DE1988818U - Brennkammer fuer ein raketentriebwerk. - Google Patents
Brennkammer fuer ein raketentriebwerk.Info
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Description
RA050 587*26.1.
PATENTANWÄLTE
AzlS B 67 17i/46g Gbm Braunschweig, 25. Jan. 1968
^SRWCfEs Diese Unterloge (8eschraßimg «no 5cnutnn&prJhg&r<Efti<iMte<
eM?5^!Mi!fr $& ®^§4'Φ 'ϊε' /t'iOfr
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eines rechliichen Inieresses oecOhranfre! sifüjesehen merden. Ί«ί Anfroo- werdeir hleryon oucii fototeplsn oder Film-
SIDDELEY.
Stonebridge House, Colston Avenue Bristol I/ England
Stonebridge House, Colston Avenue Bristol I/ England
Brennkammer für ein Raketentriebwerk
Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennkammer für." ein Raketentriebwerk mit einer Umfangswandung, die einen
Brennraum festlegt, dem ein Sauerstoffträger und ein
flüssiger Brennstoff zugeführt werden, und mit einer mit dem Brennraum in Verbindung stehenden konvergent-divergenten
Düse, wobei die Umfangswandung hohl ausgebildet ist und einen ersten Kühlmantel, der den Brennraum, den
Düsenhals und den stromaufwärtigen Teil des divergenten
Düsenteils umgibt und vom Sauerstoffträger vor dessen
Eintritt in den. Brennraum durchflossen wird, sowie einen
zweiten Kühlmantel bildet, der den stromabwärtigen Teil des divergenten Düsenteils umgibt.
Bei einem in. dieser Weise ausgebildeten Raketentriebwerk
ist es bereits bekannt, etwa in der Mitte des divergenten Düsenteils den Brennstoff als Kühlmittel zuzuführen und
sowohl durch Kühlmittelkanäle zur Brennkammer hin als
33BRAUNSCHWEIG1AMBDRGEBPARKs ® (0531) 28487 8 MÜNCHEN 22, ROBERT-KOCH-STR-l ® (0811) 2251 10
Form 20/5 2000 12.64
aucii durch, weitere Kanäle zum "Düsenende Mn strömen
zu lassen, wobei der Ms zum Düsenende geführte Brennstoff dort seine Richtung umkehrt und wieder stromaufwärts
zur Brennkammer geleitet wird. .. . " ~ ■
Es ist weiterhin bekannt-, Brennraumwandung, Düsenhals und Düse als einen Kühlmantel auszubilden und den Brennraumboden
als einen gesonderten Kühlmantel vorzusehen, wobei die voneinander getrennten Kühlmäntel von verschiedenen
Kühlmitteln, nämlich dem Sauerstoffträger und dem Brennstoff durchflossen werden.
Schließlich hat man schon vorgeschlagen, die Kühlung
von Brennraum, Düsenhals und Düse dadurch zu unterstützen,
daß zusätzlich zu einem Kühlmittel, das den ganzen Bereich durchströmt, die zweite Komponente als zweites
Kühlmittel benutzt wird, - das durch in die ersten. Kühl- mittelleitung
eingelegte Rohre strömt.
Ziel der Erfindung ist es, bei einem im Bereich sehr
geringer Außendrücke arbeitenden Raketentriebwerk, bei dem der divergente Düsenteil entsprechend länger ausgebildet
ist, eine einwandfreie Kühlung zu verwirklichen. ,
In diesem Falle reicht die Kühlung mit nur einer Komponente nicht mehr aus j da infolge der großen Kühlfläche
bereits eine Zersetzung des SauerStoffträgers auftritt,
wenn dieser zur Kühlung verwendet wird.
Dieses Ziel wird bei einem Raketentriebwerk, wie es anfangs erläutert wurde, in der Weise erreicht",, daß die
beiden Kühlmäntel vollständig gegeneinander abgeschlos- "
sen. sind, und daß der zweite Kühlmantel einen am stromabwärtigen Ende gelegenen Einlaß für den flüssigen Brennstoff
sowie am stromaufwärtigen Ende einen Auslaß, besitzt,
der zum Brennraum führt.
Auf diese Weise werden den beiden Kühlmitteln Sauerstoffträger und Brennstoff eindeutig getrennte Kühlbereiche
zugewiesen, und es werden die konstruktiven Schwierigkeiten vermieden, die bei dem bereits genannten
Vorschlag, zusätzliche Kühlmittelleitungen in die bereits vorhandenen Leitungen einzulegen, auftreten.
