DE19905487A1 - Schaltungsanordnung zum Betrieb mindestens einer Niederdruckentladungslampe - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Betrieb mindestens einer NiederdruckentladungslampeInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Betrieb mindestens einer Niederdruckentladungslampe (LP1, LP2) an einem Wechselrichter (Q1, Q2). Die Schaltungsanordnung weist ein vereinfachtes Oberwellenfilter zur Begrenzung des Oberwellengehaltes des Netzstroms auf. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird das Oberwellenfilter von dem Stützkondensator (C2), der Diode (D1), dem Trapezkondensator (C7) und dem Resonanzkondensator (C6) gebildet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Betrieb mindestens einer Nie
derdruckentladungslampe gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Schaltungsanordnung ist beispielsweise in der europäischen Patent
schrift EP 0 253 224 B1 offenbart. Diese Patentschrift beschreibt eine Schaltungsan
ordnung zum hochfrequenten Betrieb von Niederdruckentladungslampen. Die
Schaltungsanordnung besitzt einen Netzspannungsgleichrichter, einen Wechselrich
ter, einen als Serienresonanzkreis ausgebildeten Lastkreis und ein Oberwellenfilter,
das zur Reduktion des Netzstrom-Oberwellengehaltes vorgesehen ist. Das Oberwel
lenfilter weist eine Reihenschaltung von zwei Dioden, die in Durchlaßrichtung am
Netzspannungsgleichrichter angeschlossen sind, einen Kondensator, der den Mitten
abgriff zwischen den Dioden mit dem Spannungsausgang des Wechselrichters ver
bindet, und einen weiteren Kondensator, der den Mittenabgriff zwischen den Dioden
mit einem Abgriff im Serienresonanzkreis verbindet, auf. Außerdem besitzt das
Oberwellenfilter zwei weitere Dioden, die parallel zu den beiden Dioden des Ober
wellenfilters geschaltet sind und deren Mittenabgriff mit dem Spannungsausgang des
Wechselrichters verbunden ist.
In der europäischen Patentanmeldung EP 0 679 046 A1 ist eine Schaltungsanordnung
zum Betrieb von Niederdruckentladungslampen mit vergleichsweise hohen Brenn
spannungen beschrieben. Diese Schaltungsanordnung besitzt eine Hochfrequenz-
Gleichrichterbrücke, die die Aufladung des den Wechselrichter speisenden Glät
tungskondensators im Schaltrhythmus des Wechselrichters unterbricht und dadurch,
im Zusammenspiel mit einer der Hochfrequenz-Gleichrichterbrücke vorgeschalteten
Speicherdrossel und einem am Ausgang des Netzspannungsgleichrichters angeord
neten Kondensator, in Wechselwirkung mit einem Stützkondensator und einem Ge
genkopplungskondensator eine nahezu sinusförmige Netzstromentnahme mit einem
Netzleistungsfaktor größer als 0,98 erlaubt.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung zum Betrieb mindestens
einer Niederdruckentladungslampe bereitzustellen, die ein vereinfachtes Oberwellen
filter mit einer geringeren Anzahl von elektrischen Bauteilen besitzt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruchs 1 gelöst. Besonders vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen beschrieben.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung weist einen Netzspannungsgleichrich
ter, einen parallel zum Gleichspannungsausgang des Netzspannungsgleichrichters
geschalteten Kondensator, einen Wechselrichter mit einem nachgeschalteten, als
Serienresonanzkreis ausgebildeten Lastkreis, einen parallel zum Gleichspannungs
eingang des Wechselrichters geschalteten Glättungskondensator und ein Oberwellen
filter, das mindestens eine Diode und einen Kondensator besitzt, auf. Erfindungsge
mäß ist ein erster Anschluß des mindestens einen Kondensators des Oberwellenfil
ters mit dem Resonanzkondensator des Serienresonanzkreises, mit einer ersten Elek
trode der mindestens einen Diode des Oberwellenfilters und mit dem Gleichspan
nungsausgang des Netzspannungsgleichrichters verbunden. Außerdem ist der zweite
Anschluß des mindestens einen Kondensators des Oberwellenfilters mit dem Span
nungsausgang des Wechselrichters und die zweite Elektrode der mindestens einen
Diode des Oberwellenfilters mit dem Glättungskondensator verbunden.
