DE19904108A1 - Auflösung von Kollisionen auf einem Zugriffskanal - Google Patents
Auflösung von Kollisionen auf einem ZugriffskanalInfo
- Publication number
- DE19904108A1 DE19904108A1 DE1999104108 DE19904108A DE19904108A1 DE 19904108 A1 DE19904108 A1 DE 19904108A1 DE 1999104108 DE1999104108 DE 1999104108 DE 19904108 A DE19904108 A DE 19904108A DE 19904108 A1 DE19904108 A1 DE 19904108A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- radio
- time slot
- midambles
- radio blocks
- blocks
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B7/00—Radio transmission systems, i.e. using radiation field
- H04B7/24—Radio transmission systems, i.e. using radiation field for communication between two or more posts
- H04B7/26—Radio transmission systems, i.e. using radiation field for communication between two or more posts at least one of which is mobile
- H04B7/2618—Radio transmission systems, i.e. using radiation field for communication between two or more posts at least one of which is mobile using hybrid code-time division multiple access [CDMA-TDMA]
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Mobile Radio Communication Systems (AREA)
Abstract
Erfindungsgemäß wird von einer Funkschnittstelle ausgegangen, die jeweils eine Basisstation mit mehreren Teilnehmerstationen verbindet. Von sendenden Stationen können in einem Zeitschlitz entweder kurze zueinander zeitlich orthogonale Funkblöcke oder ein langer Funkblock gesendet werden. Damit ist eine skalierbare Informationsmenge übertragbar. Die Funkblöcke haben jeweils Mittambeln und Datenanteile, wobei die langen Funkblöcke zwei Mittambeln aufweisen, die derart positioniert sind, daß die zwei Mittambeln nach einer Übertragung bei einer empfangenden Station im wesentlichen zeitgleich mit den Mittambeln von im gleichen Zeitschlitz übertragenen kurzen Funkblöcken eintreffen. Durch Vergleich von Kanalschätzungen der zwei Mittambeln und ggf. einer Ausgleichsrechnung sind zwei sich überlagernde Funkblöcke trotz Kollisionen detektierbar.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein Funk-Kommunika
tionssystem zur Datenübertragung, insbesondere in einem Kanal
mit willkürlichen Zugriff, bei dem Kollisionen sich überla
gernder Signale auftreten.
In Funk-Kommunikationssystemen werden Informationen (bei
spielsweise Sprache, Bildinformationen oder andere Daten) mit
Hilfe von elektromagnetischen Wellen über eine Funkschnitt
stelle zwischen sendender und empfangender Station (Basis
station bzw. Teilnehmerstation) übertragen. Das Abstrahlen
der elektromagnetischen Wellen erfolgt dabei mit Trägerfre
quenzen, die in dem für das jeweilige System vorgesehenen
Frequenzband liegen. Für zukünftige Mobilfunksysteme mit
CDMA- oder TD/CDMA-Übertragungsverfahren über die Funk
schnittstelle, beispielsweise das UMTS (Universal Mobile
Telecommunication System) oder andere Systeme der 3. Genera
tion sind Frequenzen im Frequenzband von ca. 2000 MHz vorge
sehen.
Aus DE 198 17 771 ist ein Verfahren zur Nachrichtenübertra
gung mit einer feineren Untergliederung von Zeitschlitzen
bekannt. Bei diesem Verfahren wird in einem Kanal zum will
kürlichen Zugriff die Kollisionswahrscheinlichkeit im Ver
gleich zu beim GSM-Mobilfunksystem eingesetzten Verfahren
verringert. Mit gesendeten Zugriffsfunkblöcken signalisiert
eine Teilnehmerstation dem Netz, daß sie z. B. einen Verbin
dungsaufbau wünscht. Der Zugriff auf einen Zeitschlitz oder
einen Teil davon, der für die Zugriffsblöcke reserviert ist,
erfolgt jedoch willkürlich, so daß es vorkommt, daß die Aus
sendungen mehrerer unkoordiniert sendender Stationen sich bei
der Empfangsseite überlagern. Durch die Überlagerung sind die
Zugriffsblöcke bei der empfangenden Station nicht detektier
bar.
Nach einer Kollision versuchen die Stationen erneut, einen
Zugriffsblock zu senden. Je häufiger der Zugriff wiederholt
werden muß, um so länger ist die Wartezeit und um so geringer
ist die Effektivität dieses Zugriffsverfahrens.
In DE 198 17 771 ist das Problem dadurch abgemildert, daß
mehrere zeitlich orthogonale Funkblöcke zugelassen werden,
wodurch die Kollisionswahrscheinlichkeit sinkt. Durch die
Verkürzung der Funkblocks auf zumindest die Hälfe der Dauer
des Zeitschlitzes entsteht jedoch ein weiteres Problem. Die
Kapazität von mit diesen kurzen Funkblöcken zu übertragenden
Information ist stark eingeschränkt.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, Verfahren und
Funk-Kommunikationssysteme anzugeben, bei denen eine geringe
Wahrscheinlichkeit nichtdetektierbarer Funkblöcke und eine
erweiterte Kapazität für die übertragbare Informationsmenge
verbunden werden. Diese Aufgabe wird durch das Verfahren mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 und das Funk-Kommunikations
system mit den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst. Vorteil
hafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Erfindungsgemäß wird von einer Funkschnittstelle ausgegangen,
die jeweils eine Basisstation mit mehreren Teilnehmersta
tionen verbindet. Von sendenden Stationen können in einem
Zeitschlitz entweder kurze zueinander zeitlich orthogonale
Funkblöcke oder ein langer Funkblock gesendet werden. Damit
ist eine skalierbare Informationsmenge übertragbar.
