DE19900466A1 - Druckermechanismus für eine Bilderzeugungsvorrichtung - Google Patents
Druckermechanismus für eine BilderzeugungsvorrichtungInfo
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Abstract
Druckermechanismus für eine Bilderzeugungsvorrichtung zum Übertragen eines Tonerbildes ohne Koronaentladung, indem die Quantität des von Vorübertragungslampen ausgestrahlten Lichtes angepaßt wird. In dem Druckermechanismus bildet eine Ladungswalze eine gleichmäßige Ladung auf einer organischen photoleitenden (OPC) Trommel vor, wobei eine Belichtungseinheit die OPC-Trommel mit einem Lichtstrahl belichtet, um ein elektrostatisches Latenzbild zu erzeugen. Die Vorübertragungslampen beleuchten den Nicht-Bildbereich auf der OPC-Lampe mit einer vorbestimmten Lichtintensität, um das Potential des Nicht-Bildbereiches dem Potential des Bildbereiches auf der OPC-Trommel ähnlich zu machen, wobei der Widerstandswert der mit den Vorübertragungslampen verbundenen Widerstände angepaßt wird, um zu verhindern, daß Toner an der Grenze zwischen dem Bildbereich und dem Nicht-Bildbereich zurückbleibt. EIne Übertragungswalze überträgt den auf der OPC-Trommel haftenden Toner auf ein Aufzeichnungsblatt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine
elektrophotographische Bilderzeugungsvorrichtung und
insbesondere einen Druckermechanismus, der ein Tonerbild ohne
Koronaentladung auf ein Aufzeichnungsblatt übertragen kann,
indem die Quantität des Lichts angepaßt wird, das von den
Vorübertragungslampen ausgestrahlt wird.
Eine elektrophotographische Bilderzeugungsvorrichtung
umfaßt eine Bilderzeugungseinheit zum Erzeugen eines
Tonerbildes sowie eine Übertragungseinheit zum Übertragen des
Tonerbildes auf ein Aufzeichnungsblatt, das aus einem
Blattzuführungsfach in Hauptkörper der Vorrichtung zugeführt
wird. Insbesondere umfaßt die Bilderzeugungseinheit eine
organische photoleitende (OPC = Organic Photoconductive)
Trommel, auf der ein Tonerbild erzeugt wird, wobei das auf der
OPC-Trommel erzeugte Tonerbild dann durch die
Übertragungseinheit auf das Aufzeichnungsblatt übertragen wird.
Das Aufzeichnungsblatt mit dem Tonerbild geht dann durch eine
Fixiereinheit des Hauptkörpers hindurch, um das Tonerbild auf
dem Blatt zu fixieren, und wird danach durch eine
Blattausgabeeinheit aus dem Hauptkörper ausgegeben.
Fig. 1 stellt einen herkömmlichen Druckermechanismus für
eine elektrophotographische Bilderzeugungsvorrichtung dar. Wie
in Fig. 1 gezeigt, ist eine Entwicklungseinheit 10 an einer
bestimmten Position im Hauptkörper der
Bilderzeugungsvorrichtung angebracht, wobei die
Entwicklungseinheit 10 eine OPC-Trommel 11 umfaßt, von der ein
Teil vom Boden der Entwicklungseinheit 10 nach unten vorsteht.
Weiterhin ist im Blattpfad 20 eine Übertragungswalze 18 derart
angebracht, daß ihr oberes Ende nach oben vorsteht, so daß die
Übertragungswalze 18 in Kontakt mit der OPC-Trommel 11 kommt,
wobei ein konstanter Druck zwischen denselben aufrechterhalten
wird.
Weiterhin sind eine Ladungswalze 12 zum gleichmäßigen
Aufladen der Oberfläche der OPC-Trommel 11 mit einer hohen
Spannung und eine Entwicklungswalze 13 zum Zuführen von Toner
auf die OPC-Trommel 11 derart drehbar befestigt, daß sie die
OPC-Trommel 11 kontaktieren. Eine Zuführwalze 14 zum Zuführen
des Toners 15 aus einem Tonerbehälter 16 der
Entwicklungseinheit 10 zur Entwicklungswalze 13 unter
Verwendung einer Kontaktaufladung ist derart drehbar befestigt,
daß sie die Entwicklungswalze 13 kontaktiert. Eine
Belichtungseinheit 17 zum Erzeugen eines elektrostatischen
Latenzbildes auf der OPD-Trommel 11 ist an einer bestimmtem
Position zwischen der Ladungswalze 12 und der Entwicklungswalze
13 angeordnet.
Am Eingang zur Übertragungswalze 18 ist eine gedruckte
Leiterplatte (PCB) 30 mit einer Vielzahl von z. B. 16
Vorübertragungslampen 31 auf einem Rahmen 21 unterhalb des
Blattpfades 20 angebracht. Die Vorübertragungslampen 31 sind
durch eine transparente Kunststoffabdeckung 32 geschützt. Die
im Blattpfad 20 angeordnete Abdeckung 32 führt ein
transportiertes Aufzeichnungsblatt 50 zu der OPC-Trommel 11.
Bevor die Übertragungswalze 18 das Tonerbild von der OPC-
Trommel 11 auf das Aufzeichnungsblatt 50 überträgt, belichten
die Vorübertragungslampen 31 die OPC-Trommel 11, um das
Oberflächenpotential der OPC-Trommel herabzusetzen und dadurch
die Übertragungseffizienz der Übertragungswalze 18 zu erhöhen.
Weiterhin verhindert eine Koronaentladungslampe 34, daß der auf
der OPC-Trommel 11 haftende Toner durch die Herabsetzung des
Oberflächenpotentials der OPC-Trommel 11 durch die
Vorübertragungslampen 31 verstreut wird.
Während des Betriebs erzeugt die Ladungswalze 12 eine
gleichmäßige elektrische Ladung auf der OPC-Trommel 11. Durch
das Belichten der OPC-Trommel 11 mit einem von der
Belichtungseinheit 17 ausgestrahlten Lichtstrahl wird ein
elektrostatisches Latenzbild auf der OPC-Trommel 11 erzeugt.
Dabei weist die OPC-Trommel 11 im Nicht-Bildbereich, wo das
elektrostatische Latenzbild nicht erzeugt wird, ein Potential
von -800 V auf, während sie im Bildbereich, wo das
elektrostatische Latenzbild erzeugt wird, ein Potential von
-50 V aufweist. Die Entwicklungswalze 13 weist eine
Entwicklungsspannung von -300 V bis -400 V auf und dreht sich
in Kontakt mit der OPC-Trommel 11, um von der Zuführwalze 14
zugeführten Toner auf das elektrostatische Latenzbild auf der
OPC-Trommel 11 aufzutragen. Das Oberflächenpotential der
Entwicklungswalze 13 mit der Entwicklungsspannung von -300 V
bis -400 V setzt das Potential von -800 V des Nicht-
Bildbereichs auf der OPD-Trommel 11 mit der Zeit herab, so daß
das Potential des Nicht-Bildbereichs auf der OPC-Trommel 11 an
einer Position "a" im Bereich zwischen -650 V und -700 V liegt.
Wenn das Aufzeichnungsblatt 50 die Übertragungswalze 18
erreicht, wird eine Übertragungsspannung von 1000 V an der
Übertragungswalze 18 vorgesehen, um den auf der OPC-Trommel 11
haftenden Toner auf das Aufzeichnungsblatt 50 zu übertragen.
Dabei kann es geschehen, daß Toner an der Grenze zwischen dem
Bildbereich und dem Nicht-Bildbereich auf der OPC-Trommel 11
nicht übertragen wird und auf der OPC-Trommel 11 zurückbleibt.
Um dieses Problem zu lösen, belichten die Vorübertragungslampen
31 den Nicht-Bildbereich (mit einem Potential von -650 V bis
-700 V) der OPC-Trommel 11 mit Licht. Dadurch nähert sich das
Potential des Nicht-Bildbereichs dem Potential des Bildbereichs
an, wodurch ein Verstreuen des Toners auftreten kann. Um das
Verstreuen des Toners zu verhindern, legt eine
Koronaentladungseinheit 34 ein Potential von 4000 V an der OPC-
Trommel an. Der Druckermechanismus muß deshalb eine
Leistungsversorgung für die Koronaentladungslampe aufweisen, um
eine Hochspannung für die Koronaentladung vorzusehen, was die
Größe und die Kosten für die Vorrichtung erhöht.
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
einen kompakten und kostengünstigen Druckermechanismus für eine
Bilderzeugungsvorrichtung anzugeben, der ein Tonerbild ohne
eine Koronaentladung vornehmen kann, indem die Quantität des
Lichtes angepaßt wird, das von den Vorübertragungslampen
ausgestrahlt wird.
Um die oben genannte Aufgabe zu lösen, ist ein
Druckermechanismus für eine Bilderzeugungsvorrichtung
angegeben, welcher umfaßt: eine OPC-Trommel, eine Ladungswalze
zum Erzeugen einer gleichmäßigen Ladung auf der OPC-Trommel,
eine Belichtungseinheit zum Belichten der OPC-Trommel mit einem
Lichtstrahl, um ein elektrostatisches Latenzbild zu erzeugen,
eine Vielzahl von Vorübertragungslampen zum Belichten des
Nicht-Bildbereiches auf der OPC-Trommel mit einer vorbestimmten
Lichtintensität, um das Potential des Nicht-Bildbereiches auf
einen Wert zu ändern, der dem Potential des Bildbereiches auf
der OPC-Trommel ähnlich ist, indem der Widerstandswert der mit
den Vorübertragungslampen verbundenen Widerstände angepaßt
wird, um zu verhindern, daß Toner an der Grenze zwischen dem
Bildbereich und dem Nicht-Bildbereich zurückbleibt, sowie eine
Übertragungswalze zum Übertragen des auf der OPC-Trommel
haftenden Toners auf ein Aufzeichnungsblatt.
Der Bildbereich der OPC-Trommel, auf dem der Toner haftet,
weist ein Potential von -50 V auf, und der Widerstandswert der
Widerstände beträgt 620 Ω. Das Oberflächenpotential eines
bestimmten Punktes auf der OPC-Trommel beträgt zwischen -80 V
und 0 V, wenn der bestimmte Punkt durch das von den
Vorübertragungslampen ausgestrahlte Licht belichtet wird. Das
Oberflächenpotential des bestimmten Punktes auf der OPC-Trommel
beträgt zwischen -400 V und -100 V, wenn der bestimmte Punkt
die Übertragungswalze erreicht. Das Oberflächenpotential des
bestimmten Punktes auf der OPC-Trommel beträgt zwischen -20 V
und +30 V, wenn der bestimmte Punkt an der Übertragungswalze
vorbeigeht.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben, in denen gleiche Bezugszeichen
identische Teile bezeichnen. Es zeigen:
Fig. 1 ein Diagramm, das einen herkömmlichen
Druckermechanismus für eine Bilderzeugungsvorrichtung
darstellt,
Fig. 2 ein Diagramm, das einen Druckermechanismus für eine
Bilderzeugungsvorrichtung in Übereinstimmung mit einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, und
Fig. 3 ein detailliertes Schaltungsdiagramm der
Vorübertragungslampen 31 von Fig. 2 in Übereinstimmung mit
einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
In der folgenden Beschreibung werden wohlbekannte
Funktionen oder Konstruktionen nicht ausführlich beschrieben,
um keine unnötigen Details in die Beschreibung der vorliegenden
Erfindung aufzunehmen.
Fig. 2 stellt einen Druckermechanismus für eine
Bilderzeugungsvorrichtung in Übereinstimmung mit einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Wie in Fig. 2
gezeigt, ist eine Entwicklungseinheit 10 an einer bestimmten
Position im Hauptkörper der Bilderzeugungsvorrichtung
angebracht. Die Entwicklungseinheit 10 umfaßt einen
Tonerbehälter 16, in dem Toner 15 enthalten ist, sowie eine
OPC-Trommel 11, auf der das Latenzbild durch eine am
Hauptkörper 17 angebrachte Belichtungseinheit 17 erzeugt wird.
Auf einer Seite der OPC-Trommel 11 ist eine Ladungswalze 12 zum
Aufladen der OPC-Trommeloberfläche mit einer hohen Spannung
drehbar in Kontakt mit der OPC-Trommel 11 befestigt. Auf der
anderen Seite der OPC-Trommel 11 ist eine Entwicklungswalze 13
zum Auftragen von Toner auf dem elektrostatischen Latenzbild
drehbar in Kontakt mit der OPC-Trommel 11 befestigt. Auf einer
Seite der Entwicklungswalze 13 ist eine Zuführwalze 14 zum
Zuführen des im Tonerbehälter 16 enthaltenen Toners 15 drehbar
in Kontakt mit der Entwicklungswalze 13 befestigt. Weiterhin
ist über der Entwicklungswalze 13 eine Regulierungsklinge 13a
zum Regulieren der Dicke des auf der Entwicklungswalze 13
haftenden Toners am Tonerbehälter 16 befestigt. Der untere Teil
der in der Entwicklungseinheit 10 angebrachten OPC-Trommel 11
steht vom Boden der Entwicklungseinheit 10 nach unten vor, so
daß die OPC-Trommel sich in Kontakt mit einer Übertragungswalze
18 dreht, die an einem Rahmen 21 unter dem Blattpfad 20
befestigt ist. Weiterhin sind Vorübertragungslampen 31 auf dem
Rahmen 21 unter dem Blattpfad 20 befestigt.
Fig. 3 zeigt ein ausführliches Schaltungsdiagramm der
Vorübertragungslampen 31 in Übereinstimmung mit einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie dargestellt,
sind acht Vorübertragungslampen L1 bis L8 über einen Widerstand
R1 mit einem Leistungsknoten (5 V) verbunden, und sind acht
Vorübertragungslampen L9 bis L 16 über einen Widerstand R2 mit
demselben Leistungsknoten verbunden. Die Intensität des von den
Vorübertragungslampen ausgestrahlten Lichts kann durch das
Ändern des Widerstandswertes der Widerstände R1 und R2
eingestellt werden.
Im folgenden wird der Betrieb der bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf Fig. 2
und 3 beschrieben.
Wenn sich die OPC-Trommel 11 in Kontakt mit der
Ladungswalze 12 dreht, lädt die Ladungswalze 12 die Oberfläche
der OPC-Trommel 11 mit einer Ladungsspannung VCH einer dorthin
zugeführten Hochspannung auf. Die OPC-Trommel 11 wird zum
Beispiel mit einer Ladungsspannung von -800 V aufgeladen.
Danach wird durch die Belichtungseinheit 17 ein
elektrostatisches Latenzbild auf der OPC-Trommel 11 erzeugt.
Zum Beispiel weist der belichtete Bereich der OPC-Trommel 11,
in dem das elektrostatische Latenzbild erzeugt wird, ein
Potential von -50 V auf, während der nicht belichtete Bereich,
in dem das elektrostatische Latenzbild nicht erzeugt wird, ein
Potential von -800 V aufweist. Wenn sich die OPC-Trommel 11 in
Kontakt mit der Entwicklungswalze 13 dreht, wird Toner auf den
belichteten Bereich (d. h. auf das elektrostatische Latenzbild)
auf der OPC-Trommel 11 aufgetragen. Da die Entwicklungswalze 13
eine Entwicklungsspannung VD von ungefähr -300 V bis -400 V
aufweist, haftet der Toner fest auf dem belichteten Bereich auf
der OPC-Trommel 11. Danach werden der belichtete Bereich und
der nicht belichtete Bereich auf der OPC-Trommel 11 beide durch
das von den Vorübertragungslampen 31 ausgestrahlte Licht
belichtet, so daß das Potential des nicht belichteten Bereichs
auf ungefähr -50 V, zum Beispiel auf einen Bereich zwischen
-80 V und 0 V, vermindert wird. Dabei wird die Stärke des von
den Vorübertragungslampen 31 ausgestrahlten Lichts in
Übereinstimmung mit dem Widerstandswert der Widerstände R1 und
R2 geändert, wobei das Potential des nicht belichteten Bereichs
in Übereinstimmung mit der Stärke des Lichts geändert wird.
Wenn ein bestimmter Punkt auf der OPC-Trommel 11 die
Position "a" erreicht, weist er ein Potential im Bereich
zwischen -650 V und -700 V auf. Dabei strahlen die
Vorübertragungslampen 31 Licht aus, so daß der bestimmte Punkt
auf der OPC-Trommel 11 ein Potential von weniger als -80 V
aufweist, wenn er die Position "b" erreicht. Wenn der bestimmte
Punkt auf der OPC-Trommel 11 die Übertragungswalze 18
kontaktiert, weist er ein Potential unter -400 V auf. Wenn der
bestimmte Punkt danach die Position "c" erreicht, ist das
Potential des bestimmten Punkten unter -20 V. Dieses Potential
von unter -20 V wird zu der Ladungsspannung VCH addiert, wenn
der Punkt wieder durch die Ladungswalze 12 aufgeladen wird, so
daß das Potential des Punktes an der Position "a" erhöht wird.
Die Erhöhung des Potentials an dem bestimmten Punkt verursacht
ein Geisterrauschen.
Wenn der bestimmte Punkt auf der OPC-Trommel 11 die Position
"a" erreicht, dann weist er ein Potential im Bereich von -650 V
bis -700 V auf. Dabei strahlen die Vorübertragungslampen 31
Licht aus, so daß der bestimmte Punkt auf der OPC-Trommel 11
ein Potential im Bereich zwischen -80 V und 0 V aufweist, wenn
er die Position "b" erreicht. Wenn der bestimmte Punkt auf der
OPC-Trommel 11 die Übertragungswalze 18 kontaktiert, weist er
ein Potential zwischen -400 V und -100 V auf. Wenn der
bestimmte Punkt danach die Position "c" erreicht, ist das
Potential des bestimmten Punktes im Bereich zwischen -20 V und
+30 V, also in einem annehmbaren Bereich, in dem kein
Geisterrauschen auftritt. Deshalb kann der Motor das Tonerbild
ohne Verstreuen des Toners und ohne Geisterrauschen übertragen.
Dabei weisen die Widerstände R1 und R2 Widerstandswerte von
ungefähr 620 Ω auf.
Wenn der bestimmte Punkt auf der OPC-Trommel 11 die Position
"a" erreicht, dann weist er ein Potential im Bereich von -650 V
bis -700 V auf. Dabei strahlen die Vorübertragungslampen 31
Licht aus, so daß der bestimmte Punkt auf der OPC-Trommel 11
ein Potential von über +0 V aufweist, wenn er die Position "b"
erreicht. Wenn der bestimmte Punkt auf der OPC-Trommel 11 die
Übertragungswalze 18 kontaktiert, weist er ein Potential von
über -100 V auf. Wenn der bestimmte Punkt danach die Position
"c" erreicht, ist das Potential des bestimmten Punktes über
+30 V. Das Potential von über +30 V wird zu der Ladungsspannung
VCH addiert, wenn der Punkt wieder durch die Ladungswalze 12
aufgeladen wird, so daß das Potential des Punktes an der
Position "a" erhöht wird. Die Erhöhung des Potentials an dem
bestimmten Punkt verursacht ein Verstreuen des Toners sowie ein
Geisterrauschen.
Das Oberflächenpotential des nicht belichteten Bereichs
auf der OPC-Trommel 11 wird mit Hilfe der Vorübertragungslampen
31 herabgesetzt, weil eine hohe Energie erforderlich ist und
weil die Übertragungseffizienz der Übertragungswalze 18
herabgesetzt wird, wenn das Oberflächenpotential des nicht
belichteten Bereichs an der Grenze des Tonerbildes höher ist.
Durch das Anpassen der Intensität des von den
Vorübertragungslampen 31 ausgestrahlten Lichts kann
dementsprechend das Potential des belichteten Bereichs auf der
OPC-Trommel 11 auf unter -50 V reduziert werden und kann auch
das Potential des nicht belichteten Bereichs auf ungefähr -50 V
reduziert werden. Danach wird der Toner auf der OPC-Trommel 11
mit Hilfe einer an der Übertragungswalze 18 angelegten
Übertragungsspannung VT (z. B. 1,0 KV) auf das
Aufzeichnungsblatt 50, das durch den Spalt zwischen der OPC-
Trommel 11 und der Übertragungswalze 18 hindurchgeht,
übertragen.
Durch das Setzen der Widerstandswerte der Widerstände R1
und R2, so daß die OPC-Trommel 11 ein Oberflächenpotential
zwischen -80 V und -0 V an der Position "b" und ein
Oberflächenpotential zwischen -20 V und +30 V an der Position
"c" aufweist, kann ein gutes Bild erzeugt werden, wobei das
Streuen des Toners und das Geisterrauschen verhindert wird,
obwohl keine Koronaentladungseinheit verwendet wird.
Wie oben genannt, kann der Druckermechanismus der
vorliegenden Erfindung das Streuen der Tonerbildes sowie ein
Geisterrauschen verhindern, indem die Lichtintensität der
Vorübertragungslampen angepaßt wird, wobei die
Übertragungseffizienz auch mit einer niedrigen
Übertragungsspannung erhöht werden kann. Da keine
Koronaentladungseinheit verwendet wird, erfordert der
Druckermechanismus keine Leistungsversorgung zum Erzeugen der
hohen Spannung, was zu einer Reduktion der Größe der
Bilderzeugungsvorrichtung beiträgt.
Claims (6)
1. Druckermechanismus für eine Bilderzeugungsvorrichtung mit:
einer organischen photoleitenden (OPC) Trommel (11),
einer Ladungswalze (12) zum Erzeugen einer gleichmäßigen Ladung auf der OPC-Trommel (11),
einer Belichtungseinheit (17) zum Belichten der OPC- Trommel (11) mit einem Lichtstrahl, um ein elektrostatisches Latenzbild zu erzeugen,
einer Vielzahl von Vorübertragungslampen (31) zum Belichten des Nicht-Bildbereiches auf der OPC-Trommel (11) mit einer vorbestimmten Lichtintensität, um das Potential des Nicht-Bildbereiches auf einen Wert zu ändern, der dem Potential des Bildbereiches auf der OPC-Trommel (11) ähnlich ist, indem der Widerstandswert der mit den Vorübertragungslampen (31) verbundenen Widerstände (R1, R2) angepaßt wird, um zu verhindern, daß Toner (15) an der Grenze zwischen dem Bildbereich und dem Nicht-Bildbereich zurückbleibt, und
einer Übertragungswalze (18) zum Übertragen des auf der OPC-Trommel (11) haftenden Toners (15) auf ein Aufzeichnungsblatt (50).
einer organischen photoleitenden (OPC) Trommel (11),
einer Ladungswalze (12) zum Erzeugen einer gleichmäßigen Ladung auf der OPC-Trommel (11),
einer Belichtungseinheit (17) zum Belichten der OPC- Trommel (11) mit einem Lichtstrahl, um ein elektrostatisches Latenzbild zu erzeugen,
einer Vielzahl von Vorübertragungslampen (31) zum Belichten des Nicht-Bildbereiches auf der OPC-Trommel (11) mit einer vorbestimmten Lichtintensität, um das Potential des Nicht-Bildbereiches auf einen Wert zu ändern, der dem Potential des Bildbereiches auf der OPC-Trommel (11) ähnlich ist, indem der Widerstandswert der mit den Vorübertragungslampen (31) verbundenen Widerstände (R1, R2) angepaßt wird, um zu verhindern, daß Toner (15) an der Grenze zwischen dem Bildbereich und dem Nicht-Bildbereich zurückbleibt, und
einer Übertragungswalze (18) zum Übertragen des auf der OPC-Trommel (11) haftenden Toners (15) auf ein Aufzeichnungsblatt (50).
2. Druckermechanismus nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bildbereich der OPC-Trommel (11), auf
dem der Toner (15) haftet, ein Potential von -50 V aufweist.
3. Druckermechanismus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Widerstandswert der Widerstände (R1,
R2) 620 Ω beträgt.
4. Druckermechanismus nach wenigstens einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberflächenpotential
eines bestimmten Punktes auf der OPC-Trommel (11) zwischen
-80 V und 0 V beträgt, wenn der bestimmte Punkt mit dem durch
die Vorübertragungslampen (31) ausgestrahlten Licht belichtet
wird.
5. Druckermechanismus nach wenigstens einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberflächenpotential
des bestimmten Punktes auf der OPC-Trommel (11) zwischen -400 V
und -100 V beträgt, wenn der bestimmte Punkt mit der
Übertragungswalze (18) in Kontakt kommt.
6. Druckermechanismus nach wenigstens einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberflächenpotential
des bestimmten Punktes auf der OPC-Trommel (11) zwischen -20 V
und +30 V beträgt, wenn der bestimmte Punkt an der
Übertragungswalze (18) vorbeigeht.
Applications Claiming Priority (1)
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