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DE19902642A1 - Mehrfachreisestecker - Google Patents

Mehrfachreisestecker

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Publication number
DE19902642A1
DE19902642A1 DE1999102642 DE19902642A DE19902642A1 DE 19902642 A1 DE19902642 A1 DE 19902642A1 DE 1999102642 DE1999102642 DE 1999102642 DE 19902642 A DE19902642 A DE 19902642A DE 19902642 A1 DE19902642 A1 DE 19902642A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
contact
multiple travel
socket
housings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999102642
Other languages
English (en)
Inventor
Daniel Emert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ISOTRONIC Mezger KG
Original Assignee
ISOTRONIC Mezger KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ISOTRONIC Mezger KG filed Critical ISOTRONIC Mezger KG
Priority to DE1999102642 priority Critical patent/DE19902642A1/de
Publication of DE19902642A1 publication Critical patent/DE19902642A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R31/00Coupling parts supported only by co-operation with counterpart
    • H01R31/06Intermediate parts for linking two coupling parts, e.g. adapter

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Abstract

Ein Mehrfachreisestecker besitzt ein Gehäuse (16, 18), an dessen Seitenflanken verschiedene Stecker (22a, b, c) vorgesehen sind, wobei eine drehbare Buchse (12, 14) über ein federnd anliegendes Kontaktpaar (64, 68) in Abhängigkeit von der Drehstellung die Verbindung mit jeweils einem von mehreren Kontaktflächenpaaren (76, 78, 80) herstellt. Um flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten zu ermöglichen, ist vorgesehen, daß die Kontaktflächenpaare (76, 78, 80) in einer Ebene auf dem senkrecht zur Drehachse liegenden Gehäuseboden (52, 54) angeordnet sind und die federnde Anlage in im wesentlichen axialer Richtung erfolgt. Diese Anordnung ermöglicht die Minimierung des Durchmessers und erlaubt eine engere Anordnung der Kontakte. Die Buchse (12) kann über einen Schutzkontaktbügel (32) verfügen, die über Federlaschen (72, 74) mit den Schutzkontaktstiften (92) verbindbar sind.

Description

Die Erfindung befaßt sich mit einem Mehrfachreisestecker mit wenigstens einem Gehäuse, an dessen Seitenflanken we­ nigstens zum Teil Stecker gemäß verschiedenen Ländernormen vorgesehen sind, und einer bezüglich des Gehäuses drehbar angeordneten Buchse, die mit einem Kontaktpaar elektrisch und mechanisch verbunden ist, das in Abhängigkeit von der relativen Drehstellung zwischen Buchse und Gehäuse an je­ weils einem von mehreren Kontaktflächenpaaren federnd an­ liegt, die mit den Kontaktstiften jeweils eines Steckers in Verbindung stehen.
Bei Reisen ins Ausland ist es wünschenswert, elektrische Kleingeräte auch im Reiseland zu benutzen. Hierzu können Einzeladapter verwendet werden, wobei jedoch für jedes Land ein separater Adapter angeschafft werden muß. Aus der EP 0 255 512 D1 ist bereits ein Mehrfachreisestecker bekannt, der den Übergang von einer Buchse gemäß einer Ländernorm auf Stecker verschiedener Normen erlaubt. Bei diesem Reise­ stecker sitzt eine Buchse drehbar zwischen den Flanken ei­ nes Gehäuses, wobei die elektrische Verbindung zwischen der Buchse und den Kontaktstiften der Stecker durch radial nach außen weisende Kontakte der Buchse erfolgt, die auf jeweils einem Kontaktpaar an der Innenseite der Seitenflanken liegt. Die Kontaktierung erfolgt somit im radialen Bereich zwischen der Außenseite der Buchse und der Innenwand des Gehäuses. Problematisch hierbei ist, daß nur sehr wenig Raum zur Verfügung steht, da bezüglich der Abstände der einzelnen Kontaktpole Mindestvorschriften einzuhalten sind. Bedingt durch die radial nach außen gerichtete Anordnung der federnden Kontaktflaschen können diese sich zudem rela­ tiv zueinander bewegen, weshalb ein zusätzlich erhöhter Ab­ stand zwischen den beiden Kontaktlaschen vorgesehen werden muß. Da die Abmessungen des Mehrfachreisesteckers gemäß der EP 0 255 512 D1 mit zunehmender Steckerzahl sehr groß wer­ den, um Behinderungen durch benachbarte Stecker beim Ein­ stecken zu verhindern, lassen sich bei Reisesteckern bei akzeptablen Gehäuseabmessungen nicht mehr als fünf ver­ schiedene Stecker an den Flanken anordnen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Mehrfachrei­ sestecker zu schaffen, der durch seine Kontaktanordnung flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten bietet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch einen Mehrfachreise­ stecker der eingangs beschriebenen Art gelöst, bei welchem die Kontaktflächenpaare in einer Ebene auf dem senkrecht zur Drehachse liegenden Gehäuseboden angeordnet sind und zwischen dem Kontaktpaar und dem jeweiligen Kontaktflächen­ paar eine in im wesentlichen axialer Richtung bezüglich der Drehachse federnde Anlage erfolgt.
Aufgrund dieser Anordnung läßt sich der Durchmesser des Mehrfachreisesteckers minimieren, da zwischen der Gehäus­ einnenwand und der Buchse kein Raum für die Kontaktierung benötigt wird. Der Innendurchmesser des Gehäuses muß daher nur unwesentlich größer als der sich durch den genormten Buchsendurchmesser ergebende Wert sein.
