DE19902682A1 - Vorrichtung zur Befestigung von Gegenständen an Kleidung - Google Patents
Vorrichtung zur Befestigung von Gegenständen an KleidungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung von abnehmbaren Gegenständen (1) an Kleidung mit einem Haken, der zwischen einer Offen-Stellung (Fig. 1) und einer Schließstellung (Fig. 2) hin und her bewegbar ist, DOLLAR A gekennzeichnet durch DOLLAR A einen Verriegelungsmechanismus (10) für den Bügel (3) in der Schließstellung (Fig. 2) und durch eine Handhabe (9) zum Entriegeln des Mechanismus (10) in der Schließstellung. DOLLAR A Ein angelenker (26) Bügel (21) wird optional mit einer Kraftübersetzung (Knebel 23) mit seinem freien Ende fest gegen die Hardbox (20) gepreßt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung von
abnehmbaren Gegenständen an Kleidung mit einem abspreizbaren
Bügel, der zwischen einer Offen-Stellung und einer
Schließstellung hin und her bewegbar ist. In seiner einfachsten
Ausgestaltung handelt es sich dabei z. B. um den Klemmbügel an
einem Kugelschreiber oder an einem "Walkman". Die Bügel zur
Befestigung an diesen Ausrüstungsgegenständen werden bevorzugt
zunächst von Hand abgespreizt, der Ausrüstungsgegenstand wird
alsdann mit dem Bügel auf den Hosenbund oder den Taschenrand
aufgesteckt und eine Feder im oder am Bügel verspannt den
Hosengürtel mit dem Ausrüstungsgegenstand.
Nachteilig bei den bekannten Klemmbügeln ist, daß die reine
Klemmung in schwierigen Befestigungssituationen eine zu große
Kraft zum Abspreizen des Bügels erfordert, um dann in der
losgelassenen Situation noch ausreichende Klemmkräfte
aufzuweisen. Insbesondere bei wertvollen oder schweren
Gegenständen ist eine zuverlässige Klemmung von elementarer
Bedeutung. Dieses Argument kommt insbesondere bei Funktelefonen
oder Schlüsseln etc. Zum Tragen. Bei Befestigung von solchen
Gebrauchsgegenständen am Hosengürtel muß üblicherweise der
Gürtel teilweise aus den Gürtelschlaufen herausgezogen werden,
um eine Tasche oder dergl. an der gewünschten Stelle am
Leibesumfang zu positionieren.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine
zuverlässige und einfache Befestigung von
Ausrüstungsgegenständen an Kleidung von Personen zu
gewährleisten, die einfach angebracht werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe ist gekennzeichnet durch einen
Verriegelungsmechanismus für den Bügel in dessen Schließstellung
und durch eine Handhabe zum Entriegeln des Mechanismus in der
Schließstellung. Dabei soll möglichst mit einer
Einhandbedienung und ohne eine zusätzliche Befrachtung des
Ansteckvorgangs mit den Bemühungen zum Abspreizen des Bügels
der Gebrauchsgegenstand aufgesteckt und der Bügel andrückt
werden. Zur Sicherung der Position des Bügels wird ein Riegel
von Hand oder automatisch verschoben und damit ist die
Befestigung abgeschlossen.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß der Bügel mit dem Rest der Vorrichtung durch
ein Gelenk verbunden ist. Dabei ist in erster Linie an ein
Gelenk mit gegenständlichem Gelenkbolzen gedacht. Das erlaubt
eine präzise Positionierung des Bügels in der Schließstellung.
Das Gelenk befindet sich in der Gebrauchslage der Vorrichtung
im oberen Bereich des Bügels.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der
erfindangsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, daß neben der
Verriegelung des Bügels in der Schließstelltung an der Kleidung
zusätzlich eine Klemmung des Bügels gegen den
Gebrauchsgegenstand erfolgt. Damit wird erreicht, daß auch
dann, wenn der Bügel z. B. der Breite des Hosengürtels nicht
genau entspricht ein Klappern oder Schlackern vermieden wird.
