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DE19902721A1 - Verfahren zur Herstellung von Hörsaalgestühlen und Hörsaalgestühl - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hörsaalgestühlen und Hörsaalgestühl

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Publication number
DE19902721A1
DE19902721A1 DE1999102721 DE19902721A DE19902721A1 DE 19902721 A1 DE19902721 A1 DE 19902721A1 DE 1999102721 DE1999102721 DE 1999102721 DE 19902721 A DE19902721 A DE 19902721A DE 19902721 A1 DE19902721 A1 DE 19902721A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
determined
chair
backrest
height
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999102721
Other languages
English (en)
Inventor
Florian Heidinger
Bodo F Jaspert
Heinzpeter Ruehmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1999102721 priority Critical patent/DE19902721A1/de
Publication of DE19902721A1 publication Critical patent/DE19902721A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/12Theatre, auditorium or similar chairs
    • A47C1/121Theatre, auditorium or similar chairs having tipping-up seats

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Abstract

Verfahren zur Herstellung von Hörsaalstühlen mit in Reihen (2) hintereinander angeordneten Tisch- und Stuhleinheiten (4, 6, 7), wobei zur besseren Erzielung einer ermüdungsfreien und bequemen Arbeitshaltung die Abmessungen des Gestühls mindestens zum Teil in Abhängigkeit vom Körperbau, insbesondere von der Körpergröße und -masse, einer vorbestimmten Benutzergruppe bestimmt werden.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Hör­ saalgestühlen mit in Reihen hintereinander angeordneten Tisch- und Stuhleinheiten.
Hörsaalgestühle stellen die üblichen Arbeitsplätze von Studierenden dar. Wie alle Arbeitsplätze sollten diese so gestaltet sein, daß ein ermüdungs­ freies Arbeiten möglich ist. Darunter fällt zum einen das reine Zuhören und zum anderen aber auch das Notieren des Gehörten, also eine Schreibtätigkeit.
Bei bekannten Verfahren zur Herstellung von Hörsaalgestühlen sind diese Aspekte bisher nur ungenügend berücksichtigt worden. Insbesondere sind die Abmessungen des Gestühls verhältnismäßig willkürlich gewählt und allenfalls an den durchschnittlichen Körperbau der Bevölkerung angepaßt worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs ge­ nannten Art so weiterzubilden, daß die Anforderungen an ein Hörsaalge­ stühl besser erfüllt werden. Außerdem soll ein Hörsaalgestühl angegeben werden, welches die Anforderungen besser erfüllt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Abmessungen des Gestühls, insbesondere der Sitz- und Lehnenflächen, mindestens zum Teil in Ab­ hängigkeit vom Körperbau, insbesondere von der Körpergröße und -masse, einer vorbestimmten Benutzergruppe bestimmt werden.
Erfindungsgemäß ist also vorgesehen, die Abmessungen des Hörsaalge­ stühls nicht am durchschnittlichen Körperbau der Gesamtbevölkerung zu orientieren, sondern hier genauer zu spezifizieren. Insbesondere wird er­ findungsgemäß darauf geachtet, für welche Benutzergruppe das Hörsaal­ gestühl bestimmt ist. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren kann so ein Hörsaalgestühl geschaffen werden, welches von den oben genannten An­ forderungen her besser an die Benutzer angepaßt ist. Die Abmessungen des Hörsaalgestühls können dadurch so gewählt werden, daß das Hör­ saalgestühl für die überwiegende Mehrheit der Benutzer ein ermüdungs­ freies und bequemes Arbeiten ermöglicht.
Neben den Abmessungen des Gestühls wie Sitzhöhe, Sitztiefe, Sitzbreite, Tischhöhe, Lehnenhöhe und Lehnenbreite kann nach einer weiteren Aus­ gestaltung der Erfindung zusätzlich die Konturierung der Sitz- und Leh­ nenflächen in Längs- und/oder Querrichtung in Abhängigkeit vom Kör­ perbau einer vorbestimmten Benutzergruppe bestimmt werden. Die Eigen­ schaften des Hörsaalgestühls werden dadurch weiter verbessert und das Arbeiten auf dem Hörsaalgestühl noch ermüdungsfreier und bequemer.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden zusätzlich Nei­ gungswinkel des Gestühls in Abhängigkeit vom Körperbau einer vorbe­ stimmten Benutzergruppe bestimmt. Damit werden die Eigenschaften des Gestühls noch weiter verbessert.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden bei einer unein­ heitlichen Benutzergruppe Innenmaße nach der 95. Perzentile derjenigen Benutzerteilgruppe mit den größten entsprechenden Körpermaßen be­ stimmt. Auf diese Weise wird die Anpassung des Hörsaalgestühls an die Benutzerteilgruppe mit den größten entsprechenden Körpermaßen weiter verbessert, und zwar ohne Einschränkungen für die anderen Benutzerteil­ gruppen, da eine Vergrößerung der Innenmaße keine Nachteile für diese übrigen Benutzerteilgruppen hat.