Die Funkblöcke haben jeweils Mittambeln und Datenanteile,
wobei die langen Funkblöcke zwei Mittambeln aufweisen, die
derart positioniert sind, daß die zwei Mittambeln nach einer
Übertragung bei einer empfangenden Station im wesentlichen
zeitgleich mit den Mittambeln von im gleichen Zeitschlitz
übertragenen kurzen Funkblöcken eintreffen. Bei Kollisionen
überlagern sich damit auch die Mittambeln der Funkblöcke. In
einem Zeitschlitz erlaubte Mittambeln sind der Empfangsseite
bekannt, so daß durch Auswertung der empfangenen Mittambeln
ein Rückschluß auf eine Kollision möglich ist und durch eine
Unterscheidbarkeit der Übertragungswege von zwei übertragenen
Funkblöcken auch trotz Kollisionen die Funkblöcke detektier
bar bleiben.
Ein besonders vorteilhafter Anwendungsfall für das erfin
dungsgemäße Verfahren ist die Aufwärtsstrecke der Funk
schnittstelle, wobei die sendenden Stationen Teilnehmersta
tionen sind und die empfangende Station die Basisstation ist.
Eine Koordinierung zwischen den Teilnehmerstationen ist
i. d. R. schwer möglich. Die Koordinierung würde Übertragungs
ressourcen binden und z. B. einen Verbindungsaufbau verzögern.
Neben Ressourcenanforderungen sind auch kurze Bestätigungs
meldungen vorteilhafte Anwendungsfälle für die Funkblöcke,
die ohne vorherige Ressourcenzuordnung gesendet werden.
Der für das Senden der Funkblöcke reservierte Zeitschlitz
kann wie im GSM-Mobilfunksystem oder im Funk-Kommunikations
system nach DE 198 17 771 Teil eines TDMA-Rahmens sein oder
auch nur eine Zeitdauer während eines kontinuierlichen Über
tragungsverfahrens. Werden die Funkblöcke mit individuellen
Spreizkodes gespreizt, so wird ein Kanal, in dem die Funk
blöcke gesendet werden, durch ein Frequenzband, einen Spreiz
kode und einen Zeitschlitz gebildet. Die Spreizkodes ge
statten eine weitere Unterscheidung gleichzeitig eintref
fender Funkblöcke. Somit läßt sich das erfindungsgemäße Ver
fahren in ein digitales Mobilfunksystem der 3. Generation
integrieren.
Bei einem solchen Mobilfunksystem kommt vorteilhafterweise
ein TDD-Teilnehmerseparierungsverfahren (TDD time division
duplex) zum Einsatz, so daß auch asymmetrische Datendienste
ohne Ressourcenverschwendung unterstützt werden. Bei TDD-
Systemen besteht, ein größerer Bedarf für eine willkürlichen
Zugriff, da bei Datendiensten allgemein und inbesondere bei
einer sehr dynamischen Veränderung der Datenrate einer stän
dige Datenratenanpassung vorgenommen werden muß. Die Erfin
dung hängt jedoch nicht vom Duplex-Verfahren ab und kann auch
bei einem FDD-Modus (FDD frequency division duplex) angewen
det werden.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung führt
die empfangende Station zur Feststellung einer Kollision
basierend auf in dem Zeitschlitz empfangenen Signalen zwei
Kanalschätzungen durch, wobei die den Mittambeln zuzuordnen
den Signalanteile ausgewertet werden. Die zwei Ergebnisse der
Kanalschätzung werden miteinander verglichen. Kollidieren ein
langer mit einem kurzen Funkblock, dann kann zumindest eine
Mittambel des langen Funkblocks korrekt empfangen werden.
Durch einen Vergleich mit der anderen empfangenen Mittambel
wird die Kollision erkannt. Der Bereich einer Kollision ist
beispielsweise anhand einer erhöhten Leistung feststellbar.
Basierend auf der erkannten Kollision wird vorteilhafterweise
eine Ausgleichsrechnung durchgeführt. Somit wird die Kanal
schätzung des Bereiches mit einer Kollision durch eine Aus
gleichstechnung unter Einbeziehung des Ergebnisses der Kanal
schätzung im nicht von der Kollision betroffenen Bereich
korrigiert.
Mit den korrigierten Ergebnissen der Kanalschätzung kann an
schließend die Detektion der Funkblöcke durchgeführt werden.
Selbst bei sich teilweise überlagernden Funkblöcke und ggf.
gleichen Spreizkodes sind die Funkblöcke getrennt auswertbar,
wenn zuvor die Kanalbedingungen bei der Übertragung der Funk
blöcke korrekt abgeschätzt wurden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbei
spiels bezugnehmend auf zeichnerische Darstellungen näher
erläutert.