Da wo ein einschließendes Umgreifen nicht möglich ist, z. B. an
einer Hosen-, Hemd- oder Jackentasche, ist die Klemmung die
Sicherung gegen Herausfallen. Vorzugsweise geht die Klemmung
einher mit einer labyrinthartigen Verformung des eingespannten
Bekleidungsstücks.
In einer bedeutsamen Weiterbildung der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Klemmkraft mittels einer Kraftübersetzung
durch Betätigung der Handhabe aufgebaut wird. Dadurch läßt sich
der Bereich der möglichen Klemmkraft ganz wesentlich steigern,
so daß die Klemmung einem Formschluß des freien Bügelendes mit
der Vorrichtung im Sicherheitsgrad ebenbürtig wird.
In einer ersten Ausgestaltung des Klemmmechanismus ist
vorgesehen, daß die Klemmkraft durch eine Feder, z. B. eine
Blattfeder, beim Schließen des Bügels aufgebaut wird.
Bevorzugt soll diese Feder auf der Seite des
Ausrüstungsgegenstandes angeordnet sein und nicht auf der Seite
des Bügels, um die Dicke des Bügels, der z. B. hinter den
Hosengürtel gesteckt werden soll nicht unnötig zu erhöhen.
Eine Weiterbildung des vorgenannten Merkmals ist darin zu
sehen, daß die Feder im Bereich des freien Bügelendes
angeordnet ist. Bei einem unbeabsichtigten teilweisen
Herausrutschen des Gegenstandes, z. B. bei Befestigung an der
Tasche eines Oberhemdes wirkt die Klemmung solange der Bügel
die Tasche noch erfaßt.
Nach einem vorteilhaften, die Erfindung weiterbildenden Merkmal
ist die Feder langgestreckt und kreuzt den Bügel in der Nahe
seines freien Endes. Beim Einhängen der Vorrichtung in eine
Tasche erzeugt die Feder einen Reibschluß, beim Anbringen der
Vorrichtung an einen Hosengürtel schließt die Feder den
Einschub eingangsseitig des Bügels ab, so daß eine
formschlüssige Umschließung des Gürtels erfolgt.
Zur Anpassung an unterschiedliche Gürtelbreiten kann nach einem
fortbildenden Merkmal der Erfindung vorgesehen sein, daß die
Feder in Richtung der Längserstreckung des Bügels verstellbar
ist. Damit ist eine eindeutige Positionierung und sichere
Befestigung des anzubringenden Gegenstandes an einem
Hosengürtel möglich.
Um einerseits eine gute Zugänglichkeit der Handhabe und
andererseits einen ausreichenden Schutz gegen unbeabsichtigtes
Betätigen der Handhabe zu gewährleisten, ist in einer
bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die
Handhabe in der Nähe des Randes der Rückseite des
Gebrauchsgegenstandes oder des dafür vorgesehenen Halters oder
der Tasche vorgesehen ist. Geht man von einem schnurlosen
Telefon als zu befestigendem Gegenstand aus, das vorzugsweise
mit der Bedienungsseite am Körper anliegt, dann soll die
Handhabe für das Entriegeln des Telefons etwa am Rand der
Bedienseite oder im Bereich der Schmalseiten angeordnet sein.
Jedenfalls soll um unbeabsichtigtes Betätigen der Handhabe zu
vermeiden diese nicht an der dem Körper abgewandten Seite
angeordnet werden.
