DE19902642A1 - Mehrfachreisestecker - Google Patents
MehrfachreisesteckerInfo
- Publication number
- DE19902642A1 DE19902642A1 DE1999102642 DE19902642A DE19902642A1 DE 19902642 A1 DE19902642 A1 DE 19902642A1 DE 1999102642 DE1999102642 DE 1999102642 DE 19902642 A DE19902642 A DE 19902642A DE 19902642 A1 DE19902642 A1 DE 19902642A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- housing
- contact
- multiple travel
- socket
- housings
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 37
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 claims description 6
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 2
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000007717 exclusion Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R31/00—Coupling parts supported only by co-operation with counterpart
- H01R31/06—Intermediate parts for linking two coupling parts, e.g. adapter
Landscapes
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Abstract
Ein Mehrfachreisestecker besitzt ein Gehäuse (16, 18), an dessen Seitenflanken verschiedene Stecker (22a, b, c) vorgesehen sind, wobei eine drehbare Buchse (12, 14) über ein federnd anliegendes Kontaktpaar (64, 68) in Abhängigkeit von der Drehstellung die Verbindung mit jeweils einem von mehreren Kontaktflächenpaaren (76, 78, 80) herstellt. Um flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten zu ermöglichen, ist vorgesehen, daß die Kontaktflächenpaare (76, 78, 80) in einer Ebene auf dem senkrecht zur Drehachse liegenden Gehäuseboden (52, 54) angeordnet sind und die federnde Anlage in im wesentlichen axialer Richtung erfolgt. Diese Anordnung ermöglicht die Minimierung des Durchmessers und erlaubt eine engere Anordnung der Kontakte. Die Buchse (12) kann über einen Schutzkontaktbügel (32) verfügen, die über Federlaschen (72, 74) mit den Schutzkontaktstiften (92) verbindbar sind.
Description
Die Erfindung befaßt sich mit einem Mehrfachreisestecker
mit wenigstens einem Gehäuse, an dessen Seitenflanken we
nigstens zum Teil Stecker gemäß verschiedenen Ländernormen
vorgesehen sind, und einer bezüglich des Gehäuses drehbar
angeordneten Buchse, die mit einem Kontaktpaar elektrisch
und mechanisch verbunden ist, das in Abhängigkeit von der
relativen Drehstellung zwischen Buchse und Gehäuse an je
weils einem von mehreren Kontaktflächenpaaren federnd an
liegt, die mit den Kontaktstiften jeweils eines Steckers in
Verbindung stehen.
Bei Reisen ins Ausland ist es wünschenswert, elektrische
Kleingeräte auch im Reiseland zu benutzen. Hierzu können
Einzeladapter verwendet werden, wobei jedoch für jedes Land
ein separater Adapter angeschafft werden muß. Aus der EP
0 255 512 D1 ist bereits ein Mehrfachreisestecker bekannt,
der den Übergang von einer Buchse gemäß einer Ländernorm
auf Stecker verschiedener Normen erlaubt. Bei diesem Reise
stecker sitzt eine Buchse drehbar zwischen den Flanken ei
nes Gehäuses, wobei die elektrische Verbindung zwischen der
Buchse und den Kontaktstiften der Stecker durch radial nach
außen weisende Kontakte der Buchse erfolgt, die auf jeweils
einem Kontaktpaar an der Innenseite der Seitenflanken
liegt. Die Kontaktierung erfolgt somit im radialen Bereich
zwischen der Außenseite der Buchse und der Innenwand des
Gehäuses. Problematisch hierbei ist, daß nur sehr wenig
Raum zur Verfügung steht, da bezüglich der Abstände der
einzelnen Kontaktpole Mindestvorschriften einzuhalten sind.
Bedingt durch die radial nach außen gerichtete Anordnung
der federnden Kontaktflaschen können diese sich zudem rela
tiv zueinander bewegen, weshalb ein zusätzlich erhöhter Ab
stand zwischen den beiden Kontaktlaschen vorgesehen werden
muß. Da die Abmessungen des Mehrfachreisesteckers gemäß der
EP 0 255 512 D1 mit zunehmender Steckerzahl sehr groß wer
den, um Behinderungen durch benachbarte Stecker beim Ein
stecken zu verhindern, lassen sich bei Reisesteckern bei
akzeptablen Gehäuseabmessungen nicht mehr als fünf ver
schiedene Stecker an den Flanken anordnen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Mehrfachrei
sestecker zu schaffen, der durch seine Kontaktanordnung
flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten bietet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch einen Mehrfachreise
stecker der eingangs beschriebenen Art gelöst, bei welchem
die Kontaktflächenpaare in einer Ebene auf dem senkrecht
zur Drehachse liegenden Gehäuseboden angeordnet sind und
zwischen dem Kontaktpaar und dem jeweiligen Kontaktflächen
paar eine in im wesentlichen axialer Richtung bezüglich der
Drehachse federnde Anlage erfolgt.
Aufgrund dieser Anordnung läßt sich der Durchmesser des
Mehrfachreisesteckers minimieren, da zwischen der Gehäus
einnenwand und der Buchse kein Raum für die Kontaktierung
benötigt wird. Der Innendurchmesser des Gehäuses muß daher
nur unwesentlich größer als der sich durch den genormten
Buchsendurchmesser ergebende Wert sein.
Da die Anlage des Kontaktpaares an dem Kontaktflächenpaar
in im wesentlichen axialer Richtung federnd erfolgt, wobei
das Kontaktpaar und/oder das Kontaktflächenpaar federnd
nachgiebig ausgebildet sein können, erfolgt im Falle eines
federnden Nachgebens auch keine Annäherung zwischen den
Kontakten unterschiedlicher Pole, so daß eine entsprechend
engere Anordnung gewählt werden kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vor
gesehen, daß zwei Gehäuse mit Steckern mit einander zuge
wandten Gehäuseböden unabhängig voneinander drehbar bezüg
lich der Buchse bzw. Buchsen gelagert sind, in beiden Ge
häusen in gleichen Winkelbereichen Kontaktpaare vorgesehen
sind, die axial federnd am jeweiligen Gehäuseboden anlie
gen, der in einem bestimmten Umfangsbereich im Anlagebe
reich der Kontaktpaare ausgespart ist, und die Kontaktflä
chen der beiden Steckergehäuse auf der dem jeweils anderen
Steckergehäuse zugewandten Seite des Gehäusebodens angeord
net sind.
