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DE19907985C1 - Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät - Google Patents

Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät

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DE19907985C1
DE19907985C1 DE19907985A DE19907985A DE19907985C1 DE 19907985 C1 DE19907985 C1 DE 19907985C1 DE 19907985 A DE19907985 A DE 19907985A DE 19907985 A DE19907985 A DE 19907985A DE 19907985 C1 DE19907985 C1 DE 19907985C1
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DE
Germany
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cheeks
rod
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rod elements
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DE19907985A
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Veronika Motzner
Wilhelm Houben
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Motzner Veronika 83404 Ainring De Houben Wilhe
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät mit einem auf einer Bodenaufstandsfläche ruhenden Grundkörper aus zwei im Abstand zueinander angeordneten Seitenwangen, die über mehrere Stabelemente miteinander verbunden sind. DOLLAR A Um die Belastbarheit und Langlebigkeit zu verbessern und einen ohne Werkzeug zerlegbaren Grundkörper sowie eine große Anzahl unterschiedlicher Spiel- und/oder Nutzungsmöglichkeiten mit geringem Umbauaufwand zu schaffen, wird erfindungsgemäß ein Gerät vorgeschlagen, das aus ineinander steckbaren Einzelteilen aufgebaut ist, deren Anordnung und Geometrie in Verbindung mit dem Eigengewicht der Teile eine Klemmverbindung herstellen.

Description

Die Erfindung betrifft ein Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät mit einem auf einer Aufstandsfläche ruhenden Grundkörper aus zwei im Abstand zueinander angeordneten, mindestens drei Sei­ ten aufweisenden Wangen, die über mehrere Stabelemente mit­ einander verbunden sind.
Die DE 296 06 995 U1 beschreibt beispielsweise ein variabel kombinierbares Spielgerät und/oder Möbel, das zu einer Spiel­ fläche, einem Laufgitter, einem Schaukelgerät, einem Rollge­ rät, einem Krabbelzelt und einer Garderobe umgebaut werden kann. Die Verbindung der Einzelteile erfolgt insbesondere durch Winkel und Verbindungsklammern.
Aus der DE 298 13 533 U1 ist ein umwandelbares Möbelstück be­ kannt, bei dem sich unter Hinzunahme bzw. Weglassen einiger Grundkomponenten oder deren verschiedenartige Anordnung zu­ einander unterschiedliche Möbelstücke zusammensetzen lassen.
Schließlich ist aus der DE 298 13 111 U1 ein Mehrzweckspiel­ gerät bekannt, das sich insbesondere für die Funktion als Wippe, Rutsche, Klettergerüst, Balancier- oder Haltegerät eignet. Das Mehrzweckspielgerät besteht aus einem auf einer Aufstandsfläche ruhenden Grundkörper, einem Stab und einer Platte, die lose miteinander verbindbar sind. Der Grundkörper besteht aus zwei mit einem Abstand parallel zueinander ange­ ordneten und gleichartige Dreiecke bildende Rahmen. Zwei par­ allel zueinander angeordnete untere Rahmenteile und damit die zwei Rahmen sind über drei Stabelemente miteinander verbun­ den. Die Länge der Stabelemente bestimmt den Abstand der pa­ rallel zueinander angeordneten Rahmen. In jedem Rahmen be­ findet sich eine plattenförmige Anordnung, die drei Vertie­ fungen aufweist. Die Vertiefungen sind so ausgebildet, daß der Stab in diese von oben eingelegt werden und beispiels­ weise die Achse einer Wippe bilden kann. Der Grundkörper kann beispielsweise auch so aufgestellt werden, daß die verbinden­ den Stabelemente als Leiter benutzbar sind. Wird auf dem obersten Stabelement dann die Platte eingelegt, kann sie als Rutsche Verwendung finden.
Die Funktionen des bekannten Mehrzweckspielgerätes lassen sich bereits relativ einfach verändern. Aufgrund der starren Verbindung der beiden Rahmen des Grundkörpers mittels der 3 Stabelemente ist die Flexibilität des Gerätes jedoch einge­ schränkt. Außerdem ist der nicht zerlegbare Grundkörper recht sperrig und blockiert auch dann viel Raum, wenn das Gerät nicht benötigt wird.
