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DE1990852U - Beschickungsvorrichtung für Lagerbehälter - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für Lagerbehälter

Info

Publication number
DE1990852U
DE1990852U DENDAT1990852D DE1990852DU DE1990852U DE 1990852 U DE1990852 U DE 1990852U DE NDAT1990852 D DENDAT1990852 D DE NDAT1990852D DE 1990852D U DE1990852D U DE 1990852DU DE 1990852 U DE1990852 U DE 1990852U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
storage containers
distributor
loading device
disk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT1990852D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Vereinigte Österreichische Eisen- und Stahlwerke Aktiengesellschaft, Linz (Österreich)
Publication date
Publication of DE1990852U publication Critical patent/DE1990852U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

- V 5724-
VEREINIGTE ÖSTERREICHISCH!* EISEH-UID STAKDlSRiCS AKTIEIGESELISGHAi1T,
Beschickungsvorrichtung für lagerbehälter
Bei der Beschickung von Ii"agerb ehält ern mit körnigem, pulverförmig em oder "bröckligem Gut besteht das Problem der gleichmäßigen Verteilung des Gutes über den Querschnitt des Behälters. Wenn das Gut mittels . einer Rinne oder Rutsche oder vom förderband direkt aufgegeben wird, entsteht ein Schüttkegel, wobei zusätzlich eine Scheidung der einzelnen Körnungen erfolgt= Man hat deshalb rotierende Beschiekungsschurren vorgesehen, um eine großflächigere Verteilung des Beschickungsgutes über den Behälterquerschnitt zu erreichen, wobei natürlich eine Ringkegelbildung nicht vermeidbar ist. Bei einer anderen Verteileinrichtung hat man Roststabanordnungen verwendet, die gegenseitig auf- und niederbewegbar sind, so daß das über der Roststabanordnung gelagerte Füllgut abwechselnd auf eine und dann wieder auf die andere Seite ausfällt« Abgesehen von der Kompliziertheit einer solchen Vorrichtung, die infolge ihrer Aufwendigkeit in der Konstruktion
auch nur für die Beschickung Ton Sehachtöfen vorgeschlagen wurde (Österreichische Patentschrift Hr. 221 560), wird bei derselben eine gleichmäßige Yerteilung des Besehiekungsgutes nur innerhalb des von der Eoststabanordnung überdeckten Bereiches erzielt» Eine gewisse Entmischung des Aufgabegutes ist dabei trotzdem nicht vermeidbar, kann aber für Schachtofen, insbesondere Hochöfen, in Kauf genommen werden«
Die vorliegende !Feuerung geht von einer BeseMekungsvorrichtung für Lagerbehälter mit einer mittig im Oberteil des lagerbehälters angeordneten rotierenden Yerteilerscheibe aus und bezweckt, die Raumausnutzung des Lagerbehälters und die Verteilung des Besehiekungsgutes weiter zu verbessern, wobei auch die zusätzliche Möglichkeit bestehen soll, eine Mischung des Besohiekungsgutes vorzunehmen! weiters soll Beschickungsgut unterschiedlicher Körnung und Gut mit verschiedenem Feuchtig= keitsgehalt verarbeitet werden können. Die Lagerbehälter sollen nahezu bis zum oberen Rand vollgefüllt werden können, ohne daß Entmisehungserseheinungen, auch bei unterschiedlicher Körnung des !Füllgutes, auftreten. Die neuerungsgemäße Beschickungsvorrichtung, mitider diese Aufgabe gelöst wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß die yerteilerscheibe flachkegelige Gestalt aufweist, wobei der Neigungswinkel der Erzeugenden des Kegels gegen die horizontale Grundfläche vorzugsweise etwa 2 bis 5° beträgt
-ο 3 _
und daß die Drehzahl der Verteilerscheibe so gewählt wird, daß die Aufgabegutteilchen in einem Wandbereich des zu füllenden lagerbehälters auf dessen Wand fallen, der nicht tiefer als in etwa drei Vierteln von dessen Höhe gelegen ist» Nach einem weiteren Merkmal der Heuerung ist diese Verteilerscheibe samt ihrem Antriebsmotor abnehmbar auf der oberen Einfüllöffnung des Lagerbehälters angeordnet, so daß für eine Mehrzahl von Lagerbehältern eine einzige Verteilervorrichtung ausreicht. Bin weiteres Merkmal der Heuerung betrifft die staubgeschützte Anordnung des Antriebsmotors der Verteilerseheibe innerhalb der Hohlwelle derselben*
Die !Teuerung ist in der Zeichnung näher erläutert, woraus sieh weitere Merkmale der feuerung ergeben»
Pig. T zeigt einen Querschnitt durch einen zylindrischen Bunker und innerhalb desselben die Seitenansicht der neu*e rungs gemäß en Verteilungsvorriehtung knapp unterhalb des oberen Bunkerrandes. Pig. 2 zeigt eine Aufsieht auf die Beschickungsvorrichtung," während Figo 3 die Erfindung in Anwendung zur Beschickung von vier zusammengebauten Bunkern, die quadratischen Querschnitt haben, veranschaulicht.
Die neuerungsgemäße Beschickungsvorrichtung besteht aus einer waagrecht angeordneten, um ihre vertikale Achse rotierbaren Verteilerseheibe 1 von flachkegeliger Gestalt, wobei der Neigungswinkel der Kegelerzeugenden gegen die Grundfläche klein, z.B. 2 bis 5° ist. Diese
Scheibe ist samt ihrem Antriebsmotor in der Mitte der Einfüll Öffnung des Lagerbehälter, dessen Wände mit 3 bezeichnet sind, angeordnet, wobei es sieh als zweckmäßig erwiesen hat, den Antriebsmotor innerhalb der als Hohlwelle 2 ausgebildeten Welle der Verteilersoheibe vorzusehen, um den Motor vor Staub zu schützen. Die aus Yerteilerseheibe, Hohlwelle und Antriebsmotor bestehende Einheit ist mittels eines Haltegestells 4 lösbar am Be= hälter befestigt. Diese Befestigung kann bei oben offenem lagerbehälter so ausgebildet sein, daß das Gestell auf dem Behälterrand aufliegt oder aufsteckbar ist» Das Haltegestell könnte aber auch an dem lagerbehälterdeekel befestigt sein.
Gemäß der Darstellung der Figi. 3 wird eine neuerungsgemäße Beschickungsvorrichtung 1 zur Beaufschlagung von vier quadratischen Aufgabebehältern 5* 5% 5", 5!M verwendet.
Beim Betrieb der neuerungsgemäßen Beschickungsvorrichtung rotiert die Verteilerscheibe mit einer nach dem gewählten Kegelxtfinkel und der Art des Besehickungsgutes entsprechenden Umfangsgeschwindigkeit. Das Beschiekungsgut wird zentral mittels eines !Förderbandes oder einer sonstigen transporteinrichtung auf die Yerteilerseheibe aufgegeben und von dieser in tangentialer Eiehtung abgeschleudert. Es ist wesentlich, daß das von der Seheibe abgeschleuderte Gut gegen die Behälterwand prallt und dann in das Bunkerinnere abfällt. Es hat sich gezeigt, daß eine gute Durch-
mischung des Aufgabegutes und seine gleichmäßige"Verteilung über den Bunkerquerschnitt bei weitgehender Unabhängigkeit von der Korngrößenverteilung des Aufgabegutes dann erreicht wird, wenn die Drehzahl der Verteilerwcheibe so hoch gewählt wird, daß das Aufprallen der Aufgabegutkörner in der Hähe des Behälteroberrandes auf der Innenwand erfolgt und in einer Höhe, die nicht tiefer als drei Viertel der Höhe des Bunkerinnenraumes liegt. Bei den praktisch vorkommenden Bunkerdimessionen läßt sich diese Mindestdrehzahl zur Irreichung des gewünschten Effektes näherungsweise durch die !Formel
n(U/min) ist gleich oder größer als 40 M
errechnen, wobei D den Innendurchmesser eines zylindrischen Behälters und d den Außendurchmesser der Verteilerseheibe bedeutet. Im allgemeinen werden Verhältnisse von D s d zwischen etwa 8 und 4 vorkommen, wobei sich Mindestdrehzahlen von etwa 160 bis 360 Umdrehungen pro Minute ergeben,, Mr rechteckige oder quadratische Behälterquersehnitte wird D in obiger Formel gleich der !Diagonale des Behälterquerschnittes gewählt.
lach einer weiteren Ausgestaltung der Heuerung werden die Behälterinnenwände im Auftreffbereich des Aufgabegutes gegen Abrasion geschützt, beispielsweise derart, daß dort ein abriebfester Belag aus G-ummi, Kunststoff oder Hartmetall vorgesehen wird.

