DE19902721A1 - Verfahren zur Herstellung von Hörsaalgestühlen und Hörsaalgestühl - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Hörsaalgestühlen und HörsaalgestühlInfo
- Publication number
- DE19902721A1 DE19902721A1 DE1999102721 DE19902721A DE19902721A1 DE 19902721 A1 DE19902721 A1 DE 19902721A1 DE 1999102721 DE1999102721 DE 1999102721 DE 19902721 A DE19902721 A DE 19902721A DE 19902721 A1 DE19902721 A1 DE 19902721A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- seat
- determined
- chair
- backrest
- height
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims abstract description 16
- 210000004705 lumbosacral region Anatomy 0.000 claims description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 3
- 210000004197 pelvis Anatomy 0.000 claims description 3
- 208000007623 Lordosis Diseases 0.000 claims description 2
- 210000001217 buttock Anatomy 0.000 claims description 2
- 238000005259 measurement Methods 0.000 claims 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims 1
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 2
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 1
- 210000003127 knee Anatomy 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000035900 sweating Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C1/00—Chairs adapted for special purposes
- A47C1/12—Theatre, auditorium or similar chairs
- A47C1/121—Theatre, auditorium or similar chairs having tipping-up seats
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Dentistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Special Chairs (AREA)
Abstract
Verfahren zur Herstellung von Hörsaalstühlen mit in Reihen (2) hintereinander angeordneten Tisch- und Stuhleinheiten (4, 6, 7), wobei zur besseren Erzielung einer ermüdungsfreien und bequemen Arbeitshaltung die Abmessungen des Gestühls mindestens zum Teil in Abhängigkeit vom Körperbau, insbesondere von der Körpergröße und -masse, einer vorbestimmten Benutzergruppe bestimmt werden.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Hör
saalgestühlen mit in Reihen hintereinander angeordneten Tisch- und
Stuhleinheiten.
Hörsaalgestühle stellen die üblichen Arbeitsplätze von Studierenden dar.
Wie alle Arbeitsplätze sollten diese so gestaltet sein, daß ein ermüdungs
freies Arbeiten möglich ist. Darunter fällt zum einen das reine Zuhören
und zum anderen aber auch das Notieren des Gehörten, also eine
Schreibtätigkeit.
Bei bekannten Verfahren zur Herstellung von Hörsaalgestühlen sind diese
Aspekte bisher nur ungenügend berücksichtigt worden. Insbesondere sind
die Abmessungen des Gestühls verhältnismäßig willkürlich gewählt und
allenfalls an den durchschnittlichen Körperbau der Bevölkerung angepaßt
worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs ge
nannten Art so weiterzubilden, daß die Anforderungen an ein Hörsaalge
stühl besser erfüllt werden. Außerdem soll ein Hörsaalgestühl angegeben
werden, welches die Anforderungen besser erfüllt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Abmessungen des Gestühls,
insbesondere der Sitz- und Lehnenflächen, mindestens zum Teil in Ab
hängigkeit vom Körperbau, insbesondere von der Körpergröße und
-masse, einer vorbestimmten Benutzergruppe bestimmt werden.
Erfindungsgemäß ist also vorgesehen, die Abmessungen des Hörsaalge
stühls nicht am durchschnittlichen Körperbau der Gesamtbevölkerung zu
orientieren, sondern hier genauer zu spezifizieren. Insbesondere wird er
findungsgemäß darauf geachtet, für welche Benutzergruppe das Hörsaal
gestühl bestimmt ist. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren kann so ein
Hörsaalgestühl geschaffen werden, welches von den oben genannten An
forderungen her besser an die Benutzer angepaßt ist. Die Abmessungen
des Hörsaalgestühls können dadurch so gewählt werden, daß das Hör
saalgestühl für die überwiegende Mehrheit der Benutzer ein ermüdungs
freies und bequemes Arbeiten ermöglicht.