Eine bedeutsame Weiterbildung der Erfindung ist darin zu sehen,
daß zusätzlich zu der ersten Handhabe eine zweite Handhabe in
Zwillingsanordnung vorgesehen ist. In erster Linie ist daran
gedacht, daß diese beiden Handhaben zusammengedrückt werden und
dadurch eine Entriegelung des befestigten Gebrauchsgegenstandes
erreicht wird. Eine nennenswerte Kraft zur Entriegelung kann so
besser aufgebracht werden und überträgt sich nicht auf die
Kleidung, da der Gebrauchsgegenstand nicht durch Betätigung
einer einzigen Handhabe unbeabsichtigt verschoben wird. Eine zu
geringe Kraft zum Entriegeln würde ein unbeabsichtigtes
Entriegeln erleichtern. Durch die Zwillingsanordnung wird auch
ein gleichzeitiges Erfassen des befestigten Gegenstandes beim
Entriegeln ermöglicht, insbesondere dann, wenn die Handhaben
auf gegenüberliegenden Schmalseiten z. B. des schnurlosen
Telefons angeordnet sind.
In einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die
Verriegelung am Ende der Schließbewegung des Bügels automatisch
erfolgt. Die Verriegelung erfolgt dann vorzugsweise mit einem
hörbaren Geräusch, daß die Sicherheit der Befestigung
akustisch dokumentiert.
Zur Anpassung an unterschiedliche Dicken der Kleidungsstücke
kann nach einem bevorzugten Merkmal der Erfindung vorgesehen
sein, daß die Verriegelung nach Art eines Freilaufs in
unterschiedlichen Stellungen erfolgen kann.
Um die Position des zu befestigenden Gegenstandes variieren zu
können ist nach einem weiterführenden Merkmal der Erfindung
vorgesehen, daß der Bügel gegenüber dem Gebrauchsgegenstand
höhenverstellbar ist.
Ein bevorzugtes Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung besteht
dar in, daß am Bügelende oder gegenüber liegend an der
Vorrichtung im übrigen ein Widerhaken ausgebildet ist, der ein
Herausrutschen des zwischen Bügel und Vorrichtung im übrigen
eingeführten Bekleidungsstückes verhindert oder jedenfalls
behindert. Beim Aufstecken der Vorrichtung auf einen
Hosengürtel schließt dieser Widerhaken den Einschub unter dem
eingeführten Gürtel zu. Bei einer Befestigung der Vorrichtung
an einer Tasche bildet der Widerhaken, insbesondere, wenn
ähnliche Vorsprünge an der gegenüberliegenden Seite am Bügel
vorgesehen sind, mit diesen Vorsprüngen eine Art Labyrinth, das
ein unbeabsichtigtes Abrutschen der Vorrichtung erschwert.
Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf Gegenstände, die zur
lösbaren Befestigung an der Kleidung bestimmt sind und die
Merkmale zur Befestigung an der Kleidung aufweisen, die der
vorstehenden Erfindung sowie ihren Ausgestaltungen und
Weiterbildungen entsprechen.
Die Erfindung wird im einzelnen anhand der Zeichnung näher
erläutert, dabei zeigen.
Fig. 1 Eine Tasche für ein schnurloses Telefon mit
einer Befestigungsvorrichtung in einer
Stellung kurz vor der Anbringung an einen
Hosengürtel;
Fig. 2 Eine Tasche nach Fig. 1 in der verriegelten
Position;
Fig. 3 Eine Alternativlösung zu Fig. 1 und Fig. 2 mit
einem Befestigungsbügel mit Widerhaken;
Fig. 4 Eine Befestigungsvorrichtung für
Ausrüstungsgegenstände mit einem
verriegelbaren Bügel mit Kraftübersetzung
zum Anpressen des Bügels;
Fig. 5 Alternative Befestigungsvorrichtung zu
Fig. 4;
Fig. 6 Eine Tasche mit gegen einen Festanschlag
verriegelbarem Bügel.
Fig. 7 Eine Tasche mit höhenverstellbarem Bügel.
Fig. 8 Eine Tasche mit clipartigem Bügel und
Widerhaken.
