DE19907985C1 - Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät - Google Patents
Mehrzweckspiel- und/oder NutzgerätInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät mit einem auf einer Bodenaufstandsfläche ruhenden Grundkörper aus zwei im Abstand zueinander angeordneten Seitenwangen, die über mehrere Stabelemente miteinander verbunden sind. DOLLAR A Um die Belastbarheit und Langlebigkeit zu verbessern und einen ohne Werkzeug zerlegbaren Grundkörper sowie eine große Anzahl unterschiedlicher Spiel- und/oder Nutzungsmöglichkeiten mit geringem Umbauaufwand zu schaffen, wird erfindungsgemäß ein Gerät vorgeschlagen, das aus ineinander steckbaren Einzelteilen aufgebaut ist, deren Anordnung und Geometrie in Verbindung mit dem Eigengewicht der Teile eine Klemmverbindung herstellen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät
mit einem auf einer Aufstandsfläche ruhenden Grundkörper aus
zwei im Abstand zueinander angeordneten, mindestens drei Sei
ten aufweisenden Wangen, die über mehrere Stabelemente mit
einander verbunden sind.
Die DE 296 06 995 U1 beschreibt beispielsweise ein variabel
kombinierbares Spielgerät und/oder Möbel, das zu einer Spiel
fläche, einem Laufgitter, einem Schaukelgerät, einem Rollge
rät, einem Krabbelzelt und einer Garderobe umgebaut werden
kann. Die Verbindung der Einzelteile erfolgt insbesondere
durch Winkel und Verbindungsklammern.
Aus der DE 298 13 533 U1 ist ein umwandelbares Möbelstück be
kannt, bei dem sich unter Hinzunahme bzw. Weglassen einiger
Grundkomponenten oder deren verschiedenartige Anordnung zu
einander unterschiedliche Möbelstücke zusammensetzen lassen.
Schließlich ist aus der DE 298 13 111 U1 ein Mehrzweckspiel
gerät bekannt, das sich insbesondere für die Funktion als
Wippe, Rutsche, Klettergerüst, Balancier- oder Haltegerät
eignet. Das Mehrzweckspielgerät besteht aus einem auf einer
Aufstandsfläche ruhenden Grundkörper, einem Stab und einer
Platte, die lose miteinander verbindbar sind. Der Grundkörper
besteht aus zwei mit einem Abstand parallel zueinander ange
ordneten und gleichartige Dreiecke bildende Rahmen. Zwei par
allel zueinander angeordnete untere Rahmenteile und damit die
zwei Rahmen sind über drei Stabelemente miteinander verbun
den. Die Länge der Stabelemente bestimmt den Abstand der pa
rallel zueinander angeordneten Rahmen. In jedem Rahmen be
findet sich eine plattenförmige Anordnung, die drei Vertie
fungen aufweist. Die Vertiefungen sind so ausgebildet, daß
der Stab in diese von oben eingelegt werden und beispiels
weise die Achse einer Wippe bilden kann. Der Grundkörper kann
beispielsweise auch so aufgestellt werden, daß die verbinden
den Stabelemente als Leiter benutzbar sind. Wird auf dem
obersten Stabelement dann die Platte eingelegt, kann sie als
Rutsche Verwendung finden.
Die Funktionen des bekannten Mehrzweckspielgerätes lassen
sich bereits relativ einfach verändern. Aufgrund der starren
Verbindung der beiden Rahmen des Grundkörpers mittels der 3
Stabelemente ist die Flexibilität des Gerätes jedoch einge
schränkt. Außerdem ist der nicht zerlegbare Grundkörper recht
sperrig und blockiert auch dann viel Raum, wenn das Gerät
nicht benötigt wird.
Schließlich ist der Grundkörper aufgrund der parallelen An
ordnung der nur an einem Rahmenteil über die Stabelemente
miteinander verbundenen Rahmen relativ instabil, was die Be
lastbarkeit und Haltbarkeit des bekannten Mehrzweckspielgerä
tes einschränkt. Abhilfe kann lediglich ein sehr massiver und
damit für das kindliche Spiel und die Handhabbarkeit weniger
geeigneter Grundkörper schaffen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung
daher die Aufgabe zugrunde, ein Mehrzweckspiel- und/oder
Nutzungsgerät der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das
auch bei leichter Dimensionierung der Bauteile hoch belastbar
und langlebig ist, dessen Grundkörper ohne Werkzeug zerlegbar
ist, sowie eine große Anzahl unterschiedlicher Spiel-
und/oder Nutzungsmöglichkeiten mit geringem Umbauaufwand er
öffnet.