Neben den Abmessungen des Gestühls wie Sitzhöhe, Sitztiefe, Sitzbreite,
Tischhöhe, Lehnenhöhe und Lehnenbreite kann nach einer weiteren Aus
gestaltung der Erfindung zusätzlich die Konturierung der Sitz- und Leh
nenflächen in Längs- und/oder Querrichtung in Abhängigkeit vom Kör
perbau einer vorbestimmten Benutzergruppe bestimmt werden. Die Eigen
schaften des Hörsaalgestühls werden dadurch weiter verbessert und das
Arbeiten auf dem Hörsaalgestühl noch ermüdungsfreier und bequemer.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden zusätzlich Nei
gungswinkel des Gestühls in Abhängigkeit vom Körperbau einer vorbe
stimmten Benutzergruppe bestimmt. Damit werden die Eigenschaften des
Gestühls noch weiter verbessert.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden bei einer unein
heitlichen Benutzergruppe Innenmaße nach der 95. Perzentile derjenigen
Benutzerteilgruppe mit den größten entsprechenden Körpermaßen be
stimmt. Auf diese Weise wird die Anpassung des Hörsaalgestühls an die
Benutzerteilgruppe mit den größten entsprechenden Körpermaßen weiter
verbessert, und zwar ohne Einschränkungen für die anderen Benutzerteil
gruppen, da eine Vergrößerung der Innenmaße keine Nachteile für diese
übrigen Benutzerteilgruppen hat.
Ein Innenmaß ist beispielsweise die freie Kniehöhe unterhalb des hochge
klappten Tisches. Diese kann an die 95. Perzentile männlich angepaßt
werden, ohne gravierende Nachteile für besonders kleine Mitglieder der
weiblichen Benutzerteilgruppe.
Entsprechend werden nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
bei einer uneinheitlichen Benutzergruppe Außenmaße nach der 5. Per
zentile derjenigen Benutzerteilgruppe mit den kleinsten entsprechenden
Körpermaßen bestimmt. Hierdurch wird eine Verbesserung der Anpas
sung des Hörsaalgestühls an besonders kleine Benutzer erreicht. Die da
durch bewirkten Nachteile für die übrigen Benutzer, insbesondere für Be
nutzer mit besonders großen entsprechenden Körpermaßen sind demge
genüber akzeptabel.
So kann beispielsweise die Sitztiefe an die 5. Perzentile weiblich angepaßt
sein, so daß nur für 5% der weiblichen Benutzerteilgruppe die Sitztiefe
noch zu groß ist. Entsprechend werden zwar größere Benutzer, insbeson
dere besonders große männliche Benutzer, nur teilweise durch die Sitzflä
che abgestützt. Dies ist aber eher akzeptabel als eine zu große Sitztiefe für
einen größeren Anteil der gesamten Benutzergruppe.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden bei einer unein
heitlichen Benutzergruppe freie Maße wie die Vorwölbung der Lenden
lordose oder die Tischhöhe nach dem Durchschnitt der 50. Perzentilen al
ler Benutzerteilgruppen bestimmt. Damit wird für die Mitglieder aller Be
nutzergruppen eine akzeptable Anpassung erreicht.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden die Sitzfläche
und die Tischfläche einer jeden Einheit einander überlappend gewählt.
Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß bei Benutzung der Tischfläche
zum Schreiben die Rückenlehne des Hörsaalgestühls wirksam werden
kann und den Schreibenden sinnvoll abstützt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden Sitz- und Tisch
fläche hochklappbar gewählt. Trotz Überlappung beider Elemente wird
hierdurch gewährleistet, daß zwischen den Reihen ausreichend Freiraum
verbleibt, um ein bequemes Einnehmen der Arbeitsplätze zu ermöglichen.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird die Breite der Sitz
fläche zur vorderen Sitzkante hin zunehmend gewählt. Durch diese Aus
gestaltung wird eine bequeme Körperhaltung mit leicht geöffneten Schen
keln gefördert und unterstützt.
Ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestelltes Hörsaalgestühl
kann nach einer Ausgestaltung der Erfindung dadurch weitergebildet sein,
daß Sitz- und/oder Lehnenflächen als einfache Platte oder Schale ausge
bildet und mindestens bereichsweise mit einer Mikroperforation versehen
sind. Es hat sich herausgestellt, daß hierdurch eine besonders gute
Feuchtigkeitsabfuhr bewirkt werden kann. Die Perforationen ermöglichen
eine Feuchtigkeitsabfuhr durch die Platte oder Schale hindurch. Die
Feuchtigkeitsabfuhr weist dadurch einen großen Wert auf, so daß sich ein
gutes Mikroklima ergibt.
Bevorzugt wird eine Holzplatte mit entsprechenden Bohrungen verwendet.
Eine solche Ausgestaltung der Sitz- und/oder Lehnenflächen ist auch un
abhängig vom erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren einsetzbar und
vorteilhaft.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind zumindest in den
Hauptschwitzzonen wie Gesäßbereich und Becken-/Lendenwirbelbereich
Mikroperforationen vorgesehen. Damit kann durch relativ geringen Auf
wand ein gutes Mikroklima geschaffen werden.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung beträgt der Perforations
grad, das ist der Anteil der Lochfläche an der Gesamtfläche des Perforati
onsbereichs, ca. 20%. Dabei können die Perforationen bevorzugt einen
Durchmesser von ca. 3 mm und einen Rasterabstand von ca. 6 mm auf
weisen. Diese Werte haben sich für eine Feuchtigkeitsabfuhr als beson
ders geeignet herausgestellt.
Ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gestaltetes Hörsaalgestühl
ist als Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt und wird nachfol
gend beschrieben. In schematischer Darstellung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Hörsaalgestühls
und
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer Sitzfläche eines erfin
dungsgemäßen Hörsaalgestühls.
Auf einem mehrfach gestuften Hörsaalboden 1 sind mehrere Tisch- und
Stuhleinheiten 2 in Reihen hintereinander angeordnet. Die nebeneinander
angeordneten Tisch- und Stuhleinheiten können dabei in üblicher Weise
miteinander verbunden oder einstückig ausgebildet sein. Gezeigt ist in
Fig. 1 der Tischteil einer vorderen Reihe und der Stuhlteil einer dahinter
liegenden Reihe.
Der Tischteil umfaßt an einer vertikalen Stütze 3 eine gemäß Pfeil I hoch
klappbare Tischplatte 4, die in hochgeklapptem Zustand nahe an der
Stütze 3 liegt und parallel zu dieser verläuft. In herabgeklapptem Zustand
ist die Tischplatte 4 zu ihrer Vorderkante 5 hin leicht nach unten geneigt,
vorzugsweise um einen Winkel α von ca. 10°.
Der Stuhlteil ist an der dem Tischteil abgewandten Seite der Stütze 3 an
geordnet und umfaßt eine Rückenlehne 6 und eine Sitzplatte 7. Die Sitz
platte 7 ist an zwei Auslegearmen 8 der Stütze 3 gemäß Pfeil II hoch
klappbar angelenkt. Die Rückenlehne 6 ist ebenfalls zwischen den beiden
Auslegearmen 8 festgelegt. Wie man sieht, weist die Rückenlehne 6 eine
annähernd S-förmige Krümmung auf, mit einem im Beckenbereich zur
Sitzfläche hin gewölbten Krümmungsbogen. Die S-förmige Krümmung der
Rückenlehne 6 schafft einen ausreichenden Beinfreiraum für die hinter
der Stuhleinheit sitzende Person. Zusätzlich ist die Rückenlehne 6 auch in
Querrichtung konturiert. Ebenso ist die Sitzplatte 7 in Quer- und Längs
richtung konturiert. Die Breite der Sitzplatte 7 kann außerdem zu ihrer
Vorderkante 9 hin zunehmend ausgebildet sein. Die in Fig. 1 dargestellte
Absenkung des Hörsaalbodens 1 im Bereich der Stütze 3 erhöht zusätzlich
den Fußfreiraum unterhalb der Auslegearme 8.
