DE19908625A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Aufbringen von Klebermaterial auf flächige Bauteile sowie dessen Verwendung - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum Aufbringen von Klebermaterial auf flächige Bauteile sowie dessen VerwendungInfo
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Abstract
Es wird eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Aufbringen von Klebermaterial auf flächige Bauteile, wie Substrate, Halbleiterchips oder dergleichen vorgeschlagen, wobei der Kern der Erfindung darin liegt, das im Bereich der Kleberbettoberfläche ein Siebelement (3) angeordnet ist, dessen Öffnungen ein Hindurchtreten von Klebermaterial erlauben, wobei das Kleberbett (2) und das Siebelement derart ausgelegt bzw. aufeinander abgestimmt sind, daß nur eine begrenzte Menge Klebermaterial vor, während oder nach dem Aufsetzvorgang des Bauteils zur Benetzung dessen Auflagefläche das Siebelement passiert. Im Weiteren werden Verfahren zum Aufbringen von Klebermaterial auf flächige Bauteile vorgeschlagen, bei welchem das Siebelement beim Aufsetzen eines Bauteils in das Kleberbett eingedrückt wird, so daß Klebermaterial durch die Öffnungen des Siebelements (3) transportiert wird und die Auflagefläche (7) des aufgesetzten Bauteils benetzt bzw. das Siebelement so im Kleberbett angeordnet wird, daß auf die Oberfläche des Siebelements Klebermaterial transportiert wird, welches auf der Oberfläche des Siebelements (3) befindliche Bauteile an deren Auflagefläche benetzt oder die Auflagefläche von Bauteilen benetzt, die auf das Siebelement (3) aufgesetzt werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum
Aufbringen von Klebermaterial auf flächige Bauteile wie
Substrate, Halbleiterchips (dice) oder dergleichen sowie
dessen Verwendung.
In der Aufbau- und Verbindungstechnik elektronischer
Baugruppen werden die für die Verbindung notwendigen Medien,
zum Beispiel isotrope oder anisotrope Kleber, häufig mit
Hilfe von Siebdruckverfahren oder Dispensverfahren auf
Substratoberflächen oder dergleichen aufgebracht.
Anschließend kann eine Bestückung mit gewünschten Bauteilen,
Halbleiterchips oder anderen elektronischen Baugruppen
erfolgen.
Siebdruckverfahren haben dabei den Nachteil, daß der
Kleberauftrag nur mit aufwendigen Werkzeugen beherrschbar
ist, die umfangreiche Einricht- und Inbetriebnahmezeiten
erfordern. Dabei ist ein erwünschtes gleichmäßiges Druckbild
mit gleichbleibendem Klebermaterialtransport durch das Sieb
während vieler Druckzyklen nur schwer zu erreichen, da leicht
veränderbare physikalische Eigenschaften des Klebermaterials,
wie zum Beispiel seine Viskosität unmittelbar darauf Einfluß
nehmen.
Die Dispenstechnik von Klebematerial erfordert vor allem eine
nur mit Aufwand zu erreichende exakte Einstellung im Hinblick
auf die zu dispensende Klebermaterialmenge bzw. die
Positionierung eines Dispenswerkzeuges, wie z. B. einer
Dispensnadel. Im Weiteren kann insbesondere eine
ungleichmäßige Verdrängung des aufgebrachten Klebermaterials
beim Aufbringen des Bauteils zu Problemen führen, wenn zum
Beispiel für den weiteren Prozeß erforderliche Bond-Pads
durch Klebermaterial überdeckt werden.
Außerdem sind diese bekannten Klebeverfahren für die Chip on
Chipmontage kaum oder gar nicht geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zu verklebenden
Oberflächen von flächigen Bauteilen, wie Substrate,
Halbleiterchips oder dergleichen mit einem gleichmäßigen in
der Dicke leicht kontrollierbaren Kleberauftrag zu versehen,
wobei sich insbesondere die oben beschriebenen Nachteile des
Standes der Technik vermeiden lassen und eine Chip on Chip-
Montage ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 sowie
der Ansprüche 9 und 10 gelöst. In den Unteransprüchen sind
vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung
angegeben.
Ausgangspunkt der Erfindung ist zunächst eine Vorrichtung zum
Aufbringen von Klebermaterial auf flächige Bauteile, wie
Substrate, Halbleiterchips oder dergleichen. Der Kerngedanke
der Erfindung liegt nun darin, daß im Bereich der
Kleberbettoberfläche ein Siebelement anordnenbar ist und
dessen Öffnungen ein Hindurchtreten von Klebermaterial
erlauben, wobei das Kleberbett und das Siebelement derart
ausgelegt bzw. aufeinander abgestimmt sind, daß nur eine
begrenzte Menge Klebermaterial vor, während oder nach dem
Aufsetzvorgang des Bauteils zur Benetzung dessen
Auflagefläche das Siebelement passiert. Auf diese Weise läßt
sich der Klebermengenauftrag und insbesondere die Kleberdicke
einfach und sicher kontrollieren, wobei eine Veränderung von
physikalischen Eigenschaften des Klebermaterials, wie zum
Beispiel seine Viskosität, während des Prozesses den
Kleberauftrag im Wesentlichen nicht beeinträchtigen.
Vorzugsweise liegt die Dicke des Kleberbettes im Bereich der
Dicke des Siebelements. Durch diese Maßnahme kann das
Siebelement nur soweit in das Kleberbett eindringen bis es
auf der Kleberbettunterlage aufsitzt. Damit wird auf jeden
Fall gewährleistet, daß nicht zu viel Klebermaterial durch
das Siebelement gelangt. Vorteilhafterweise ist die Dicke des
Kleberbettes etwas größer als die Dicke des Siebelements.
Der Kleberauftrag kann von Eigenschaften des Siebelements,
zum Beispiel die Fläche der Öffnungen für den
Kleberdurchgang, bestimmt werden. Für einen gleichmäßigen
Kleberauftrag ist es bevorzugt, wenn die Öffnungen wesentlich
kleiner sind als die Auflagefläche der zu benetzenden
Bauteile. Ist die Fläche der Öffnungen im Vergleich zur
geschlossenen Fläche des Siebelements groß, wird die
Bauteiloberflächenseite stärker benetzt werden, als bei einer
kleinen Gesamtfläche von gleichmäßig verteilten Öffnungen.
Um das Eintauchverhalten des Siebelements in das Kleberbett
einfach kontrollieren zu können, ist es bevorzugt, wenn das
Siebelement über dem Kleberbett oder im Kleberbett in dessen
Oberflächenbereich aufspannbar und/oder das Siebelement
elastisch nachgiebig ist.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der
Erfindung umfaßt das Siebelement ein Maschengewebe.
Maschengewebe sind in unterschiedlichen Maschenweiten bzw.
Fadenstärken erhältlich, da sie im Siebdruckverfahren
regelmäßig eingesetzt werden.
Insbesondere um Halbleiterchips miteinander zu verkleben, das
heißt zum Beispiel einen kleineren Halbleiterchip auf einen
größeren Halbleiterchip aufzusetzen, ist es vorteilhaft, wenn
die Maschenweite im Bereich von 25-150 µm liegt bzw. wenn
die Fadenstärke des Gewebes im Bereich von 10-80 µm liegt.
Außerdem ist es bevorzugt, wenn das Kleberbett auf einer
Grundplatte angeordnet ist, deren Oberflächenbeschaffenheit
derart ausgebildet ist, daß das Klebermaterial nicht in
ungünstiger Weise an der Oberfläche der Grundplatte haften
bleibt. Durch diese Maßnahme soll erreicht werden, daß nicht
ein Großteil des die Oberfläche von Bauteilen benetzenden
Klebermaterials für z. B. den Fall, daß ein im Kleberbett
angeordnetes Siebelement mit darauf aufgesetzten Bauteilen
komplett abgehoben wird, bei diesem Vorgang an der
Grundplatte zurückbleibt, sondern in ausreichendem Maße mit
dem Siebelement und den aufgesetzten Bauteilen entfernt
werden kann.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Aufbringen von
Klebermaterial auf flächige Bauteile, wie Substrate,
Halbleiterchips oder dergleichen zeichnet sich dadurch aus,
daß Klebermaterial in einem flächigen Kleberbett bereit
gestellt wird, daß über dem Kleberbett ein Siebelement
angeordnet wird, dessen Öffnungen ein Hindurchtreten von
Klebermaterial erlauben, und daß das Siebelement beim
Aufsetzen eines Bauteils in das Kleberbett eingedrückt wird,
so daß Klebermaterial durch dessen Öffnungen in Richtung
Bauteilauflagefläche transportiert wird und die Auflagefläche
des aufgesetzten Bauteils benetzt.
Alternativ hierzu ist bevorzugt, daß das Klebermaterial in
einem flächigen Kleberbett bereitgestellt wird, daß im
Kleberbett ein Siebelement angeordnet wird, dessen Öffnungen
ein Hindurchtreten von Klebermaterial erlauben, so daß auf
die Oberfläche des Siebelements Klebermaterial transportiert
wird, das auf der Oberfläche des Siebelements befindliche
Bauteile an deren Auflageoberfläche benetzt oder die
Auflageoberfläche von Bauteilen benetzt, die auf das
Siebelement aufgesetzt werden. D. h. im ersten Fall wird z. B.
das Siebelement mit bereits aufgesetzten Bauteilen im
Kleberbett positioniert, während im zweiten Fall die Bauteile
aufgesetzt werden, wenn das Siebelement sich bereits im
Kleberbett befindet. In beiden Fällen können die Bauteile
samt Siebelement zur Weiterverarbeitung abgehoben werden.
