DE19900037A1 - Kraftstoffeinspritzventil - Google Patents
KraftstoffeinspritzventilInfo
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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Abstract
Ein Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen mit einem in einer Bohrung eines Ventilkörpers entgegen einer Rückstellkraft axial nach außen verschiebbaren Ventilglied, das an seinem brennraumseitigen Ende einen aus der Bohrung ragenden, ein Ventilschließglied bildenden Schließkopf aufweist, der auf seiner dem Ventilkörper zugewandten Seite eine Ventildichtfläche aufweist, mit der er mit einer an der brennraumseitigen Stirnseite des Ventilkörpers angeordneten Ventilsitzfläche zusammenwirkt und mit wenigstens einer von einem Druckraum ausgehenden Einspritzöffnung am Schließkopf, deren Austrittsöffnung in Schließstellung des Ventilglieds vom Ventilkörper abgedeckt und beim nach außen gerichteten Öffnungshub freigegeben wird, sowie mit einem den Öffnungshubweg des Ventilgliedes begrenzenden zweistufigen hydraulischen Hubanschlag, der als hydraulischer Dämpfungsraum mit zusteuerbarer Entlastungsleitung ausgebildet ist, wobei die Entlastungsleitung über wenigstens zwei Ausnehmungen am Ventilglied mit dem Dämpfungsraum verbindbar ist, die während der Öffnungshubbewegung des Ventilgliedes nacheinander zusteuerbar sind, wobei wenigstens eine der Ausnehmungen über einen, ein Ventil enthaltenden Entlastungskanal mit einem Niederdruckraum verbindbar ist und wobei der Dämpfungsraum in einem zwischen dem Ventilkörper und einem Ventilhaltekörper eingespannten Zwischenschallbett vorgesehen ist und an seinem der Stirnfläche des Ventilkörpers entgegengesetzten axialen Ende durch ...
Description
Die Erfindung betrifft ein Kraftstoffeinspritzventil
für Brennkraftmaschinen nach der Gattung des Anspruchs
1.
Ein solches Ventilglied geht aus der nicht vorveröf
fentlichten DE 197 33 905 hervor. Ein derartiges Kraft
stoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen weist ein
nach außen aus dem Ventilkörper austauchendes Ventil
glied auf, an dem wenigstens zwei axial übereinander
liegende Reihen von Spritzlöchern vorgesehen sind, die
beim nach außen gerichteten Öffnungshub des Ventil
glieds nacheinander aufsteuerbar sind, sowie einen den
Öffnungshubwinkel des Ventilgliedes begrenzenden zwei
stufigen hydraulischen Hubanschlag, der als hydrauli
scher Dämpfungsraum mit zusteuerbarer Entlastung ausge
bildet ist, wobei diese Entlastung über wenigstens zwei
Anschliffe am Ventilglied erfolgt, die während der Öff
nungshubbewegung des Ventilgliedes nacheinander zusteu
erbar sind. Einer der Anschliffe ist über einen, ein
Ventil enthaltenden Entlastungskanal mit einem Nieder
druckraum verbindbar. Der Dämpfungsraum ist in einer
zwischen dem Ventilkörper und einem Ventilhaltekörper
eingespannten Zwischenscheibe vorgesehen und an seinem
der Stirnfläche des Ventilkörpers entgegengesetzten
axialen Ende durch einen am Ventilglied befestigten
Kolben begrenzt, der an seinem Außenumfang dichtend
gleitverschiebbar an der Wand des Dämpfungsraums ge
führt ist.