Da die Anlage des Kontaktpaares an dem Kontaktflächenpaar in im wesentlichen axialer Richtung federnd erfolgt, wobei das Kontaktpaar und/oder das Kontaktflächenpaar federnd nachgiebig ausgebildet sein können, erfolgt im Falle eines federnden Nachgebens auch keine Annäherung zwischen den Kontakten unterschiedlicher Pole, so daß eine entsprechend engere Anordnung gewählt werden kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vor­ gesehen, daß zwei Gehäuse mit Steckern mit einander zuge­ wandten Gehäuseböden unabhängig voneinander drehbar bezüg­ lich der Buchse bzw. Buchsen gelagert sind, in beiden Ge­ häusen in gleichen Winkelbereichen Kontaktpaare vorgesehen sind, die axial federnd am jeweiligen Gehäuseboden anlie­ gen, der in einem bestimmten Umfangsbereich im Anlagebe­ reich der Kontaktpaare ausgespart ist, und die Kontaktflä­ chen der beiden Steckergehäuse auf der dem jeweils anderen Steckergehäuse zugewandten Seite des Gehäusebodens angeord­ net sind.
Der wesentliche Vorteil dieser Ausführungsform, die durch die Kontaktierung im Bereich der Gehäuseböden möglich wird, besteht darin, daß auf sehr geringem Raum eine Vielzahl un­ terschiedlicher Stecker angeordnet werden kann. Während nämlich bei in einer einzigen Ebenen liegenden Steckern bei mehr als fünf Steckern unverhältnismäßig große Gehäuse not­ wendig sind, um eine gegenseitige Behinderung beim Einstec­ ken durch benachbarte Stecker zu vermeiden, erlauben die beiden Gehäuse kompakte Abmessungen mit in zwei verschiede­ nen Ebenen liegenden Steckern. Bei der beschriebenen Aus­ führungsform greifen jeweils die Kontaktpaare in einem Ge­ häuse eine gewünschte Kontaktfläche an der Unterseite des Gehäusebodens des anderen Gehäuses ab, wobei hierzu das Ge­ häuse, dessen Kontaktpaar die elektrische Verbindung her­ stellen soll, so zu drehen ist, daß das Kontaktpaar federnd durch die Aussparung im Gehäuseboden fällt. Das zweite Ge­ häuse ist bezüglich des Kontaktpaares so auszurichten, daß die gewünschte Verbindung mit einem bestimmten Stecker her­ gestellt wird. Aufgrund der axial fluchtenden Ausrichtung bildet in dieser gewünschten Kontaktierungsstellung der Ge­ häuseboden des zweiten Gehäuses mit den kontaktierten Kon­ taktflächen eine Trennebene zwischen den Kontaktpaaren in den beiden Gehäusen.
Zweckmäßigerweise ist der Winkelbereich, in welchem sich die Aussparungen in den Gehäuseböden der Gehäuse befinden auf der Außenseite des Gehäuses markiert und vorzugsweise sind in diesem Bereich keine Stecker angeordnet, um nicht das Einstecken des kontaktierten Steckers, der sich in axial fluchtender Lage befindet, zu behindern.
Beispielsweise kann das Gehäuse eine Polygonform mit wenig­ stens drei Flanken besitzen, wobei zur Vermeidung einer Be­ hinderung beim Einstecken vorzugsweise jeweils eine Flanke der beiden Gehäuse im Winkelbereich der Aussparungen in dem Gehäuseboden ohne Stecker ausgeführt ist. Bei einem ohne weiteres zu realisierenden pentagonförmigen Gehäuse erhält man folglich einen Mehrfachreisestecker, der den Übergang auf acht unterschiedliche Steckernormen erlaubt, womit sich alle gängigen Systeme abdecken lassen.
Vorzugsweise sind die Gehäuse drehbar auf einer aus der Buchse bzw. den Buchsen und Verbindungselementen bestehen­ den Einheit gelagert, die durch Öffnungen in den Gehäusebö­ den ragt. Diese Einheit kann gleichzeitig die axiale Lage der beiden Gehäuse zueinander festlegen, so daß immer eine sichere Anlage des ausgewählten Kontaktpaares eines Gehäu­ ses an den Kontaktflächen des anderen Gehäuses möglich ist.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß in jedem Gehäuse wenigstens eine Buchse vorgesehen ist, wobei statt einer Buchse mit Schutzkontakt auch jeweils zwei sog. Eurobuchsen vorgesehen sein können. Damit bietet der erfindungsgemäße Mehrfachreisestecker die Möglichkeit, bis zu vier Geräte mit Eurostecker oder wenig­ stens zwei Geräte mit Schutzkontaktstecker an einem Strom­ system fremder Norm anzuschließen. Die beiden axial neben­ anderliegenden Gehäuse bieten dabei in ihrem Inneren genü­ gend Raum, um die Buchsen aufzunehmen. Ein erhöhter Raumbe­ darf einer Ausführungsform mit Buchsen in beiden Gehäusen gegenüber einem Reisestecker mit nur einer Buchse entsteht folglich nicht.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind Rastvorrichtungen vorgesehen, die in verschiedenen Winkel­ stellungen jeweils für eine lösbare Drehverriegelung der Ge­ häuse in Bezug auf die Buchsenträgereinheit sorgen. Eine derartige Rastvorrichtung vereinfacht die Bedienung des Mehrfachreisesteckers und verhindert ein Lösen der kontak­ tierten Stellung beim unbeabsichtigten Anstoßen an den Mehrfachreisestecker.
