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DE19908638A1 - Tragbarer Wasserwerfer - Google Patents

Tragbarer Wasserwerfer

Info

Publication number
DE19908638A1
DE19908638A1 DE19908638A DE19908638A DE19908638A1 DE 19908638 A1 DE19908638 A1 DE 19908638A1 DE 19908638 A DE19908638 A DE 19908638A DE 19908638 A DE19908638 A DE 19908638A DE 19908638 A1 DE19908638 A1 DE 19908638A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
piece
angle
water cannon
arm parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19908638A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Hurt
Helmut Opitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hurt Peter 31595 Steyerberg De Opitz Helmut 3
Original Assignee
Degussa GmbH
Degussa Huels AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Degussa GmbH, Degussa Huels AG filed Critical Degussa GmbH
Priority to DE19908638A priority Critical patent/DE19908638A1/de
Priority to DE29905382U priority patent/DE29905382U1/de
Publication of DE19908638A1 publication Critical patent/DE19908638A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C31/00Delivery of fire-extinguishing material
    • A62C31/02Nozzles specially adapted for fire-extinguishing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B15/00Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
    • B05B15/60Arrangements for mounting, supporting or holding spraying apparatus
    • B05B15/62Arrangements for supporting spraying apparatus, e.g. suction cups
    • B05B15/625Arrangements for supporting spraying apparatus, e.g. suction cups designed to be placed on the ground
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B1/00Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
    • B05B1/14Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means with multiple outlet openings; with strainers in or outside the outlet opening

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Abstract

Der tragbare Wasserwerfer umfaßt ein Rohr in Form eines T- oder Y-Stücks mit einem an der Verzweigungsstelle aufgesetzten Wurfrohr. Zum Löschen werden die Armteile des T- oder Y-Stücks mit einem Schlauch verbunden und Druckwasser über das Fußteil des T- oder Y-Stücks zugeführt. DOLLAR A Der Wasserwerfer ist leicht transportierbar, schnell installierbar und liefert einen richtungsstabilen Wasserstrahl.