Dabei zeigen
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Mobilfunksystems,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Rahmenstruktur
des TDD-Übertragungsverfahrens,
Fig. 3 eine schematische Darstellung von unterschiedlichen
Zugriffsblöcken,
Fig. 4 eine Szenario mit Kollisionen von Funkblöcken un
terschiedlicher Teilnehmerstationen,
Fig. 5 ein Ablaufplan der Signalauswertung und
Fig. 6 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer Basissta
tion.
Das in Fig. 1 dargestellte Mobilfunksystem als Beispiel eines
Funk-Kommunikationssystem besteht aus einer Vielzahl von Mo
bilvermittlungsstellen MSC, die untereinander vernetzt sind
bzw. den Zugang zu einem Festnetz PSTN herstellen. Weiterhin
sind diese Mobilvermittlungsstellen MSC mit jeweils zumindest
einer Einrichtung RNM zum Zuteilen von funktechnischen Res
sourcen verbunden. Jede dieser Einrichtungen RNM ermöglicht
wiederum eine Verbindung zu zumindest einer Basisstation BS.
Eine solche Basisstation BS kann über eine Funkschnittstelle
eine Verbindung zu Teilnehmerstationen, z. B. Mobilstationen
MS oder anderweitigen mobilen und stationären Endgeräten,
aufbauen. Durch jede Basisstation BS wird zumindest eine
Funkzelle Z gebildet. Bei einer Sektorisierung oder bei
hierarchischen Zellstrukturen werden pro Basisstation BS auch
mehrere Funkzellen Z versorgt.
In Fig. 1 sind beispielhaft bestehende Verbindungen V1, V2, V3
zur Übertragung von Nutzinformationen und Signalisierungs
informationen zwischen Mobilstationen MS und einer Basis
station BS und eine Anforderung zur Ressourcenzuteilung in
einem Zugriffskanal RACH durch eine weitere Mobilstation MS
dargestellt. Alternativ zur Ressourcenanforderung sind auch
kurze Bestätigungsmeldungen im Zugriffskanal RACH übertrag
bar.
Ein Operations- und Wartungszentrum OMC realisiert Kontroll-
und Wartungsfunktionen für das Mobilfunksystem bzw. für Teile
davon. Die Funktionalität dieser Struktur ist auf andere
Funk-Kommunikationssysteme übertragbar, in denen die Erfin
dung zum Einsatz kommen kann, insbesondere für Teilnehmer
zugangsnetze mit drahtlosem Teilnehmeranschluß.
Die Rahmenstruktur der Funkübertragung ist aus Fig. 2 ersicht
lich. Gemäß einer TDMA-Komponente ist eine Aufteilung eines
breitbandigen Frequenzbereichs, beispielsweise der Bandbreite
B = 5 MHz, in mehrere Zeitschlitze ts gleicher Zeitdauer,
beispielsweise 16 Zeitschlitze ts0 bis ts15, vorgesehen. Ein
Frequenzband erstreckt sich über einen Frequenzbereich B. Ein
Teil der Zeitschlitze ts0 bis ts8 werden in Abwärtsrichtung
DL und ein Teil der Zeitschlitze ts9 bis ts15 werden in Auf
wärtsrichtung UL benutzt. Dazwischen liegt ein oder mehrere
Umschaltpunkte SP - in Fig. 2 nur ein Umschaltpunkt. Bei die
sem TDD-Übertragungsverfahren entspricht das Frequenzband für
die Aufwärtsrichtung UL dem Frequenzband für die Abwärts
richtung DL. Gleiches wiederholt sich für weitere Träger
frequenzen.
Innerhalb der Zeitschlitze ts werden Informationen mehrerer
Verbindungen in Funkblöcken übertragen. Funkblöcke zur Nutz
datenübertragung bestehen aus Abschnitten mit Daten d, in
denen empfangsseitig bekannte Trainingssequenzen ma1 bis man
eingebettet sind. Die Daten d mit 1 . . N Symbolen sind verbin
dungsindividuell mit einer Feinstruktur, einem Teilnehmerkode
c, gespreizt, so daß empfangsseitig beispielsweise n Verbin
dungen durch diese CDMA-Komponente (CDMA code division
multiple access) separierbar sind. Ein Kanal wird dabei durch
ein Frequenzband B, einen Zeitschlitz, z. B. ts6, und einen
Teilnehmerkode c gebildet.
Die Spreizung von einzelnen Symbolen der Daten d bewirkt, daß
innerhalb der Symboldauer Tsym, Q Chips der Dauer Tchip über
tragen werden. Die Q Chips bilden dabei den verbindungsindi
viduellen Teilnehmerkode c. Weiterhin ist innerhalb des Zeit
schlitzes ts eine Schutzzeit gp zur Kompensation unterschied
licher Signallaufzeiten der Signale der Verbindungen vorge
sehen.