Vorzugsweise sind die Aussparungen in den Gehäuseböden si­ chelförmig ausgebildet. Eine derartige Ausbildung der Aus­ sparungen führt einerseits zu einem Rasteffekt zwischen dem jeweiligen Gehäuse und der Buchsenträgereinheit, wenn die Federlaschen durch die Aussparungen fallen, und zum anderen erlauben die schrägen Flanken ein gutes Zurückgleiten der Kontakte auf den Gehäuseboden. Entscheidend für dieses ein­ fache Zurückgleiten unter gleichzeitigem Vorspannen der Fe­ derkontakte sind schräg bezüglich der Umfangsrichtung aus­ gerichtete Flanken der Aussparungen, die sich beispiels­ weise auch mit dreiecksförmigen Aussparungen oder Ausspa­ rungen mit kurvenförmigen Flanken erreichen lassen.
Vorzugsweise sind die Stecker durch die Gehäuseflanken mit Kontaktbahnen im Gehäuseinneren verbunden, die durch den Gehäuseboden aus dem jeweiligen Gehäuse heraus zu den zuge­ hörigen Kontaktflächen geführt sind.
Diese Anordnung der Kontaktbahnen ist zum einen sehr leicht herstellbar und stellt zum anderen sicher, daß eine Berüh­ rung mit spannungsführenden Teilen von außen ausgeschlossen ist. Der Bereich der Kontaktflächen ist bei dem erfindungs­ gemäßen Mehrfachreisestecker durch den engen Abstand zwi­ schen den beiden Gehäuseböden sichergestellt. Gegebenen­ falls kann ein Gehäuse um seinen Gehäuseboden mit einer Ringwand versehen sein, die den Trennspalt zwischen den beiden Gehäusen in montiertem Zustand verdeckt. Auch ein ringförmiger Vorsprung am Gehäuseboden, der in eine ent­ sprechende Ringnut in dem gegenüberliegenden Gehäuseboden eingreift, kann für einen zusätzlichen Schutz sorgen.
Um sicherzugehen, daß bei fehlerhafter Benutzung des Reise­ steckers in der Weise, daß ein Stecker in eine Steckdose gesteckt wird und das benachbarte Gehäuse nicht korrekt ausgerichtet ist, keine Kontaktierung des axial fluchtenden Steckers des benachbarten Gehäuses mit dem eingesteckten Stecker erfolgen kann, ist in weiterer bevorzugter Ausge­ staltung der Erfindung vorgesehen, daß zwischen den Gehäu­ seböden ein Trennelement aus Isoliermaterial an der Buch­ senträgereinheit angeordnet ist, das im Bereich der Kon­ taktpaare ausgespart ist. Auch bei fehlerhaft montierten Mehrfachreisesteckern oder älteren, ausgeleierten Exempla­ ren mit erhöhtem Axialspiel zwischen den beiden Gehäusen kann dadurch keine Berührung gegenüberliegender Kontaktflä­ chen erfolgen. Die Aussparung erlaubt es den axial fluch­ tend angeordneten Kontaktpaaren, die elektrische Verbindung zu den Kontaktpaarflächen des jeweils anderen Gehäuses her­ zustellen.
In noch weiterer bevorzugter Ausführungsform der Erfindung weist die Buchsenträgereinheit im Bereich des Trennelements eine zylindrische Scheibe aus einem Isoliermaterial auf, auf der die beiden Gehäuse mit entsprechenden kreisförmigen Löchern in ihren Gehäuseböden drehbar gelagert sind. Alter­ nativ oder zusätzlich zu dieser Lagerung können die Gehäuse an einer ringförmigen Fläche an den Buchsen drehbar geführt sein. Insbesondere bei einer Drehführung sowohl auf der zy­ lindrischen Scheibe als auch an Ringflächen an den Buchsen ergibt sich ein besonders stabiler Aufbau des Mehrfachrei­ sesteckers. Die Scheibe dient auch als Halterung für die Polkontakte der Buchsen und die Kontaktpaare.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß wenigstens ein Teil der Stecker und wenigstens ei­ ne Buchse über Schutzkontakte verfügen, die über einen zu­ sätzlichen Kontakt und jeweils eine zusätzliche Kontaktflä­ che wahlweise verbindbar sind. Die Anordnung der Kontakt­ flächen auf den Gehäuseböden erlaubt in Verbindung mit fe­ dernden Kontakten ohne weiteres die Anordnung dieser drit­ ten Kontaktierung neben den beiden Polen.
Andererseits kann der durch die im Bereich der Gehäuseböden stattfindenden Kontaktierungen eingesparte Raum im radialen Bereich zwischen der Buchse und dem Gehäuse zur Kontaktie­ rung der Schutzkontakte zwischen den Steckern und der Buch­ se genutzt werden. So kann erfindungsgemäß beispielsweise wenigstens eine Buchse nach deutschen Standard über Schutz­ kontaktbügel verfügen, wobei die Schutzkontaktbügel selbst oder wenigstens eine mit ihnen verbundene Federlasche mit radial nach innen ausgerichteten Kontaktflächen an den In­ nenseiten der Flanken des Gehäuses bzw. der Gehäuse ela­ stisch anliegend verbindbar sind, die mit den Schutzkon­ taktelementen ihrer zugehörigen Stecker verbunden sind. Auch bei an sich bekannten Mehrfachreisesteckern bietet diese Variante Vorteile, da der Raumgewinn eine flexible Ausbildung erlaubt und keine Probleme mit zu gering werden­ den Kontaktabständen zu befürchten sind.
Auf diese Weise können einerseits die Pole über Kontaktbah­ nen mit den Kontaktflächen am Gehäuseboden und andererseits die Schutzkontakte über in die axial entgegengesetzte Rich­ tung weisende Kontaktbahnen mit den Kontaktflächen verbun­ den sein. Ferner ist es denkbar, daß die Schutzkontaktbügel der Buchse erst durch Einstecken eines Schutzkontaktstec­ kers radial nach außen gedrückt und dadurch in Anlage an die Kontaktflächen gebracht werden. Die unmittelbare Ver­ bindung der Schutzkontakte der Buchse mit Schutzkontakt­ stiften der Stecker ist möglich, da eine Kontaktierung des Schutzkontaktstiftes des eingesteckten Steckers mit einem anderen, freiliegenden Schutzkontaktstift des Mehrfachrei­ sesteckers ungefährlich ist. Im Gegensatz zu den Polyerbin­ dungen ist eine Unterbrechung der Verbindung dieses einge­ steckten Schutzkontaktstiftes zu weiteren Schutzkontakt­ stiften nicht notwendig. Daher können die Schutzkontakte der Buchsen in den beiden Gehäusen ohne weiteres elektrisch fest miteinander verbunden sein, auch wenn durch die Schutzkontaktbügel der anderen Buchse eine Verbindung zu weiteren, freiliegenden Schutzkontaktstiften hergestellt wird.
Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher auf Ausführungsbeispiele der Erfindung eingegangen. Es zei­ gen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Mehrfachreise­ steckers;
Fig. 2 eine weitere Seitenansicht des Mehr­ fachreisesteckers nach Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt des Mehrfachreise­ steckers nach Fig. 1 ohne Stecker;
Fig. 4 eine Einzelteilansicht einer Buchsen­ trägereinheit des Mehrfachreise­ steckers;
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie C-C in Fig. 4;
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie D-D in Fig. 4;
Fig. 7 eine Stirnansicht eines Steckers des Mehrfachreisesteckers;
Fig. 8 eine Innenansicht des Steckergehäuses im Bereich des Steckers nach Fig. 7;
Fig. 9 eine Ansicht eines Gehäusebodens der Steckergehäuse.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Mehrfachreisesteckers 10 von einer Gehäuseseite aus, in welcher eine Buchse 12 nach deutschem Standard zum Einstecken eines Steckers nach deutschem Standard vorgesehen ist. Fig. 2 zeigt eine Sei­ tenansicht der Mehrfachreisesteckers 10 von der gegenüber­ liegenden Seite, in welcher zwei Eurobuchsen 14 zum Ein­ stecken von Eurosteckern angeordnet sind. Die Buchsen 12, 14 sind mechanisch starr und elektrisch miteinander verbun­ den (siehe auch Fig. 3 und 4) worauf später noch im Detail eingegangen wird. Zwischen der Buchse 12 und den Eurobuch­ sen 14 sitzen zwei im wesentlichen würfelförmige Gehäuse 16, 18, die relativ zueinander und zu den Buchsen 12, 14 drehbar gelagert sind. Das erste Gehäuse 16, das die Buchse 12 teilweise umschließt, verfügt an drei seiner Seitenflan­ ken 20 über verschiedene Stecker 22a, 22b, 22c, die jeweils einer bestimmten Ländernorm entsprechen. Eine Seitenflanke ist als freie Seitenflanke 24 ohne Steckkontakte ausgebil­ det.
Entsprechend dem Gehäuse 16 verfügt auch das zweite Gehäuse 18, das die Buchsen 14 umschließt, an drei seiner Seiten­ flanken 26 über jeweils einer bestimmten Ländernorm ent­ sprechende Stecker 28a, 28b, 28c, während eine Seitenflanke 26 ebenfalls als freie Seitenflanke 30 ausgebildet ist. Da­ mit verfügt der Mehrfachreisestecker 10 über sechs ver­ schiedene Stecker 22a, b, c, 28a, b, c zum Anschluß an sechs verschiedene Stromsysteme.
Der mechanische Aufbau des Mehrfachreisesteckers 10 wird aus der Schnittdarstellung in Fig. 3 deutlich, wobei zur Vereinfachung die Stecker 22a, b, c, 28a, b, c weggelassen sind. Aus Fig. 3 wird deutlich, daß die mit Schutzkontakten 32 ausgeführte Buchse 12 nach deutschen Standard und die Eurobuchsen 14 eine drehstarre Einheit bilden, wobei zwi­ schen den eigentlichen Buchsenkörpern 34, 36 ein Verbin­ dungstift 38 vorgesehen ist, der, wie später noch genauer erläutert wird, die elektrische Verbindung der Schutzkon­ takte 32 zwischen den beiden Buchsenkörpern 34, 36 her­ stellt. Der Verbindungstift 38 definiert gleichzeitig die Drehachse, um welche die beiden Gehäuse 16, 18 unabhängig voneinander um die Buchsenkörper 34, 36 drehbar sind.
Mittig zwischen den beiden Buchsenkörpern ist eine Trenn­ scheibe aus Isoliermaterial vorgesehen, deren Durchmesser ungefähr der Länge der Seitenflanken 20, 26 der Gehäuse 16, 18 entspricht. Auf einem kleineren Radius ist die Trenn­ scheibe 40 als zylindrische Scheibe 42 mit einer wesentlich größeren Dicke ausgebildet. Zwischen dem schmalen Außenbe­ reich der Trennscheibe 40 und zylindrischen Scheibe 42 be­ findet sich in beiden axialen Richtungen eine ringförmige Absatzfläche 44. Die zylindrische Scheibe 42 wird einer­ seits durch den metallischen Verbindungsstift 38 und ande­ rerseits durch zwei Kontaktstifte 46 durchstoßen, welche die Polkontakte der Buchse 12 und der Eurobuchsen 14 mit­ einander verbinden.
An den beiden Buchsenkörpern 34, 36 ist in den axialen Randbereichen - bezogen auf den montierten Mehrfachreise­ stecker 10 - jeweils eine Ringfläche 48, 50 vorgesehen, die gemeinsam mit den beiden ringförmigen Absatzflächen 44 die Drehlagerstellen für das erste Gehäuse 16 und das zweite Gehäuse 18 bilden. Hierzu verfügen die beiden Gehäuse 16, 18 in ihren Gehäuseböden 52, 54 jeweils über eine kreisför­ mige Aussparung 55 (siehe Fig. 9) deren Durchmesser im we­ sentlichen dem Durchmesser der ringförmigen Absatzflächen 44 entspricht. Ferner verfügen beide Gehäuse 16, 18 an ih­ ren den Gehäuseböden 52, 54 gegenüberliegenden, offen aus­ gebildeten Enden über eine zylindrische Innenfläche, die mit den Ringflächen 48,50 des jeweiligen Buchsenträgers 34, 36 eine weitere Lagerstelle bildet. Folglich ergibt sich eine Anordnung der beiden Gehäuse mit einander zuge­ wandten Gehäuseböden 52, 54, die durch den dünnen Außenbe­ reich der Trennscheibe 40 voneinander getrennt sind. Die Buchsen 12 und die Eurobuchsen 14 sitzen dabei im wesentli­ chen im Inneren der Gehäuse 16, 18.
Gegebenenfalls kann zwischen der aus den Buchsenkörpern 34, 36, dem Verbindungsstift 38 und der Trennscheibe 40 beste­ henden Buchsenträgereinheit und den Gehäusen 16, 18 jeweils eine Rastvorrichtung vorgesehen sein, um ein Einrasten der beiden Gehäuse in bestimmten Winkelstellungen in Bezug auf die Buchsen 12, 14 zu ermöglichen.
Die beiden Buchsenkörper 34, 36 sorgen gleichzeitig für einen axialen Halt der beiden Gehäuse 16, 18 und damit den Zusammenhalt des Mehrfachreisesteckers 10.
Zu Verdeutlichung der elektrischen Funktionsweise des Mehr­ fachreisesteckers wird zunächst anhand der Darstellungen in Fig. 4, 5 und 6 der elektrische Aufbau der Buchsenträger­ einheit näher erläutert. Die beiden Polkontakte 56a, b der Schutzkontaktbuchse 12 sind über die zuvor bereits erwähn­ ten Kontaktstifte 46 mit zwei metallischen Verbindungsstüc­ ken 58a, b auf der anderen Seite der Trennscheibe 40 ver­ bunden, auf denen die Polkontakte 60a, b, c, d der beiden Eurobuchsen 14 angeordnet sind.
Im Bereich des ersten Gehäuses 16 sind an den Polkontakten 56a, b Federlaschen 62a, b angebracht, die radial über den Durchmesser der zylindrischen Scheibe 42 hinausragen und in axialer Richtung zu dem zweiten Gehäuse 18 hin federnd vor­ belastet sind. Die Federlaschen 62a, b sind dabei im radial außerhalb der zylindrischen Scheibe 42 liegenden Bereich als abgewinkeltes Kontaktpaar 64 ausgebildet.
In entsprechender Weise sind auch an den metallischen Ver­ bindungsstücken 58a, b im Bereich des zweiten Gehäuses 18 Federlaschen 66a, b angebracht - in diesem Fall angenietet -, die ebenfalls als abgewinkeltes Kontaktpaar 68 über den Umfang der zylindrischen Scheibe 42 hinausragen und axial zum ersten Gehäuse hin federnd vorbelastet sind. Die Feder­ laschen 62a, b, 66a, b in den beiden Gehäusen 16, 18 sind axial fluchtend zueinander ausgerichtet. Die Trennscheibe 40 weist dabei im Bereich der Kontaktpaare 64, 68 Ausspa­ rungen 70 auf, so daß die Kontaktpaare 64, 66 jeweils einen elektrischen Kontakt durch die Trennscheibe 40 herstellen können.
Um die Winkelausrichtung der beiden im montierten Zustand des Mehrfachreisesteckers 10 verdeckt angeordneten Kontakt­ paare 64, 68 von außen bestimmen zu können, verfügen die Buchsenträger 34, 36 über eine entsprechende äußere Markie­ rung, beispielsweise in der Form, daß der Buchsenträger halbrund mit einer geraden Seitenflanke (siehe Fig. 1 und 2) ausgebildet ist, welche die Lage der Kontaktpaare 64, 68 darstellt.
