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I. Anwendungsgebiet
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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Sicherung eines Einschub-Fachbodens
in den insbesondere horizontalen Tragnuten zweier vertikal verlaufender
Stollen, zwischen welchen der Fachboden eingesetzt werden soll.
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II. Technischer Hintergrund
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Derartige
aus Stollen und Fachböden
gebildete Möbelsysteme
sind bekannt, beispielsweise aus
EP 0 713 662 A1 .
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Dabei
werden in definierten seitlichen Abständen vertikal verlaufende Tragebalken,
sogenannte Stollen, beispielsweise an einer dahinter liegenden Wand
verschraubt.
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Die
Stollen weisen in ihren gegeneinander gerichteten Seitenflächen horizontal
verlaufende, durchgehende Tragnuten auf. Einschub-Fachböden mit
entsprechender Dimensionierung können
nun von vorne in zwei auf gleicher Höhe liegende Tragnuten zweier
benachbarter Stollen eingeschoben werden. Während bei früheren Lösungen im
eingeschobenen Zustand der Fachboden gegenüber den Stollen formschlüssig, beispielsweise
mittels Verschrauben, fixiert wurde, hält gemäß
EP 0 713 662 A1 der Fachboden
allein dadurch in der Tragnut, daß der Fachboden nur geringfügig, beispielsweise
um weniger als 2/10 mm, dünner
ist als die Breite der Tragnuten, so daß ein unbeabsichtigtes Herausziehen
aus der Tragnut praktisch unmöglich
ist, da hierfür
eine exakte Ausrichtung des Fachbodens notwendig ist.
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In
der Regel ist die Tiefe des Fachbodens auch wesentlich größer, beispielsweise
2–3 mal
größer als
die Tiefe der Stollen, so daß die
Fachböden nach
vorne weit über
die Stollen hervorragen. Bei Belastung eines solchen Fachbodens
durch darauf abgelegte Gegenstände
verkeilt sich der Fachboden in der Tragnut, wodurch zusätzlich mittels
Kraftschluß ein
unbeabsichtigtes Herausziehen des Fachbodens aus der Tragnut verhindert
wird.
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Weiterhin
ist es aus der
EP 0
713 662 A1 bereits bekannt, den Fachboden in der Tragnut
dadurch kraftschlüssig
zusätzlich
zu sichern, daß beim
Einschieben des Fachbodens in die Tragnut ein gespanntes Gummiseil
mit durch die Spannung verringertem Querschnitt gleiten wird. Nach
dem Positionieren des Fachbodens wird die Spannung des Gummiseils
beseitigt, wodurch sich das Gummiseil in Querschnittrichtung ausdehnt
und den Fachboden kraftschlüssig
aufgrund der eigen Elastizität
des Gummiseils in den Tragnuten verspannt.
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Hierfür war es
jedoch notwendig, daß beim Einschieben
des Fachbodens neben der einschiebenden Person wenigstens eine zweite
Person vorhanden war, um das Gummiseil im gespannten Zustand in
der Nut zu halten. Zusätzlich
war dies nur möglich,
wenn es sich um freistehende, zwischen Boden und Decke montierte,
und nicht an einer Wand verschraubte, Stollen handelte, da beide
Enden der Gummischnur, als einerseits vor der Stolle und andererseits
hinter der Stolle, ergriffen und gegeneinander gespannt werden mußten.
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Eine
derartige Zusatzsicherung war somit im häufigsten Anwendungsfall, dem
Verschrauben der Stollen an einer Wand, nicht möglich und selbst in diesen
Anwendungsfällen
waren mehrere Personen zum Einsetzen der Fachböden notwendig.
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III. Darstellung der Erfindung
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a) Technische Aufgabe
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Es
ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Sicherungsverfahren
mittels eines elastischen Seilelementes zu schaffen, welches unabhängig von
der Anordnung der Stollen funktioniert und bei dem das Einsetzen
der Einschub-Fachböden nach
wie vor mit nur einer Person möglich
ist.
