DE19900691A1 - Verfahren zur pratkischen Überprüfung von Entrauchungskonzepten und -anlagen für Gebäude sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur pratkischen Überprüfung von Entrauchungskonzepten und -anlagen für Gebäude sowie Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Verfahren zur praktischen Überprüfung von Entrauchungskonzepten und -anlagen für Gebäude. Bei diesem Verfahren wird innerhalb des Gebäudes ein Kleinbrand durch den Betrieb einer vorgegebenen Wärme- und CO¶2¶-Quelle am Ort eines angenommenen Brandherdes nachgebildet. Gleichzeitig erfolgt eine Temperatur- und CO¶2¶-Messung im Gebäude zur Erlangung von Temperatur- und CO¶2¶-Konzentrationsprofilen über die Raumhöhe. Aus den so für einen Kleinbrand erhaltenen Versuchsergebnissen wird dann anhand vorbekannter Beziehungen die Höhe der unteren Rauchschichtgrenze für einen realen Brand mit höherer Wärme- und CO¶2¶-Erzeugung berechnet. Als Wärme- und CO¶2¶-Quelle kann ein gebläseunterstütztes Gasheizgerät (1) verwendet werden. An dessen Heißluftausgang ist ein Heißgaskrümmer (2) angeschlossen, welchen der Heißgasstrom mit einem geringen Anfangsimpuls in vertikaler Richtung nach oben verläßt. Zur Visualisierung der Rauchausbreitung im Gebäude wird den heißen Gasen nach Austritt aus dem Heißgaskrümmer ein künstliches Aerosol zugemischt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbe
griff des Anspruchs 1 sowie eine Vorrichtung zur
Durchführung dieses Verfahrens.
Bei Gebäudebränden ist der entstehende Rauch auf
grund seiner Toxizität und der Behinderung der Flucht
Hauptursache für Todesfälle. Ein wichtiges Element
des baulichen Brandschutzes ist daher die Rauchfrei
haltung von Rettungswegen durch gezielte Belüftung im
Brandfall.
Für Räume mit einfacher Geometrie sind das Ausbrei
tungsverhalten vom Brandrauch und die Wirkung von
Entrauchungsmaßnahmen relativ gut bekannt, so daß die
Anforderungen an die Entrauchungsanlagen für derarti
ge Räume normiert werden konnten (DIN 18232, VdS
2098).
Für Gebäude mit komplexer Geometrie und für besonders
ausgedehnte Bauwerke wird dagegen die Rauchfreihal
tung von Rettungswegen im Brandfall üblicherweise
durch Entrauchungsanlagen bewirkt, die unter Zuhilfe
nahme von mathematischen Simulationsmodellen konzi
piert werden müssen.
Die praktische Überprüfung der Wirksamkeit einer sol
chen Entrauchungsanlage stellt ein Problem dar. Ein
Wirksamkeitstest der Entrauchungsanlage unter realen
Brandbedingungen scheidet in genutzten Räumen auf
grund der Schäden, die durch die Brand- und Rauchein
wirkung verursacht werden, zwangsläufig aus.
Zur Überprüfung der Wirksamkeit von Entrauchungskon
zepten und -anlage ist man daher auf modellhafte Vet
suche angewiesen. Diese können erfolgen mit Hilfe ei
nes Nachbaus der Gebäude im verkleinerten Maßstab
oder durch eine Überprüfung in bestehenden Gebäuden
mit künstlichen Aerosolen sowie gegebenenfalls mit
Wärmequellen geringer Leistung. Hierbei besteht ein
übliches Verfahren in bereits bestehenden Gebäuden
darin, ein Aerosol freizusetzen und die Strömung der
aerosolhaltigen Luft visuell zu erfassen. Das freige
setzte Aerosol-Luftgemisch hat dabei teils die annä
hernd gleiche Dichte wie die Luft im Gebäude (kein
Auftrieb) und teils wird das Aerosol auch einem Heiß
gasstrom geringerer Dichte (mit Auftrieb) zugemischt,
der beispielsweise durch die Verbrennung von festen,
flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen erzeugt wird.
Die Auswertung derartiger Versuche basiert üblicher
weise auf der visuell beobachteten Grenze zwischen
aerosolhaltiger Luft ("Rauch") und aerosolfreier
Luft. Weitere Größen (z. B. Temperatur, Konzentration
bestimmter Stoffe) werden üblicherweise nur zu Kon
trollzwecken gemessen.
Diese Verfahren nach dem Stand der Technik sind je
doch mit mehreren Nachteilen behaftet. So lassen die
Quellbedingungen der Versuche (Aerosol-
Freisetzungsrate, ggf. Leistung der Wärmequelle) kei
nen Vergleich mit realen Bränden zu, da keine geeig
neten Übertragungsvorschriften verfügbar sind. Auch
sind die Geschwindigkeits- und die Temperaturvertei
lung im Nahbereich der Quelle bei konventionellen
Versuchen mit gasförmigen Brandstoffen nicht ausrei
chend genau bekannt, wodurch eine gesicherte Übertra
gung der Ergebnisse auf reale Brandsituationen nicht
möglich ist. Schließlich hängt die visuell wahrnehm
bare Grenze zwischen aerosolhaltiger und aerosolfrei
er Luft auch bei einem definierten Prüfszenario, d. h.
festgelegtem Ort und konstanter Wärmeleistung der
Wärmequelle, noch von einer Reihe weiterer Einfluß
größen ab, u. a. der Umgebungstemperatur, der Luft
feuchtigkeit, der Art der Aerosolpartikel und dem Ae
rosol-Quellmassenstrom. Die beobachtete Höhe der un
teren Aerosol-Grenzschicht ist daher kein eindeutiges
Maß für die im realen Brandfall zu erwartende Höhe
der unteren Rauchschichtgrenze.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein Verfahren zur praktischen Überprüfung von Entrau
chungskonzepten und -anlagen für Gebäude anzugeben,
das eine Anwendung in bestehenden Gebäuden mit nur
kurzzeitiger Einschränkung von dessen Nutzung und oh
ne Gefährdung für die Bausubstanz, Inneneinrichtung
und von Personen durch den Prüfrauch anwendbar ist
und das wissenschaftlich abgesicherte Aussagen zur
Entrauchung eines Gebäudes bei einem Realbrand er
gibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die
im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfin
dungsgemäßen Verfahrens sowie eine zweckmäßige Vor
richtung zur Durchführung dieses Verfahrens ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird eine
Prüfrauchfahne erzeugt, die mit der Rauchfahne eines
realen Kleinbrandes vergleichbar ist. Als Wärme- und
CO2-Quelle kann ein modifiziertes handelsübliches,
gebläseunterstütztes Gasheizgerät verwendet werden,
aus dem der Heißgasstrom in vertikaler Richtung und
mit nur geringem Anfangsimpuls austritt. Mit diesem
wurden in Vorversuchen die Geschwindigkeits- und Tem
peraturverteilung in der Prüfrauchfahne in Abhängig
keit von der Wärmeleistung ermittelt. Im Nahbereich
der Wärme- und CO2-Quelle können aus diesen Kenndaten
auf theoretischem Weg die Parameter der Rauchfahne
eines äquivalenten realen Brandes abgeleitet werden.
Nach wenigen Metern Höhe entspricht die Prüfrauchfah
ne schließlich aufgrund der konstruktiven Maßnahmen
fluiddynamisch der auftriebsbehafteten Rauchfahne ei
nes realen Brandes. Die genaue Kenntnis der Tempera
turverteilung in der Prüfrauchfahne ist darüber hin
aus eine wesentliche Voraussetzung für eine sichere
Anwendung des Verfahrens auch in bereits genutzten
Gebäuden.
Ein wesentliches Merkmal des Verfahrens besteht dar
in, die Höhe der unteren Rauchschichtgrenze nicht vi
suell, sondern durch die Auswertung der Temperatur-
und CO2-Konzentrationsprofile über die Höhe zu ermit
teln. Mit der Temperatur wird eine primäre, den Auf
trieb verursachende Größe herangezogen; bei Betrach
tung des Heizgeräts als CO2-Quelle stellt die CO2-
Konzentration eine charakteristische Größe zur Be
schreibung des Prüfrauchs dar, die zudem eine einfa
che Bilanzierung des Versuchsraums ermöglicht (Ver
wendung des Heizgeräts als CO2-Quelle bei definierten
CO2-Senken im Gebäude).
Die quantifizierte und theoretisch beschreibbare Wär
me- und CO2-Quelle stellt in Verbindung mit der aus
Temperatur- und CO2-Konzentrationsprofilen experimen
tell im Entrauchungsversuch bestimmten Höhe der unte
ren Rauchschichtgrenze eine in sich geschlossene
Grundlage für abschätzende Aussagen zur Wirksamkeit
der Entrauchung bei realen Bränden mit höherer Wärme
leistung dar.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher er
läutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht einer Gerätekombination zur
Prüfraucherzeugung in schematischer Darstel
lung,
Fig. 2 die Gerätekombination nach Fig. 1 in der
Draufsicht, und
Fig. 3 die Rauchausbreitung bzw. -schichtung bei ei
nem Gebäudebrand.
Die Gerätekombination zur Prüfraucherzeugung besteht
gemäß Fig. 1 und 2 aus einem handelsüblichen geblä
seunterstützten Gasheizgerät 1 mit einem an dessen
Heißluftausgang angeschlossenen Heißgaskrümmer 2. Das
Gasheizgerät 1 wird beispielsweise mit Flüssiggas be
trieben und hat eine maximale Heizleistung von
150 kW. Der Heißgaskrümmer 2 wird im Versuchsbetrieb vor
das Gasheizgerät 1 montiert. Durch den Heißgaskrümmer
2 wird die vom Gasheizgerät 1 kommende heiße Kern
strömung nach oben ausgeschleust, so daß ein großer
Teil der kalten Gebläseluft vom Heißgas abgetrennt
wird und über Öffnungen zum Fußboden hin mit niedri
ger Geschwindigkeit austritt. Der Heißgasstrom ver
läßt den Heißgaskrümmer 2 mit einem geringen An
fangsimpuls in vertikaler Richtung nach oben.
Zusätzlich enthält die Gerätekombination noch han
delsübliche Nebelgeräte 3, die beispielsweise elek
trisch mit einer Leistung von 3 kW betrieben werden
und als Aerosol ein Gemisch aus Wasser und Alkoholen
verwenden. Über Rohre 4 wird das in den Nebelgeräten
3 erzeugte Aerosol am Ausgang des Heißgaskrümmers 2
dem austretenden Heißgas zugemischt. Das in Form von
Nebel vorliegende Aerosol dient zur Visualisierung
der Rauchfahne, wird aber nicht für quantitative Aus
wertungen verwendet. Der Ablauf eines Versuchs zur
Überprüfung der Wirksamkeit einer Rauch- und Wärmeab
zugsanlage in Gebäudebereichen mit großem Luftvolu
men, z. B. Atrien, sieht typischerweise wie folgt aus:
Mit Hilfe der dargestellten Gerätekombination wird
ein Entstehungsbrand durch einen mit Nebel markierten
Heißgasstrahl simuliert. Zu Versuchsbeginn sind die
Öffnungen des Gebäudebereichs (Rauch- und Wärmeabzug
söffnungen, Türen, Fenster) geschlossen bzw. die ma
schinellen Rauch- und Wärmeabzugsgeräte ausgeschal
tet. Bei ständiger Wärmezufuhr durch das Heizgerät
werden nach kurzer Zeit die zur Entrauchung vorgese
henen Öffnungen bzw. Geräte für die Zu- und Abluft
von Hand freigegeben bzw. eingeschaltet. Dabei findet
eine fortlaufende Messung der Gastemperatur und der
CO2-Konzentration in unterschiedlicher Höhe im unter
suchten Gebäudebereich statt. Der Versuch wird been
det, wenn sich im Gebäude aufgrund von Dichteunter
schieden eine Schichtung von verrauchter und rauch
freier Luft ausgebildet hat und sich die Höhe der un
teren Rauchschichtgrenze nicht mehr wesentlich än
dert. Dieser Effekt stellt sich meist nach einer
Heizdauer von ca. 30 Minuten ein. Fig. 3 zeigt eine
derartige Rauchausbreitung bzw. -schichtung, die von
der aus den Elementen 1 bis 4 gebildeten Gerätekombi
nation 5 ausgeht. Dabei stellen sich im Endzustand
eine obere verrauchte Schicht 6 sowie eine untere
rauchfreie Schicht. 7 ein.
Quantitative Aussagen zur Wirksamkeit der Entrauchung
können durch die Auswertung der Temperatur- und CO2-
Konzentrationsmessungen erhalten werden. Als wesent
liches primäres Versuchsergebnis wird aus den Daten
die Höhe der unteren Rauchschichtgrenze ermittelt.
Die im Entrauchungsversuch für eine bestimmte Heiz
leistung bestimmte Höhe der unteren Rauchschichtgren
ze kann mit den Berechnungsergebnissen von mathemati
schen Rechencodes verglichen werden. Bei maschineller
Entrauchung kann auf experimentellem Weg die Entrau
chungsleistung bestimmt werden. Der wesentliche
Schritt im Zuge der Auswertung besteht darin, aus den
Versuchsdaten über wissenschaftlich abgesicherte Be
ziehungen des Brandschutzingenieurwesens (bei sehr
komplexen Geometrien mit Hilfe von Rechencodes) die
Höhe der unteren Rauchschichtgrenze für einen Real
brand mit höherer Wärmeleistung abzuschätzen.
Aufgrund des zugemischten Aerosols kann die Ausbrei
tung des Prüfrauchs im Gebäude zusätzlich visuell be
obachtet werden. Anschaulich ist erkennbar, ob sich
im Gebäude aufgrund von Dichteunterschieden eine ver
tikale Schichtung von verrauchter und rauchfreier
Luft einstellt, die von wesentlicher Bedeutung für
die Wirksamkeit der Entrauchung ist. Mögliche Ursa
chen, die sich nachteilig auf die Schichtung auswir
ken und Verwirbelungen hervorrufen, können erkannt
werden (z. B. Wechselwirkung mit Lüftungsanlagen, Zu
luftführung). Weiterhin können durch den visuell
sichtbaren Prüfrauch etwaige unbekannte gasseitige
Verbindungen zu benachbarten Gebäudebereichen erkannt
werden.
Bei der quantitativen Auswertung der Meßergebnisse
sind auch die Geometrie des untersuchten Gebäudes so
wie die Lage und Größe der Zu- und Abluftöffnungen
bzw. die Kenndaten von maschinellen Rauch- und Wär
meabzugsgeräten zu berücksichtigen. Weiterhin sollte
eine Messung der Umgebungsbedingungen (Außenlufttem
peratur, Windgeschwindigkeit und dergleichen) erfol
gen, damit diese ebenfalls bei der Auswertung berück
sichtigt werden können. Die visuelle Ausbreitung des
Prüfrauchs kann durch eine Videoaufzeichnung dokumen
tiert werden.
Abhängig von der Aufgabenstellung und der Größe des
untersuchten Gebäudebereichs wird die Heizleistung
des Gasheizgerätes eingestellt. Ist dessen maximale
Heizleistung nicht ausreichend, können ggf. mehrere
Heizgeräte gemeinsam eingesetzt werden.
Die dargestellte Gerätekombination zur Erzeugung von
Prüfrauch erlaubt bei Verwendung nur eines einzelnen
Gasheizgerätes somit die Nachbildung eines Kleinbran
des bis ca. 150 kW Wärmeleistung. Die Wärmeleistung
ist kontrollierbar und kann bei Bedarf sofort deut
lich reduziert werden.
Die Gerätekombination gibt gemeinsam mit der verwen
deten Meßtechnik und der Auswertemethodik die Mög
lichkeit, die Wirksamkeit von Einrichtungen zur
Rauch- und Wärmeabführung in neuen und bestehenden
Gebäuden praktisch zu überprüfen.
Das Verfahren bzw. die zu dessen Durchführung einge
setzte Vorrichtung bieten die folgenden Vorzüge:
- - mobile Einsetzbarkeit;
- - Anwendbarkeit in bestehenden Gebäuden mit nur kurzzeitiger Einschränkung der Nutzung des Gebäu des (wenige Stunden);
- - keine Gefährdung für die Bausubstanz, Innenein richtung sowie Personen durch den Prüfrauch (zu verlässige Begrenzung der Maximaltemperatur auf unkritische Werte; ungiftiger, nicht-korrosiver und rückstandsfrei verdunstender Prüfnebel);
- - kontrollierbare und reproduzierbare Wärmezufuhr;
- - realistische Nachbildung des fluiddynamischen Ver haltens von Brandrauch;
- - visuelle Beobachtung der Rauchausbreitung in Ge bäuden; und
- - wissenschaftliche abgesicherte Aussagen zur Entrauchung eines Gebäudes bei einem Realbrand auf der Grundlage der im Prüfrauchversuch ermittelten Profile der Gastemperatur und der CO2- Konzentration.
Claims (14)
1. Verfahren zur praktischen Überprüfung von
Entrauchungskonzepten und -anlagen für Gebäude,
dadurch gekennzeichnet,
daß innerhalb eines Gebäudes ein Kleinbrand
durch den Betrieb einer vorgegebenen Wärme- und
CO2-Quelle am Ort eines angenommenen Brandherdes
nachgebildet wird, daß eine Temperatur- und CO2-
Messung im Gebäude zur Erlangung von Temperatur-
und CO2-Konzentrationsprofilen über die Raumhöhe
vorgenommen wird und daß aus den so für einen
Kleinbrand erhaltenen Versuchsergebnissen anhand
vorbekannter Beziehungen die Höhe der unteren
Rauchschichtgrenze für einen realen Brand mit
höherer Wärme- und CO2-Erzeugung berechnet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß als Wärme- und CO2-Quelle ein gebläse
unterstütztes Gasheizgerät (1) verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß von der Wärme- und CO2-Quelle erzeugtes
Heißgas mit geringem Impuls senkrecht nach oben
aus dieser austritt.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß in das aus der Wärme- und CO2-
Quelle austretende Heißgas ein Aerosol in Form
von Nebel zur Sichtbarmachung der Rauchausbrei
tung gemischt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß als Aerosol ein Gemisch aus Wasser und
Alkoholen verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die maximale Heizlei
stung der Wärme- und CO2-Quelle 150 kW beträgt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß der Betrieb der Wärme-
und CO2-Quelle und die Temperatur- und CO2-
Messung so lange durchgeführt werden, bis eine
nennenswerte Verlagerung der unteren Rauch
schichtgrenze nicht mehr stattfindet.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß mehrere Wärme- und
CO2-Quellen verwendet werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß zusätzlich brandbeein
flussende Umgebungsbedingungen gemessen werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß eine Videoaufzeichnung
der durch das Aerosol sichtbar gemachten
Rauchausbreitung durchgeführt wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß im Gebäude zur Entrau
chung vorgesehene Öffnungen nach Aufnahme des
Betriebs der Wärme- und CO2-Quelle zunächst ge
schlossen gehalten und nach einer vorgegebenen
Zeitspanne geöffnet werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß im Gebäude befindliche
maschinelle Rauch- und Wärmeabzugsgeräte nach
Aufnahme des Betriebs der Wärme- und CO2-Quelle
zunächst ausgeschaltet und nach einer vorgegebe
nen Zeitspanne eingeschaltet werden.
13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet
durch ein handelsübliches gebläseunterstütztes
Gasheizgerät (1) mit einem an dessen Heißgasaus
laß angeschlossenen Heißgaskrümmer (2) zur Ein
stellung einer gewünschten Austrittsrichtung für
das Heißgas.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet
durch mindestens ein zum Ausgang des Heißgas
krümmers (2) geführtes Rohr (4), um in einem Ne
belgerät (3) erzeugtes Aerosol in das Heißgas zu
mischen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999100691 DE19900691C2 (de) | 1999-01-05 | 1999-01-05 | Verfahren zur pratkischen Überprüfung von Entrauchungskonzepten und -anlagen für Gebäude sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999100691 DE19900691C2 (de) | 1999-01-05 | 1999-01-05 | Verfahren zur pratkischen Überprüfung von Entrauchungskonzepten und -anlagen für Gebäude sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19900691A1 true DE19900691A1 (de) | 2000-07-06 |
| DE19900691C2 DE19900691C2 (de) | 2001-04-05 |
Family
ID=7893932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999100691 Expired - Fee Related DE19900691C2 (de) | 1999-01-05 | 1999-01-05 | Verfahren zur pratkischen Überprüfung von Entrauchungskonzepten und -anlagen für Gebäude sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19900691C2 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29808347U1 (de) * | 1998-05-08 | 1998-10-15 | Schmid Bernd | Gebäudemodell |
-
1999
- 1999-01-05 DE DE1999100691 patent/DE19900691C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29808347U1 (de) * | 1998-05-08 | 1998-10-15 | Schmid Bernd | Gebäudemodell |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19900691C2 (de) | 2001-04-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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