Wie man ebenfalls sieht, überlappen die Tischplatte 4 und die Sitzplatte 7
in heruntergeklapptem Zustand, so daß die Vorderkante 5 der Tischplatte
4 hinter der Vorderkante 9 der Sitzplatte 7 liegt, wenn beide herunterge
klappt sind.
Bei einem Hörsaalgestühl für technische Vorlesungen, also einer vorwie
gend männlichen Benutzergruppe, und einer Stufenhöhe h10 von 300 mm
haben sich folgende Maße als vorteilhaft herausgestellt:
Höhe h1: 30 mm
Höhe h2: 650 mm
Höhe h3: 170 mm
Höhe h4: 470 mm
Höhe h5: 253 mm
Höhe h6: 100 mm
Höhe h7: 150 mm
Höhe h8: 80 mm
Höhe h9: 830 mm
Höhe h10: 300 mm
Tiefe t1: 900 mm
Tiefe t2: 100 mm
Tiefe t3: 33 mm
Tiefe t4: 15 mm
Tiefe t5: 263 mm
Tiefe t6: 510 mm
Tiefe t7: 320 mm
Tiefe t8: 40 mm
Tiefe t9: 60 mm
Tiefe t10: 50 mm
Tiefe t11: 320 mm
Winkel α: 10°.
Höhe h1: 30 mm
Höhe h2: 650 mm
Höhe h3: 170 mm
Höhe h4: 470 mm
Höhe h5: 253 mm
Höhe h6: 100 mm
Höhe h7: 150 mm
Höhe h8: 80 mm
Höhe h9: 830 mm
Höhe h10: 300 mm
Tiefe t1: 900 mm
Tiefe t2: 100 mm
Tiefe t3: 33 mm
Tiefe t4: 15 mm
Tiefe t5: 263 mm
Tiefe t6: 510 mm
Tiefe t7: 320 mm
Tiefe t8: 40 mm
Tiefe t9: 60 mm
Tiefe t10: 50 mm
Tiefe t11: 320 mm
Winkel α: 10°.
Ein derartiges Hörsaalgestühl ist für männliche Studierende optimal ge
eignet und ermöglicht ein ermüdungsfreies und bequemes Arbeiten, ins
besondere mit ausreichender Unterstützung durch die Rückenlehne auf
grund der Überlappung von Tischplatte 4 und Sitzplatte 7 und dem sich
daraus ergebenden geringen Abstand von Tisch- und Lehnenfläche. Auf
grund der Hochklappbarkeit von Tischplatte 4 und Sitzplatte 7 ist den
noch eine ausreichende Durchgangsbreite zwischen den einzelnen Reihen
2 des Hörsaalgestühls gegeben, um ein bequemes Aufsuchen der Arbeits
plätze zu ermöglichen.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren können für andere Benutzer
gruppen entsprechend geeignete Abmessungen für ein Hörsaalgestühl be
stimmt und dieses dadurch optimiert werden.
Die in Fig. 2 dargestellte Sitzplatte 7 eines erfindungsgemäßen Hörsaal
gestühls ist in einem Bereich 10 mit Mikroperforationen versehen. Das
heißt, im Bereich 10 ist eine Vielzahl von Bohrungen 11 in die Sitzplatte
eingebracht, die beispielsweise als Holzplatte ausgebildet ist. Die Bohrun
gen 11 weisen dabei einen Durchmesser von ca. 3 mm und einen gegen
seitigen Abstand in Längs- und Querrichtung der Sitzplatte 7 von ca. 6
mm auf.
