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DE19902027A1 - Anordnung zur Installation von sanitären, nicht wasserführenden Ausstattungsarmaturen - Google Patents

Anordnung zur Installation von sanitären, nicht wasserführenden Ausstattungsarmaturen

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Publication number
DE19902027A1
DE19902027A1 DE1999102027 DE19902027A DE19902027A1 DE 19902027 A1 DE19902027 A1 DE 19902027A1 DE 1999102027 DE1999102027 DE 1999102027 DE 19902027 A DE19902027 A DE 19902027A DE 19902027 A1 DE19902027 A1 DE 19902027A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
support
toilet
arrangement according
base element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999102027
Other languages
English (en)
Inventor
Jens Fankhaenel
Rolf Joska
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GGT GES fur GERONTOTECHNIK MB
Original Assignee
GGT GES fur GERONTOTECHNIK MB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GGT GES fur GERONTOTECHNIK MB filed Critical GGT GES fur GERONTOTECHNIK MB
Priority to DE1999102027 priority Critical patent/DE19902027A1/de
Publication of DE19902027A1 publication Critical patent/DE19902027A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K1/00Wash-stands; Appurtenances therefor
    • A47K1/08Accessories for toilet tables, e.g. glass plates, supports therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Abstract

Um eine Anordnung zur Installation von sanitären, nicht wasserführenden Ausstattungsarmaturen in Badezimmern, WC oder dergleichen Räumen, die mit Wasser führenden Sanitäreinrichtungen (1) ausgestattet sind, wobei die wasserführenden Sanitäreinrichtungen (1) mit geeigneten Befestigungsmitteln (2) an Wand- oder Bodenflächen (3, 4) befestigt sind, zu schaffen, die eine Installation ohne Beschädigung von Wand- oder Bodenflächen ermöglicht, wird vorgeschlagen, daß mindestens ein Grundelement (5) vorgesehen ist, das als sanitäre, nicht wasserführende Ausstattungsarmatur ausgebildet ist und/oder an dem solche Ausstattungsarmaturen befestigt sind, und daß das Grundelement (5) mit den gleichen Befestigungsmitteln (2) und an den gleichen Befestigungsstellen an Wand- oder Bodenflächen (3, 4) (mittelbar oder unmittelbar) befestigt ist, mittels derer die wasserführenden Sanitäreinrichtungen (1) an Wand-oder Bodenflächen (3, 4) befestigt sind.

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Installation von sanitären, nicht wasserführenden Ausstattungsarmaturen in Badezimmern, WC oder dergleichen Räumen, die mit wasserführenden Sanitäreinrichtungen ausgestattet sind, wobei die wasserführenden Sanitäreinrichtungen mit geeigneten Befestigungsmitteln an Wand- oder Bodenflächen befestigt sind.
Im Stand der Technik ist bekannt, sanitäre Ausstattungsarmaturen in Badezimmern, WC oder dergleichen Räumen, insbesondere auch Nasszellen, in der Weise anzubringen, daß entweder ein Träger oder eine Trageinrichtung an einer Wandfläche mittels Schrauben und Dübel befestigt wird und an diesem Träger Ausstattungsarmaturen befestigt werden. Alternativ ist es auch üblich, daß die Ausstattungsarmaturen jeweils separat mittels mehrerer Schrauben- und Dübelkombinationen an entsprechenden Wandflächen oder dergleichen fixiert werden. Diese Anordnung und Anbringung ist insofern nachteilig, als eine Beschädigung der üblicherweise gefliesten Wand- oder Bodenflächen zur Befestigung der sanitären Ausstattungsarmaturen erforderlich ist. Dies ist häufig unerwünscht, da dann, wenn beispielsweise in gemieteten Räumen eine Vielzahl von Lochungen in gefliesten Bereichen vorgesehen werden müssen, später nach der Entfernung der entsprechenden Armaturen optisch unschöne Lochungen zurückbleiben, die nur sehr aufwendig, beispielsweise durch Neuverfliesung, beseitigt werden können. Darüber hinaus ist der Installationsaufwand erheblich, weil insbesondere das Einbringen von Dübeln in geflieste Flächen mit durchaus erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung gattungsgemäßer Art zu schaffen, die eine Installation ohne Beschädigung von Wand- oder Bodenflächen ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß mindestens ein Grundelement vorgesehen ist, das als sanitäre, nicht wasserführende Ausstattungsarmatur ausgebildet ist und/oder an dem solche Ausstattungsarmaturen befestigt sind, und daß das Grundelement mit den gleichen Befestigungsmitteln und an den gleichen Befestigungsstellen an Wand- oder Bodenflächen (mittelbar oder unmittelbar) befestigt ist, mittels derer die wasserführenden Sanitäreinrichtungen an Wand- oder Bodenflächen befestigt sind.
