DE19904178A1 - Schaltgerät einer Schaltanlage - Google Patents
Schaltgerät einer SchaltanlageInfo
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- H01H33/127—Load break switches comprising a separate circuit breaker movable with a sectionalising contact arm and operated by such movement
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Schaltgerät (1) einer Schaltanlage zur Sammlung und Verteilung elektrischer Energie, mit einer Schaltstrecke (2) zum Ein- und/oder Ausschalten der Schaltanlage. Um ein Schaltgerät (1) zu schaffen, das ein besonders gutes Ausschaltvermögen und gleichzeitig ein besonders gutes Einschaltvermögen aufweist, schlägt die Erfindung vor, daß das Schaltgerät (1) eine weitere Schaltstrecke (3) zum Ein- und/oder Ausschalten der Schaltanlage aufweist, die in Reihe zu der ersten Schaltstrecke (2) angeordnet ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schaltgerät einer
Schaltanlage zur Sammlung und Verteilung elektrischer Energie,
mit einer Schaltstrecke zum Ein- und/oder Ausschalten der
Schaltanlage. Die Erfindung betrifft außerdem eine
Schaltanlage zur Sammlung und Verteilung elektrischer Energie
mit einem Schaltgerät, das eine Schaltstrecke zum Ein-
und/oder Ausschalten der Schaltanlage aufweist. Schließlich
betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Ausschalten bzw. zum
Einschalten einer Schaltanlage zur Sammlung und Verteilung
elektrischer Energie, durch ein Schaltgerät mit einer
Schaltstrecke zum Ein- und/oder Ausschalten der Schaltanlage.
Schaltanlagen der eingangs genannten Art dienen der Sammlung
und Verteilung elektrischer Energie. Von einer Sammelschiene
aus gehen Abzweige zu Verbrauchern über die Schaltgeräte und
zugeordnete Meßeinrichtungen. Die Schaltgeräte dienen zum Ein-
und Ausschalten von Stromkreisen.
Die Schaltanlagen sind in unterschiedlichen Ausführungsformen
aus dem Stand der Technik bekannt. Sie werden im Nieder-,
Mittel- oder Hochspannungsbereich eingesetzt.
Hochspannungsschaltanlagen bis zu Spannungen von 100 kV werden
in der Regel in Gebäuden untergebracht, während für höhere
Spannungen Freiluftausführungen vorherrschen. In steigendem
Maße werden jedoch bei hohen Spannungen gekapselte
Schaltanlagen mit einem Gas, bspw. Schwefelhexafluorid (SF6),
als Isolationsmittel eingesetzt. Das Isolationsgas weist eine
hohe dielektrische Festigkeit auf und erlaubt kompakte
Ausführungen dort, wo die Luftisolation übergroße Abstände
erfordern würde.
Die Schaltgeräte weisen unterschiedlich ausgebildete
Schaltstrecken auf, die in Leistungsschalter, Lastschalter
sowie Trenn- und Erdungsschalter eingeteilt werden.
Leistungsschalter sind in der Lage, Betriebs- und
Kurzschlußströme zu schalten. Die Ausschaltleistung der
Leistungsschalter muß so bemessen werden, daß Schäden an den
Betriebsmitteln (Generatoren, Transformatoren, Schaltanlagen,
Leitungen) durch die dynamischen und thermischen Wirkungen der
Kurzschlußströme vermieden werden können. Lastschalter sind
geeignet für das Ein- und Ausschalten ungestörter
Schaltanlagen. Trennschalter werden annähernd stromlos
geschaltet; sie stellen beim Ausschalten eine zuverlässig
angezeigte Trennstrecke her. Sie dienen dem Schutz von
Personen und Betriebsmitteln und werden in
Hochspannungsanlagen in Reihe mit den Leistungsschaltern
angeordnet. Aus dem Stand der Technik ist es nicht bekannt,
mehrere Schaltstrecken zum Ein- und Ausschalten einer
Schaltanlage, Leistungsschalter und/oder Lastschalter, in
Reihe zueinander anzuordnen.
Bei der Unterbrechung eines Stromes zum Ein- und Ausschalten
der Schaltanlage durch Öffnen oder Schließen der Schaltstrecke
entstehen Lichtbögen, deren Löschung Aufgabe der
Schaltstrecken ist. Nach dem Löschmittel werden luft-, öl- und
druckgasisolierte Schaltstrecken unterschieden. Mit Hilfe
einer Löschmittelströmung wird in der Schaltstrecke eine
intensive Kühlung des Lichtbogens und dadurch ein schnelles
Abschalten herbeigeführt. Eine andere Technik stellen die
Vakuumschaltstrecken dar, die sich im Mittelspannungsbereich
bis 52 kV eingeführt haben.