Die Bohrungen 11 sind durch die Sitzplatte 7 hindurch ausgeführt, so
daß Feuchtigkeit von der Oberseite der Sitzplatte 7 zu deren Rückseite hin
abgeführt werden kann. Dadurch wird ein gutes Mikroklima auf der Sitz
fläche geschaffen.
Entsprechende Perforationen können auch in der Rückenlehne 6 vorgese
hen sein. Auch hier können die Perforationen nur in einem bestimmten
Bereich vorgesehen sein, beispielsweise im Becken-/Lendenwirbelbereich.
Ebenso können die Perforationen 11 in der Sitzplatte 7 nur im Gesäßbe
reich vorgesehen sein, der eine Hauptschwitzzone darstellt.
1
Hörsaalboden
2
Gestühlreihe
3
Stütze
4
Tischplatte
5
Vorderkante von
4
6
Rückenlehne
7
Sitzplatte
8
Auslegearm von
3
9
Vorderkante von
7
10
Mikroperforationsbereich
11
Bohrung
I Schwenkrichtung von
I Schwenkrichtung von
4
II Schwenkrichtung von
7
α Neigungswinkel von
4
Claims (15)
1. Verfahren zur Herstellung von Hörsaalgestühlen mit in Reihen (2)
hintereinander angeordneten Tisch- und Stuhleinheiten (4, 6, 7),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abmessungen des Gestühls, insbesondere der Sitz- und
Lehnenflächen, mindestens zum Teil in Abhängigkeit vom Körper
bau, insbesondere von der Körpergröße und -masse, einer vorbe
stimmten Benutzergruppe bestimmt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sitzhöhe, Sitztiefe, Sitzbreite, Lehnenhöhe, Lehnenbreite
und/oder Höhe der Tischfläche in dieser Abhängigkeit bestimmt
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich die Konturierung der Sitz- und Lehnenflächen in
Längs- und/oder Querrichtung in dieser Abhängigkeit bestimmt
werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich Neigungswinkel des Gestühls in dieser Abhängigkeit
bestimmt werden.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer uneinheitlichen Benutzergruppe Innenmaße nach der
95. Perzentile derjenigen Benutzerteilgruppe mit den größten ent
sprechenden Körpermaßen bestimmt werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer uneinheitlichen Benutzergruppe Außenmaße nach der
5. Perzentile derjenigen Benutzerteilgruppe mit den kleinsten ent
sprechenden Körpermaßen bestimmt werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer uneinheitlichen Benutzergruppe freie Maße wie Vor
wölbung der Lendenlordose oder Tischhöhe nach dem Durchschnitt
der 50. Perzentilen aller Benutzerteilgruppen bestimmt werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sitzplatte (7) und Tischplatte (4) einer jeden Einheit einan
der überlappend gewählt werden.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sitzplatte (7) und die Tischplatte (4) hochklappbar gewählt
werden.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der Sitzplatte (7) zur vorderen Sitzkante (9) hin zu
nehmend gewählt wird.
11. Nach einem der vorhergehenden Ansprüche gestaltetes Hörsaalge
stühl.
12. Hörsaalgestühl nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sitz- und/oder Lehnenflächen als einfache Platte (6, 7) oder
Schale ausgebildet und mindestens bereichsweise mit einer Mi
kroperforation (11) versehen sind.
13. Hörsaalgestühl nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest in den Hauptschwitzzonen wie Gesäßbereich und
Becken-/Lendenwirbelbereich Mikroperforationen (11) vorgesehen
sind.
14. Hörsaalgestühl nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Perforationsgrad, das ist der Anteil der Lochfläche an der
Gesamtfläche des Perforationsbereiches (10), ca. 20% beträgt.