Gemäß der Erfindung ist mindestens ein Grundelement vorgesehen, welches entweder selbst schon die sanitäre, nicht wasserführende Ausstattungsarmatur ist, oder an dem in einfacher Weise, beispielsweise durch Klemmbefestigung, entsprechende Ausstattungsarmaturen oder Möbel (Spiegelschrank, Handtuchschrank) oder Beleuchtung oder Siffonabdeckung befestigt werden können. Das Gesamtsystem kann auch in Form eines modularen Baukastenprinzips ausgebildet sein. Um das Grundelement in dem entsprechenden Raum befestigen zu können, wird das Grundelement an dem betreffenden Gegenstand, beispielsweise einem Waschbecken, einem WC oder einem Bidet oder dergleichen wasserführenden Ausstattungselement in der Weise befestigt, daß die gleichen Befestigungsmittel und die gleichen Befestigungsstellen verwendet werden, mittels derer die wasserführende Sanitäreinrichtung in dem Raum befestigt ist. Die Befestigung kann in der Weise erfolgen, daß das Grundelement zwischen der Wand- oder Bodenfläche und der Sanitäreinrichtung mit dem entsprechenden Befestigungsbereich angeordnet wird und dann mit dem identischen Befestigungsmittel beide Teile an der Wand- oder Bodenfläche befestigt werden. Da aber häufig bei aus Keramik bestehenden Sanitäreinrichtungen eine satte Anlage an der Wand- oder Bodenfläche notwendig ist, um einen Ausbruch des Keramikmaterials zu vermeiden, ist bevorzugt vorgesehen, daß die Sanitäreinrichtung unmittelbar an der Wand- oder Bodenfläche anliegt und das Grundelement mit einem Befestigungsbereich über die Befestigungsstelle des Sanitäreinrichtungsgegenstandes gesetzt wird, so daß dann mit der gleichen Befestigungsschraube oder dergleichen sowohl die Sanitäreinrichtung als auch das Grundelement befestigt werden kann evtl. durch eine Kunststoffunterlegscheibe voneinander getrennt.
Die erfindungsgemäße Ausbildung hat zur Folge, daß eine zusätzliche Anordnung von Löchern in Wand- oder Bodenflächen unterbleiben kann, so daß das Installationssystem ohne Beschädigung von Wand- oder Bodenflächen installiert werden kann.
Inbesondere kann vorgesehen sein, daß das Grundelement unmittelbar oder mittelbar über am Grundelement befestigte Zusatzelemente an Wand- oder Bodenflächen abgestützt ist.
Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß die wasserführende Sanitäreinrichtung ein an einer vertikalen Wandung mit in die Wandung eindringenden Befestigungsmitteln befestigtes Waschbecken ist, das in Einbaulage unterhalb der Waschbeckenausbildung Wandanlageflächen aufweist, die von den Befestigungsmitteln durchgriffen sind, und daß das Grundelement Stützwinkel, Stützlaschen oder dergleichen Stützteile aufweist, die von den gleichen Befestigungsmitteln durchgriffen sind.
Dabei ist bevorzugt vorgesehen, daß das Grundelement an den Stützwinkeln, Stützlaschen oder Stützteilen fixierte Stützen aufweist, die sich etwa vertikal gerichtet von der Befestigungsstelle bis nahe einer horizontalen Bodenfläche erstrecken und sich über großflächige Stützflächen an der Wandung abstützen, an der das Waschbecken befestigt ist.
Auch kann hierbei bevorzugt vorgesehen sein, daß das Grundelement an den Stützwinkeln und/oder an den Stützen gebildete Trägerelemente aufweisen, die im wesentlichen parallel zur Montagefläche des Waschbeckens verlaufen, um das Waschbecken seitlich herumgeführt sind und bis weit über das Waschbecken in Richtung nach vertikal oben geführt sind, wobei die Trägerelemente sich vorzugsweise mit ihren der Bodenfläche abgewandten Enden an der Montageebene abstützen. Das System könnte auch um Spiegelschränke herumgeführt werden.