Auf diese Weise wird eine Schaltungsanordnung mit einem im Vergleich zum Stand
der Technik vereinfachten und kostengünstigeren Oberwellenfilter, das aus einer
verringerten Anzahl von elektrischen Bauteilen besteht, bereitgestellt. Vorteilhafter
weise ist der parallel zum Gleichspannungsausgang des Netzspannungsgleichrichters
geschaltete Kondensator so dimensioniert, daß seine Kapazität mindestens das 0,33-
fache der Kapazität des Resonanzkondensators beträgt. Durch diese vorteilhafte Di
mensionierung der Kapazitätswerte der vorgenannten Kondensatoren ist selbst für
den Fall, daß der Spannungsabfall über der mindestens einen Niederdruckentla
dungslampe den Spannungsabfall an dem Glättungskondensator überschreitet, noch
eine nahezu sinusförmige Netzstromentnahme und ein entsprechend geringer Ober
wellengehalt gewährleistet. Um unerwünscht hohe Ladeströme für die Kondensato
ren und damit eine hohe Belastung der elektrischen Bauteile zu vermeiden, ist die
Kapazität des parallel zum Gleichspannungsausgang des Netzspannungsgleichrich
ters geschalteten Kondensators vorteilhafterweise höchstens so groß wie die Kapazi
tät des Resonanzkondensators.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Die Figur zeigt eine schematische Darstellung der erfindungsgemä
ßen Schaltungsanordnung entsprechend eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der
Erfindung. Diese Schaltungsanordnung besitzt einen Netzspannungseingang j1, j2
und eine an den Netzspannungseingang j1, j2 angeschlossene Filterschaltung, die aus
einer stromkompensierten Filterdrossel L1, einer nicht-stromkompensierten Filter
drossel L2 und einem Kondensator C1 besteht, sowie einen der Filterschaltung nach
geschalteten Netzspannungsgleichrichter GL. Parallel zum Gleichspannungsausgang
des Netzspannungsgleichrichters GL ist, an den Verzweigungspunkten j3, j4, ein
Stützkondensator C2 geschaltet. An den positiven Ausgang des Netzspannungs
gleichrichters GL ist über den Verzweigungspunkt j3 die Anode einer Diode D1 an
geschlossen. Die Kathode der Diode D1 ist mit dem positiven Anschluß eines Glät
tungskondensators C3 verbunden. Der negative Anschluß des Glättungskondensators
C3 ist über den Verzweigungspunkt j4 mit dem negativen Ausgang des Netzspan
nungsgleichrichters GL verbunden. Der Glättungskondensator C3 dient als Gleich
spannungsquelle für einen freischwingenden Halbbrückenwechselrichter, der von
zwei Transistoren Q1, Q2, seiner Ansteuerungsvorrichtung N1, N2, N3, L3, L4, R1,
R2, R4, R5 und den Emitterwiderständen R3, R6 sowie von zwei Freilaufdioden D2,
D3, die jeweils parallel zur Kollektor-Emitter-Strecke eines der Transistoren Q1
bzw. Q2 geschaltet sind, gebildet wird. Der Gleichspannungseingang des Halbbrüc
kenwechselrichters Q1, Q2, der von dem Kollektoranschluß des Transistors Q1 und
dem Emitteranschluß des Transistors Q2 bzw. dem Emitterwiderstand R5 gebildet
wird, ist parallel zum Glättungskondensator C3 angeordnet. An den Spannungsaus
gang, das heißt, an den Mittenabgriff M, des Halbbrückenwechselrichters Q1, Q2 ist
ein als Serienresonanzkreis ausgebildeter Lastkreis angeschlossen. Der Lastkreis
weist die Primärwicklung N1 des zur Ansteuerungsvorrichtung gehörenden Ring
kerntransformators, einen Koppelkondensator C4, eine Lampendrossel L5 und einen