Fig. 1 zeigt eine Tasche 1 oder Box für ein tragbares
schnurloses Telefon in einer Position unmittelbar vor der
Befestigung an einem Ledergürtel 2. Ein Bügel 3 an der Tasche 1
ist etwas weggespreizt, so daß der Bügel leicht über den
Ledergürtel 2 geschoben werden kann. An einer Rückseite trägt
die Tasche 1 eine Befestigungsvorrichtung 43, die mit einer
Platte 44 an der Tasche durch Verkleben oder Schweißen
befestigt ist. Der Bügel 3 ist mit einem Gelenk 7 mit der
Platte 44 beweglich verbunden. Im Bereich des Gelenks 7 ist
weiterhin eine Handhabe 9 angeordnet, mit deren Hilfe ein
Verriegelungsmechanismus 10 betätigt wird. An der Platte 44 ist
im unteren Bereich, gegenüber dem freien Ende 8 des Bügels 3
eine, bezogen auf die Längsrichtung des Bügels 3 querstehende,
Blattfeder 4 vorgesehen, die sich im geschlossenen Zustand der
Befestigungsvorrichtung 43 (s. Fig. 2) mit ihrem mittleren,
bauchigen Abschnitt am freien Ende 8 des Bügels 3 abstützt.
Diese Blattfeder 4 ist an der Platte 44 höhenverstellbar in
Richtung des Pfeiles 5. In der gewünschten Stellung wird die
Blattfeder 4 in eine Verzahnung 6 an der Platte 44 eingerastet
und so in ihrer Lage fixiert.
Zum Anstecken der Tasche wird diese mit abstehendem Bügel,
wie in Fig. 1 dargestellt, auf den Ledergürtel 2 aufgesteckt und
alsdann in die in Fig. 2 gezeigte Position geschwenkt. Beim
Schwenken legt sich der zwischen Ledergürtel 2 und dem Körper
der den Ledergürtel tragenden Person eingeklemmte Bügel 3 an
die Tasche an, um schließlich die in Fig. 2 gezeigte Stellung
einzunehmen. Der Freilauf 10 verhindert ein Zurückfedern des
Bügels 8.
Wenn die Tasche 1 an einer Hemdtasche befestigt
werden soll, klemmt die Feder 4 das eingespannte Stück Hemdtasche
gegen das freie Ende 8 des Bügels 3. Selbst wenn die Tasche 1,
etwa beim Bücken schon ein wenig aus der Hemdtasche
herausgerutscht sein sollte, klemmt die Feder 4 bis zuletzt
die Hemdtasche ein.
Bei einer Befestigung an dem gezeigten Ledergürtel 2 hat die
Blattfeder 4 eine Riegelfunktion. Der Ledergürtel befindet sich
bei exakter Befestigung eingeschlossen zwischen dem Gelenk 7,
der Platte 44, dem Bügel 3 und der bauchigen Blattfeder 4. Ein
Verlieren der Tasche ist dann ohne Zerstörung nicht möglich.
Die Tasche 1 kann in jedem Falle an dem Hosengürtel
befestigt werden, ohne daß der Hosengürtel aus seinen
Tragschlaufen herausgezogen werden müßte.
Fig. 2 zeigt die geschlossene Befestigungsvorrichtung mit
aus Darstellungsgründen herausgebrochenem Gürtelstück. Die
Tasche kann durch Betätigung der Handhabe 9 abgenommen werden.
Dabei wird der Freilauf, der den Bügel 3 in der
Verriegelungsposition nach Fig. 2 gehalten hatte, gelöst, der
Bügel öffnet sich automatisch durch eine nicht gezeigte Feder
und die Tasche kann mit oder ohne Telefon vom Gürtel 2
abgezogen werden.
