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DE19904657A1 - Verfahren zur Herstellung von Vollwaschmitteln und Vollwaschmittelkomponenten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Vollwaschmitteln und Vollwaschmittelkomponenten

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DE19904657A1
DE19904657A1 DE1999104657 DE19904657A DE19904657A1 DE 19904657 A1 DE19904657 A1 DE 19904657A1 DE 1999104657 DE1999104657 DE 1999104657 DE 19904657 A DE19904657 A DE 19904657A DE 19904657 A1 DE19904657 A1 DE 19904657A1
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fluidized bed
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Karlheinz Ruempler
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Glatt Ingenieurtechnik GmbH
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Glatt Ingenieurtechnik GmbH
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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D17/00Detergent materials or soaps characterised by their shape or physical properties
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D11/00Special methods for preparing compositions containing mixtures of detergents
    • C11D11/0082Special methods for preparing compositions containing mixtures of detergents one or more of the detergent ingredients being in a liquefied state, e.g. slurry, paste or melt, and the process resulting in solid detergent particles such as granules, powders or beads
    • C11D11/0088Special methods for preparing compositions containing mixtures of detergents one or more of the detergent ingredients being in a liquefied state, e.g. slurry, paste or melt, and the process resulting in solid detergent particles such as granules, powders or beads the liquefied ingredients being sprayed or adsorbed onto solid particles

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Vollwaschmitteln und Vollwaschmittelkomponenten in Granulat- oder Agglomeratform auf Trockenstoffbasis in einer im wesentlichen horizontal ausgerichteten Wirbelschicht. DOLLAR A Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Waschmittelgranulate oder -agglomerate herzustellen, die sich durch eine homogene Zusammensetzung der aus den einzelnen Rohstoffkomponenten inklusive dem Bindemittel und der Feuchtigkeit auszeichnen, eine hohe Festigkeit gegenüber mechanischer Beanspruchung aufweisen, gut in Wasser dispergierbar und staubarm bis nahezu staubfrei sind. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die Herstellung des Produktes in einer Wirbelschicht erfolgt. Dabei wird dem Feststoff in der Wirbelschicht über ein Bedüsungssystem ein Bindemittel und/oder Komponenten in Form von Lösungen, Suspensionen oder Schmelzen zugeführt. Durch die über die Prozeßluft eingebrachte Energie erfolgt eine Trocknung und Verfestigung der sich im Bedüsungsbereich der Wirbelschicht bildenden Agglomerate/Granulate. Dabei liegt die Zuführungstemperatur der Prozeßluft zwischen 20 DEG C bis zur Zersetzungstemperatur der beteiligten Stoffe. Durch Einstellung der Trocknungsparameter kann die Produktfeuchte variiert werden. Die durch die Prozeßluft aus der Wirbelschicht mitgerissenen Partikel werden in einer im Wirbelschichtapparat integrierten mit Querschnittserweiterungen versehenen Expansionszone und in einem daran anschließenden Filtersystem von der ...

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Vollwaschmitteln und Voll­ waschmittelkomponenten in Granulat- oder Agglomeratform auf Trockenstoffbasis in einer im wesentlichen ausgerichteten Wirbelschicht.
Es ist bekannt, bei der Produktion von Waschmitteln oder Vollwaschmittelkomponenten die jeweiligen Einzelkomponenten durch Sprühtrocknung oder Sprühgranulierung herzustellen und anschließend die so hergestellten Einzelkomponenten entsprechend der Rezeptur zu vermischen. Eine Vereinigung von unterschiedlichen Einzelpartikeln erfolgt dabei bei der Vermischung nicht.