Die Lösung dieser Aufgabe basiert auf dem Gedanken, das Gerät
aus ineinander steckbaren Einzelteilen aufzubauen, deren An
ordnung und Geometrie in Verbindung mit dem Eigengewicht der
Teile eine Klemmverbindung herstellen.
Im einzelnen wird die Aufgabe bei einem Mehrzweck- und/oder
Nutzgerät der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß die
beiden plattenförmig ausgebildeten Wangen mehrere überein
stimmend angeordnete, von Rändern begrenzte Durchgänge auf
weisen, die die Stabelemente mit Spiel aufnehmen, daß der Ab
stand der Wangen von der Bodenaufstandsfläche nach oben hin
abnimmt, daß mindestens ein erstes Stabelement an den einan
der zugewandten Oberflächen der Wangen anliegende Sicherungs
teile aufweist, die die Durchgänge nicht passieren können,
wobei mindestens eines der Sicherungsteile lösbar mit dem
Stabelement verbunden ist, daß oberhalb jedes ersten Stabele
mentes mindestens ein zweites Stabelement von den Durchgängen
aufgenommen wird und daß die Ränder der Durchgänge zur Auf
nahme dieser übereinander angeordneten ersten und zweiten
Stabelemente kraftschlüssig an diesen Stabelementen anliegen.
Aufgrund des Spiels des ersten und zweiten Stabelementes in
den Durchgängen, ist die Abnahme des Abstandes der Wangen von
der Bodenaufstandsfläche nach oben hin möglich. Um einen hin
reichend spitzen Winkel der Wangen gegen die Senkrechte zur
Aufstandsfläche bei ausreichender Klemmkraft zwischen den
Stabelementen und Wangen zu erzielen, hat es sich als zweck
mäßig herausgestellt, daß der Durchmesser der ersten und
zweiten Stabelemente etwa 90%-95% des Durchmessers der
Durchgänge in den Wangen beträgt. Die Schrägstellung in den
Wangen bewirkt, daß die Ränder der Durchgänge kraftschlüssig
an den ersten und zweiten Stabelementen anliegen, so daß sich
der Grundkörper stabilisiert. Die beispielsweise als Stifte
oder Splinte ausgeführten Sicherungsteile verhindern, daß die
unten auseinandergespreizten Wangen sich wieder aufeinander
zubewegen.
Mindestens eines der Sicherungsteile des oder der ersten
Stabelemente(s) muß lösbar mit dem Stabelement verbunden
sein, um für die Montage des Grundkörpers die Wangen zunächst
in paralleler Anordnung über die Stabelemente schieben, unten
auseinander spreizen und anschließend in dieser Position mit
dem Sicherungsteil fixieren zu können. Neben den Splinten
oder Stiften, die stets entsprechend vorgebohrte diametral
durch die Stabelemente verlaufende Löcher benötigen, kommen
selbstverständlich auch auf die Stabelemente klemmbare
Sicherungsteile, wie beispielsweise federelastische Spangen
oder dergleichen als Sicherungsteile in Betracht.
Wenn zumindest ein zweites Stabelement an den einander zuge
wandten Oberflächen der Wangen anliegende Sicherungsteile
aufweist, die die Durchgänge nicht passieren können, wird bei
der Montage wirksam verhindert, daß sich der Abstand der Wan
gen an dem zweiten Stabelement beim Auseinanderspreizen ver
ringert.
Einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis kann dadurch Rechnung ge
tragen werden, daß zumindest ein zweites Stabelement auch an
den voneinander abgewandten Oberflächen der Wangen anlie
gende, lösbar mit dem Stabelement verbundene Sicherungsteile
aufweist, die die Durchgänge nicht passieren können, obwohl
diese aufgrund der Konstruktion des Mehrzweckspiel- und/oder
Nutzgerät grundsätzlich nicht erforderlich sind.