Mit der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform kann eine Tasche
15, z. B. für ein Taschenmesser, wiederum wahlweise an einem
Hosengürtel oder an einer Tasche eines Bekleidungsstückes, also
in jedem Falle an einem nicht besonders präparierten
Bekleidungsstück, befestigt werden. Die Befestigungsvorrichtung
an dieser Tasche 15 hat einen Bügel 16 nach Art eines Clip, wie
er von Kugelschreibern, Schraubenziehern und ähnlichen
Gerätschaften bekannt ist. Dieser Bügel 16 ist durch ein Gelenk
19, das als Bügelfeder ausgebildet ist, schwenkbar mit der
Tasche 15 verbunden. Zusätzlich weist diese Ausführungsform
einen als Riegel wirkenden Widerhaken 14 auf, der ähnlich der
Blattfeder 4 in Fig. 1 einen Hosengürtel untergreifen kann und
der für ein Stück Tasche im Zusammenwirken mit einem verdickten
freien Ende 17 des gefederten Bügels 16 für ein eingeklemmtes
Stück Stoff oder ähnliches flexibles Material eine Art
Labyrinth bildet, das ein unbeabsichtigtes Herausrutschen des
Stoffstückes behindert. Insbesondere, wenn ein Taschenrand
verstärkt ist, ist ein unbeabsichtigtes Herausrutschen
praktisch nicht möglich.
Zum Lösen der Verbindung wird eine Handhabe 12 am oberen Rand
der Rückseite der Tasche 15 betätigt, die mit dem Riegel 14
über eine Feder 18 verbunden ist. Im eingedrückten Zustand der
Handhabe wird der Riegel 14 in die Kulisse 42 gezogen. Der
Riegel 14 ist bei 39, etwa auf Höhe des freien Endes 17 des
Bügels 16 gelenkig mit der Verlängerung der Handhabe 12
verbunden. Durch Druck auf die Handhabe 12 gibt der in der
Kulisse 42 verschwindende Riegel 14 die Öffnung zwischen Tasche
15 und dem Bügel 16 frei. Der Riegel 14 fährt beim Loslassen
der Handhabe 12 von unten gegen den eingelegten (nicht
dargestellt) Hosengürtel. Dadurch paßt sich der Abstand
zwischen dem Riegel 14 und dem Gelenk 19 der Breite eines
Hosengürtels an.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform der Erfindung
ist eine Lösung gezeigt, mit der z. B. eine Hardbox 20 mit einem
Bekleidungsstück mit hoher Kraft verspannt werden kann. An der
Box 20 ist ein Bügel 21 mit einem Gelenk 26 befestigt. An dem
Bügel 21 ist über das Gelenk 26 hinauskragend eine Konsole 28
ausgebildet, die von einem knebelartig ausgebildeten Riegel 23
mit einer Nase 27 von der Box 20 abgespreizt werden kann. Dabei
wird der Bügel 21 mit entsprechend der Ausbildung der Nase 27
übersetzter Kraft mit seinem zungenartig verdickten, freien
Ende gegen die Box 20 bzw. das zwischen Box und Bügel
eingeklemmte Bekleidungsstück gepresst. Die Klemmwirkung wird
durch das verdickte Zungenende 22 am freien Ende des Bügels 21
punktuell konzentriert. Bei einer Befestigung an einem
Hosengürtel dient die Verdickung 22 als Riegel um den Gürtel
gänzlich einzuschließen. Zum Betätigen des knebelförmigen
Riegels 23 ist eine Handhabe 24 im Bereich des Randes 38 der
Rückseite der Box 20 vorgesehen. Mit Hilfe der Handhabe 24 wird
der Riegel 23, in Öffnungs- oder Schließstellung bewegt. Hierzu
wird die Handhabe in Richtung des Pfeiles 29 geschwenkt und
befindet sich dann in der Klemmstellung 25. Diese
Ausführungsform paßt z. B. für die Befestigung an einem Gürtel
oder an dünnem Stoff gut, während für die Befestigung an dicken
Stoffstücken eine Zwischenschaltung eines nicht dargestellten
Federelementes vorgeschlagen wird.
