ventilstift kann in reibschlüssigen Kontakt mit der Führungsverbin
dung kommen, wodurch die Führung abgenutzt wird. Dies kann zu einem Ausfließen von
geschmolzenem Harz entlang der abgenutzten Führung und zu einem Defekt des Ventilstifts
führen. Aus diesem Grund ist häufige Wartung und Reparatur erforderlich.
Somit liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Ventilvorrichtung bereit
zustellen, die einen Kolben mit einer Konfiguration umfaßt, die einen optimalen Hub erlaubt,
einen Defekt eines Ventilstifts, angepaßt zum Öffnen und Schließen der Spritzöffnung einer
Spritzdüse, die zum Spritzen von geschmolzenem Harz in eine Form dient, zu verhindern, und
zu verhindern, daß Hitze direkt auf Dichtungen übertragen wird, die eingebaut sind, um einen
Dichtungseffekt entlang innerer und äußerer Oberflächen des Kolbens zu gewährleisten,
wodurch eine Beschädigung der Dichtungen verhindert wird. Die Hitze wird von Heizelemen
ten erzeugt, die eingebaut sind, um das Erstarren von geschmolzenem Harz während der
Zuführung zu verhindern.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch das Bereitstellen einer Ventilvorrichtung
zum selektiven Öffnen und Schließen einer Spritzdüse, angeschlossen zwischen dem Hohl
raum einer Form und einem Zylinder zur Zuführung einer geschmolzenen Harzmasse, die in
den Hohlraum der Form eingespritzt werden soll, mittels eines Anschlußstücks, angeschlossen
an einem oberen Ende davon an ein unteres Ende des Zylinders und an einem unteren Ende
davon an ein oberes Ende der Spritzdüse, wobei das Anschlußstück einen Harzkanal zur
Zuführung der geschmolzenen Harzmasse vom Zylinder zu einem vertikalen Spritzkanal auf
weist, definiert in der Spritzdüse, wobei die Spritzdüse eine Spritzöffnung aufweist, ausgebil
det an einem unteren Ende des Spritzkanals und angeschlossen an den Hohlraum der Form,
wobei die Spritzöffnung durch einen Ventilstift, aufgenommen im Spritzkanal und gesteuert
durch die Ventilvorrichtung, selektiv geöffnet und geschlossen wird, umfassend: ein sich ver
tikal erstreckendes, hohles zylindrisches Gehäuse mit einem Deckel, befestigt an einem obe
ren Ende des Gehäuses und ausgestattet mit einer oberen Öffnung, und einer Bodenplatte,
befestigt an einem unteren Ende des Gehäuses, wobei das zylindrische Gehäuse darin einen
vertikalen zylindrischen Raum definiert, der das Anschlußstück in einer Weise vollständig
aufnimmt, daß das obere Ende des Anschlußstücks, das an den Zylinder gekoppelt ist, an der
oberen Öffnung angeordnet ist, während es mindestens einen oberen Abschnitt der Spritzdüse
aufnimmt; einen zylindrischen Kolben, abdichtend eingepaßt in das Gehäuse, sowohl um das
Anschlußstück als auch um die Spritzdüse, derart, daß er sich vertikal entlang des Gehäuses
zwischen dem Deckel und der Bodenplatte hin- und herbewegt, wobei der zylindrische Kol
ben einen darin definierten vertikalen zylindrischen Abschnitt aufweist, mit einem vertikalen
zylindrischen Raum, der teilweise sowohl das Anschlußstück als auch die Spritzdüse auf
nimmt, und einen peripheren Kolbenabschnitt aufweist, der an den oberen und unteren Ober
flächen davon selektiv einem hydraulischen oder pneumatischen Druck unterworfen wird, um
den Kolben hin- und herzubewegen; Ventilstift-tragende Mittel, angepaßt, um den Ventilstift
zu tragen, während diese vom zylindrischen Kolben getragen werden, derart, daß sie sich ver
tikal in Übereinstimmung mit der vertikalen Hin- und Herbewegung des Kolbens bewegen,
wobei der Ventilstift vertikal bewegt wird; und Mittel, die eine vertikale Bewegung der Ven
tilstift-tragenden Mittel erlauben, wenn sich der Kolben vertikal hin- und herbewegt.
Die Ventilstift-tragenden Mittel können ein stegförmiges Element umfassen, das im Kolben
integriert ausgebildet ist, derart, daß es sich quer über den Durchmesser des zylindrischen
Raums erstreckt, wobei das stegförmige Element an einem mittleren Abschnitt davon mit
einem Loch zum Tragen des Ventilstiftkopfes ausgestattet ist, derart, daß der Ventilstift sich
in einer vertikalen Richtung nach unten erstreckt. Die Mittel, die den Ventilstift-tragenden
Mitteln die vertikale Bewegung erlauben, können eine Nut umfassen, ausgebildet am unteren
Ende des Anschlußstücks, derart, daß sie sich über den Durchmesser erstreckt, wobei die Nut
ein stegförmiges Element aufnimmt und eine Tiefe aufweist, die nicht geringer ist als die ver
tikale Hublänge des stegförmigen Elements.
Andere Aufgaben und Aspekte der Erfindung werden durch die folgende Beschreibung von
Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen verdeutlicht,
wobei:
Fig. 1 ein auseinandergezogener Perspektivschnitt ist, der eine erfindungsgemäße Ventilvor
richtung veranschaulicht;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht der Ventilvorrichtung ist, die einen Zustand zeigt, in dem eine
Spritzdüse geschlossen ist; und
Fig. 3 eine Querschnittsansicht der Ventilvorrichtung ist, die einen Zustand veranschaulicht,
in dem eine Spritzdüse geöffnet ist.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bzw. 2 wird eine erfindungsgemäße Ventilvorrichtung ver
anschaulicht.
Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, ist die erfindungsgemäße Ventilvorrichtung, bezeichnet mit
dem Bezugszeichen 1, an einen Zylinder (nicht gezeigt) angeschlossen, der zur Zuführung von
geschmolzenem Harz dient, das in den Hohlraum einer Form gespritzt werden soll. Die Ven
tilvorrichtung 1 ist angepaßt, um eine Spritzdüse 2 selektiv zu öffnen und zu schließen, ange
schlossen zwischen dem Zylinder und dem Hohlraum, bezeichnet mit dem Bezugszeichen 6,
der Form mittels eines Anschlußstücks 19, angeschlossen an einem oberen Ende davon an ein
unteres Ende des Zylinders und an einem unteren Ende davon an ein oberes Ende der Spritz
düse 2. Das Anschlußstück 19 weist einen Harzkanal 17 zur Zuführung der geschmolzenen
Harzmasse vom Zylinder zu einem vertikalen Spritzkanal auf, definiert in der Spritzdüse 2.
Die Spritzdüse weist eine Spritzöffnung 5 auf, ausgebildet an einem unteren Ende des Spritz
kanals und angeschlossen an den Hohlraum 6 der Form. Die Spritzöffnung wird durch einen
Ventilstift 4 selektiv geöffnet und geschlossen, der im Spritzkanal aufgenommen wird und
durch die Ventilvorrichtung gesteuert wird.
Die Ventilvorrichtung 1 enthält ein hohles zylindrisches Gehäuse 9. Ein Deckel 10 und eine
Bodenplatte 11 sind am oberen bzw. unteren Ende des Gehäuses 9 befestigt. Der Deckel ist an
seinem oberen Ende mit dem Zylinder verbunden. Im veranschaulichten Fall weist der Deckel
10 eine hohle zylindrische Konstruktion einschließlich eines zylindrischen Raums mit einer
oberen und einer unteren Öffnung auf. Der zylindrische Raum des Deckels 10 steht mit dem
Zylinder an seiner oberen Öffnung in Verbindung und steht mit einem zylindrischen Raum in
Verbindung, der im Gehäuse 9 an dessen unterer Öffnung definiert ist. Die untere Öffnung des
Deckels 10 weist den gleichen Durchmesser auf, wie eine obere Öffnung des Gehäuses 9, so
daß der Deckel 10 eine innere Fläche aufweist, die sich zum inneren Flächenabschnitt des
Gehäuses 9 fortsetzt und damit eine obere Öffnung des Gehäuses 9 definiert. Die Bodenplatte
11 weist eine zentrale Öffnung und eine zylindrische Führungs-/Schutzverlängerung 12 auf,
die sich aufwärts von der oberen Fläche der unteren Platte 11 in den zylindrischen Raum des
Gehäuses 9 um die zentrale Öffnung erstreckt. Die Spritzdüse 2 ist in einem unbeweglichen
Zustand angeordnet, derart, daß deren oberer Abschnitt von der
Führungs-/Schutzverlängerung 12 umgeben ist.
Der Kolben 3 weist eine zylindrische Konstruktion auf und ist abdichtend in das Innere des
Gehäuses 9 eingepaßt, derart, daß er sich vertikal entlang des Gehäuses 9 zwischen dem
Deckel und der Bodenplatte 10 und 11 hin- und herbewegt. Der Kolben 3 weist eine zylindri
sche, nach unten gerichtete Verlängerung 3a auf, die sich von der unteren Fläche des Kolbens
3 abwärts erstreckt, und eine zylindrische, nach oben gerichtete Verlängerung 3b, die sich von
der oberen Fläche des Kolbens 3 aufwärts erstreckt. Die nach unten gerichtete Verlängerung
3a ist abdichtend um die Führungs-/Schutzverlängerung 12 der Bodenplatte 11 eingepaßt,
derart, daß sie sich entlang der Führungs-/Schutzverlängerung 12 vertikal hin- und herbewegt.
Der Kolben 3 ist mit einem vertikalen zylindrischen Raum 13 darin definiert, durch die nach
unten und oben gerichteten Verlängerungen 3a und 3b. Die nach oben gerichtete Verlänge
rung 3b ist abdichtend in die obere Öffnung des Gehäuses 9 eingepaßt, derart, daß sie sich
vertikal entlang der durchgehenden inneren Flächen der oberen Öffnung des Gehäuses 9 und
des zylindrischen Raums des Deckels 10 hin- und herbewegt. Der Kolben 3 weist auch einen
sich quer über den Durchmesser erstreckenden, stegförmigen Ventilstift-tragenden Abschnitt
16 mit einem zentralen Stiftkopf-tragenden Loch 14 auf. Ein Ventilstift 4, der sich vertikal
durch einen in der Spritzdüse 2 definierten vertikalen Spritzkanal erstreckt, ist an seinem Kopf
mit dem zentralen Stiftkopf-tragenden Loch 14 des Kolbens 3 in Eingriff gebracht. In den
Zeichnungen ist der Kopf des Ventilstifts 4 mit dem Bezugszeichen 15 bezeichnet. Wenn sich
der Kolben 3 vertikal hin- und herbewegt, bewegt sich der Ventilstift 4 vertikal im Spritzkanal
der Spritzdüse 2, wodurch die Spritzöffnung 5 der Spritzdüse 2 geöffnet und geschlossen
wird.
Ein Paar von hydraulisch oder pneumatisch mit Druck beaufschlagten Flüssigkeitskammern
Ca und Cb werden bereitgestellt, um den Kolben 3 vertikal hin- und herzubewegen. Die
Kammer Ca ist im unteren Abschnitt des Gehäuses 9 durch die innere Fläche des Gehäuses 9,
der unteren Umfangsfläche des Kolbens 3 und der äußeren Fläche der nach unten gerichteten
Verlängerung 3a definiert. Die Kammer Cb ist im oberen Abschnitt des Gehäuses 9 durch die
innere Fläche des Gehäuses 9, der oberen Umfangsfläche des Kolbens 3 und der äußeren
Fläche der nach oben gerichteten Verlängerung 3b definiert. Um eine hydraulisch oder pneu
matisch mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit in die Kammern Ca und Cb einzuführen oder um
die Flüssigkeit aus den Kammern Ca und Cb zu entfernen, wird ein Paar von Flüssigkeitska
nälen a bzw. b am Gehäuse 9 bereitgestellt. Jeder der Flüssigkeitskanäle a und b ist zwischen
einer der zugehörigen Kammern Ca und Cb und einem hydraulischen oder pneumatischen
System (nicht gezeigt) angeschlossen.
Im Inneren des Deckels 10 ist ein Anschlußstück 19 unbeweglich befestigt, derart, daß dessen
oberes Ende am oberen Ende des Deckels 10 befestigt ist. Das obere Ende des Anschlußstücks
19 ragt durch die obere Öffnung des Deckels 10, so daß es an den Zylinder angeschlossen ist.
Das Anschlußstück 19 erstreckt sich abwärts in den zylindrischen Raum 13 des Kolbens 3, so
daß es ein unteres Ende aufweist, das sich abwärts über den stegförmigen Ventilstift-tragen
den Abschnitt 16 des Kolbens 3 hinaus erstreckt. Dazu ist das Anschlußstück 19 an der unte
ren Fläche mit einer sich über den Durchmesser erstreckenden Nut 18 ausgestattet, die ange
paßt ist, um den Ventilstift-tragenden Abschnitt 16 des Kolbens 3 aufzunehmen. Das untere
Ende des Anschlußstücks 19 ist unbeweglich an das obere Ende der Spritzdüse 2 angeschlos
sen, die im zylindrischen Raum 13 des Kolbens 3 durch die Bodenplatte 11 aufgenommen
wird. Demgemäß wird die Spritzdüse 2 in einem unbeweglichen Zustand gehalten. Die Nut 18
des Anschlußstücks 19 weist eine Tiefe auf, die nicht geringer ist, als die vertikale Hublänge
des Ventilstift-tragenden Abschnitts 16 des Kolbens 3. Im veranschaulichten Fall weist die
Nut 18 des Anschlußstücks 19 eine Tiefe auf, die der vertikalen Hublänge des Ventilstift-tra
genden Abschnitts 16 entspricht. Das Anschlußstück 19 ist auch mit einem Harzkanal 17 aus
gestattet, der sich zwischen dem oberen und unteren Ende des Anschlußstücks 19 erstreckt.
Der Harzkanal 17 steht mit dem oberen Ende eines Harzkanals 7, der in der Spritzdüse 2 aus
gebildet ist, in Verbindung. Das untere Ende des Harzkanals 7 ist zum vertikalen Spritzkanal
der Spritzdüse 2 hin geöffnet. Demgemäß kann geschmolzenes Harz vom Zylinder zur
Spritzöffnung der Spritzdüse 2 mittels der Harzkanäle 17 bzw. 7, die jeweils im Anschluß
stück 19 und der Spritzdüse 2 definiert sind, und mittels des Spritzkanals der Spritzdüse 2
zugeführt werden.
Durch eine solche Anordnung wird geschmolzenes Harz, das der Spritzöffnung 5 zugeführt
wird, selektiv in den Hohlraum 6 der Form durch die Spritzöffnung 5 zugeführt, die durch den
Ventilstift 4, der sich vertikal in Übereinstimmung mit der Hin- und Herbewegung des Kol
bens 3 hin- und herbewegt, geöffnet und geschlossen wird. In den Zeichnungen bezeichnen
die Bezugszeichen 20 und 21 Heizelemente, die um das Anschlußstück 19 bzw. die Spritzdüse
2 angeordnet sind. Die Heizelemente 20 und 21 dienen dazu, das Erstarren von geschmolze
nem Harz während der Zuführung vom Zylinder zu verhindern.
Nachfolgend wird der Betrieb der erfindungsgemäßen Ventilvorrichtung mit der vorstehend
erwähnten Anordnung beschrieben.