Dieser Kolben ist als zum Dämpfungsraum offener U-
Dichtring ausgebildet, der auf den Schaft des Ventil
glieds aufgepreßt ist. In den aus einem Kunststoff be
stehenden U-Dichtring ist eine Feder eingelegt. Proble
matisch hierbei ist, daß er einen sehr großen Ver
schleiß aufweist. Die Ausführung des Dichtrings als Me
tallteil wiederum ist wegen seiner Toleranzempfindlich
keit problematisch.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Kraftstoffeinspritz
ventil der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden,
daß es unter den gegebenen Belastungsbedingungen einer
Brennkraftmaschine über deren gesamte Lebensdauer weit
gehend eine konstante Funktion gewährleistet. Insbeson
dere soll eine hohe Abriebgefahr bei sehr kurzen Hüben
bei großer Relativgeschwindigkeit, der Einfluß von Fer
tigungstoleranzen, die bei kurz hintereinander angeord
neten Führungen auftreten, sowie aufgrund des Bela
stungsdrucks resultierende, pulsierende Schlagbelastung
auf die Befestigung des Kolbens sowie auf das Ventil
glied beseitigt werden.
Diese Aufgabe wird bei einem Kraftstoffeinspritzventil
der eingangs beschriebenen Art durch die Merkmale der
unabhängigen Ansprüche 1 und 2 gelöst.
Durch die Ausbildung des Kolbens als mehrteiliges Ge
bilde, umfassend das Kolbenelement mit einer Auflage
fläche, das auf einer an dem Ventilglied ausgebildeten
gekrümmten Kontaktfläche aufliegt, und das Halteelement
zur Fixierung des Kolbenelements auf dem Ventilglied,
das bei einer erfindungsgemäßen Lösung über ein zwi
schen dem Kolben- und Halteelement angeordnetes elasti
sches Element verbunden ist und dass bei einer anderen
erfindungsgemäßen Lösung auf einer an der dem Halteele
ment zugewandten Fläche des Kolbenelements mit einer
auf diese angepaßten Auflagefläche aufliegt, wird auf
vorteilhafte Weise ein Achsenversatz der Führungen des
Ventilglieds, in der Zwischenscheibe und des Ventilhal
tekörpers durch eine ausreichende Relativ-Verschieb
barkeit dieser Teile zueinander realisiert. Insbesonde
re können fehlerhafte Ausrichtungen und Parallelitäts
fehler der Führungen zueinander durch einen derartigen
mehrteiligen Kolben mit seinen aufeinander angepaßten
Flächen auf technisch einfach zu realisierende Weise
ausgeglichen werden.
Vorteilhafterweise sind bei der zweiten Ausführungsform
die beiden Kontaktflächen kugel- oder torusförmig mit
konzentrischen Symmetriepunkten ausgebildet und die
Auflageflächen komplementär zu den Kugel- oder Torus
flächen oder kegelförmig ausgebildet. Auf diese Weise
wird besonders effektiv ein Achsversatz der Führung des
Ventilglieds in der Zwischenscheibe und des Düsenkör
pers mittels einer sehr guten Relativ-Verschiebbarkeit
ausgleichbar.
Das Halteelement ist vorteilhafterweise auf das Ventil
glied aufgepreßt und durch einen Sicherungsring gesi
chert.
Alternativ hierzu kann das Halteelement auch aufge
schweißt und/oder formschlüssig, vorzugsweise durch ei
ne Schraubbefestigung, befestigt sein.
Bei einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, daß
das Halteelement durch Kalt- oder Warmverformung in in
dem Ventilglied ausgebildeten Nuten gepreßt ist.
Darüber hinaus kann das Halteelement auch durch eine
vorzugsweise Laserschweißung auf das Ventilglied ge
schweißt sein.
Des weiteren kann vorgesehen sein, daß das Halteelement
in eine in dem Ventilglied angeordnete Nut eingesetzt
ist und durch ein das Halteelement umschließendes Ring
element gesichert ist.
Das elastische Element ist vorteilhafterweise als ein
Elastomerelement ausgebildet, das einen zwischen dem
Ventilglied, dem Kolbenelement und dem Haltelement aus
gebildeten Hohlraum ausfüllt.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des
Gegenstands der Erfindung sind der Zeichnung, der Be
schreibung und den Patentansprüchen entnehmbar.
Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Kraftstoff
einspritzventils für Brennkraftmaschinen sind in der
Zeichnung dargestellt und werden in der folgenden Be
schreibung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen Kraftstoffeinspritzventils;
Fig. 2 eine in Fig. 1 mit II bezeichnete Ausschnitt
vergrößerung;
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen Kraftstoffeinspritzventils;
Fig. 4 eine in Fig. 3 mit IV bezeichnete Ausschnitt
vergrößerung;
Fig. 5 eine Ausschnittdarstellung eines dritten Aus
führungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Kraftstoffeinspritzventils;
Fig. 6 eine Ausschnittdarstellung eines vierten Aus
führungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Kraftstoffeinspritzventils und
Fig. 7 eine Ausschnittdarstellung eines fünften Aus
führungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Kraftstoffeinspritzventils
Ein in Fig. 1 dargestelltes Kraftstoffeinspritzventil
der nach außen öffnenden Bauart mit zwei nacheinander
aufsteuerbaren Spritzlochreihen (Varioregisterdüse)
weist einen Ventilkörper 10 auf, der mit seinem unteren
freien Ende in den Brennraum der mit Kraftstoff zu ver
sorgenden Brennkraftmaschine ragt. Der Ventilkörper 10
weist eine axiale Durchgangsbohrung 13 auf, in der ein
kolbenförmiges Ventilglied 20 axial verschiebbar ge
führt ist. Das Ventilglied 20 weist an seinem unteren
brennraumseitigen Ende einen aus der Bohrung 3 ragen
den, im Querschnitt vergrößerten Schließkopf 23 auf,
der ein Ventilschließglied bildet. Dieser Schließkopf
23 bildet mit seiner dem Ventilkörper 10 zugewandten
Ringstirnfläche eine Ventildichtfläche, die mit einer
ortsfesten Ventilsitzfläche zusammenwirkt, die an der
brennraumseitigen, die Bohrung 13 umgebenden Stirnflä
che des Ventilkörpers 10 gebildet ist. Die einen Dicht
querschnitt ergebende Ventildichtfläche und Ventilsitz
fläche sind dabei konisch ausgebildet, wobei die Konus
winkel der beiden Kontaktflächen geringfügig voneinan
der abweichen, so daß eine definierte Dichtkante gebil
det wird.
Zwischen der Wand der Bohrung 13 und dem Schaft des
Ventilglieds 20 ist ein ringförmiger Druckraum 30 ge
bildet, der brennraumseitig von einer eine Ringschulter
23 bildenden Durchmessererweiterung des Ventilglieds 20
an dessen Übergang in den Schließkopf und andererseits
durch eine Querschnittserweiterung 25 des Ventilglieds
20 auf das Maß der Bohrung 13 begrenzt ist. Der Druck
raum 30 ist über einen, in Fig. 3 nicht sichtbaren
Druckkanal 19 in nicht näher gezeigter Weise an eine
Einspritzleitung einer Einspritzpumpe angeschlossen.
Von der den Druckraum 30 begrenzenden Ringschulter füh
ren in Fig. 1 und 3 nicht sichtbare Einspritzkanäle ab,
die beispielsweise als Längsbohrungen im Schließkopf
des Ventilgliedes 20 ausgebildet sind und von denen in
Höhe der Dichtkante Steuerbohrungen abführen. Die Aus
trittsöffnungen der Einspritzkanäle sind dabei oberhalb
der Ventildichtfläche so an der Mantelfläche des
Schließkopfes angeordnet, daß sie in Schließrichtung
des Einspritzventils, d. h. bei am Ventilsitz anliegen
dem Ventilglied 20 von der Bohrung abgedeckt sind und
erst beim nach außen gerichteten Öffnungshub des Ven
tilgliedes 20 durch Austauchen aus der Bohrung des Ven
tilkörpers aufgesteuert werden. Es sind zudem vorzugs
weise zwei Reihen von in Axialrichtung des Ventilglie
des 5 übereinander angeordneten Reihen (Spritzlochrei
hen) von Austrittsöffnungen vorgesehen, die während der
Ventilgliedöffnungshubbewegung nacheinander aufgesteu
ert werden. Alternativ hierzu können auch Längsschnitte
als Einspritzöffnungen vorgesehen sein, deren Quer
schnitt in diesem Falle dann in wenigstens zwei Stufen
aufgesteuert wird.
Das kolbenförmige Ventilglied 20 ragt mit seinem brenn
raumabgewandten Schaftteil aus dem Ventilkörper 10 in
eine, einen Federraum 40 bildende, im Querschnitt er
weiterte Bohrung in einen Ventilhaltekörper 42, der
mittels einer Spannmutter 50 axial gegen den Ventilkör
per 10 verspannt ist. Dabei ist eine Ventilschließfeder
44 derart in dem Federraum 40 eingespannt, daß sie sich
mit ihrem brennraumnahen Ende gegen den Ventilkörper
abstützt und mit ihrem brennraumfernen Ende auf einen
Ventilteller 46 am Ventilglied einwirkt und das Ventil
glied 20 so in Anlage gegen den Ventilsitz gepreßt
hält.
Zur Begrenzung der nach außen gerichteten Öffnungshub
bewegung des Ventilgliedes 20 weist das Ventilglied 20
an seinem brennraumabgewandten, aus dem Ventilkörper 10
in den Ventilhaltekörper 42 ragenden Ende einen radial
vom Ventilgliedschaft vorstehenden Kolben 60 auf, der
einen hydraulischen Dämpfungsraum 70 begrenzt.
Dabei ist dieser Dämpfungsraum 70 in einer Zwischen
scheibe 72 vorgesehen, die axial zwischen einer brenn
raumfernen Stirnfläche des Ventilkörpers 10 und der
brennraumseitigen Stirnfläche des Ventilhaltekörpers 42
eingespannt ist. Die Zwischenscheibe 72 weist einen
Teil des (nicht sichtbaren) Druckkanals in Form einer
axialen Durchgangsbohrung auf. Des weiteren weist die
Zwischenscheibe 72 eine zentrale Durchgangsöffnung 73
auf, durch die der Schaft des Ventilglieds 10 hindurch
ragt und die radial auswärts den Dämpfungsraum 70 be
grenzt.
Das Ventilglied 10 weist zwei Anschliffe 17, 18 auf,
die während der Öffnungshubbewegung des Ventilglieds
nacheinander zusteuerbar sind. Einer der Anschliffe 17
ist über einen, ein Ventil 80 enthaltenden Entlastungs
kanal 82 mit einem Niederdruckraum verbindbar. Die
Funktion der Anschliffe sowie des in dem Entlastungska
nal 82 angeordneten Ventil 80 geht aus der nicht vor
veröffentlichten DE 197 39 905 hervor, auf die vorlie
gend voll inhaltlich Bezug genommen wird.
Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, weist der Kol
ben 60 ein Kolbenelement 61 auf, der auf dem Ventil
glied 10 durch einen mit Übermaß aufgepreßten Haltering
63, der die statische Druckkraft auf die Unterseite des
Kolbenelements 61 durch Reibschluß aufnimmt, fixiert
ist. Zur Aufnahme der dynamischen Belastung ist ein un
geteilter Sicherungsring 64 vorgesehen, der mit großem
Übermaß und unter axialer Vorspannung auf das Ventil
glied 20 aufgepreßt wird.
Zwischen dem Haltering 63 und dem Kolbenelement 61 ist
ein Elastomerelement 80 angeordnet, das einen zwischen
dem Kolbenelement 61, dem Ventilglied 20 und dem Hal
teelement 63 ausgebildeten Hohlraum ausfüllt.
Das Kolbenelement 67 liegt auf einer, vorzugsweise ku
gel- oder torusförmig ausgebildeten Kontaktfläche 29
auf. Die der Kontaktfläche 29 zugewandte Auflagefläche
des Kolbenelements 61 ist komplementär zur Kontaktflä
che kalottenförmig oder kegelförmig ausgebildet. Durch
diese Anordnung des Kolbens 60 in dem Druckraum 70 kön
nen Fertigungstoleranzen der Führungen des Ventilglieds
20 in dem Ventilkörper 10 und dem Ventilhaltekörper 42
sowie in der Zwischenscheibe 72 sowie eine aus dem Be
lastungsdruck resultierende, pulsierende Schlagbela
stung auf die Befestigung des Kolbens 60 und damit auf
das Ventilglied 20 wirkungsvoll beseitigt werden. Dabei
wird gleichzeitig eine sehr hohe Abriebfestigkeit durch
die Ausbildung des Kolbenelements 61 und des Halteele
ments 63 als Metallteile realisiert. Gerade durch die
kreistorusförmige Ausbildung der an dem Ventilglied 20
ausgebildeten Kontaktfläche 29 und der auf sie angepaß
ten Auflagefläche des Kolbenelements 61 wird eine aus
reichende Relativ-Verschiebbarkeit realisiert, die ei
nen Achsenversatz der Führung und des Ventilglieds 20
und der Zwischenscheibe 72 sowie des Ventilkörpers 10
ausgleichbar. Ein Fahler in der Ausrichtung der Führun
gen, insbesondere eine Verkippung und eine Nichtparal
lelität der Führungen zueinander werden dadurch ausge
glichen, daß sich das Kolbenelement 61 auf einer Kreis
bahn um den Mittelpunkt der Kugel- oder Torusfläche be
wegen kann, wobei durch das Elastomerelement 80 ein
Ausgleich gegenüber dem Ventilglied 20 gegeben ist.
Alternativ zu der dargestellten Ausführungsform kann
der Haltering 63 anstatt durch Sicherung durch den Si
cherungsring 64, der durch Aufpressen auf das Ventil
glied 20 elastisch verformt wird und in einen Ein
strich, der an dem Ventilglied 20 vorgesehen ist, hin
einspringt, auch durch einen aufgeschweißten oder form
schlüssigen, beispielsweise durch eine gekonterte Mut
ter befestigten Haltering 63 realisiert sein. Die Ab
dichtung eines druckbeaufschlagten Steuerraums 90 er
folgt über die sehr enge Führung des Kolbenelements 61
und Kontaktstellen zwischen dem Ventilglied 20 und dem
Kolbenelement 61 sowie durch das Elastomerelement 80.
Bei einer anderen in. Fig. 3 und 4 dargestellten Ausfüh
rungsform sind diejenigen Elemente, die den in Fig. 1
und 2 dargestellten Ausführungsbeispielen entsprechen,
mit den gleichen Bezugszeichen versehen, so daß bezüg
lich deren Beschreibung voll inhaltlich auf die obenge
nannten Ausführungen Bezug genommen wird.
Im Gegensatz zu dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Aus
führungsbeispiel ist das Kolbenelement 61 mit dem Hal
tering 63 nicht über ein Elastomerelement verbunden,
sondern das Kolbenelement 61 weist an seiner dem Hal
teelement 63 zugewandten Seite ebenfalls eine Kontakt
fläche 62 auf, die ebenfalls vorzugsweise kugelförmig
oder auch torusförmig ausgebildet ist. Das Halteelement
63 weist auf seiner der Kontaktfläche 62 zugewandten
Seite eine zu dieser komplementär, kalottenförmig aus
gebildete Auflagefläche oder eine kegelige Auflageflä
che auf. Die an dem Ventilglied 20 ausgebildete Kon
taktfläche 29, sowie die an dem Kolbenelement 61 ausge
bildete Kontaktfläche 62, beides vorzugsweise kugelför
mig ausgebildete Kontaktflächen, weisen einen identi
schen Symmetriepunkt, d. h. einen identischen Radienmit
telpunkt auf. Auch durch diese Ausbildung werden die
oben beschriebenen Achs- und Winkelversätze, die tole
ranzbedingt auftreten können, ausgeglichen.
Bei den in Fig. 5, Fig. 6 und Fig. 7 dargestellten Aus
führungsformen sind diejenigen Elemente, die den in
Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispielen
entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen,
so daß bezüglich deren Beschreibung vollinhaltlich auf
die obengenannten Ausführungen Bezug genommen wird.
Bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
das Halteelement 63 durch ein Kalt- oder Warmpressen in
Nuten 200 gepreßt, die in dem Ventilglied 20 ausgebil
det sind.
Bei dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
das Halteelement mittels Laserschweißung an dem Ventil
glied 20 befestigt. In Fig. 6 ist die Laserschweißnute
210 schematisch dargestellt.
Bei dem in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
das Halteelement 63 in eine in dem Ventilglied 20 aus
gebildete Nut 230 eingesetzt und mit einem ringförmig
umlaufenden Ringelement 110 gesichert.
Bei dieser Ausführungsform ist ein elastomeres Element
80 in einem Hohlraum zwischen dem Kolbenelement 61, dem
Halteelement 63 und dem Ventilglied 20 in einem dafür
vorgesehenen Hohlraum angeordnet. Dieses elastomere
Element entspricht dem in Fig. 1 und 2 dargestellten
und in Verbindung mit der in Fig. 1 und 2 dargestellten
Ausführungsform beschriebenen elastomeren Element.
Claims (10)
1. Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen
mit einem in einer Bohrung eines Ventilskörpers
entgegen einer Rückstellkraft axial nach außen
verschiebbaren Ventilglied (20), das an seinem
brennraumseitigen Ende einen aus der Bohrung (13)
ragenden, ein Ventilschließglied bildenden
Schließkopf aufweist, der auf seiner dem Ventil
körper (10) zugewandten Seite eine Ventildichtflä
che aufweist, mit der er mit einer an der brenn
raumseitigen Stirnseite des Ventilkörpers angeord
neten Ventilsitzfläche zusammenwirkt und mit we
nigstens einer von einem Druckraum ausgehenden
Einspritzöffnung am Schließkopf, deren Aus
trittsöffnung in Schließstellung des Ventilglieds
vom Ventilkörper abgedeckt und beim nach außen ge
richteten Öffnungshub freigegeben wird, sowie mit
einem den Öffnungshubweg des Ventilgliedes begren
zenden zweistufigen hydraulischen Hubanschlag, der
als hydraulischer Dämpfungsraum mit zusteuerbarer
Entlastungsleitung ausgebildet ist, wobei die Ent
lastungsleitung über wenigstens zwei Ausnehmungen
am Ventilglied mit dem Dämpfungsraum verbindbar
ist, die während der Öffnungshubbewegung des Ven
tilglieds nacheinander zusteuerbar sind, wobei we
nigstens eine der Ausnehmungen über einen, ein
Ventil enthaltenden Entlastungskanal mit einem
Niederdruckraum verbindbar ist und wobei der Dämp
fungsraum in einer zwischen dem Ventilkörper und
einem Ventilhaltekörper eingespannten Zwischen
schallbett (72) vorgesehen ist und an seinem der
Stirnfläche des Ventilkörpers (10) entgegengesetz
ten axialen Ende durch einen am Ventilglied befe
stigten Kolben (60) begrenzt ist, der an seinem
Außenumfang dichtend gleitverschiebbar an der Wand
des Dämpfungsraums geführt ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kolben (60) umfaßt:
- - ein Kolbenelement (61) mit einer Auflageflä che, das auf einer an dem Ventilglied ausge bildeten gekrümmten Kontaktfläche aufliegt,
- - ein Haltelement zur Fixierung des Kolbenele ments (61) auf dem Ventilglied (20),
- - und ein zwischen dem Kolben- und dem Haltele ment angeordnetes elastisches Element.
2. Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen
mit einem in einer Bohrung eines Ventilkörpers
entgegen einer Rückstellkraft axial nach außen
verschiebbaren Ventilglied (20), das an seinem
brennraumseitigen Ende einen aus der Bohrung (13)
ragenden, ein Ventilschließglied bildenden
Schließkopf aufweist, der auf seiner dem Ventil
körper (10) zugewandten Seite eine Ventildichtflä
che aufweist, mit der er mit einer an der brenn
raumseitigen Stirnseite des Ventilkörpers angeord
neten Ventilsitzfläche zusammenwirkt und mit we
nigstens einer von einem Druckraum ausgehenden
Einspritzöffnung am Schließkopf, deren Aus
trittsöffnung in Schließstellung des Ventilglieds
vom Ventilkörper abgedeckt und beim nach außen ge
richteten Öffnungshub freigegeben wird, sowie mit
einem den Öffnungshubweg des Ventilgliedes begren
zenden zweistufigen hydraulischen Hubanschlag, der
als hydraulischer Dämpfungsraum mit zusteuerbarer
Entlastungsleitung ausgebildet ist, wobei die Ent
lastungsleitung über wenigstens zwei Ausnehmungen
am Ventilglied mit dem Dämpfungsraum verbindbar
ist, die während der Öffnungshubbewegung des Ven
tilglieds nacheinander zusteuerbar sind, wobei we
nigstens eine der Ausnehmungen über einen, ein
Ventil enthaltenden Entlastungskanal mit einem
Niederdruckraum verbindbar ist und wobei der Dämp
fungsraum in einer zwischen dem Ventilkörper und
einem Ventilhaltekörper eingespannten Zwischen
schallbett (72) vorgesehen ist und an seinem der
Stirnfläche des Ventilkörpers (10) entgegengesetz
ten axialen Ende durch einen am Ventilglied befe
stigten Kolben (60) begrenzt ist, der an seinem
Außenumfang dichtend gleitverschiebbar an der Wand
des Dämpfungsraums geführt ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kolben (60) umfaßt:
- - ein Kolbenelement mit einer Auflagefläche, das auf einer an dem Ventilglied ausgebilde ten gekrümmten Kontaktfläche (29) aufliegt,
- - ein Haltelement, das mit einer an ihm ausge bildeten Auflagefläche auf einer an dem Kon taktelement ausgebildeten weiteren Kontakt fläche (62) aufliegt.
3. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Kontaktflächen (29,
62) kugel- oder torusförmig mit identischem Symme
triepunkt ausgebildet sind und daß die Auflageflä
chen komplementär zu den Kugelflächen oder kegel
förmig ausgebildet sind.
4. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontaktfläche (29) kugel-
oder torusförmig ausgebildet ist und daß die Auf
lagefläche des Kolbenelements (61) kalottenförmig
komplementär zur Kontaktfläche oder kegelförmig
ausgebildet ist.
5. Kraftstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteele
ment (63) aufgepreßt und durch einen Sicherungs
ring gesichert ist.
6. Kraftstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteele
ment (63) aufgeschweißt oder formschlüssig, vor
zugsweise durch eine Schraubbefestigung, befestigt
ist.
7. Kraftstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteele
ment (63) durch Kalt- oder Warmpreßvorgänge in in
dem Ventilglied (20) ausgebildete Nuten (200) ge
preßt ist.
8. Kraftstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteele
ment (63) durch vorzugsweise Laserschweißung auf
das Ventilglied (20) geschweißt ist.
9. Kraftstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteele
ment (63) in eine in dem Ventilglied (20) angeord
nete Nut (230) eingesetzt und durch ein das Hal
teelement (63) umschließendes Ringelement (110)
gesichert ist.
10. Kraftstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das elasti
sche Element ein Elastomerelement ist, das zwi
schen dem Ventilglied (20), dem Kolbenelement (61)
und dem Haltering (72) angeordneten Hohlraum aus
füllt.
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