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DE19906747A1 - Backofen - Google Patents

Backofen

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Publication number
DE19906747A1
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DE
Germany
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Withdrawn
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DE19906747A
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English (en)
Inventor
Uwe Berger
Hartmut Dittrich
Hartmut Wemhoener
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Werke OHG
Original Assignee
Imp Werke & Co GmbH
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Publication date
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Priority to AT00103039T priority patent/ATE326666T1/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/02Doors specially adapted for stoves or ranges
    • F24C15/04Doors specially adapted for stoves or ranges with transparent panels
    • F24C15/045Doors specially adapted for stoves or ranges with transparent panels being dismountable, e.g. giving access for cleaning
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/02Doors specially adapted for stoves or ranges
    • F24C15/04Doors specially adapted for stoves or ranges with transparent panels

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Electric Stoves And Ranges (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Backofen mit Gerätetür, bestehend aus mindestens einer Innenscheibe, einer Außenscheibe und zwei in Seitenbereichen dazwischen angeordneten parallel verlaufenden Strangprofilen, an welchen die Außenscheibe festgelegt ist, wobei die Innenscheibe zwecks Reinigung von den Strangprofilen lösbar ist. DOLLAR A Um einen Backofen mit einer Innen- und einer Außenscheibe (2, 3) versehenen Gerätetür (1) zu schaffen, bei welcher die Innenseiten der Scheiben ohne aufwendige Montagearbeiten leicht zugänglich sind, ohne daß einzelne Teile vollständig entnommen werden und der Schwerpunkt der Gerätetür sich auch nicht durch Gewichtsverlagerungen beim Entnehmen oder Aufklappen einer Scheibe verschiebt, ist die Innenscheibe (3) an einem oberen Querprofil (12) und einem unteren Querprofil (13) festgelegt. Außerdem ist an jeder Seite des Querprofils (12) ein Endstück (6) angeordnet, welches in das Strangprofil (4) eingreift und mit dem oberen Querprofil (12) drehbar verbunden ist. Das Querprofil (13) bildet den unteren Türabschluß und weist eine lösbare Verbindung zum Strangprofil (4) auf.

Description

Die Erfindung betrifft einen Backofen mit einer Gerätetür, bestehend aus mindestens einer Innenscheibe, einer Außenscheibe und zwei dazwischen in Seitenbereichen angeordneten, parallel verlaufenden Strangprofilen, an welchen die Außenscheibe festgelegt ist, wobei die Innenscheibe zwecks Reinigung von den Strangprofilen lösbar ist.
Die EP 687 867 A1 offenbart Gerätetüren für Backöfen bzw. Herde, welche aus großflächigen Außen- und Innenscheiben zusammengesetzt sind, zwischen denen im seitlichen Bereich zwei Profilelemente senkrecht verlaufen. Ein Türgriff ist über eine Schraubverbindung durch Außen­ scheibe und Abstandstücke hindurch festgelegt. Die Scheiben liegen auf elastischen Dicht­ elementen auf. Sollte jedoch Feuchtigkeit, beispielsweise durch poröse Dichtelemente, zwischen die Scheiben gelangen, ist eine Reinigung zwischen den Scheiben für den Benutzer nur durch vollständiges Zerlegen der Tür in ihre Einzelteile möglich. Da die Backofentür aus sehr vielen Einzelteilen besteht, ist das sehr umständlich und zeitaufwendig.
Auch in der DE 196 22 580 A1 sind Backofentüren mit Außen- und Innenscheibe und zwei da­ zwischen parallel angeordneten Profilelementen offenbart, welche an der oberen Seite gemein­ sam von einem an den Profilelementen befestigten Handgriff überdeckt und zusammengehal­ ten sind. Die Profilelemente dienen hier als alleinige Träger für sämtliche Türbauelemente und sind über eine Klebverbindung mit der Innenseite der Außenscheibe verbunden. Die Innen­ scheibe deckt die Rückseite der Profilelemente ab. Gerätetüren mit derartigem Aufbau haben den Nachteil, daß der Benutzer für eine Reinigung auch hierbei die gesamte Tür vollständig zerlegen muß. Zwar fallen bei einer derartigen Ausführung nur große Teile, wie z. B. Außen­ scheibe mit Profilelementen, Innenscheibe und Handgriff als Einzelteile an, jedoch muß aus­ reichend Abstellfläche zum Ablegen dieser Teile vorhanden sein.