Beim Ausschaltvorgang sind Schaltgeräte gefordert, die ein
hohes Betriebs- bzw. Kurzschlußstromausschaltvermögen
aufweisen. Beim Einschaltvorgang sind dagegen Schaltgeräte
gefordert, die ein hohes Kurzschlußstromeinschaltvermögen
aufweisen. Nach dem Stand der Technik erfolgt der Einschalt-
und der Ausschaltvorgang bei den bekannten Schaltgeräten mit
einer einzigen Schaltstrecke. Diese sollte nach Möglichkeit
sowohl ein gutes Ausschaltvermögen als auch ein gutes
Einschaltvermögen aufweisen. Eine Verbesserung des
Ausschaltvermögens kann jedoch zu einer Verschlechterung des
Einschaltvermögens und umgekehrt eine Verbesserung des
Einschaltvermögens zu einer Verschlechterung des
Ausschaltvermögens führen.
Deshalb ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Schaltgerät der eingangs genannten Art dahingehend
auszugestalten und weiterzubilden, daß es ein besonders gutes
Ausschaltvermögen und gleichzeitig ein besonders gutes
Einschaltvermögen aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von
dem Schaltgerät der eingangs genannten Art vor, daß das
Schaltgerät eine weitere Schaltstrecke zum Ein- und/oder
Ausschalten der Schaltanlage aufweist, die in Reihe zu der
ersten Schaltstrecke angeordnet ist.
Durch das erfindungsgemäße Schaltgerät kann der Zielkonflikt
zwischen möglichst gutem Ausschaltvermögen einerseits und
möglichst gutem Einschaltvermögen andererseits auf besonders
einfache Weise überbrückt werden, indem das Ein- und
Ausschalten der Schaltanlage in getrennten Schaltstrecken
erfolgt. Die eine der beiden Schaltstrecke ist in besonderer
Weise für den Ausschaltvorgang und die andere Schaltstrecke
für den Einschaltvorgang ausgelegt. Die eine Schaltstrecke ist
somit allein für den Ausschaltvorgang der Schaltanlage und die
andere Schaltstrecke allein für den Einschaltvorgang
zuständig. Eine Ein- bzw. Ausschaltschwäche einer
Schaltstrecke kann durch die andere Schaltstrecke ausgeglichen
werden.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird
vorgeschlagen, daß die eine Schaltstrecke ein hohes Betriebs-
bzw. Kurzschlußstromausschaltvermögen und die andere
Schaltstrecke ein hohes Kurzschlußstromeinschaltvermögen
aufweist. Die eine Schaltstrecke ist also besonders gut für
den Ausschaltvorgang und die andere Schaltstrecke besonders
gut für den Einschaltvorgang geeignet.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird
vorgeschlagen, daß die eine Schaltstrecke als ein
Klappschalter ausgebildet ist, in dessen Schaltarm die andere
Schaltstrecke ausgebildet ist. Die andere Schaltstrecke ist
für den Ausschaltvorgang zuständig. Die als Klappschalter
ausgebildete eine Schaltstrecke stellt eine Trennstrecke her
und ist für den Einschaltvorgang zuständig. Darüber hinaus
sind jedoch auch eine Vielzahl anderer Ausgestaltungen der
beiden Schaltstrecken des erfindungsgemäßen Schaltgeräts
denkbar. Unter Berücksichtigung von verschiedenen
Gesichtspunkte, wie bspw. geringen Kosten, geringem
Platzbedarf, hoher Zuverlässigkeit und Langlebigkeit, können
aus den bekannten Ausgestaltungsmöglichkeiten von einzelnen
Schaltstrecken beliebige Kombinationen für die Ausgestaltung
der beiden Schaltstrecken des erfindungsgemäßen Schaltgeräts
ausgewählt werden.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
eine Schaltanlage der eingangs genannten Art dahingehend
auszugestalten und weiterzubilden, daß das Schaltgerät der
Schaltanlage ein besonders gutes Ausschaltvermögen und
gleichzeitig ein besonders gutes Einschaltvermögen aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von
der Schaltanlage der eingangs genannten Art vor, daß das
Schaltgerät eine weitere Schaltstrecke zum Ein- und/oder
Ausschalten der Schaltanlage aufweist, die in Reihe zu der
ersten Schaltstrecke angeordnet ist.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist die
eine Schaltstrecke ein hohes Betriebs- bzw.
Kurzschlußstromausschaltvermögen und die andere Schaltstrecke
ein hohes Kurzschlußstromeinschaltvermögen auf.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist die eine
Schaltstrecke als ein Klappschalter ausgebildet, in dessen
Schaltarm die andere Schaltstrecke ausgebildet ist.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
ein Verfahren zum Ausschalten einer Schaltanlage der eingangs
genannten Art durch ein Schaltgerät dahingehend auszugestalten
und weiterzubilden, daß das Schaltgerät ein besonders gutes
Ausschaltvermögen aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von
dem Verfahren zum Ausschalten einer Schaltanlage der eingangs
genannten Art vor, daß die eine Schaltstrecke geöffnet wird,
während eine zu der einen Schaltstrecke in Reihe geschaltete
andere Schaltstrecke geschlossen bleibt.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren weist das Schaltgerät also
zwei zueinander in Reihe geschaltete Schaltstrecken zum Ein-
und/oder Ausschalten der Schaltanlage auf. Vor Beginn des
Ausschaltvorgangs befindet sich das Schaltgerät in einer
eingeschalteten Stellung, d. h. beide Schaltstrecken sind
geschlossen. Im Rahmen des Ausschaltvorgangs wird lediglich
die eine Schaltstrecke geöffnet, die für den Ausschaltvorgang
verantwortlich ist. Die andere Schaltstrecke bleibt
geschlossen. Auf diese Weise wird der Ausschaltvorgang
ausschließlich von der einen Schaltstrecke durchgeführt.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird
vorgeschlagen, daß nach Abschluß des Ausschaltvorgangs. der
einen Schaltstrecke die andere Schaltstrecke geöffnet wird und
die eine Schaltstrecke nach dem Öffnen der anderen
Schaltstrecke geschlossen wird. Nach Abschluß des
Ausschaltvorgangs der einen Schaltstrecke, d. h. sobald der
Lichtbogen an der einen Schaltstrecke erloschen ist, wird die
andere Schaltstrecke geöffnet. Sobald die andere Schaltstrecke
geöffnet ist, kann die eine Schaltstrecke wieder geschlossen
werden. In dieser Stellung ist das Schaltgerät bereit für den
Einschaltvorgang, der dann von der anderen Schaltstrecke
durchgeführt wird, die für den Einschaltvorgang zuständig ist.
Schließlich ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein Verfahren zum Einschalten einer Schaltanlage der eingangs
genannten Art durch ein Schaltgerät dahingehend weiterzubilden
und auszugestalten, daß das Schaltgerät ein besonders gutes
Einschaltvermögen aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von
dem Verfahren zum Einschalten einer Schaltanlage der eingangs
genannten Art vor, daß die eine Schaltstrecke geschlossen wird
und eine zu der einen Schaltstrecke in Reihe geschaltete
andere Schaltstrecke nach dem Schließen der einen
Schaltstrecke geschlossen wird.
Vor Beginn des Einschaltvorgangs befindet sich das Schaltgerät
in einer ausgeschalteten Stellung, d. h. beide Schaltstrecken
sind geöffnet. Im Rahmen des Einschaltvorgangs wird zunächst
die eine Schaltstrecke geschlossen, die für den
Ausschaltvorgang verantwortlich ist. Erst dann wird die andere
Schaltstrecke geschlossen. Auf diese Weise wird der
Einschaltvorgang ausschließlich von der anderen Schaltstrecke
durchgeführt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird der Ausschalt- und/oder der Einschaltvorgang
durch einen Kurvenschieber gesteuert. Dadurch kann der
Ausschalt- und/oder der Einschaltvorgang auf einfache,
kostengünstige und zuverlässige Weise realisiert werden.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im
Folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Schaltgerät gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform;
Fig. 2 einen Schaltverlauf der Schaltstrecken des
Schaltgeräts aus Fig. 1 beim Ausschaltvorgang; und
Fig. 3 einen Schaltverlauf der Schaltstrecken des
Schaltgeräts aus Fig. 1 beim Einschaltvorgang.
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Schaltgerät gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform in seiner Gesamtheit mit dem
Bezugszeichen 1 gekennzeichnet. Das Schaltgerät 1 dient zum
Ein- und/oder Ausschalten einer Schaltanlage zur Sammlung und
Verteilung elektrischer Energie. Das Schaltgerät 1 weist zwei
zueinander in Reihe geschaltete Schaltstrecken 2, 3 zum Ein-
und/oder Ausschalten der Schaltanlage auf. Die Schaltstrecken
2, 3 dienen bspw. als Leistungsschalter oder als Lastschalter.
Die eine Schaltstrecke 2 ist als ein Klappschalter
ausgebildet. Der Klappschalter weist einen an dem distalen
Ende eines Isolators 6 verschwenkbar gelagerten Schaltarm 4
auf. An dem distalen Ende des Schaltarms 4 ist ein erster
Schaltkontakt 7 ausgebildet, der in einer geschlossenen
Stellung des Klappschalters mit einem zweiten Schaltkontakt 8,
der an dem distalen Ende eines zweiten Isolators 9 ausgebildet
ist, elektrisch leitend in Verbindung steht. In dem Schaltarm
4 des Klappschalters ist die andere Schaltstrecke 3
angeordnet. Die andere Schaltstrecke 3 weist zwei entlang der
Längsachse des Schaltarms 4 verschiebbare Schaltkontakte 5, 10
auf. Durch Verschieben der Schaltkontakte 5, 10 aufeinander zu
kann die andere Schaltstrecke 3 geschlossen werden. In Fig. 1
ist sowohl die eine Schaltstrecke 2 als auch die andere
Schaltstrecke 3 in einer offenen Stellung dargestellt.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Schaltgeräts 1 mit zwei in
Reihe geschalteten Schaltstrecken 2, 3 besteht darin, daß der
Ein- und der Ausschaltvorgang des Schaltgeräts 1 in getrennten
Schaltstrecken 2, 3 erfolgen kann. Dadurch kann die eine
Schaltstrecke 2 für den Ausschaltvorgang und die andere
Schaltstrecke 3 für den Einschaltvorgang vorgesehen werden.
Die eine Schaltstrecke 2 weist ein hohes Betriebs- bzw.
Kurzschlußstromausschaltvermögen, und die andere Schaltstrecke
3 weist ein hohes Kurzschlußstromeinschaltvermögen auf.
Der Schaltverlauf der Schaltstrecken 2, 3 des Schaltgeräts 1
beim Ausschaltvorgang ist in Fig. 2 dargestellt. Der
Schaltverlauf der einen Schaltstrecke 3 ist durchgehend
eingezeichnet, der Schaltverlauf der anderen Schaltstrecke 2
ist gestrichelt dargestellt. Vor Beginn des Ausschaltvorgangs
befindet sich das Schaltgerät 1 in einer eingeschalteten
Stellung, d. h. beide Schaltstrecken 2, 3 sind geschlossen
(Stellung "1"). Im Rahmen des Ausschaltvorgangs wird lediglich
die eine Schaltstrecke 3 geöffnet (Stellung "0"), die für den
Ausschaltvorgang verantwortlich ist. Die andere Schaltstrecke
2 bleibt geschlossen. Auf diese Weise wird der
Ausschaltvorgang ausschließlich von der einen Schaltstrecke 3
durchgeführt.
Nach Abschluß des Ausschaltvorgangs der einen Schaltstrecke 3
wird die andere Schaltstrecke 2 geöffnet. Die Lichtbogenzeit
bei dem Schaltgerät 1 ist die Zeit zwischen dem Zeitpunkt, an
dem die eine Schaltstrecke 3 öffnet, und dem Zeitpunkt an dem
die andere Schaltstrecke 2 öffnet. Bei dem erfindungsgemäßen
Schaltgerät 1 ist die maximale Lichtbogenzeit besonders kurz.
Sobald die andere Schaltstrecke 2 geöffnet ist, kann die eine
Schaltstrecke 3 wieder geschlossen werden. In dieser Stellung
ist das Schaltgerät 1 bereit für den Einschaltvorgang, der
dann von der anderen Schaltstrecke 2 durchgeführt wird, die
für den Einschaltvorgang zuständig ist.
Zu Beginn des Einschaltvorgangs befindet sich das Schaltgerät
1 in einer ausgeschalteten Stellung, die eine Schaltstrecke 3
ist bereits geschlossen (Stellung "1"), die andere
Schaltstrecke 2 ist noch geöffnet (Stellung "0"). Zum
Einschalten des Schaltgeräts 1 wird dann auch die andere
Schaltstrecke 2 geschlossen. Auf diese Weise wird der
Einschaltvorgang ausschließlich von der anderen Schaltstrecke
2 durchgeführt.
Claims (10)
1. Schaltgerät (1) einer Schaltanlage zur Sammlung und
Verteilung elektrischer Energie, mit einer Schaltstrecke
(2) zum Ein- und/oder Ausschalten der Schaltanlage,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltgerät (1) eine
weitere Schaltstrecke (3) zum Ein- und/oder Ausschalten
der Schaltanlage aufweist, die in Reihe zu der ersten
Schaltstrecke (2) angeordnet ist.
2. Schaltgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Schaltstrecke (2) ein hohes Betriebs- bzw.
Kurzschlußstromausschaltvermögen und die andere
Schaltstrecke (3) ein hohes Kurzschlußstromeinschaltver
mögen aufweist.
3. Schaltgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die eine Schaltstrecke (2) als ein
Klappschalter ausgebildet ist, in dessen Schaltarm (4)
die andere Schaltstrecke (3) ausgebildet ist.
4. Schaltanlage zur Sammlung und Verteilung elektrischer
Energie mit einem Schaltgerät (1), das eine Schaltstrecke
(2) zum Ein- und/oder Ausschalten der Schaltanlage
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltgerät (1)
eine weitere Schaltstrecke (3) zum Ein- und/oder
Ausschalten der Schaltanlage aufweist, die in Reihe zu
der ersten Schaltstrecke (2) angeordnet ist.
5. Schaltanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die eine Schaltstrecke (2) ein hohes Betriebs- bzw.
Kurzschlußstromausschaltvermögen und die andere
Schaltstrecke (3) ein hohes Kurzschlußstromeinschaltver
mögen aufweist.
6. Schaltanlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die eine Schaltstrecke (2) als ein
Klappschalter ausgebildet ist, in dessen Schaltarm (4)
die andere Schaltstrecke (3) ausgebildet ist.
7. Verfahren zum Ausschalten einer Schaltanlage zur Sammlung
und Verteilung elektrischer Energie, durch ein
Schaltgerät (1) mit einer Schaltstrecke (2) zum Ein-
und/oder Ausschalten der Schaltanlage, dadurch
gekennzeichnet, daß die eine Schaltstrecke (2) geöffnet
wird, während eine zu der einen Schaltstrecke (2) in
Reihe geschaltete andere Schaltstrecke (3) geschlossen
bleibt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
nach Abschluß des Ausschaltvorgangs der einen
Schaltstrecke (2) die andere Schaltstrecke (3) geöffnet
wird und die eine Schaltstrecke (2) nach dem Öffnen der
anderen Schaltstrecke (3) geschlossen wird.
9. Verfahren zum Einschalten einer Schaltanlage zur Sammlung
und Verteilung elektrischer Energie, durch ein
Schaltgerät (1) mit einer Schaltstrecke (2) zum Ein-
und/oder Ausschalten der Schaltanlage, dadurch
gekennzeichnet, daß die eine Schaltstrecke (2)
geschlossen wird und eine zu der einen Schaltstrecke (2)
in Reihe geschaltete andere Schaltstrecke (3) nach dem
Schließen der einen Schaltstrecke (2) geschlossen wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ausschalt- und/oder der
Einschaltvorgang durch einen Kurvenschieber gesteuert
wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999104178 DE19904178A1 (de) | 1999-02-03 | 1999-02-03 | Schaltgerät einer Schaltanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999104178 DE19904178A1 (de) | 1999-02-03 | 1999-02-03 | Schaltgerät einer Schaltanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19904178A1 true DE19904178A1 (de) | 2000-08-10 |
Family
ID=7896198
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999104178 Ceased DE19904178A1 (de) | 1999-02-03 | 1999-02-03 | Schaltgerät einer Schaltanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19904178A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP1826791A3 (de) * | 2006-02-23 | 2008-04-09 | Eaton Corporation | Vakuumunterbrecher-Trennschalter mit drei Positionen zur Stromunterbrechung, Trennung und Erdung |
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1999
- 1999-02-03 DE DE1999104178 patent/DE19904178A1/de not_active Ceased
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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