Zudem kann vorgesehen sein, daß die Enden der Trägerelemente in Form eines parallel zur Montageebene geführten, die Enden verbindenden Bügels, ausgebildet sind, der sich vorzugsweise an der Montagefläche abstützt. Optimal ist hier auch ein zusätzlicher Befestigungspunkt (Schraube/Dübel) für die Wand vorgesehen, um Hebelkräfte abzufangen.
Eine alternative Weiterbildung wird darin gesehen, daß die wasserführende Sanitäreinrichtung ein Stand-WC oder -Bidet oder ein Hänge-WC oder -Bidet ist, welches mit in die Aufstandsfläche oder die vertikale Montagefläche eindringenden Befestigungsmitteln befestigt ist, und daß das Grundelement Stützwinkel, Stützlaschen oder dergleichen Stützteile aufweist, die von den gleichen Befestigungsmitteln durchgriffen sind.
Dabei ist bevorzugt vorgesehen, daß das Grundelement an den Stützwinkeln, Stützlaschen oder Stützteilen befestigte Stützen aufweist, die etwa orthogonal oder parallel zu einer hinter dem montierten WC oder Bidet befindlichen Wandfläche und anschließend parallel zur Wandfläche vertikal nach oben geführt sind, vorzugsweise bis über eine wandseitig installierte Spülbetätigung des WC.
Auch kann vorgesehen sein, daß die nach oben geführten Stützen über einen Bügel verbunden sind.
Zudem kann hierbei vorgesehen sein, daß die nach oben geführten Stützen und/oder der Bügel an die hinter dem WC oder Bidet befindliche Wandfläche angelegt sind.
In Ausnahmefällen kann auch vorgesehen sein, daß die Stütze und/oder der Bügel mittels eines Befestigungsteils an der Wandfläche befestigt ist, insbesondere geklebt oder auch mittels Schraube und Dübel.
Hierbei ist zwar eine zusätzliche Lochung in die entsprechende Wandfläche einzubringen, um einen Dübel zu setzen, jedoch ist selbst bei einer Vielzahl von in dem Grundelement befestigten Ausstattungsarmaturen nur die Ausbildung eines Bohrloches zum Einbringen des Dübels erforderlich.
Bei einer Klebverbindung kann auf eine solche Dübelanordnung zudem noch verzichtet werden.
Bevorzugt kann auch vorgesehen sein, daß das Grundelement, insbesondere die Stützen, Träger für trockene Ausstattungsarmaturen ist und/oder Träger von ausschwenkbaren Arm- oder Handstützen. Auch die Halterung von Schränken/Behältern zur Aufbewahrung von Reinigungsmitteln ist möglich.
Eine weitere alternative Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die wasserführende Sanitäreinrichtung ein WC mit einem WC-Deckel ist, der im in Gebrauchslage hinteren wandnahen Endbereich mittels einen Flansch des WC durchsetzenden Befestigungsmitteln am WC befestigt ist, daß ein Grundelement vorgesehen ist, das als sanitäre, nicht wasserführende Ausstattungsarmatur ausgebildet ist und/oder an dem solche Ausstattungs­ armaturen befestigt sind, und daß das Grundelement mit den gleichen Befestigungsmitteln und an den gleichen Befestigungsstellen an dem WC befestigt ist, mittels derer der Deckel am WC befestigt ist.
Hierbei kann vorgesehen sein, daß das Grundelement unmittelbar oder mittelbar über am Grundelement befestigte Zusatzelemente an der Aufstandsfläche des WC bzw. an der unter dem WC befindlichen Bodenfläche und/oder an einer hinter dem WC befindlichen Wandfläche abgestützt ist.
Zudem kann vorgesehen sein, daß das Grundelement Stützwinkel, Stützlaschen oder dergleichen Stützteile aufweist, die von den Deckel-Befestigungsmitteln durchgriffen sind.
Schließlich kann vorgesehen sein, daß das Grundelement einen die Stützwinkel, Stützlaschen oder Stützteile verbindenden Bügel aufweist, der vertikal nach oben, den Rand des WC umgreifend gerichtet ist, und daß am Flügel Armstützen vorzugsweise schwenkbeweglich befestigt sind, die über Standfüße in der Gebrauchslage auf der Aufstandsebene abgestützt sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform in isometrischer Ansicht;
Fig. 2 desgleichen von schräg unten gesehen;
Fig. 3 eine Ansicht etwa parallel zur Montageebene ge­ sehen;
Fig. 4 eine Variante in der Ansicht gemäß Fig. 1;
Fig. 5 eine weitere Variante in ähnlicher Darstellung;
Fig. 6 eine weitere Variante in ähnlicher Darstellung.