Da ein Beibehalten des Schwerpunktes der Tür beim Klappen einer Scheibe sehr wichtig ist, um unkontrolliertes Zuschlagen der Tür zu verhindern, ist in der DE 195 23 772 die Außen­ scheibe klappbar ausgebildet. Die Außenscheibe läßt sich dazu vom Türboden lösen und nach vorn öffnen. An Türboden und Außenscheibe sind ineinandergreifende Halteelemente vorhan­ den, welche durch Hand wieder lösbar sind. Als besonders nachteilig bei diesen Backofentüren erweist es sich allerdings, daß die Außenscheibe nur maximal bis 90° aufklappbar ist. Für eine Reinigung ist ein umständliches Handling die Folge. Zur Reinigung der Innenseiten der Scheiben muß nämlich die Außenscheibe vollständig entnommen werden, weil die inneren Bereiche ansonsten schlecht erreichbar sind. Zuerst muß immer der Türgriff entfernt werden, weil dieser immer gleichzeitig als obere quer verlaufende Aufnahme der Außenscheibe ausge­ bildet ist. Die einzelnen Teile müssen wieder während der Reinigung zwischengelagert werden. Außerdem sind beim Schließen der Außenscheibe bei derartigem Aufbau störende Geräusche nicht auszuschließen.
Die DE 197 38 504 C1 offenbart eine Gerätetür, bei welcher die Innenscheibe zwecks Reini­ gung vollständig entnommen werden muß. Das hat aber wiederum den Nachteil, daß ein Zer­ legen der Gerätetür notwendig ist und auch hierbei genügend Platz zum Ablegen der einzelnen Scheiben vorhanden sein muß.
Der Erfindung stellt sich somit das Problem, einen Backofen mit einer aus Innen- und Außen­ scheibe bestehenden Gerätetür zu schaffen, bei welcher die Innenseiten der Scheiben leicht zugänglich sind, ohne daß einzelne Teile vollständig entnommen werden müssen und die Gerätetür beim Entnehmen bzw. Klappen einer Scheibe auch nicht unkontrolliert zuschlagen kann.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch einen Backofen mit den im Patentanspruch 1 an­ gegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen bei der Gerätetür eines Backofens neben einer mit einfachen Handgriffen klappbaren Innenscheibe insbesondere darin, daß diese zum Reinigen nicht entnommen werden muß. Eine derartige Gerätetür besteht aus mindestens einer Innen-, einer Außenscheibe und zwei zwischen diesen Scheiben in den Seitenbereichen ange­ ordneten, parallel verlaufenden Strangprofilen, an welchen die Außenscheibe festgelegt ist. Die Innenscheibe ist fest mit einem oberen und einem unteren Querprofil verbunden. Dabei ist das obere Querprofil schwenkbeweglich und das untere Querprofil lösbar an den Strangprofilen angeordnet. Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Verbindung des Querprofiles zu den Strangprofilen an jeder Seite über ein Endstück erfolgt, welches in die senkrecht angeordneten Strangprofile eingreift. Das obere Querprofil ist dann schwenkbar mit dem Endstück verbunden. Das untere Querprofil bildet den unteren Türabschluß und ist lösbar mit den Strangprofilen ver­ bunden. Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß das Endstück aus einem Eckstück und einem Verbindungsteil besteht und im unteren Bereich der Strangprofile jeweils ein Feder­ element angeordnet ist, welches in das untere Querprofil lösbar eingreift. Weiterhin ist es be­ sonders vorteilhaft, wenn das Endstück einteilig ausgebildet ist und das Verbindungsteil von oben in das Strangprofil eingreift. Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß im Strangprofil eine Aufnahmeöffnung und am Verbindungsteil ein Federelement vorhanden ist, welches in diese Aufnahmeöffnung eingreift und dort verschiebbar geführt ist.
