DE198834C - - Google Patents
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- DE198834C DE198834C DENDAT198834D DE198834DA DE198834C DE 198834 C DE198834 C DE 198834C DE NDAT198834 D DENDAT198834 D DE NDAT198834D DE 198834D A DE198834D A DE 198834DA DE 198834 C DE198834 C DE 198834C
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- 210000003734 kidney Anatomy 0.000 claims 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
- A47F7/00—Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
- A47F7/16—Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials
Landscapes
- Freezers Or Refrigerated Showcases (AREA)
Description
Sia&nbtwn. bet,
cfafen fccwife.
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 198834 KLASSE 54g. GRUPPE
EDWIN TARVIN GRAY in NEW-YORK.
Aushänge- oder Ausstellvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausstellen von Wandbehängen, Stickereien
und anderen flachen Gegenständen, bei denen letztere in geeigneter Weise in Rahmen
befestigt sind, die in gelenkig miteinander verbundenen Außenrahmen drehbar gelagert
sind. Das wesentliche Merkmal der Erfindung ist eine Einrichtung, die es ermöglicht, die
drehbaren Innenrahmen sämtlich von einer
ίο Stelle aus zu gleicher Zeit zu wenden. Dies
wird dadurch erreicht, daß jeder Innenrahmen mittels Sperrgetriebe mit einer Antriebsstange
derart in Verbindung steht, daß bei Drehung der Antriebsstange sämtliche Innenrahmen
gleichmäßig mitgedreht werden, während natürlich jeder Rahmen einzeln von Hand gewendet werden kann.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. ι die ausgebreiteten Rahmen in Vorderansicht
mit einem zur Aufnahme der zusammengefalteten Rahmen bestimmten Schrank im Schnitt,
Fig. 2 die Vorrichtung in Draufsicht mit zwei Schränken im Schnitt,
Fig. 3 eine Einzeldarstellung der zum Drehen dienenden Teile und
Fig. 4 einen einzelnen Rahmen im Querschnitt.
An einer geeignet gestützten Schiene 1 sind Rahmen 2 mittels kleiner Laufkatzen 3
o. dgl. aufgehängt. Falls erforderlich, können die Rahmen zu einer oder mehreren Gruppen zusammengesetzt
werden, die dann nach Zusammenlegen der Rahmen in einem oder mehreren Schränken 4 untergebracht werden."
Die Rahmen sind vorzugsweise aus Holz hergestellt und durch Metallstreifen oder in
irgend einer anderen zweckmäßigen Weise 40' verstärkt. Die Rahmen sind mittels Scharniere
5 derart aneinandergefügt, daß die zusammengelegten Rahmen parallel in dem Schrank hängen (Fig. 2 linke Seite). Diese
Art von Scharnieren gestattet auch das Ausziehen der Rahmen in eine Ebene, wie aus
Fig. ι und 2 ersichtlich ist.
Um die Bewegung der gleitenden Rahmen 2 zu erleichtern, ist an einem um den anderen
Rahmen ein Gehäuse vorgesehen, dessen Joch 6 die beiden Rollen 7 trägt, von denen
eine vor der anderen läuft. Die Rollen laufen zweckmäßig in hölzernen Bahnen 8 auf der Schiene 1, um so eine möglichst
geräuschlose Bewegung zu erzielen. In dem Joch 6 sind die Außenrahmen 2 drehbar gehalten
und in letzteren Innenrahmen 11 drehbar gelagert, so daß beide Seiten der Rahmen
zum Aushängen benutzt werden können. Durch Sperrklinken 14 werden die inneren
Rahmen gegebenenfalls in einer Ebene mit den äußeren gehalten.
Um die Auslagefläche zu vergrößern, können an jeder Seite der Aushängerahmen
11. weitere Aushängerahmen 15 vorgesehen
sein. Diese letzteren können aus einem Stück bestehen und an einer Seite mittels Scharniere
16 befestigt werden; oder aber sie können auch zweiteilig sein und dann auf
jeder Seite der Rahmen 11 mittels Schar-
Claims (1)
- niere 17 befestigt werden. Knaggen 18 o. dgl. dienen dazu, zwischen den Rahmen 15 und 11, die zweckmäßig aus einem mit geeignetem Material, wie Segeltuch oder Leinwand, überzogenen Holzgestell bestehen, den erforderlichen Zwischenraum zu halten.Wenn die Rahmen nicht benutzt werden, werden sie in den Schrank 4 zusammengelegt, in dem die Enden der Schiene, wie dargestellt, gestützt sind und der sozusagen mit einer falschen Rückwand 18 a versehen ist, die hinausgeschoben werden kann, wenn die Rahmen ausgebreitet oder auseinandergezogen werden, wodurch das ganze Aussehen der Vorrichtung gehoben wird. Die Rückwand 18 a besitzt Rollen 23, die auf Schienen 24 laufen. Die Rahmen sind mit der beweglichen Rückwand 18 a mittels eines kleineren Rahmens 19 in derselben Weise, wie die anderen Rahmen aneinandergelenkt sind, verbunden. Durch Anstoßen des oberen und unteren Teiles der Rückwand 18 a an Anschläge, wie in Fig. 1 bei 20 und 21 gezeigt ist, wird die Wand 18a am Verlassen des Schrankes gehindert. In der Rückwand ist weiter ein Ausschnitt 22 vorgesehen, durch den die Schiene hindurchtritt. Die' Rückwand 18a kann, wie in Fig. 2 gezeigt, in dem Schrank festgehalten werden, wodurch der kleinere Rahmen auch innerhalb des Schrankes verbleuen muß, so daß die Vorrichtung weniger Raum einnimmt. Der Schrank ist insofern zweckmäßig, als er die auszustellenden Gegenstände schützt, wenn die Rahmen zusammengelegt sind. Falls er jedoch nicht gewünscht wird, kann die Schiene zwischen zwei gegenüberliegenden Wänden eines Raumes oder in sonst geeigneter Weise befestigt werden.Die Türen 25 des Schrankes werden beim öffnen nach außen gedreht und dann in den Schrank parallel zu den Seitenwänden 26 des letzteren zurückgeschoben.Zum gleichzeitigen Drehen sämtlicher Innenrahmen von einer Stelle aus dient die nachstehend beschriebene Einrichtung. Die inneren Aushängerahmen sind mittels Zapfen 42 drehbar am unteren Ende der äußeren Rahmen gelagert. Der Zapfen 42 trägt einen Kragen 43, in dem eine eine Sperrklinke 44 beeinflussende Feder sitzt. Die Sperrklinke 44 steht mit einem Sperrade 45 in Eingriff, das bei 46 in dem Lager 47 drehbar ist. Das Sperrad trägt einen Arm 48. Die sämtlichen Arme 48 der Rahmen sind drehbar verbunden mit einer Antriebsstange 49, die an einem Ende durch eine Kurbel 50 gedreht werden kann. Die Kurbel wird von einem Schaft 51 getragen, auf dem außerdem ein konisches Zahnrad 52 sitzt. Mit diesem Zahnrad 52 kämmt ein weiteres konisches Rad 53 der Welle 54, die mittels einer Kette 55 gedreht wird. Die , über eine geeignete Rolle 56 geführte Kette'55 treibt ein Kettenrad 57 der Welle 54 an. Diese Bewegung wird dem Kurbelarm 50 mitgeteilt und mittels der Stange 49 auf alle Arme 48 übertragen. Durch diese Bewegung werden die Sperräder in Umdrehung versetzt und die Klinken 44 angegriffen, so daß sämtliche Aushängerahmen gleichzeitig gedreht werden. Dabei ist jeder Rahmen für sich in der anderen Richtung zurückdrehbar, da die Klinken über die Zähne der Sperräder hinweggleiten.Die zum Drehen dienenden und von den Lagern 47 getragenen Vorrichtungen machen die gleitende Bewegung nicht mit, da durch die Federn, die die Klinken beeinflussen, ein schnelles Hinweggehen über die Sperräder beim Hinein- und Hinausgleiten der Rahmen bewirkt wird.Pate ν τ-Α ν SPRU cn:Aushänge- oder Ausstellvorrichtung mit in gelenkig mit einander verbundenen Außenrahmen drehbar gelagerten Innenrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenrahmen durch Sperrgetriebe derart mit einer Antriebsstange in Verbindung stehen, daß sie sämtlich von einer Stelle aus zu gleicher Zeit gewendet werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE198834T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198834C true DE198834C (de) |
Family
ID=5757215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198834D Active DE198834C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198834C (de) |
| FR (1) | FR381796A (de) |
-
0
- DE DENDAT198834D patent/DE198834C/de active Active
-
1907
- 1907-05-25 FR FR381796A patent/FR381796A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR381796A (fr) | 1908-01-21 |
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