Bei sämtlichen Ausführungsformen ist eine Anordnung zur Installation von sanitären, nicht wasserführenden Aus­ stattungsarmaturen in Badezimmern, Toiletten oder dergleichen Räumen gezeigt, wobei die entsprechenden Räume mit wasserführenden Sanitäreinrichtungen ausge­ stattet sind. Die wasserführenden Sanitäreinrichtungen sind mit 1 bezeichnet. Diese wasserführenden Sanitär­ einrichtungen sind mit geeigneten Befestigungsmitteln 2 an Wandflächen 3 oder Bodenflächen 4 befestigt.
Bei den Ausführungsformen gemäß Fig. 1 bis 5 ist ein Grundelement 5 vorgesehen, das als sanitäre, nicht wasserführende Ausstattungsarmatur ausgebildet ist oder an dem solche Ausstattungsarmaturen befestigt sind. Das Grundelement 5 ist mit den gleichen Befestigungsmitteln 2 an gleichen Befestigungsstellen an Wand- oder Bodenflächen 3, 4 befestigt, mittels derer die wasser­ führenden Sanitäreinrichtungen 1 an Wand- oder Boden­ flächen 3, 4 befestigt sind. Dabei ist das Grundelement 5 unmittelbar oder mittelbar über am Grundelement 5 befestigte Zusatzelemente, die auch einstückig mit dem Grundelement 5 ausgebildet sein können, an Wand- oder Bodenflächen abgestützt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 ist die wasserführende Sanitäreinrichtung 1 einen an einer vertikalen Wandung 3 mit in die Wandung eindringenden Befestigungsmitteln 2 befestigtes Waschbecken, das in der Einbaulage unterhalb der Waschbeckenausbildung Wandanlageflächen 6 aufweist, die von den Befestigungsmitteln 2 an entsprechenden Lochungsbereichen durchgriffen sind. Das Grundelement 5 ist über Stützwinkel oder dergleichen Stützteile 7 befestigt, wobei die Stützteile 7 von den gleichen Befestigungsmitteln 2 durchgriffen sind. Das Grundelement 5 weist an den Stützwinkeln oder Stützlaschen oder -teilen 7 fixierte Stützen auf, die sich etwa vertikal gerichtet von der Befestigungsstelle (bei 2) bis nahe einer horizontalen Bodenfläche 4 erstrecken und über großflächige Stützflächen 8 an der Wandung 3 abgestützt sind, an der auch das Waschbecken (1) befestigt ist. Zusätzlich weist das Grundelement 5 an den Stützen ausgebildete Trägerelemente 9 auf, die im wesentlichen parallel zur Montagefläche des Waschbeckens verlaufen und um das Waschbecken seitlich herumgeführt (an beiden Seiten) sowie sich bis weit über das Waschbecken in Richtung nach vertikal oben zur Deckenfläche hin geführt sind. Die Trägerelemente 9 stützen sich mit ihren der Bodenfläche 4 abgewandten Enden an der Montageebene 3 ab. Dabei sind die Enden der Trägerelemente 9 in Form eines parallel zur Montageebene geführten, die Enden verbindenden Bügels 10 ausgebildet, der sich vorzugsweise an der Montagefläche 3 abstützt. Dieser Bereich kann beispielsweise zur Befestigung eines Spiegels 11 dienen (oder auch eines Spiegelschrankes, oder einer Beleuchtung).
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist die wasserführende Sanitäreinrichtung ein Stand-WC, welches mit in die Aufstandsfläche 4 eindringenden Befestigungs­ mitteln 2 befestigt ist. Das Grundelement 5 weist wiederum Stützwinkel oder Laschen 7 auf, die von den gleichen Befestigungsmitteln 2 durchgriffen sind, mittels derer das WC an der Bodenfläche 4 fixiert ist. Das Grundelement 5 weist an den Stützwinkeln bzw. Laschen 7 befestigte Stützen auf, die etwa orthogonal (Ausführungsform nach Fig. 4) oder parallel zu (Ausführungsform nach Fig. 5) einer hinter dem montierten WC befindlichen Wandfläche 3 und anschließend parallel zur Wandfläche vertikal nach oben geführt sind, vorzugsweise bis über eine wandseitig installierte Spül­ betätigung 12 für das WC. Die nach oben geführten Stützen 9 sind über einen Bügel 10 verbunden, der an die hinter dem WC befindliche Wandfläche 3 angelegt ist. Gegebenenfalls kann der Bügel 10 mittels eines Befestigungsteiles 13 an der Wandfläche 3 befestigt werden. Dazu ist beispielsweise eine Klebverbindung oder auch eine Verbindung mittels Dübel und Schraube möglich.