Der wesentliche Vorteil dieser Ausführungsform, die durch
die Kontaktierung im Bereich der Gehäuseböden möglich wird,
besteht darin, daß auf sehr geringem Raum eine Vielzahl un
terschiedlicher Stecker angeordnet werden kann. Während
nämlich bei in einer einzigen Ebenen liegenden Steckern bei
mehr als fünf Steckern unverhältnismäßig große Gehäuse not
wendig sind, um eine gegenseitige Behinderung beim Einstec
ken durch benachbarte Stecker zu vermeiden, erlauben die
beiden Gehäuse kompakte Abmessungen mit in zwei verschiede
nen Ebenen liegenden Steckern. Bei der beschriebenen Aus
führungsform greifen jeweils die Kontaktpaare in einem Ge
häuse eine gewünschte Kontaktfläche an der Unterseite des
Gehäusebodens des anderen Gehäuses ab, wobei hierzu das Ge
häuse, dessen Kontaktpaar die elektrische Verbindung her
stellen soll, so zu drehen ist, daß das Kontaktpaar federnd
durch die Aussparung im Gehäuseboden fällt. Das zweite Ge
häuse ist bezüglich des Kontaktpaares so auszurichten, daß
die gewünschte Verbindung mit einem bestimmten Stecker her
gestellt wird. Aufgrund der axial fluchtenden Ausrichtung
bildet in dieser gewünschten Kontaktierungsstellung der Ge
häuseboden des zweiten Gehäuses mit den kontaktierten Kon
taktflächen eine Trennebene zwischen den Kontaktpaaren in
den beiden Gehäusen.
Zweckmäßigerweise ist der Winkelbereich, in welchem sich
die Aussparungen in den Gehäuseböden der Gehäuse befinden
auf der Außenseite des Gehäuses markiert und vorzugsweise
sind in diesem Bereich keine Stecker angeordnet, um nicht
das Einstecken des kontaktierten Steckers, der sich in
axial fluchtender Lage befindet, zu behindern.
Beispielsweise kann das Gehäuse eine Polygonform mit wenig
stens drei Flanken besitzen, wobei zur Vermeidung einer Be
hinderung beim Einstecken vorzugsweise jeweils eine Flanke
der beiden Gehäuse im Winkelbereich der Aussparungen in dem
Gehäuseboden ohne Stecker ausgeführt ist. Bei einem ohne
weiteres zu realisierenden pentagonförmigen Gehäuse erhält
man folglich einen Mehrfachreisestecker, der den Übergang
auf acht unterschiedliche Steckernormen erlaubt, womit sich
alle gängigen Systeme abdecken lassen.
Vorzugsweise sind die Gehäuse drehbar auf einer aus der
Buchse bzw. den Buchsen und Verbindungselementen bestehen
den Einheit gelagert, die durch Öffnungen in den Gehäusebö
den ragt. Diese Einheit kann gleichzeitig die axiale Lage
der beiden Gehäuse zueinander festlegen, so daß immer eine
sichere Anlage des ausgewählten Kontaktpaares eines Gehäu
ses an den Kontaktflächen des anderen Gehäuses möglich ist.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist vorgesehen, daß in jedem Gehäuse wenigstens eine Buchse
vorgesehen ist, wobei statt einer Buchse mit Schutzkontakt
auch jeweils zwei sog. Eurobuchsen vorgesehen sein können.
Damit bietet der erfindungsgemäße Mehrfachreisestecker die
Möglichkeit, bis zu vier Geräte mit Eurostecker oder wenig
stens zwei Geräte mit Schutzkontaktstecker an einem Strom
system fremder Norm anzuschließen. Die beiden axial neben
anderliegenden Gehäuse bieten dabei in ihrem Inneren genü
gend Raum, um die Buchsen aufzunehmen. Ein erhöhter Raumbe
darf einer Ausführungsform mit Buchsen in beiden Gehäusen
gegenüber einem Reisestecker mit nur einer Buchse entsteht
folglich nicht.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind
Rastvorrichtungen vorgesehen, die in verschiedenen Winkel
stellungen jeweils für eine lösbare Drehverriegelung der Ge
häuse in Bezug auf die Buchsenträgereinheit sorgen. Eine
derartige Rastvorrichtung vereinfacht die Bedienung des
Mehrfachreisesteckers und verhindert ein Lösen der kontak
tierten Stellung beim unbeabsichtigten Anstoßen an den
Mehrfachreisestecker.
Vorzugsweise sind die Aussparungen in den Gehäuseböden si
chelförmig ausgebildet. Eine derartige Ausbildung der Aus
sparungen führt einerseits zu einem Rasteffekt zwischen dem
jeweiligen Gehäuse und der Buchsenträgereinheit, wenn die
Federlaschen durch die Aussparungen fallen, und zum anderen
erlauben die schrägen Flanken ein gutes Zurückgleiten der
Kontakte auf den Gehäuseboden. Entscheidend für dieses ein
fache Zurückgleiten unter gleichzeitigem Vorspannen der Fe
derkontakte sind schräg bezüglich der Umfangsrichtung aus
gerichtete Flanken der Aussparungen, die sich beispiels
weise auch mit dreiecksförmigen Aussparungen oder Ausspa
rungen mit kurvenförmigen Flanken erreichen lassen.
Vorzugsweise sind die Stecker durch die Gehäuseflanken mit
Kontaktbahnen im Gehäuseinneren verbunden, die durch den
Gehäuseboden aus dem jeweiligen Gehäuse heraus zu den zuge
hörigen Kontaktflächen geführt sind.