In der einfachsten Form besteht das Mehrzweckspiel- und/oder
Nutzgerät lediglich aus den beiden Wangen sowie einem ersten
und einem zweiten Stabelement. Bereits in dieser Ausgestal
tung läßt es sich beispielsweise als Klettergerüst, Reck
stange oder Lagerungsbock verwenden. Wenn das zweite Stabele
ment zwischen den einander zugewandten Oberflächen der Wangen
zwei umlaufende Nuten aufweist, die dieses Stabelement umge
bende Schaukelringe seitlich, d. h. in Achsrichtung des Stab
elementes führen, kann das Gerät als Gestell für eine Schau
kel, Wiege oder dgl. dienen. Für diese Funktion ist es zweck
mäßig, das zweite Stabelement in möglichst weit von der Bo
denaufstandsfläche entfernten Durchgängen in den Wangen auf
zunehmen.
Um ein Kippen des Grundkörpers, insbesondere beim Schaukeln
zu verhindern, kann es sich je nach Breite der Wangen empfeh
len, an den Oberflächen der Wangen auf der Bodenaufstands
fläche aufliegende Stützen lösbar anzuordnen, die die Breite
der Wangen übersteigen.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besitzt
zumindest ein zweites Stabelement diametral durch das Stab
element verlaufende Aufnahmeöffnungen für Stäbe einer Rahmen
konstruktion, die beispielsweise ein verstellbares Sonnense
gel tragen kann. Insbesondere in Verbindung mit den Schaukel
ringen läßt sich dann beispielsweise in den Grundkörper eine
Kinderwiege oder Schaukel einhängen und gleichzeitig mit dem
Sonnensegel beschatten.
Schließlich können die Wangen neben den ersten und zweiten
Stabelementen dünnere Stabelemente aufnehmen, die nach Mon
tage des Grundkörpers durch die Durchgänge geschoben werden,
so daß beispielsweise eine Leiter entsteht. Die Fixierung
dieser dünneren Stabelemente kann ebenfalls mit Splinten oder
Stiften erfolgen, die entweder zu beiden Seiten einer Wange
oder jeweils auf den Außenseiten der beiden Wangen angeordnet
sind.
Wenn der Durchmesser dieser weiteren Stabelemente nicht ge
ringer als der Durchmesser der ersten und zweiten Stabele
mente ist, sind die Durchgänge in den Wangen für die weiteren
Stabelemente größer als für die ersten und zweiten auszubil
den, damit nach Montage des Grundkörpers ein problemloses
Hindurchführen der weiteren Stabelemente möglich ist. Es ver
steht sich von selbst, daß die Länge sämtlicher Stabelemente
entsprechend der Neigung der beiden Seitenwangen aus opti
schen Gründen angepaßt sein kann.
Schließlich lassen sich in die Stabelemente in an sich aus
der DE 298 13 111 U1 bekannten Weise eine Platte so einlegen,
daß sie als Rutsche dienen kann. Alternativ kann die Platte
an ihrem freien Ende auf einem Auflager in Höhe des Stabele
mentes aufliegen und damit die Funktion eines Tisches
und/oder einer Bank übernehmen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungs
beispiele des näheren erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Mehrzweck
spiel- und/oder Nutzgerätes,
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Mehrzweck
spiel- und/oder Nutzgerätes mit eingehängter
Schaukel und zusätzlicher Stütze,
Fig. 3 das Gerät nach Fig. 2 mit abgenommener Stütze,
und aufgesetztem Sonnensegel,
Fig. 4 das Gerät nach Fig. 2 mit abgenommener Stütze
und eingehängter Wiege,
Fig. 5 das Gerät nach Fig. 2 mit abgenommener Stütze
und mit Kletterstangen,
Fig. 6 das Gerät nach Fig. 2 mit abgenommener Stütze
als Rutsche,
Fig. 7 das Gerät nach Fig. 2 mit abgenommener Stütze
als Tisch mit Bank sowie
Fig. 8 eine Darstellung der Montage eines Grundkörpers
des Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerätes.
Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Mehrzweckspiel- und/oder
Nutzgerät in seiner einfachsten Ausführungsform. Es besteht
aus zwei im Abstand zueinander angeordneten, vier Seiten 1
aufweisenden Wangen 2a, 2b, die über ein erstes und ein zwei
tes Stabelement 3, 4 miteinander verbunden sind. Die einen
Quader andeutenden gestrichelten Linien verdeutlichen, daß
der Abstand der Wangen 2a, 2b von der Bodenaufstandsfläche 5
nach oben hin abnimmt.
Um die Wangen 2a, 2b stabil in ihrer auseinandergespreizten
Position zu halten, besitzt das erste Stabelement 3 an den
einander zugewandten Oberflächen 6a, 6b anliegende
Sicherungsstifte 7a, 7b, von denen in Fig. 1 nur der
Sicherungsstift 7b erkennbar ist.
Fig. 2 zeigt ein gegenüber Fig. 1 erweitertes Mehrzweck
spiel- und/oder Nutzgerät, das sich insbesondere durch eine
größere Anzahl korrespondierender Durchgänge 8 in den beiden
Wangen 2a, 2b auszeichnet. Schließlich weist es an den Wangen
2a, 2b lösbar angeordnete Stützen 9 auf, die die Breite 11
übersteigen, um die beim Schaukeln auftretenden Kippmomente
zu kompensieren.
Die Befestigung der Stützen 9 an jeder Wange 2a, 2b, kann
beispielsweise über zwei erste Stabelemente 3 mit auf den
voneinander abgewandten Oberflächen der Wangen aufliegenden,
nicht dargestellten Sicherungsstiften erfolgen. In Fig. 2
ist an dem zweiten Stabelement 4 eine Kinderschaukel 12 über
ein Seil 13 aufgehängt.
Als Zusatz zeigt Fig. 3 ein Sonnensegel, um beispielsweise
eine Kinderschaukel 12 nach Fig. 2 zu beschatten. Das
Sonnensegel 15 wird von einer Rahmenkonstruktion 14 mit zwei
vertikalen Stäben 16 getragen, die von diametral durch das
zweite Stabelement 4 verlaufenden Aufnahmeöffnungen 17 ge
führt werden. Zur weiteren Stabilisierung des Sonnensegels 15
können die Wangen 2a, 2b an ihrem oberen Rand eine Aussparung
18 aufweisen, in die eine in Fig. 3 nicht dargestellte Quer
strebe der Rahmenkonstruktion 14 einrastet. Schließlich ist
die Kinderschaukel 12 in Fig. 3 mit Hilfe von Schaukelringen
19 und Karabinerhaken 21 gehalten.
Fig. 4 zeigt abweichend zu den Fig. 2 und 3 anstelle der
Kinderschaukel 12 eine an dem zweiten Stabelement 4 einge
hängte Kleinkindwiege 22. Wegen der geringeren Schaukelbewe
gung und -kräfte sind die zusätzlichen Stützen 9 entbehrlich.
Fig. 5 zeigt das erfindungsgemäße Mehrzweckspiel- und/oder
Nutzgerät in einer Ausgestaltung als Klettergerüst nach Art
einer Sprossenleiter. Zusätzlich zu den bodenseitigen ersten
Stabelementen 3 sowie dem zweiten Stabelement 4 nehmen die
Durchgänge 8 fünf weitere Stabelemente 23 auf, deren Durch
messer etwas geringer als der der ersten und zweiten Stabele
mente 3 und 4 ist.
Fig. 6 zeigt schließlich das erfindungsgemäße Mehrzweck
spiel- und/oder Nutzgerät in Funktion als Rutsche. Die
Rutsche wird von einer Platte 24 gebildet, die an einer
Stirnseite 25 einen Aufnahmeblock 26 mit einem Durchgang 27
aufweist. Der Durchgang 27 ist so dimensioniert, daß sich
problemlos eines der weiteren Stabelemente 23 hindurchstecken
läßt.