Die verwendeten Parameter der Funkschnittstelle sind vorteil
hafterweise:
Chiprate: 4096 Mcps
Rahmendauer: 10 ms
Anzahl Zeitschlitze: 16
Dauer eines Zeitschlitzes: 625 µs
Spreizfaktor: 16
Modulationsart: QPSK
Bandbreite: 5 MHz
Frequenzwiederholungswert: 1
Rahmendauer: 10 ms
Anzahl Zeitschlitze: 16
Dauer eines Zeitschlitzes: 625 µs
Spreizfaktor: 16
Modulationsart: QPSK
Bandbreite: 5 MHz
Frequenzwiederholungswert: 1
Diese Parameter ermöglichen eine bestmögliche Harmonisierung
mit einem FDD-Modus (frequency division duplex) für die 3.
Mobilfunkgeneration.
Bevor jedoch die Nachrichtenübertragung für Nutzdaten zwi
schen Mobilstation MS und Basisstation BS beginnen kann, wird
die Verbindung aufgebaut. Dazu senden Sendemittel - nicht
dargestellt - der Mobilstation MS in einem Zugriffskanal BACH
einen Funkblock AB1, AB2 oder AB3 in Aufwärtsrichtung UL, der
als Zugriffsblock ausgebildet ist und zumindest eine Kennung
der Mobilstation MS enthält. Diese Kennung der Mobilstation
MS, evtl. ergänzt durch weitere Angaben über die Basisstation
BS oder über Kanäle, ist nach Fig. 3 in einem Datenanteil s
enthalten. Der Datenanteil s bildet zusammen mit einem er
weiterten Schutzzeitanteil egp den Zugriffsblock AB1, AB2
oder AB3.
Die drei möglichen Funkblöcke AB1, AB2 oder AB3 sind dabei
unterschiedlich strukturiert. Der erste Funkblock AB1 nimmt
die erste Hälfte des Zeitschlitzes ts10 ein, währenddessen
der zweite Funkblock AB2 die zweite Hälfte einnimmt. Die
jeweils komplementäre Hälfte wird durch den erweiterten
Schutzzeitanteil egp ausgefüllt. Die Funkblöcke AB1 und AB2
sind kurz - im Ausführungsbeispiel ca. ½ so lang wie ein
dritter Funkblock AB3, der nahezu den gesamten Zeitschlitz
ts10 des Zugriffskanals ausfüllt.
Der erste und zweite Funkblock AB1, AB2 enthalten in ihrem
Datenanteil s je eine Mittambel ma inmitten von je zwei Nutz
datenteilen data. Abgeschlossen wird der Datenanteil s mit je
einer Schutzzeit gp. Zur Länge der Abschnitte wird vorge
schlagen:
Nutzdatenteile data: je 336 chips = 21 Symbole
Mittambel ma: je 512 chips
Schutzzeit gp: je 96 chips
Mittambel ma: je 512 chips
Schutzzeit gp: je 96 chips
Die übertragbare Informationsmenge ist für den ersten und
zweiten Funkblock AB1, AB2 auf je 2 × 21 Symbole beschränkt.
Der dritte Funkblock AB3 hingegen hat einen längeren Daten
anteil s mit zwei Mittambeln ma, die derart positioniert
sind, daß sie zeitlich mit den Mittambeln ma des ersten bzw.
zweiten Funkblocks AB1, AB2 übereinstimmen. Drei Nutzdaten
teile data sind um die Mittambeln ma gruppiert, die mit den
Nutzdatenteilen data des Funkblocks AB1, AB2 übereinstimmen.
Der mittlere Nutzdatenteil data hat dabei eine Länge von 768
chips. Es ist im dritten Funkblock AB3 somit zumindest die
doppelte Informationsmenge übertragbar.
Für ein Detektieren der Funkblöcke AB1, AB2, AB3 ist es we
sentlich, daß sie zu vorhersehbaren Zeitpunkten innerhalb des
Zeitschlitzes ts10 bei der empfangenden Station eintreffen,
d. h. bei einem Senden in Aufwärtsrichtung UL bei der Basis
station BS. Es wird also zumindest eine Grobsynchronisation
der Mobilstation MS auf ein Zeitraster der Basisstation BS
vorausgesetzt. Eine verbesserte Auswertung wird möglich, wenn
zusätzlich ein individueller Sendezeitpunktabgleich bei den
Mobilstationen MS durchgeführt wird, der jeweils die unter
schiedlichen Signallaufzeiten berücksichtigt. Der Sendezeit
punktabgleich erfolgt beispielsweise durch Einstellen einer
Vorhaltzeit, die zyklisch neu berechnet wird.
Treffen die Funkblöcke AB1, AB2, AB3 wie in Fig. 3 dargestellt
bei der Basisstation BS ein, so überlagern sich die Mittam
beln von AB1 und AB3 in der ersten Hälfte des Zeitschlitzes
ts10 und von AB2 und AB3 in der zweiten Hälfte des Zeit
schlitzes ts10. Für beide Bereiche des Zeitschlitzes ts10
kann somit jeweils eine gemeinsame Kanalschätzung für mehrere
Mittamblen ma erfolgen. Die unterschiedlichen Mittambeln ma
sind vorteilhafterweise von einem gemeinsamen Mittambelgrund
code abgeleitet.
Da auf dem Kanal im Zeitschlitz ts10 alle Mobilstationen MS zu
fällig (random access) und unkoordiniert zugreifen, kann es
sowohl in der ersten Hälfte als auch in der zweiten Hälfte zu
Kollisionen kommen. Besonders für den langen, dritten Funk
block AB3 besteht ein erhöhtes Kollisionsrisiko.