Ein Innenmaß ist beispielsweise die freie Kniehöhe unterhalb des hochge­ klappten Tisches. Diese kann an die 95. Perzentile männlich angepaßt werden, ohne gravierende Nachteile für besonders kleine Mitglieder der weiblichen Benutzerteilgruppe.
Entsprechend werden nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung bei einer uneinheitlichen Benutzergruppe Außenmaße nach der 5. Per­ zentile derjenigen Benutzerteilgruppe mit den kleinsten entsprechenden Körpermaßen bestimmt. Hierdurch wird eine Verbesserung der Anpas­ sung des Hörsaalgestühls an besonders kleine Benutzer erreicht. Die da­ durch bewirkten Nachteile für die übrigen Benutzer, insbesondere für Be­ nutzer mit besonders großen entsprechenden Körpermaßen sind demge­ genüber akzeptabel.
So kann beispielsweise die Sitztiefe an die 5. Perzentile weiblich angepaßt sein, so daß nur für 5% der weiblichen Benutzerteilgruppe die Sitztiefe noch zu groß ist. Entsprechend werden zwar größere Benutzer, insbeson­ dere besonders große männliche Benutzer, nur teilweise durch die Sitzflä­ che abgestützt. Dies ist aber eher akzeptabel als eine zu große Sitztiefe für einen größeren Anteil der gesamten Benutzergruppe.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden bei einer unein­ heitlichen Benutzergruppe freie Maße wie die Vorwölbung der Lenden­ lordose oder die Tischhöhe nach dem Durchschnitt der 50. Perzentilen al­ ler Benutzerteilgruppen bestimmt. Damit wird für die Mitglieder aller Be­ nutzergruppen eine akzeptable Anpassung erreicht.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden die Sitzfläche und die Tischfläche einer jeden Einheit einander überlappend gewählt. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß bei Benutzung der Tischfläche zum Schreiben die Rückenlehne des Hörsaalgestühls wirksam werden kann und den Schreibenden sinnvoll abstützt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden Sitz- und Tisch­ fläche hochklappbar gewählt. Trotz Überlappung beider Elemente wird hierdurch gewährleistet, daß zwischen den Reihen ausreichend Freiraum verbleibt, um ein bequemes Einnehmen der Arbeitsplätze zu ermöglichen. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird die Breite der Sitz­ fläche zur vorderen Sitzkante hin zunehmend gewählt. Durch diese Aus­ gestaltung wird eine bequeme Körperhaltung mit leicht geöffneten Schen­ keln gefördert und unterstützt.
Ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestelltes Hörsaalgestühl kann nach einer Ausgestaltung der Erfindung dadurch weitergebildet sein, daß Sitz- und/oder Lehnenflächen als einfache Platte oder Schale ausge­ bildet und mindestens bereichsweise mit einer Mikroperforation versehen sind. Es hat sich herausgestellt, daß hierdurch eine besonders gute Feuchtigkeitsabfuhr bewirkt werden kann. Die Perforationen ermöglichen eine Feuchtigkeitsabfuhr durch die Platte oder Schale hindurch. Die Feuchtigkeitsabfuhr weist dadurch einen großen Wert auf, so daß sich ein gutes Mikroklima ergibt.
Bevorzugt wird eine Holzplatte mit entsprechenden Bohrungen verwendet. Eine solche Ausgestaltung der Sitz- und/oder Lehnenflächen ist auch un­ abhängig vom erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren einsetzbar und vorteilhaft.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind zumindest in den Hauptschwitzzonen wie Gesäßbereich und Becken-/Lendenwirbelbereich Mikroperforationen vorgesehen. Damit kann durch relativ geringen Auf­ wand ein gutes Mikroklima geschaffen werden.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung beträgt der Perforations­ grad, das ist der Anteil der Lochfläche an der Gesamtfläche des Perforati­ onsbereichs, ca. 20%. Dabei können die Perforationen bevorzugt einen Durchmesser von ca. 3 mm und einen Rasterabstand von ca. 6 mm auf­ weisen. Diese Werte haben sich für eine Feuchtigkeitsabfuhr als beson­ ders geeignet herausgestellt.
Ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gestaltetes Hörsaalgestühl ist als Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt und wird nachfol­ gend beschrieben. In schematischer Darstellung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Hörsaalgestühls und
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer Sitzfläche eines erfin­ dungsgemäßen Hörsaalgestühls.