Resonanzkondensator C6, die alle in Serie geschaltet sind, auf. Der Mittenabgriff M
des Halbbrückenwechselrichters Q1, Q2 ist über die Primärwicklung N1, den Kop
pelkondensator C4, die Lampendrossel L5 und den Resonanzkondensator C6 mit der
Anode der Diode D1 und mit dem Verzweigungspunkt j3 verbunden. Die Schal
tungsanordnung weist ferner einen Trapezkondensator C7 auf, dessen erster An
schluß mit der Anode der Diode D1 und mit dem Verzweigungspunkt j3 und dessen
zweiter Anschluß mit dem Mittenabgriff M des Halbbrückenwechselrichters Q1, Q2
verbunden ist. Außerdem besitzt die Schaltungsanordnung eine Startvorrichtung, die
aus einem Diac DC, einem Startkondensator C9, einem Widerstand R7 und einer
Diode D4 besteht, und Anschlüsse j5, j6, j7, j8 für zwei in Reihe geschaltete Nieder
druckentladungslampen LP1, LP2, sowie einen Zündhilfskondensator C8. Der Zünd
hilfskondensator C8 ist parallel zur zweiten Niederdruckentladungslampe LP2 ange
ordnet. Ein erster Anschluß des Zündhilfskondensators C8 ist über einen Knoten
punkt im Lastkreis mit dem Resonanzkondensator C6 und mit der Lampendrossel L5
verbunden. Der zweite Anschluß des Zündhilfskondensators C8 ist mit der zweiten
Elektrode der ersten Niederdruckentladungslampe LP1 und mit der ersten Elektrode
der zweiten Niederdruckentladungslampe LP2 verbunden. Die erste Elektrode der
ersten Niederdruckentladungslampe LP1 ist über den Anschluß j5 mit der Kathode
der Diode D1, mit dem Kollektor des Transistors Q1 und mit dem positiven An
schluß des Glättungskondensators C3 verbunden und über den Anschluß j6, den Wi
derstand R7 und den Startkondensator C9 mit dem Anschluß j4 sowie mit dem nega
tiven Anschluß des Glättungskondensators C3 verbunden. Die zweite Elektrode der
zweiten Niederdruckentladungslampe LP2 ist über den Anschluß j8 mit der Lam
pendrossel L5, dem Resonanzkondensator C6 und mit dem Zündhilfskondensator C8
verbunden.
Die Startvorrichtung dient zum Anschwingen des Halbbrückenwechselrichters Q1,
Q2. Der Diac DC erzeugt nach dem Einschalten des Betriebsgerätes Triggerimpulse
für die Basis des Transistors Q2. Ein Anschluß des Diacs DC ist zu diesem Zweck
mit einem zwischen dem Widerstand R7 und dem Startkondensator C9 angeordneten
Abgriff verbunden, während der andere Anschluß des Diacs DC über den Basisvor
widerstand R4 mit der Basis des Transistors Q2 verbunden ist. Außerdem ist der
vorgenannte, zwischen dem Startkondensator C9, dem Widerstand R7 und dem Diac
DC angeordnete Abgriff über eine in Durchlaßrichtung gepolte Diode D4 mit dem
Mittenabgriff M des Halbbrückenwechselrichters Q1, Q2 verbunden.
Der Wechselrichter ist als freischwingender Halbbrückenwechselrichter mit zwei
Bipolartransistoren Q1, Q2 ausgebildet. Die Ansteuerung des Wechselrichters erfolgt
im wesentlichen mittels des Ringkerntransformators N1, N2, N3, dessen Primär
wicklung N1 in dem Lastkreis angeordnet ist und dessen Sekundärwicklungen N2,
N3 jeweils in einem Basisstromkreis eines der der beiden Wechselrichtertransistoren
Q1, Q2 angeordnet sind. Die Ansteuerungsvorrichtung weist für beide Transistoren
Q1, Q2 jeweils einen Basisvorwiderstand R1 bzw. R4, eine Induktivität L3 bzw. L4
und einen parallel zum Basis-Emitter-Übergang geschalteten Widerstand R2 bzw.
R5, der das Schaltverhalten der Wechselrichter-Transistoren Q1, Q2 verbessert, auf.
