DE19901802A1 - Vorrichtung zur Rückbefeuchtung einer getrockneten Papierbahn - Google Patents
Vorrichtung zur Rückbefeuchtung einer getrockneten PapierbahnInfo
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Abstract
Bei einer Vorrichtung zur Rückbefeuchtung einer vorzugsweise frisch bedruckten, getrockneten Papierbahn (2) mit oberhalb und unterhalb der Papierbahn (2) angeordneten, mit Befeuchtungsmittel beaufschlagbaren Sprühdüsen (10) und diese aufnehmenden Sprühkammern (9) lässt sich dadurch eine zuverlässige Entlüftung der Sprühkammern (9) erreichen, dass jede Sprühkammer (9) in einer zugeordneten Absaugkammer (18) angeordnet ist, die mittels wenigstens eines zugeordneten Absauggebläses (20) absaugbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Rückbefeuchtung einer
vorzugsweise frisch bedruckten, getrockneten Papierbahn mit
oberhalb und unterhalb der Papierbahn angeordneten, mit
Befeuchtungsmittel beaufschlagbaren Sprühdüsen und diese
aufnehmenden Sprühkammern.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der DE 196 15 198 C1
bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung ist den Sprühkammern
jeweils eine düsenlose Kondensationskammer nachgeordnet, die
mit einem Abluftkamin versehen ist. Der Strömungswiderstand im
Abluftkamin ist vergleichsweise hoch. Andererseits ist das in die
Sprühkammern eingebrachte Luftvolumen sehr groß. Pro Liter
Feuchtmittel wird den Sprühdüsen und damit den
Sprühkammern normalerweise etwa 1 m3 Luft mit Überdruck
zugeführt. Es besteht daher die Gefahr, dass über die einen
vergleichsweise hohen Strömungswiderstand aufweisenden
Abluftkamine nicht die ganze Luftmenge abgeführt wird, so dass
zu befürchten ist, dass ein Teil der Luft unter Überwindung der im
Bereich des Auslass- bzw. Einlasschlitzes der bekannten
Vorrichtung vorgesehenen Luftrakel nach außen drängt. Dabei
kann es zu einer Kondensation von Feuchtmittel an der
Gehäuseaußenseite kommen. Es besteht daher die Gefahr, dass
nach unten abfallende Kondensattropfen die Papierbahn
verschmutzen. Ein weiterer Nachteil der bekannten Anordnung ist
darin zu sehen, dass auch auf die Kühlwalzen, insbesondere die
erste Kühlwalze, eines der Rückbefeuchtungsvorrichtung
nachgeordneten Kühlwalzenständers Kondensat gelangen kann
bzw. sich dort bilden kann, was zu einem unerwünschten
Schwimmen der Papierbahn führt.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Vorrichtung eingangs erwähnter Art mit einfachen
und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern, dass die den
Sprühkammern zugeführte Luft zuverlässig abgeführt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass jede
Sprühkammer in einer zugeordneten Absaugkammer angeordnet
ist, die mittels wenigstens eines jeweils zugeordneten
Absauggebläses absaugbar ist.
Mit diesen Maßnahmen lassen sich die eingangs geschilderten
Nachteile des gattungsgemäßen Standes der Technik vollständig
vermeiden. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen stellen sicher,
dass die den Sprühkammern zugeführte Luft in der jeweils
zugeordneten Absaugkammer gefangen und mittels des
Absauggebläses zuverlässig abgeführt wird. Nach außen
drängende Luft und damit verbundene Kondensatbildungen und
Verschmutzungen der Papierbahn durch abfallende
Kondensattropfen sowie ein Schwimmen der Papierbahn auf den
Kühlwalzen sind in vorteilhafter Weise nicht zu befürchten. Die
mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen erzielbaren Vorteile sind
daher insbesondere in der Vermeidung von Betriebsstörungen und
Makulatur und damit insgesamt in einer hohen Wirtschaftlichkeit
zu sehen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der
übergeordneten Maßnahmen sind in den Unteransprüchen
angegeben. So kann zweckmäßig jedem Absauggebläse wenigstens
ein Kühler vorgeordnet sein. Dieser fungiert praktisch als
Kondensator zur Abscheidung von Flüssigkeiten in Form von
Wasser und Öl, welche damit ordnungsgemäß entsorgt werden
können. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass eine
unerwünschte Beaufschlagung des Drucksaals mit Öldampf
unterbleibt.