Schließlich ist der Grundkörper aufgrund der parallelen An­ ordnung der nur an einem Rahmenteil über die Stabelemente miteinander verbundenen Rahmen relativ instabil, was die Be­ lastbarkeit und Haltbarkeit des bekannten Mehrzweckspielgerä­ tes einschränkt. Abhilfe kann lediglich ein sehr massiver und damit für das kindliche Spiel und die Handhabbarkeit weniger geeigneter Grundkörper schaffen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, ein Mehrzweckspiel- und/oder Nutzungsgerät der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das auch bei leichter Dimensionierung der Bauteile hoch belastbar und langlebig ist, dessen Grundkörper ohne Werkzeug zerlegbar ist, sowie eine große Anzahl unterschiedlicher Spiel- und/oder Nutzungsmöglichkeiten mit geringem Umbauaufwand er­ öffnet.
Die Lösung dieser Aufgabe basiert auf dem Gedanken, das Gerät aus ineinander steckbaren Einzelteilen aufzubauen, deren An­ ordnung und Geometrie in Verbindung mit dem Eigengewicht der Teile eine Klemmverbindung herstellen.
Im einzelnen wird die Aufgabe bei einem Mehrzweck- und/oder Nutzgerät der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß die beiden plattenförmig ausgebildeten Wangen mehrere überein­ stimmend angeordnete, von Rändern begrenzte Durchgänge auf­ weisen, die die Stabelemente mit Spiel aufnehmen, daß der Ab­ stand der Wangen von der Bodenaufstandsfläche nach oben hin abnimmt, daß mindestens ein erstes Stabelement an den einan­ der zugewandten Oberflächen der Wangen anliegende Sicherungs­ teile aufweist, die die Durchgänge nicht passieren können, wobei mindestens eines der Sicherungsteile lösbar mit dem Stabelement verbunden ist, daß oberhalb jedes ersten Stabele­ mentes mindestens ein zweites Stabelement von den Durchgängen aufgenommen wird und daß die Ränder der Durchgänge zur Auf­ nahme dieser übereinander angeordneten ersten und zweiten Stabelemente kraftschlüssig an diesen Stabelementen anliegen.
Aufgrund des Spiels des ersten und zweiten Stabelementes in den Durchgängen, ist die Abnahme des Abstandes der Wangen von der Bodenaufstandsfläche nach oben hin möglich. Um einen hin­ reichend spitzen Winkel der Wangen gegen die Senkrechte zur Aufstandsfläche bei ausreichender Klemmkraft zwischen den Stabelementen und Wangen zu erzielen, hat es sich als zweck­ mäßig herausgestellt, daß der Durchmesser der ersten und zweiten Stabelemente etwa 90%-95% des Durchmessers der Durchgänge in den Wangen beträgt. Die Schrägstellung in den Wangen bewirkt, daß die Ränder der Durchgänge kraftschlüssig an den ersten und zweiten Stabelementen anliegen, so daß sich der Grundkörper stabilisiert. Die beispielsweise als Stifte oder Splinte ausgeführten Sicherungsteile verhindern, daß die unten auseinandergespreizten Wangen sich wieder aufeinander zubewegen.
Mindestens eines der Sicherungsteile des oder der ersten Stabelemente(s) muß lösbar mit dem Stabelement verbunden sein, um für die Montage des Grundkörpers die Wangen zunächst in paralleler Anordnung über die Stabelemente schieben, unten auseinander spreizen und anschließend in dieser Position mit dem Sicherungsteil fixieren zu können. Neben den Splinten oder Stiften, die stets entsprechend vorgebohrte diametral durch die Stabelemente verlaufende Löcher benötigen, kommen selbstverständlich auch auf die Stabelemente klemmbare Sicherungsteile, wie beispielsweise federelastische Spangen oder dergleichen als Sicherungsteile in Betracht.
Wenn zumindest ein zweites Stabelement an den einander zuge­ wandten Oberflächen der Wangen anliegende Sicherungsteile aufweist, die die Durchgänge nicht passieren können, wird bei der Montage wirksam verhindert, daß sich der Abstand der Wan­ gen an dem zweiten Stabelement beim Auseinanderspreizen ver­ ringert.
Einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis kann dadurch Rechnung ge­ tragen werden, daß zumindest ein zweites Stabelement auch an den voneinander abgewandten Oberflächen der Wangen anlie­ gende, lösbar mit dem Stabelement verbundene Sicherungsteile aufweist, die die Durchgänge nicht passieren können, obwohl diese aufgrund der Konstruktion des Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät grundsätzlich nicht erforderlich sind.
In der einfachsten Form besteht das Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät lediglich aus den beiden Wangen sowie einem ersten und einem zweiten Stabelement. Bereits in dieser Ausgestal­ tung läßt es sich beispielsweise als Klettergerüst, Reck­ stange oder Lagerungsbock verwenden. Wenn das zweite Stabele­ ment zwischen den einander zugewandten Oberflächen der Wangen zwei umlaufende Nuten aufweist, die dieses Stabelement umge­ bende Schaukelringe seitlich, d. h. in Achsrichtung des Stab­ elementes führen, kann das Gerät als Gestell für eine Schau­ kel, Wiege oder dgl. dienen. Für diese Funktion ist es zweck­ mäßig, das zweite Stabelement in möglichst weit von der Bo­ denaufstandsfläche entfernten Durchgängen in den Wangen auf­ zunehmen.
Um ein Kippen des Grundkörpers, insbesondere beim Schaukeln zu verhindern, kann es sich je nach Breite der Wangen empfeh­ len, an den Oberflächen der Wangen auf der Bodenaufstands­ fläche aufliegende Stützen lösbar anzuordnen, die die Breite der Wangen übersteigen.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besitzt zumindest ein zweites Stabelement diametral durch das Stab­ element verlaufende Aufnahmeöffnungen für Stäbe einer Rahmen­ konstruktion, die beispielsweise ein verstellbares Sonnense­ gel tragen kann. Insbesondere in Verbindung mit den Schaukel­ ringen läßt sich dann beispielsweise in den Grundkörper eine Kinderwiege oder Schaukel einhängen und gleichzeitig mit dem Sonnensegel beschatten.
Schließlich können die Wangen neben den ersten und zweiten Stabelementen dünnere Stabelemente aufnehmen, die nach Mon­ tage des Grundkörpers durch die Durchgänge geschoben werden, so daß beispielsweise eine Leiter entsteht. Die Fixierung dieser dünneren Stabelemente kann ebenfalls mit Splinten oder Stiften erfolgen, die entweder zu beiden Seiten einer Wange oder jeweils auf den Außenseiten der beiden Wangen angeordnet sind.
Wenn der Durchmesser dieser weiteren Stabelemente nicht ge­ ringer als der Durchmesser der ersten und zweiten Stabele­ mente ist, sind die Durchgänge in den Wangen für die weiteren Stabelemente größer als für die ersten und zweiten auszubil­ den, damit nach Montage des Grundkörpers ein problemloses Hindurchführen der weiteren Stabelemente möglich ist. Es ver­ steht sich von selbst, daß die Länge sämtlicher Stabelemente entsprechend der Neigung der beiden Seitenwangen aus opti­ schen Gründen angepaßt sein kann.
Schließlich lassen sich in die Stabelemente in an sich aus der DE 298 13 111 U1 bekannten Weise eine Platte so einlegen, daß sie als Rutsche dienen kann. Alternativ kann die Platte an ihrem freien Ende auf einem Auflager in Höhe des Stabele­ mentes aufliegen und damit die Funktion eines Tisches und/oder einer Bank übernehmen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungs­ beispiele des näheren erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Mehrzweck­ spiel- und/oder Nutzgerätes,
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Mehrzweck­ spiel- und/oder Nutzgerätes mit eingehängter Schaukel und zusätzlicher Stütze,
Fig. 3 das Gerät nach Fig. 2 mit abgenommener Stütze, und aufgesetztem Sonnensegel,
Fig. 4 das Gerät nach Fig. 2 mit abgenommener Stütze und eingehängter Wiege,
Fig. 5 das Gerät nach Fig. 2 mit abgenommener Stütze und mit Kletterstangen,
Fig. 6 das Gerät nach Fig. 2 mit abgenommener Stütze als Rutsche,
Fig. 7 das Gerät nach Fig. 2 mit abgenommener Stütze als Tisch mit Bank sowie
Fig. 8 eine Darstellung der Montage eines Grundkörpers des Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerätes.
Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät in seiner einfachsten Ausführungsform. Es besteht aus zwei im Abstand zueinander angeordneten, vier Seiten 1 aufweisenden Wangen 2a, 2b, die über ein erstes und ein zwei­ tes Stabelement 3, 4 miteinander verbunden sind. Die einen Quader andeutenden gestrichelten Linien verdeutlichen, daß der Abstand der Wangen 2a, 2b von der Bodenaufstandsfläche 5 nach oben hin abnimmt.
Um die Wangen 2a, 2b stabil in ihrer auseinandergespreizten Position zu halten, besitzt das erste Stabelement 3 an den einander zugewandten Oberflächen 6a, 6b anliegende Sicherungsstifte 7a, 7b, von denen in Fig. 1 nur der Sicherungsstift 7b erkennbar ist.
Fig. 2 zeigt ein gegenüber Fig. 1 erweitertes Mehrzweck­ spiel- und/oder Nutzgerät, das sich insbesondere durch eine größere Anzahl korrespondierender Durchgänge 8 in den beiden Wangen 2a, 2b auszeichnet. Schließlich weist es an den Wangen 2a, 2b lösbar angeordnete Stützen 9 auf, die die Breite 11 übersteigen, um die beim Schaukeln auftretenden Kippmomente zu kompensieren.
Die Befestigung der Stützen 9 an jeder Wange 2a, 2b, kann beispielsweise über zwei erste Stabelemente 3 mit auf den voneinander abgewandten Oberflächen der Wangen aufliegenden, nicht dargestellten Sicherungsstiften erfolgen. In Fig. 2 ist an dem zweiten Stabelement 4 eine Kinderschaukel 12 über ein Seil 13 aufgehängt.
Als Zusatz zeigt Fig. 3 ein Sonnensegel, um beispielsweise eine Kinderschaukel 12 nach Fig. 2 zu beschatten. Das Sonnensegel 15 wird von einer Rahmenkonstruktion 14 mit zwei vertikalen Stäben 16 getragen, die von diametral durch das zweite Stabelement 4 verlaufenden Aufnahmeöffnungen 17 ge­ führt werden. Zur weiteren Stabilisierung des Sonnensegels 15 können die Wangen 2a, 2b an ihrem oberen Rand eine Aussparung 18 aufweisen, in die eine in Fig. 3 nicht dargestellte Quer­ strebe der Rahmenkonstruktion 14 einrastet. Schließlich ist die Kinderschaukel 12 in Fig. 3 mit Hilfe von Schaukelringen 19 und Karabinerhaken 21 gehalten.
Fig. 4 zeigt abweichend zu den Fig. 2 und 3 anstelle der Kinderschaukel 12 eine an dem zweiten Stabelement 4 einge­ hängte Kleinkindwiege 22. Wegen der geringeren Schaukelbewe­ gung und -kräfte sind die zusätzlichen Stützen 9 entbehrlich.
Fig. 5 zeigt das erfindungsgemäße Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät in einer Ausgestaltung als Klettergerüst nach Art einer Sprossenleiter. Zusätzlich zu den bodenseitigen ersten Stabelementen 3 sowie dem zweiten Stabelement 4 nehmen die Durchgänge 8 fünf weitere Stabelemente 23 auf, deren Durch­ messer etwas geringer als der der ersten und zweiten Stabele­ mente 3 und 4 ist.
Fig. 6 zeigt schließlich das erfindungsgemäße Mehrzweck­ spiel- und/oder Nutzgerät in Funktion als Rutsche. Die Rutsche wird von einer Platte 24 gebildet, die an einer Stirnseite 25 einen Aufnahmeblock 26 mit einem Durchgang 27 aufweist. Der Durchgang 27 ist so dimensioniert, daß sich problemlos eines der weiteren Stabelemente 23 hindurchstecken läßt.