Nach dem Einschalten der Schaltungsanordnung liegt an dem Stützkondensator C2
die durch den Netzspannungsgleichrichter GL gleichgerichtete Netzspannung an.
Über die Diode D1 und den Widerstand R7 wird der Startkondensator C9 auf die
Durchbruchsspannung des Diac DC aufgeladen, so daß der Diac DC Triggerimpulse
zur Ansteuerung der Basiselektrode des Transistors Q2 erzeugt und dadurch das An
schwingen des Halbbrückenwechselrichters Q1, Q2 auslöst. Mit Hilfe des Ringkern
transformators RK werden die Basiselektroden der Transistoren Q1, Q2 derart ange
steuert, daß die Transistoren Q1, Q2 alternierend schalten. Der Startkondensator C9
wird nach dem Durchschalten des Transistors Q2 über die Diode D4, über die
Schaltstrecke des Transistors Q2 und über den Emitterwiderstand R6 so weit entla
den, daß der Diac DC keine weiteren Triggerimpulse mehr generiert. Durch den
Lastkreis und durch die in Reihe geschalteten Lampen LP1, LP2 fließt ein hochfre
quenter Wechselstrom, dessen Frequenz durch den Schalttakt der Transistoren Q1,
Q2 bestimmt ist. Am Glättungskondensator C3 wird eine Gleichspannung aufgebaut,
deren Wert ungefähr dem 1,4-fachen bis 1,5-fachen des Spitzenwertes der Netzspan
nung entspricht. Der Koppelkondensator C4 wird ungefähr auf die Hälfte der am
Glättungskondensator C3 anliegenden Spannung aufgeladen. Durch alternierendes
Schalten der Transistoren Q1, Q2 wird der Mittenabgriff abwechselnd mit dem ne
gativen und dem positiven Anschluß des Glättungskondensators C3 verbunden und
das Potential des Mittenabgriffs entsprechend gesenkt oder angehoben. Dadurch
fließt im Lastkreis ein durch den Transistorschalttakt bestimmter, hochfrequenter
Wechselstrom. Während der Schaltpausen der Transistoren Q1, Q2, während der
beide Transistoren Q1, Q2 sperren, hält die in der Lampendrossel L5 gespeicherte
Energie den Stromfluß durch die entsprechende Freilaufdiode D2 bzw. D3 aufrecht.
Die Lampendrossel L5 bildet mit dem Resonanzkondensator C6 einen Serienreso
nanzkreis. Die elektrischen Bauteile der Schaltungsanordnung sind so dimensioniert,
daß zum Zünden einer Gasentladung in den Niederdruckentladungslampen LP1, LP2
an dem Resonanzkondensator C6 und an dem Zündhilfskondensator C8 eine reso
nanzüberhöhte Spannung bereitgestellt wird. Nach erfolgter Zündung der Gasentla
dung wird der Serienresonanzkreis C6, L5 durch die Impedanz der Entladungsstrec
ken der Niederdruckentladungslampen LP1, LP2 gedämpft.
Die Diode D1, der Stützkondensator C2, der Trapezkondensator C7 und der Reso
nanzkondensator C6 bilden ein Oberwellenfilter, das im Schalttakt des Wechselrich
ters Q1, Q2 und proportional zur Netzspannung kleine Ladungsmengen in den Glät
tungskondensator C3 einspeist. Der Stützkondensator C2, der Resonanzkondensator
C6, der Trapezkondensator C7 und die Diode D1 wirken zusammen als Ladungs
pumpe.
Schaltet der Transistor Q2 durch, so wird der Mittenabgriff M des Wechselrichters
Q1, Q2 durch die leitfähige Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors Q2 mit dem
negativen Pol des Netzspannungsgleichrichterausgangs verbunden. Der Trapezkon
densator C7 wird dann entsprechend der Potentialdifferenz, die durch die Differenz
des Momentanwertes der Spannung am Stützkondensator C2 und dem Potential am
Mittenabgriff M bestimmt ist, geladen. Am Stützkondensator C2 liegt eine pulsie
rende Gleichspannung an, deren Frequenz doppelt so groß wie die Netzspannungs
frequenz ist. Durchläuft die Netzspannung gerade ihren Scheitelpunkt, so wird der
Trapezkondensator C7 ungefähr auf das 1,4-fache des Netzspannungswertes aufgela
den.