Diese Anordnung der Kontaktbahnen ist zum einen sehr leicht
herstellbar und stellt zum anderen sicher, daß eine Berüh
rung mit spannungsführenden Teilen von außen ausgeschlossen
ist. Der Bereich der Kontaktflächen ist bei dem erfindungs
gemäßen Mehrfachreisestecker durch den engen Abstand zwi
schen den beiden Gehäuseböden sichergestellt. Gegebenen
falls kann ein Gehäuse um seinen Gehäuseboden mit einer
Ringwand versehen sein, die den Trennspalt zwischen den
beiden Gehäusen in montiertem Zustand verdeckt. Auch ein
ringförmiger Vorsprung am Gehäuseboden, der in eine ent
sprechende Ringnut in dem gegenüberliegenden Gehäuseboden
eingreift, kann für einen zusätzlichen Schutz sorgen.
Um sicherzugehen, daß bei fehlerhafter Benutzung des Reise
steckers in der Weise, daß ein Stecker in eine Steckdose
gesteckt wird und das benachbarte Gehäuse nicht korrekt
ausgerichtet ist, keine Kontaktierung des axial fluchtenden
Steckers des benachbarten Gehäuses mit dem eingesteckten
Stecker erfolgen kann, ist in weiterer bevorzugter Ausge
staltung der Erfindung vorgesehen, daß zwischen den Gehäu
seböden ein Trennelement aus Isoliermaterial an der Buch
senträgereinheit angeordnet ist, das im Bereich der Kon
taktpaare ausgespart ist. Auch bei fehlerhaft montierten
Mehrfachreisesteckern oder älteren, ausgeleierten Exempla
ren mit erhöhtem Axialspiel zwischen den beiden Gehäusen
kann dadurch keine Berührung gegenüberliegender Kontaktflä
chen erfolgen. Die Aussparung erlaubt es den axial fluch
tend angeordneten Kontaktpaaren, die elektrische Verbindung
zu den Kontaktpaarflächen des jeweils anderen Gehäuses her
zustellen.
In noch weiterer bevorzugter Ausführungsform der Erfindung
weist die Buchsenträgereinheit im Bereich des Trennelements
eine zylindrische Scheibe aus einem Isoliermaterial auf,
auf der die beiden Gehäuse mit entsprechenden kreisförmigen
Löchern in ihren Gehäuseböden drehbar gelagert sind. Alter
nativ oder zusätzlich zu dieser Lagerung können die Gehäuse
an einer ringförmigen Fläche an den Buchsen drehbar geführt
sein. Insbesondere bei einer Drehführung sowohl auf der zy
lindrischen Scheibe als auch an Ringflächen an den Buchsen
ergibt sich ein besonders stabiler Aufbau des Mehrfachrei
sesteckers. Die Scheibe dient auch als Halterung für die
Polkontakte der Buchsen und die Kontaktpaare.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht
vor, daß wenigstens ein Teil der Stecker und wenigstens ei
ne Buchse über Schutzkontakte verfügen, die über einen zu
sätzlichen Kontakt und jeweils eine zusätzliche Kontaktflä
che wahlweise verbindbar sind. Die Anordnung der Kontakt
flächen auf den Gehäuseböden erlaubt in Verbindung mit fe
dernden Kontakten ohne weiteres die Anordnung dieser drit
ten Kontaktierung neben den beiden Polen.
Andererseits kann der durch die im Bereich der Gehäuseböden
stattfindenden Kontaktierungen eingesparte Raum im radialen
Bereich zwischen der Buchse und dem Gehäuse zur Kontaktie
rung der Schutzkontakte zwischen den Steckern und der Buch
se genutzt werden. So kann erfindungsgemäß beispielsweise
wenigstens eine Buchse nach deutschen Standard über Schutz
kontaktbügel verfügen, wobei die Schutzkontaktbügel selbst
oder wenigstens eine mit ihnen verbundene Federlasche mit
radial nach innen ausgerichteten Kontaktflächen an den In
nenseiten der Flanken des Gehäuses bzw. der Gehäuse ela
stisch anliegend verbindbar sind, die mit den Schutzkon
taktelementen ihrer zugehörigen Stecker verbunden sind.
Auch bei an sich bekannten Mehrfachreisesteckern bietet
diese Variante Vorteile, da der Raumgewinn eine flexible
Ausbildung erlaubt und keine Probleme mit zu gering werden
den Kontaktabständen zu befürchten sind.
Auf diese Weise können einerseits die Pole über Kontaktbah
nen mit den Kontaktflächen am Gehäuseboden und andererseits
die Schutzkontakte über in die axial entgegengesetzte Rich
tung weisende Kontaktbahnen mit den Kontaktflächen verbun
den sein. Ferner ist es denkbar, daß die Schutzkontaktbügel
der Buchse erst durch Einstecken eines Schutzkontaktstec
kers radial nach außen gedrückt und dadurch in Anlage an
die Kontaktflächen gebracht werden. Die unmittelbare Ver
bindung der Schutzkontakte der Buchse mit Schutzkontakt
stiften der Stecker ist möglich, da eine Kontaktierung des
Schutzkontaktstiftes des eingesteckten Steckers mit einem
anderen, freiliegenden Schutzkontaktstift des Mehrfachrei
sesteckers ungefährlich ist. Im Gegensatz zu den Polyerbin
dungen ist eine Unterbrechung der Verbindung dieses einge
steckten Schutzkontaktstiftes zu weiteren Schutzkontakt
stiften nicht notwendig. Daher können die Schutzkontakte
der Buchsen in den beiden Gehäusen ohne weiteres elektrisch
fest miteinander verbunden sein, auch wenn durch die
Schutzkontaktbügel der anderen Buchse eine Verbindung zu
weiteren, freiliegenden Schutzkontaktstiften hergestellt
wird.
Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher
auf Ausführungsbeispiele der Erfindung eingegangen. Es zei
gen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Mehrfachreise
steckers;
Fig. 2 eine weitere Seitenansicht des Mehr
fachreisesteckers nach Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt des Mehrfachreise
steckers nach Fig. 1 ohne Stecker;
Fig. 4 eine Einzelteilansicht einer Buchsen
trägereinheit des Mehrfachreise
steckers;
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie C-C in
Fig. 4;
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie D-D in
Fig. 4;
Fig. 7 eine Stirnansicht eines Steckers des
Mehrfachreisesteckers;
Fig. 8 eine Innenansicht des Steckergehäuses
im Bereich des Steckers nach Fig. 7;
Fig. 9 eine Ansicht eines Gehäusebodens der
Steckergehäuse.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Mehrfachreisesteckers
10 von einer Gehäuseseite aus, in welcher eine Buchse 12
nach deutschem Standard zum Einstecken eines Steckers nach
deutschem Standard vorgesehen ist. Fig. 2 zeigt eine Sei
tenansicht der Mehrfachreisesteckers 10 von der gegenüber
liegenden Seite, in welcher zwei Eurobuchsen 14 zum Ein
stecken von Eurosteckern angeordnet sind. Die Buchsen 12,
14 sind mechanisch starr und elektrisch miteinander verbun
den (siehe auch Fig. 3 und 4) worauf später noch im Detail
eingegangen wird. Zwischen der Buchse 12 und den Eurobuch
sen 14 sitzen zwei im wesentlichen würfelförmige Gehäuse
16, 18, die relativ zueinander und zu den Buchsen 12, 14
drehbar gelagert sind. Das erste Gehäuse 16, das die Buchse
12 teilweise umschließt, verfügt an drei seiner Seitenflan
ken 20 über verschiedene Stecker 22a, 22b, 22c, die jeweils
einer bestimmten Ländernorm entsprechen. Eine Seitenflanke
ist als freie Seitenflanke 24 ohne Steckkontakte ausgebil
det.
Entsprechend dem Gehäuse 16 verfügt auch das zweite Gehäuse
18, das die Buchsen 14 umschließt, an drei seiner Seiten
flanken 26 über jeweils einer bestimmten Ländernorm ent
sprechende Stecker 28a, 28b, 28c, während eine Seitenflanke
26 ebenfalls als freie Seitenflanke 30 ausgebildet ist. Da
mit verfügt der Mehrfachreisestecker 10 über sechs ver
schiedene Stecker 22a, b, c, 28a, b, c zum Anschluß an
sechs verschiedene Stromsysteme.
Der mechanische Aufbau des Mehrfachreisesteckers 10 wird
aus der Schnittdarstellung in Fig. 3 deutlich, wobei zur
Vereinfachung die Stecker 22a, b, c, 28a, b, c weggelassen
sind. Aus Fig. 3 wird deutlich, daß die mit Schutzkontakten
32 ausgeführte Buchse 12 nach deutschen Standard und die
Eurobuchsen 14 eine drehstarre Einheit bilden, wobei zwi
schen den eigentlichen Buchsenkörpern 34, 36 ein Verbin
dungstift 38 vorgesehen ist, der, wie später noch genauer
erläutert wird, die elektrische Verbindung der Schutzkon
takte 32 zwischen den beiden Buchsenkörpern 34, 36 her
stellt. Der Verbindungstift 38 definiert gleichzeitig die
Drehachse, um welche die beiden Gehäuse 16, 18 unabhängig
voneinander um die Buchsenkörper 34, 36 drehbar sind.
Mittig zwischen den beiden Buchsenkörpern ist eine Trenn
scheibe aus Isoliermaterial vorgesehen, deren Durchmesser
ungefähr der Länge der Seitenflanken 20, 26 der Gehäuse 16,
18 entspricht. Auf einem kleineren Radius ist die Trenn
scheibe 40 als zylindrische Scheibe 42 mit einer wesentlich
größeren Dicke ausgebildet. Zwischen dem schmalen Außenbe
reich der Trennscheibe 40 und zylindrischen Scheibe 42 be
findet sich in beiden axialen Richtungen eine ringförmige
Absatzfläche 44. Die zylindrische Scheibe 42 wird einer
seits durch den metallischen Verbindungsstift 38 und ande
rerseits durch zwei Kontaktstifte 46 durchstoßen, welche
die Polkontakte der Buchse 12 und der Eurobuchsen 14 mit
einander verbinden.
An den beiden Buchsenkörpern 34, 36 ist in den axialen
Randbereichen - bezogen auf den montierten Mehrfachreise
stecker 10 - jeweils eine Ringfläche 48, 50 vorgesehen, die
gemeinsam mit den beiden ringförmigen Absatzflächen 44 die
Drehlagerstellen für das erste Gehäuse 16 und das zweite
Gehäuse 18 bilden. Hierzu verfügen die beiden Gehäuse 16,
18 in ihren Gehäuseböden 52, 54 jeweils über eine kreisför
mige Aussparung 55 (siehe Fig. 9) deren Durchmesser im we
sentlichen dem Durchmesser der ringförmigen Absatzflächen
44 entspricht. Ferner verfügen beide Gehäuse 16, 18 an ih
ren den Gehäuseböden 52, 54 gegenüberliegenden, offen aus
gebildeten Enden über eine zylindrische Innenfläche, die
mit den Ringflächen 48,50 des jeweiligen Buchsenträgers
34, 36 eine weitere Lagerstelle bildet. Folglich ergibt
sich eine Anordnung der beiden Gehäuse mit einander zuge
wandten Gehäuseböden 52, 54, die durch den dünnen Außenbe
reich der Trennscheibe 40 voneinander getrennt sind. Die
Buchsen 12 und die Eurobuchsen 14 sitzen dabei im wesentli
chen im Inneren der Gehäuse 16, 18.
Gegebenenfalls kann zwischen der aus den Buchsenkörpern 34,
36, dem Verbindungsstift 38 und der Trennscheibe 40 beste
henden Buchsenträgereinheit und den Gehäusen 16, 18 jeweils
eine Rastvorrichtung vorgesehen sein, um ein Einrasten der
beiden Gehäuse in bestimmten Winkelstellungen in Bezug auf
die Buchsen 12, 14 zu ermöglichen.