Hach einem weiteren Merkmal wird bei einer Brennkammer, :
bei der die Umfangswandung durch in Längsrichtung angeordnete
Rohre gebildet wird, die nebeneinanderliegend dichtend miteinander verbunden sind und den ersten
und den zweiten Kühlmantel bilden, die Anordnung so getroffen, daß die stromabwärtigen Enden der Rohre des
ersten Kühlmantels und die stromaufwärtigen Enden der
Rohre des zweiten Kühlmantels je mi^ ringförmigen, untereinander
nicht verbundenen Sammelleitungen in Verbindung stehen, die koaxial angeordnet und aneinander befestigt
sind. '"."■'-,
Die Erfindung, ist in der beiliegenden Zeichnung, die einen
Axial sennit t durch eine Raketenbrennkammer zeigt1,
"beispielsweise dargestellt und wird im folgenden im einzelnen
erläutert.
Die Brennkammer ist mit einer Wandung versehen, die :
einen zylindrischen, stromaufwärts liegenden. Teil-und-■"
eine konvergent-divergente Düse festlegt, die mit dem stromabwärtigen Ende des zylindrischen Teils in Verbindung .steht. Die Wandung wird durch eine Mehrzahl von
abwechselnd angeordneten Rohren 1 und 2 gebildet, die
nebeneinander kreisförmig durch Schweißen, Löten oder auf andere Weise miteinander verbunden sind. Um
die Übersichtlichkeit zu verbessern, sind in der Zeichnung nur die Rohre auf der rechten und linken Seite des
Schnittes dargestellt». Das stromaufwärts gelegene Ende der Brennkammer ist durch eine Stirnplatte 3 versfiilOssen
und weist einen Katalysatorbioek4 auf. Stromab- .
wärts dieses Blockes liegt eine perforierte, querliegende Platte 5i die das stromaufwärts gelegene Ende der ■
Brennzone 6 der Brennkammer festlegt. Die stromaufwärtigen Enden jedes zweiten Rohres 1 sind mit einer
Sammelleitung 7 verbunden, der Wasserstoffsuperoxyd ν
als Sauerstoffträger über eine Leitung 8 zugeführt wird.
Die stromaufwärts gelegenen. Enden 9 .der restlichen - V
Rohre 2 - öffnen sich in einen Raum 10 zwischen der Stirn-
platte 3 und dem Katalysatorblock 4· Die stromabwärts
gelegenen Enden sämtlicher Eohre 1 und2 stehen mit einer ringförmigen Sammelleitung 11 in Verbindung. Bei einer üblichen, kurzen Brennkammer bildet
diese ringförmige Sammelleitung11 das stromabwärtige
Ende der Düse. Imvorliegenden falle ist jedoch der divergente Teil der Düse mit einer Verlängerung 12 versehen,
die ebenfalls durch Rohre 13 gebildet wird, die
nebeneinander ringförmig durch Schweißen, Löten oder
auf andere Weise miteinander verbunden sind. Sämtliche Rohre 13 stehen, an ihren stromaufwärts gelegenen Enden
mit einer ringförmigen Sammelleitung 14 in Verbindung,
die. in der Häh.e der Sammelleitung 11 liegt und an dieser
befestigt ist. Die stromabwärts gelegenen Enden sämtlicher Rohre 13 sind mit einer ringförmigen Sammelleitung
15 verbunden. Die Sammelleitung 15 ist mit einer Einlaßleitung
16 versehen, der flüssiger Brennstoff zugeführt wird. Die Sammelleitung 14- steht durch eine Rohrleitung
17 mit einem Brennstoffeinlaßkanal 18 in Verbindung,
der koaxial zum Katalysatorblock 4 vorgesehen ist. Die Platte 5 ist mit einer Mehrzahl von Durehlässen.
versehen. Einige dieser Durchlässe 19 stehen mit einem
Raum 20 zwischen der Platte 5 und dem Katalysatorbloek
in Verbindung, während die restlichen^Durchlässe 21 mit,,,
dem BrennstofföinlaßkanaX 18 verbunden sind. Im Betrieb™""
wird Wasserstoffsuperoxyd, der Brennkammer über die Lei-
■■" -.■:■■■ -.-. ■■'■:€
tung 8 und die SaHMeIleitung 7 zugeführt. Das Wasserstoff sup eroxyd fließt dann in stromabwärtiger Richtung
durch die Rohre 1 zur Sammelleitung 11 und kehrt in stromaufwärtiger Richtung durch die Rohre 2 zurück, von
wo es in den Raum 10 eintritt. Während dieser Strömung des Wasserstoffsuperoxyds durch die Rohre 1 und 2
werden der Brennraum 6 und die Düse bis zur Sammelleitung 11 gekühlt, wobei das Wasserstoffsuperoxyd aufgeheizt
wird, ohne daß es "bereits zu merkbarer Zersetzung kommt.
