DE1989191U - Verlorene nutenleiste zum einlegen bei der herstellung von betonflaechen. - Google Patents
Verlorene nutenleiste zum einlegen bei der herstellung von betonflaechen.Info
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B 54 236/3 7e Gbm 25. März 1968
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nösatlv* iU tl*n öbtohen Preisen gellsfort Deutsches Pattntamt,
Fräulein Eleonore Berbalk in Günding/Dachau
Verlorene Nutenleiste zum Einlegen bei der Herstellung von
Betonflächen
Die Neuerung betrifft eine verlorene Nutenleiste zum
Einlegen bei der Herstellung von Betonflächen. Diese Leisten
dienen z«B. zur Musterung von Betonflächen, insbesondere aber
zur Bildung von Tropfkanten, Schalungen mit solchen Leisten
waren bisher so ausgebildet, daß Holzleisten, deren Außenprofil dem Innenprofil der im Beton zu bildenden Nut entspricht, auf das Schalungsbrett fest aufgenagelt oder aufgeschraubt sind. Dabei werden in der Regel Holzleisten verwendet. Es sind aber auch massive Leisten aus einem zumindest bei Erwärmung plastisch biegbaren Kunststoff auf
der Schalung befestigt worden.
Beim Entfernen der Schalung nach dem Erstarren des Betons werden die aufgenagelten Leisten aus dem Beton herausgerissen. Da sie an drei Seiten von Beton umgeben sind, haften
sie ziemlich fest, so daß es oft vorkommt, daß die Ränder der
im Beton gebildeten Nuten zerstört werden. Es kann die gesamte Tropf kante abgerissen werden. Manchmal verbleibt die
Leiste in dem abgebundenen Beton, reißt also von dem Schalungsbrett ab# Es ist daher vielfach erforderlich, die Nut
umständlich von Hand auszuputzen bzw. Reste der Holzleiste
aus der Nut zu entfernen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schalung
mit darauf befestigter Leiste zu schaffen, mit der auf einfache Weise gerade oder gebogene Nuten im Beton hergestellt
werden können, ohne daß nach dem Abnehmen der Schalung Ausbesserungsarbeiten erforderlich werden. Zu diesem Zweck ist
die Schalung mit darauf befestigter Leiste aus einem zumindest bei Erwärmung plastisch biegbaren Kunststoff gemäß
der Neuerung so ausgebildet, daß die Leiste einen nach außen offenen hohlen Querschnitt besitzt, an ihren Außenflächen
und/oder an ihren Rändern als Hinterschneidungen
wirkende Vörsprünge für die Verankerung der Leiste in Beton
aufweist. Ferner ist diese Nutenleiste leicht lösbar, zfB.
mittels kopfloser Drahtstifte auf dem Schalungsbrett befestigt, so daß die Leiste bei der Ausschalung als verlorener Teil im Beton verbleibt. Entgegen der bisherigen
Praxis bei der Herstellung von Nuten in Betonflächen dient
-3-
also bei dem Gegenstand der Neuerung die Leiste nicht zur
Formung einer Nut in der Betonmasse, sondern bildet unter Verbleib im Beton mit ihrem Innenprofil selbst die gewünschte
Nut.Es ist klar, daß auf diese Weise eine sehr saubere Nut
im Beton gewonnen wird, die keiner Nachbesserung bedarf«
Werden bogenförmige Nuten gewünscht, so ist die Hohlleiste aus biegbarem Kunststoff mit entsprechendem Verlauf auf
dem Schalungsbrett leicht lösbar befestigt*
Die Nutenleisten haben vorzugsweise ein winkelförmiges oder trapezförmiges Profil, welches die weiteste Öffnung
an der Unterseite hat·Dadurchunterscheiden die Leistensieh
von bekannten hohlen Laufschienen aus Kunststoff für Gardinen
und Vorhänge, bei denen infolge der beidseitigen Anordnung
von Laufbahnen für die Gleiter oder Rollen der Aufhänger nur
ein verhältnismäßig schmaler Schlitz verbleibt»
Die Hinterschneidungen für die Verankerung der Leiste
im Beton können von Vorsprüngen, Rippen, Stufen oder dergl.
auf der Außenseite der beiden Schenkel der hohlen Leiste gebildet sein. Um einen guten Abschluß der Nutränder am Beton zu gewährleisten, können die unteren Ränder ihrer beiden
Schenkel nach außen gerichtete stegförmige Ansätaeaufweisen,
welche mit der Schalungsfläche einen Winkel bilden oder
parallel zu dieser Fläche liegen« Diese Ausführung empfiehlt sich besonders bei Verwendung von Beton mit grobkörnigen Zu-Schlagstoffen,
da bei grobkörnigen Bestandteilen des; Betons
der Raum zwischen den nach außen weisenden stegförmigen Ansätzen
und der Betonoberfläche nicht völlig ausgefüllt werden könnte.
Um eine Nutenbildung mit der nach der Neuerung ausgebildeten Schalung auch dann zu ermöglichen, wenn eine But2-schicht
auf dem Beton vorgesehen ist, sind nach einer weiteren Ausfuhrungsform der Neuerung auf der Innenseite der divergierenden Sehenkel der Nutenleiste an der Stelle der weitesten
Öffnung sich längserstreckende Vorsprünge vorgesehen, welche
beim Aufsetzen einer weiteren gleichgeformten Nutenleiste auf dem Scheitel der erstgenannten Leiste rasten. In diesem
Fall wird zunächst eine auf dem Schalungsbrett lösbar befestigte
Leiste in der oben beschriebenen Weise in dem Beton eingebettet. In die Öffnung dieser Nutenleiste wird eine weitere
Leiste gesetzt, die um die Dicke der Putzschicht über die
Betonfläche hervorsteht und nach dem Verputzen mit ihrer
offenen Seite höhengleich mit der Oberfläche der Putzschicht
abschließt.
In der Zeichnung ist eine nach der Neuerung ausgebildete
Schalung mit der verlorenen Nutenleiste beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt im Querschnitt perspektivisch eine Schalung mit
lösbar befestigter Nutenleiste. Fig. 2 ist ein Querschnitt durch eine verputzte Betonfläche
mit von zwei gekuppelten Leisten gebildeter Nut.
— 5 —
Fig» 3 zeigt den Querschnitt einer---Nutenleiste mit einem
von Fig. 1 und 2 abweichenden Profil.
Auf dem Schalungsbrett 1 ist die Nutenleiste 2
mit kopflosen Stiften 3 befestigt. Sie weist einen trapezförmigen Querschnitt auf. Auf den Außenflächen ihrer Schenkel
erstrecken sich in Längsrichtung der Leiste Vorsprünge 4.
An ihren Rändern sind nach außen gerichtete stegförmige Ansätze 5 vorhanden, die mit der Schalungsflache einen Winkel
bilden» Durch die Vorsprünge 4 und die stegförmigen Ansätze
5 wird die Leiste im Beton verankert. Ferner sind bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2, an den Rändern der Leiste
nach innen weisende schmale Vorsprünge 8 vorgesehen. Der
Drahtstift 3 ist kopflos und zieht sich beim Entfernen der Schalung aus der Nutenleiste,
Soll über einer Betonschicht 6 noch eine Putzschicht
7 aufgetragen werden, in welche eine Nut einzuarbeiten ist,
so wird zunächst eine Leiste in den Beton eingebracht und
auf diese eine weitere Leiste aufgesetzt. Dabei greifen die
am oberen Rand der ersten Leiste angeordneten, nach innen
weisenden Vorsprünge 8 hinter die nach außen weisenden Vorsprünge 4 auf den Schenkelflächen der zweiten Leiste.
Fig. 3 zeigt ein Leistenprofil, bei welchem stegförmige
Ansätze 9 an den Rändern der Nutenleiste parallel zum Scha—
lungsbrett .an diesem anliegen. Hierdurch wird vermieden, daß
sich Kieselkörner zwischen die Ränder der Leiste und die
Schalung anlegen können. Die Innenseiten der Schenkel sind bei dieser Ausführungsform glatt,
Claims (4)
- RA. 175 053*25. IMS e hu tzansprüche1« Schalung mit darauf befestigter Leiste aus einem zumindest bei Erwärmung plastisch biegbaren Kunststoff für die Herstellung von Nuten in Betonflächen, insbesondere zur Bildung von Tropfkanten, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (2) als Nutenleiste ausgebildet ist, einen nach außen offenen hohlen Querschnitt besitzt, an ihren Außenflächen und/oder an ihren Rändern als Hintersehneidungen wirkende Vorsprünge (4, 5) für die Verankerung der Leiste im Beton aufweist und leicht lösbar» z#B, mittels kopfloser Drahtstifte (3), auf dem Schalungsbrett (1) befestigt ist, so daß die Leiste bei der Ausschalung im Beton verbleibt und selbst die gewünsthte Nut bildet»
- 2. Nutenleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß sie ein winkelförmiges oder trapezförmiges Profil aufweist, welches die weiteste Öffnung an der Unterseite hat, und daß auf der Außenseite der Schenkel Vorsprünge, Rippen, Stufen (4) od. dgl. für die Bildung der Hinterschneidungen ausgebildet sind.
- 3, Nütenleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Ränder ihrer beidenSchenkel nach außen gerichtete stegförmige Ansätze (5) aufweisen, welche mit der Schalungsfläche einen Winkel bilden ader parallel zu dieser Fläche liegen.■ '- 8 -
- 4. Nutenleiste nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite ihrer divergierenden Schenkel an der Stele der weitesten Öffnung sich längs· erstreckende Vorsprünge (8) vorgesehen sind, welche beim Aufsetzen einer weiteren gleichgeformten Leiste auf dem Schenkel der erstgenannten Leiste rasten.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1963B0054236 DE1989191U (de) | 1963-08-09 | 1963-08-09 | Verlorene nutenleiste zum einlegen bei der herstellung von betonflaechen. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1989191U true DE1989191U (de) | 1968-07-11 |
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|---|---|---|---|
| DE1963B0054236 Expired DE1989191U (de) | 1963-08-09 | 1963-08-09 | Verlorene nutenleiste zum einlegen bei der herstellung von betonflaechen. |
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1963
- 1963-08-09 DE DE1963B0054236 patent/DE1989191U/de not_active Expired
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