Claims (1)

  1. ■A- 342 952-m Si!
    S C HU T Z A N S P R Ü C H E ;
    1, Beschickungsvordchtung für Lagerbehälter zur gleichmassigen Vertei lung des pulverförmigen oder körnigen Gutes über den Behälterquerschnitt mit einer mittig im Oberteil des Lagerbehälters angeordneten rotierenden Verteilerscheibe 3 dadurch gekennzeichnetj dass die Verteilerscheibe (l) flachkegelige Gestalt aufweist, wobei der Neigungswinkel der Erzeugenden des Kegels gegen die horizontale Grundfläche vorzugsweise 2 his 5° beträgt und dass der Aufnahmebereieh der Wand 0) des zu füllenden Lagerbehälters nicht tiefer als in etwa drei Vierteln von dessen Höhe gelegen ist, - -
    2» Beschickungsvorrichtung nach Anspruch Ix dadurch gekennzeichnet., dass die Verteilerscheibe (1) mit einer Hohl~ welle (2) verbunden ist s innerhalb welcher der Antriebsmotor staubgeschützt angeordnet ist»
    3» Beschickungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 1, dadurch gekennzeichnet s dass die Verteilerscheibe (l) auf einem auf die obere öffnung' des zu beschickenden
    ·» 2 —
    Behälters aufsetzbaren und lösbaren Gestell (4) an-,
    geordnet ist»
    Beschickungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1, "2 oder 3>i- dadurch" gekennzeichnetj_.dass die Verteilerscheibe (1) an einem Gestell angeordnet ist5 welches, auf ;etwa die Mitte der oberen Öffnung von1 mehreren zusamehgebauten Lagerbehältern aufsetzbar ist*" :
DENDAT1990852D Beschickungsvorrichtung für Lagerbehälter Expired DE1990852U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1990852U true DE1990852U (de) 1968-08-01

Family

ID=1219678

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1990852D Expired DE1990852U (de) Beschickungsvorrichtung für Lagerbehälter

Country Status (1)

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DE (1) DE1990852U (de)

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