Weiterhin sind an den Außenseiten der beiden Buchsenträger 34, 36 Kontaktelemente 72, 74 vorgesehen, die über den Ver­ bindungsstift 38 miteinander in Verbindung stehen und mit dem Schutzkontakt 32 der Buchse 12 verbunden sind. Bei ei­ ner Ausführungsform, die statt der beiden Eurobuchsen 14 eine weitere Schutzkontaktbuchse aufweist, ist entsprechend auch deren Schutzkontakt mit den beiden Kontaktelementen 72, 74 elektrisch verbunden.
Um die elektrische Verbindung zwischen den Buchsen und je­ weils einem Stecker 22a, b, c, 28a, b, c herstellen zu kön­ nen, sind an den Unterseiten beider Gehäuseböden drei Kon­ taktpaarflächen 76, 78, 80 (siehe Fig. 9) in einem den Kon­ taktpaaren 64, 68 entsprechenden radialen Abstand von der Drehachse angeordnet. Der Abstand zwischen den beiden Pol­ kontakten entspricht selbstverständlich ebenfalls dem der Kontaktpaare 64, 68. Die zur Gehäuseinnenseite weisenden Flächen der Gehäuseböden 52, 54 verfügen über keine Kon­ taktflächen. Im Bereich der freien Seitenflanken 24, 30 verfügen beide Gehäuseböden 52, 54 jeweils über eine si­ chelförmige Aussparung 82, die es den in dem betreffenden Gehäuse 16 oder 18 angeordneten Federlaschen 62a, b bzw. 66a, b erlaubt, bei entsprechender Drehstellung des Gehäu­ ses 16 bzw. 18 auf entsprechend ausgerichtete Kontaktpaar­ flächen 76, 78 oder 80 des anderen Gehäuses 16 bzw. 18 zu fallen.
Die Kontaktflächen 76, 78, 80 sind jeweils mit den beiden Polkontaktstiften eines Steckers 22a, b, c, 28a, b, c des Gehäuses elektrisch verbunden.
Am Beispiel des in Fig. 1 dargestellten Steckers 22b ist in Fig. 8 die Verbindung des Kontaktflächenpaares 78 mit den Polkontaktstiften 84a, b des Steckers 22b dargestellt. Die beiden Polflächen 86a, b des Kontaktpaares 78 sind durch Durchbrechungen in dem Gehäuseboden 52 mit Kontaktbahnen 88a, b verbunden, die an der Innenseite der zugehörigen Gehäuseflanke 20 bis zu den Stellen des Gehäuses geführt sind, an welchen die Polkontaktstifte 84a, 88b angeordnet sind. Elektrische Verbindungen 90a, b sorgen für eine Ver­ bindung der Polkontaktstifte 84a, b mit den Kontaktbahnen 88a, b durch die Wand des Gehäuses 16.
Der Schutzkontaktstift 92 des Steckers 22b ist über eine weitere elektrische Verbindung 94 einer Schutzkontaktbahn 96 geführt, die gleichzeitig eine Schutzkontaktfläche bil­ det.
Die übrigen Kontaktpaarflächen sind mit den übrigen Stec­ kern bei beiden Gehäusen 16, 18 in ähnlicher Weise verbun­ den, wobei lediglich die Lage der elektrischen Verbindungs­ stellen in den Gehäuseflanken entsprechend der Anordnung der einzelnen Kontaktstifte bei den unterschiedlichen Stec­ kern variiert und daher die Anordnung der jeweiligen Kon­ taktbahnen entsprechend angepaßt ist.
Statt der dargestellten Schutzkontaktverbindung über die zur offenen Gehäuseseite hin ausgerichteten Schutzkontakt­ bahn 96 wäre es auch denkbar, an den Gehäuseböden 52, 54 entsprechende Schutzkontaktflächen vorzusehen, die dann mit einer entsprechenden Schutzkontaktfederlasche zusammenwir­ ken könnten. Auch eine direkte Verbindung mit dem Verbin­ dungsstift 38 ist denkbar, da es im Gegensatz zu den Pol­ kontakten bei den Schutzkontakten durchaus möglich ist, auch die Schutzkontaktstifte der nicht eingesteckten Stec­ ker mit dem Schutzkontaktstift des eingesteckten Steckers in Verbindung zu halten.
Möchte der Benutzer beispielsweise ein in eine der Buchsen eingestecktes Elektrogerät an einem dem Stecker 22b ent­ sprechenden Ländernetz betreiben, muß er den Stecker 22b auf die geraden Seitenflanke der Buchsenkörper 34, 36 dre­ hen und auch die freie Seitenflanke 30 des zweiten Gehäuses 18 in dieser Winkelstellung ausrichten. Damit erlaubt es die sichelförmige Aussparung 82 im Gehäuseboden 54 des zweiten Gehäuses 18 dem darin angeordneten Kontaktpaar 68, durch den Gehäuseboden 54 und die Aussparungen 70 in der Trennscheibe auf das entsprechend ausgerichtete Kontaktflä­ chenpaar 78 am Gehäuseboden 52 des ersten Gehäuses 12 zu fallen und die elektrische Verbindung herzustellen. Gleich­ zeitig legt sich das federnd ausgebildete Kontaktelement 52 auf die Schutzkontaktbahn 96 und sorgt dementsprechend für eine Verbindung der Schutzkontakte zwischen dem Stecker 22b und der Buchse 12. Das Kontaktpaar 64 in dem ersten Gehäuse 12 steht in diesem Zustand zwar infolge seiner Verbindung mit den Polen der Buchse 12 unter Spannung, liegt jedoch an dem aus Isoliermaterial bestehenden Gehäuseboden 52 ge­ schützt an. Aufgrund der Anordnung der Kontaktpaarflächen 76, 78, 80 an den Gehäuseböden 52, 54 kann in Verbindung mit der sichelförmigen Aussparung 82 nur jeweils ein einzi­ ger Stecker mit den Buchsen kontaktiert werden.
Die Form der Aussparungen 82 in den Gehäuseböden kann statt der dargestellten sichelförmigen Ausbildung, die ein beson­ ders gutes Hineingleiten der Federlaschen in das Gehäuse beim Verdrehen erlaubt, auch in anderer Weise ausgebildet sein, wobei jedoch zur Erzielung der genannten Wirkung schräg zur Umfangsrichtung ausgerichtete Flanken besonders vorteilhaft sind.
Statt der beschriebenen würfelförmigen Gehäuse ist es ohne weiteres denkbar, auch Gehäuse mit fünf Seitenflanken ein­ zusetzen, wobei die freien Seitenflanken bei nur einem kleineren Winkelbereich umfassenden Aussparungen 82 auch schmäler als die übrigen Seitenflanken ausgebildet sein können.
Ferner kann eines der Gehäuse 16, 18 um seinen Gehäuseboden 52, 54 herum mit einer zylindrischen Wand versehen sein, die den zwischen den Gehäuseböden 52, 54 und der Trennscheibe bestehenden schmalen Spalt verdeckt und dadurch das Ein­ dringen von Schmutz vermeidet.
Die Anzahl verschiedener Stecker kann erhöht und damit die Zahl der Anschlußmöglichkeiten erweitert werden, indem zwi­ schen den beiden Gehäusen des zuvor beschriebenen Mehrfach­ reisesteckers ein weiteres Gehäuse angeordnet wird, das zwei Gehäuseböden aufweist, die beide entsprechend den zu­ vor beschriebenen Gehäusen 16, 18 mit Kontaktflächen verse­ hen sind, die mit den Steckern kontaktiert sind. Auf diese Weise ist eine elektrische Verbindung eines Steckers des mittleren Gehäuses mit den Buchsen der außenliegenden Ge­ häuse möglich. Das Vorsehen weiterer Gehäuse zur Schaffung weiterer Steckerebenen mit mehr Anschlußmöglichkeiten ist denkbar. Zwischen den Gehäusen können jeweils Scheiben vor­ gesehen sein, die die Gehäuse in Drehrichtung führen und die Kontaktpaare halten.

Claims (22)

1. Mehrfachreisestecker mit wenigstens einem Gehäuse (16, 18), an dessen Seitenflanken (20, 26) wenigstens zum Teil Stecker (22a, b, c, 28a, b, c) gemäß verschiedenen Ländernormen vorgesehen sind, und wenigstens einer be­ züglich des Gehäuses bzw. der Gehäuse (16, 18) drehbar angeordneten Buchse (12, 14), die mit einem Kontaktpaar (64, 68) elektrisch und mechanisch verbunden ist, das in Abhängigkeit von der relativen Drehstellung zwischen der wenigstens einen Buchse und dem wenigstens einen Gehäuse an jeweils einem von mehreren Kontaktflächenpaaren (76, 78, 80) federnd anliegt, die mit den Kontaktstiften (84a, b) jeweils eines Steckers (22a, b, c, 28a, b, c) in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktflächenpaare (76, 78, 80) in einer Ebene auf dem senkrecht zur Drehachse liegenden Gehäuseboden (52, 54) angeordnet sind und zwischen dem Kontaktpaar (64, 68) und dem Kontaktflächenpaar (76, 78, 80) jeweils eine fe­ dernde Anlage in im wesentlichen axialer Richtung bezüg­ lich der Drehachse erfolgt.
2. Mehrfachreisestecker nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwei Gehäuse (16, 18) mit Steckern (22a, b, c, 28a, b, c) mit einander zugewandten Gehäuseböden (52, 54) unabhängig voneinander bezüglich der Buchse bzw. Buchsen (12, 14) drehbar gelagert sind, in beiden Gehäusen (16, 18) in gleichen Winkelbereichen Kontakt­ paare (64, 68) vorgesehen sind, die axial federnd am je­ weiligen Gehäuseboden (52, 54) anliegen, der jeweils in einem bestimmten Umfangsbereich im Anlagebereich der Kontaktpaare (64, 68) ausgespart ist, und die Kontakt­ flächen (76, 78, 80) der beiden Steckergehäuse (16, 18) auf der dem jeweils anderen Steckergehäuse (16, 18) zu­ gewandten Seite des Gehäusebodens (52, 54) angeordnet sind.
3. Mehrfachreisestecker nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Gehäuse (16, 18) drehbar auf einer aus der Buchse bzw. den Buchsen (12, 14) und Verbindungsele­ menten (34, 36, 38, 42) bestehenden Einheit gelagert sind, die durch Öffnungen (56) in den Gehäuseböden (52, 54) ragt.
4. Mehrfachreisestecker nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Gehäuse (16) wenigstens eine Buchse (12) vorgesehen ist.
5. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einem Gehäuse (16, 18) zwei Eurobuchsen (14) vorgesehen sind.
6. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse (16, 18) eine Polygonform mit wenigstens drei Flanken (20, 26) besitzen.
7. Mehrfachreisestecker nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Flanke (24, 30) der beiden Gehäuse (16, 18) im Winkelbereich der Ausspa­ rungen (82) in den Gehäuseböden (52, 54) ohne Stecker ausgeführt ist.
8. Mehrfachreisestecker nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Rastvorrichtungen in verschiedenen Winkelstellungen jeweils für eine lösbare Drehverriege­ lung der Gehäuse (16, 18) in Bezug auf die Buchsenträ­ gereinheit sorgen.
9. Mehrfachreisestecker nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (82) in den Gehäuseböden (52, 54) sichelförmig ausgebildet sind.
10. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stecker (22a, b, c, 28a, b, c) durch die Gehäuseflanken mit Kontaktbah­ nen (88a, b) im Gehäuseinneren verbunden sind, die durch die Gehäuseböden (52, 54) aus dem jeweiligen Gehäuse (16, 18) heraus zu den zugehörigen Kontaktpaarflächen (76, 78, 80) geführt sind.
11. Mehrfachreisestecker nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gehäuseböden (52, 54) ein Trennelement (40) aus Isoliermaterial an der Buchsenträgereinheit angeordnet ist, das im Bereich der Kontaktpaare (64, 64) ausgespart ist.
12. Mehrfachreisestecker nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Buchsenträgereinheit im Bereich des Trennelements (40) eine zylindrische Scheibe (42) aus einem Isoliermaterial aufweist, auf der die beiden Ge­ häuse (16, 18) mit entsprechenden kreisförmigen Löchern (55) in ihren Gehäuseböden (52, 54) drehbar gelagert sind.
13. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse (16, 18) an ringförmigen Flächen (48) an den Buchsen (12, 34, 14, 36) drehbar geführt sind.
14. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsen (12, 14) in den beiden Gehäusen (16, 18) elektrisch fest mit­ einander verbunden sind.
15. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Stecker (22a, b, c, 28a, b, c) und die wenigstens eine Buchse (12) über Schutzkontakte (32, 92) verfügt, die über einen zusätzlichen Kontakt und jeweils eine zu­ sätzliche Kontaktfläche wahlweise verbindbar sind.
16. Mehrfachreisestecker mit wenigstens einem Gehäuse (16, 18), an dessen Seitenflanken (20, 26) wenigstens zum Teil Stecker (22a, b, c, 28a, b, c) gemäß verschiedenen Ländernormen vorgesehen sind, und wenigstens einer be­ züglich des Gehäuses bzw. der Gehäuse (16, 18) drehbar angeordneten Buchse (12, 14), die mit einem Kontaktpaar (64, 68) elektrisch und mechanisch verbunden ist, das in Abhängigkeit von der relativen Drehstellung zwischen der wenigstens einen Buchse und dem wenigstens einen Gehäuse an jeweils einem von mehreren Kontaktflächenpaaren (76, 78, 80) federnd anliegt, die mit den Kontaktstiften (84a, b) jeweils eines Steckers (22a, b, c, 28a, b, c) in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß wenig­ stens eine Buchse (12) nach deutschen Standard über Schutzkontaktbügel (32) verfügt, wobei die Schutzkon­ taktbügel selbst oder eine mit ihnen verbundene Federla­ sche (72, 74) mit radial nach innen ausgerichteten Kon­ taktflächen (96) an den Innenseiten der Flanken der Ge­ häuse (16, 18) elektrisch verbindbar sind, die mit den Schutzkontaktstiften (92) ihres zugehörigen Steckers (22b) verbunden sind.
17. Mehrfachreisestecker nach einem der Ansprüche 1 bis 14 und 16.
18. Mehrfachreisestecker nach Anspruch 15, 16 oder 17, da­ durch gekennzeichnet, daß die Schutzkontakte der Buchsen in den beiden Gehäusen elektrisch fest miteinander ver­ bunden sind.
19. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktpaare (64, 68) als vorgespannte Federlaschen (62a, b, 66a, b) ausgebildet sind.
20. Mehrfachreisestecker nach Anspruch 19, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Federlaschen (62a, b, 66a, b) an Kon­ taktstiften (46) angebracht sind, die die elektrische Verbindung zwischen den beiden Buchsen (12, 14) durch die Trennscheibe (40, 42) darstellen.
21. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse um sei­ nen Gehäuseboden mit einer Ringwand versehen ist, die den Trennspalt zwischen den beiden Gehäusen (52, 54) in montiertem Zustand verdeckt.
22. Mehrfachreisestecker nach einem der Ansprüche 2 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Gehäusen (16, 18) wenigstens ein weiteres drehbares Gehäuse mit Steckern angeordnet ist, dessen beide Gehäuseböden den Gehäuseböden des äußeren Gehäuses zugewandt und in ent­ sprechender Weise mit Kontaktflächen und einer Ausspa­ rung versehen und in welchem zwei Kontaktpaare vorgese­ hen sind, die axial federnd in entsprechender Weise je­ weils an einem Gehäuseboden anliegen.
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