DE19903491A1 - Fußbekleidungsstück - Google Patents
FußbekleidungsstückInfo
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Description
Diese Erfindung bezieht sich auf ein Fußbekleidungsstück. Im
einzelnen bezieht sich die Erfindung auf ein Fußbekleidungs
stück, insbesondere zum Laufen, Joggen und Gehen, das so
ausgeführt ist, daß eine bessere und anatomischere Passung
für den Fuß des Trägers geschaffen wird, um ein Leistungs
vermögen zu verbessern und eine bessere Abstützung des Ri
stes zu schaffen.
Sportschuhe weisen normalerweise eine Sohle zum Bereitstel
len von Haftung und Abfederung und ein Obermaterial zum
Festhalten des Fußes des Trägers an der Sohle auf. Die Soh
len haben üblicherweise einen mehrschichtigen Aufbau, der
aus einer äußeren Sohle und einer mittleren Sohle besteht.
Die äußere Sohle ist normalerweise aus einem dauerhaften
Material ausgebildet, um der Abnutzung der Sohle während des
Gebrauchs entgegenzuwirken. Die mittlere Sohle bildet übli
cherweise die mittlere Schicht der Sohle und besteht typi
scherweise aus einem weichen Schaummaterial, um die An
griffskräfte und den Druck abzufedern, die der Fuß während
Sportaktivitäten erfährt. Die mittlere Schaum-Sohle kann mit
oder ohne Einschluß anderer Federungselemente ausgebildet
sein, wie einem nachgiebigen, luftgefüllten Hohlraum. Eine
in der Sohle befindliche Schicht, die üblicherweise ein
dünnes, gepolstertes Element ist, kann über der mittleren
Sohle vorgesehen sein, um die Bequemlichkeit zu erhöhen, die
dem Träger geboten wird.
Typischerweise ist das Schuhobermaterial mit einer Fersen
kappe ausgebildet, d. h. einem abstützenden Materialstück,
das um die Ferse herum verläuft, um die Ferse am Platz zu
halten. Zusätzlich weisen die Sohlen von Laufschuhen einen
ausgedehnten Rist-Abschnitt auf, der mit dem Rest der Sohle
einstückig ist. Diese Merkmale führen dazu, die Flexibilität
des Schuhs zu vermindern und ein optimales Leistungsvermögen
zu unterbinden. Darüber hinaus weisen einige Schuhe des
Standes der Technik eine kleine, bogenförmige Senkung in der
Knöchelumfassung in der Nähe des Ortes auf, bei dem der
Knöchel des Trägers vorstehen würde, um zu versuchen, die
Reibung zwischen dem Obermaterial und diesem Knochen um
einiges zu verringern. Jedoch verursacht das verbleibende
Material unterhalb dieser Senkung eine verminderte Flexibi
lität, wodurch ein optimales Leistungsvermögen vermieden
wird. Dementsprechend besteht somit Bedarf an einem ver
besserten Schuh, insbesondere zum Laufen, Joggen und Gehen,
der eine bessere Flexibilität und eine anatomischere Passung
schafft, um das Leistungsvermögen zu verbessern.
Dementsprechend ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung,
ein Fußbekleidungsstück zu schaffen, das die Nachteile der
Schuhe nach dem Stand der Technik überwindet, insbesondere
diejenigen, die bei Schuhen des Standes der Technik für den
Laufsport vorliegen.
Es ist ebenfalls ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen
Schuh zu schaffen, der einen höheren Grad an Bequemlichkeit
und Abstützvermögen hat, während eine maximale Flexibilität
aufrechterhalten wird.
Andere Ziele der vorliegenden Erfindung gehen aus den Zeich
nungsfiguren und der unten angegebenen Beschreibung hervor.
Fig. 1 ist eine mediale Seitenansicht des Fußbekleidungs
stücks gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ist eine laterale Seitenansicht davon;
Fig. 3 ist eine Rückansicht davon;
5 Fig. 4 ist eine Draufsicht davon;
5 Fig. 4 ist eine Draufsicht davon;
Fig. 5 ist eine Unteransicht davon;
Fig. 6 ist eine Schnitt-Teilansicht, genommen entlang der
Linie 6-6 von Fig. 1;
Fig. 7 ist eine Schnitt-Ansicht ähnlich Fig. 7, dargestellt
mit den Bändern in einer gestrafften Position; und
Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht der Fersenklemme,
die bei dem Fußbekleidungsstück verwendet wird; und
Fig. 9 ist eine schematische Darstellung der Abmessungen
des Ferseneinschnitts.