Hierzu kann jeder Kühler zweckmäßig über eine vorteilhaft über
einen Wasserabscheider führende Kondensatableitung mit einem in
einem zum Trocknen der frisch bedruckten Papierbahn
vorgesehenen Trockner angeordneten Ölverdampfer verbunden
sein, so dass eine aufwendige Entsorgung des Öls als Sondermüll
entfallen kann.
Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, dass
die Sprüh- und Absaugkammern in der Abkühlzone eines zum
Trocknen der frisch bedruckten Papierbahn vorgesehenen
Trockners angeordnet sein können. Hierdurch wird der
erforderliche Abstand zwischen Trockner und einem diesem
nachgeordneten Kühlwalzenständer reduziert. Zudem können die
Absauggebläse hierbei einfach in den Trockner ausblasen, was
eigene Auslaßeinrichtungen entbehrlich macht und gleichzeitig die
Energiebilanz des Trockners verbessert, da die von den
Absauggebläsen ausgeblasene Luft bereits vorgewärmt ist. Ein
weiterer Vorteil dieser Maßnahmen ist darin zu sehen, dass
hierbei nicht nur der Feuchtigkeitsgehalt der Papierbahn auf das
gewünschte Niveau angehoben werden kann, sondern dass die
Papierbahn auch einer Flüssigkeitskühlung unterworfen werden
kann, was sich vorteilhaft auf die Vermeidung von Bauraum
auswirkt. Gleichzeitig ist sichergestellt, dass die die Papierbahn
beaufschlagenden Sprühstrahlen die die Papierbahn flankierende,
laminare Luftschicht, die mit Lösungsmittel beladen ist, in Folge
ihrer hohen Durchschlagskraft sowie auf Grund der starken
Volumenvergrößerung bei der Verdampfung zuverlässig aufreißen
können, so dass das von der Luft mitgeführte Lösungsmittel mit
der mittels der Absaugeinrichtung abgeführten Luft zuverlässig
abgesaugt wird und nicht nach außen dringen kann.
Weitere vorteilhaft Ausgestaltungen und zweckmäßige
Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den
restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der
nachstehenden Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung
näher entnehmbar.
Die nachstehend beschriebene Zeichnung zeigt einen
schematischen Längsschnitt durch einen mit einer
Befeuchtungseinrichtung versehenen Trockner.
Anwendungsgebiet der. Erfindung sind in der Regel
Rollenrotationsdruckmaschinen, denen ein Trockner
nachgeordnet ist. Der grundsätzliche Aufbau und die
Wirkungsweise derartiger Anordnungen sind an sich bekannt. Die
nachfolgende Beschreibung erstreckt sich daher im Wesentlichen
auf die Befeuchtungseinrichtung und den dieser zugeordneten
Bereich des Trockners.
Der in der Zeichnung gezeigte Trockner 1, der zwischen dem
letzten Druckwerk einer nicht näher dargestellten
Rollenrotationsdruckmaschine und einem ebenfalls nicht näher
dargestellten Kühlwalzenständer angeordnet ist, besitzt drei in
Laufrichtung der Papierbahn 2 hintereinander angeordnete Zonen,
nämlich eine Aufheizzone 3, eine Temperaturhaltezone 4 und eine
Kühlzone 5. Jeder Zone ist ein Abteil innerhalb des Gehäuses des
Trockners 1 zugeordnet. Zwischen den aufeinanderfolgenden
Abteilen sind Trennwände 6 vorgesehen.
