DE19903427A1 - Einrichtung zur Ladung eines Kondensators - Google Patents
Einrichtung zur Ladung eines KondensatorsInfo
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Abstract
Es wird eine Einrichtung zur Ladung eines Kondensators, insbesondere eines Kondensatorzwischenspeichers bei einem Kurbelwellen-Starter-Generator bei einem Verbrennungsmotor, beschrieben, bei der der Kondensator direkt mit einem Gleichspannungswandler in Verbindung steht, der so geregelt wird, daß er dem Kondensator einen zeitlich konstanten Strom oder eine zeitlich konstante Leistung zuführt. Im Startfall gibt der Kondensatorzwischenspeicher über eine Pulswechselrichterbrücke elektrische Leistung an die elektrische Maschine, so daß diese als Starter arbeitet und den Verbrennungsmotor in Drehung versetzt. Im Normalbetrieb arbeitet die elektrische Maschine als Generator und der Pulswechselrichter dient als Gleichrichter. Durch eine geeignete Ansteuerung des Pulswechselrichters läßt sich der einzusetzende Spannungswandler als Hochsetzsteller aufbauen, wobei als Induktivität für den Hochsetzsteller wenigstens eine Strangwicklung des Generators verwendet wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Ladung eines
Kondensators, insbesonders eines als Zwischenspeicher
dienenden Kondensators bei einem Kurbelwellen-Starter-
Generator bei einer Brennkraftmaschine.
Für die schnelle und otimale Ladung von Kondensatoren gibt
es eine Vielzahl von Schaltungsvarianten, die jeweils
geeignet sind, spezielle Kondensatoren unter bestimmten
Bedingungen optimal zu laden. Besonders in Verbindung mit
einem Kraftfahrzeugbordnetz, bei dem ein von der
Brennkraftmaschine angetriebener Generator für die
Spannungsversorgung eingesetzt wird, werden besondere
Anforderungen an die Ladung eines Zwischenkreiskondensators
gestellt.
Für Drehstromgeneratoren, die gleichzeitig auch als Starter
betrieben werden, ist es vorteilhaft, einen
Zwischenkreiskondensator einzusetzen. Eine Vorrichtung zur
Spannungsversorgung, die eine elektrische Maschine umfaßt,
die sowohl als Generator als auch als Starter arbeitet und
mit einem Zwischenkreiskondensator in Verbindung steht, ist
beispielsweise aus der DE-OS 196 46 043 bekannt. Damit die
Maschine sowohl als Starter als auch als Generator arbeiten
kann und zur optimalen Regelung der Ausgangsspannung des
Generators ist die elektrische Maschine über eine gesteuerte
Gleichrichterbrücke mit dem Zwischenkreiskondensator und dem
sich anschließenden Bordnetz verbunden. Die
Gleichrichterbrücke umfaßt dabei 6 Pulswechselrichter-
Elemente, die beispielsweise vom Steuergerät der
Brennkraftmaschine oder von einem Bordnetzsteuergerät
angesteuert werden. Die bekannte Vorrichtung zur
Spannungsversorgung weist zwar einen
Zwischenkreiskondensator auf, hinsichtlich einer optimalen
Ladestrategie für den Kondensatorzwischenspeicher werden
jedoch keine Informationen gegeben.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin,
einen solchen Zwischenkreiskondensator möglichst schnell und
optimal zu laden, wobei zu berücksichtigen ist, daß die
elektrische Maschine sowohl als Starter für den
Verbrennungsmotor als auch als Generator zur
Spannungserzeugung betrieben werden soll und daher bestimmte
Rahmenbedingungen einzuhalten sind. Ein Einsatz bei einem
Kurbelwellen-Starter-Generator (KSG) soll speziell
ermöglicht werden.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Ladung eines
Kondensators mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat den
Vorteil, daß der Kondensator schnell und zuverlässig geladen
wird. Erzielt wird dieser Vorteil, indem eine angepaßte
Spannungsregelung durchgeführt wird.