Wenn die Platte 24 nicht den vollen Abstand zwischen den Wan
gen 2a, 2b, sondern beispielsweise nur den hälftigen Abstand
ausfüllt, läßt sich wie in Fig. 7 gezeigt, das Mehrzweck
spiel- und/oder Nutzgerät zu einem Tisch mit dazugehöriger
Bank umfunktionieren. Hierzu ruht beispielsweise die Platte
24 nach Fig. 6 auf ihrem Stabelement 23, während über das
darunter liegende Stabelement 23 eine weitere Platte 28 mit
entsprechendem Aufnahmeblock mit Durchgang geschoben wird. An
ihren freien Enden 29, 31 ruhen die Platten 24 bzw. 28 auf
Füßen 32, 33. Die Füße 32, 33 sind mittels Schraubverbin
dungen mit den Platten 24, 28 lösbar verbunden, von denen le
diglich die runden, händisch drehbaren Schraubenköpfe 34 ge
zeigt sind.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde in sämtlichen Fig.
2-7 auf die Darstellung der erforderlichen und teilweise
zweckmäßigen Sicherungsstifte verzichtet. Deren Funktion und
Einbau wird anhand der nachfolgenden Aufbauanleitung eines
Grundkörpers mit einem insbesondere für den Schaukeleinsatz
geeigneten zweiten Stabelement 4 an Hand von Fig. 8 (A)-(C)
verdeutlicht. Zunächst wird ein Sicherungsstift 7a durch
ein diametral durch das zweite Stabelement 4 verlaufendes
inneres Loch 35 gesteckt, bis er an beiden Seiten etwa gleich
lang herausragt, wie dies exemplarisch am Sicherungsstift 7b
auf der gegenüberliegenden Seite verdeutlicht ist. Anschlie
ßend werden die Schaukelringe 19 über das zweite Stabelement
4 bis zu Nuten 36 geschoben, die die Schaukelringe 19 in
Achsrichtung des Stabelementes 4 führen.
Das zweite Stabelement 4 wird gemäß Abbildung (B) durch die
korrespondierenden oberen Durchgänge 8 der beiden Wangen 2a,
2b geschoben. Die Sicherungsstifte 7a, 7b werden gedreht, bis
deren geschlitzte Enden 37 nach unten zeigen. Von unten wird
an den Außenseiten der Wangen 2a, 2b jeweils ein weiterer
Sicherungsstift 39a, 39b durch ein mittleres Loch 38 an bei
den Seiten des zweiten Stabelementes 4 gesteckt, bis dieser
ebenfalls zu beiden Seiten etwa gleich weit herausragt.
Schließlich werden gem. Abbildung (C) zwei erste Stabelemente
3 durch die unteren Durchgänge 8 der Wangen 2a, 2b geführt.
Auf einer Seite wird ein langer Sicherungsstift 7a durch das
innere Loch 35 des ersten Stabelementes 3 gesteckt, bis er zu
beiden Seiten etwa gleich weit herausragt. Der Grundkörper
wird durch Auseinanderspreizen der Wangen 2a, 2b, wie in Ab
bildung (C) mittels der Pfeile dargestellt, stabilisiert. Die
Wangen 2a, 2b werden schließlich durch einen weiteren
Sicherungsstift 7b fixiert, der durch das entsprechende
innere Loch 35 auf der gegenüberliegenden Seite der unteren
Stabelemente 3 gesteckt wird. Schließlich zeigt Abbildung (C)
ein zusätzliches Merkmal, das einen leichten Transport des
montierten Grundkörpers erlaubt, indem einseitig an den bei
den ersten Stabelementen 3 Rollen 41 montiert werden, deren
Achsen von äußeren Löchern 42 in den Stabelementen 3 geführt
werden.