Die beiden Buchsenkörper 34, 36 sorgen gleichzeitig für
einen axialen Halt der beiden Gehäuse 16, 18 und damit den
Zusammenhalt des Mehrfachreisesteckers 10.
Zu Verdeutlichung der elektrischen Funktionsweise des Mehr
fachreisesteckers wird zunächst anhand der Darstellungen in
Fig. 4, 5 und 6 der elektrische Aufbau der Buchsenträger
einheit näher erläutert. Die beiden Polkontakte 56a, b der
Schutzkontaktbuchse 12 sind über die zuvor bereits erwähn
ten Kontaktstifte 46 mit zwei metallischen Verbindungsstüc
ken 58a, b auf der anderen Seite der Trennscheibe 40 ver
bunden, auf denen die Polkontakte 60a, b, c, d der beiden
Eurobuchsen 14 angeordnet sind.
Im Bereich des ersten Gehäuses 16 sind an den Polkontakten
56a, b Federlaschen 62a, b angebracht, die radial über den
Durchmesser der zylindrischen Scheibe 42 hinausragen und in
axialer Richtung zu dem zweiten Gehäuse 18 hin federnd vor
belastet sind. Die Federlaschen 62a, b sind dabei im radial
außerhalb der zylindrischen Scheibe 42 liegenden Bereich
als abgewinkeltes Kontaktpaar 64 ausgebildet.
In entsprechender Weise sind auch an den metallischen Ver
bindungsstücken 58a, b im Bereich des zweiten Gehäuses 18
Federlaschen 66a, b angebracht - in diesem Fall angenietet
-, die ebenfalls als abgewinkeltes Kontaktpaar 68 über den
Umfang der zylindrischen Scheibe 42 hinausragen und axial
zum ersten Gehäuse hin federnd vorbelastet sind. Die Feder
laschen 62a, b, 66a, b in den beiden Gehäusen 16, 18 sind
axial fluchtend zueinander ausgerichtet. Die Trennscheibe
40 weist dabei im Bereich der Kontaktpaare 64, 68 Ausspa
rungen 70 auf, so daß die Kontaktpaare 64, 66 jeweils einen
elektrischen Kontakt durch die Trennscheibe 40 herstellen
können.
Um die Winkelausrichtung der beiden im montierten Zustand
des Mehrfachreisesteckers 10 verdeckt angeordneten Kontakt
paare 64, 68 von außen bestimmen zu können, verfügen die
Buchsenträger 34, 36 über eine entsprechende äußere Markie
rung, beispielsweise in der Form, daß der Buchsenträger
halbrund mit einer geraden Seitenflanke (siehe Fig. 1 und
2) ausgebildet ist, welche die Lage der Kontaktpaare 64, 68
darstellt.
Weiterhin sind an den Außenseiten der beiden Buchsenträger
34, 36 Kontaktelemente 72, 74 vorgesehen, die über den Ver
bindungsstift 38 miteinander in Verbindung stehen und mit
dem Schutzkontakt 32 der Buchse 12 verbunden sind. Bei ei
ner Ausführungsform, die statt der beiden Eurobuchsen 14
eine weitere Schutzkontaktbuchse aufweist, ist entsprechend
auch deren Schutzkontakt mit den beiden Kontaktelementen
72, 74 elektrisch verbunden.
Um die elektrische Verbindung zwischen den Buchsen und je
weils einem Stecker 22a, b, c, 28a, b, c herstellen zu kön
nen, sind an den Unterseiten beider Gehäuseböden drei Kon
taktpaarflächen 76, 78, 80 (siehe Fig. 9) in einem den Kon
taktpaaren 64, 68 entsprechenden radialen Abstand von der
Drehachse angeordnet. Der Abstand zwischen den beiden Pol
kontakten entspricht selbstverständlich ebenfalls dem der
Kontaktpaare 64, 68. Die zur Gehäuseinnenseite weisenden
Flächen der Gehäuseböden 52, 54 verfügen über keine Kon
taktflächen. Im Bereich der freien Seitenflanken 24, 30
verfügen beide Gehäuseböden 52, 54 jeweils über eine si
chelförmige Aussparung 82, die es den in dem betreffenden
Gehäuse 16 oder 18 angeordneten Federlaschen 62a, b bzw.
66a, b erlaubt, bei entsprechender Drehstellung des Gehäu
ses 16 bzw. 18 auf entsprechend ausgerichtete Kontaktpaar
flächen 76, 78 oder 80 des anderen Gehäuses 16 bzw. 18 zu
fallen.
Die Kontaktflächen 76, 78, 80 sind jeweils mit den beiden
Polkontaktstiften eines Steckers 22a, b, c, 28a, b, c des
Gehäuses elektrisch verbunden.
Am Beispiel des in Fig. 1 dargestellten Steckers 22b ist in
Fig. 8 die Verbindung des Kontaktflächenpaares 78 mit den
Polkontaktstiften 84a, b des Steckers 22b dargestellt. Die
beiden Polflächen 86a, b des Kontaktpaares 78 sind durch
Durchbrechungen in dem Gehäuseboden 52 mit Kontaktbahnen
88a, b verbunden, die an der Innenseite der zugehörigen
Gehäuseflanke 20 bis zu den Stellen des Gehäuses geführt
sind, an welchen die Polkontaktstifte 84a, 88b angeordnet
sind. Elektrische Verbindungen 90a, b sorgen für eine Ver
bindung der Polkontaktstifte 84a, b mit den Kontaktbahnen
88a, b durch die Wand des Gehäuses 16.
Der Schutzkontaktstift 92 des Steckers 22b ist über eine
weitere elektrische Verbindung 94 einer Schutzkontaktbahn
96 geführt, die gleichzeitig eine Schutzkontaktfläche bil
det.