Nachteilig ist, daß je nach Qualität der Einzelkomponenten eine mehr oder weniger inhomogene Verteilung der verschiedenen Komponenten erfolgt. Beim Transport und bei der Lagerung kann es leicht zur Entmischung der Komponenten innerhalb der Verpackung bzw. der Container kommen. Durch den hohen Staubanteil und der Neigung zur Entmischung wird die Qualität des Waschmittels bzw. Waschmittelkomponenten erheblich verschlechtert. Dieses wirkt sich sehr nachteilig aus, da diese Stäube in den häufigsten Fällen als gesundheitsschädlich einzu­ stufen sind. Weiterhin besteht mit abnehmender Partikelgröße eine größer werdende Neigung zu Staubexplosionen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Herstellung von Vollwaschmitteln und Vollwaschmittelkomponenten in Granulat- oder Agglomeratform auf Trockenstoffbasis zu entwickeln, das sich gegenüber den bekannten Granulaten durch eine homogene Zusammensetzung der Granulate oder Agglomerate aus den einzelnen Rohstoffkomponenten inklusive dem Bindemittel und der Feuchtigkeit auszeichnet, eine hohe Festigkeit gegenüber mechanischer Be­ anspruchung aufweist, gut in Wasser dispergierbar und staubarm bis nahezu staubfrei sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Herstellung des Produktes erfolgt durch Wirbelschichtagglomeration/-granulation in einer im wesentlichen horizontal ausgerichteten Wirbelschicht. Dabei wird dem Feststoff in der Wirbelschicht über ein Bedüsungssystem ein Bindemittel und/oder Komponenten in Form von Lösungen, Suspensionen oder Schmelzen zugeführt. Der Bindemittelgehalt im Produkt kann Werte von 1 bis 35 Mass.-% einnehmen. Durch die über die Prozeßluft eingebrachte Energie erfolgt eine Trocknung und Verfestigung der sich im Bedüsungsbereich der Wirbelschicht bildenden Agglomerate/Granulate. Dabei liegt die Zuführungstemperatur der Prozeßluft zwischen 20°C bis zur Zersetzungstemperatur der beteiligten Stoffe. Durch Einstellung der Trocknungsparameter kann die Produktfeuchte variiert werden. Werte ab 0 Mass.-% aufwärts je nach Flüssigkeitsein­ trag sind möglich. Die durch die Prozeßluft aus der Wirbelschicht mitgerissenen Partikel, insbesondere der Feinstaub, werden in einer im Wirbelschichtapparat integrierten mit Querschnittser­ weiterungen versehenen Expansionszone und in einem daran anschließenden Filtersystem von der Luft getrennt und in das Wirbelschichtbett zurückgeführt und dort agglomeriert. Damit entsteht ein stabarmes bzw. staubfreies Produkt mit einem Körnungsbereich von 0,2 bis 2,0 mm.
Der oben beschriebene Prozeß zur Herstellung des Endproduktes wird in verschiedenen Prozeß­ stufen wie z. B. Aufheizen, Agglomerieren, Coaten, Trocknen und Kühlen hintereinander in einer ein- oder mehrstufigen Wirbelschicht durchgeführt.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung von Vollwaschmitteln und Voll­ waschmittelkomponenten in Granulat- oder Agglomeratform auf Trockenstoffbasis besteht darin, daß durch die Fluidisierung des Materials in der Wirbelschicht eine gleichmäßige homogene Zu­ sammensetzung der einzelnen Granulate oder Agglomerate aus den einzelnen Rohstoffkomponenten einschließlich den Bindemitteln und der entsprechenden Feuchtigkeit entsteht. Eine Ent­ mischung der Komponenten kann dadurch nicht mehr erfolgen.
Das Granulat oder Agglomerat weist eine einheitliche Qualität auf. Die Herstellung der Granalien oder Agglomerate mittels Wirbelschichtagglomeration/-granulation hat weiterhin den Vorteil, daß ein festes, abriebarmes sowie staubarmes Endprodukt entsteht, das in Wasser gut dispergier­ bar ist.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß durch die vollkommende Kapselung des Prozesses durch Prozeßführung in einem einzigen Apparat eine Gesund­ heitsgefährdung durch Kontakt mit den zugeführten Stäuben vermieden wird. Außerdem wird der Bereich der Staubexplosionsgefährdung auf den Innenraum des Wirbelschichtapparates reduziert.