Auf einem mehrfach gestuften Hörsaalboden 1 sind mehrere Tisch- und Stuhleinheiten 2 in Reihen hintereinander angeordnet. Die nebeneinander angeordneten Tisch- und Stuhleinheiten können dabei in üblicher Weise miteinander verbunden oder einstückig ausgebildet sein. Gezeigt ist in Fig. 1 der Tischteil einer vorderen Reihe und der Stuhlteil einer dahinter­ liegenden Reihe.
Der Tischteil umfaßt an einer vertikalen Stütze 3 eine gemäß Pfeil I hoch­ klappbare Tischplatte 4, die in hochgeklapptem Zustand nahe an der Stütze 3 liegt und parallel zu dieser verläuft. In herabgeklapptem Zustand ist die Tischplatte 4 zu ihrer Vorderkante 5 hin leicht nach unten geneigt, vorzugsweise um einen Winkel α von ca. 10°.
Der Stuhlteil ist an der dem Tischteil abgewandten Seite der Stütze 3 an­ geordnet und umfaßt eine Rückenlehne 6 und eine Sitzplatte 7. Die Sitz­ platte 7 ist an zwei Auslegearmen 8 der Stütze 3 gemäß Pfeil II hoch­ klappbar angelenkt. Die Rückenlehne 6 ist ebenfalls zwischen den beiden Auslegearmen 8 festgelegt. Wie man sieht, weist die Rückenlehne 6 eine annähernd S-förmige Krümmung auf, mit einem im Beckenbereich zur Sitzfläche hin gewölbten Krümmungsbogen. Die S-förmige Krümmung der Rückenlehne 6 schafft einen ausreichenden Beinfreiraum für die hinter der Stuhleinheit sitzende Person. Zusätzlich ist die Rückenlehne 6 auch in Querrichtung konturiert. Ebenso ist die Sitzplatte 7 in Quer- und Längs­ richtung konturiert. Die Breite der Sitzplatte 7 kann außerdem zu ihrer Vorderkante 9 hin zunehmend ausgebildet sein. Die in Fig. 1 dargestellte Absenkung des Hörsaalbodens 1 im Bereich der Stütze 3 erhöht zusätzlich den Fußfreiraum unterhalb der Auslegearme 8.
Wie man ebenfalls sieht, überlappen die Tischplatte 4 und die Sitzplatte 7 in heruntergeklapptem Zustand, so daß die Vorderkante 5 der Tischplatte 4 hinter der Vorderkante 9 der Sitzplatte 7 liegt, wenn beide herunterge­ klappt sind.
Bei einem Hörsaalgestühl für technische Vorlesungen, also einer vorwie­ gend männlichen Benutzergruppe, und einer Stufenhöhe h10 von 300 mm haben sich folgende Maße als vorteilhaft herausgestellt:
Höhe h1: 30 mm
Höhe h2: 650 mm
Höhe h3: 170 mm
Höhe h4: 470 mm
Höhe h5: 253 mm
Höhe h6: 100 mm
Höhe h7: 150 mm
Höhe h8: 80 mm
Höhe h9: 830 mm
Höhe h10: 300 mm
Tiefe t1: 900 mm
Tiefe t2: 100 mm
Tiefe t3: 33 mm
Tiefe t4: 15 mm
Tiefe t5: 263 mm
Tiefe t6: 510 mm
Tiefe t7: 320 mm
Tiefe t8: 40 mm
Tiefe t9: 60 mm
Tiefe t10: 50 mm
Tiefe t11: 320 mm
Winkel α: 10°.
Ein derartiges Hörsaalgestühl ist für männliche Studierende optimal ge­ eignet und ermöglicht ein ermüdungsfreies und bequemes Arbeiten, ins­ besondere mit ausreichender Unterstützung durch die Rückenlehne auf­ grund der Überlappung von Tischplatte 4 und Sitzplatte 7 und dem sich daraus ergebenden geringen Abstand von Tisch- und Lehnenfläche. Auf­ grund der Hochklappbarkeit von Tischplatte 4 und Sitzplatte 7 ist den­ noch eine ausreichende Durchgangsbreite zwischen den einzelnen Reihen 2 des Hörsaalgestühls gegeben, um ein bequemes Aufsuchen der Arbeits­ plätze zu ermöglichen.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren können für andere Benutzer­ gruppen entsprechend geeignete Abmessungen für ein Hörsaalgestühl be­ stimmt und dieses dadurch optimiert werden.
Die in Fig. 2 dargestellte Sitzplatte 7 eines erfindungsgemäßen Hörsaal­ gestühls ist in einem Bereich 10 mit Mikroperforationen versehen. Das heißt, im Bereich 10 ist eine Vielzahl von Bohrungen 11 in die Sitzplatte eingebracht, die beispielsweise als Holzplatte ausgebildet ist. Die Bohrun­ gen 11 weisen dabei einen Durchmesser von ca. 3 mm und einen gegen­ seitigen Abstand in Längs- und Querrichtung der Sitzplatte 7 von ca. 6 mm auf.
Die Bohrungen 11 sind durch die Sitzplatte 7 hindurch ausgeführt, so daß Feuchtigkeit von der Oberseite der Sitzplatte 7 zu deren Rückseite hin abgeführt werden kann. Dadurch wird ein gutes Mikroklima auf der Sitz­ fläche geschaffen.
Entsprechende Perforationen können auch in der Rückenlehne 6 vorgese­ hen sein. Auch hier können die Perforationen nur in einem bestimmten Bereich vorgesehen sein, beispielsweise im Becken-/Lendenwirbelbereich. Ebenso können die Perforationen 11 in der Sitzplatte 7 nur im Gesäßbe­ reich vorgesehen sein, der eine Hauptschwitzzone darstellt.
Bezugszeichenliste
1
Hörsaalboden
2
Gestühlreihe
3
Stütze
4
Tischplatte
5
Vorderkante von
4
6
Rückenlehne
7
Sitzplatte
8
Auslegearm von
3
9
Vorderkante von
7
10
Mikroperforationsbereich
11
Bohrung
I Schwenkrichtung von
4
II Schwenkrichtung von
7
α Neigungswinkel von
4