Um das Verfahren einfach zu gestalten, wird vorgeschlagen,
daß das Kleberbett mittels eines Schablonendrucks, einer
Rackeleinrichtung oder dergleichen erzeugt wird.
Um im Weiteren den Aufsetzvorgang von Bauteilen einfach
kontrollieren zu können, wird überdies vorgeschlagen, daß die
Bauteile mit einem "Pick Tool", wie einer Vakuumpinzette auf
das Siebelement aufgesetzt und wieder abgehoben werden.
Um zu vermeiden, daß eine zu große Menge Klebermaterial durch
das Siebelement auf die Siebelementoberfläche gelangt, wird
im Weiteren vorgeschlagen, daß das Siebelement nicht
wesentlich weiter als die Dicke des Siebelements in das
Kleberbett gedrückt wird. bzw. in diesem angeordnet wird.
Zur Einstellung der Dicke des Kleberauftrags wird im Weiteren
vorgeschlagen, daß die Dicke des Kleberauftrags durch das
Verhältnis der Öffnungsflächen zur geschlossenen Fläche am
Siebelement 3 bestimmt wird.
Vorzugsweise wird dieses Verfahren dazu eingesetzt, wie
bereits oben für die Vorrichtung beschrieben, Halbleiterchips
miteinander zu verkleben. Durch den gleichmäßig dünnen
Kleberauftrag, der sich durch die Erfindung erzielen läßt,
bildet sich beim Aufeinanderkleben von Halbleiterchip im
Randbereich ein nur kleiner Quellwulst, so daß im Umfeld
angeordnete Bereiche im Wesentlichen nicht beeinträchtigt
werden. Das heißt beispeilsweise werden keine Bondpads mit
Klebermaterial überdeckt, die für eine Kontaktierung eines
aufgesetzten Halbleiterchips mit dem darunter liegenden
Halbleiterchip noch benötigt werden.
Das Verfahren kann jedoch auch dazu eingesetzt werden,
pastöse oder viskose Verbindungsmedien oder Stoffe, wie z. B.
Lötpaste, aufzubringen.
Die Erfindung ist in den folgenden Zeichnungen unter Nennung
von weiteren Vorteilen und Einzelheiten näher erläutert.
Fig. 1a bis b zeigen den Aufbringvorgang von Klebermaterial
auf eine Oberflächenseite eines Halbleiterchips in
unterschiedlichen Stadien in einer teilweise geschnittenen
Seitenansicht.
Die Vorrichtung zum Aufbringen von Klebermaterial auf
flächige Bauteile umfaßt eine Grundplatte 1, auf welcher
beispielsweise durch einen Schablonendruck ein Kleberbett 2
mit einer gleichmäßig flächig verteilten Klebermenge
aufgebracht wurde. Unmittelbar über der Grundplatte und dem
Kleberbett in geringem Abstand dazu ist ein Maschengewebe 3
angeordnet. Das Maschengewebe 3 ist beispielhaft auf einen
Rahmen 4 aufgespannt. Über den Rahmen 4 ist das Maschengewebe
in Bezug auf das Kleberbett 2 derart positioniert, daß das
Maschengewebe 3 im Wesentlichen nicht in das Kleberbett 2
eintaucht (siehe Fig. 1a bzw. Fig. 1c).
Das Aufbringen von Klebermaterial auf eine Oberflächenseite
eines Halbleiterchips zum Verkleben mit einem weiteren
Halbleiterchip kann sich nun wie folgt gestalten:
- 1. Mittels eines "Picktools" 5 (z. B. eine Vakuumpinzette) wird ein Bauteil, zum Beispiel ein Halbleiterchip 6 auf dem Maschengewebe 3 in Pfeilrichtung aufgesetzt (siehe Fig. 1a und Fig. 1b). Dabei taucht das Maschengewebe 3 in das Kleberbett 2 ein, so daß Klebermaterial durch die Öffnungen des Maschengewebes in Richtung Halbleiterchip gepreßt wird und somit dessen aufliegende Oberfläche benetzet wird. Durch den Kontakt der zu verklebenden Halbleiterchip-Auflagefläche 7 mit dem Maschengewebe 3 kann nur eine ganz bestimmte Menge an Klebermaterial zur Halbleiterchip-Auflagefläche 7 gelangen.