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der dazugehörigen Zeichnung ist ein Querschnitt durch eine Wirbelschichtgranulationsanlage schematisch dargestellt.
Das Verfahren zur Herstellung von Vollwaschmitteln und Vollwaschmittelkomponenten in Gra­ nulat- oder Agglomeratform auf Trockenstoffbasis erfolgt durch Wirbelschichtagglomeration/­ -granulation in einer ein- oder mehrstufigen Wirbelschichtgranulationsanlage, wobei die verschiedenen Prozeßstufen zur Herstellung des Endproduktes wie Aufheizen, Agglomerieren, Coaten, Trocknen und Kühlen hintereinander in einer Wirbelschicht 9 durchgeführt werden.
Das pulverförmige Ausgangsmaterial wird über den Feststoffeintrag 2 und eine Zellenradschleuse 12 als Druckabschluß zur Umgebung der ersten Prozeßstufe im Bereich des Wirbelraums II der Wirbelschicht zugeführt. Entsprechend den spezifischen Materialbedingungen durchläuft das zugeführtre Material unterschiedliche Prozeßstufen wie Aufheizen, Agglomerieren, Coaten, Trocknen und Kühlen. Der jeweiligen Prozeßstufe wird Prozeßluft 1 mit unterschiedlichen Tem­ peraturen über die Zuluftkammern 10 und einem Luftverteilungsboden 11 der Wirbelschicht 9 zugeführt. Dabei bilden die Zuluftkammern 10 und der Luftverteilungsboden 11, als obere Be­ grenzung, den Anströmteil 1, in dem die Prozeßluft 1 in den Wirbelraum II eingebracht, verteilt und vergleichmäßigt wird.
Die Temperatur der Prozeßluft 1 für die Agglomeration des Produktes ist abhängig von der Zer­ setzungstemperatur der einzelnen eingebrachten Stoffkomponenten und liegt entsprechend der Stoffkomponenten zwischen 20 bis 300°C. Die Prozeßluft 1 für die Kühlung des bereits granu­ lierten und getrockneten Materials wird am Ende der Prozeßstufen vor dem Bereich des Produkt­ austrages 3 zugeführt. Die Temperatur der Prozeßluft 1 für die Kühlung liegt zwischen -20 bis +30°C und richtet sich auch nach den einzelnen Stoffkomponenten im Endprodukt. Damit werden für das Verfahren optimale Bedingungen in der Wirbelschicht 9 durch Einstellung der jeweiligen Schichttemperatur geschaffen.
Der Wirbelraum II wird im unteren Bereich durch den Luftverteilungsboden 11 mit im wesentlichen rechteckiger Grundfläche und durch senkrechte bis leicht geneigte Seitenwände gebildet. Dabei können die Seitenwände des Wirbelraums II bis max. 10° von der Senkrechten geneigt angeordnet sein. In dem Wirbelraum II, der von der Prozeßluft 1 von unten nach oben durch­ strömt wird, befindet sich der fluidisierte Feststoff, der die Wirbelschicht 9 bildet. Im Bereich des Wirbelraums II wird über den gesamten Prozeßbereich mittels eines Sprüh- oder Bedüsungssystems 8 dem Feststoff in der Wirbelschicht 9 ein Bindemittel, Wasser und/oder ein oder mehrere Materialkomponenten in Form von Lösungen, Suspensionen oder Schmelze zugeführt. Der Trockenstoffanteil im Sprühmedium beträgt dabei 0 bis 100%, während der Binderanteil im Endprodukt einschließlich Feuchte 1 bis 35% beträgt.
Das Sprühsystem 8 besteht aus einer bekannten Ein- oder Mehtstoffdüse, wobei die Eindüs­ richtung von oben nach unten oder umgekehrt bzw. geneigt erfolgen kann. Durch die Gestaltung des Wirbelraums II und der Zuführung von zusätzlichen Komponenten über das Sprühsystem 8 erfolgt eine homogene Feststoffvermischung, wobei Granulate mit einer homogenen Zusammen­ setzung aus den jeweiligen Einzelkomponenten gebildet werden.
Oberhalb des Wirbelraums II schließt sich die Expansionszone III an, in der die Strömungs­ geschwindigkeit der Prozeßluft 1 durch Querschnittserweiterungen verringert wird. Die Seiten­ wände der Expansionszone III weisen eine starke Neigung von 15-45° zur Senkrechten auf, so daß eine Querschnittserweiterung bis zum anschließenden Filtersystem IV erfolgt. Durch die Verringerung der Strömungsgeschwindigkeit 1 erfolgt eine Vorabscheidung von aus dem Wirbelraum II mitgerissenen Partikeln, die wieder in den Wirbelraum rückgeführt werden.
An die Expansionszone III schließt sich ein integriertes Filtersystem IV zur Entstaubung der Pro­ zeßluft 1 und zur gleichzeitigen Rückkehrung des Staubes in die darunterliegende Wirbelschicht 9 an. Das Filtersystem IV besteht aus Filterelementen 7, die mechanisch durch die Filterabreini­ gung 6 und/oder durch Druckluft 5 impulsmäßig gereinigt werden können. Der Einsatz anderer bekannter Filterelemente ist möglich. Durch das integrierte Filtersystem IV wird ein Kontakt mit den Stäuben vermieden und die Staubexplosionsgefährdung auf den Innenraum des Wirbel­ schichtapparates reduziert.
Die gereinigte Prozeßluft verläßt das System als Abluft 4 während das Fertigprodukt ebenfalls über eine Zellenradschleuse 12 als Druckabschluß über den Produktaustrag 3 aus dem System ausgetragen wird.
Der Anlage können weitere Ausrüstungsteile, beispielsweise zur Explosionsunter­ drückung/-entlastung oder zur Unterstützung der Feststoffbewegung z. B. durch Vibrationsein­ richtungen, hinzugefügt werden.
In einen konkreten Fall wurde Waschmittelpulver mit einer Körnung 200 µm in einer Wirbelschicht mit zwei Kammern im Anströmbereich und mit einer Wirbelbodenfläche von 0,2 m2 agglomeriert.
1. Kammer
Agglomeration
Zulufttemperatur 150°C
Schichttemperatur 60°C
Sprühmedium 30%ige Binderlösung
im Produkt 10% Binderanteil
5% Wasseranteil
2. Kammer
Kühlung
Kühllufttemperatur 25°C
Austrittstemperatur Waschmittelagglomerat 35°C
Aufteilung der Wirbelfläche
75% Agglomeration
25% Kühlung
Es wurden feste gleichmäßige Agglomerate mit einer Korngröße von 400 bis 800 µm, ohne Staubanteil <200 µm erzeugt, die gut in Wasser löslich sind.
Zusammenfassend läßt sich folgendes feststellen:
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Vollwaschmitteln und Voll­ waschmittelkomponenten in Granulat- oder Agglomeratform auf Trockenstoffbasis in einer im wesentlichen horizontal ausgerichteten Wirbelschicht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Waschmittelgranulate oder -agglomerate herzustellen die sich durch eine homogene Zusammensetzung der aus den einzelnen Rohstoffkomponenten inklusive dem Bindemittel und der Feuchtigkeit auszeichnen, eine hohe Festigkeit gegenüber mechanischer Beanspruchung aufweisen, gut in Wasser dispergierbar und staubarm bis nahezu staubfrei sind.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die Herstellung des Produktes in einer Wirbel­ schicht erfolgt. Dabei wird dem Feststoff in der Wirbelschicht über ein Bedüsungssystem ein Bindemittel und/oder Komponenten in Form von Lösungen, Suspensionen oder Schmelzen zugeführt. Durch die über die Prozeßluft eingebrachte Energie erfolgt eine Trocknung und Verfestigung der sich im Bedüsungsbereich der Wirbelschicht bildenden Agglomerate/Granulate. Dabei liegt die Zuführungstemperatur der Prozeßluft zwischen 20°C bis zur Zersetzungstemperatur der beteiligten Stoffe. Durch Einstellung der Trocknungsparameter kann die Produktfeuchte variiert werden. Die durch die Prozeßluft aus der Wirbelschicht mitgerissenen Partikel werden in einer im Wirbelschichtapparatr integrierten mit Querschnittserweiterungen versehenen Expansionszonen und in einem daran anschließenden Filtersystem von der Luft getrennt und in das Wirbel­ schichtbett zurückgeführt und dort agglomeriert. Damit entsteht ein staubarmes bzw. staubfreies Produkt mit einem Körnungsbereich von 0,2 bis 2,0 mm.

Claims (3)

1. Verfahren zur Herstellung von Vollwaschmitteln und Vollwaschmittelkomponenten in Granulat- oder Agglomeratform auf Trockenstoffbasis in einer im wesentlichen horizontal ausgerichteten Wirbelschicht, dadurch gekennzeichnet,
  • a) daß die verschiedenen Prozeßstufen zur Herstellung des Endproduktes wie z. B. Aufheizen, Agglomerieren, Coaten, Trocknen und Kühlen hintereinander in einer ein- oder mehrstufigen Wirbelschicht durchgeführt werden,
  • b) daß das pulverförmige Ausgangsmaterial der ersten Prozeßstufe im Bereich des Wirbel­ raums der Wirbelschicht zugeführt wird,
  • c) daß den verschiedenen Prozeßstufen unterhalb der Wirbelschicht die Prozeßluft zugeführt wird, wobei die Prozeß- bzw. Zulufttemperatur für die Agglomeration des Produktes abhängig von der Zersetzungstemperatur der einzelnen Stoffkomponenten des Endproduktes ist und 20 bis 300°C und die Prozeßluft für die Kühlung -20 bis +30°C beträgt,
  • d) daß im Bereich des Wirbelraums über den gesamten Prozeßbereich mittels eines Sprüh­ oder Bedüsungssystem dem Feststoff in der Wirbelschicht ein Bindemittel, Wasser und/oder ein oder mehrere Materialkomponenten in Form von Lösungen, Suspensionen oder Schmelzen zugeführt werden, wobei der Trockenstoffanteil im Sprühmedium 0 bis 100% beträgt,
  • e) daß im Bereich des Wirbelraums durch Fluidisierung eine Feststoffvermischung erfolgt und somit Granulate homogener Zusammensetzung aus den Einzelkomponenten gebildet werden,
  • f) daß die Strömungsgeschwindigkeit der dem Wirbelraum von unten zugeführten Prozeßluft in der über dem Wirbelraum befindlichen Expansionszone durch Querschnittserweiterungen verringert wird, dabei eine Vorabscheidung von aus dem Wirbelraum mitgerissenen Partikeln und Rückführung der abgeschiedenen Partikel in den Wirbelraum erfolgt,
  • g) daß die Abscheidung und Rückführung des Prozeßstaubes in den Wirbelraum in einem oberhalb der Expansionszone angrenzenden integrierten Filtersystem mit Abreini­ gungsmechanismus erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Binderanteil im Produkt ein­ schließlich Feuchte 1 bis 35% beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einbringen des Roh­ stoffes in die Wirbelschicht und der Austrag des Fertigproduktes aus der Wirbelschicht unter Druckabschluß zur Umgebung erfolgt.
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