Weiterhin ist es von Vorteil, das Endstück in das Strangprofil nach oben ausziehbar oder ent­ nehmbar einzusetzen und zwischen dem Endstück und dem oberen Querprofil einen Drehpunkt anzuordnen. Der Drehpunkt ist in einer besonderen Ausgestaltung durch einen an dem Quer­ profil angeordneten und in eine Aufnahmeöffnung am Endstück eingreifenden Stift realisiert. Von weiterem Vorteil ist es, daß die Außenscheibe an den oberen und unteren Querprofilen in Teilbereichen aufliegt und eine Durchlüftung der Tür realisiert. Eine weitere vorteilhafte Ausge­ staltung sieht in der als Hohlkehle ausgebildeten Unterseite des Querprofils eine Öffnungshilfe zum Lösen der Innenscheibe von den Strangprofilen vor. Bei einer anderen vorteilhaft ausge­ bildeten Öffnungshilfe weist das an den Strangprofilen angeordnete Federelement eine Ver­ längerung auf, welche unterhalb des Querprofils zugänglich ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Gerätetür
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Vollglastür
Fig. 3 einen Ausschnitt vom oberen Teilbereich der Gerätetür
Fig. 4 einen Ausschnitt vom unteren Teilbereich der Gerätetür
Die Fig. 1 zeigt eine Vollglasgerätetür (1) für einen Backofen mit einer Außenscheibe (2), einer Innenscheibe (3) und dazwischen in den Seitenbereichen angeordneten Strangpro­ filen (4). Der Handgriff (9) ist an der Außenscheibe (2) festgelegt, kann aber auch auf andere Weise mit den Bestandteilen der Gerätetür (1) verbunden sein. Die Außenscheibe (2) über­ deckt die Strangprofile (4) und ragt über die Innenscheibe (3) hinaus. An der unteren Seite der Gerätetür (1) greifen Scharniere (5) in die Strangprofile (4) ein. Die Innenscheibe (3) ist an einem oberen Querprofil (12) und an einem unteren Querprofil (13) festgelegt und bildet mit diesem eine Einheit. Die Außenscheibe (2) liegt an den Querprofilen (12; 13) wenigstens in Teilbereichen auf. Dazu sind die Querprofile (12, 13) an den Auflageflächen mit hier nicht näher dargestellten Aussparungen versehen. Da dadurch neben den Auflageflächen ein Durchtritts­ raum für Luft zum Türinneren vorhanden ist, wird zwar eine gute Durchlüftung der Geräte­ tür (1), aber auch eine Verschmutzung in diesem inneren Bereich gefördert. Insbesondere birgt bei einer durchlüfteten Gerätetür (1) aber ein Abwischen des oberen Querprofils (12) mit einem nassen Schwamm die Gefahr, daß Tropfen zwischen die Innen- (3) und Außenscheibe (2) ge­ langen können. Daher muß insbesondere bei einer durchlüfteten Gerätetür (1) ein gut zugäng­ licher Türinnenbereich vorhanden sein. Nachfolgend wird jeweils nur die Ausgestaltung an einer Seite der Gerätetür (1) beschrieben, welche aber gleichermaßen auf deren andere Seite zutrifft.
Der obere Bereich eines jeden hohlen Strangprofils (4) ist hier durch ein Endstück (6) abge­ deckt, welches ein Eckstück (6.1) und das Verbindungsteil (6.2) aufweist. Das Verbindungs­ teil (6.2) greift von oben in das Strangprofil (4) ein. Das Endstück (6) bietet nicht nur einen optisch einwandfreien Abschluß, sondern das obere Querprofil (12) ist außerdem über einen Drehpunkt (8) mit dem Endstück (6) verbunden. Der Drehpunkt (8) ist in diesem Ausführungs­ beispiel durch einen am oberen Querprofil (12) festgelegten Stift (17) realisiert, welcher in eine im Eckstück (6.1) vorhandene Bohrung eingreift und dort drehbar gelagert ist. Ebenso ist aber auch eine anders ausgebildete Drehverbindung einsetzbar. Am Verbindungsteil (6.2) ist ein Federelement (7) angeordnet, welches für eine Verbindung zum Strangprofil (4) sorgt. Die Innenscheibe (3) ist an dem oberen Querprofil (12) und dem unteren Querprofil (13) beispiels­ weise durch eine Klebverbindung festgelegt. Das untere Querprofil (13) bildet den unteren Türabschluß und ist über eine lösbare Verbindung mit den Strangprofilen (4) verbunden. Da­ durch ist auch die Innenscheibe (3) lösbar an dem Strangprofil (4) angeordnet.