In der Aufheizzone 3 und der Temperaturhaltezone 4 wird die
Papierbahn 2 mit Heißluft etc. beaufschlagt, wie durch Düsen 7
angedeutet ist. Das der Kühlzone 5 zugeordnete Abteil enthält eine
als Ganzes mit 8 bezeichnete Befeuchtungseinrichtung, die zur
Kühlung und Rückbefeuchtung der Papierbahn 2 dient, die in den
vorgeordneten Zonen auf Grund der dortigen
Wärmebeaufschlagung Feuchtigkeit verliert.
Mit Hilfe der Befeuchtungseinrichtung 8 wird die Papierbahn 2
mit einem Feuchtmittel, vorzugsweise in Form von Wasser,
beaufschlagt. Die der Papierbahn 2 zugeführte Feuchtmittelmenge
ist dabei so groß, dass die Papierbahn 2 auf die gewünschte
Temperatur abgekühlt wird und der Feuchtigkeitsgehalt der
Papierbahn 3 gleichzeitig auf das gewünschte Niveau angehoben
wird. Die Kühlung erfolgt durch Verdampfung von Flüssigkeit,
wobei die Verdampfungswärme der Papierbahn 2 entzogen wird.
Die verdampfende Flüssigkeit ergibt aber keine Rückbefeuchtung.
Die Gesamtmenge der der Papierbahn 2 zugeführten Flüssigkeit
besteht daher aus einem Rückbefeuchtungsanteil und einem
Zuschlag für die Kühlung.
Die Einstellung der Gesamtflüssigkeitsmenge erfolgt
dementsprechend in Abhängigkeit vom Feuchtigkeitsbedarf der
Papierbahn 2 und der gewünschten Abkühltemperaturdifferenz. In
einfachen Fällen kann eine in Abhängigkeit von der Temperatur
der Papierbahn 2 vor der Befeuchtungseinrichtung 8, d. h.
zweckmäßig beim Verlassen der Temperaturhaltezone 4, sowie der
Bahngeschwindigkeit und Papierart erfolgende Steuerung
vorgesehen sein. Es wäre aber auch eine Regelung denkbar, bei
der zusätzlich oder alternativ noch die Feuchtigkeit und/oder
Temperatur der Papierbahn 2 nach der Befeuchtungseinrichtung
8 und/oder die Temperatur in der Kühlzone 5 als Ist-Werte
eingehen.
Die Befeuchtungseinrichtung 8 enthält oberhalb und unterhalb
der Transportebene der Papierbahn 2 vorgesehene, hier dach-
bzw. v-förmig ausgebildete Sprühkammern 9, die jeweils eine über
die ganze Breite der Papierbahn 2 durchgehende Reihe von
Sprühdüsen 10 enthalten. Es könnten natürlich auch mehrere
Düsenreihen vorgesehen sein. Die Sprühdüsenreihe erstreckt sich
zweckmäßig über die ganze Trocknerbreite und ist durch
Abschaltung äußerer Düsen an die Papierbahnbreite anpassbar.
Die Sprühdüsen 10 werden im dargestellten Beispiel mit
Feuchtmittel, vorzugsweise in Form von Wasser, und Druckluft
zum Ausblasen und Zerstäuben des Feuchtmittels beaufschlagt,
wie durch die Versorgungsleitungen 11, 12 angedeutet ist. Diese
sind mit Schaltorganen 13, 14 in Form von Ventilen etc. versehen,
die hier mittels einer Regelungseinrichtung 15 ansteuerbar sind,
die Ist-Wert-Eingänge für die Temperatur der Papierbahn 2 vor der
Befeuchtung, die Temperatur der Kühlzone 5 und die
Feuchtigkeit und Temperatur der Papierbahn 2 nach der
Befeuchtung aufweist. Diese Ist-Wert-Eingänge sind über
Signalleitungen mit zugeordneten Sensoren, hier den
Temperaturfühlern 16, 17 und einem kombinierten Temperatur-
und Feuchtigkeitsfühler 30 verbunden.