Besonders vorteilhaft läßt sich die erfindungsgemäße
Einrichtung zur Ladung eines Kondensators in Verbindung mit
einem Kondensatorzwischenspeicher in einem
Kraftfahrzeugbordnetz, das von einem Drehstromgenerator
versorgt wird, einsetzen. Vorteilhafterweise wird die
Erfindung bei elektrischen Maschinen mit
Kondensatorzwischenspeicher eingesetzt, die als Starter-
Generator arbeiten sollen und sowohl zum Starten des
Verbrennungsmotors als auch zur Erzeugung von elektrischer
Energie benötigt werden. Als besonders vorteilhafte
Ausführungsform ist ein Kurbelwellen-Starter-Generator mit
Kondensatorzwischenspeicher sowie einem zugeordneten
Gleichspannungswandler anzusehen, wobei die optimale Ladung
des Kondensatorzwischenspeichers erfolgen kann, ohne daß
hinsichtlich der übrigen Bestandteile der Generatoranordnung
Einschränkungen zu machen sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren der
Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung mit einem
Kurbelwellen-Starter-Generator, einem Startspeicher und den
erfindungswesentlichen Komponenten des Bordnetzes.
In den Fig. 2, 3, und 4 sind Beispiele für
Ladeeinrichtungen für einen Kondensator dargestellt.
Fig. 5 zeigt eine weitere Anordnung eines Kurbelwellen-
Starter-Generators mit Kondensatorzwischenspeicher,
Gleichspannungswandler und Bordnetzkomponenten. Fig. 6 zeigt
eine Schaltung eines Hochsetzstellers, Fig. 7 den Aufbau des
Pulswechselrichters in Verbindung mit dem Generator und der
Batterie. Fig. 8 zeigt eine Ausgestaltung eines
Hochsetzstellers unter Verwendung der Stranginduktivitäten
des Generators und Fig. 9 eine weitere Ausführungsform der
Pulswechselrichtereinheit in Verbindung mit dem Generator,
der Bordnetzbatterie und dem Kondensatorzwischenspeicher.
In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Dieses Ausführungsbeispiel zeigt einen
Kurbelwellen-Starter-Generator KSG, der von einem
Verbrennungsmotor VM eines Fahrzeugs angetrieben wird. Über
ein Getriebe GE wird die Verbindung zum Antriebsstrang des
Fahrzeugs hergestellt. Der Kurbelwellen-Starter-Generator
KSG ist eine elektrische Maschine, die sowohl als Starter
als auch als Generator arbeiten soll. Der Rotor der
elektrischen Maschine ist starr mit der Kurbelwelle KW des
Verbrennungsmotors VM verbunden. Die elektrische Maschine
startet den Verbrennungsmotor im Startfall und versorgt nach
dem Start das Bordnetz BN mit elektrischer Energie. Mit dem
dargestellten System soll auch ein Direktstart möglich sein,
in diesem Fall muß die elektrische Maschine das notwendige
Start-Drehmoment direkt, also ohne Übersetzungsgetriebe
aufbringen können.
Das Start-Drehmoment ist im wesentlichen abhängig von der
Größe des Verbrennungsmotors, beispielsweise vom Hubraum
oder von der Zylinderzahl des Verbrennungsmotors und von der
Übersetzungsgetriebe aufbringen können. Das Start-Drehmoment
ist im wesentlichen abhängig von der Größe des
Verbrennungsmotors, beispielsweise vom Hubraum oder von der
Zylinderzahl des Verbrennungsmotors und von der
Umgebungstemparatur. Bei üblichen Kaltstartgrenztemperaturen
von -25 Grad C benötigt ein Vierzylindermotor mit 2 l
Hubraum ein Startdrehmoment von ca. 200 Nm. Dieses
Startdrehmoment muß bis zu einer Kurbelwellendrehzahl von
etwas 150 Umdrehungen/Min. konstant bleiben, anschließend
reicht eine etwa konstante mechanische Startleistung von
bspw. 3,14 kW bis zu einer Kurbelwellendrehzahl von etwa 400
Umdrehungen/Min. (Hochlaufunterstützung). Bedingt durch
diese Startcharakteristik sollte der Verbrennungsmotor bei
Kaltstart nach maximal 2 Sekunden Startzeit sicher gestartet
sein.
Da die elektrische Maschine primär für den Generatorfall
ausgelegt wird, hat sie zusammen mit dem zu deren Betrieb
notwendigen Pulswechselrichter PWR im Startfall einen
schlechten Wirkungsgrad von beispielsweise 30%. Die
notwendige Leistung eines Startenergiespeichers SES beträgt
somit etwa 10 kW, die notwendige Startenergie beträgt damit
ca. 20 kW. Diese Leistung ist mit üblichen 12 Volt-
Speichern derzeit nicht darstellbar. Da außerdem für den
Betrieb einer solchen elektrischen Maschine eine
Zwischenkreisspannung am Pulswechselrichter PWR von Uz = 36
Volt benötigt wird, kann als Zwischenkreisspeicher keine
herkömmliche Batterie eingesetzt werden, sondern es ist
vorteilhaft, einen Kondensator mit ausreichend großer
Kapazität einzusetzen. Für die Funktionsfähigkeit der
Anordnung und die im folgenden beschriebenen Überlegungen
wird von einer Kapazität von 133 Microfarad bei einer
Ladeschlußspannung (Kondensatorendspannung von Uce = 550
Volt ausgegangen.
Im Startfall steht der Schalter SCH auf Startbetrieb (S).
Der Kondensator SES muß zunächst nach Betätigen des
Zündschalters geladen werden, erst dann kann der Start
erfolgen. Da es somit erforderlich ist, den Kondensator SES
möglichst schnell zu laden, wurden erfindungsgemäß
verschiedene Ladestrategien entwickelt, die eine möglichst
kurze Ladezeit zulassen. Dies ist insbesondere auch für
einen Zweitstart des Verbrennungsmotors wichtig, wenn
anzunehmen ist, daß der Kondensator weitgehend entladen ist.
Damit für den Erststart genügend Leistung zur Verfügung
steht, wird der Kondensator während des Stillstands des
Fahrzeuges in geladenem Zustand gehalten und ggf. auch
nachgeladen.
Üblicherweise werden Kondensatoren (z. B. Stützkondensatoren
bei PWR) über einen Vorwiderstand Rv an einer konstanten
Spannung geladen. Damit ergibt sich die Konfiguration nach
Fig. 2. Die Ausgangsspannung des DC : DC-Wandlers UDC : DC ist
konstant. (gleich Uce) Der DC : DC-Wandler muß folgende
Leistung abgegben können:
PDC : DC (t) = UCE*(UCE-UCA)/RV*exp (-t/τ), τ = RV*C
PDC : DC(t): Leistung des DC : DC-Wandlers
UCE: Endspannung des Kondensators
UCA: Ausgangsspannung des Kondensators
RV: Vorwiderstand
UCE: Endspannung des Kondensators
UCA: Ausgangsspannung des Kondensators
RV: Vorwiderstand
Die Verlustleistung im Vorwiderstand beträgt:
PRV(t) = (UCE-UCA)2/RV*exp(-2*t/τ)
PRV(t) = (UCE-UCA)2/RV*exp(-2*t/τ)
Die Energie, die der DC : DC-Wandler liefern muß, beträgt:
eDC:DC (t) = C*UCE*(UCE-UCA)*[1-exp(-t/τ)]
Die ohmschen Verluste betragen:
eRV(t) = ½*C*(UCE-UCA)2*[1-exp(-2*t/τ)]
Das ist das bekannte Ergebnis, daß im Vorwiderstand
unabhängig von dessen Größe genauso viel "Verlustenergie" in
Wärme umgesetzt wird, wie im Kondensator gespeichert wird.
Bei dieser Ladestrategie muß der DC : DC-Wandler für eine
Spitzenleistung von ca. 11 kW ausgelegt sein, damit der
Kondensator nach 10 s auf ca. 95% seiner Endspannung
aufgeladen ist. (UCE = 550 V, UCA = 40 V). Bei einer
Spitzenleistung von 500 W dauert der Ladevorgang ca. 3 ½
Minuten.
Eine Verbesserung läßt sich erzielen, wenn der Kondensator
mit einem konstanten Strom ohne Vorwiderstand geladen wird.
Die Ausgangsspannung des DC : DC-Wandlers ist dann nicht
konstant. Damit ergibt sich die Konfiguration nach Fig. 3.
Der DC : DC-Wandler muß ff. Leistung abgeben können:
PDC : DC(t) = C*[(UCE-UCA)/tLade]2*t + C*UCA*(UCE-UcA)/tLade
tLade: Ladezeit
Die Energie, die der DC : DC-Wandler liefern muß, beträgt:
eDC : DC(t) = ½*C*[(UCE-UCA)/tLade]2*t2 + C*UCA*(UCE-UCA)/tLade*t
Bei einer Ladezeit von tLade = 10 s muß der DC : DC-Wandler
jetzt nur noch für eine Spitzenleistung von ca. 3,6 kW
ausgelegt sein.
Bei einer Spitzenleistung von 500 W dauert der Ladevorgang
noch ca. 70 s.
Eine weitere Verbesserung ergibt sich, wenn der Kondensator
mit konstanter Leistung geladen wird. Dann ist das Produkt
von Ausgangsspannung und Ausgangsstrom konstant.
Damit ergibt sich die Konfiguration nach Fig. 4.
Der DC : DC-Wandler gibt ff. Leistung ab.
PDC : DC = UDC : DC(t)*iDC : DC(t) = konstant.
Die Energie beträgt:
eDC : DC(t) = PDC:DC*t
Bei einer Ladezeit von tLade = 10 s muß der DC : DC-Wandler
jetzt nur noch für eine Spitzenleistung ( = Dauerleistung) von
2 kW ausgelegt sein. Bei einer Spitzenleistung von 500 W
dauert der Ladevorgang noch 40 s.
Für die Erzielung einer optimalen Ladestrategie gilt:
Der DC : DC-Wandler wird so aufgebaut, daß auf uDC : DC(t)*iDC : DC(t) = konstant geregelt wird. Damit muß der Wandler nur für eine Dauerleistung ausgelegt werden.
Der DC : DC-Wandler wird so aufgebaut, daß auf uDC : DC(t)*iDC : DC(t) = konstant geregelt wird. Damit muß der Wandler nur für eine Dauerleistung ausgelegt werden.
Die Ladezeit eines Kondensators wird bei einem auf konstante
Ausgangsleistung geregelten DC : DC-Wandler gegenüber einem
auf konstanten Strom oder gar konstante Spannung geregelten
DC : DC-Wandlers deutlich reduziert. Es tritt keine
Spitzenleistungsbeanspruchung des Wandlers auf. Die
aufgetretenen Verluste sind kleiner als bei Ladung mit
konstanter Spannung, bei der der Verlust so groß sein kann,
wie die gespeicherte Energie.
Vergleichstabelle: (Die Ladezeit bzw. die Ladeleistung des
auf konstante Ausgleichsleistung geregelten DC : DC-Wandlers
ist zu 1 gesetzt).
In Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel in der
Erfindung dargestellt, das im wesentlichen die selben
Elemente aufweist wie das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1,
diese Elemente tragen auch dieselben Bezeichnungen. Im
Unterschied zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 wird jedoch
über den Schalter SCH eine höhere Spannung geschaltet, die
beispielsweise 180 Volt beträgt. Die Zwischenkreisspannung
UZW-G im Generatorfall beträgt dabei 180 Volt, die
Zwischenkreisspannung im Startfall UZW-S ist variabel.
Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ebenso wie
beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ein
Gleichspannungswandler DC/DC-Wandler verwendet, der als
Hochsetzsteller arbeitet. Ein Beispiel für einen
Hochsetzsteller ist in Fig. 6 dargestellt. Die Spannung U2
ist dabei größer als die Spannung U1. Solange der Schalter T
geschlossen ist treibt die Spannung U1 den Strom in die
Induktivität L, es wird magnetische Energie eingespeichert.
Die Diode leitet während dieser Phase nicht. Wird der
Schalter T, bspw. ein Transistor geöffnet, dann muß der
Strom über die Diode D in den Kondensator C fließen. Die in
der Induktivität gespeicherte Energie wird auf den
Kondensator C übertragen. Die Spannung U2 wird dabei größer
als die Spannung U1.
Wird der im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 oder 5 ohnehin
vorhandene Pulswechselrichter PWR in der in Fig. 7
dargestellten Weise aufgebaut, läßt sich ein Hochsetzsteller
aufbauen, der ohne zusätzliche Induktivität auskommt.
Zusätzlich zu den 6 Leistungsschaltern (Transistoren) T1 bis
T6 mit den zugehörigen antiparallelen Dioden D1 bis D6 wird
noch der Schalter (Transistor) T7 eingesetzt. Dieser
Schalter T7 wird mit einer Phase der Drehstrommaschine
verbunden. Die positive Elektrode der 12 Volt Batterie B1
wird in gezeigter Weise mit dem anderen Anschluß des
Schalters T7 verbunden. Die negative Elektrode der 12 Volt
Batterie B1 wird mit dem unteren Anschluß der drei
Halbbrücken und damit natürlich auch mit dem
Kondensatorzwischenspeicher KZS verbunden.
Arbeitet der Pulswechselrichter jetzt als
Gleichspannungswandler (DC/DC-Wandler) um den
Kondensatorzwischenspeicher KZS zu laden ist der Schalter T7
geschlossen. In diesem Fall sind nur der Schalter T4 und die
Diode D1 aktiv. Die Schalter T1, T2, T3, T5 und T6 sind
ständig geöffnet. Es ergibt sich somit eine Konfiguration
wie sie in Fig. 8 dargestellt ist. Strang 1 und Strang 3
der Drehstrommaschine sind dabei in Reihe geschaltet und
bilden eine Induktivität, die die Induktivität L nach Fig.
6 ersetzen kann. Der Schalter TT4 stellt den Schalter T nach
Fig. 6 dar. Die Diode D1 entspricht der Diode D und der
Kondensatorzwischenspeicher KZS entspricht nun dem
Kondensator C nach Fig. 6, der an der höheren Spannung U2
liegt.
Anstelle des Schalters T4 und der Diode D1 könnte auch der
Schalter T5 und die Diode D2 verwendet werden, wodurch sich
eine Reihenschaltung von Strang 2 und Strang 3 ergäbe. Durch
Anschluß des Schalters T7 an eine anderen Phase der
Drehstrommaschine können andere Kombinationen eingestellt
werden, wodurch im Prinzip verschiedene Induktivitäten
einstellbar sind, die zu unterschiedlichen
Spannungserhöhungen am Ausgang des Hochsetzstellers führen.
Ein derart aufgebauter Hochsetzsteller ist zwar nicht
potentialtrennend, dies ist jedoch auch nicht erforderlich,
sofern die Spannung U2 die am Kondensatorzwischenkreis liegt
unter 65 Volt bleibt. Sollen am Zwischenkreiskondensator
höhere Spannungen anliegen, muß eine zweipolige Trennung der
12 Volt Batterie B1 vom Rest des Bordnetzes BN während des
Ladevorganges erfolgen und der zweipolig trennbare Anschluß
der Batterie B1 am Pulswechselrichter muß entsprechend der
Schaltung nach Fig. 9 ausgestaltet werden. Im Unterschied
zur Schaltungsanordnung nach Fig. 7 ist ein zusätzlicher
Schalter (Transistor) T8 vorhanden, der den Minusanschluß
der 12 Volt Batterie B1 vom Pulswechselrichter abtrennen
kann.
Zur Ladung des Zwischenkreiskondensators KZS über den.
Pulswechselrichter PWR auf eine Spannung, die höher ist als
die übliche Bordnetzspannung werden nur die Bauelemente
verwendet, die ohnehin vorhanden sind. Zusätzlich wird je
nach Aufwand nur ein bzw. zwei (bei notwendiger
Potentialtrennung) Schalter bzw. Transistoren benötigt. Die
Verwendung der Induktivität der Stränge der
Die Ausführungsbeispiele befassen sich zwar mit der Ladung
eines Zwischenkreiskondensators bei einem Kurbelwellen-
Starter-Generator (KSG), die Erfindung ist jedoch nicht auf
ein solches System beschränkt, sondern kann generell für die
Ladung von Kondensatoren eingesetzt werden.
Claims (10)
1. Einrichtung zur Ladung eines Kondensators, insbesonders
eines Kondensators oder eines
Kondensatorzwischenspeichers bei einer Generatoranordnung
in einem Fahrzeugbordnetz, in dem der Kondensator mit
einem von einer Spannungsquelle, insbesonders vom
Generator versorgten Gleichspannungswandler in Verbindung
steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator direkt
mit dem Gleichspannungswandler verbunden ist und dieser
so geregelt wird, daß er dem Kondensator einen zeitlich
konstanten Strom oder eine zeitlich konstante Leitung
zuführt.
2. Einrichtung zur Ladung eines Kondensators nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die Generatoranordnung
eine elektrische Maschine ist, die als Starter-/Generator
arbeitet und über eine Pulswechselrichterbrücke mit dem
Kondensator oder dem Kondensatorzwischenspeicher und dem
Gleichspannungswandler in Verbindung steht und über einen
Schalter SCH bei Generatorbetrieb mit dem Bordnetz BN
verbindbar ist.
3. Einrichtung zur Ladung eines Kondensators nach Anspruch 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator als
Startspeicher dient und bei Starterbetrieb seine
elektrische Leistung über die Pulswechselrichterbrücke
in die als Starter arbeitende elektrische Maschine abgibt
und diese in Rotation versetzt.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Generator ein
Kurbelwellen-Starter-Generator ist, der direkt mit der
Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine in Verbindung steht
und von dieser im Generatorbetrieb direkt angetrieben
wird um im Starterbetrieb diese in Rotation versetzt.
5. Einrichtung zur Ladung eines Kondensators nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spannung des Startspeichers etwa der Bordnetzspannung
entspricht.
6. Einrichtung zur Ladung eins Kondensators nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spannung des Startspeichers deutlich höher ist als die
Bordnetzspannung und die höhere Spannung vom Generator
über die Pulswechselrichterbrücke geliefert wird, wobei
der Kondensatorzwischenspeicher sowohl mit der
Pulswechselrichterbrücke als auch über einen Schalter SCH
mit dem auf höherer Spannung liegenden Anschluß des
Gleichspannungswandlers verbunden ist.
7. Einrichtung zur Ladung eines Kondensators nach einem der
vorhergehenden Anspüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gleichspannungswandler als Hochsetzsteller arbeitet.
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß als Induktivität für den
Hochsetzsteller wenigstens eine Phasenwicklung des
Generators verwendet wird, wobei die Zuschaltung der
Phasenwicklung durch Ansteuerung wenigstens eines dem
Pulswechselrichters zugeordneten Transistors erfolgt.
9. Einrichtung zur Ladung eines Kondensators nach Anspruch
8, dadurch gekennzeichnet, daß der Pülswechselrichter 6
Pulswechselrichterelemente umfaßt, die jeweils einen
Transistor und eine Diode aufweisen und jeweils die
Verbindungspunkte zweier in Serie liegender
Pulswechselrichterelemente mit einem Strang des
Generators (Asynchronmaschine) verbunden sind und daß
eine Batterie mittels eines Schalters T7 parallel zu
wenigstens einem Pulswechselrichterelement schaltbar ist.
10. Einrichtung zur Ladung eines Kondensators nach Anspruch
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen
dem negativen Pol der Batterie und der Masseseite der
Pulswechslerrichterelemente mittels eines Schalters T8
auftrennbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19903427A DE19903427A1 (de) | 1999-01-29 | 1999-01-29 | Einrichtung zur Ladung eines Kondensators |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19903427A DE19903427A1 (de) | 1999-01-29 | 1999-01-29 | Einrichtung zur Ladung eines Kondensators |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19903427A1 true DE19903427A1 (de) | 2000-08-03 |
Family
ID=7895699
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19903427A Withdrawn DE19903427A1 (de) | 1999-01-29 | 1999-01-29 | Einrichtung zur Ladung eines Kondensators |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19903427A1 (de) |
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