1
Seite
2
a, b Wange
3
erstes Stabelement
4
zweites Stabelement
5
Bodenaufstandsfläche
6
a, b Oberfläche (Wange
2
)
7
a, b Sicherungsstifte
8
Durchgang
9
Stützen
10
11
Breite (Wange
2
a, b)
12
Kinderschaukel
13
Seil
14
Rahmenkonstruktion
15
Sonnensegel
16
vertikaler Stab
17
Aufnahmeöffnungen
18
Aussparung
19
Schaukelring
20
21
Karabinerhaken
22
Kleinkindwiege
23
Stabelement
24
Platte
25
Stirnseite
26
Aufnahmeblock
27
Durchgang
28
Platte
29
freies Ende
30
31
freies Ende
32
Fuß
33
Fuß
34
Schraubenköpfe
35
inneres Loch
36
Nut
37
geschlitztes Ende
38
mittleres Loch
39
a, b Sicherungsstifte
40
41
Rollen
42
äußeres Loch
Claims (8)
1. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät mit einem auf einer
Bodenaufstandsfläche (5) ruhenden Grundkörper aus zwei im
Abstand zueinander angeordneten, mindestens drei Seiten
(1) aufweisenden Wangen (2a, 2b), die über mehrere Stab
elemente (3, 4) miteinander verbunden sind, dadurch ge
kennzeichnet,
- 1. daß die beiden plattenförmig ausgebildeten Wangen (2a, 2b) mehrere übereinstimmend angeordnete, von Rän dern begrenzte Durchgänge (8) aufweisen, die die Stabelemente (3, 4, 23) mit Spiel aufnehmen,
- 2. daß der Abstand der Wangen (2a, 2b) von der Bodenauf standsfläche (5) nach oben hin abnimmt,
- 3. daß mindestens ein erstes Stabelement (3) an den ein ander zugewandten Oberflächen (6a, 6b) der Wangen (2a, 2b) anliegende Sicherungsteile (7a, 7b) aufweist, die die Durchgänge nicht passieren können, wobei min destens eines der Sicherungsteile (7a, 7b) lösbar mit jedem ersten Stabelement (3) verbunden ist,
- 4. daß oberhalb jedes ersten Stabelementes (3) min destens ein zweites Stabelement (4) von den Durch gängen (8) aufgenommen wird und
- 5. daß die Ränder der Durchgänge (8) zur Aufnahme dieser übereinander angeordneten ersten und zweiten Stabele mente (3, 4) kraftschlüssig an diesen Stabelementen (3, 4) anliegen.
2. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß zumindest ein zweites Stabele
ment (4) an den einander zugewandten Oberflächen (6a, 6b)
der Wangen (2a, 2b) anliegende Sicherungsteile (7a, 7b)
aufweist, die die Durchgänge (8) nicht passieren können.
3. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät nach einem der An
sprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
ein zweites Stabelement (4) an den voneinander abge
wandten Oberflächen der Wangen (2a, 2b) anliegende, lösbar
mit dem Stabelement (4) verbundene Sicherungsteile
(39a, 39b) aufweist, die die Durchgänge nicht passieren
können.
4. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät nach einem der An
sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbar
mit den Stabelementen (3, 4, 23) verbundenen Sicherungs
teile (7, 39) von Splinten oder Stiften gebildet werden,
die durch diametral durch die Stabelemente verlaufende
Löcher (35, 38) hindurchsteckbar sind.
5. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät nach einem der An
sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites
Stabelement (4) zwischen den einander zugewandten Ober
flächen (6a, 6b) der Wangen (2a, 2b) zwei umlaufende Nuten
(36) aufweist, die dieses Stabelement (4) umgebende
Schaukelringe (19) in Achsrichtung des Stabelementes (4)
führen.
6. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät nach einem der An
sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites
Stabelement (4) diametral durch das Stabelement verlau
fende Aufnahmeöffnungen (17) für Stäbe (16) einer Rahmen
konstruktion (14) aufweist.
7. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät nach einem der An
sprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durch
gänge (8) in den Wangen (2a, 2b) neben den ersten und
zweiten Stabelementen (3, 4) weitere Stabelemente (23)
aufnehmen, deren Durchmesser etwas geringer als der
Durchmesser der ersten und zweiten Stabelemente ist.
8. Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät nach einem der An
sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ober
flächen der Wangen (2a, 2b) auf der Bodenaufstandsfläche
(5) aufliegende Stützen (9) lösbar angeordnet sind, die
die Breite der Wangen übersteigen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19907985A DE19907985C1 (de) | 1999-02-25 | 1999-02-25 | Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät |
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| DE19907985A DE19907985C1 (de) | 1999-02-25 | 1999-02-25 | Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19907985C1 true DE19907985C1 (de) | 2000-04-06 |
Family
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|---|---|---|---|
| DE19907985A Expired - Fee Related DE19907985C1 (de) | 1999-02-25 | 1999-02-25 | Mehrzweckspiel- und/oder Nutzgerät |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19907985C1 (de) |
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1999
- 1999-02-25 DE DE19907985A patent/DE19907985C1/de not_active Expired - Fee Related
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