- 2. Nach erfolgter Benetzung der Halbleiter-Auflagefläche 7 mit Klebermaterial des Kleberbetts 2 wird anschließend der Halbleiterchip 6 mit der Vakuumpinzette 5 vom Maschengewebe 3 in Pfeilrichtung abgehoben (siehe Fig. 1c) und kann nunmehr mit einem vorbereiteten weiteren Chip verklebt werden, in dem der Halbleiterchip 6 einfach auf die vorgesehene Stelle des Halbleiterchips (nicht gezeigt) aufgesetzt wird.
Durch die erfindungsgemäße Vorgehensweise läßt sich mit
geringem konstruktivem Aufwand ein gleichmäßig dünner
Kleberauftrag mit gleichbleibender Qualität erzielen, wobei
insbesondere leicht veränderbare Klebermaterialeigenschaften
diesen Vorgang nicht beeinflussen.
1
Grundplatte
2
Kleberbett
3
Maschengewebe
4
Rahmen
5
Vakuumpinzette
6
Halbleiterchip
7
Halbleiterchip-Auflagefläche
Claims (17)
1. Vorrichtung zum Aufbringen von Klebermaterial auf
flächige Bauteile wie Substrate, Halbleiterchips oder
dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ein
Kleberbett (2) umfaßt und daß im Bereich der
Kleberbettoberfläche ein Siebelement (3) anordnenbar ist,
dessen Öffnungen ein Hindurchtreten von Klebermaterial
erlauben, wobei das Kleberbett (2) und das Siebelement (3)
derart ausgelegt bzw. aufeinander abgestimmt sind, daß nur
eine begrenzte Menge Klebermaterial vor, während oder nach
dem Aufsetzvorgang des Bauteils zur Benetzung dessen
Auflagefläche das Siebelement passiert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dicke des Kleberbettes im Bereich der Dicke des
Siebelements liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Öffnungen im Siebelement wesentlich
kleiner sind, als die Auflagefläche (7) des zu benetzenden
flächigen Bauteils (6).
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Siebelement (3) über dem
Kleberbett oder im Kleberbett in dessen Oberflächenbereich
aufspannbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Siebelement elastisch
nachgiebig ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Siebelement ein Maschengewebe
(3) umfaßt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Maschenweite im Bereich von 25-150 µm liegt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fadenstärke des Gewebes im Bereich
von 10-60 µm liegt.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kleberbett auf einer
Grundplatte angeordnet ist, deren Oberflächenbeschaffenheit
derart ausgebildet ist, daß das Klebermaterial nicht in
ungünstiger Weise an der Oberfläche der Grundplatte haftet.
10. Verfahren zum Aufbringen von Klebermaterial auf flächige
Bauteile, wie Substrate, Halbleiterchips oder dergleichen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Klebermaterial in einem
flächigen Kleberbett (2) bereitgestellt wird, daß über dem
Kleberbett ein Siebelement (3) angeordnet wird, dessen
Öffnungen ein Hindurchtreten von Klebermaterial erlauben und
daß das Siebelement (3) beim Aufsetzen eines Bauteils (6) in
das Kleberbett gedrückt wird, so daß Klebermaterial durch die
Öffnungen des Siebelements (3) transportiert wird und die
Auflagefläche (7) des aufgesetzten Bauteils (6) benetzt.
11. Verfahren zum Aufbringen von Klebermaterial auf flächige
Bauteile, wie Substrate, Halbleiterchips oder dergleichen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Klebermaterial in einem
flächigen Kleberbett (2) bereitgestellt wird, daß im
Kleberbett ein Siebelement (3) angeordnet wird, dessen
Öffnungen ein Hindurchtreten von Klebermaterial erlauben, so
daß auf die Oberfläche des Siebelements Klebermaterial
transportiert wird, das auf der Oberfläche des Siebelements
(3) befindliche Bauteile an deren Auflagefläche benetzt oder
die Auflagefläche von Bauteilen benetzt, die auf das
Siebelement (3) aufgesetzt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kleberbett (2) mittels eines
Schablonendrucks, einer Rackeleinrichtung oder dergleichen
erzeugt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß das Bauelement (6) mit einem "Pick Tool",
wie zum Beispiel einer Vakuumpinzette auf das Siebelement (3)
aufgesetzt und wieder abgehoben wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß das Siebelement nicht wesentlich weiter
äls die Dicke des Siebelements in das Kleberbett gedrückt
wird bzw. in diesem angeordnet wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dicke des Kleberauftrags durch das
Verhältnis der Öffnungsflächen zur geschlossenen Fläche am
Siebelement (3) bestimmt wird.
16. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 10
bis 15 zum Aufkleben und Aufeinanderkleben von
Halbleiterchips.
17. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 9 bis
14 zum Aufbringen von pastösen oder viskosen
Verbindungsmedien oder Stoffen.
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