Wenn die Platte 24 nicht den vollen Abstand zwischen den Wan­ gen 2a, 2b, sondern beispielsweise nur den hälftigen Abstand ausfüllt, läßt sich wie in Fig. 7 gezeigt, das Mehrzweck­ spiel- und/oder Nutzgerät zu einem Tisch mit dazugehöriger Bank umfunktionieren. Hierzu ruht beispielsweise die Platte 24 nach Fig. 6 auf ihrem Stabelement 23, während über das darunter liegende Stabelement 23 eine weitere Platte 28 mit entsprechendem Aufnahmeblock mit Durchgang geschoben wird. An ihren freien Enden 29, 31 ruhen die Platten 24 bzw. 28 auf Füßen 32, 33. Die Füße 32, 33 sind mittels Schraubverbin­ dungen mit den Platten 24, 28 lösbar verbunden, von denen le­ diglich die runden, händisch drehbaren Schraubenköpfe 34 ge­ zeigt sind.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde in sämtlichen Fig. 2-7 auf die Darstellung der erforderlichen und teilweise zweckmäßigen Sicherungsstifte verzichtet. Deren Funktion und Einbau wird anhand der nachfolgenden Aufbauanleitung eines Grundkörpers mit einem insbesondere für den Schaukeleinsatz geeigneten zweiten Stabelement 4 an Hand von Fig. 8 (A)-(C) verdeutlicht. Zunächst wird ein Sicherungsstift 7a durch ein diametral durch das zweite Stabelement 4 verlaufendes inneres Loch 35 gesteckt, bis er an beiden Seiten etwa gleich lang herausragt, wie dies exemplarisch am Sicherungsstift 7b auf der gegenüberliegenden Seite verdeutlicht ist. Anschlie­ ßend werden die Schaukelringe 19 über das zweite Stabelement 4 bis zu Nuten 36 geschoben, die die Schaukelringe 19 in Achsrichtung des Stabelementes 4 führen.
Das zweite Stabelement 4 wird gemäß Abbildung (B) durch die korrespondierenden oberen Durchgänge 8 der beiden Wangen 2a, 2b geschoben. Die Sicherungsstifte 7a, 7b werden gedreht, bis deren geschlitzte Enden 37 nach unten zeigen. Von unten wird an den Außenseiten der Wangen 2a, 2b jeweils ein weiterer Sicherungsstift 39a, 39b durch ein mittleres Loch 38 an bei­ den Seiten des zweiten Stabelementes 4 gesteckt, bis dieser ebenfalls zu beiden Seiten etwa gleich weit herausragt.
Schließlich werden gem. Abbildung (C) zwei erste Stabelemente 3 durch die unteren Durchgänge 8 der Wangen 2a, 2b geführt. Auf einer Seite wird ein langer Sicherungsstift 7a durch das innere Loch 35 des ersten Stabelementes 3 gesteckt, bis er zu beiden Seiten etwa gleich weit herausragt. Der Grundkörper wird durch Auseinanderspreizen der Wangen 2a, 2b, wie in Ab­ bildung (C) mittels der Pfeile dargestellt, stabilisiert. Die Wangen 2a, 2b werden schließlich durch einen weiteren Sicherungsstift 7b fixiert, der durch das entsprechende innere Loch 35 auf der gegenüberliegenden Seite der unteren Stabelemente 3 gesteckt wird. Schließlich zeigt Abbildung (C) ein zusätzliches Merkmal, das einen leichten Transport des montierten Grundkörpers erlaubt, indem einseitig an den bei­ den ersten Stabelementen 3 Rollen 41 montiert werden, deren Achsen von äußeren Löchern 42 in den Stabelementen 3 geführt werden.