Die übrigen Kontaktpaarflächen sind mit den übrigen Stec
kern bei beiden Gehäusen 16, 18 in ähnlicher Weise verbun
den, wobei lediglich die Lage der elektrischen Verbindungs
stellen in den Gehäuseflanken entsprechend der Anordnung
der einzelnen Kontaktstifte bei den unterschiedlichen Stec
kern variiert und daher die Anordnung der jeweiligen Kon
taktbahnen entsprechend angepaßt ist.
Statt der dargestellten Schutzkontaktverbindung über die
zur offenen Gehäuseseite hin ausgerichteten Schutzkontakt
bahn 96 wäre es auch denkbar, an den Gehäuseböden 52, 54
entsprechende Schutzkontaktflächen vorzusehen, die dann mit
einer entsprechenden Schutzkontaktfederlasche zusammenwir
ken könnten. Auch eine direkte Verbindung mit dem Verbin
dungsstift 38 ist denkbar, da es im Gegensatz zu den Pol
kontakten bei den Schutzkontakten durchaus möglich ist,
auch die Schutzkontaktstifte der nicht eingesteckten Stec
ker mit dem Schutzkontaktstift des eingesteckten Steckers
in Verbindung zu halten.
Möchte der Benutzer beispielsweise ein in eine der Buchsen
eingestecktes Elektrogerät an einem dem Stecker 22b ent
sprechenden Ländernetz betreiben, muß er den Stecker 22b
auf die geraden Seitenflanke der Buchsenkörper 34, 36 dre
hen und auch die freie Seitenflanke 30 des zweiten Gehäuses
18 in dieser Winkelstellung ausrichten. Damit erlaubt es
die sichelförmige Aussparung 82 im Gehäuseboden 54 des
zweiten Gehäuses 18 dem darin angeordneten Kontaktpaar 68,
durch den Gehäuseboden 54 und die Aussparungen 70 in der
Trennscheibe auf das entsprechend ausgerichtete Kontaktflä
chenpaar 78 am Gehäuseboden 52 des ersten Gehäuses 12 zu
fallen und die elektrische Verbindung herzustellen. Gleich
zeitig legt sich das federnd ausgebildete Kontaktelement 52
auf die Schutzkontaktbahn 96 und sorgt dementsprechend für
eine Verbindung der Schutzkontakte zwischen dem Stecker 22b
und der Buchse 12. Das Kontaktpaar 64 in dem ersten Gehäuse
12 steht in diesem Zustand zwar infolge seiner Verbindung
mit den Polen der Buchse 12 unter Spannung, liegt jedoch an
dem aus Isoliermaterial bestehenden Gehäuseboden 52 ge
schützt an. Aufgrund der Anordnung der Kontaktpaarflächen
76, 78, 80 an den Gehäuseböden 52, 54 kann in Verbindung
mit der sichelförmigen Aussparung 82 nur jeweils ein einzi
ger Stecker mit den Buchsen kontaktiert werden.
Die Form der Aussparungen 82 in den Gehäuseböden kann statt
der dargestellten sichelförmigen Ausbildung, die ein beson
ders gutes Hineingleiten der Federlaschen in das Gehäuse
beim Verdrehen erlaubt, auch in anderer Weise ausgebildet
sein, wobei jedoch zur Erzielung der genannten Wirkung
schräg zur Umfangsrichtung ausgerichtete Flanken besonders
vorteilhaft sind.
Statt der beschriebenen würfelförmigen Gehäuse ist es ohne
weiteres denkbar, auch Gehäuse mit fünf Seitenflanken ein
zusetzen, wobei die freien Seitenflanken bei nur einem
kleineren Winkelbereich umfassenden Aussparungen 82 auch
schmäler als die übrigen Seitenflanken ausgebildet sein
können.
Ferner kann eines der Gehäuse 16, 18 um seinen Gehäuseboden
52, 54 herum mit einer zylindrischen Wand versehen sein, die
den zwischen den Gehäuseböden 52, 54 und der Trennscheibe
bestehenden schmalen Spalt verdeckt und dadurch das Ein
dringen von Schmutz vermeidet.
Die Anzahl verschiedener Stecker kann erhöht und damit die
Zahl der Anschlußmöglichkeiten erweitert werden, indem zwi
schen den beiden Gehäusen des zuvor beschriebenen Mehrfach
reisesteckers ein weiteres Gehäuse angeordnet wird, das
zwei Gehäuseböden aufweist, die beide entsprechend den zu
vor beschriebenen Gehäusen 16, 18 mit Kontaktflächen verse
hen sind, die mit den Steckern kontaktiert sind. Auf diese
Weise ist eine elektrische Verbindung eines Steckers des
mittleren Gehäuses mit den Buchsen der außenliegenden Ge
häuse möglich. Das Vorsehen weiterer Gehäuse zur Schaffung
weiterer Steckerebenen mit mehr Anschlußmöglichkeiten ist
denkbar. Zwischen den Gehäusen können jeweils Scheiben vor
gesehen sein, die die Gehäuse in Drehrichtung führen und
die Kontaktpaare halten.
Claims (22)
1. Mehrfachreisestecker mit wenigstens einem Gehäuse (16,
18), an dessen Seitenflanken (20, 26) wenigstens zum
Teil Stecker (22a, b, c, 28a, b, c) gemäß verschiedenen
Ländernormen vorgesehen sind, und wenigstens einer be
züglich des Gehäuses bzw. der Gehäuse (16, 18) drehbar
angeordneten Buchse (12, 14), die mit einem Kontaktpaar
(64, 68) elektrisch und mechanisch verbunden ist, das in
Abhängigkeit von der relativen Drehstellung zwischen der
wenigstens einen Buchse und dem wenigstens einen Gehäuse
an jeweils einem von mehreren Kontaktflächenpaaren (76,
78, 80) federnd anliegt, die mit den Kontaktstiften
(84a, b) jeweils eines Steckers (22a, b, c, 28a, b, c)
in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontaktflächenpaare (76, 78, 80) in einer Ebene auf dem
senkrecht zur Drehachse liegenden Gehäuseboden (52, 54)
angeordnet sind und zwischen dem Kontaktpaar (64, 68)
und dem Kontaktflächenpaar (76, 78, 80) jeweils eine fe
dernde Anlage in im wesentlichen axialer Richtung bezüg
lich der Drehachse erfolgt.
2. Mehrfachreisestecker nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwei Gehäuse (16, 18) mit Steckern (22a,
b, c, 28a, b, c) mit einander zugewandten Gehäuseböden
(52, 54) unabhängig voneinander bezüglich der Buchse
bzw. Buchsen (12, 14) drehbar gelagert sind, in beiden
Gehäusen (16, 18) in gleichen Winkelbereichen Kontakt
paare (64, 68) vorgesehen sind, die axial federnd am je
weiligen Gehäuseboden (52, 54) anliegen, der jeweils in
einem bestimmten Umfangsbereich im Anlagebereich der
Kontaktpaare (64, 68) ausgespart ist, und die Kontakt
flächen (76, 78, 80) der beiden Steckergehäuse (16, 18)
auf der dem jeweils anderen Steckergehäuse (16, 18) zu
gewandten Seite des Gehäusebodens (52, 54) angeordnet
sind.
3. Mehrfachreisestecker nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gehäuse (16, 18) drehbar auf einer aus
der Buchse bzw. den Buchsen (12, 14) und Verbindungsele
menten (34, 36, 38, 42) bestehenden Einheit gelagert
sind, die durch Öffnungen (56) in den Gehäuseböden (52,
54) ragt.
4. Mehrfachreisestecker nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß in jedem Gehäuse (16) wenigstens
eine Buchse (12) vorgesehen ist.
5. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einem
Gehäuse (16, 18) zwei Eurobuchsen (14) vorgesehen sind.
6. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse (16,
18) eine Polygonform mit wenigstens drei Flanken (20,
26) besitzen.
7. Mehrfachreisestecker nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Flanke (24, 30)
der beiden Gehäuse (16, 18) im Winkelbereich der Ausspa
rungen (82) in den Gehäuseböden (52, 54) ohne Stecker
ausgeführt ist.
8. Mehrfachreisestecker nach einem der Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß Rastvorrichtungen in verschiedenen
Winkelstellungen jeweils für eine lösbare Drehverriege
lung der Gehäuse (16, 18) in Bezug auf die Buchsenträ
gereinheit sorgen.
9. Mehrfachreisestecker nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (82) in den
Gehäuseböden (52, 54) sichelförmig ausgebildet sind.
10. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stecker (22a,
b, c, 28a, b, c) durch die Gehäuseflanken mit Kontaktbah
nen (88a, b) im Gehäuseinneren verbunden sind, die durch
die Gehäuseböden (52, 54) aus dem jeweiligen Gehäuse
(16, 18) heraus zu den zugehörigen Kontaktpaarflächen
(76, 78, 80) geführt sind.
11. Mehrfachreisestecker nach einem der Ansprüche 2 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gehäuseböden
(52, 54) ein Trennelement (40) aus Isoliermaterial an
der Buchsenträgereinheit angeordnet ist, das im Bereich
der Kontaktpaare (64, 64) ausgespart ist.
12. Mehrfachreisestecker nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Buchsenträgereinheit im Bereich des
Trennelements (40) eine zylindrische Scheibe (42) aus
einem Isoliermaterial aufweist, auf der die beiden Ge
häuse (16, 18) mit entsprechenden kreisförmigen Löchern
(55) in ihren Gehäuseböden (52, 54) drehbar gelagert
sind.
13. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse (16,
18) an ringförmigen Flächen (48) an den Buchsen (12, 34,
14, 36) drehbar geführt sind.
14. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsen (12,
14) in den beiden Gehäusen (16, 18) elektrisch fest mit
einander verbunden sind.
15. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil
der Stecker (22a, b, c, 28a, b, c) und die wenigstens
eine Buchse (12) über Schutzkontakte (32, 92) verfügt,
die über einen zusätzlichen Kontakt und jeweils eine zu
sätzliche Kontaktfläche wahlweise verbindbar sind.
16. Mehrfachreisestecker mit wenigstens einem Gehäuse (16,
18), an dessen Seitenflanken (20, 26) wenigstens zum
Teil Stecker (22a, b, c, 28a, b, c) gemäß verschiedenen
Ländernormen vorgesehen sind, und wenigstens einer be
züglich des Gehäuses bzw. der Gehäuse (16, 18) drehbar
angeordneten Buchse (12, 14), die mit einem Kontaktpaar
(64, 68) elektrisch und mechanisch verbunden ist, das in
Abhängigkeit von der relativen Drehstellung zwischen der
wenigstens einen Buchse und dem wenigstens einen Gehäuse
an jeweils einem von mehreren Kontaktflächenpaaren (76,
78, 80) federnd anliegt, die mit den Kontaktstiften
(84a, b) jeweils eines Steckers (22a, b, c, 28a, b, c)
in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß wenig
stens eine Buchse (12) nach deutschen Standard über
Schutzkontaktbügel (32) verfügt, wobei die Schutzkon
taktbügel selbst oder eine mit ihnen verbundene Federla
sche (72, 74) mit radial nach innen ausgerichteten Kon
taktflächen (96) an den Innenseiten der Flanken der Ge
häuse (16, 18) elektrisch verbindbar sind, die mit den
Schutzkontaktstiften (92) ihres zugehörigen Steckers
(22b) verbunden sind.
17. Mehrfachreisestecker nach einem der Ansprüche 1 bis 14
und 16.
18. Mehrfachreisestecker nach Anspruch 15, 16 oder 17, da
durch gekennzeichnet, daß die Schutzkontakte der Buchsen
in den beiden Gehäusen elektrisch fest miteinander ver
bunden sind.
19. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktpaare
(64, 68) als vorgespannte Federlaschen (62a, b, 66a, b)
ausgebildet sind.
20. Mehrfachreisestecker nach Anspruch 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Federlaschen (62a, b, 66a, b) an Kon
taktstiften (46) angebracht sind, die die elektrische
Verbindung zwischen den beiden Buchsen (12, 14) durch
die Trennscheibe (40, 42) darstellen.
21. Mehrfachreisestecker nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse um sei
nen Gehäuseboden mit einer Ringwand versehen ist, die
den Trennspalt zwischen den beiden Gehäusen (52, 54) in
montiertem Zustand verdeckt.
22. Mehrfachreisestecker nach einem der Ansprüche 2 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Gehäusen
(16, 18) wenigstens ein weiteres drehbares Gehäuse mit
Steckern angeordnet ist, dessen beide Gehäuseböden den
Gehäuseböden des äußeren Gehäuses zugewandt und in ent
sprechender Weise mit Kontaktflächen und einer Ausspa
rung versehen und in welchem zwei Kontaktpaare vorgese
hen sind, die axial federnd in entsprechender Weise je
weils an einem Gehäuseboden anliegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999102642 DE19902642A1 (de) | 1999-01-23 | 1999-01-23 | Mehrfachreisestecker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999102642 DE19902642A1 (de) | 1999-01-23 | 1999-01-23 | Mehrfachreisestecker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19902642A1 true DE19902642A1 (de) | 2000-07-27 |
Family
ID=7895193
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999102642 Withdrawn DE19902642A1 (de) | 1999-01-23 | 1999-01-23 | Mehrfachreisestecker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19902642A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006008072A3 (de) * | 2004-07-15 | 2006-04-27 | Erbe Elektromedizin | Adaptervorrichtung |
| CN100551336C (zh) * | 2004-07-15 | 2009-10-21 | 爱尔伯电子医疗设备公司 | 适配器装置 |
| WO2015100936A1 (zh) * | 2014-01-02 | 2015-07-09 | 梁权然 | 推出缩回多功能插座 |
| US9083125B2 (en) | 2011-09-16 | 2015-07-14 | Dg International Holdings Limited | Adaptor |
| DE102016123271A1 (de) | 2015-12-14 | 2017-06-14 | S-Impuls Handels GmbH | Reisestrecker mit USB Buchse |
| EP3671979A1 (de) | 2018-12-21 | 2020-06-24 | WorldConnect AG | Reiseadapter sowie set umfassend einen reiseadapter |
-
1999
- 1999-01-23 DE DE1999102642 patent/DE19902642A1/de not_active Withdrawn
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006008072A3 (de) * | 2004-07-15 | 2006-04-27 | Erbe Elektromedizin | Adaptervorrichtung |
| CN100551336C (zh) * | 2004-07-15 | 2009-10-21 | 爱尔伯电子医疗设备公司 | 适配器装置 |
| US8623008B2 (en) | 2004-07-15 | 2014-01-07 | Erbe Elektromedizin Gmbh | Adapter device |
| US9083125B2 (en) | 2011-09-16 | 2015-07-14 | Dg International Holdings Limited | Adaptor |
| WO2015100936A1 (zh) * | 2014-01-02 | 2015-07-09 | 梁权然 | 推出缩回多功能插座 |
| DE102016123271A1 (de) | 2015-12-14 | 2017-06-14 | S-Impuls Handels GmbH | Reisestrecker mit USB Buchse |
| EP3182528A1 (de) | 2015-12-14 | 2017-06-21 | S-Impuls Handels GmbH | Reisestecker mit usb-buchse |
| DE202016008791U1 (de) | 2015-12-14 | 2019-09-02 | S-Impuls Handels GmbH | Reisestecker mit USB Buchse |
| EP3671979A1 (de) | 2018-12-21 | 2020-06-24 | WorldConnect AG | Reiseadapter sowie set umfassend einen reiseadapter |
| WO2020128992A2 (de) | 2018-12-21 | 2020-06-25 | Worldconnect Ag | Reiseadapter sowie set umfassend einen reiseadapter |
| US11784448B2 (en) | 2018-12-21 | 2023-10-10 | Worldconnect Ag | Travel adapter and set comprising a travel adapter |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69108995T2 (de) | Aus zwei über ein Gelenk und elektrisch verbundenen Elementen bestehendes Gerät. | |
| DE69420382T2 (de) | Elektrischer kabelverbinder | |
| DE3024244C2 (de) | ||
| DE1907499A1 (de) | Huelsenfoermiges Verbindungsstueck | |
| EP3535815B1 (de) | Sicher erdbarer reisesteckeradapter | |
| DE202010009298U1 (de) | Elektrischer Steckverbinder | |
| DE68923744T2 (de) | Elektrischer Verbinder. | |
| DE69414145T2 (de) | Kontakthalterung für Stecker oder Buchsen eines elektrischen Verbinders | |
| DE69504282T2 (de) | Steckdose für eine elektrische Verbindung mit geschützten Kontakten | |
| DE19902642A1 (de) | Mehrfachreisestecker | |
| DE2602779C3 (de) | Elektrische Kontaktanordnung | |
| DE2136022C3 (de) | Mehrfachsteckvorrichtung | |
| DE2341920A1 (de) | Vielschalt-daumenradschalter und daumenschalterverband sowie drehschalter | |
| EP0085935B1 (de) | Reisestecker | |
| DE3816909C2 (de) | ||
| DE19818677A1 (de) | Zweiteiliger elektrischer Steckverbinder | |
| EP1381118B1 (de) | Symmetrischer Steckverbinder | |
| DE19508218A1 (de) | Steckverbinderanordnung mit Doppelexzenter | |
| DE3827269C2 (de) | Mehrpoliger Steckverbinder mit Spannungs-Codierung | |
| DE3930210C2 (de) | ||
| DE19706865A1 (de) | Adapter für Stromschienen | |
| DE10019294A1 (de) | Kontaktträger für vielpolige elektrische Steckverbinder | |
| EP1587175A1 (de) | Verbinder für signalübertragende Kabel | |
| DE4025409C1 (en) | Cable roller for drum - has slip-rings separated by insulating spacers from hub | |
| EP0709918A1 (de) | Doppelstöckige, mehrpolige Anschlussstiftleiste |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |