DE1989578U - Tuerzarge. - Google Patents
Tuerzarge.Info
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Description
Türzarge
Die feuerung bezieht sich auf eine Türzarge mit einem zur
Aufnahme des Türblattes dienenden Falz, in dessen Bereich sich ein Schließsehlitz mit einem Mauersehutzkasten befindet.
Es soll die Aufgabe gelöst werden, die Zargenfabrikation und die Lagerhaltung der Zargen zu vereinfachen und jede Zarge
ohne oder nur mit geringfügigen Handgriffen sowohl für außen oder innen oder für rechts oder links angeschlagene Türblätter
verwenden zu können. Bs sind hierzu zwar schon Torschläge bekannt geworden, die jedoch eine zu große Anpassungsarbeit
für den jeweiligen linbaufall erfordern und die meistens nur
mit SpezialWerkzeugen und Fachkräften durchführbar ist und somit diese Arbeiten nicht an der Baustelle vorgenommen werden
können.
leuerungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß an beiden
Zargenseiten Türblattfalze mit Schließschlitzen angebracht sind.
-2-
Hierdurch kann das Türblatt ohne weiteres innen oder außen angeschlagen werden.
Um das Türblatt beliebig rechts oder links anschlagen zu können, sind verschiedene Mittel vorgesehen. Man kann in dem
Dichtungsfala der Zarge an ©iner oder mehreren Stellen einen
Permanentmagneten anbringen, so daß dadurch die Tür unabhängig von Schließschlitzen in der Zarge wird.
Man kann auch am unteren Ende der Zarge eine lasche abbiegen9
die einen Zapfen zur Aufnahme eines Halseisens trägt und fer ner am oberen Ende der Zarge einen Schlitz vorsehen zur Aufnahme
eines Halseisenvorsprunges» Hierdurch wird die Tür von
Scharnierbändern unabhängig und die Halseisen können auf einfachste Weise an die linke oder rechte Seite auch nachträglich
angebracht werden.
Sollen dagegen aber Scharnierbänder verwendet werden/ kann
das mit der Zarge verbundene Bandteil lösbar und durch Verrastung od.dgl. in der Zarge gehalten werden. Man ist hierdurch in der Lage, nicht nur das Türblatt links oder rechts
anzuschlagen* sondern auch überfälzte oderstumpfe Türblätter
su benutzen, wobei jeweils lediglich der Bandteil in der
Zarge umgekehrt eingesteckt wird.
Werden Zargen mit Schließschlitzen verwendet s dieι zu beliegem
Anschlagen des Türblattes an beiden Zargenschenkeln vorhanden sind, so können die jeweils mit unbenutzten Schlitzen
— 3 —
verschlossen werden, "beispielsweise durch einen kas"benarbigen
Einsatz aus Kunststoff, der in dem Mauerschutzkasten der
Zarge sitzt und dessen im Bereich der Schließöffnungen befindlichen Teile des Einsatzes unter Zwischenschaltung von
SoUbruchstellen mit dem Einsatz verbunden sind. Die Schließschlitze an der Seite der Zarge, die unbenutzt bleiben, sind
damit verschlossen und die Schließschlitze an der zu benutzenden Seite werden durch Herausbrechen des die Öffnung verschließenden Teiles geöffnet.
Andererseits kann man auch einen Mauersehutzkasten aus Kunststoff vorsehen, der eine im Bereich der SchließÖffnungen nach
außen offene Kammer aufweist, die mittels kappenartiger Deckel od.dgl. verschließbar ist. In der Fallen- und bzw. oder Riegelöffnung
kann auch eine herausnehmbare Platte oder ein kastenförmiger Verschluß aus Kunststoff vorgesehen werden9 der mit
der Öffnungsbegrenzung zusammenwirkende East- oder Haftorgane aufweist. . . -
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der !Teuerung dargestellt und zwar zeigens
Pig. 1 einen schematisehen Schnitt durch eine Türzarge gemäß
Feuerung?
Fig. 2OKKsM einen Teilschnitt durch eine Türzarge mit einem
"■- Permanentmagnet in dem Di-ehtungsf al ζ ·; .. =-. ν ;
Fig. 5 und 4 zwei Beispiel einer Türzarge, bei der das Türblatt mit einem Scharnierband angeschlagen ist?
- 4 _ ■ ■■■■■: . -
Fig. 5 und 6 das obere und untere Ende einer Türzarge, "bei
welcher das Türblatt mit Halseisen angeschlagen wird5
Mg. 7 einen Längsschnitt durch einen Schließschlitzeinsatz
für einen lauerschutzkasten einer Zarge?
Fig. 8 einen Mauerschutzkasten aus Kunststoff mit einem lösbaren Yerschlußstück und
Fig. 9 ein anderes Λ usführungsbeispiel für einen Schließ-Schlitzverschluß.
Fig. 9 ein anderes Λ usführungsbeispiel für einen Schließ-Schlitzverschluß.
Die Zarge 1 der Fig. 1 ist an beiden Zargenseiten mit den Türblattfalzen
2 und 2a versehen, so daß das Türblatt 3, entweder wie es in ausgezogenen Linien eingezeichnet ist, auf der einen
Seiten oder, wie es in gestrichelten Linien eingezeichnet ist, auf der. anderen Seite angeschlagen werden kann.
G-emäß Fig. 2 befindet sich in dem Türblattfalz 2 ein Dichtungsfalz 4 zur Aufnähme eines Dichtungsstreifens 5, der außerdem
an einer oder ne hreren Stellen einen Permanentmagneten 6 aufnehmen kann, welcher mit einem als Anker wirkenden Teil 7 des
Türblattes 8 zusammenwirkt, so daß in diesem Fall Eiegel-oder
Fallenverschlüsse eingespart werden können»
Bei den Beispielen der Fig. 3 und 4 sind gleiche Zargen 1 verwendet
und die Türblätter 8 sind mit Soharnierbändern 9 angeschlagen. Im Fall der Fig, 3 wird ein lüberfälztes Türblatt 8
verwendet und der mit der Zarge verbundene Baitteil: 1Θ in der"
dargestellten Weise in ein entsfrec-hendes Auf nähme organ 11
der Zarge eingerastet. Dagegen findet im Beispiel der Fig. 4 ein stumpfes Türblatt Verwendung und hierbei kann das gleiche
— 5 —
Teil 10 verwendet werden, es wird lediglich um". 180° verdreht
in den Teil 11 eingesetzt.
Bei dem Beispiel dir Pig. 5 und 6 wird das Türblatt mittels
Halseisen an der Zarge 1 eingeschlagen» Zu diesem Zweck ist das obere Halseisen 12 mit einem Vorsprung 13 versehen, der
in einen Schlitz 14 der Zarge 1 eingreift, mit welcher das
Halseisen außerdem noch durch eine Schraube 15 od.dgl. lösbar verbunden werden kann. Das untere Έaiseisen 16 wird u.a.
durch einen in gestrichelten Linien eingezeichneten Zapfen 17 gehalten, der vermittels einer abgebogenen Lasche 18 an
der Zarge 1 befestigt ist.
Der in der Pig. 7 dargestellte Einsatz 19 dient zum Abdecken
der Fallen- oder Riegelöffnungen auf der unbenutzten Seite
einer Zarge. Er besteht aus Kunststoff und kann in den an der
Zargen vorhandenen Mauersohutzkasten eingesetzt werden. Sollen
die lallen- oder Riegelöffnungen benutzt werden, so kann der
jeweilige Abschnitt 20 oder 21, der mit dem Einsatz über Sollbruchstellen
22 verbunden ist, herausgebrochen werden.
Bei dem Beispiel der Pig. 8 besteht der Mauerschutzkasten 23
selbst aus Kunststoff, der nach den Eiegel- oder ^allenöffnungen
hin offene Kammern 24 aufweist, die durch kappen- oder kastenartige Deckel 25 verschließbar sind. Der in der Zeichnung
dargestellte kastenförmige Verschluß 25 wird In der Art eines
Plaschenstopfens in die Kammer 25 eingesetzt und kann beliebig
daraus entfernt werden. Zum^festen Sitz in der: Kammer kann dieser
Verschluß an seiner Außenseite mit der OffnungsTDegrenzung 26
der Kammer zusammenwirkenden East- oder Haftorganen 27 verseilen werden.
In Fig. 9 ist ein einfädler Deckel 28 dargestellt, der lösbar
mit einem Fallen- oder Riegelschlitz zusammenwirkt und der mit Rastorganen 29 und einer Yerstärkungsrippe 30 versehen ist.
Auch dieser Deckel kann wahlweise eingesetzt oder herausgenommen werden, je nachdem, welche Schlitze der Zarge gebraucht
werden.
- 7
Claims (8)
1. Türzarge Haefe mit einem zur Aufnahme des Türblattes
dienenden Falz, in dessen Bereich sich ein Schließschlitz
mit einem Mauerschutzkasten befindet, da !-
durch gekennzeichnet, daß an beiden Zargenseiten Türblattfalze 2 mit Schließschlitzen angebracht
sind.
2. Türzarge nach Anspruch 1, wobei jedem Türblattfalz ein
weiterer, einen Dichtungsstreifen ododgl. aufnehmender
PaIz zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dichtungsfalz an einer oder mehreren Stellen einen Permanentmagnet (6) enthält.
3. Türzarge nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k
e η η ζ e i c h η e t , daß am unteren Ende der Zarge
eine Ijasche( 18)abgebogen ist, die einen Zapfen(17)zur
Aufnahme eines Halseisens (16) trägt«,
4. Türzarge nach Anspruch 3, d a d u r c h g e kenn -
ζ e lehn et , daß am oberen Inde der Zarge ein :
Schlitz (14) aur Aufnahme eines HaleisenTorsprunges (13)
angebracht ist.
5« Türzarge nach Anspruch 1 oder 2, an der das Türblatt
mittels Scharnierbänder befestigt ist, dadurch
gekennzeichnet , daß das mit der Zarge
(1) verbundene Bandteil (10) lösbar und durch Yerrastung od.dgl. in der Zarge sitzt.
6. Türzarge nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schließ- und bzw» oder Fallenschlitz durch einen
kastenartigen Einsatz (19) aus Kunststoff zeitweise verschließbar ist, der in dem Mauersohutzkasten der
Zarge sitzt und dessen im Bereich der SchließiCfnungen
befindlichen Teile (20) des Einsatzes (19) unter Zwischenschaltung von Sollbruchstellen (22) mit dem
Einsatz (19) verbunden sind.
7. Türzarge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Mauersehutzkasten (23) aus Kunststoff besteht, der im Bereich der Schließöffnungen nach außen offene
Samern (24·) aufweist, die mittels kappenartiger Deckel
(25) verschließbar sind.
8. Türzarge nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
d a d u r c hg e k e η η ζ e i c h η e t , daß
in der Fallen- und bzw. oder Eiegelöffnung ein herausnehmbarer platten-oder kastenförmiger Verschluß (28)
aus Kunststoff sitzt, der mit der Öffnungsbegrenzung (26) zusammenwirkende Hast- oder Haftorgane (27,29) aufweist»
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1968ST022563 DE1989578U (de) | 1968-05-02 | 1968-05-02 | Tuerzarge. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1968ST022563 DE1989578U (de) | 1968-05-02 | 1968-05-02 | Tuerzarge. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1989578U true DE1989578U (de) | 1968-07-18 |
Family
ID=33378657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1968ST022563 Expired DE1989578U (de) | 1968-05-02 | 1968-05-02 | Tuerzarge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1989578U (de) |
-
1968
- 1968-05-02 DE DE1968ST022563 patent/DE1989578U/de not_active Expired
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