Zu einer Kollision kommt es genau dann, wenn zumindest zwei
Mobilstationen MS gleichzeitig auf eine RACH-Ressource k zu
greifen. Diese Ressource k ist durch einen Teil eines Zeit
schlitzes, eine Trainingssequenz ma (eine von mehreren kann
gewählt werden) und einen Spreizkode c (auch die Funkblöcke
AB1, AB2, AB3 werden mit individuellen Spreizkodes c ge
spreizt) bezeichnet. Innerhalb des Zeitschlitzes stehen also
viele Ressourcen zu Auswahl, so daß die Kollisionswahrschein
lichkeit dadurch bereits verringert ist.
In Bild 4 sind dies die beiden Mobilstationen MS1 und MS2,
die beide die gleiche Mittambelfolge m(k) senden. Die Nutz
datenteile data sind abhängig vom Informationsinhalt indi
viduell gewählt. Die beiden Mobilstationen MS1, MS2 sind
jedoch räumlich getrennt, so daß jeweils individuelle Funk
ausbreitungsbedingungen zwischen den Mobilstationen MS1, MS2
und der Basisstation BS bestehen. Die Funkausbreitungsbe
dingungen werden üblicherweise durch eine Kanalimpulsantwort
beschrieben. Es sind jedoch im Sinne der Erfindung andere
Darstellungen möglich. Auf die von MS1 gesendete Mittambel
folge wirkt die Kanalimpulsantwort h1(k) und auf die von MS2
gesendete Mittambelfolge m(k) die Kanalimpulsantwort h2(k),
so daß die Mobilstationen MS1, MS2 zusammen an der Basis
station BS ein Empfangssignal
em(k) = h1 (k).m(k)+h2 (k).m(k) = (h1 (k)+h2 (k)).m(k) (1)
hervorrufen, so daß bei der gemeinsamen Kanalschätzung für
die Ressource k die Kanalimpulsantwort
h(k) = h1 (k)+h2 (k) (2)
geschätzt wird. Der Verarbeitungsablauf der empfangenen
Funkblöcke AB1, AB2, AB3 ist in Fig. 5 angedeutet.
Beispielhafte Kanalschätzverfahren sind in DE 197 34 936
beschrieben. Diese Kanalimpulsantwort ist für eine spätere
Datenschätzung unbrauchbar, sofern sich die Leistungspegel
der beiden elementaren Kanalimpulsantworten h1(k) und h2(k)
nicht signifikant unterscheiden. Die Kanalimpulsantworten von
anderen gleichzeitig sendenden Mobilstationen MS, die andere
Ressourcen nutzen, konnten jedoch korrekt geschätzt werden,
so daß bei einer Datenschätzung für die anderen Mobilsta
tionen MS die Signale der Mobilstationen MS1 und MS2 nicht
eliminierbare Interferenz darstellen, da sie in die gemein
same Datenschätzung, z. B. per "joint detection" nach DE 41 21
356 C2 nicht einbezogen werden können.
Es soll Pkoll die Wahrscheinlichkeit sein, mit der in einer
Hälfte des Zeitschlitzes ts10 eine Kollision auftritt. Wird
im Zeitschlitz ts10 ein erster oder ein zweiter Funkblock
AB1, AB2 gesendet, so ist seine Kollisionswahrscheinlichkeit
gleich Pkoll, da diese Funkblöcke AB1, AB2 genau eine Hälfte
des Zeitschlitzes ts10 einnimmt. Anders ist die Situation für
den dritten Funkblock AB3, der beide Hälften einnimmt. Als
einfache Kollision wird für die folgende Betrachtung der Fall
bezeichnet, daß in genau einer der beiden Hälften eine Kolli
sion auftritt. Die Wahrscheinlichkeit für eine einfache
Kollision beträgt
Pkoll1 = 2 (Pkoll-Pkoll2) (3)
und liegt deutlich oberhalb der Kollisionswahrscheinlichkeit
für die anderen Funkblöcke AB1, AB2. Als vollständige Kolli
sion wird der Fall bezeichnet, daß in beiden Hälften Kollisi
onen auftreten. Die Wahrscheinlichkeit ist dann
Pkoll2 = Pkoll2 (4)
und ist deutlich geringer als die Kollisionswahrschein
lichkeit für die anderen Funkblöcke AB1, AB2.
Eine vollständige Kollision führt dazu, daß in beiden Hälften
die Kanalschätzung nicht zu einem korrekten Ergebnis führt
und somit keine Datenschätzung möglich ist. Aufgrund der
nicht eliminierbaren Interferenz kann auch für die gleich
zeitig sendenden Mobilstationen MS die gemeinsame Daten
schätzung scheitern. Bei einer einfachen Kollision dagegen
wird in einer der Hälften die korrekte Kanalimpulsantwort
geschätzt, so daß für diese Hälfte eine gemeinsame Daten
detektion möglich ist. Es wird im folgenden gezeigt, daß die
in einer Hälfte korrekt geschätzte Kanalimpulsantwort benutzt
werden kann, um die Kollision in der anderen Hälfte aufzu
lösen.
Grundlage für die Datenschätzung sind die kombinierten Kanal
impulsantworten
b(k) = c(k).h(k) (5)
die durch Faltung der geschätzten Kanalimpulsantwort h(k) mit
dem a-priori empfangsseitig bekannten Spreizkode c(k) gewon
nen wird. Ein Signal kann bei der gemeinsamen Datenschätzung
detektiert werden, wenn sich seine kombinierte Kanalimpuls
antwort b(k) hinreichend stark von den kombinierten Kanal
impulsantworten b(k) der anderen Signale unterscheidet. Ins
besondere kann aus Gleichung (5) gefolgert werden, daß zwei
Signale, die mit unterschiedlicher Kanalimpulsantwort ge
faltet werden, selbst dann separierbar sind, wenn sie den
gleichen Spreizkode c verwenden.
Bei Kollisionen tritt der Fall auf, daß der gleiche Spreiz
kode c verwendet wird, während die Kanalimpulsantworten sich
signifikant unterscheiden. Die an der Kollision beteiligten
Signale der Mobilstationen MS können folglich beide in die
gemeinsame Datendetektion einbezogen werden, wenn die beiden
Kanalimpulsantworten bekannt sind.
Der Fall einer einfachen Kollision beim dritten Funkblock AB3
kann dadurch erkannt werden, daß bei den beiden Kanalschät
zungen zwei unterschiedliche Kanalimpulsantworten ha(k) ≠
hb(k) geschätzt werden. Eine der beiden Kanalimpulsantworten
muß allerdings nach Gleichung (2) von einer weiteren Kanal
impulsantwort h2(k) überlagert sein. Welche der beiden Kanal
impulsantworten überlagert wurde, läßt sich durch einen Ver
gleich der Leistungen ermitteln, da die Leistung im über
lagerten Bereich erhöht ist. Wurde z. B. bei hb(k) eine höhere
Leistung ermittelt als bei ha(k), so liegt der Fall vor, daß
in der erste Hälfte die korrekte Kanalimpulsantwort
ha (k) = h1 (k) (6)
geschätzt wurde, während in der zweiten Hälfte eine über
lagerte Kanalimpulsantwort
hb (k) = h1 (k)+h2 (k) (7)
geschätzt wurde.
Für die erste Hälfte kann unmittelbar eine gemeinsame Detek
tion erfolgen. Für die zweite Hälfte wird zunächst die Kolli
sion aufgelöst, indem die beiden unterschiedlichen kombinier
ten Kanalimpulsantworten b1(k) und b2(k) für die beiden an
der Kollision beteiligten Mobilstationen MS ermittelt werden.
Dabei gilt:
b1 (k) = c (k).h1 (k) = c (k).ha (k) (8)
b2 (k) = c (k).h2 (k) = c (k).(hb (k)-ha (k)). (9)
Nachdem die beiden kombinierten Kanalimpulsantworten er
mittelt wurden, kann auch für die zweite Hälfte des Zeit
schlitzes ts10 eine gemeinsame Detektion erfolgen. Der dritte
Funkblock ist folglich bei einer einfachen Detektion trotzdem
detektierbar und damit nach Gleichung (4) mit geringerer
Wahrscheinlichkeit nicht detektierbar als der erste oder
zweite Funkblock AB1, AB2.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß eine weitere zeitliche
Untergliederung eines Zeitschlitzes zum willkürlichen Zugriff
stattfindet, d. h. mehr als zwei zeitlich orthogonale Funk
blöcke, und somit auch eine größere Vielfalt längerer Funk
blöcke (z. B. bei einer Drittelung: zwei unterschiedliche 2/3-
Funkblöcke und ein den Zeitschlitz gänzlich ausfüllender
Funkblock etc.).
Durch die kleinere Anzahl nicht auflösbarer Kollisionen kann
den Mobilstationen MS mit geringerer Verzögerung jeweils ein
oder mehrere Kanäle zur Nachrichtenübertragung zugewiesen
werden. Dabei kommt ein ALOHA-Protokoll zum Einsatz.
Die Basisstation BS wertet die Zugriffsblöcke AB1, AB2, AB3
aus - Kanalschätzung, Datenschätzung und Datenauswertung -
und nimmt eine Ressourcenzuteilung an die Mobilstationen MS
in Aufwärts- UL und/oder Abwärtsrichtung DL vor, abhängig vom
aktuellen Auslastungszustand der funktechnischen Ressourcen
der Funkschnittstelle und der Dringlichkeit des von der Mo
bilstation MS gewünschten Dienstes.