Für eine bessere Anpassung an unterschiedliche
Klemmsituationen ist die Ausgestaltung der Erfindung gem. Fig. 5
vorgesehen. Die in Fig. 5 gezeichnete Befestigungsvorrichtung
kann an beliebige Gebrauchsgegenstände angebracht werden und
umfaßt eine Grundplatte 51 mit einem Gelenk 31, mit dem ein
Bügel 32 an der Grundplatte 51 befestigt ist. Der Bügel 32 hat
an seinem unteren freien Ende eine Verdickung 52, die sowohl
als Riegel für einen Gürtel auch als den verdickten Rand einer
Tasche dient und die auch einfaches textiles Gewebe punktuell
spannen kann.
Der Bügel 32 hat ähnlich dem Bügel 21 in Fig. 4 an seinem
gelenkseitigen Ende einen als Konsole 33 abstehenden Abschnitt
33, der mit Hilfe einer Handhabe 35 von der Grundplatte 51
abgespreizt wird. An der Handhabe 35 und an der Grundplatte 51
sind einander zugewandte waschbrettartige Schrägen 34
ausgebildet, wobei die Handhabe 35 als Keil wirkt. Um eine
sichere Positionierung der Handhabe 35 zu gewährleisten sind an
den Keilflächen von Handhabe 35 und der Schräge 34 Verrastungen
30 ausgebildet, die bei Betätigung der Handhabe 35 ein
Einklemmen oder Umschließen eines Bekleidungsstückes mit
einstellbarer Klemmkraft oder Positionierung des Bügels 32
erlauben. Zum Einspannen wird die Handhabe in Richtung des
Pfeiles 37 geschoben und verrastet an der Verzahnung 30 in der
gewünschten Postition mit der von Hand ausgewählten Klemmkraft.
Zum Lösen der Verbindung wird die Handhabe 35 in Richtung des
Pfeiles 36 unter Aufbringen einer durch Gestaltung der
Verrastung vorwählbaren Kraft bewegt, und das freie Ende des
Bügels 32 läßt sich ohne Widerstand öffnen oder wird federnd
in die Offenstellung gedrückt.
Die aus Fig. 6 ersichtliche Ausführungsform der Erfindung
umfaßt eine Box 53, einen Bügel 54 und einen konsolartig
vorstehenden Anschlag 56, sowie eine Handhabe 57. Der Bügel 54
hat die Form einer Haarnadel und ist entsprechend Pfeil 55
verschiebbar. Die Verschiebung erfolgt zum Zwecke der Öffnung
und des Verschlusses des von dem Bügel und dem Anschlag
gebildeten Umschlusses für z. B. einen Hosengürtel. Das freie
Ende 59 des Bügels 54 kann in der geschlossenen Position 58 mit
dem Anschlag 56 im Sinne eines Formschlusses zusammengesteckt
werden.
Die in Fig. 7 gezeigte Befestigungsvorrichtung umfaßt eine
Grundplatte 45 auf der eine Führung 47 ausgebildet ist, an der
ein Bügel 46 entsprechend Pfeil 41 verschiebbar geführt ist.
Zum Verschieben muß ein Taster 48 betätigt werden. Solange
dieser niedergedrückt wird, kann der Bügel 46 verschoben
werden. Sobald die Höheneinstellung erfolgt ist, wird der Bügel
ähnlich der Darstellung in Fig. 1 und Fig. 2 durch Betätigen von
zwei Handhaben 40 und 50 gelöst und kann um eine Gelenkachse 49
geschwenkt werden. Die beiden Handhaben 40, 50 sind auf
gegenüberliegenden Seiten des Bügels angeordnet und werden
beide eingedrückt, d. h. zusammengedrückt. Dadurch wird
vermieden, daß die Kraft zur Betätigung der Handhabe(n) auf das
Bekleidungsstück übertragen wird.