Claims (15)

1. Verfahren zur Herstellung von Hörsaalgestühlen mit in Reihen (2) hintereinander angeordneten Tisch- und Stuhleinheiten (4, 6, 7), dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen des Gestühls, insbesondere der Sitz- und Lehnenflächen, mindestens zum Teil in Abhängigkeit vom Körper­ bau, insbesondere von der Körpergröße und -masse, einer vorbe­ stimmten Benutzergruppe bestimmt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Sitzhöhe, Sitztiefe, Sitzbreite, Lehnenhöhe, Lehnenbreite und/oder Höhe der Tischfläche in dieser Abhängigkeit bestimmt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich die Konturierung der Sitz- und Lehnenflächen in Längs- und/oder Querrichtung in dieser Abhängigkeit bestimmt werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich Neigungswinkel des Gestühls in dieser Abhängigkeit bestimmt werden.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer uneinheitlichen Benutzergruppe Innenmaße nach der 95. Perzentile derjenigen Benutzerteilgruppe mit den größten ent­ sprechenden Körpermaßen bestimmt werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer uneinheitlichen Benutzergruppe Außenmaße nach der 5. Perzentile derjenigen Benutzerteilgruppe mit den kleinsten ent­ sprechenden Körpermaßen bestimmt werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer uneinheitlichen Benutzergruppe freie Maße wie Vor­ wölbung der Lendenlordose oder Tischhöhe nach dem Durchschnitt der 50. Perzentilen aller Benutzerteilgruppen bestimmt werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzplatte (7) und Tischplatte (4) einer jeden Einheit einan­ der überlappend gewählt werden.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzplatte (7) und die Tischplatte (4) hochklappbar gewählt werden.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Sitzplatte (7) zur vorderen Sitzkante (9) hin zu­ nehmend gewählt wird.
11. Nach einem der vorhergehenden Ansprüche gestaltetes Hörsaalge­ stühl.
12. Hörsaalgestühl nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Sitz- und/oder Lehnenflächen als einfache Platte (6, 7) oder Schale ausgebildet und mindestens bereichsweise mit einer Mi­ kroperforation (11) versehen sind.
13. Hörsaalgestühl nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest in den Hauptschwitzzonen wie Gesäßbereich und Becken-/Lendenwirbelbereich Mikroperforationen (11) vorgesehen sind.
14. Hörsaalgestühl nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Perforationsgrad, das ist der Anteil der Lochfläche an der Gesamtfläche des Perforationsbereiches (10), ca. 20% beträgt.
15. Hörsaalgestühl nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforationen (11) einen Durchmesser von ca. 3 mm und einen Rasterabstand von ca. 6 mm aufweisen.
DE1999102721 1999-01-25 1999-01-25 Verfahren zur Herstellung von Hörsaalgestühlen und Hörsaalgestühl Withdrawn DE19902721A1 (de)

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GB2570277A (en) * 2017-10-25 2019-07-24 Alastair Jackson Charles A seating device

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DE3246378C2 (de) * 1981-12-24 1986-06-12 Protoned B.V., Amsterdam Hörsaalstuhl

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