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DE19905511B4 - Verfahren zur Sicherung eines Einschub-Fachbodens - Google Patents

Verfahren zur Sicherung eines Einschub-Fachbodens Download PDF

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DE19905511B4 DE1999105511 DE19905511A DE19905511B4 DE 19905511 B4 DE19905511 B4 DE 19905511B4 DE 1999105511 DE1999105511 DE 1999105511 DE 19905511 A DE19905511 A DE 19905511A DE 19905511 B4 DE19905511 B4 DE 19905511B4
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Abstract

Verfahren zur Sicherung eines Einschub-Fachbodens (3) in den horizontalen Tragnuten (2) von zwei seitlich beabstandeten Stollen (1, 1') mittels eines elastischen Seilelementes, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschieben des Fachbodens (3) in die Tragnuten (2) eine gestraffte Schlaufe aus einem elastischen Seilelement über Oberseite (3a), rückwärtige Kante (3c) sowie Unterseite (3b) des Fachbodens (3) in dessen, im eingeschobenen Zustand in den Tragnuten (2) eingreifenden, Randbereich (22) so stark gespannt ist, so daß der Querschnitt des elastischen Seilelementes durch dessen Längsdehnung reduziert ist.

Description

  • I. Anwendungsgebiet
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Sicherung eines Einschub-Fachbodens in den insbesondere horizontalen Tragnuten zweier vertikal verlaufender Stollen, zwischen welchen der Fachboden eingesetzt werden soll.
  • II. Technischer Hintergrund
  • Derartige aus Stollen und Fachböden gebildete Möbelsysteme sind bekannt, beispielsweise aus EP 0 713 662 A1 .
  • Dabei werden in definierten seitlichen Abständen vertikal verlaufende Tragebalken, sogenannte Stollen, beispielsweise an einer dahinter liegenden Wand verschraubt.
  • Die Stollen weisen in ihren gegeneinander gerichteten Seitenflächen horizontal verlaufende, durchgehende Tragnuten auf. Einschub-Fachböden mit entsprechender Dimensionierung können nun von vorne in zwei auf gleicher Höhe liegende Tragnuten zweier benachbarter Stollen eingeschoben werden. Während bei früheren Lösungen im eingeschobenen Zustand der Fachboden gegenüber den Stollen formschlüssig, beispielsweise mittels Verschrauben, fixiert wurde, hält gemäß EP 0 713 662 A1 der Fachboden allein dadurch in der Tragnut, daß der Fachboden nur geringfügig, beispielsweise um weniger als 2/10 mm, dünner ist als die Breite der Tragnuten, so daß ein unbeabsichtigtes Herausziehen aus der Tragnut praktisch unmöglich ist, da hierfür eine exakte Ausrichtung des Fachbodens notwendig ist.
  • In der Regel ist die Tiefe des Fachbodens auch wesentlich größer, beispielsweise 2–3 mal größer als die Tiefe der Stollen, so daß die Fachböden nach vorne weit über die Stollen hervorragen. Bei Belastung eines solchen Fachbodens durch darauf abgelegte Gegenstände verkeilt sich der Fachboden in der Tragnut, wodurch zusätzlich mittels Kraftschluß ein unbeabsichtigtes Herausziehen des Fachbodens aus der Tragnut verhindert wird.
  • Weiterhin ist es aus der EP 0 713 662 A1 bereits bekannt, den Fachboden in der Tragnut dadurch kraftschlüssig zusätzlich zu sichern, daß beim Einschieben des Fachbodens in die Tragnut ein gespanntes Gummiseil mit durch die Spannung verringertem Querschnitt gleiten wird. Nach dem Positionieren des Fachbodens wird die Spannung des Gummiseils beseitigt, wodurch sich das Gummiseil in Querschnittrichtung ausdehnt und den Fachboden kraftschlüssig aufgrund der eigen Elastizität des Gummiseils in den Tragnuten verspannt.
  • Hierfür war es jedoch notwendig, daß beim Einschieben des Fachbodens neben der einschiebenden Person wenigstens eine zweite Person vorhanden war, um das Gummiseil im gespannten Zustand in der Nut zu halten. Zusätzlich war dies nur möglich, wenn es sich um freistehende, zwischen Boden und Decke montierte, und nicht an einer Wand verschraubte, Stollen handelte, da beide Enden der Gummischnur, als einerseits vor der Stolle und andererseits hinter der Stolle, ergriffen und gegeneinander gespannt werden mußten.
  • Eine derartige Zusatzsicherung war somit im häufigsten Anwendungsfall, dem Verschrauben der Stollen an einer Wand, nicht möglich und selbst in diesen Anwendungsfällen waren mehrere Personen zum Einsetzen der Fachböden notwendig.
  • III. Darstellung der Erfindung
  • a) Technische Aufgabe
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Sicherungsverfahren mittels eines elastischen Seilelementes zu schaffen, welches unabhängig von der Anordnung der Stollen funktioniert und bei dem das Einsetzen der Einschub-Fachböden nach wie vor mit nur einer Person möglich ist.
  • b) Lösung der Aufgabe
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 2 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Dadurch, daß das Seilelement in Form einer oder gar zweier Schlaufen um den Fachboden beim Einschieben herum gelegt und gespannt wird, kann der den Fachboden einschiebende Monteur mit seinen Händen nicht nur den Fachboden, sondern gleichzeitig auch die Enden der Schlaufen des Seilelementes an der Vorderseite des Fachbodens im gespannten Zustand in den Händen halten, und dadurch ohne weitere Hilfsperson den Fachboden mit dem bzw. den gespannten Seilelementen in die Tragnuten einschieben.
  • Dadurch, daß die Schlaufe des Seilelementes um den rückwärtigen Bereich des Fachbodens herum verläuft, muß während des Einschiebens an dieser rückwärtigen Seite des Fachbodens und damit der Stollen das Seilelement nicht gehalten bzw. auf Zug beansprucht werden, so daß diese Sicherungsmethode auch bei an einer Wand verschraubten Stollen anwendbar ist.
  • Die beiden Lösungen unterscheiden sich durch den Verlauf des Seilelementes: Bei einem Verlauf der Schlaufe in eine vertikale Ebene sind vorzugsweise in jedem der beiden Randbereiche des Fachbodens, welcher im eingesetzten Zustand in die Tragnuten hineinragt, eine Schlaufe eines elastischen Seilelementes angeordnet.
  • Dies kann den Nachteil haben, daß der Monteur beim Einschieben in jeder seiner beiden Hände zusätzlich zum Fachboden auch noch eine Schlaufe eines Seilelementes gespannt halten muß, was Handhabungsschwierigkeiten hervorrufen kann.
  • Dieser Nachteil läßt sich dadurch umgehen, daß als Schlaufe eine endlose, ringförmige Schlaufe, also ein Ringseil, verwendet wird, und zwar vorzugsweise einer solchen Länge, daß sich dieses Ringseil bereits in dem gewünschten gespannten Zustand befindet, sofern man es über Oberseite, Unterseite, rückwärtige Kante sowie vordere Kante des Fachbodens aufspannt. In diesem Fall kann der Monteur nacheinander und unabhängig voneinander jeweils ein solches Ringseil in jedem der beiden Randbereiche des Fachbodens anbringen und danach den Fachboden in die Tragnuten einschieben, ohne dabei die Seilelemente, also die Ringseile, überhaupt separat mit der Hand zu fixieren, so daß sie allein durch den ausreichenden Umfang des Fachbodens bereits im gespannten Zustand gehalten werden.
  • Ein weitere Nachteil dieser Methode könnte darin bestehen, daß das vertikale Spiel zwischen Breite der Nut und Dicke des Fachbodens so groß sein muß, daß zweimal, nämlich oberhalb und unterhalb des Fachbodens, der Querschnitt des elastischen Seilelementes dazwischen Platz finden bzw. mit eingeschoben werden muß.
  • Der Querschnitt der oberhalb und unterhalb des Fachbodens verlaufenden Trume kann dabei durchaus größer sein als das zur Verfügung stehende Spiel, so daß das Seilelement, also dann z. B. das Ringseil, beim Einschieben bereits an den Flanken der Nut schleift. Das Spiel muß jedoch in diesem Fall deutlich größer sein als bei Lösungen, bei welchen sich Unterseite und/oder Oberseite des Fachbodens im Randbereich in direktem Kontakt zu den horizontalen Flanken der Tragnuten befinden.
  • Der Vorteil dieser Lösung besteht jedoch darin, daß im eingesetzten Zustand des Fachbodens das elastische und in der Regel auch mit einem hohen Reibungskoeffizienten ausgestattete Seilelement unter anderem zwischen der Unterseite des Fachbodens und der unteren horizontalen Flanke der aufnehmenden Tragnut verbleibt, und dort bei zunehmender Belastung des Tragbodens ebenfalls in Querschnittrichtung zunehmend belastet und verpreßt wird, wodurch auch die Haftreibung des Seilelementes erhöht wird und damit das unbeabsichtigte Herausziehen des Fachbodens immer weiter erschwert wird.
  • Weiterhin wird bei zunehmender Belastung des Fachbodens der Abstand zwischen der Oberseite des Fachbodens und der oberen horizontalen Flanke der ihn aufnehmenden Tragnut immer größer, so daß der dort vorhandene Teil der Schlaufe des Seilelementes, insbesondere des Ringseiles, seitlich herausgenommen und entfernt werden kann.
  • Die andere Methode besteht darin, das Seilelement in einer horizontalen Ebene um die beiden Seitenkanten und zumindest die rückwärtige Kante des Fachbodens herumzuführen. Bei einer endlichen Schlaufe kann der Monteur beim Einschieben die beiden Enden dieser einen endlichen Seilschlaufe einerseits in der linken und andererseits in der rechten Hand halten, während er den Fachboden zusammen mit der gespannten Schlaufe des Seilelementes in die Tragnuten einschiebt.
  • Auch hier kann anstelle einer endlichen Seilschlaufe eine endlose Schlaufe in Form eines Ringseiles verwendet werden. Auch in diesem Fall kann ein Halten der Schlaufe unter Spannung durch den Monteur vollständig vermieden werden, indem das Ringseil eine solche Länge aufweist, daß es beim Herumliegen um die Grundfläche des Fachbodens, also um linke Seitenkante, rückwärtige Kante, rechte Seitenkante und vordere Kante, bereits in dem notwendigen Spannungszustand ist.
  • Der Vorteil dieser Methode liegt darin, daß nur eine einzige Schlaufe pro Fachboden benötigt wird, allerdings mit relativ großer Länge, wegen der Erstreckung entlang der rückwärtigen Kante des Fachbodens. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß sich das elastische Seilelement zwischen den vertikalen Seitenkanten des Fachbodens und den vertikalen Flanken der Nut befindet, und somit die Dicke des Fachbodens in der Abstimmung mit der Breite der Nut mit einer sehr geringen Toleranz gewählt werden kann, wodurch wiederum ein starker verkleinernder Fachboden in der Tragnut bei Belastung des Fachbodens gegeben ist, ohne daß zwischen den beiden in vertikaler Richtung eines elastisches, das vorhandene Spiel beeinflussendes, Zwischenelement vorhanden ist.
  • c) Ausführungsbeispiele
  • Eine Ausführungsform gemäß der Erfindung ist im folgenden anhand der Figuren beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1: einen Fachboden in der Seitenansicht,
  • 2: das Einschieben eines Fachbodens in der Aufsicht,
  • 3: eingeschobene Fachböden in Frontansicht auf die Stolle und
  • 4: eingeschobene Fachböden in der Seitenansicht, also in Blickrichtung wie in 1.
  • 2 zeigt das Grundprinzip der Befestigung von Fachböden 3 an vertikal stehenden, nebeneinander beabstandeten Stollen 1, 1':
    Der Fachboden 3 ist breiter als der lichte Abstand zwischen den zwei benachbarten Stollen 1 und 1', jedoch etwas schmaler als der lichte Abstand vom Grunde der einen Tragnut 2 in der Stolle 1 zum Grund der gegenüberliegenden Tragnut 2' der Stolle 1'.