Ein verbessertes Fußbekleidungsstück, z. B. ein Schuh, ist in
den Fig. 1-9 dargestellt und allgemein mit der Bezugs
ziffer 10 bezeichnet. Wie aus der unten angegebenen Be
schreibung hervorgeht, weist der Schuh 10 ein Obermaterial
12 und eine Sohle 14 auf, die eine mittlere Sohle 16 und
eine äußere Sohle 17 hat. Das Obermaterial 12, das ein Mate
rialstück oder eine Mehrzahl überlappender Materialstücke
aufweisen kann, weist einen medialen Teilabschnitt 18, d. h.
der mediale Teil des rückwärtigen Abschnitts des Schuhs, bei
dem der Fuß eintritt, einen lateralen Teilabschnitt 20, d. h.
der laterale Teil des rückwärtigen Abschnitts des Schuhs,
bei dem der Fuß eintritt, einen Fersenabschnitt 22, der
zwischen dem medialen und dem lateralen Teilabschnitt 18, 20
verläuft, einen medialen und einen lateralen Blatt- oder
Seitenabschnitt 24, 26 auf jeder Seite des Schuhs 10 und
einen Zehenbereich 28 auf.
Der mediale Teilabschnitt 18 und der laterale Teilabschnitt
20 sind beide mit einem anatomisch geformten Fersenein
schnitt 30 versehen. Der Ferseneinschnitt 30 hat eine Tiefe,
die ausreicht, um das verbleibende Fersenmaterial von dem
Rest des Schuhobermaterials 12 wirksam zu isolieren. Dies
gestattet es wiederum für den Fersenabschnitt, den gesamten
Bewegungsbereich zu durchlaufen, während er gegenüber Kräf
ten, die dem Vorderfuß und dem Mittelfuß zugeordnet sind,
relativ unbeeinflußt bleibt. Dies trennt auch die Funktionen
der Ferse und des Mittelfußes, um eine Aneinanderfügung zu
optimieren. Wie in Fig. 9 anhand einer bevorzugten Ausfüh
rungsform gezeigt ist, liegt die Tiefe d1 von der oberen
Kante des Teilabschnitts 18 oder 20 zu der Basis 32 des
Einschnitts bevorzugt zwischen 40 bis 65 mm. Wenn die Zunge
34 mit dem Obermaterial einstückig ist, liegt die bevorzugte
Tiefe d2 von der Zunge zu der Basis 32 des Einschnitts bei
näherungsweise 80 mm. Die Breite w der Basis 32 des Fersen
einschnitts 30 ist bevorzugt etwa 10 mm. Die Basis 32 des
Ferseneinschnitts 30 ist auch bevorzugt in einer Höhe h von
dem Fußbett 36 aus im Bereich von etwa 0-15 mm angeordnet.
Dies bedeutet, daß die Basis 32 des Einschnitts 30 bevorzugt
gerade auf der Höhe des Fußbetts 36 liegt oder in einer Höhe
h über dem Fußbett 36 von weniger als oder gleich 15 mm
angeordnet werden kann. Zusätzlich liegen die Neigungswinkel
θ zwischen den allgemeinen Flanken des Ferseneinschnitts 30
und einer vertikalen Achse bevorzugt zwischen 5-30°. Der
Ferseneinschnitt 30 vermeidet die Probleme von Ausführungen
nach dem Stand der Technik, bei denen das Material, das
normalerweise den Ferseneinschnitt 30 der vorliegenden ein
nehmen würde, sich ausbauchen und verbiegen würde, wenn der
Träger seinen Fuß bewegt. Dies führt dazu, daß ein uner
wünschter Widerstand für die natürliche Beugebewegung des
Fußes des Trägers geschaffen und möglicherweise eine un
erwünschte Reibung gegenüber den Knöcheln des Benutzers
hervorgerufen wird. Dementsprechend trennt und isoliert der
Einschnitt 30 der vorliegenden Erfindung die Ferse des
Schuhs 10 von dem Mittelfuß, um eine Aneinanderfügung und
eine Flexibilität zu optimieren.
Der Schuh 10 weist auch eine Fersenklemme 38 zur sicheren
Passung des rückwärtigen Teils des Schuhs 10 um die Ferse
des Trägers herum auf. Wie am besten in Fig. 8 zu sehen ist,
weist die Fersenklemme 38 eine Basis oder einen hinteren
Abschnitt 40, eine mediale Seite 42 und eine laterale Seite
44 auf. Die mediale und die laterale Seite 42, 44 sind mit
dem hinteren Abschnitt 40 in einer Weise verbunden, die es
gestattet, daß der mediale Abschnitt und der laterale Ab
schnitt 42, 44 sich so verhalten, als wenn sie an dem hinte
ren Abschnitts 40 angefügt und einwärts, aufeinanderzu,
vorgespannt wären. Die Öffnung 46 zwischen der medialen und
der lateralen Seite 42, 44 ist bevorzugt kleiner als die
Größe der Ferse typischer Träger dieses Schuhs bestimmter
Größe. Wenn somit der Träger seinen Fuß in den Schuh ein
führt, drücken die Seiten des Fußes des Trägers nach außen
gegen den medialen und den lateralen Abschnitt 42, 44, um
die Öffnung 46 zu verbreitern. Wenn jedoch der Fuß einmal an
seinem Platz ist, drücken der mediale und der laterale Ab
schnitt 42, 44 der Fersenklemme 38 kontinuierlich gegen die
Seiten der Ferse des Trägers, und zwar aufgrund ihrer Vor
spannung. Somit greift die Fersenklemme 38 wirksam an der
gesamten Fersenoberfläche an, um dazu beizutragen, eine
anatomischere Passung zu schaffen und die Ferse am Platz
festzuhalten. Darüber hinaus macht die Fersenklemme 38 eine
strukturelle Fersenkappe um die Ferse des Fußes herum über
flüssig. Dies ist besonders vorteilhaft, da herkömmliche
Fersenkappen eine gewünschte Flexibilität vermindern und
eine unerwünschte Reibung und Reizung der Achillessehne
verursachen können.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Fersenklemme
38 aus irgendeinem geeigneten, geformten Kunststoff her
gestellt sein. Alternativ kann die Fersenklemme 38 aus einem
Metall oder irgendeinem anderen Material, das die gewünsch
ten "Gedächtnis"-Eigenschaften für die zuvor erwähnte Vor
spannung bereitstellt, hergestellt sein. Abhängig von dem
gewählten Material, kann es wünschenswert sein, auf der
Innenseite der Fersenklemme 38 für die Bequemlichkeit des
Trägers eine Polsterung vorzusehen. Wenn gewünscht, kann die
Fersenklemme 38 aus einer Mehrzahl von Teilen hergestellt
sein, um eine Einstellbarkeit zu ermöglichen. Zusätzlich
kann der rückwärtige Teil des Schuhs ein weiches Material
sein, so daß die Nachteile der herkömmlichen Fersenkappe
vermieden werden. Alternativ kann ein thermoplastisches
Gummimaterial verwendet werden, um den Druck auf einen grö
ßeren Bereich der Ferse zu verteilen.
Die Fersenklemme 38 kann an dem Schuh 10 mit irgendeiner
geeigneten Methode angebracht sein. Beispielsweise kann die
Fersenklemme 38 dauerhaft durch Annähen oder eine andere
geeignete Methode an dem Schuh befestigt sein. Alternativ
kann die Fersenklemme 38 an dem rückwärtigen Teil des Schuhs
10 abnehmbar anbringbar sein, und zwar durch Schieben der
Klemme durch Schlaufen oder Schlitze an dem Obermaterial 12.
Somit kann die Fersenklemme 38 sowohl an der Außenseite des
Schuhs freiliegend oder innerhalb des Schuhs 10 nicht frei
liegend sein. Zusätzlich kann die Fersenklemme 38 so her
gestellt sein, daß sie, wie dargestellt ist, symmetrisch
oder asymmetrisch ist, wobei die mediale Seite 42 etwas
höher als die laterale Seite 44 ist, um der Anatomie des
Fußes besser Rechnung zu tragen.
Die Sohle 14 weist eine mittlere Sohle 16 und eine äußere
Sohle 17 auf und bedeckt den Vorderfuß und die Fersenberei
che des Schuhs. In dem Mittelfußabschnitt hat die Sohle 14
einen lateralen Abschnitt, der den Vorderfuß und die Fersen
bereiche verbindet. Ein angefügtes Rist-Element 50 ist all
gemein halbkreisförmig ausgebildet und in dem Rist-Bereich
des Schuhs 10 auf der medialen Seite zwischen dem Vorderfuß-,
dem Hinterfuß- und dem lateralen Mittelfußabschnitt der
Sohle 14 angeordnet. Das angefügte Rist-Element 50 ist be
vorzugt in irgendeiner geeignete Weise an dem geformten
Obermaterial 12 angebracht. Jedoch ist das angefügte Rist-
Element 50 von der Hauptsohle 14 getrennt und in seinem
Bewegungsbereich von der Hauptsohle 14 unabhängig. Ein Zwi
schenraum 52 zwischen dem angefügten Rist-Element 50 und der
Hauptsohle 14 kann so klein sein wie 0 oder größer. Es ist
nur erforderlich, die Möglichkeit zu schaffen, daß das ange
fügte Rist-Element 50 von der Hauptsohle 14 fortgezogen
werden kann. Wie im Vergleich zwischen den Fig. 6 und 7
veranschaulicht ist, wird, wenn das Bandsystem gestrafft
wird, eine aufwärts gerichtete Kraft auf das angefügte Rist-
Element 50 ausgeübt. Dies gestattet es für das Rist-Element
50, in einem höheren Abstützungsgrad zu dem Fuß des Trägers
zu passen, da seine Bewegung von der Hauptsohle 14 unabhän
gig ist. Dies wiederum führt zu zusätzlicher und anatomi
scherer Abstützung für den Rist des Trägers, so daß sich
eine optimale Bequemlichkeit ergibt, während eine Flexibili
tät und Aneinanderfügung verbessert wird. Wahlweise kann
ein(e) Innensohleneinlage oder -kissen 55 verwendet werden,
um dem Träger zusätzliche Bequemlichkeit zu verschaffen.
Bei einer bevorzugten Anordnung kann das angefügte Rist-
Element 50 einen ersten Abschnitt 54 aufweisen, der aus
demselben Material besteht, das für die mittlere Sohle 16
der Hauptsohle 14 verwendet wird. Zusätzlich können Ab
schnitte des angefügten Rist-Elementes 50 einen zweiten
Abschnitt 56 aufweisen, der an der Unterseite des ersten
Abschnitts 54 angebracht ist und aus demselben Haftmaterial
besteht, das für die Außensohle 17 der Hauptsohle 14 verwen
det wird. Jedoch ist es für die Unterfläche des zweiten
Abschnitts 56 des angefügten Rist-Elementes nicht wahr
scheinlich, daß sie den Untergrund oder die Abstützfläche
während einer normalen Lauf- oder Jogg-Aktivität berührt,
und zwar wegen der natürlichen Gewichtsübertragung auf den
Fuß während dieser Aktivitäten. Jedoch kann dieser zweite
Abschnitt 56 mit Haftmaterial vorteilhaft sein als eine
Sicherheitsvorsorgemaßnahme, da sich Gelegenheiten vorkommen
können, bei denen das angefügte Rist-Element 50 mit dem
Untergrund oder der Abstützfläche in Eingriffkommen kann,
wenn der Untergrund oder die Abstützfläche uneben ist. Dem
entsprechend ist es nicht erforderlich, ein Außensohlenmate
rial bei dem angefügten Rist-Element 50 zu verwenden.
Bei einer bevorzugten Ausführung - es wird ein Standard-
Männerschuh der Größe 9 angenommen - liegt eine bevorzugte
Größe für das angefügte Rist-Element 50 bei 70 mm in einer
Längsrichtung des Schuhs 10 und bei 23 mm an dem breitesten
Punkt in einer Richtung quer zur Längsrichtung. Dieser rück
wärtige Teil des angefügten Rist-Elementes 50 kann etwa 90
mm vor der Ferse angeordnet sein. Jedoch können die Abmes
sungen selbstverständlich variieren und seine Größe sollte
dem Rist des Fußes des Trägers entsprechen.
Wie vorhergehend beschrieben worden ist, bewegt sich das
angefügte Rist-Element 50 in Reaktion auf das Straffen des
Schuhbefestigungssystems. Bei einer bevorzugten Anordnung,
wie in der Zeichnung dargestellt ist, umfaßt das Schuhbe
festigungssystem eine Mehrzahl nicht dehnbarer Bandein
griffselemente 60, die beispielsweise aus Nylon hergestellt
sein können. Die Bandeingriffselemente 60 haben ein erstes
Ende 62, das Ösen, Bandschlaufen oder ähnliches aufweist,
und ein zweites Ende, das fest an dem Seitenstück 66 des
Obermaterials angebracht ist. Die Seitenstücke 66 sind be
vorzugt flexibel und können aus einem flexiblen Maschenmate
rial hergestellt sein. Wenn somit ein Band 68 durch die
Bandschlaufen 62 geführt und gestrafft wird, werden die
nicht flexiblen Bandeingriffselemente 60 nach oben und ein
wärts gezogen. Da die Bandeingriffselemente 60 an den flexi
blen Seitenstücken 66 angebracht sind, werden auch diese
nach oben und einwärts gezogen, was wiederum dazu führt, daß
das angefügte Rist-Element 50 und die Hauptsohle 14 nach
oben angehoben werden. Diese Kräfte haben keinen erheblichen
Einfluß auf die Bewegung der Hauptsohleneinheit 14, und zwar
aufgrund der Größe der Hauptsohleneinheit 14 und ihrem Ver
hältnis zu dem Fuß des Trägers. Jedoch wird das angefügte
Rist-Element 50 nach oben und einwärts bewegt, um sich an
den Fuß des Trägers anzupassen - dadurch wird eine bessere
Abstützung des Ristes und eine bessere Aneinanderfügung
geschaffen.
Zusätzlich zu der nach oben gerichteten Kraft, die auf die
Seitenstücke 66 ausgeübt wird, können flexible Streifen 70
verwendet werden, um eine zusätzliche und direktere Kraft
auf das angefügte Rist-Element 50 auszuüben. Auf der me
dialen Seite des Schuhs sind die flexiblen Streifen 70 an
der Seite des angefügten Rist-Elementes 50 und an dem Sei
tenstück 66 so angebracht, daß das Dehnen des flexiblen
Seitenstücks 66 auch bewirkt, daß die flexiblen Streifen 70
eine nach oben und einwärts gerichtete Kraft auf das ange
fügte Rist-Element 50 ausüben. Die flexiblen Streifen 70
sind in einer ähnlichen Weise an der lateralen Seite an
gebracht, haben jedoch aus den Gründen, die oben beschrieben
sind, keinen erheblichen Einfluß auf die Hauptsohle 14. Die
flexiblen Streifen 70 können auch, wie dargestellt ist, so
hergestellt sein, daß sie von dem angefügten Rist-Element 50
aus zum medialen Seitenstück 66 quer zu der und über die
Zunge zu dem lateralen Seitenstück 66 und zu der Hauptsohle
14 auf der lateralen Seite verlaufen. Bei dieser Anordnung
tragen die Streifen 70 dazu bei, den Fuß des Trägers in dem
Schuh 10 zu halten und als Polsterung zwischen dem Band 68
und dem Fuß zu dienen. Wie dargestellt ist, kann das ange
fügte Rist-Element 50 so geschnitten oder geformt sein, daß
es besonders mit den flexiblen Streifen 70 zusammenwirkt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die flexiblen
Streifen aus einem Neopren-Material hergestellt und an dem
Seitenstück 66 mittels eines wärmeempfindlichen thermopla
stischen Gummi-Materials befestigt, das als ein Kleber
wirkt, um die zwei Elemente miteinander zu verbinden.
Bei einer alternativen Ausführungsform, die nicht darge
stellt ist, kann ein Mittenabschnitt des medialen Seiten
stücks allgemein vertikal von dem übrigen Material der Seite
des Obermaterials getrennt sein, wobei der vordere und der
hintere Bereich allgemein der vorderen und der hinteren
Kante des angefügten Rist-Elementes entsprechen. Dies
schafft eine direktere Kraft auf das angefügte Rist-Element.
Darüber hinaus gestattet diese Ausführung, wenn gewünscht,
die Verwendung eines nicht flexiblen Materials in dem Ge
biet.
Während das unabhängig angefügte Rist-Element 50, der Fer
seneinschnitt 30 und die Fersenklemme 38 des Schuhs 10 zu
sammenwirken, um die zuvor beschriebenen Vorteile zu er
reichen, ist es ersichtlich, daß irgendwelche dieser Merkma
le unabhängig oder in Kombination mit den anderen Merkmalen
verwendet werden können, und zwar ohne daß es erforderlich
ist, sämtliche dieser Merkmale zu verwirklichen.
Während besondere Ausführungsformen der Erfindung darge
stellt und beschrieben worden sind, ist es ersichtlich, daß
verschiedene Modifikationen davon von Fachleuten erkannt
werden. Daher ist der Bereich der hier beschriebenen Erfin
dung nur durch die hieran anliegenden Ansprüche beschränkt.
Claims (29)
1. Fußbekleidungsstück, welches Fußbekleidungsstück auf
weist:
eine Sohle;
ein Obermaterial, welches Obermaterial zum Befestigen des Fußes eines Trägers an der Sohle ausgebildet ist;
ein Befestigungssystem, welches Befestigungssystem es gestattet, das Obermaterial um den Fuß des Trägers herum zu straffen;
ein angefügtes Rist-Element;
wobei das angefügte Rist-Element sich in Richtung auf den Fuß des Trägers bewegt, wenn das Obermaterial ge strafft wird.
eine Sohle;
ein Obermaterial, welches Obermaterial zum Befestigen des Fußes eines Trägers an der Sohle ausgebildet ist;
ein Befestigungssystem, welches Befestigungssystem es gestattet, das Obermaterial um den Fuß des Trägers herum zu straffen;
ein angefügtes Rist-Element;
wobei das angefügte Rist-Element sich in Richtung auf den Fuß des Trägers bewegt, wenn das Obermaterial ge strafft wird.
2. Fußbekleidungsstück, umfassend:
eine Sohle mit einer mittleren Sohle und einer äußeren Sohle;
ein Obermaterial, welches Obermaterial zum Befestigen des Fußes eines Trägers an der Sohle ausgebildet ist, welches Obermaterial ein medial es Teilstück und ein laterales Teilstück aufweist;
einen medialen Ferseneinschnitt in dem medialen Teil stück mit einer Tiefe von mindestens 40 mm; und
einen lateralen Ferseneinschnitt in dem lateralen Teil stück mit einer Tiefe von mindestens 40 mm.
eine Sohle mit einer mittleren Sohle und einer äußeren Sohle;
ein Obermaterial, welches Obermaterial zum Befestigen des Fußes eines Trägers an der Sohle ausgebildet ist, welches Obermaterial ein medial es Teilstück und ein laterales Teilstück aufweist;
einen medialen Ferseneinschnitt in dem medialen Teil stück mit einer Tiefe von mindestens 40 mm; und
einen lateralen Ferseneinschnitt in dem lateralen Teil stück mit einer Tiefe von mindestens 40 mm.
3. Fußbekleidungsstück, umfassend:
eine Sohle mit einer mittleren Sohle und einer äußeren Sohle;
ein Obermaterial, welches Obermaterial zur Befestigung des Fußes eines Trägers an der Sohle ausgebildet ist, welches Obermaterial einen vorderen und einen rückwär tigen Abschnitt hat; und
eine Fersenklemme, welche Fersenklemme einen Basis abschnitt, einen lateralen Arm und eine medialen Arm hat, welcher laterale und welcher mediale Arm jeweils ein erstes Ende, das mit dem Basisabschnitt verbunden ist, und ein zweites Ende hat, das von dem Basisab schnitt entfernt liegt, welches zweite Ende des latera len Arms und welches zweite Ende des medialen Arms auf gegenüberliegenden Seiten des Obermaterials angeordnet sind, welche Fersenklemme mit dem Obermaterial verbun den ist und um dessen rückwärtigen Abschnitt herum verläuft, so daß eine anatomische Passung zwischen der Ferse des Fußes des Trägers und dem rückwärtigen Ab schnitt des Obermaterials gefördert wird.
eine Sohle mit einer mittleren Sohle und einer äußeren Sohle;
ein Obermaterial, welches Obermaterial zur Befestigung des Fußes eines Trägers an der Sohle ausgebildet ist, welches Obermaterial einen vorderen und einen rückwär tigen Abschnitt hat; und
eine Fersenklemme, welche Fersenklemme einen Basis abschnitt, einen lateralen Arm und eine medialen Arm hat, welcher laterale und welcher mediale Arm jeweils ein erstes Ende, das mit dem Basisabschnitt verbunden ist, und ein zweites Ende hat, das von dem Basisab schnitt entfernt liegt, welches zweite Ende des latera len Arms und welches zweite Ende des medialen Arms auf gegenüberliegenden Seiten des Obermaterials angeordnet sind, welche Fersenklemme mit dem Obermaterial verbun den ist und um dessen rückwärtigen Abschnitt herum verläuft, so daß eine anatomische Passung zwischen der Ferse des Fußes des Trägers und dem rückwärtigen Ab schnitt des Obermaterials gefördert wird.
4. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 3, bei dem der me
diale Arm, der laterale Arm und der Basisabschnitt der
Fersenklemme als Ganzes als eine einstückige Einheit
ausgebildet sind.
5. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 1, bei dem das Fußbe
kleidungsstück eine laterale Seite, eine mediale Seite
und einen Rist-Bereich aufweist und bei dem das ange
fügte Rist-Element allgemein halbkreisförmig ausge
bildet und in dem Rist-Bereich des Fußbekleidungsstücks
auf der medialen Seite angeordnet ist.
6. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 5, bei dem das ange
fügte Rist-Element in einer Längsrichtung des Fußbe
kleidungsstücks eine Länge und in einer Richtung quer
zu der Längsrichtung eine maximale Breite hat, wobei
die Länge und die maximale Breite des angefügten Rist-
Elements derart in einem Verhältnis zu dem Fußbeklei
dungsstück bemessen sind, daß für einen Standard-Män
nerschuh der Größe 9 die Länge des angefügten Rist-
Elements zwischen 50 und 70 mm und die maximale Breite
des angefügten Rist-Elements zwischen 10 und 23 mm
liegt.
7. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 1, bei dem die Sohle
eine Hauptsohleneinheit und das angefügte Rist-Element
aufweist, welches angefügte Rist-Element von der Haupt
sohleneinheit physikalisch getrennt und in seinem Bewe
gungsbereich von der Hauptsohleneinheit unabhängig ist.
8. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 7, außerdem einen
Zwischenraum aufweisend, der zwischen dem angefügten
Rist-Element und der Hauptsohleneinheit angeordnet ist.
9. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 7, bei dem die Haupt
sohleneinheit eine mittlere Sohle und eine äußere Sohle
aufweist, wobei die mittlere Sohle aus einem abfedern
den Material und die äußere Sohle aus einem den Boden
berührenden Material hergestellt ist, wobei ferner das
angefügte Rist-Element einen ersten Abschnitt aufweist,
der aus demselben abfedernden Material hergestellt ist,
das bei der mittleren Sohle der Hauptsohleneinheit
verwendet wird.
10. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 9, bei dem das ange
fügte Rist-Element einen zweiten Abschnitt aufweist,
der an der Unterseite des ersten Abschnitts angebracht
und aus demselben den Boden berührenden Material her
gestellt ist, das für die äußere Sohle der Hauptsohlen
einheit verwendet wird.
11. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 1, bei dem das Ober
material ein medial es Seitenstück und ein laterales
Seitenstück aufweist, das Befestigungssystem ein Band
und eine Mehrzahl nicht dehnbare Bandeingriffselemente
aufweist, wobei jedes nicht dehnbare Bandeingriffs
element ein oberes Ende mit einem Bandverbindungsele
ment, das mit dem Band zusammenwirkt, und ein unteres
Ende hat, das an dem medialen oder dem lateralen Sei
tenstück fest angebracht ist, wobei das Band mit den
Bandverbindungselementen zum Eingriff kommt, wodurch
das Straffen des Bandes die nicht flexiblen Bandein
griffselemente nach oben und einwärts zieht und das
angefügte Rist-Element nach oben in Richtung auf den
Fuß des Trägers anhebt.
12. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 11, bei dem die nicht
dehnbaren Bandeingriffselemente aus Nylon bestehen.
13. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 11, außerdem flexible
Streifen aufweisend, die an der Seite des angefügten
Rist-Elementes und an mindestens einem Seitenstück
angebracht sind.
14. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 13, bei dem jeder
flexible Streifen sowohl an dem medialen als auch an
dem lateralen Seitenstück befestigt ist.
15. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 14, bei dem die fle
xiblen Streifen zwischen einander benachbarten, nicht
dehnbaren Bandeingriffselementen angeordnet sind.
16. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 13, bei dem die fle
xiblen Streifen aus Neopren hergestellt sind.
17. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 2, bei dem das Ober
material außerdem Fersenmaterial aufweist und bei dem
der mediale und der laterale Ferseneinschnitt so bemes
sen und so geformt sind, daß das Fersenmaterial von dem
Rest des Obermaterials wirksam isoliert ist.
18. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 2, außerdem ein Fuß
bett aufweisend, wobei sowohl der mediale als auch der
laterale Ferseneinschnitt eine Basis hat, die auf einer
Höhe über dem Fußbett von 15 mm oder weniger angeordnet
ist.
19. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 2, bei dem sowohl der
mediale als auch der laterale Ferseneinschnitt seitli
che Neigungswinkel zwischen 5-30° gegenüber einer
vertikalen Achse hat.
20. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 4, bei dem die Fer
senklemme aus einem geformten Kunststoff hergestellt
ist.
21. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 4, bei dem die Fer
senklemme aus Metall hergestellt ist.
22. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 21, bei dem die Fer
senklemme dauerhaft an dem Obermaterial angebracht ist.
23. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 4, bei dem die Fer
senklemme abnehmbar mit Einschieb-Aufnahmeelementen auf
dem Obermaterial verbunden ist.
24. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 3, bei dem das Ober
material frei von einer Fersenkappe ist.
25. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 3, außerdem aufwei
send ein Befestigungssystem, welches Befestigungssystem
das Straffen des Obermaterials um den Fuß des Benutzers
herum gestattet, und ein angefügtes Rist-Element, wobei
das angefügte Rist-Element sich in Richtung auf den Fuß
des Benutzers bewegt, wenn das Befestigungssystem ge
strafft wird.
26. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 25, bei dem das Ober
material ein mediales Teilstück, ein laterales Teil
stück, einen medialen Ferseneinschnitt in dem medialen
Teilstück mit einer Tiefe von mindestens 40 mm und
einen lateralen Ferseneinschnitt in dem lateralen Teil
stück mit einer Tiefe von mindestens 40 mm aufweist.
27. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 3, bei dem das Ober
material ein mediales Teilstück, ein laterales Teil
stück, einen medialen Ferseneinschnitt in dem medialen
Teilstück mit einer Tiefe von mindestens 40 mm und
einen lateralen Ferseneinschnitt in dem lateralen Teil
stück mit einer Tiefe von mindestens 40 mm aufweist.
28. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 3, bei dem das zweite
Ende des lateralen Arms und das zweite Ende des me
dialen Arms in Richtung aufeinander zu vorgespannt
sind.
29. Fußbekleidungsstück nach Anspruch 4, bei dem das Ober
material eine Innenfläche zum Berühren des Fußes des
Trägers, wenn es im Gebrauch ist, und eine Außenfläche
aufweist, wobei die Fersenklemme auf der Außenfläche
des Obermaterials angeordnet ist.
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