Wenn eine von einem Zylinder zugeführte geschmolzene Harzmasse unter Verwendung der
erfindungsgemäßen Ventilvorrichtung in eine Form gespritzt werden soll, wird die Spritzöff
nung 5 der Spritzdüse 2 zunächst mit dem Hohlraum 6 der Form gekoppelt. Zu diesem Zeit
punkt ist die Ventilvorrichtung in ihrem Ausgangszustand, bei dem der Kolben 3 in der unte
ren Position gehalten wird, wobei die Spritzöffnung 5 geschlossen ist. In diesem Zustand wird
eine geschmolzene Harzmasse 8 vom Zylinder der Spritzöffnung 5 der Spritzdüse 2 mittels
der Harzkanäle 17 und 7, jeweils im Anschlußstück 19 und in der Spritzdüse 2 definiert, und
mittels des Spritzkanals der Spritzdüse 2 zugeführt. Die geschmolzene Harzmasse 8 kann je
doch nicht in den Hohlraum 6 der Form gespritzt werden, weil die Spritzöffnung 5 durch den
Ventilstift 4 geschlossen ist. In diesem Zustand wird eine mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit
vom hydraulischen oder pneumatischen System (nicht gezeigt) dann in die Kammer Ca über
den Flüssigkeitskanal a zugeführt. Die in die Kammer Ca eingeführte, mit Druck beauf
schlagte Flüssigkeit übt einen Druck auf die untere Fläche des Kolbens 3 aus, wodurch der
Kolben 3 aufwärts getrieben wird. Zu diesem Zeitpunkt wird eine Flüssigkeit, die sich in der
Kammer Cb befinden kann, aus der Kammer Cb in das hydraulische oder pneumatische
System abgelassen. Wenn sich der Kolben 3 aufwärts bewegt, bewegt sich auch der an den
Ventilstift-tragenden Abschnitt 16 des Kolbens 3 befestigte Ventilstift 4 aufwärts. Folglich ist
die Spritzöffnung 5 der Spritzdüse 2 offen. Demgemäß wird die geschmolzene Harzmasse 8
in den Hohlraum 6 der Form gespritzt. Nachdem das Spritzen der geschmolzenen Harzmasse
8 in die Form abgeschlossen ist, wird eine mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit vom hydrauli
schen oder pneumatischen System (nicht gezeigt) in die Kammer Cb über den Flüssigkeitska
nal b zugeführt. Die in die Kammer Cb eingeführte, mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit übt
einen Druck auf die obere Fläche des Kolbens 3 aus, wodurch der Kolben 3 abwärts gedrückt
wird. Zu diesem Zeitpunkt wird die in der Kammer Ca anwesende Flüssigkeit aus der Kam
mer Ca in das hydraulische oder pneumatische System abgelassen. Wenn sich der Kolben 3
abwärts bewegt, bewegt sich der Ventilstift 4 abwärts, wodurch die Spritzöffnung 5 der
Spritzdüse 2 geschlossen wird. Demgemäß wird die geschmolzene Harzmasse 8 nicht länger
in den Hohlraum 6 der Form gespritzt.
Die vertikale Bewegung des Kolbens 3 wird derart ausgeführt, daß der Kolben mit dem obe
ren Ende des Gehäuses 9 an einer nach oben gerichteten Verlängerung 3b in Kontakt steht und
mit der Führungs-/Schutzverlängerung 12 der Bodenplatte 11 an seiner nach unten gerichteten
Verlängerung 3a in Kontakt steht. Demgemäß wird Hitze, die von den Heizelementen 20 und
21 erzeugt wird, um die geschmolzene Harzmasse 8 während der Zuführung am Erstarren zu
hindern, nicht direkt auf Dichtungen übertragen, die eingebaut sind, um einen Dichtungseffekt
entlang der inneren und äußeren Flächen des Kolbens 3 bereitzustellen. Daher ist es möglich,
eine Beschädigung der Dichtungen zu verhindern. Da der Ventilstift 4 vertikal durch den
Ventilstift-tragenden Abschnitt 16 des Kolbens 3 derart vertikal gestützt wird, daß er sich
vertikal bewegt, wird der Hub des Kolbens 3 direkt auf den Ventilstift 4 übertragen. Insbe
sondere ist die Spritzdüse 2 teilweise im zylindrischen Raum 13 des Kolbens 3 aufgenommen.
Demgemäß ist es möglich, den Hub des Kolbens 3 zu optimieren oder zu minimieren. Es ist
auch möglich, die Größe der Ventilvorrichtung zu minimieren.
Die vorliegende Erfindung stellt eine Ventilvorrichtung bereit, einschließlich eines darin
definierten Kolbens mit einem zylindrischen Raum, der einen unteren Abschnitt aufweist, der
teilweise eine Spritzdüse aufnimmt, angepaßt, um geschmolzenes Harz in den Hohlraum einer
Form zu spritzen, und der einen oberen Abschnitt aufweist, der teilweise ein Anschlußstück
aufnimmt, angepaßt, um die Spritzdüse an einen Zylinder anzuschließen, der zur Zuführung
von geschmolzenem Harz dient. Der Kolben weist auch einen Ventilstift-tragenden Abschnitt
auf, der so angeordnet ist, daß ein Ventilstift vertikal gestützt wird, derart, daß sich der Ven
tilstift vertikal bewegt. Demgemäß ist es möglich, nicht nur einen optimalen Hub des Kolbens
zu erhalten, sondern auch die Größe der Ventilvorrichtung zu minimieren. Daher ist die erfin
dungsgemäße Ventilvorrichtung geeignet zum Formen von kleinteiligen Harzprodukten. Dar
über hinaus bewegt sich der Kolben vertikal hin und her, während er in Kontakt mit dem
oberen Ende eines Gehäuses an seiner nach oben gerichteten Verlängerung steht und in Kon
takt mit einer Führungs-/Schutzverlängerung einer Bodenplatte an seiner nach unten gerichte
ten Verlängerung steht. Demgemäß wird Hitze, die von Heizelementen erzeugt wird, die ein
gebaut sind, um geschmolzenes Harz während der Zuführung an der Erstarrung zu hindern,
nicht direkt auf Dichtungen übertragen, die eingebaut sind, um einen Dichtungseffekt entlang
der inneren und äußeren Flächen des Kolbens bereitzustellen. Daher ist es möglich, eine
Beschädigung der Dichtungen zu verhindern.
Die veranschaulichten bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung sind nicht beschrän
kend aufzufassen.
Claims (4)
1. Ventilvorrichtung (1) zum selektiven Öffnen und Schließen einer Spritzdüse (2), ange
schlossen zwischen dem Hohlraum (6) einer Form und einem Zylinder zur Zuführung einer
geschmolzenen Harzmasse, die in den Hohlraum (6) der Form eingespritzt werden soll, mit
tels eines Anschlußstücks (19), angeschlossen an einem oberen Ende davon an ein unteres
Ende des Zylinders und an einem unteren Ende davon an ein oberes Ende der Spritzdüse (2),
wobei das Anschlußstück (19) einen Harzkanal (17) zur Zuführung der geschmolzenen Harz
masse vom Zylinder zu einem vertikalen Spritzkanal aufweist, definiert in der Spritzdüse (2),
wobei die Spritzdüse eine Spritzöffnung (5) aufweist, ausgebildet an einem unteren Ende des
Spritzkanals und angeschlossen an den Hohlraum (6) der Form, wobei die Spritzöffnung (5)
durch einen Ventilstift (4), aufgenommen im Spritzkanal und gesteuert durch die Ventilvor
richtung (1), selektiv geöffnet und geschlossen wird, umfassend:
ein sich vertikal erstreckendes, hohles zylindrisches Gehäuse (9) mit einem Deckel (10), befe stigt an einem oberen Ende des Gehäuses (9) und ausgestattet mit einer oberen Öffnung, und einer Bodenplatte (11), befestigt an einem unteren Ende des Gehäuses (9), wobei das zylindri sche Gehäuse (9) darin einen vertikalen zylindrischen Raums definiert, der das Anschlußstück (19) in einer Weise vollständig aufnimmt, daß das obere Ende des Anschlußstücks, das an den Zylinder gekoppelt ist, an der oberen Öffnung angeordnet ist, während es mindestens einen oberen Abschnitt der Spritzdüse (2) aufnimmt;
einen zylindrischen Kolben (3), abdichtend eingepaßt in das Gehäuse (9), sowohl um das Anschlußstück (19) als auch um die Spritzdüse (2), derart, daß er sich vertikal entlang des Gehäuses (9) zwischen dem Deckel (10) und der Bodenplatte (11) hin- und herbewegt, wobei der zylindrische Kolben (3) einen darin definierten vertikalen zylindrischen Abschnitt auf weist, mit einem vertikalen zylindrischen Raum (13), der teilweise sowohl das Anschlußstück (19) als auch die Spritzdüse (2) aufnimmt, und einen peripheren Kolbenabschnitt aufweist, der an den oberen und unteren Oberflächen davon selektiv einem hydraulischen oder pneumati schen Druck unterworfen wird, um den Kolben (3) hin- und herzubewegen;
Ventilstift-tragende Mittel, angepaßt, um den Ventilstift (4) zu tragen, während diese vom zylindrischen Kolben (3) getragen werden, derart, daß sie sich vertikal in Übereinstimmung mit der vertikalen Hin- und Herbewegung des Kolbens bewegen, wobei der Ventilstift (4) vertikal bewegt wird; und
Mittel, die eine vertikale Bewegung der Ventilstift-tragenden Mittel erlauben, wenn sich der Kolben (3) vertikal hin- und herbewegt.