Durch Zuteilung von Mittambeln ma, Spreizkodes c und Subbe
reichen eines Zeitschlitzes ts10 kann bezüglich des Zugriffs
kanals RACH das Funk-Kommunikationssystem in Cluster einge
teilt werden. Somit wird die Wahrscheinlichkeit von Kolli
sionen verringert, da in benachbarten Zellen anderere Res
sourceneinheiten k benutzt werden. Sind für den Zugriffskanal
BACH beispielsweise 8 Mittambeln ma und zugeordnet je 1 un
terschiedlicher Spreizkode verfügbar und wird der Zeitschlitz
ts in zwei Subbereiche unterteilt, dann sind 16 unterscheid
bare Ressourcen innerhalb des Kanals wählbar. Dies erfolgt
entweder innerhalb der 16 Möglichkeiten oder innerhalb eines
Teilbereiches der Ressourcen völlig willkürlich durch die
Mobilstation MS. Die Teilbereiche können wiederum einzelnen
Mobilstationsklassen oder Diensten bzw. Dienstgruppen zuge
wiesen werden. Es entsteht ein sehr flexibles Adminstrations
system für den willkürlichen Zugriff, der Funkzellen indivi
duell einstellbar ist und den konkreten Anforderungen ent
sprechen kann.
Die Auswertung der Zugriffsblöcke wird in einer Basisstation
BS nach Fig. 6 durchgeführt. Diese besteht aus einer Sende/
Empfangseinrichtung TX/RX, die Empfangssignale vom Frequenz
bereich der Nachrichtenübertragung in das Basisband umsetzt,
analogdigital wandelt, und die Empfangssignale verstärkt -
Auswerten des hochfrequenten Empfangssignals. Eine digitale
Signalverarbeitung findet in einer Signalverarbeitungsein
richtung DSP als Empfangsmittel statt. Es wird eine Kanal
schätzung durchgeführt und die gesendeten Datensymbole werden
detektiert.
Eine Signalauswerteeinrichtung SA extrahiert die Datenanteile
s der Zugriffsblöcke AB1, AB2, AB3 und entnimmt die Anfor
derungen zur Ressourcenzuteilung. Die Ressourcenzuteilung
selbst wird in der Einrichtung RNM zum Zuteilen von funk
technischen Ressourcen vorgenommen und zurück zur Basissta
tion BS signalisiert. Eine Steuereinrichtung SE weist den
Mobilstationen MS daraufhin durch Zusammenstellen eines dem
entsprechenden Signalisierungsblocks und Senden dieses Blocks
durch die Sende/Empfangseinrichtung TX/RX einen Kanal zur
Nachrichtenübertragung zu.
Auch das Zusammenwirken der Komponenten und die Einstellung
des Sendezeitpunkts wird durch die Steuereinrichtung SE ge
steuert. Zugehörige Daten über die konkreten Gegebenheiten
der Verbindung werden in einer Speichereinrichtung MEM ge
speichert.
Claims (10)
1. Verfahren zur Datenübertragung in einem Funk-Kommunika
tionssystem mit Basisstationen (BS) und Teilnehmerstationen
(MS), bei dem
- - jeweils eine Basisstation (BS) mit mehreren Teilnehmer stationen (MS) über eine Funkschnittstelle verbunden ist,
- - von sendenden Stationen (MS, BS) in einem Zeitschlitz (ts) entweder kurze zueinander zeitlich orthogonale Funkblöcke (AB1, AB2) oder ein langer Funkblock (AB3) gesendet werden können,
- - die Funkblöcke (AB1, AB2, AB3) jeweils Mittambeln (ma) und Datenanteile (data) aufweisen,
- - ein langer Funkblock (AB3) zwei Mittambeln (ma) aufweist, die derart positioniert sind, daß die zwei Mittambeln (ma) nach einer Übertragung bei einer empfangenden Station (BS, MS) im wesentlichen zeitgleich mit den Mittambeln (ma) von im gleichen Zeitschlitz (ts) übertragenen kurzen Funk blöcken (A1, A2) eintreffen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem
die sendende Stationen Teilnehmerstationen (MS) sind und die
empfangende Station (BS) die Basisstation (BS) ist.
3. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem
die Funkblöcke (AB1, AB2, AB3) Zugriffsfunkblöcke für eine
Ressourcenanforderung oder eine Bestätigungsmeldung sind.
4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem
der Zeitschlitz (ts) Teil eines TDMA-Rahmens mit mehreren
Zeitschlitzen (ts) ist, wobei jeder Zeitschlitz (ts) einen
separaten Kanal darstellt.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem
die Funkblöcke (AB1, AB2, AB3) mit individuellen Spreizkodes
(c) gespreizt werden.
6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem
für eine willkürlichen Zugriff innerhalb eines Kanals ein
Teil des Zeitschlitzes (ts), eine von mehreren Mittambeln
(ma) und ein von mehreren Spreizkodes (c) gewählt wird.
7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem
zur Feststellung einer Kollision die empfangende Station (BS,
MS) basierend auf in dem Zeitschlitz (ts) empfangenen Sig
nalen zwei Kanalschätzungen durchgeführt werden, wobei die
den Mittambeln (ma) zuzuordnenden Signalanteile ausgewertet
werden und die zwei Ergebnisse der Kanalschätzung miteinander
verglichen werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, bei dem
der Bereich einer Kollision anhand einer erhöhten Leistung
erkannt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, bei dem
die Kanalschätzung des Bereiches mit einer Kollision durch
eine Ausgleichsrechnung unter Einbeziehung des Ergebnisses
der Kanalschätzung im nicht von der Kollision betroffenen
Bereich korrigiert wird.