Das Grundelement 5 ist dabei Träger für trockene Ausstattungsarmaturen oder auch Träger von ausschwenkbaren Arm- oder Handstützen 14, die schwenkbe­ weglich an den Stützen 9 des Grundelementes 5 fixiert sind. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 ist anstelle der bodenseitig Befestigung des WC eine wandseitige Befestigung des WC vorgesehen.
Bei der Ausbildung nach Fig. 6 ist die wasserführende Sanitäreinrichtung 1 ein WC mit einem WC-Deckel 15, der im in Gebrauchslage hinteren, wandnahen Bereich der in der Zeichnung vorderseitig ersichtlich ist, mittels Schrauben am WC befestigt, die einen Flansch 6 des WC durchsetzen. Das Grundelement 5 ist mit den gleichen Befestigungsmitteln, die bei 2 in gestrichelten Linien angedeutet sind, an dem WC befestigt, so daß also die Befestigung des Deckels 15 gleichzeitig die Befestigung des Grundelementes 5 ist.
Im Ausführungsbeispiel ist das Grundelement 5 über am Grundelement 5 befestigte Zusatzelemente an der Auf­ standsfläche abgestützt. Dazu weist das Grundelement einen die Stützteile verbindenden Bügel 10 auf, der nach oben, den Rand des WC umgreifend gerichtet ist, wobei an dem Bügel 10 Armstützen 14 schwenkbeweglich befestigt sind, die über Standfüße 17 in der Gebrauchslage auf der Aufstandsebene 4 abgestützt sind.
In der Zeichnungsfigur 6 ist links in überdeckender Anordnung die Darstellung der ausgeschwenkten und der eingeschwenkten Armstütze gezeigt.
Allen Lösungen gemeinsam ist, daß keine oder nur wenige zusätzliche Befestigungselemente benötigt werden, die eine Beschädigung von Wand- oder Bodenflächen erforderlich machen würden.
Im Prinzip kann die erfindungsgemäße Anordnung ohne Beschädigung von Wand- und Bodenflächen installiert werden, wozu lediglich die schon vorhandenen Befestigungsbereiche der entsprechenden Sanitäreinrichtungen 1 genutzt werden.
Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.

Claims (16)

1. Anordnung zur Installation von sanitären, nicht wasserführenden Ausstattungsarmaturen in Badezimmern, WC oder dergleichen Räumen, die mit wasserführenden Sanitäreinrichtungen (1) ausgestattet sind, wobei die wasserführenden Sanitäreinrichtungen (1) mit geeigneten Befestigungsmitteln (2) an Wand- oder Bodenflächen (3, 4) befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Grundelement (5) vorgesehen ist, das als sanitäre, nicht wasserführende Ausstattungsarmatur ausgebildet ist und/oder an dem solche Ausstattungsarmaturen befestigt sind, und daß das Grundelement (5) mit den gleichen Befestigungsmitteln (2) und an den gleichen Befestigungsstellen an Wand- oder Bodenflächen (3, 4) (mittelbar oder unmittelbar) befestigt ist, mittels derer die wasserführenden Sanitäreinrichtungen (1) an Wand- oder Bodenflächen (3, 4) befestigt sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundelement (5) unmittelbar oder mittelbar über am Grundelement (5) befestigte Zusatzelemente an Wand-oder Bodenflächen (3, 4) abgestützt ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserführende Sanitäreinrichtung (1) ein an einer vertikalen Wandung (3) mit in die Wandung eindringenden Befestigungsmitteln (2) befestigtes Waschbecken ist, das in Einbaulage unterhalb der Waschbeckenausbildung Wandanlageflächen (6) aufweist, die von den Befestigungsmitteln (2) durchgriffen sind, und daß das Grundelement (5) Stützwinkel, Stützlaschen oder dergleichen Stützteile (7) aufweist, die von den gleichen Befestigungsmitteln (2) durchgriffen sind.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundelement (5) an den Stützwinkeln, Stützlaschen oder Stützteilen (7) fixierte Stützen aufweist, die sich etwa vertikal gerichtet von der Befestigungsstelle bis nahe einer horizontalen Bodenfläche (4) erstrecken und sich über großflächige Stützflächen (8) an der Wandung (3) abstützen, an der das Waschbecken befestigt ist.