  • Da die Tragnuten 2, 2' in die jeweils zur anderen Tragnut weisenden Richtung 2, 2' offen sind, und auch in den Vorderseiten der Stollen 1, 1' münden, ist es möglich, jeweils einen Fachboden 3 von der Vorderseite der Stollen 1, 1' her in die Tragnuten 2, 2' einzuschieben. In der Regel gehen die Tragnuten 2, 2' über die Gesamttiefe der Stollen 1, 1' durch. Die Stollen 1, 1' sind in der Regel an einer Wand 18 verschraubt, können aber auch freistehend, beispielsweise zwischen Boden und Decke, befestigt sein.
  • Bei Befestigung an einer Wand 18 wie in 2 dargestellt, werden die Fachböden 3 in der Regel bis zum Anschlag, also bis an die Wand 18, nach hinten geschoben.
  • Dadurch, daß – wie die 1, 3 und 4 zeigen – die Dicke der Fachböden 3 nur geringfügig kleiner ist als die Höhe, also die Breite, der Tragnuten 2, verklemmen sich die Fachböden 3, die in eingeschobenem Zustand meist nach vorne über die Stollen vorragen, bei Belastung durch auf dem Fachboden abgelegte Gegenstände kraftschlüssig in den Tragnuten 2, so daß ein selbsttätiges oder auch aktives, jedoch unbeabsichtigtes, Herausziehen der Fachböden 3 nicht zu befürchten steht.
  • Über ein solches bekanntes Stollen-System hinaus ist es der Gegenstand der Erfindung, eine zusätzliche Sicherung der Fachböden 3 in den Tragnuten 2 der Stollen 1, 1' vorzunehmen.
  • Dies geschieht durch ein elastisches, in Längsrichtung dehnbares Seilelement wie eine Gummischnur 4. Durch das Spannen der Gummischnur 4 verringert sich deren Querschnitt. Damit ist es möglich, eine Gummischnur 4 in ihrem Quer schnitt und ihrer Dehnbarkeit relativ zu dem zwischen Fachboden 3 und Tragnut 2 vorhandenen Spiel so zu dimensionieren, daß eine dazwischen gelegte Gummischnur 4 im gespannten Zustand noch dünn genug ist, um ein Einschieben des Fachbodens in die Tragnuten 2 zu ermöglichen, nach dem Loslassen, also Entspannen, der Gummischnur 4 diese jedoch aufgrund ihrer eigenen Elastizität eine so große zusätzliche kraftschlüssige Verspannung zwischen der Tragnut und dem Randbereich des Fachbodens 3 bewirkt, daß dieser nur mit großem Kraftaufwand wieder herausgezogen werden kann.
  • Gemäß 2 wird dabei eine Gummischnur 4 in der Ebene des Fachbodens 3 von der Vorderseite über die linke Seitenkante 3d, die rückwärtige Kante 3c und die rechte Seitenkante 3e gelegt und gespannt gehalten, und in diesem Zustand der Fachboden 3 in die beiden Tragnuten 2, 2' zwischen seitlich in den benachbarten Stollen 1, 1' angeordnete Nuten eingeschoben. Anschließend wird die Gummischnur 4 entspannt, wodurch sich deren Querschnitt vergrößert und – wie z.B. in 3 im oberen Detail dargestellt – zwischen dem Grund der Tragnut 2 und den Seitenkanten 3d, 3e verpreßt.
  • Als Gummischnur 4 kann insbesondere eine endlose ringförmige Gummischnur verwendet werden, wie in 2 angedeutet.
  • 1 zeigt eine andere Anordnung der Gummischnur 4, und zwar in einer vertikalen Ebene, jeweils im seitlichen Randbereich des Fachbodens, so daß in der Regel zwei solche Gummischnüre 4 benötigt werden. Jede der Gummischnüre verläuft dabei in dem Randbereich des Fachbodens 3, welcher anschließend in der Tragnut 2 bzw. 2' zu liegen kommt, und zwar von der Frontseite des Fachbodens 3 über dessen Oberseite 3a nach hinten, dort über die rückwärtige Kante 3c nach unten und entlang der Unterseite 3b zurück nach vorne, wo die Gummischnur 4 gespannt gehalten wird. Bei der Gummischnur 4 kann es sich wiederum um einen endlosen Ringgummi handeln.
  • Im eingeschobenen Zustand verpreßt sich dann die entspannte Gummischnur 4, zwischen der Unterseite des Fachbodens 3 und der unteren Flanke der Tragnut 2, und zwar mit zunehmender Belastung des Fachbodens 3 immer mehr, während die Pressung der zwischen Oberseite 3a und oberen Flanke der Tragnut 2 liegenden, Teile der Gummischnur 4 dabei immer geringer wird.
  • Detaildarstellungen der Anordnung bei eingeschobenem Fachboden 3 zeigen die 3 und 4, und zwar jeweils im oberen Bildteil für eine Anordnung der Gummischnur 4 entsprechend 2, und in der unteren Bildhälfte für eine Anordnung der Gummischnur gemäß 1.
  • In den 3 und 4 sind zunächst als oberer Abschluß der Stolle 1 die Kapitelle 11a bis 11c zu erkennen, die nur optischen Zwecken dienen.
  • Es ist ferner die Verschraubung der Stolle 1 an der dahinter liegenden Wand 18 mittels einer Schraube 8 zu erkennen, deren Kopf in der Frontseite der Stolle versenkt ist in eine Schraubvertiefung 7, und zusätzlich eine Schraubenhülse 9 in der Stolle 1 durchläuft.
  • Die Schraubvertiefung 7 ist in einen mittigen, vertikal in der Frontfläche der Stolle 1 verlaufenden Lisenen-Nut 6 angeordnet, welcher dem Einstecken einer Lisene 5 dient, die genau diese Verschraubung abdecken soll.
  • Wie die 3 und 4 ferne zeigen, weisen derartige Stollen 1 in der Regel eine Vielzahl gleich beabstandeter Tragnuten 2 übereinander und links und rechts auf gleicher Höhe auf. Die Tragnuten können auch – wie die linke unteren Bildhälfte der 3 zeigt – durch auf einer Stolle 1 seitlich aufgeschraubte oder aufgeleimte Tragplatten 12 geschaffen werden, die im Abstand zwischen sich die Tragnuten 2 bilden.
  • In der unteren Bildhälfte der 3 und 4 handelt es sich nicht um einzelne Fachböden 3, sondern um Bodenplatte und Deckelplatte eines schrankähnlichen Elementes, dessen überstehende seitliche Randbereiche wie einzelne Fachböden 3 in die Tragnuten 2 der Stollen eingeschoben werden.
  • In der oberen Bildhälfte der 3 ist der Detailzustand bei einer horizontal angeordneten Gummischnur um den Fachboden 3 herum dargestellt. Wie an dem rechten oberen Fachboden 3b in 3 ersichtlich, ist eine bevorzugte Querschnittform einer Gummischnur 4 eine etwa dreieckige Querschnittform, die vorzugsweise mit der größten Flanke an der Seitenkante des Fachbodens anliegt. Auch die darunter dargestellte runde Querschnittform, die im entspannten Zustand nach dem Einschieben eine elliptische Form annimmt, ist gut geeignet, da auch hierbei die Gleitfläche, also Berührungsfläche zwischen Gummischnur und Nutengrund, relativ gering ist.
  • In 4 ist beim zweiten Fachboden von oben der Endzustand dargestellt, in welchem die Gummischnur 4, die gleichzeitig als Hinteranschlag gegenüber der Wand 18 dient, am Vorderende 10 der Stolle 1 gekappt ist, um für den Betrachter nach Möglichkeit nicht mehr sichtbar zu sein. Gleiches gilt in der unteren Bildhälfte der 3 und 4, bei der die Gummischnüre 4 in einer vertikalen Ebene angeordnet sind. Auch dabei ist im Endzustand, nämlich am untersten Fachboden der 4, die an der Vorderende 10 gekappte Gummischnur zu erkennen, die somit nicht mehr aus dem Nut vorsteht, und praktisch unsichtbar ist.
  • 1, 1'
    Stolle
    2, 2'
    Tragnuten
    3
    Fachboden
    3a
    Oberseite
    3b
    Unterseite
    3c
    rückwärtige Kante
    3d
    linke Seitenkante
    3e
    rechte Seitenkante
    4
    Gummischnur
    5
    Lisene
    6
    Lisenen-Nut
    7
    Schraubvertiefung
    8
    Schraube
    9
    Schraubenhülse
    10
    Vorderende
    11a, 11b, 11c
    Kapitell
    18
    Wand
    19
    Schrankkorpus
    20
    Tür
    21
    Scharnier
    22
    Randbereich
    25a, 25b
    Einschubrichtung

Claims (14)

  1. Verfahren zur Sicherung eines Einschub-Fachbodens (3) in den horizontalen Tragnuten (2) von zwei seitlich beabstandeten Stollen (1, 1') mittels eines elastischen Seilelementes, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschieben des Fachbodens (3) in die Tragnuten (2) eine gestraffte Schlaufe aus einem elastischen Seilelement über Oberseite (3a), rückwärtige Kante (3c) sowie Unterseite (3b) des Fachbodens (3) in dessen, im eingeschobenen Zustand in den Tragnuten (2) eingreifenden, Randbereich (22) so stark gespannt ist, so daß der Querschnitt des elastischen Seilelementes durch dessen Längsdehnung reduziert ist.
  2. Verfahren zur Sicherung eines Einschub-Fachbodens (3) in den horizontalen Tragnuten (2) von zwei seitlich beabstandeten Stollen (1, 1') mittels eines elastischen Seilelementes, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschieben des Fachbodens (3) in die Tragnuten (2) eine gestraffte Schlaufe aus einem elastischen Seilelement über die linke Seitenkante (3d), die rückwärtige Kante (3c) sowie die rechte Seitenkante (3e) des Fachbodens (3) gespannt ist, so daß der Querschnitt des elastischen Seilelementes durch dessen Längsdehnung reduziert ist.
  3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Seilelement eine Gummischnur (4), insbesondere eine ringförmige, endlose Gummischnur (4), ist.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Seilelement ein endloser Seilring ist.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Seilelement beim Einschieben des Fachbodens (3) so stark gespannt ist, daß der Querschnitt des Seilelementes dünner ist als das zur Verfügung stehende Spiel zwischen der Außenfläche des Fachbodens (3) und der hierzu parallelen Flanke der Tragnut (2).
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Seilelement beim Einschieben des Fachbodens (3) so stark gespannt ist, daß der Querschnitt des Seilelementes um wenigstens 1/4, vorzugsweise um wenigstens 1/3, geringer ist als im entspannten Zustand des Seilelementes.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem vollständigen Einschieben des Fachbodens (3) in die Tragnut (2) bis in die gewünschte Endlage, insbesondere bis an die Wand (18), an der Hinterkante der Stollen (1, 1'), das Seilelement am Vorderende (10) der Tragnuten (2) gekappt, insbesondere im gespannten Zustand gekappt, wird.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Seilelement aus einem durchsichtigen Material, insbesondere Kunststoff, besteht.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Seilelement eine Farbe entsprechend der Farbe des Fachbodens (3) und/oder des Inneren der Tragnuten (2) aufweist.
  10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Seilelement einen runden Querschnitt aufweist.
  11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Seilelement einen rechteckigen Querschnitt aufweist und mit einer seiner Außenflächen an der Außenfläche des Fachbodens (3) anliegt.
  12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Seilelement einen im wesentlichen dreieckigen Querschnitt aufweist und mit der größten Außenfläche seines Querschnittes an den Außenflächen des Fachbodens (3) anliegt.
  13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Material des Seilelementes eine Dehnungsfähigkeit von mindestens 30%, besser mindestens 50%, besser mindestens 70%, aufweist.
  14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Material des Seilelementes mit einer Zugspannung von mindestens 5 kp, besser mindestens 10 kp, besser mindestens 20 kp, belastbar ist, ohne zu reißen.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1509401B (de) * Georg Glos oHG, 87OO Würzburg-Heidingsfeld Kittlose Scheibenhalterung für Fenster oder Türen
DE1860288U (de) * 1962-07-27 1962-10-18 Conrad Koch Feststeller (klemmkonus) fuer schiebetueren und -fenster, insbesondere fuer moebel.
DE7919171U1 (de) * 1979-07-04 1983-12-22 Schaefer, Rudolf, 4100 Duisburg Aus einzelnen elementen zusammensetzbarer koerper
EP0713662A1 (de) * 1994-11-23 1996-05-29 Eduard Treffer Möbelsystem

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