In Fig. 8 ist ein Hardbox 60 mit einem Bügel 62 gezeigt. Der
Bügel 62 ist durch ein am oberen hinteren Rand der Box 60
angeordnetes Gelenk, das sich hinter einer dort gezeigten
Handhabe 63 verbirgt mit der Hardbox 60 verbunden. Der Bügel 62
hat ein Fenster 61, in dem ein Schenkel 69 einer Schenkelfeder
64 eingelassen ist. Das Fenster 61 wird unten von einem
Querholm 70 abgeschlossen. Am unteren Ende des Federschenkels
69 ist ein Widerhaken 66 bei 65 angelenkt. Der Querholm 70
bestimmt weitgehend die Drehlage des aus dem Fenster nach innen
kragenden Widerhakens. Bei der gezeigten geschlossenen
Bügelanordnung bestimmt letztlich die Rückwand oder ein dort
eingebrachtes Stoffstück einer Hemd- oder Jackentasche die
Drehlage des Widerhakens 66. Dieser ist in den aufgezeigten
Grenzen in Richtung des Pfeiles 67 schwenkbar. Beim öffnen des
Bügels 62 durchgreift der Federschenkel 69 das Fenster 61,
stützt sich an dem Fenstersturz ab und zieht so den Widerhaken
66 zurück, so daß ein Gürtel oder Stoffstück ohne Beschädigung
eingeführt und herausgezogen werden können.
Alle beschriebenen oder bildlich dargestellten Merkmale
bilden für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den
Gegenstand der Erfindung, auch unabhängig von ihrer
Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Claims (15)
1. Vorrichtung zur Befestigung von abnehmbaren Gegenständen an
Kleidung mit einem Haken, der zwischen einer Offen-Stellung
und einer Schließstellung hin und her bewegbar ist,
gekennzeichnet durch
einen Verriegelungsmechanismus (10) für den Bügel (3) in der
Schließstellung (Fig. 2) und durch eine Handhabe (9) zum
Entriegeln des Mechanismus (10) in der Schließstellung.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Bügel (3) mit dem Rest der Vorrichtung durch ein
Gelenk (7) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
neben der Verriegelung des Bügels in der Schließstellung an
der Kleidung zusätzlich eine Klemmung (Feder 4) des
Bügels (3) gegen den Gebrauchsgegenstand erfolgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmkraft mittels einer Kraftübersetzung durch
Betätigung der Handhabe (24) aufgebaut wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmkraft durch eine Feder (4), z. B. eine Blattfeder,
beim Schließen des Bügels (3) aufgebaut wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Feder (4) im Bereich des freien Bügelendes (8)
angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Feder (4) langgestreckt ist und den Bügel (3) in der
Nähe seines freien Endes (8) kreuzt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Feder (4) in Richtung der Längserstreckung des
Bügels (3) verstellbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Handhabe (24) in der Nähe des Randes (38) der Rückseite
der Tasche (20) oder des dafür vorgesehenen Halters
vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zusätzlich zu der ersten Handhabe (40) eine zweite
Handhabe (50) in Zwillingsanordnung vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung am
Ende der Schließbewegung des Bügels (3) automatisch erfolgt.
12. Vorrichtung nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verriegelung nach Art eines
Freilaufs (10) in unterschiedlichen Stellungen erfolgt.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (46)
gegenüber dem Gebrauchsgegenstand (Tasche 45)
höhenverstellbar (41) ist.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren Ansprüchen, dadurch
gekennzeichnet, daß am Bügelende (42) oder gegenüberliegend
an der Vorrichtung im übrigen ein Widerhaken (14)
ausgebildet ist, der ein Herausrutschen des zwischen
Bügel (16) und Vorrichtung im übrigen eingeführten
Bekleidungsstückes verhindert oder jedenfalls behindert.
15. An der Bekleidung zu befestigender Gebrauchsgegenstand mit
Vorrichtungselementen zur, Befestigung nach einem oder
mehreren der vorangegangenen Ansprüche.
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Publications (1)
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| DE1999102682 Withdrawn DE19902682A1 (de) | 1999-01-23 | 1999-01-23 | Vorrichtung zur Befestigung von Gegenständen an Kleidung |
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|---|---|
| DE (1) | DE19902682A1 (de) |
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1999
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