Ein Schnitt A → A aus der Fig. 1 ist in der Fig. 2 detailliert dargestellt. Sie zeigt die Seitenan­ sicht einer Vollglasgerätetür (1) mit einem an der Außenscheibe (2) angeordneten Handgriff (9). Der Handgriff (9) ist in diesem Beispiel an der Außenscheibe (2) über Schraubverbindun­ gen (18) festgelegt, kann aber ebenso eine andere Verbindung zu den Türbestandteilen auf­ weisen. Zwischen Innen- (3) und Außenscheibe (2) ist eine dritte Scheibe (19) angeordnet, welche weiter zur Reduzierung der Temperatur an der Außenscheibe (2) beiträgt. Diese Scheibe (19) kann bei einer Reinigung nach dem Aufklappen der Innenscheibe (3) entnommen werden. Ein in dieser Ansicht nicht dargestelltes, aber am unteren Ende der Vollglasgeräte­ tür (1) angeordnetes, Scharnier (5) verbindet die Vollglasgerätetür (1) mit einem hier ebenfalls nicht gezeigten Backofengehäuse. Am unteren Ende der Vollglasgerätetür (1) ist am Strang­ profil (4) ein Federelement (11) zum Eingriff in eine Kerbe (16) des unteren Querprofils (13) angeordnet. Mit Einrasten dieses Federelementes (11) sind die Scheiben der Gerätetür (1) vollständig verschlossen. Eine Verlängerung (11.1) dieses Federelementes (11) dient als Hilfe zum Öffnen der Innenscheibe (3). Durch Druck auf die Verlängerung (11.1) löst sich das Feder­ element (11) aus der Kerbe (16) und die Innenscheibe (3) kann umgeschwenkt werden. Außer­ dem ist das Querprofil (13) an seiner Unterseite als Hohlkehle (15) ausgebildet, welche eben­ falls als Öffnungshilfe anzusehen ist. Ein Eingreifen in diese Hohlkehle (15) ist ausreichend, um dadurch mit einem kurzen Ruck an dem Querprofil (13) die untere Verbindung der Innen­ scheibe (3) zum Strangprofil (4) zu lösen.
In der Fig. 3 ist der obere Teilbereich aus der Fig. 2 detaillierter dargestellt. Eine Ver­ größerung dieses Ausschnittes zeigt insbesondere Einzelheiten des Endstückes (6) im einge­ bauten Zustand. Das Endstück (6) setzt sich aus einem Eckstück (6.1) und einem Ver­ bindungsteil (6.2) zusammen. In diesem Beispiel ist das Endstück (6) einstückig ausgebildet, es kann aber genauso aus zwei fest miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt sein. Das Verbindungsteil (6.2) greift von oben in das Strangprofil (4) ein, während das Eckstück (6.1) den optisch einwandfreien Abschluß auf dem Strangprofil (4) darstellt. Am Verbindungsteil (6.2) ist ein Federelement (7) angeordnet, welches in eine zur Außenscheibe (3) weisende Aus­ sparung (14) des Strangprofils (4) eingreift. Dadurch ist das Strangprofil (4) auch bei aufge­ klappter Innenscheibe (3) ohne Öffnungen leicht zu reinigen. Die Aussparung (14) weist eine Länge (a) auf, um die das Federelement (7) in dem Strangprofil (4) verschiebbar ist. Dadurch wird erreicht, daß das Endstück (6) mit dem Querprofil (12) drehbar verbunden ist und während des Aufklappens der Innenscheibe (3) um die Länge (a) aus dem Strangprofil (4) herausziehbar ist.
Zwischen dem oberen Querprofil (12) und dem Endstück (6) ist ein Drehpunkt (8) angeordnet. Beim Aufklappen der Innenscheibe (3) bewegt sich das Federelement (7) maximal um den Weg (a) in der Aussparung (14) des Strangprofils (4) nach oben. Da das Federelement (7) mit dem Endstück (6) verbunden und das Querprofil (12) drehbar am Endstück (6) angeordnet ist, ver­ schiebt sich auch die am Querprofil (12) festgelegte Innenscheibe (3) beim Öffnen nach oben und kann nach oben umgeklappt werden. Die Innenscheibe (3) läßt sich vollständig von den übrigen Türbestandteilen, wie Strangprofil (4) und Außenscheibe (2) abklappen und sie kann durch gleichzeitiges Drehen im Drehpunkt (8) und Herausziehen aus den Strangprofilen (4) um die Länge (a) um mehr als 270° umgeklappt werden. Das bedeutet, daß die Innenscheibe (3) so weit aufgeklappt wird, daß sie vollständig nach unten hängt. Der Drehpunkt (8) ist besonders wichtig, weil dadurch eine Gewichtsverlagerung auch beim Klappen einer Innenscheibe (3) vermieden wird und der Schwerpunkt der Gerätetür (1) unverändert bleibt. Die Gerätetür (1) kann nicht unkontrolliert zuschlagen.