Description

Die Erfindung betrifft einen neuen, einfachen, leicht handhabbaren und tragbaren Wasserwerfer.
Um Produktionsanlagen herum werden zum Teil Wasserwerfer fest installiert, die im Brandfall sofort aktiviert werden können. Daneben werden aber auch mobile Wasserwerfer benötigt, die je nach Bedarf zum Kühlen oder zum Löschen eingesetzt werden können. Dabei ist es wichtig, daß diese mobilen Teile möglichst schnell in Stellung gebracht werden können und dann einen stabilen Wasserstrahl gewährleisten.
In US 5 593 092 wird ein mobiler Wasserwerfer beschrieben, der auf einem Stativ montiert wird. Dieser Wasserwerfer ist durch eine Sicherheitsklappe im Rohr gekennzeichnet, die automatisch die Wasserzufuhr drosselt oder schließt, wenn das Gerät durch Druckstöße des Wassers außer Kontrolle zu geraten droht.
Dieses Gerät ist schwer, aufwendig konstruiert und muß durch eine Person bedient werden.
EP-A-0 119 527 beschreibt eine tragbare Löschvorrichtung, die aus einem speziellen Rohr besteht. In dieses Rohr werden Wasser und Schaummittel und durch eine separate Düse die zur Schaumbildung benötigte Luft eingedüst. Mit Hilfe eines Veredlersiebes wird der Schaum hergestellt, mit dem dann Brände, vor allem in schlecht zugänglichen Räumen, bekämpft werden können.
Dieses Gerät ist zum Bekämpfen von Bränden von Gebäuden und Anlagen mit Wasser ungeeignet.
Der tragbare Löschmittelwerfer von EP-B-0 017 042 besteht aus einem reifenartigen Grundkörper, der im Löschfalle mit Wasser gefüllt ist, und aus einem im Schwerpunktbereich dieses Grundkörpers angebrachten Wurfrohr, das um eine horizontale und um eine vertikale Achse schwenkbar ist. Auftretende Rückstoßkräfte des Wassers können aufgefangen werden.
Dieses Gerät ist aufwendig konstruiert und erfüllt noch nicht alle Wünsche hinsichtlich Transportier- und Tragbarkeit.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, einen einfachen und gut tragbaren Wasserwerfer zu entwickeln, der die Nachteile der bekannten Geräte vermeidet.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen tragbaren Wasserwerfer, der ein Rohr in Form eines T- oder Y-Stücks mit an der Verzweigungsstelle aufgesetztem Wurfrohr umfaßt, gelöst. Der Winkel α zwischen den Armteilen des T- oder Y-Stücks beträgt in der Ebene des T- oder Y-Stücks 100 bis 180° und der Winkel β zwischen Wurfrohr und Fußteil des T- oder Y-Stücks in einer dazu im wesentlichen senkrechten Ebene 95 bis 135°.
Das Y-Stück kann auch in der Form eines dreistrahligen Sterns ausgebildet sein. Vorzugsweise ist α ein Winkel von 150 bis 180° und β ein Winkel von 95 bis 120°. Die beiden Ebenen bilden konstruktionsbedingt gelegentlich nicht exakt einen rechten Winkel. Daher sollen im Sinne dieser Erfindung auch Geräte mit umfaßt werden, bei denen der Winkel zwischen den Ebenen im Bereich zwischen 80 und 100° liegt.
Die Dimensionierung des tragbaren Wasserwerfers ist unkritisch. Das Gerät kann so konstruiert sein, daß es an den Enden des T- oder Y-Stücks A-, B-, C- oder D-Kupplungen mit Nennweiten von 110, 75, 42 oder 25 mm für die entsprechenden Schläuche enthält.
Vorzugsweise verwendet man B- oder C-Kupplungen.
Tragbar im Sinne der Erfindung sind Geräte, die ein Gewicht von bis zu 100 kg aufweisen und von 2 Personen getragen werden können. Der vorliegende Wasserwerfer ist dabei jedoch wesentlich leichter und kann bequem von einer Person getragen werden.
Der Wasserwerfer hat, wenn er aus Stahl gefertigt ist, meist ein Gewicht von 1 bis 5 kg, kann also bequem getragen werden. Der Wasserwerfer kann aber auch aus keramischen Massen, aus Kunststoff oder aus anderen Materialien gefertigt werden. Das Wurfrohr kann schwenkbar sein. Das Wurfrohr kann auch starr mit dem T- oder Y-Stück verbunden sein. Dann kann die Feineinstellung für die Richtung des Wasserstrahles mit Hilfe einer Feststellschraube am Fußteil des T- oder Y-Stücks erfolgen.
Zum Löschen oder Kühlen von Industrieanlagen oder Gebäuden schließt man das Fußteil des T- oder Y-Stücks an einen wasserzuführenden Schlauch an. Die Armteile werden mit einem Schlauch miteinander zu einem Ring verbunden. Bei Wasserzufuhr bildet sich ein starrer Ring aus, der dem Wasserwerfer die erforderliche Stabilität beim Löschen oder Kühlen verleiht. Der sich ausbildende Ring liefert also für den Wasserwerfer eine stabile Fußfläche. Der Ring kann einen Durchmesser von 0,5 bis 10 Metern haben, vorzugsweise liegt er bei 1 bis 3 Metern. Bei großkalibrigen Schläuchen werden eher größere Ringe und bei Schläuchen mit kleineren Durchmessern eher kleinere Ringe gebildet.
Werden dem Wasser Schaummittel zugemischt, so kann mit Hilfe des tragbaren Wasserwerfers auch mit Schaum gelöscht werden.
Der mit Druckwasser gefüllte Ring liefert überraschenderweise eine sehr hohe Stabilität. Das gilt bereits bei einem Wasserdruck von 1 bar. Allerdings ist dann die Wurfweite noch gering. Der Wasserdruck beträgt meist 3 bis 15 bar, vorzugsweise 3 bis 12 bar, wobei Drucke von 5 bis 10 bar besonders bevorzugt sind. Auch bei Wurfhöhen von 20 bis 30 Metern kann der Wasserstrahl stabil auf einen Bereich gerichtet werden, ohne daß der Wasserwerfer ständig beaufsichtigt werden muß. Außerdem kann der tragbare Wasserwerfer einfach transportiert und schnell installiert werden.
Die folgenden Abbildungen dienen zur Verdeutlichung der Erfindung.
In Abb. 1 ist ein tragbarer Wasserwerfer dargestellt. Das T-Stück mit dem Fußteil 1 und den Armteilen 2 und 3 liegt in der Ebene I. Der Winkel α zwischen den Armteilen liegt ebenfalls in dieser Ebene. Das Wurfrohr 4 liegt in der dazu senkrechten Ebene II und bildet mit dem Fußteil 1 den Winkel β.
Abb. 2 zeigt eine Anordnung zum Löschen mit einer Serie von 3 mobilen Wasserwerfern. Das Wasser gelangt hier über den B-Schlauch 5 in den Verteiler 6. Von hier kommt das Wasser über die C-Schläuche 7 in die Wasserwerfer 8, deren Armteile mit Hilfe der Schläuche 9 miteinander zu Ringen verbunden sind. Die Ringe liefern so die Fußfläche für die Wasserwerfer. An den Wurfrohren ist jeweils ein Ventil angedeutet.
Abb. 3 enthält eine Serienschaltung, in der das Wasser über einen B- Schlauch 10 in den Verteiler 11 geleitet wird, von wo es über eine bewegliche Kupplung 12 oder über die C-Schläuche 13 in die Wasserwerfer gelangt.
Nach Abb. 4 wird das Wasser ebenfalls über einen B-Schlauch 14 eingeleitet. Als Verteiler für die 3 Wasserwerfer 8 mit den Ringschläuchen 9 dienen hier die T-Stücke 15 und 16.