5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundelement (5) an den Stützwinkeln (7) und/oder an den Stützen gebildete Trägerelemente (9) aufweisen, die im wesentlichen parallel zur Montagefläche des Waschbeckens verlaufen, um das Waschbecken seitlich herumgeführt sind und bis weit über das Waschbecken in Richtung nach vertikal oben geführt sind, wobei die Trägerelemente (9) sich vorzugsweise mit ihren der Bodenfläche abgewandten Enden an der Montageebene (3) abstützen.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Trägerelemente (9) in Form eines parallel zur Montageebene geführten, die Enden verbindenden Bügels (10), ausgebildet sind, der sich vorzugsweise an der Montagefläche (3) abstützt.
7. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserführende Sanitäreinrichtung (1) ein Stand-WC oder -Bidet oder ein Hänge-WC oder -Bidet ist, welches mit in die Aufstandsfläche (4) oder dier vertikale Montagefläche (3) eindringenden Befestigungsmitteln (2) befestigt ist, und daß das Grundelement (5) Stützwinkel, Stützlaschen oder dergleichen Stützteile (7) aufweist, die von den gleichen Befestigungsmitteln (2) durchgriffen sind.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundelement (5) an den Stützwinkeln, Stützlaschen oder Stützteilen (7) befestigte Stützen aufweist, die etwa orthogonal oder parallel zu einer hinter dem montierten WC oder Bidet befindlichen Wandfläche (3) und anschließend parallel zur Wandfläche (3) vertikal nach oben geführt sind, vorzugsweise bis über eine wandseitig installierte Spülbetätigung (12) des WC.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die nach oben geführten Stützen über einen Bügel (10) verbunden sind.
10. Anordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die nach oben geführten Stützen und/oder der Bügel (10) an die hinter dem WC oder Bidet befindliche Wandfläche (3) angelegt sind.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze und/oder der Bügel (10) mittels eines Befestigungsteils (13) an der Wandfläche (3) befestigt ist, insbesondere geklebt oder auch mittels Schraube und Dübel.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundelement (5), insbesondere die Stützen, Träger für trockene Ausstattungsarmaturen ist und/oder Träger von ausschwenkbaren Arm- oder Handstützen (14).
13. Anordnung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserführende Sanitäreinrichtung (1) ein WC mit einem WC-Deckel (5) ist, der im in Gebrauchslage hinteren wandnahen Endbereich mittels einen Flansch (16) des WC durchsetzenden Befestigungsmitteln (2) am WC befestigt ist, daß ein Grundelement (5) vorgesehen ist, das als sanitäre, nicht wasserführende Ausstattungsarmatur ausgebildet ist und/oder an dem solche Ausstattungs­ armaturen befestigt sind, und daß das Grundelement (5) mit den gleichen Befestigungsmitteln (2) und an den gleichen Befestigungsstellen an dem WC befestigt ist, mittels derer der Deckel (15) am WC befestigt ist.
14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundelement (5) unmittelbar oder mittelbar über am Grundelement befestigte Zusatzelemente an der Aufstandsfläche (4) des WC bzw. an der unter dem WC befindlichen Bodenfläche (4) und/oder an einer hinter dem WC befindlichen Wandfläche (3) abgestützt ist.
15. Anordnung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundelement (5) Stützwinkel, Stützlaschen oder dergleichen Stützteile (7) aufweist, die von den Deckel-Befestigungsmitteln (2) durchgriffen sind.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundelement (5) einen die Stützwinkel, Stützlaschen oder Stützteile (7) verbindenden Bügel (5) aufweist, der vertikal nach oben, den Rand des WC umgreifend gerichtet ist, und daß am Flügel Armstützen (14) vorzugsweise schwenkbeweglich befestigt sind, die über Standfüße (17) in der Gebrauchslage auf der Aufstandsebene (4) abgestützt sind.
DE1999102027 1999-01-20 1999-01-20 Anordnung zur Installation von sanitären, nicht wasserführenden Ausstattungsarmaturen Withdrawn DE19902027A1 (de)

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