Ein Lösen der Türscharniere (5) erlaubt eine vollständige Entnahme der Gerätetür (1), so daß diese auf einer Arbeitsplatte o. ä. in der Küche abgelegt werden kann. Dann befindet sich die Gerätetür (1) so weit oberhalb des Fußbodens, daß ein Aufklappen der Innenscheibe (3) in Position erfolgt, in welcher der Benutzer zum Reinigen eine ergonomisch günstige Haltung ein­ nehmen kann.
In der Fig. 4 ist ein Ausschnitt des unteren Bereiches aus Fig. 3 dargestellt. Auch das untere Querprofil (13) ist durch eine Klebverbindung fest mit der Innenscheibe (3) verbunden. Es ist aber lösbar an den Strangprofilen (4) angeordnet. Das Querprofil (13) besitzt eine Kerbe (16) zum Eingriff eines am unteren Bereich des Strangprofils (4) angeordneten Feder­ elementes (11). Die Kerbe (16) ist entweder durchgehend über die gesamte Länge des Quer­ profils (13) ausgebildet oder wenigstens in den Bereichen in Nähe der Federelemente (11) an den Strangprofilen (4). Zur einfachen Bedienung beim Lösen der Innenscheibe (3) kann das Federelement (11) mit einer Verlängerung (11.1) ausgestattet sein. Ein Druck auf diese Ver­ längerung (11.1) hebt das Federelement (11) aus der Kerbe (16) und löst so die Innen­ scheibe (3) vom Strangprofil (4). Beim Aufklappen verschiebt sich dann im oberen Türbereich das Federelement (7) im Endstück (6) maximal um die Länge (a) und die Innenscheibe (3) ist um den Drehpunkt (8) größer als 270° umklappbar.

Claims (9)

1. Backofen mit einer Gerätetür, bestehend aus mindestens einer Innenscheibe, einer Außen­ scheibe und zwei in Seitenbereichen dazwischen angeordneten parallel verlaufenden Strangprofilen, an welchen die Außenscheibe festgelegt ist, wobei die Innenscheibe zwecks Reinigung von den Strangprofilen lösbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenscheibe (3) ein oberes Querprofil (12) und ein unteres Querprofil (13) aufweist, und daß das obere Querprofil (12) schwenkbeweglich und das untere Querprofil (13) lösbar an den Strangprofilen (4) angeordnet ist, wobei die an den Querprofilen (12, 13) festgelegte Innenscheibe (3) abklappbar ist.
2. Backofen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das obere Querprofil (12) an jeder Seite drehbar an einem Endstück (6) angeordnet ist, welches mit dem Strangprofil (4) verbunden ist, und daß im unteren Bereich der Strangprofile (4) jeweils ein Federelement (11) angeordnet ist, welches in das untere Querprofil (13) eingreift.
3. Backofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Endstück (6) ein Eckstück (6.1) und ein Verbindungsteil (6.2) zum Stangprofil (4) umfaßt und aus dem Strangprofil (4) nach oben ausziehbar oder entnehmbar ist.
4. Backofen nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Strangprofil (4) eine Aufnahmeöffnung (14) an der mit der Außenscheibe (2) ver­ bundenen Seite aufweist, und daß am Verbindungsteil (6.2) ein Federelement (7) angeordnet ist, welches in die Auf­ nahmeöffnung (14) eingreift und dort verschiebbar geführt ist.
5. Backofen nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeöffnung (14) eine Länge (a) aufweist.
6. Backofen nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Querprofil (12) ein Stift (17) mit rundem Querschnitt angeordnet ist, welcher in eine Bohrung am Endstück (6) lösbar eingreift.
7. Backofen nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Querprofil (13) an seiner Unterseite mit einer Öffnungshilfe versehen ist, welche als Hohlkehle (15) ausgebildet ist.
8. Backofen nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (11) eine Verlängerung (11.1) aufweist, welche unterhalb des Quer­ profils (13) als Öffnungshilfe zugänglich ist.
9. Backofen nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenscheibe (2) an den Querprofilen (12; 13) wenigstens in Teilbereichen aufliegt.
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