In der darauf folgenden Sperrphase des Transistors Q2 wird das Potential am Mitten
abgriff M des Wechselrichters Q1, Q2 und entsprechend das Potential am Tra
pezkondensator C7 sprunghaft angehoben. Der Trapezkondensator C7 erhält dadurch
ein höheres Potential als der Glättungskondensator C3 und kann sich daher über die
Diode D1 in den Glättungskondensator C3 entladen.
Beim anschließenden Durchschalten des Transistors Q1 wird das Potential des Mit
tenabgriffs M auf das Potential des Glättungskondensators C3 angehoben. Die Lam
pendrossel L5 wird in Gegenrichtung geladen.
In der folgenden Sperrphase des Transistors Q1 fließt die in der Lampendrossel L5
gespeicherte Energie in den Trapezkondensator C7 und in den Resonanzkondensator
C6 ab. Danach schaltet wieder der Transistor Q2 durch.
Pro Schaltzyklus des Wechselrichters Q1, Q2 bzw. pro Periode der hochfrequenten
Wechselspannung wird auf diese Weise einmal Energie in den Glättungskondensator
C3 gepumpt. Die Frequenz des im Lastkreis fließenden Wechselstroms beträgt typi
scherweise mehr als 20 kHz. Die in den Glättungskondensator C3 gepumpten La
dungsportionen sind proportional zu dem Momentanwert der am Stützkondensator
C2 anliegenden Spannung.
Überschreitet der Spitzenwert der Lampenspannung der Serienschaltung der beiden
Niederdruckentladungslampen LP1, LP2 die Hälfte der Spannung des Glättungskon
densators C3, so wird das Potential am Mittenabgriff M beim Umschwingen auf ein
Potential abgesenkt, das unterhalb des Massepotentials des Anschlusses j4 liegt, und
der Resonanzkondensator C6 wird im Bereich des Netzspannungsnulldurchgangs
nachgeladen. Durch die bei diesem Ausführungsbeispiel gewählte Dimensionierung
(Tabelle I) der Kapazitäten des Stützkondensators C2 und des Resonanzkondensators
C6 ist gewährleistet, daß das Nachladen des Resonanzkondensators C6 vornehmlich
über den Stützkondensator C2 und nicht hauptsächlich aus dem Stromnetz erfolgt.
Der Oberwellengehalt des Netzstromes kann daher gering gehalten werden. Damit
das Nachladen des Resonanzkondensators C6 während des Netzspannungsnulldurch
gangs vornehmlich über den Stützkondensator C2 erfolgt, sollte der Nominalwert der
Kapazität des Stützkondensators C2 mindestens das 0,33-fache des Nominalwertes
der Kapazität des Resonanzkondensators C6 betragen. Um zu hohe Ladeströme zu
vermeiden, sollte der Nominalwert der Kapazität des Stützkondensators C2 den No
minalwert der Kapazität des Resonanzkondensators C6 nicht überschreiten.
In Tabelle I ist eine geeignete Dimensionierung der elektrischen Bauteile des bevor
zugten Ausführungsbeispiels angegeben.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das oben näher erläuterte Ausführungsbei
spiel. Beispielsweise kann die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zusätzliche
Komponenten, wie zum Beispiel eine Vorrichtung zum Vorheizen der Elektroden
wendeln der Niederdruckentladungslampen LP1, LP2 oder eine Sicherheitsabschal
tung, die den Wechselrichter bei defekten Lampen abschaltet, aufweisen. Außerdem
kann das Oberwellenfilter mindestens eine weitere, in Durchlaßrichtung gepolte
Diode aufweisen, wobei eine erste Elektrode dieser Diode mit dem Gleichspan
nungsausgang des Netzspannungsgleichrichters und die zweite Elektrode über einen
Verzweigungspunkt mit dem parallel zum Gleichspannungsausgang des Netzspan
nungsgleichrichters geschalteten Kondensator, mit dem Resonanzkondensator, mit
dem mindestens einen Kondensator des Oberwellenfilters und mit der mindestens
einen Diode des Oberwellenfilters verbunden ist.
| R1, R4 | 8,2 Ω |
| R2, R5 | 47 Ω |
| R3, R6 | 0,56 Ω |
| R7 | 1 MΩ |
| L1 | 2.3,9 mH |
| L2 | 2.39 mH |
| L3, L4 | 10 µH |
| L5 | 1,7 mH |
| C1 | 150 nF |
| C2 | 4,7 nF |
| C3 | 10 µF |
| C4 | 220 nF |
| C6 | 10 nF |
| C7 | 6,8 nF |
| C8 | 560 pF |
| C9 | 100 nF |
| Q1, Q2 | BUF644 |
| D1, D2, D3, D4 | BYD33J |
| N1, N2, N3 | 5 : 2 : 2 Wicklungen |
| LP1, LP2 | Leuchtstofflampe mit jeweils 18 W Leistungsaufnahme, z. B. Osram Dulux D/E 18 W |
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung zum Betrieb mindestens einer Niederdruckentladungs
lampe mit
- - einem Netzspannungsgleichrichter (GL),
- - einem Kondensator (C2), der parallel zum Gleichspannungsausgang (+, -) des Netzspannungsgleichrichters (GL) geschaltet ist,
- - einem Wechselrichter (Q1, Q2) mit einem Gleichspannungseingang und einem Spannungsausgang (M),
- - einem als Serienresonanzkreis ausgebildeten Lastkreis, der an den Span nungsausgang (M) des Wechselrichters (Q1, Q2) angeschlossen ist, wobei der Lastkreis zumindest einen Resonanzkondensator (C6), eine Lampen drossel (L5) und Anschlüsse (j5, j6, j7, j8) für wenigstens eine Nieder druckentladungslampe (LP1, LP2) aufweist,
- - einen Glättungskondensator (C3), der parallel zum Gleichspannungsein gang des Wechselrichers (Q1, Q2) geschaltet ist,
- - einem Oberwellenfilter, das mindestens eine Diode (D1) und mindestens einen Kondensator (C7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
- - ein erster Anschluß des mindestens einen Kondensators (C7) des Ober wellenfilters mit dem Resonanzkondensator (C6), mit einer ersten Elek trode der mindestens eine Diode (D1) des Oberwellenfilters und mit dem Gleichspannungsausgang (+, -) des Netzspannungsgleichrichters (GL) verbunden ist,
- - der zweite Anschluß des mindestens einen Kondensators (C7) des Ober wellenfilters mit dem Spannungsausgang (M) des Wechselrichters (Q1, Q2) verbunden ist,
- - die zweite Elektrode der mindestens einen Diode (D1) des Oberwellenfil ters mit dem Glättungskondensator (C3) verbunden ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Nominalwert der Kapazität des parallel zum Gleichspannungsausgang (+, -)
des Netzspannungsgleichrichters (GL) geschalteten Kondensators (C2) größer
oder gleich dem 0,33-fachen des Nominalwertes der Kapazität des Resonanz
kondensators (C6) ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Nominalwert der Kapazität des parallel zum Gleichspannungsausgang (+, -)
des Netzspannungsgleichrichters (GL) geschalteten Kondensators (C2) klei
ner oder gleich dem Nominalwert der Kapazität des Resonanzkondensators
(C6) ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Oberwellenfilter aus dem parallel zum Gleichspannungsausgang (+, -) des
Netzspannungsgleichrichters (GL) geschalteten Kondensator (C2), dem Re
sonanzkondensator (C6), dem mindestens einen Kondensator (C7) und der
mindestens einen Diode (D1) besteht.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Oberwellenfilter mindestens eine weitere, Diode aufweist, wobei eine erste
Elektrode dieser Diode mit dem Gleichspannungsausgang des Netzspan
nungsgleichrichters und die zweite Elektrode über einen Verzweigungspunkt
mit dem parallel zum Gleichspannungsausgang des Netzspannungsgleich
richters geschalteten Kondensator, mit dem Resonanzkondensator, mit dem
mindestens einen Kondensator des Oberwellenfilters und mit der mindestens
einen Diode des Oberwellenfilters verbunden ist.
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