Bezugszeichenliste
1
Seite
2
a, b Wange
3
erstes Stabelement
4
zweites Stabelement
5
Bodenaufstandsfläche
6
a, b Oberfläche (Wange
2
)
7
a, b Sicherungsstifte
8
Durchgang
9
Stützen
10
11
Breite (Wange
2
a, b)
12
Kinderschaukel
13
Seil
14
Rahmenkonstruktion
15
Sonnensegel
16
vertikaler Stab
17
Aufnahmeöffnungen
18
Aussparung
19
Schaukelring
20
21
Karabinerhaken
22
Kleinkindwiege
23
Stabelement
24
Platte
25
Stirnseite
26
Aufnahmeblock
27
Durchgang
28
Platte
29
freies Ende
30
31
freies Ende
32
Fuß
33
Fuß
34
Schraubenköpfe
35
inneres Loch
36
Nut
37
geschlitztes Ende
38
mittleres Loch
39
a, b Sicherungsstifte
40
41
Rollen
42
äußeres Loch

Claims (8)

1. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät mit einem auf einer Bodenaufstandsfläche (5) ruhenden Grundkörper aus zwei im Abstand zueinander angeordneten, mindestens drei Seiten (1) aufweisenden Wangen (2a, 2b), die über mehrere Stab­ elemente (3, 4) miteinander verbunden sind, dadurch ge­ kennzeichnet,
  • 1. daß die beiden plattenförmig ausgebildeten Wangen (2a, 2b) mehrere übereinstimmend angeordnete, von Rän­ dern begrenzte Durchgänge (8) aufweisen, die die Stabelemente (3, 4, 23) mit Spiel aufnehmen,
  • 2. daß der Abstand der Wangen (2a, 2b) von der Bodenauf­ standsfläche (5) nach oben hin abnimmt,
  • 3. daß mindestens ein erstes Stabelement (3) an den ein­ ander zugewandten Oberflächen (6a, 6b) der Wangen (2a, 2b) anliegende Sicherungsteile (7a, 7b) aufweist, die die Durchgänge nicht passieren können, wobei min­ destens eines der Sicherungsteile (7a, 7b) lösbar mit jedem ersten Stabelement (3) verbunden ist,
  • 4. daß oberhalb jedes ersten Stabelementes (3) min­ destens ein zweites Stabelement (4) von den Durch­ gängen (8) aufgenommen wird und
  • 5. daß die Ränder der Durchgänge (8) zur Aufnahme dieser übereinander angeordneten ersten und zweiten Stabele­ mente (3, 4) kraftschlüssig an diesen Stabelementen (3, 4) anliegen.
2. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, daß zumindest ein zweites Stabele­ ment (4) an den einander zugewandten Oberflächen (6a, 6b) der Wangen (2a, 2b) anliegende Sicherungsteile (7a, 7b) aufweist, die die Durchgänge (8) nicht passieren können.
3. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät nach einem der An­ sprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein zweites Stabelement (4) an den voneinander abge­ wandten Oberflächen der Wangen (2a, 2b) anliegende, lösbar mit dem Stabelement (4) verbundene Sicherungsteile (39a, 39b) aufweist, die die Durchgänge nicht passieren können.
4. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät nach einem der An­ sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbar mit den Stabelementen (3, 4, 23) verbundenen Sicherungs­ teile (7, 39) von Splinten oder Stiften gebildet werden, die durch diametral durch die Stabelemente verlaufende Löcher (35, 38) hindurchsteckbar sind.
5. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät nach einem der An­ sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Stabelement (4) zwischen den einander zugewandten Ober­ flächen (6a, 6b) der Wangen (2a, 2b) zwei umlaufende Nuten (36) aufweist, die dieses Stabelement (4) umgebende Schaukelringe (19) in Achsrichtung des Stabelementes (4) führen.
6. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät nach einem der An­ sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Stabelement (4) diametral durch das Stabelement verlau­ fende Aufnahmeöffnungen (17) für Stäbe (16) einer Rahmen­ konstruktion (14) aufweist.
7. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät nach einem der An­ sprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durch­ gänge (8) in den Wangen (2a, 2b) neben den ersten und zweiten Stabelementen (3, 4) weitere Stabelemente (23) aufnehmen, deren Durchmesser etwas geringer als der Durchmesser der ersten und zweiten Stabelemente ist.
8. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät nach einem der An­ sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ober­ flächen der Wangen (2a, 2b) auf der Bodenaufstandsfläche (5) aufliegende Stützen (9) lösbar angeordnet sind, die die Breite der Wangen übersteigen.
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DE202022001786U1 (de) 2021-08-20 2022-09-20 Michael Hoschitz Spiel- und Bewegungsobjekt für Kinder

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