10. Funk-Kommunikationssystem,
mit Basisstationen (BS) und Teilnehmerstationen (MS), die zur
Datenübertragung über eine Funkschnittstelle verbunden sind,
- 1. mit Sendemitteln, die in einem Zeitschlitz (ts) entweder kurze zueinander zeitlich orthogonale Funkblöcke (AB1, AB2) oder einen langen Funkblock (AB3) senden, wobei die Funkblöcke (AB1, AB2, AB3) jeweils Mittambeln (ma) und Datenanteile (data) aufweisen und ein langer Funkblock (AB3) zwei Mittambeln (ma) aufweist, die derart posi tioniert sind, daß die zwei Mittambeln (ma) nach einer Übertragung bei einer empfangenden Station (BS, MS) im wesentlichen zeitgleich mit den Mittambeln (ma) von im gleichen Zeitschlitz (ts) übertragenen kurzen Funkblöcken (A1, A2) eintreffen,
- 2. mit Empfangsmitteln, die innerhalb des Zeitschlitzes (ts) zwei Kanalschätzungen durchführen, wobei die den Mitt ambeln zuzuordnenden Signalanteile ausgewertet und die zwei Ergebnisse der Kanalschätzung miteinander verglichen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999104108 DE19904108A1 (de) | 1999-02-02 | 1999-02-02 | Auflösung von Kollisionen auf einem Zugriffskanal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999104108 DE19904108A1 (de) | 1999-02-02 | 1999-02-02 | Auflösung von Kollisionen auf einem Zugriffskanal |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19904108A1 true DE19904108A1 (de) | 2000-08-03 |
Family
ID=7896153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999104108 Withdrawn DE19904108A1 (de) | 1999-02-02 | 1999-02-02 | Auflösung von Kollisionen auf einem Zugriffskanal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19904108A1 (de) |
-
1999
- 1999-02-02 DE DE1999104108 patent/DE19904108A1/de not_active Withdrawn
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1076945B1 (de) | Verfahren und basisstationssystem zur kanalzuteilung in einem funk-kommunikationssystem | |
| DE10238796B4 (de) | Verfahren zur Richtungsbestimmung der Position einer Mobilstation relativ zu einer Basisstation, Mobilfunksystem sowie Einrichtung zur Richtungsbestimmung | |
| EP1110336B1 (de) | Verfahren und funk-kommunikationssystem zur synchronisation von teilnehmerstationen | |
| EP1058974B1 (de) | Verfahren und funk-kommunikationssystem zur informationsübertragung zwischen einer basisstation und weiteren funkstationen | |
| WO1998058504A1 (de) | Verfahren, mobilstation und basisstation zur signalübertragung | |
| EP1074164B1 (de) | Verfahren zur nachrichtenübertragung in einem funkkommunikationssystem | |
| DE19810285A1 (de) | Verfahren, Funk-Kommunikationssystem und Mobilstation zum Bestimmen von Kanaleigenschaften | |
| EP1090520B1 (de) | Verfahren und basisstation zur übertragung von organisationsinformationen in einem funk-kommunikationssystem | |
| EP1226666B1 (de) | Verfahren zur synchronisation einer signalübertragung in aufwärtsrichtung in einem funk-kommunikationssystem | |
| EP1163746B1 (de) | Verfahren und funk-kommunikationssystem zur synchronisation von teilnehmerstationen | |
| DE19904108A1 (de) | Auflösung von Kollisionen auf einem Zugriffskanal | |
| WO2001043307A2 (de) | Verfahren zur aufrechterhaltung einer synchronisierten signalübertragung in aufwärtsrichtung in einem funk-kommunikationssystem | |
| DE19919361C1 (de) | Verfahren und Funk-Kommunikationssystem zur Datenübertragung | |
| EP1108342A1 (de) | Verfahren zur übertragung von sprachinformationen in einem funk-kommunikationssystem | |
| DE19734935A1 (de) | Verfahren, Mobilstation und Basisstation zur paketorientierten Übertragung von Informationen | |
| EP1013128B1 (de) | Verfahren und anordnung zur übertragung von nutzdaten in einem funkkommunikationssystem | |
| DE19938747A1 (de) | Verfahren zur Kanalschätzung in einem Funk-Kommunikationssystem | |
| EP1060579B1 (de) | Verfahren und funk-kommunikationssystem zur informationsübertragung | |
| EP1269791B1 (de) | Verfahren zur übertragung einer signalisierung | |
| DE19911117C1 (de) | Verfahren und Funktion zum Multiplexen von Diensten in Funk-Kommunikationssystemen | |
| DE19938895C1 (de) | Verfahren zum Aufbau einer Signalisierungsverbindung | |
| EP1159793A1 (de) | Übertragungsverfahren mit variabler datenrate in einem rach-kanal eines funk-kommunikationssystems | |
| DE19747455C1 (de) | Verfahren und Basisstation zur Bereitstellung von Teilnehmersignalen zur Leistungsmessung in einem Funk-Kommunikationssystem | |
| DE19907502A1 (de) | Verfahren zur Kanalschätzung | |
| DE19936318B4 (de) | Verfahren zur Signalübertragung in einem Kanal zum willkürlichen Zugriff eines Funk-Kommunikationssystems sowie Teilnehmerstation |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |