DE19900609C1 - Schwenkbeschlag, insbesondere für verstellbare Kopf- und/oder Fußauflageteile von Liegebetten - Google Patents
Schwenkbeschlag, insbesondere für verstellbare Kopf- und/oder Fußauflageteile von LiegebettenInfo
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Abstract
Bekannte Schwenkbeschläge sind relativ aufwendig in der Herstellung und können auch zum Verklemmen neigen. DOLLAR A Es wird vorgeschlagen, eine U-förmig gestaltete Rastschiene mit einem längeren Schenkel auszugestalten, diesen Schenkel als Führungskulisse für einen Druckknopf auszubilden, der am freien Ende des mit der Rastschiene zusammenwirkenden Stützhebels angeordnet ist und die Führung des Stützhebels angeordnet ist und die Führung des Stützhebels entweder innerhalb der Rastschiene vor zugeordneten Raststellen, oder an der Außenkante des Kulissenschenkels bewirkt. DOLLAR A Verwendung für Kopf- und/oder Fußauflageteile von Liegebetten.
Description
Die Erfindung betrifft einen Schwenkbeschlag, insbesondere
für verstellbare Kopf- und/oder Fußauflageteile von Liegebet
ten, bestehend aus einer einem der gegeneinander verschwenk
baren Teile zugeordneten, im Querschnitt U-förmigen Rast
schiene mit mehreren Raststellen für einen schwenkbar an dem
anderen der verschwenkbaren Teile angeordneten Stützhebel,
der an seinem freien Ende mit einer Eingriffsnase für die
Raststellen und mit einem quer abragenden Stift versehen und
mit diesem an Führungen der Rastschiene so geführt ist, daß
die Eingriffsnase beim Hochstellen des Auflageteiles in einer
Bewegungsbahn vor den Raststellen und beim Erreichen der obe
ren Endstellung des Auflageteiles in einer Bewegungsbahn ge
führt ist, die im Abstand zu den Raststellen liegt.
Ein Schwenkbeschlag dieser Art ist beispielsweise aus dem
DE 85 13 230 U1 bekannt. Die Rastschiene besteht dort aus einem
zu einem U-förmigen Querschnitt gebogenen Metallteil, das mit
dem feststehenden Rahmen einer Liege oder dergleichen verbun
den ist sowie aus einem an einem schwenkbar an dem festen
Rahmen angeordneten Teil gelagerten Stützhebel, dessen freies
Ende in die U-förmige Rastschiene hereinragt. Die Rastschiene
ist am Boden der von ihr gebildeten U-förmigen Führungsnut
mit nach außen geprägten Raststellen versehen und besitzt an
beiden Schenkeln nach innen gerichtete Einprägungen, die aber
nicht über die gesamte Länge der Schiene durchgehen. Ein quer
am freien Ende des Stützhebels abragender Stift wird beidsei
tig entweder in einer Bahn unterhalb der seitlichen Einprä
gungen geführt oder oberhalb derselben, wobei im ersten Fall
die Eintriffsnase in die Raststellen gelangen kann, im zwei
ten Fall dagegen die Rastnase in deutlichem Abstand von den
Raststellen geführt ist. Diese Ausgestaltung erlaubt es da
her, in bekannte Weise das Auflageteil in verschiedenen Win
keln zum Rahmen zu fixieren und es, wenn es über die obere
Endstellung hinausgezogen ist, wieder zurück in eine Stellung
zu bringen, in der es mit dem Rahmen fluchtet. Im letzteren
Fall verläßt dabei das freie Ende des Stützhebels die unter
halb der seitlichen Einprägungen vorhandene Bewegungsbahn und
gleitet oberhalb derselben in die Ausgangsstellung zurück.
Ähnlich wirkende Schwenkbeschläge, bei denen zum Teil auch
noch Schlitten für die Bewegung des Stützhebels vorgesehen
sind (DE 79 05 942 U1), sind bekannt. Sie bedürfen alle einer
relativ aufwendigen Herstellung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schwenkbe
schlag der eingangs genannten Art zu schaffen, der insbeson
dere in Bezug auf die Rastschiene einfacher zu verwirklichen
ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Schwenkbeschlag der
eingangs genannten Art vorgesehen, daß der Stift als ein in
Richtung seiner Achse beweglicher Druckknopf ausgebildet ist
und das ein Schenkel der Rastschiene mit seiner Innenseite
und seiner Außenkante die Führung für den Stift bildet.
Durch diese Ausgestaltung wird die Notwendigkeit, eingeprägte
Stege an der Rastschiene vorsehen zu müssen überflüssig. Der
Erfindung liegt dabei die Idee zugrunde, daß auch eine Füh
rung des freien Endes des Stützhebels an einen der ohnehin
vorhandenen Schenkel der U-förmigen Rastschiene möglich ist,
wenn ein quer zur Bewegungsrichtung verkürz- oder verlänger
barer Führungsstift vorliegt, der zum einen zur Zusammenwir
kung der Eingriffsnase mit den Raststellen an der Schenkelin
nenseite dient und - nach Erreichen der oberen Schwenkstel
lung - am oberen Rand dieses Schenkel zurückgeführt werden
kann und dabei einen Eingriff zwischen Stützhebel und Rast
stellen verhindert.
Um eine solche Wirkungsweise zu garantieren oder verbessern,
kann an dem zur Führung des Stiftes vorgesehenen Schenkel auf
einer Seite eine sich zum Inneren der Rastschiene verengende
Einführschräge für den Druckknopf und am anderen Ende des
Schenkels eine Ausschnappkante vorgesehen sein, bei deren Er
reichen der Druckknopf aus seiner verkürzten Stellung in die
verlängerte Stellung schnappt und damit die Führung an der
Außenkante des Schenkels bewirkt. Es versteht sich, daß die
Einführschräge so ausgelegt wird, daß ihr äußeres Ende dem
Abstand vom Stützhebel entspricht, der größer oder gleich der
Länge des abstehenden Teiles des Druckknopfes ist, wenn die
ser in seiner ausgefahrenen Stellung steht.
Um dies zu erreichen, kann in Weiterbildung der Erfindung der
Druckknopf als ein federbelastet in einer Querbohrung am
freien Ende des Stützhebels geführter Stift ausgebildet sein,
der bei Erreichen der Ausschnappkante des Schenkels der Rast
schiene seinen größten Abstand vom Stützhebel einnimmt und -
bei Erreichen der anderen Endkante des Schenkels der Rast
schiene - über die Einführschräge in die Querbohrung herein
gedrückt und dann an der Innenseite des Schenkels geführt
wird.
In Weiterbildung der Erfindung kann der Stützhebel selbst fe
derbelastet sein und zwar so, daß sein freies Ende stets in
Richtung zur Rastschiene gedrückt ist.
In Weiterbildung der Erfindung kann die Rastschiene selbst
als ein Formteil aus Kunststoff ausgebildet sein, die den
Vorteil mit sich bringt, daß die Einrastbewegungen des Stütz
hebels sehr weich und geräuschgedämpft erfolgen. Es hat sich
gezeigt, daß Kunststoffe zur Verfügung stehen, die fest und
haltbar genug sind, um die vom Stützhebel ausgeübten Arre
tierkräfte aufzunehmen.
In Weiterbildung der Erfindung kann die Rastschiene am hoch
schwenkbaren Auflageteil angebracht werden, so daß diese Auf
lageteile nicht durch die Anordnung größerer Schwenkbeschlag
teile belastet werden, die mitunter in ästhetischer Hinsicht
- bei hochgeklappten Auflageteilen - nachteilig sind.
In Weiterbildung der Erfindung kann schließlich der Stützhe
bel schwenkbar an einer Befestigungsleiste angeordnet sein,
die an den Längsholmen des ortsfesten Rahmens für das Liege
bett oder dergleichen anschraubbar ist. Diese Ausgestaltung
ermöglicht weitgehend die Vormontage der mechanisch schwenk
baren Teile, während an den Auflageteilen ausschließlich die
aus Kunststoff bestehende Rastschiene anzubringen ist. Dabei
besteht keine Gelenkverbindung zwischen Rastschiene und
Stützhebelanordnung, so daß sich die Montage der dann zusam
menarbeitenden Teile sehr einfach gestaltet.
Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Liegebettes,
bei dem Kopf- und Fußauflageteile durch Schwenkbe
schläge nach der Erfindung verstellbar und in ver
schiedenen Positionen dargestellt sind,
Fig. 2 die vergrößerte perspektivische Darstellung einer der
Rastschienen nach der Erfindung, die jeweils an den
verstellbaren Auflageteilen angeordnet sind,
Fig. 3 die Draufsicht auf die Rastschiene der Fig. 2,
Fig. 4 den Schnitt nach der Linie IV-IV durch die Rast
schiene der Fig. 3,
Fig. 5 die Stirnansicht der Rastschiene nach den Fig. 2 bis
4 in Richtung des Pfeiles V der Fig. 4 gesehen,
Fig. 6 die Seitenansicht der Rastschiene in Richtung des
Pfeiles VI der Fig. 3 gesehen,
Fig. 7 die teilweise aufgebrochene Ansicht eines der Stütz
hebel nach Fig. 1 von unten,
Fig. 8 die Seitenansicht des Stützhebels nach Fig. 7,
Fig. 9 die Draufsicht auf den Stützhebel der Fig. 7 und 8,
Fig. 10 eine Detaildarstellung des Zusammenwirkens eines
Stützhebels mit einer Rastschiene der vorher be
schriebenen Art, bei der die Eingriffsnase des
Stützhebels mit den Raststellen der Rastschiene in
Eingriff bringbar ist,
Fig. 11 einen Schnitt durch die Darstellung nach Fig. 10 in
Richtung der Schnittlinie XI,
Fig. 12 die Darstellung des Zusammenwirkens eines Stützhe
bels mit der Rastschiene, ähnlich Fig. 10, jedoch in
der Stellung, in der das freie Ende des Stützhebels
an einer Außenkante des als Kulissenführung ausge
legten Schenkels der Rastschiene bewegbar ist, und
Fig. 13 die Darstellung des Schnittes nach der Linie XIII in
Fig. 12.
Die Fig. 1 läßt erkennen, daß das Liegebett mit verstellbaren
Kopf- und Fußauflageteilen einen stabilen Standrahmen 1 mit
Standfüßen 2 sowie mit fest untereinander verbundenen Längs
holmen 3 und Querholmen 4 besitzt. An den Längsholmen 3 ist
jeweils auf der Innenseite eine Befestigungsleiste 5 ange
bracht, an der beim Ausführungsbeispiel drei Stützhebel 6, 7
und 8 schwenkbar gelagert sind, die jeweils in die Stellungen
6', 6", 7', 8' und 8" verschwenkbar sind, wenn die ihnen zu
geordneten Auflageteile 9, 10 und 11 jeweils aus ihrer fluch
tenden Lage zum Rahmen 1 in die hochgeschwenkten Stellungen
9' bzw. 9", 10' bzw. 11' und 11" gebracht sind. Der Stützhe
bel 6 ist dabei dem Kopfauflageteil 9 zugeordnet, der Stütz
hebel 7 einem Auflageteil 10 für die Oberschenkel einer nicht
dargestellten Person, der Stützhebel 8 einem Fußauflageteil
11. Jeder der Stützhebel ist, wie den Fig. 7 bis 9 entnehmbar
ist, mit einer Bohrung 12 an einem Bolzen gelagert, der mit
der Befestigungsleiste 5 verbunden ist. Jeder Stützhebel ist
außerdem durch eine Zugfeder 14 belastet, deren eines Ende in
der Bohrung 13 (Fig. 8) des Stützhebels eingehängt und deren
anderes Ende fest mit der Befestigungsleiste 5 verbunden ist.
Wie am Beispiel des in den Fig. 7 bis 9 gezeigten Stützhebels
6 erkennbar ist, übt die Zugfeder 14 eine Kraft auf den zuge
ordneten Stützhebel 6 aus, die ihn im Sinn des Pfeiles 15
verschwenkt. Bei dem dargestellten Stützhebel 6 ist dies im
Uhrzeigersinn dargestellt. Bei den Stützhebeln 7 und 8 dage
gen (siehe Fig. 1) im Gegenuhrzeigersinn.
Jeder der Stützhebel 6, 7 und 8 besitzt an seinem von der
Schwenklagerbohrung 12 abgewandten freien Ende eine Ein
griffsnase 16 und unterhalb derselben (siehe die Fig. 11 und
13) eine Querbohrung 17, in der ein als Druckknopf 18 ausge
bildeter Stift in Richtung seiner Achse beweglich angeordnet
ist. Der Stift 18 wird zu diesem Zweck durch eine Druckfeder
19 belastet, die in der Bohrung durch ein Verschlußstück 20
gehalten ist, das die Bohrung 17 auf einer Seite abschließt.
Die Bohrung 17 ist an dem vom Verschlußstück 20 abgewandten
Ende verengt ausgebildet, so daß ein Kragen 21 des Druckknop
fes 18 diesen daran hindert, aus der Querbohrung 17 herauszu
fallen.
Wie anhand der Fig. 7 bis 9 erkennbar ist, kann jeder der
Stützhebel, so wie anhand des Stützhebels 6 gezeigt, als ein
U-förmiges Trägerprofil, beispielsweise aus Druckguß, herge
stellt sein.
Die Fig. 2 bis 6 zeigen nun eine der Rastschienen 22, 23 oder
24, wie sie an den Auflageteilen 9, 10 bzw. 11 der Fig. 1 be
festigt sind. Bei der Darstellung der Fig. 2 bis 6 ist dabei
davon abgesehen worden, die beispielsweise beschriebene Rast
schiene 22 in der in der Fig. 1 verwendeten vollen Länge zu
zeigen, weil es hierauf für das Verständnis der erfindungsge
mäßen Ausgestaltung nicht ankommt. Wie Fig. 1 ohne weiteres
entnommen werden kann, ist die Rastschiene 22 deutlich länger
als die Rastschienen 23 und 24 ausgebildet, weil sie wegen
der größeren Verschwenkbarkeit des Kopfauflageteiles 9 auch
mehr Raststellen aufweisen muß. Die Darstellung der Fig. 2
bis 6 beschränkt sich aber auf eine verkürzte Darstellung.
Aus den Fig. 2 bis 6 ist zu erkennen, daß die Rastschiene 22,
die dem Kopfauflageteil 9 zugeordnet und jeweils an dessen
beiden Längsholmen unten angeschraubt ist, aus einem etwa U-
förmig im Querschnitt gestalteten Kunststoffteil besteht, das
zwei seitlich aufragende Schenkel 25 und 26, einen diese
Schenkel verbindenden Boden 27 und eine die Schenkel 25 und
26 an einem Ende verbindende Querwand 28 aufweist. Im Boden
27 sind beim Ausführungsbeispiel vier Rastvertiefungen 29
eingearbeitet, deren Neigung jeweils angepaßt an die für die
jeweilige Raststellung gegebene Lage des zugeordneten Stütz
hebels 6 ist. Die Rastschiene 22 ist mit zwei Befestigungs
bohrungen 30 versehen, durch welche Schrauben geführt werden
können, um die Rastschiene an der Unterseite des zugeordneten
Rahmenteils des Aufliegeteiles zu befestigen.
Die Fig. 2 bis 6 zeigen deutlich, daß die Schenkel 25 und 26
unterschiedliche Höhe aufweisen und daß der Schenkel 26 den
Schenkel 25 nach außen überragt. Dieser Schenkel 26 der Rast
schiene 22 ist, wie auch anhand der Fig. 10 bis 13 deutlich
wird, als eine Führungskulisse für das freie Ende des Stütz
hebels 6 und dessen Druckknopf 18 ausgebildet. Der Schenkel
26 weist, wie den Fig. 2 bis 6 zu entnehmen ist, an einem En
de eine Einführungsschräge 31 auf, die in dem Bereich be
ginnt, in dem der Schenkel 26 einen über die Höhe seines An
fangsbereiches 26a hinausgehende Höhe erreicht. Die Einfüh
rungsschräge 31 liegt daher im Anfangsbereich der erhöhten
Wand des Schenkels 26.
Am anderen Ende geht der Schenkl 26 über eine Schräge 32 bis
zum Boden 27 der Rastschiene 22 zurück. Diese Ausgestaltung
bringt nun in Zusammenwirkung mit dem zuordneten Stützhebel 6
folgende Funktion mit, die anhand der Fig. 10 bis 13 erläu
tert wird.
Der Stützhebel 6 liegt in der Ausgangslage des Kopfauflage
teiles 9, in der dieses auf dem Rahmen 1 flach aufliegt, ge
mäß den Fig. 10 und 11 innerhalb des von den Schenkeln 25 und
26 gebildeten Aufnahmeraumes und zwar so, daß seine Einführ
nase 16, bedingt durch die Wirkung der Feder 14, am Boden 27
der Rastschiene 22 anliegt. Wird nun das Kopfaufliegeteil 9
in die Stellung 9' oder 9" gebracht, dann bewegt sich die
Einführnase 16 des Stützhebels 6 am Boden 27 der Rastschiene
22 entlang des Pfeiles 33 und überfährt dabei mindestens eine
der Raststellen 29 solange die - im Uhrzeigersinn erfolgende
- Hochschwenkbewegung des Kopfauflageteils 9 beibehalten
wird. Wird jedoch diese Hochschwenkbewegung unterbrochen, so
fällt das Kopfauflageteil 9 im Gegenuhrzeigersinn ein Stück
zurück, bis die Einführnase 16 des Stützhebels 6 in die be
nachbarte Raststelle 29 eingerastet ist und die Stellung 9'
oder 9" oder auch andere Zwischenstellungen sichert.
Soll nun diese hochgestellte Lage 9' oder 9" aufgegeben und
das Kopfauflageteil wieder in die Ausgangslage 9 zurückbewegt
werden, so ist es erforderlich, das Kopfauflageteil 9 bis in
die oberste mögliche Schwenkstellung zu bringen, wobei dann
das freie Ende des Stützhebels 6 mit dem Druckknopf 18 die
Ausschnappkante 32 erreicht und der Druckknopf 18 gemäß Fig.
13 aus seiner Querbohrung 17 vorspringt und sich auf die Aus
schnappkante 32 legt. Bei der anschließenden Rückbewegung des
Kopfauflageteiles 9 im Gegenuhrzeigersinn bis in die Aus
gangslage 9 bewegt sich daher der Druckknopf 18 entlang der
Außenkante 34 des Schenkels 26 in Richtung des Pfeiles 35
(Fig. 12), bis der Bereich der Einführschräge 31 mit dem
schräg auf die Höhe der Querwand 28 abfallenden Außenkanten
wand 36 erreicht ist. In der abgeklappten Lage 9 nach Fig. 1
steht daher das freie Ende des Stützhebels 6 mit dem Druck
knopf 18 vor dem Bereich 36 der abfallenden Außenkante 34 und
vor der Einführschräge 31. Die Einführschräge 31 ist dabei so
bemessen, daß ihre äußerste Kante, die dem schrägen Wandbe
reich 36 entspricht, in einem Abstand a von der Mittelebene
37 der Rastschiene 22 liegt, der größer oder gleich ist wie
der Abstand b des Endes des Druckknopfes 18 von der mit der
Mittelebene 37 der Rastschiene zusammenfallenden Mittelebene
des Stützhebels 6. Durch eine solche Ausgestaltung ist die
Gewähr dafür gegeben, daß der Druckknopf 18 bei der erneuten
Hochschwenkbewegung des Kopfauflageteiles 9 auf die Schräge
31 aufläuft und durch diese in seine Querbohrung 17 zurückge
drückt wird, um dann, wie anhand der Fig. 10 und 11 gezeigt,
die Führung des Stützhebels 6 an der Innenseite des Schwen
kels 26 zu bewirken.
Die Rastschienen 23 und 24 sind analog zur Rastschiene 22
ausgebildet und wirken mit den zugeordneten Stützhebeln 7 und
8 ebenfalls in den eben geschilderten Weise zusammen, ledig
lich mit der Ausnahme, daß die Stützhebel 7 und 8 durch die
zugeordnete Feder 14 im Gegenuhrzeigensinn belastet und an
die Rastschienen 23 und 24 angedrückt werden, so daß die
gleichen Vorgänge, wie eben geschildert, eintreten, wenn die
Auflageteile 10 bzw. 11 im Gegenuhrzeigersinn hochgeschwenkt
werden. Es tritt dann die Verrastung ein. Die Rückbewegung
erfolgt durch Hochstellen in die höchste mögliche Lage, wo
nach dann, wegen der dann erfolgenden Führung des Druckknop
fes an der Außenkante 34 der zugeordneten Rastschiene, die
Rückbewegung in die Ausgangslage möglich ist.
Claims (7)
1. Schwenkbeschlag, insbesondere für verstellbare Kopf-
und/oder Fußauflageteile (9, 10, 11) von Liegebetten, beste
hend aus einer einem der gegeneinander verschwenkbaren Teile
zugeordneten, im Querschnitt U-förmigen Rastschiene (22, 23,
24) mit mehreren Raststellen (29) für einen schwenkbar an dem
anderen der verschwenkbaren Teile angeordneten Stützhebel (6,
7, 8), der an seinem freien Ende mit einer Eingriffsnase (16)
für die Raststellen (29) und mit einem quer abragenden Stift
versehen und mit diesem an Führungen der Rastschiene so ge
führt ist, daß die Eingriffsnase beim Hochstellen des Aufla
geteiles in einer Bewegungsbahn vor den Raststellen (29) und
beim Erreichen der oberen Endstellung des Auflageteiles in
einer Bewegungsbahn geführt ist, die im Abstand zu den Rast
stellen liegt,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Stift als ein in Richtung seiner Achse beweglicher Druck
knopf (18) ausgebildet ist und daß ein Schenkel (26) der
Rastschiene (22, 23, 24) mit seiner Innenseite und seiner Au
ßenkante (32, 34, 36) die Führung für den Druckknopf (18)
bildet.
2. Schwenkbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Schenkel (26) an einem Ende eine Einführschräge
(31) und am anderen Ende eine Ausschnappkante (32) für den
Druckknopf (18) besitzt.
3. Schwenkbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Druckknopf (18) als ein in einer Querbohrung
(17) am freien Ende des Stützhebels (6) geführter und durch
eine Feder (19) belasteter Stift ausgebildet ist.
4. Schwenkbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß jeder der Stützhebel (6, 7, 8) federbelastet in dem
Sinn ist, in dem auch das ihm zugeordnete Auflageteil hoch
schwenkbar ist.
5. Schwenkbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Rastschiene (22, 23, 24) als ein Formteil aus
Kunststoff hergestellt ist.
6. Schwenkbeschlag nach Anspruch 1 oder 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rastschiene (22, 23, 24) an dem hoch
schwenkbaren Auflageteil (9, 10, 11) und der Stützhebel (6,
7, 8) an einem festen Rahmenteil angebracht ist.
7. Schwenkbeschlag nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß der Stützhebel (6, 7, 8) schwenkbar an einer Befe
stigungsleiste (5) gelagert ist, die an Längsholmen eines fe
sten Grundrahmens anbringbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999100609 DE19900609C1 (de) | 1999-01-11 | 1999-01-11 | Schwenkbeschlag, insbesondere für verstellbare Kopf- und/oder Fußauflageteile von Liegebetten |
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| DE1999100609 DE19900609C1 (de) | 1999-01-11 | 1999-01-11 | Schwenkbeschlag, insbesondere für verstellbare Kopf- und/oder Fußauflageteile von Liegebetten |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19900609C1 true DE19900609C1 (de) | 2000-04-13 |
Family
ID=7893880
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| DE1999100609 Expired - Fee Related DE19900609C1 (de) | 1999-01-11 | 1999-01-11 | Schwenkbeschlag, insbesondere für verstellbare Kopf- und/oder Fußauflageteile von Liegebetten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19900609C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010145962A1 (de) * | 2009-06-15 | 2010-12-23 | Hans-Peter Barthelt | Pflegebett mit begrenzung des knieknicks |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7905942U1 (de) * | 1979-03-03 | 1979-05-31 | Franke & Co Kg, 7466 Weilstetten | Hochstellbeschlag fuer ein mit einem lattenrost ausgeruestetes liegemoebel |
| DE8513230U1 (de) * | 1985-05-04 | 1985-06-27 | Franke GmbH & Co KG Metall- und Kunststoffverarbeitung, 7466 Weilstetten | Schwenkbeschlag für Möbel |
-
1999
- 1999-01-11 DE DE1999100609 patent/DE19900609C1/de not_active Expired - Fee Related
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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