Claims (5)

1. Tragbarer Wasserwerfer, der ein Rohr in der Form eines T- oder Y- Stücks mit an der Verzweigungsstelle aufgesetztem Wurfrohr umfaßt, wobei der Winkel zwischen den Armteilen des T- oder Y-Stücks in der Ebene des T- oder Y-Stücks 100 bis 180° und der Winkel zwischen Wurfrohr und Fußteil des T- oder Y-Stücks in einer dazu senkrechten Ebene 95 bis 135° beträgt.
2. Tragbarer Wasserwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß α ein Winkel von 150 bis 180° und β ein Winkel von 95 bis 120° ist.
3. Verfahren zum Löschen und Kühlen mit Hilfe des Wasserwerfers gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Fußteil des T- oder Y-Stücks an einen wasserzuführenden Schlauch anschließt, die Armteile mit einem Schlauch miteinander verbindet und dann Druckwasser zuführt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Armteile mit dem sie verbindenden Schlauch einen Kreis mit einem Durchmesser von 0,5 bis 10 Metern bilden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring einen Durchmesser von 1 bis 3 Metern aufweist.
DE19908638A 1999-02-27 1999-02-27 Tragbarer Wasserwerfer Withdrawn DE19908638A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009057723A1 (de) 2009-12-10 2011-06-16 Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung Kompaktwasserwerfer
EP2303411A4 (de) * 2008-06-20 2013-12-18 Elkhart Brass Mfg Co Brandbekämpfungsvorrichtung mit wasserlauf
DE102015100811B4 (de) 2014-03-04 2022-03-17 Yuan-Mei Corp. Stützvorrichtung zur Positionierung einer Bewässerungsvorrichtung

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DE102009057723B4 (de) * 2009-12-10 2014-03-13 Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, dieses vertreten durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr Kompaktwasserwerfer
DE102015100811B4 (de) 2014-03-04 2022-03-17 Yuan-Mei Corp. Stützvorrichtung zur Positionierung einer Bewässerungsvorrichtung

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