ein sich vertikal erstreckendes, hohles zylindrisches Gehäuse (9) mit einem Deckel (10), befe stigt an einem oberen Ende des Gehäuses (9) und ausgestattet mit einer oberen Öffnung, und einer Bodenplatte (11), befestigt an einem unteren Ende des Gehäuses (9), wobei das zylindri sche Gehäuse (9) darin einen vertikalen zylindrischen Raums definiert, der das Anschlußstück (19) in einer Weise vollständig aufnimmt, daß das obere Ende des Anschlußstücks, das an den Zylinder gekoppelt ist, an der oberen Öffnung angeordnet ist, während es mindestens einen oberen Abschnitt der Spritzdüse (2) aufnimmt;
einen zylindrischen Kolben (3), abdichtend eingepaßt in das Gehäuse (9), sowohl um das Anschlußstück (19) als auch um die Spritzdüse (2), derart, daß er sich vertikal entlang des Gehäuses (9) zwischen dem Deckel (10) und der Bodenplatte (11) hin- und herbewegt, wobei der zylindrische Kolben (3) einen darin definierten vertikalen zylindrischen Abschnitt auf weist, mit einem vertikalen zylindrischen Raum (13), der teilweise sowohl das Anschlußstück (19) als auch die Spritzdüse (2) aufnimmt, und einen peripheren Kolbenabschnitt aufweist, der an den oberen und unteren Oberflächen davon selektiv einem hydraulischen oder pneumati schen Druck unterworfen wird, um den Kolben (3) hin- und herzubewegen;
Ventilstift-tragende Mittel, angepaßt, um den Ventilstift (4) zu tragen, während diese vom zylindrischen Kolben (3) getragen werden, derart, daß sie sich vertikal in Übereinstimmung mit der vertikalen Hin- und Herbewegung des Kolbens bewegen, wobei der Ventilstift (4) vertikal bewegt wird; und
Mittel, die eine vertikale Bewegung der Ventilstift-tragenden Mittel erlauben, wenn sich der Kolben (3) vertikal hin- und herbewegt.
2. Ventilvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Ventilstift-tragenden Mittel ein steg
förmiges Element (16) umfassen, das im Kolben (3) integriert ausgebildet ist, derart, daß es
sich quer über den Durchmesser des zylindrischen Raums (13) erstreckt, wobei das stegför
mige Element (16) an einem mittleren Abschnitt davon mit einem Loch (14) zum Tragen des
Kopfes des Ventilstifts (4) ausgestattet ist, derart, daß der Ventilstift (4) sich in einer vertika
len Richtung nach unten erstreckt.
3. Ventilvorrichtung nach Anspruch 2, wobei das Mittel, das den Ventilstift-tragenden
Mitteln die vertikale Bewegung erlaubt, eine Nut (18) umfaßt, ausgebildet am unteren Ende
des Anschlußstücks (19), derart, daß sie sich über den Durchmesser erstreckt, wobei die Nut
(18) ein stegförmiges Element (16) aufnimmt und eine Tiefe aufweist, die nicht geringer ist
als die vertikale Hublänge des stegförmigen Elements (16).
4. Ventilvorrichtung nach Anspruch 1, weiter umfassend eine Führungs-/Schutzplatte
(12), die sich von einer oberen Fläche der Bodenplatte in den zylindrischen Raum des Kol
bens (3) aufwärts erstreckt, wobei die Führungs-/Schutzplatte (12) in Kontakt mit mindestens
einem unteren Teil des zylindrischen Teils des Kolbens (3) steht.
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