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b) Lösung der Aufgabe
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Diese
Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 2 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungsformen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Dadurch,
daß das
Seilelement in Form einer oder gar zweier Schlaufen um den Fachboden
beim Einschieben herum gelegt und gespannt wird, kann der den Fachboden
einschiebende Monteur mit seinen Händen nicht nur den Fachboden,
sondern gleichzeitig auch die Enden der Schlaufen des Seilelementes
an der Vorderseite des Fachbodens im gespannten Zustand in den Händen halten,
und dadurch ohne weitere Hilfsperson den Fachboden mit dem bzw.
den gespannten Seilelementen in die Tragnuten einschieben.
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Dadurch,
daß die
Schlaufe des Seilelementes um den rückwärtigen Bereich des Fachbodens herum
verläuft,
muß während des
Einschiebens an dieser rückwärtigen Seite
des Fachbodens und damit der Stollen das Seilelement nicht gehalten
bzw. auf Zug beansprucht werden, so daß diese Sicherungsmethode auch
bei an einer Wand verschraubten Stollen anwendbar ist.
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Die
beiden Lösungen
unterscheiden sich durch den Verlauf des Seilelementes: Bei einem
Verlauf der Schlaufe in eine vertikale Ebene sind vorzugsweise in
jedem der beiden Randbereiche des Fachbodens, welcher im eingesetzten Zustand
in die Tragnuten hineinragt, eine Schlaufe eines elastischen Seilelementes
angeordnet.
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Dies
kann den Nachteil haben, daß der
Monteur beim Einschieben in jeder seiner beiden Hände zusätzlich zum
Fachboden auch noch eine Schlaufe eines Seilelementes gespannt halten
muß, was Handhabungsschwierigkeiten
hervorrufen kann.
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Dieser
Nachteil läßt sich
dadurch umgehen, daß als
Schlaufe eine endlose, ringförmige
Schlaufe, also ein Ringseil, verwendet wird, und zwar vorzugsweise
einer solchen Länge,
daß sich
dieses Ringseil bereits in dem gewünschten gespannten Zustand
befindet, sofern man es über
Oberseite, Unterseite, rückwärtige Kante
sowie vordere Kante des Fachbodens aufspannt. In diesem Fall kann
der Monteur nacheinander und unabhängig voneinander jeweils ein
solches Ringseil in jedem der beiden Randbereiche des Fachbodens
anbringen und danach den Fachboden in die Tragnuten einschieben,
ohne dabei die Seilelemente, also die Ringseile, überhaupt
separat mit der Hand zu fixieren, so daß sie allein durch den ausreichenden
Umfang des Fachbodens bereits im gespannten Zustand gehalten werden.
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Ein
weitere Nachteil dieser Methode könnte darin bestehen, daß das vertikale
Spiel zwischen Breite der Nut und Dicke des Fachbodens so groß sein muß, daß zweimal,
nämlich
oberhalb und unterhalb des Fachbodens, der Querschnitt des elastischen
Seilelementes dazwischen Platz finden bzw. mit eingeschoben werden
muß.
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Der
Querschnitt der oberhalb und unterhalb des Fachbodens verlaufenden
Trume kann dabei durchaus größer sein
als das zur Verfügung
stehende Spiel, so daß das
Seilelement, also dann z. B. das Ringseil, beim Einschieben bereits
an den Flanken der Nut schleift. Das Spiel muß jedoch in diesem Fall deutlich
größer sein
als bei Lösungen,
bei welchen sich Unterseite und/oder Oberseite des Fachbodens im
Randbereich in direktem Kontakt zu den horizontalen Flanken der
Tragnuten befinden.
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Der
Vorteil dieser Lösung
besteht jedoch darin, daß im
eingesetzten Zustand des Fachbodens das elastische und in der Regel
auch mit einem hohen Reibungskoeffizienten ausgestattete Seilelement
unter anderem zwischen der Unterseite des Fachbodens und der unteren
horizontalen Flanke der aufnehmenden Tragnut verbleibt, und dort
bei zunehmender Belastung des Tragbodens ebenfalls in Querschnittrichtung
zunehmend belastet und verpreßt
wird, wodurch auch die Haftreibung des Seilelementes erhöht wird
und damit das unbeabsichtigte Herausziehen des Fachbodens immer
weiter erschwert wird.
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Weiterhin
wird bei zunehmender Belastung des Fachbodens der Abstand zwischen
der Oberseite des Fachbodens und der oberen horizontalen Flanke
der ihn aufnehmenden Tragnut immer größer, so daß der dort vorhandene Teil
der Schlaufe des Seilelementes, insbesondere des Ringseiles, seitlich herausgenommen
und entfernt werden kann.
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Die
andere Methode besteht darin, das Seilelement in einer horizontalen
Ebene um die beiden Seitenkanten und zumindest die rückwärtige Kante des
Fachbodens herumzuführen.
Bei einer endlichen Schlaufe kann der Monteur beim Einschieben die
beiden Enden dieser einen endlichen Seilschlaufe einerseits in der
linken und andererseits in der rechten Hand halten, während er
den Fachboden zusammen mit der gespannten Schlaufe des Seilelementes
in die Tragnuten einschiebt.
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Auch
hier kann anstelle einer endlichen Seilschlaufe eine endlose Schlaufe
in Form eines Ringseiles verwendet werden. Auch in diesem Fall kann ein
Halten der Schlaufe unter Spannung durch den Monteur vollständig vermieden
werden, indem das Ringseil eine solche Länge aufweist, daß es beim Herumliegen
um die Grundfläche
des Fachbodens, also um linke Seitenkante, rückwärtige Kante, rechte Seitenkante
und vordere Kante, bereits in dem notwendigen Spannungszustand ist.
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Der
Vorteil dieser Methode liegt darin, daß nur eine einzige Schlaufe
pro Fachboden benötigt wird,
allerdings mit relativ großer
Länge,
wegen der Erstreckung entlang der rückwärtigen Kante des Fachbodens.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß sich das elastische Seilelement
zwischen den vertikalen Seitenkanten des Fachbodens und den vertikalen
Flanken der Nut befindet, und somit die Dicke des Fachbodens in
der Abstimmung mit der Breite der Nut mit einer sehr geringen Toleranz
gewählt
werden kann, wodurch wiederum ein starker verkleinernder Fachboden
in der Tragnut bei Belastung des Fachbodens gegeben ist, ohne daß zwischen
den beiden in vertikaler Richtung eines elastisches, das vorhandene
Spiel beeinflussendes, Zwischenelement vorhanden ist.
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c) Ausführungsbeispiele
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Eine
Ausführungsform
gemäß der Erfindung ist
im folgenden anhand der Figuren beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
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1:
einen Fachboden in der Seitenansicht,
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2:
das Einschieben eines Fachbodens in der Aufsicht,
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3:
eingeschobene Fachböden
in Frontansicht auf die Stolle und
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4:
eingeschobene Fachböden
in der Seitenansicht, also in Blickrichtung wie in 1.
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2 zeigt
das Grundprinzip der Befestigung von Fachböden 3 an vertikal
stehenden, nebeneinander beabstandeten Stollen 1, 1':
Der Fachboden 3 ist
breiter als der lichte Abstand zwischen den zwei benachbarten Stollen 1 und 1', jedoch etwas
schmaler als der lichte Abstand vom Grunde der einen Tragnut 2 in
der Stolle 1 zum Grund der gegenüberliegenden Tragnut 2' der Stolle 1'.
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Da
die Tragnuten 2, 2' in
die jeweils zur anderen Tragnut weisenden Richtung 2, 2' offen sind, und
auch in den Vorderseiten der Stollen 1, 1' münden, ist
es möglich,
jeweils einen Fachboden 3 von der Vorderseite der Stollen 1, 1' her in die
Tragnuten 2, 2' einzuschieben.
In der Regel gehen die Tragnuten 2, 2' über die
Gesamttiefe der Stollen 1, 1' durch. Die Stollen 1, 1' sind in der
Regel an einer Wand 18 verschraubt, können aber auch freistehend,
beispielsweise zwischen Boden und Decke, befestigt sein.
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Bei
Befestigung an einer Wand 18 wie in 2 dargestellt,
werden die Fachböden 3 in
der Regel bis zum Anschlag, also bis an die Wand 18, nach hinten
geschoben.
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Dadurch,
daß – wie die 1, 3 und 4 zeigen – die Dicke
der Fachböden 3 nur
geringfügig
kleiner ist als die Höhe,
also die Breite, der Tragnuten 2, verklemmen sich die Fachböden 3,
die in eingeschobenem Zustand meist nach vorne über die Stollen vorragen, bei
Belastung durch auf dem Fachboden abgelegte Gegenstände kraftschlüssig in den
Tragnuten 2, so daß ein
selbsttätiges
oder auch aktives, jedoch unbeabsichtigtes, Herausziehen der Fachböden 3 nicht
zu befürchten
steht.
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Über ein
solches bekanntes Stollen-System hinaus ist es der Gegenstand der
Erfindung, eine zusätzliche
Sicherung der Fachböden 3 in
den Tragnuten 2 der Stollen 1, 1' vorzunehmen.
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Dies
geschieht durch ein elastisches, in Längsrichtung dehnbares Seilelement
wie eine Gummischnur 4. Durch das Spannen der Gummischnur 4 verringert
sich deren Querschnitt. Damit ist es möglich, eine Gummischnur 4 in
ihrem Quer schnitt und ihrer Dehnbarkeit relativ zu dem zwischen
Fachboden 3 und Tragnut 2 vorhandenen Spiel so
zu dimensionieren, daß eine
dazwischen gelegte Gummischnur 4 im gespannten Zustand
noch dünn
genug ist, um ein Einschieben des Fachbodens in die Tragnuten 2 zu
ermöglichen,
nach dem Loslassen, also Entspannen, der Gummischnur 4 diese
jedoch aufgrund ihrer eigenen Elastizität eine so große zusätzliche
kraftschlüssige
Verspannung zwischen der Tragnut und dem Randbereich des Fachbodens 3 bewirkt,
daß dieser
nur mit großem
Kraftaufwand wieder herausgezogen werden kann.
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Gemäß 2 wird
dabei eine Gummischnur 4 in der Ebene des Fachbodens 3 von
der Vorderseite über
die linke Seitenkante 3d, die rückwärtige Kante 3c und
die rechte Seitenkante 3e gelegt und gespannt gehalten,
und in diesem Zustand der Fachboden 3 in die beiden Tragnuten 2, 2' zwischen seitlich in
den benachbarten Stollen 1, 1' angeordnete Nuten eingeschoben.
Anschließend
wird die Gummischnur 4 entspannt, wodurch sich deren Querschnitt
vergrößert und – wie z.B.
in 3 im oberen Detail dargestellt – zwischen
dem Grund der Tragnut 2 und den Seitenkanten 3d, 3e verpreßt.
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Als
Gummischnur 4 kann insbesondere eine endlose ringförmige Gummischnur
verwendet werden, wie in 2 angedeutet.
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1 zeigt
eine andere Anordnung der Gummischnur 4, und zwar in einer
vertikalen Ebene, jeweils im seitlichen Randbereich des Fachbodens, so
daß in
der Regel zwei solche Gummischnüre 4 benötigt werden.
Jede der Gummischnüre
verläuft
dabei in dem Randbereich des Fachbodens 3, welcher anschließend in
der Tragnut 2 bzw. 2' zu liegen kommt, und zwar von
der Frontseite des Fachbodens 3 über dessen Oberseite 3a nach
hinten, dort über die
rückwärtige Kante 3c nach
unten und entlang der Unterseite 3b zurück nach vorne, wo die Gummischnur 4 gespannt
gehalten wird. Bei der Gummischnur 4 kann es sich wiederum
um einen endlosen Ringgummi handeln.
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Im
eingeschobenen Zustand verpreßt
sich dann die entspannte Gummischnur 4, zwischen der Unterseite
des Fachbodens 3 und der unteren Flanke der Tragnut 2,
und zwar mit zunehmender Belastung des Fachbodens 3 immer
mehr, während
die Pressung der zwischen Oberseite 3a und oberen Flanke der
Tragnut 2 liegenden, Teile der Gummischnur 4 dabei
immer geringer wird.
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Detaildarstellungen
der Anordnung bei eingeschobenem Fachboden 3 zeigen die 3 und 4,
und zwar jeweils im oberen Bildteil für eine Anordnung der Gummischnur 4 entsprechend 2, und
in der unteren Bildhälfte
für eine
Anordnung der Gummischnur gemäß 1.
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In
den 3 und 4 sind zunächst als oberer Abschluß der Stolle 1 die
Kapitelle 11a bis 11c zu erkennen, die nur optischen
Zwecken dienen.
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Es
ist ferner die Verschraubung der Stolle 1 an der dahinter
liegenden Wand 18 mittels einer Schraube 8 zu
erkennen, deren Kopf in der Frontseite der Stolle versenkt ist in
eine Schraubvertiefung 7, und zusätzlich eine Schraubenhülse 9 in
der Stolle 1 durchläuft.
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Die
Schraubvertiefung 7 ist in einen mittigen, vertikal in
der Frontfläche
der Stolle 1 verlaufenden Lisenen-Nut 6 angeordnet,
welcher dem Einstecken einer Lisene 5 dient, die genau
diese Verschraubung abdecken soll.
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Wie
die 3 und 4 ferne zeigen, weisen derartige
Stollen 1 in der Regel eine Vielzahl gleich beabstandeter
Tragnuten 2 übereinander
und links und rechts auf gleicher Höhe auf. Die Tragnuten können auch – wie die
linke unteren Bildhälfte
der 3 zeigt – durch
auf einer Stolle 1 seitlich aufgeschraubte oder aufgeleimte
Tragplatten 12 geschaffen werden, die im Abstand zwischen
sich die Tragnuten 2 bilden.
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In
der unteren Bildhälfte
der 3 und 4 handelt es sich nicht um einzelne
Fachböden 3,
sondern um Bodenplatte und Deckelplatte eines schrankähnlichen Elementes,
dessen überstehende
seitliche Randbereiche wie einzelne Fachböden 3 in die Tragnuten 2 der
Stollen eingeschoben werden.
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In
der oberen Bildhälfte
der 3 ist der Detailzustand bei einer horizontal angeordneten
Gummischnur um den Fachboden 3 herum dargestellt. Wie an dem rechten
oberen Fachboden 3b in 3 ersichtlich,
ist eine bevorzugte Querschnittform einer Gummischnur 4 eine
etwa dreieckige Querschnittform, die vorzugsweise mit der größten Flanke
an der Seitenkante des Fachbodens anliegt. Auch die darunter dargestellte
runde Querschnittform, die im entspannten Zustand nach dem Einschieben
eine elliptische Form annimmt, ist gut geeignet, da auch hierbei die
Gleitfläche,
also Berührungsfläche zwischen Gummischnur
und Nutengrund, relativ gering ist.
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In 4 ist
beim zweiten Fachboden von oben der Endzustand dargestellt, in welchem
die Gummischnur 4, die gleichzeitig als Hinteranschlag gegenüber der
Wand 18 dient, am Vorderende 10 der Stolle 1 gekappt
ist, um für
den Betrachter nach Möglichkeit
nicht mehr sichtbar zu sein. Gleiches gilt in der unteren Bildhälfte der 3 und 4,
bei der die Gummischnüre 4 in
einer vertikalen Ebene angeordnet sind. Auch dabei ist im Endzustand,
nämlich am
untersten Fachboden der 4, die an der Vorderende 10 gekappte
Gummischnur zu erkennen, die somit nicht mehr aus dem Nut vorsteht,
und praktisch unsichtbar ist.
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- 1,
1'
- Stolle
- 2,
2'
- Tragnuten
- 3
- Fachboden
- 3a
- Oberseite
- 3b
- Unterseite
- 3c
- rückwärtige Kante
- 3d
- linke
Seitenkante
- 3e
- rechte
Seitenkante
- 4
- Gummischnur
- 5
- Lisene
- 6
- Lisenen-Nut
- 7
- Schraubvertiefung
- 8
- Schraube
- 9
- Schraubenhülse
- 10
- Vorderende
- 11a,
11b, 11c
- Kapitell
- 18
- Wand
- 19
- Schrankkorpus
- 20
- Tür
- 21
- Scharnier
- 22
- Randbereich
- 25a,
25b
- Einschubrichtung