Der der Bahntemperatur vor der Befeuchtung zugeordnete
Temperaturfühler 16 ist im Ausgangsbereich der
Temperaturhaltezone 4 nahe der Papierbahn 2 angeordnet. Der
der Temperatur in der Kühlzone 5 zugeordnete Temperaturfühler
17 ist in der Kühlzone 5 außerhalb der Befeuchtungseinrichtung 8
angeordnet. Der kombinierte Temperatur- und Feuchtigkeitsfühler
30 ist im Bereich des Ausgangs des Trockners 1 angeordnet.
Zusätzlich ist die Steuerungseinrichtung 15 noch mit einem
weiteren, vorteilhaft mit der Druckmaschine gekoppelten Eingang
31 für die Bahngeschwindigkeit und mit einer Eingabemöglichkeit
32 zur Eingabe von festen Parametern, wie der Papierart,
versehen.
Die Sprühkammern 9 sind so von einer jeweils zugeordneten,
dach- bzw. v-förmigen Absaugkammer 18 übergriffen bzw.
unterfaßt, dass sich ein- und ausgangsseitige Abzugschächte 19
ergeben. Diese werden einzeln oder gemeinsam abgesaugt. Im
dargestellten Beispiel ist hierzu ein im Bereich der bahnfernen
Ecke jeder Absaugkammer 18 angeordnetes Absauggebläse 20
vorgesehen, das die jeweils zugeordnete Absaugkammer 18
absaugt und in das der Kühlzone 5 zugeordnete Abteil des
Trockners 1 ausbläst. Dadurch wird dem Trockner 1 temperierte
Luft zugeführt, so dass die von außen angesaugte, durch Pfeile 21
angedeutete Frischluft entsprechend reduziert werden kann, was
sich günstig auf den Energiebedarf auswirkt.
Jedem Absauggebläse 20 ist ein Kühler 22 vorgeordnet. Dieser
fungiert praktisch als Kondensator zum Ausscheiden von
Flüssigkeit in Form von Feuchtmittel und Öl aus der abgesaugten
Luft. Dem Trockner 1 wird daher durch die Gebläse 20
vergleichsweise unbelastete Luft zugeführt. Das mittels der Kühler
22 ausgeschiedene Kondensat wird über eine Kondensat-
Ablaufleitung 23 abgeführt. Diese führt über einen
Wasserabscheider 24, wo Wasser abgeschieden wird, zu einem
vorzugsweise im Trockner 1, hier in der Temperaturhaltezone 4,
angeordneten Ölverdampfer 25, wo Öl verdampft wird, so dass
eine Entsorgung über die trocknereigenen Nach
verbrennungseinrichtungen etc. erfolgen kann. Das abgeschiedene
Wasser kann zur Vermeidung einer Entsorgung den Düsen 10
wieder zugeführt werden. Hierzu kann der Wasserausgang 33 des
Wasserabscheiders 24 in die Versorgungsleitung 11 zurückgeführt
sein. Die Einmündung befindet sich zweckmäßig stromaufwärts
vom Schaltorgan 13.
Am Ein- und Ausgang der Absaugkammern 18 können mit
Druckluft beaufschlagbare Luftrakel 26 vorgesehen sein, die einen
Austritt von mit Feuchtigkeit beladener Luft aus den
Absaugkammern 18 verhindern. Hierdurch ist sichergestellt, dass
sich außerhalb der Befeuchtungseinrichtung 8 innerhalb und
außerhalb des Trockners 1 kein Kondensat bilden kann, das auf
die Papierbahn 2 abtropfen und diese verunreinigen könnte. An
den Innenseiten der Sprühkammern 9 bzw. Absaugkammern 18
bildet sich Kondensat, das nach unten abläuft. In den unteren
Kammern gelangt dieses in den Kühler 22 und wird über die dort
ohnehin vorgesehenen Ablaufeinrichtungen abgeführt. Um ein
Abtropfen von den unteren Enden der Wände der oberen
Kammern zu verhindern, sind an den unteren Enden der Wände
der oberen Sprühkammer 9 und Absaugkammer 18 Tropfenfänger
27 angebracht, die zweckmäßig in hier nicht näher dargestellter
Weise an die Kondensatablaufleitung 23 angeschlossen sein
können.
Mittels der mit der in die Kühlzone 5 integrierten
Befeuchtungseinrichtung 8 erzielbaren Flüssigkeitskühlung der
Papierbahn 2 ergibt sich, wie die Zeichnung anschaulich erkennen
lässt, eine im Vergleich zu den Zonen 3, 4 sehr kompakte
Bauweise der Kühlzone 5. Die mittels der Sprühdüsen 10
erzeugbaren Flüssigkeitsstrahlen 28 besitzen eine hohe
Durchschlagskraft, wodurch die die Papierbahn 2 flankierenden,
laminaren Luftschichten, die mit Lösungsmittel beladen sind,
zuverlässig aufgerissen werden. Dies wird durch die in Folge der
Verdampfung erfolgende Volumenvergrößerung noch unterstützt.
Das Lösungsmittel wird zusammen mit der Luft abgesaugt und
damit zuverlässig entsorgt.
Claims (11)
1. Vorrichtung zur Rückbefeuchtung einer vorzugsweise frisch
bedruckten, getrockneten Papierbahn (2) mit oberhalb und
unterhalb der Papierbahn (2) angeordneten, mit
Befeuchtungsmittel beaufschlagbaren Sprühdüsen (10) und diese
aufnehmenden Sprühkammern (9), dadurch gekennzeichnet,
dass jede Sprühkammer (9) in einer zugeordneten Absaugkammer
(18) angeordnet ist, die mittels wenigstens eines zugeordneten
Absauggebläses (20) absaugbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Sprühdüsen (10) mit Feuchtmittel und Druckluft
zum Ausblasen des Feuchtmittels beaufschlagbar sind.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass jedem Absauggebläse (20)
wenigstens ein Kühler (22) vorgeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Kühler (22) über eine Kondensatablaufleitung (23)
mit einem in einem zum Trocknen der Papierbahn (2)
vorgesehenen Trockner (1), vorzugsweise in der
Temperaturhaltezone (4) des Trockners (1), angeordneten
Ölverdampfer (25) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, dass jedem Kühler (22) wenigstens ein
vorzugsweise in der Kondensatableitung (23) angeordneter
Wasserabscheider (24) nachgeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass am Ein- und Ausgang der
Absaugkammern (18) mit Druckluft beaufschlagbare
Luftrakel (26) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass an den unteren Enden der
Wände der oberen Sprühkammer (9) und Absaugkammer
(18) Tropfenfänger (27) angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sprühkammern (9) und
Absaugkammern (18) dach- bzw. v-förmig ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sprühkammern (9) samt
jeweils zugeordneter Absaugkammer (18) in der Abkühlzone
(5) eines zum Trocknen der bedruckten Papierbahn (2)
vorgesehenen Trockners (1) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das bzw. die Absauggebläse
(20) in den Trockner (1) ausblasen.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9
oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die den
Sprühdüsen (10) zugeführte Feuchtmittelmenge größer als
die Rückbefeuchtungsmenge ist, wobei die den Sprühdüsen
(10) zugeführte Feuchtmittelmenge vorzugsweise in
Abhängigkeit von der Papierart, der Bahngeschwindigkeit,
der Temperatur der Papierbahn (2) vor der
Befeuchtungseinrichtung (8) und/oder der Temperatur in
der Abkühlzone (5) des Trockners (1) und/oder der
Temperatur der Papierbahn (2) nach der
Befeuchtungseinrichtung (8) und/oder der Feuchtigkeit der
Papierbahn (2) nach der Befeuchtungseinrichtung (8) mittels
einer Regelungseinrichtung (15) regelbar ist.
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