Das, Wasserstoffsuperoxyd tritt dann durch den .Katalysatorblock 4 und gelangt zersetzt durch die Durchlässe 19 in den Brennraum 6. Der Brennstoff tritt durch
die Leitung 16 in die Sammelleitung 15 ein und strömt
in stromaufwärtiger Richtung durch die Rohre 13 zur
Sammelleitung H, wobei die Düsenverlängerung 12 gekühlt wird und der Brennstoff sich aufheizt. Dann strömt
der Brennstoff durch die Leitung 17, den Kanal 18 und. die Durchlässe 21, durch die er in den Brennraum gelangt.
Dadurch, daß die Wandung des Brennraums 6 und der Düse
bis zur Sammelleitung 11 mit Wasserstoffsuperoxyd und die Düsenverlängerung mit Brennstoff gekühlt werden.,
wird weder das Wasserstoffsuperoxyd noch der Brennstoff übermäßig erhitzt.
Da das Wasserstoffsuperoxyd.bessere Kühleigenschaften
besitzt als der Brennstoff und außerdem in größerer Menge zugeführt werden muß, wurde das Wasserstoffsuper-
oxyd als Kühlmittel für die heißeren Wandungsteile
der Brennkammer gewählt, d.h. die Teile, die den. Brennraum
umgeben, den Düsenhals und. das stromaufwärtige Ende des divergenten DüsenabSchnitts. Der Wärmeübergang
im Bereich der Düsenverlängerung 12 ist geringer als an. den weiter stromaufwärts gelegenen Teilen der
Brennkammer, so daß hier der Brennstoff als Kühlmittel für die Wandungen benutzt wird. ■ . . ■
Claims (2)
1. BreniLkanuaer für ein Raketentriebwerk mit einer Um- ".....
fangswandung, die einen. Brennraum festlegt, dem ein Sauerstoffträger und ein flüssiger Brennstoff zugeführt
werden, und mit einer mit dem Brennraum in Verbindung stehenden konvergent-divergenten Düse, wobei die Um- _
fangswandung hohl ausgebildet ist und einen ersten Kühlmantel, der den Brennraum, den Düsenhals und den
stromaufwärtigen Teil des divergenten Düsenteils um- . gibt und vom Sauerstoffträger vor dessen Eintritt in den.
Brennraum durchflossen wird, sowie einen zweiten Kühlmantel bildet, der den stromabwärtigen Teil des divergenten
Düsenteils umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kühlmantel (1,2;13) vollständig gegeneinander
abgeschlossen sind und daß der zweite Kühlmantel einen am stromabwärtigen Ende gelegenen Einlaß (15) für den
flüssigen Brennstoff sowie am stromaufwärtigen Ende einen-Auslaß (14) besitzt, der zum Brennraum führt.
2. Brennkammer nach. Anspruch 1, bei der die Umfangswandung
durch in Längsrichtung angeordnete Rohre gebildet wird, die nebeneinanderliegend dichtend miteinander verbunden,
sind und den ersten "und den. zweiten Kühlmantel bilden, ' dadurch gekennzeichnet, daß. die stromabwärtigen Enden
der Rohre (1,2) des ersten Kühlmantels und die strom-
aufwärtigen Enden der Rohre (1-3) des zweiten Kühlmantels
je mit ringförmigen, untereinander nicht verbundenen Sammelleitungen (11,14) in Verbindung stehen, die
koaxial angeordnet und aneinander befestigt sind;
H in ν/eis; Diest Unterbot (BessfveiByno dn<? Schutzarcsot.V ist iie euletii: *im?ereichte, tit «*J«rii im ä>
Wer, fossüri? de· ursprunoiicfi eiiKierejcnten Jnteriooer .10 Die feoniliohe 8edeurun<) ^e1 Abw^ia^uno !s' rtl6h(
Dit- ürfeprünohcri emoe-'aiontdti unisnooer· bejinoen 5ier>
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Also Published As
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