15. Hörsaalgestühl nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Perforationen (11) einen Durchmesser von ca. 3 mm und
einen Rasterabstand von ca. 6 mm aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999102721 DE19902721A1 (de) | 1999-01-25 | 1999-01-25 | Verfahren zur Herstellung von Hörsaalgestühlen und Hörsaalgestühl |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999102721 DE19902721A1 (de) | 1999-01-25 | 1999-01-25 | Verfahren zur Herstellung von Hörsaalgestühlen und Hörsaalgestühl |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19902721A1 true DE19902721A1 (de) | 2000-07-27 |
Family
ID=7895233
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999102721 Withdrawn DE19902721A1 (de) | 1999-01-25 | 1999-01-25 | Verfahren zur Herstellung von Hörsaalgestühlen und Hörsaalgestühl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19902721A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10117602C1 (de) * | 2001-04-07 | 2002-10-24 | Gernot M Steifensand | Bürostuhlsatz |
| GB2570277A (en) * | 2017-10-25 | 2019-07-24 | Alastair Jackson Charles | A seating device |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE335325C (de) * | 1920-03-13 | 1921-03-30 | Rudolf Neumann | Stuhl mit in der Hoehe verstellbarem Klappsitz |
| DE3246378C2 (de) * | 1981-12-24 | 1986-06-12 | Protoned B.V., Amsterdam | Hörsaalstuhl |
-
1999
- 1999-01-25 DE DE1999102721 patent/DE19902721A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE335325C (de) * | 1920-03-13 | 1921-03-30 | Rudolf Neumann | Stuhl mit in der Hoehe verstellbarem Klappsitz |
| DE3246378C2 (de) * | 1981-12-24 | 1986-06-12 | Protoned B.V., Amsterdam | Hörsaalstuhl |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10117602C1 (de) * | 2001-04-07 | 2002-10-24 | Gernot M Steifensand | Bürostuhlsatz |
| GB2570277A (en) * | 2017-10-25 | 2019-07-24 | Alastair Jackson Charles | A seating device |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10100538C2 (de) | Zusammenklappbares Polster-Sitzmöbel | |
| EP0826327A2 (de) | Sitzmöbelelement mit einer gekoppelten Rückenlehnen- und Sitzverstellung | |
| DE3333554C2 (de) | ||
| DE8804359U1 (de) | Haltungssitzkeil | |
| DE19902721A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Hörsaalgestühlen und Hörsaalgestühl | |
| EP0212434B1 (de) | Orthopädisches Mehrzweckmöbel | |
| DE1152232B (de) | Sitze, insbesondere Arbeitssitz, mit einer hinteren, keilartig ansteigenden Stuetzflaeche fuer Hocker, Stuehle od. dgl. | |
| DE29805338U1 (de) | Strukturelle Verbesserung eines Bürostuhls | |
| AT408065B (de) | Sitzmöbel | |
| DE102020213445A1 (de) | Stuhl und verfahren zu dessen montage | |
| EP1763452B1 (de) | Kraftfahrzeug mit mindestens einer sitzreihe | |
| DE2020658A1 (de) | Sitzmoebel | |
| DE102018115078A1 (de) | Rückenteil und Möbel | |
| CH573725A5 (en) | Adjustable chain with back cushion - has additional supports on triangular pattern to various designs | |
| DE20015547U1 (de) | Möbelstück | |
| EP4056072A1 (de) | Sitzmöbel | |
| DE2511463A1 (de) | Verwandelbares polstermoebel | |
| DE2932727B1 (de) | Polstermoebel zur wahlweisen Verwendung als Sitz- oder Liegemoebel | |
| DE102023212569A1 (de) | Rückenlehne mit einer konvexen Stützfläche sowie Verfahren zur Herstellung der Rückenlehne | |
| EP0876784A2 (de) | Gepolstertes Sitzmöbel | |
| AT218196B (de) | Gepolstertes Sitzmöbel mit einer Rückenstütze | |
| DE8901762U1 (de) | Sofa mit einer Lehne und mit einer Sitzfläche | |
| DE7528735U (de) | Stuhl | |
| DE29910024U1 (de) | Sitz- und Liegemöbel | |
| DE10143627A1 (de) | Möbel, insbesondere Sitz- und/oder Liegemöbel |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |