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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Trockenvakuumpumpe nach dem
Anspruch 1.
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Allgemeiner Stand der Technik
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Aus
der
DE 18 00 326 U eine
korrosionsfeste Vakuum-Rootspumpe bekannt. Die Vakuumpumpe ist mit
abdichtenden Vakuumräumen
versehen und es sind an jeder Drehkolbenwelle der Vakuumpumpe zwischen
den Lagern und dem Innenraum eine oder mehrere Lagerschutzkammern
vorgesehen. Die korrosionsanfälligen
Bauteile der Vakuum-Rootspumpe werden durch Einleiten eines Schutzgases
(z.B. Stickstoff) in den Innenraum geschützt.
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Aus
der
DE 594 691 A ein
Schraubenverdichter mit parallel angeordneten Schraubenrotoren bekannt. Bei
dieser bekannten Konstruktion sind sowohl der Innenzylinder als
auch die Schraubenrotoren verjüngt
ausgeführt.
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Aus
dem INCO-Prospekt, Seite 10, 1974 ist es bekannt, daß wegen
der hohen Festigkeit und der guten Beständigkeit gegen Korrosion und
Erosion Pumpengehäuse
aus einem Guswerkstoff (Kugelgraphit) mit etwa 20% Ni und 2% Cr
gefertigt werden.
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Eine
Struktur einer Schraubenrotor-Trockenvakuumpumpe wird unter Bezugnahme
auf ihre in 1 gezeigte Schnittansicht in
Querrichtung erläutert.
Ein Pumpengehäuse
besteht aus einem Hauptgehäuse 1; einer
an einer rechten Endfläche
des Hauptgehäuses
angebrachten Einlaßseiten-Ummantelung 2;
einer an einer linken Endfläche
des Hauptgehäuses 1 angebrachten
Auslaßseiten-Ummantelung 3;
und einer an einer linken Endfläche
der Auslaßseite-Ummantelung 3 angebrachten
Getriebeummantelung 4. Ein Motor 5 ist an der
Getriebeummantelung 4 angebracht.
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In
dem Hauptgehäuse 1 ist
folgendes vorgesehen: ein Innenzylinder 1a, der das Hauptgehäuse 1 axial durchdringt,
dann steht ein in dem Hauptgehäuse 1 vorgesehener
Einlaß 6 mit
der rechten Seite des Innenzylinders 1a in Verbindung und
dann steht die linke Seite des Innenzylinders 1a mit einem
in der Auslaßseiten-Ummantelung 3 vorgesehenen
Auslaß 7 in
Verbindung. Eine Bezugszahl 8 bezeichnet eine Kühlwasserkammer.
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Zwei
Durchgangslöcher 9 sind
in der Einlaßseiten-Ummantelung 2 ausgebildet,
und ein ein Lager 11 enthaltender Lagerkasten 10 ist
an jedem Durchgangsloch 9 angebracht. Zwei Durchgangslöcher 12 sind
in der Auslaßseiten-Ummantelung 3 ausgebil det,
und ein ein Lager 14 enthaltender Lagerkasten 13 ist
an jedem Durchgangsloch 12 angebracht.
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Jeder
der beiden Schraubenrotoren 15 besteht aus: spiralförmigen zahnartigen
Teilen 15a, von denen jeweils ein Querschnitt durch eine
Quimby-Kurve, einen Kreisbogen und eine quasi-archimedische Spiralkurve gebildet
wird; und einer Welle 15b, die auf beiden Seiten jedes
zahnartigen Teils 15a ausgebildet ist. Die zahnartigen
Teile 15a sind in dem Innenzylinder 1a aufgenommen,
wobei sie miteinander kämmen,
und jede Welle 15b wird von dem Lager 11 oder
dem Lager 14 getragen.
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Was
den antriebsseitigen, unten in 1 gezeigten
Schraubenrotor 15 der beiden Schraubenrotoren 15 anbetrifft,
ist ein Steuerungszahnrad 16 in ein linkes Ende der Welle 15b eingesetzt
und dann durch einen Verriegelungsmechanismus 17 fixiert,
während
das linke Ende der Welle 15b durch eine Kupplung 18 an
eine Abtriebswelle des Motors 5 angeschlossen ist. Was
den abtriebsseitigen, oben in 1 gezeigten
Schraubenrotor 15 der beiden Schraubenrotoren 15 anbetrifft,
ist ein Steuerungszahnrad 19, das mit dem Steuerungszahnrad 16 in
Eingriff tritt, in ein linkes Ende der Welle 15b eingesetzt
und dann durch den Verriegelungsmechanismus 17 fixiert.
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Wie
in 2, d.h. einer teilweise vergrößerten Ansicht von 1,
gezeigt, besteht der Verriegelungsmechanismus 17 aus einem
Verriegelungsglied 20 und einem Festziehglied 21,
dann ist ein Eingriffsabschnitt 22 zur Ineingriffnahme
mit einer äußeren peripheren
Oberfläche
der Welle 15b auf einer Fläche des Verriegelungsglieds 20 ausgebildet,
dann ist ein mit einem in einer Endfläche der Welle 15b ausgebildeten
Gewindeloch 23 zusammenpassendes Durchgangsloch 24 ausgebildet
und dann ist ein Druckvorsprung 25 außerhalb des Eingriffsabschnitts 22 ausgebildet.
Wenn der Eingriffsabschnitt 22 des Verriegelungsglieds 20 auf
die Welle 15b aufgesetzt wird, ist das Verriegelungsglied 20 fest
an der Welle 15b montiert, und der Druckvorsprung 25 stößt an einen
Boden einer auf einer Seite des Steuerungszahnrads 16 ausgebildeten
kreisförmigen
Nut 26 an.
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Das
Festziehglied 21 ist eine Schraube. Wenn ihr Ende in das
Gewindeloch 23 durch das Durchgangsloch 24 des
Verriegelungsglieds 20 geschraubt wird, drückt der
Druckvorsprung 25 das Steuerungszahnrad 16, dann
wird das Steuerungszahnrad 16 zwischen das Lager 14 und
den Druckvorsprung 25 gepreßt und an der Welle 15b fixiert.
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Wenn
sich der Motor 5 dreht, dann drehen sich die Kupplung 18 und
der antriebsseitige Schraubenrotor 15, dann wird die Drehung
des antriebsseitigen Schraubenrotors 15 durch die Steuerungszahnräder 16 und 19 auf
den abtriebsseitigen Schraubenrotor 15 übertragen, dann drehen sich
die beiden Schraubenrotoren 15 in einer entgegengesetzten
Richtung zueinander mit der gleichen Geschwindigkeit, um das gepumpte
Fluid von dem Einlaß 6 zu
dem Auslaß 7 zu
befördern.
Während
dieses Vorgangs wird ein mit dem Einlaß 6 in Verbindung
stehender Abschnitt allmählich
hinuntergedrückt
und das Hauptgehäuse 1 wird
erhitzt, weshalb das Hauptgehäuse 1 mit
Wasser gekühlt
wird.
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Was
eine herkömmliche
Vakuumpumpe zur Verwendung in einer Vorrichtung zur Herstellung
von Halbleitern anbetrifft, ist im allgemeinen, da korrodierendes
Gas hochgepumpt wird, eine Kunstharzbeschichtung auf Oberflächen des
Innenzylinders 1a und des Schraubenrotors 15 aufgebracht
worden. So ist beispielsweise auf eine Innenfläche des Innenzylinders 1a und
eine Oberfläche
des Schraubenrotors 15 eine Tefron-Beschichtung oder eine Defric-(Polyimidharz)-Beschichtung
bis zu einer Dicke von 25 bis 30 μm
aufgebracht worden.
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In
jüngerer
Zeit jedoch ist, was die Vorrichtung zur Herstellung von Halbleitern
anbetrifft, meist mikromechanische Bearbeitung unter Verwendung
von Plasma eingesetzt worden, dann sind vielfach Fluoride wie beispielsweise
CF4 und C2F6 bei einer derartigen Vorrichtung zur Herstellung
von Halbleitern verwendet worden, um die Vorrichtung während des
Produktionsprozesses zu reinigen. Vor allem sind vielfach Prozesse
mit einer plasmainduzierten chemischen Dampfabscheidung und Plasmaätzung häufig verwendet
worden, in denen das Fluorid, wie beispielsweise CF4 und
C2F6 zuge- führt wird,
um durch Nitrieren erzeugte Produkte zu entfernen, was aufgrund
einer Erregung durch Plasma zu der Erzeugung eines Systems mit aktiviertem
Fluor F* führt.
Da dieses F* chemisch sehr aktiv ist, reagiert es mit in einem Prozeßgas enthaltenem
H2-Gas unter Bildung von HF. Dieses sehr
korrodierende HF-Gas korrodiert die Kunstharzbeschichtung und pulverisiert
sie. Da eine Vakuumpumpe, die für
den Prozeß verwendet
wird, bei dem die durch Nitrieren erzeugten Produkte erzeugt werden,
aufgeheizt wird, um zu verhindern, daß sich die Produkte verfestigen
und in einem Gehäuse der
Vakuumpumpe ansammeln, wird vor allem die Reaktion der HF-Produktion
beschleunigt, was zum Ablösen der
Kunstharzbeschichtung führt.
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Wenn
sich die auf eine Innenfläche
des Innenzylinders 1a und eine Fläche des Schraubenrotors 15 bis
zu der Dicke von 25 bis 30 μm
aufgebrachte Kunstharz beschichtung ablöst, wird zwischen dem Schraubenrotor 15 und
dem Innenzylinder 1a ein Spalt mit einem Durchmesser von
100 bis 120 μm
erzeugt, was zu einer erheblichen Verschlechterung der Leistung
der Vakuumpumpe führt.
Da die Trockenvakuumpumpe keine Sperrflüssigkeit verwendet, führt die
Vergrößerung des
Spalts zu einem schwerwiegenden Fehler.
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Als
eine Maßnahme
zur Lösung
des oben erwähnten
Problems könnte
für den
Schraubenrotor 15 und das Hauptgehäuse 1 ein korrosionsbeständiges Material
verwendet werden, ohne sie zu beschichten, jedoch ist ein derartiges
korrosionsbeständiges
Material, d.h. SUS (rostfreier Stahl) sehr hart zu bearbeiten. Aus
diesem Grund eignet sich SUS nicht für den Schraubenrotor 15,
der eine komplizierte Form aufweist und eine hohe Maßgenauigkeit
erfordert. Da SUS einen großen
Wärmeausdehnungskoeffizienten
und einen Nachteil aufweist, daß es
leicht zu einem Festfressen kommt, kann SUS außerdem nicht als Material für den Schraubenrotor 15 und
das Hauptgehäuse 1 verwendet
werden.
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Ein
korrosionsbeständiges
Material, bei dem Nickel einem Kugelgraphitguß mit hoher mechanischer Festigkeit
zugesetzt worden ist, ist zur Herstellung des Schraubenrotors 15 und
des Hauptgehäuses 1 verwendet
worden. Da sein Wärmeausdehnungskoeffizient
jedoch von der zugesetzten Nickelmenge abhängt und von dem des aus Weichstahl
hergestellten Verriegelungsmechanismus 17 abweicht, lockert
sich der Verriegelungsmechanismus 17, was zu einem Schlupf
für die
Steuerungszahnräder 16 und 19 und
einem unerwünschten
Kontakt zwischen den Schraubenrotoren 15 miteinander führt.
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Außerdem leidet
ein Lageranschlußabschnitt
zwischen dem Lager 14, das die Welle 15b stützt, und dem
Lagerkasten 13 oftmals unter einem Kriechphänomen, und
das Lager 14 wird oft beschädigt.
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Die
vorliegende Erfindung soll die obigen Probleme durch Herstellung
eines nickelhaltigen Kugelgraphitgusses lösen, der den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten
aufweist wie der aus Weichstahl hergestellte Verriegelungsmechanismus 17,
wobei ausgenutzt wird, daß sein
Wärmeausdehnungskoeffizient
durch Variieren der zugesetzten Nickelmenge eingestellt werden kann.
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Wie
oben beschrieben, wenn sich die Abtriebswelle des Motors 5 dreht,
dreht sich der antriebsseitige Schraubenrotor 15, dann
dreht sich der abtriebsseitige Schraubenrotor 15 in einer
entgegengesetzten Richtung mit der gleichen Geschwindigkeit, dann
drehen sich die zahnartigen Teile 15a, wobei sie miteinander
kämmen,
in dem Innenzylinder 1a in dem Hauptgehäuse 1, was dazu führt, daß das von
dem Einlaß 6 des
Hauptgehäuses 1 gepumpte
Fluid zu dem Auslaß 7 der
Auslaßseiten-Ummantelung 3 befördert wird
(siehe 8). Da eine Temperaturerhöhung auf der Auslaßseite jedes
zahnartigen Teils 15a größer ist als die an seiner Einlaßseite,
ist hier eine verjüngte
Fläche
von 1/(10L) (L: Länge
des zahnartigen Teils 15a), deren Durchmesser zu der Auslaßseite hin
abnimmt, bezüglich
eines Außendurchmessers
jedes zahnartigen Teils 15a unter Berücksichtigung der Wärmeausdehnung
der Auslaßseite
ausgebildet.
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Folglich
ist eine Außendurchmesserabmessung
D, an dem einlaßseitigen
Ende jedes zahnartigen Teils 15a so eingestellt, daß ein Spielraum
von 0,2 bis 0,25 mm Durchmesser gegenüber dem Innendurchmesser des
Innenzylinders 1a des Hauptgehäuses 1 ausgebildet
werden kann, während
eine Außendurchmesserabmessung
D, an dem auslaßseitigen
Ende jedes zahnartigen Teils 15a so eingestellt ist, daß ein Spielraum von
0,3 bis 0,35 mm Durchmesser gegenüber dem Innendurchmesser des
Innenzylinders 1a des Hauptgehäuses 1 ausgebildet
werden kann.
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Obwohl
es effektiv ist, wenn das Gehäuse
und der Schraubenrotor der Trockenvakuumpumpe aus nickelhaltigem
Gußeisen
hergestellt sind, sind die folgenden Probleme entstanden.
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Ein
derartiges Material ist zwar korrosionsbeständig, läßt sich aber maschinell schwer
bearbeiten. Wenn der Innenzylinder 1a des Hauptgehäuses 1 eine
große
Länge aufweist
und fünfmal
so lang ist wie der Innendurchmesser des Innenzylinders 1a,
erfährt
eine Bohrstange BB bei der bohrenden maschinellen
Bearbeitung des Innenzylinders 1a wegen der hohen Schneidkraft
eine Auslenkung, was dazu führt,
daß ein
Werkzeug BT an einem Ende der Bohrstange
BB von der richtigen Richtung wegläuft (siehe 9).
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Die
Bohrstange BB kann durch maschinelle Bearbeitung
der Innenfläche
des Innenzylinders 1a des Hauptgehäuses 1 von beiden
Seiten um eine Länge
von jeweils 0,5L verkürzt
werden. In diesem Fall jedoch sollte das Hauptgehäuse 1 zurückgesetzt
werden, indem es um einen Winkel von 180° gedreht wird, nachdem das Bohren
einer Seite um die Länge
von 0,5L beendet ist, was dazu führt,
daß es
nach der maschinellen Bearbeitung zu einer Diskrepanz von 0,01 bis
0,02 mm zwischen zentralen Linien von zwei Innenflächen kommen könnte.
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Wenn
es zu einer kleinen Diskrepanz hinsichtlich der Position für die zentralen
Linien kommt, berührt der
Innenzylinder 1a leicht eine äußere periphere Oberfläche jedes
zahnartigen Teils 15a des Schraubenrotors 15 (siehe 10),
als ob ein Innendurchmesser eines zentralen Abschnitts der Innenoberfläche des
Innenzylinders 1a um die gleiche Größe dieser Diskrepanz verkleinert
wird.
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Außerdem weist
im Vergleich mit allgemeinem Gußeisen
nickelhaltiges Gußeisen
einen größeren Wärmeausdehnungskoeffizienten
auf, was zu dem Problem führt,
daß es
sich aufgrund der Wärmespannung bei
hoher Temperatur verformt.
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Wenn
es wegen der Erwärmung
des Gehäuses
während
des Betriebs der Pumpe zu einer Verformung des Gehäuses kommt,
führt dies
an einem gleitenden Abschnitt zwischen dem Gehäuse und dem Schraubenrotor
zu einem Festfressen. Es war schwer, dieses Problem des Festfressens
zu lösen.
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Zur
Lösung
des obigen Problems sind verschiedene Versuche vorgenommen worden.
Da die Leistung der Trockenvakuumpumpe so liegen muß, daß der Vakuumgrad
innerhalb von 15 bis 20 Minuten nach Betriebsbeginn 10–3 Torr
wird (d.h. in der Größenordnung
von 1 Pa), stellt die Maßnahme,
daß ein
Außendurchmesser
des Schraubenrotors so klein eingestellt wird, daß der Spalt
zwischen dem Schraubenrotor 15 und dem Innenzylinder 1a vergrößert wird,
für das
obige Problem keine Lösung
dar.
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Wenn
die Kunstharzbeschichtung auf die Außenfläche des Schraubenrotors aufgetragen
wird, vergrößert sich
außerdem
der Spalt wegen des Ablösens
der Kunstharzbeschichtung mit einer Dicke von 20 bis 30 μm noch weiter,
was zu einer schwerwiegenden Verschlechterung der Leistung der Pumpe
führt.
Folglich erfordert das Verfahren der Kunstharzbeschichtung eine
bestimmte Erfindungsgabe.
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Anhand
verschiedener Versuche haben wir die Wärmeausdehnung und die Wärmespannung
des Gehäuses
und des Schraubenrotors, die aus nickelhaltigem Gußeisen hergestellt
sind, bei erhöhter
Temperatur untersucht und den erwünschten Spalt gefunden, bei
dem eine Größe der Wärmeausdehnung,
eine Größe der Verformung
und die Diskrepanz der zentralen Linien, wie oben beschrieben und
durch die gegenwärtige
Präzision
der maschinellen Verarbeitung erhalten, bezüglich des Abschnitts von der
Nähe der
Mitte des Gehäuses bis
zu ihrer Auslaßseite
berücksichtigt
werden.
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Auf
der Grundlage der obigen Versuche kommt man zu der vorliegenden
Erfindung unter Berücksichtigung
der zulässigen
Maßgenauigkeit
für die
maschinelle Verarbeitung. Die vorliegende Erfindung besteht in der
Bereitstellung einer Trockenvakuumpumpe, bei der das Gehäuse und
der Schraubenrotor aus nickelhaltigem Gußeisen hergestellt sind, das
schwer maschinell zu bearbeiten ist und bei dem es niemals zu einem Festfressen
kommt, wenn die Pumpe während
des Betriebs erwärmt
wird, indem die durch die obigen Versuche bestimmte zulässige Maßgenauigkeit
sichergestellt wird.
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Außerdem hat
das folgende klare Problem hinsichtlich der Trockenvakuumpumpe existiert.
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Wie
in 13 gezeigt, wenn sich zwei Schraubenrotoren 15 aufgrund
eines Antriebs durch den Motor 5 drehen, wird das von dem
Einlaß 6 des
Hauptgehäuses 1 gepumpte
Fluid zu dem Auslaß 7 des
Hauptgehäuses 1 befördert, läuft dann
durch einen Schalldämpfer 31,
während
es durch einen Auslaßweg 30 läuft, der mit
dem Auslaß 7 verbunden
ist, und wird dann von einem Ende des Auslaßweges 30 zu einem
Wäscher 32 ausgetragen.
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Eine
Trockenvakuumpumpe, in der Prozeßgase behandelt werden, wird
als eine Pumpe zur Verwendung in einem Hartprozeß bezeichnet. Hier wird das
Prozeßgas
in einer Vorrichtung zur Herstellung von Halbleitern bei niedrigem
Druck verwendet, und Dünnfilmnitride
werden durch den Prozeß unter
Verwendung eines CVD-Verfahrens (chemical vapour deposition = chemische
Dampfabscheidung) und einer TEOS(Tetraethoxysilan-)AL-Ätzeinrichtung
gebildet.
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Ein
in dem Gehäuse 1 einer
Trockenvakuumpumpe A strömendes
Prozeßgas
wird auf seinem Weg zu dem Auslaß 7 stark komprimiert
(siehe 13), dann werden über den
Hartprozeß erzeugtes
AlCl3 und NH3Cl
durch die Komprimierungswärme
erwärmt
und aus dem Auslaß 7 ausgetragen,
ohne in dem Gehäuse 1 zu
verfestigen.
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Das
bei einem Druck von ungefähr
10° bis
10–3 Torr
gepumpte Prozeßgas
ist jedoch ein verdünntes Gas
mit 10–3 bis
10–6 atmosphärischen
Drucks und weist selbst bei hoher Temperatur eine geringe Wärmekapazität auf. Deshalb
läßt sich
das Prozeßgas
in dem Auslaßweg 30 und
dem Schalldämpfer 31 leicht
abkühlen, wobei
Produkte in dem Gas, die sich aufgrund der Abkühlung verfestigen, dann oftmals
den Auslaßweg
verschließen,
was ein Abschalten oder ein Festfressen des Motors 5 der
Trocken vakuumpumpe A während
der Herstellung von Halbleitern und einen schwerwiegenden Verlusts
bei der Herstellung von Halbleitern verursacht.
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Um
zu verhindern, daß die
Produkte sich verfestigen, muß verhindert
werden, daß das
verdünnte
Gas in dem Auslaßweg 30 abgekühlt wird.
Deshalb wird ein Abkühlen
des verdünnten
Gases dadurch verhindert, daß an
dem Auslaßweg 30 eine
Heizeinrichtung 33 oder wärmeisolierendes Material 34 angebracht
wird. Stattdessen wird der Auslaßweg 30 häufig auseinandergenommen
und gereinigt, um die darin abgelagerten Produkte zu entfernen.
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Unter
dem Gesichtspunkt einer Brandverhütung oder der Energieeinsparung
ist der Einsatz der Heizeinrichtung 33 jedoch nicht angebracht.
Es sollte das Abkühlen
des Auslasswegs 30 ohne Verwendung der Heizeinrichtung 33 verhindert
werden, um das zeitraubende Auseinandernehmen und Reinigen des Auslasswegs 30 zu
vermeiden.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb in der Lösung der
obigen Probleme und in der Bereitstellung einer Trockenvakuumpumpe,
die verhindert, daß sich
das Prozeßgas
abkühlt,
und die eine Struktur aufweist, bei der sich die Produkte niemals
in dem Auslaßweg 30 der
Trockenvakuumpumpe ablagern.
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Offenbarung der Erfindung
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch
die im Anspruch 1 aufgeführten
Merkmale gelöst.
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Vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen
2 bis 6.
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Um
die obige Aufgabe zu lösen,
besteht ein erster Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung
einer Trockenvakuumpumpe, die folgendes umfaßt: ein Gehäuse mit einem Innenzylinder,
der mit einem Einlaß und
einem Auslaß der
Pumpe in Verbindung steht; mehrere Schraubenrotoren, von denen jeder
eine Welle und spiralförmige
zahnartige Teile umfaßt,
die in dem Innenzylinder aufgenommen werden, wobei die zahnartigen
Teile miteinander kämmen,
wobei die Welle durch das Gehäuse
getragen wird und der spiralförmige
zahnartige Teil, von dem jeweils ein Querschnitt durch eine Quimby-Kurve,
einen Kreisbogen und eine quasi-archimedische Spiralkurve gebildet
wird, einstückig
auf der Welle ausgebildet ist; Steuerungszahnräder, von denen jedes an den
jeweiligen Wellen der Schraubenrotoren angebracht ist und die miteinander kämmen; und
Verriegelungsmechanismen, die jeweils zum Fixieren des Steuerungszahnrades
an der Welle bestimmt sind, wobei der Schraubenrotor aus Kugelgraphitguß hergestellt
ist, der 20 bis 30 Gew.-% Nickel enthält und im wesentlichen den
gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten
wie der aus Weichstahl hergestellte Verriegelungsmechanismus aufweist.
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Der
Verriegelungsmechanismus umfaßt:
ein Verriegelungsglied mit einem Eingriffsabschnitt zur Ineingriffnahme
einer äußeren peripheren
Oberfläche
eines Endes der Welle und einem Druckvorsprung, von dem ein Ende
an das Steuerungszahnrad anstößt; und
ein Festziehglied zum Pressen des Drückvorsprungs auf das Steuerungszahnrad.
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Ein
zweiter Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung besteht in der
Bereitstellung einer Trockenvakuumpumpe, die dadurch gekennzeichnet
ist, daß ein
Schraubenrotor folgendes umfaßt:
Wellen, von denen beide Enden durch ein Gehäuse getragen werden; und spiralförmige zahnartige
Teile, die jeweils auf einer äußeren Oberfläche der
Welle ausgebildet sind, mit Ausnahme an beiden Enden der Welle,
wobei ein Querschnitt des spiralförmigen zahnartigen Teils durch
eine Quimby-Kurve, einen Kreisbogen und eine quasi-archimedische
Spiralkurve asymmetrisch spiralförmig
gebildet wird, und ein Paar der Schraubenrotoren sich in einem Innenzylinder
des Gehäuses
dreht, wobei die zahnartigen Teile miteinander kämmen, so daß Fluid in dem Gehäuse von
einer Einlaßseite
zu einer Auslaßseite
der Pumpe befördert
wird, wobei es weiterhin, was den Rest angeht, zwei Arten von Erfindung
gibt, und zwar wie folgt: (1) nur der Schraubenrotor wird dimensionsmäßig eingestellt;
oder (2) sowohl der Schraubenrotor als auch das Gehäuse werden
dimensionsmäßig eingestellt.
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Die
obige Erfindung (1) ist dadurch gekennzeichnet, daß eine verjüngte Fläche von
1/(20L) bezüglich des
zahnartigen Teils so ausgebildet ist, daß ein Außendurchmesser des zahnartigen
Teils von der Mitte des zahnartigen Teils zu der Auslaßseite des
Fluids verkürzt
ist, wobei L eine Länge
des zahnartigen Teils ist, und eine geschliffene Oberfläche bezüglich des
zahnartigen Teils so ausgebildet ist, daß ein Durchmesser des zahnartigen
Teils um 3/100 bis 4/100 mm von einer Position, wo ungefähr 10 mm
Versatz zu der Einlaßseite von
der Mitte des zahnartigen Teils vorhanden ist, zu der Auslaßseite verkürzt ist.
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Die
obige Erfindung (2) ist dadurch gekennzeichnet, daß eine verjüngte Fläche von
6/(100L) bis 7/(100L) bezüglich
des zahnartigen Teils so ausgebildet ist, daß ein Außendurchmesser des zahnartigen
Teils von der Mitte des zahnartigen Teils zu der Auslaßseite des
Fluids, wobei L eine Länge
des zahnartigen Teils ist, verkürzt
ist und ein Innendurchmesser des Innenzylinders um 3/100 bis 4/100
mm von einer Position, wo ungefähr
10 mm Versatz zu der Einlaßseite
von der Mitte des Innenzylinders vorhanden ist, zu der Auslaßseite vergrößert ist.
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Ein
dritter Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung besteht in der
Bereitstellung einer Schraubenrotor-Trockenvakuumpumpe, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß ein
Paar rechtsgängiger
und linksgängiger Schraubenrotoren,
von denen ein Querschnitt jeweils durch eine Quimby-Kurve, einen
Kreisbogen und eine quasi-archimedische Spiralkurve gebildet wird,
in einem Gehäuse
miteinander kämmend
aufgenommen wird, so daß ein
von einem Einlaß des
Gehäuses
gepumptes Prozeßgas
aus einem Auslaß des
Gehäuses
ausgetragen wird, wobei der Schraubenrotor mehrere Zuleitungen aufweist,
ein Stickstoffzuführrohr
mit einer Position in der Nähe
des Auslasses in dem Gehäuse
in Verbindung steht und ein Auslaßweg, der den Auslaß mit einem
Wäscher
oder einem Abscheider verbindet, ein gerades Rohr ist, aus dem ein
Schalldämpfer
entfernt ist.
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Die
Trockenvakuumpumpe ist zur Verwendung in einem Hartprozeß bestimmt,
in dem die Trockenvakuumpumpe ein in einer Vorrichtung zur Herstellung
von Halbleitern verwendetes Prozeßgas heraufpumpt.
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[Kurze Beschreibung der Zeichnungen]
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1 ist
eine Schnittansicht einer Trockenvakuumpumpe in Querrichtung. 2 ist
eine teilweise vergrößerte Ansicht
von 1. 3 ist ein graphische Darstellung,
die eine Beziehung zwischen dem Ni-Gehalt in Kugelgraphitguß und dem
Wärmeausdehnungskoeffizienten
veranschaulicht.
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4 ist
eine Schnittansicht eines Primärteils
in Längsrichtung,
die die Abmessung einer Schrauben-Trockenvakuumpumpe eines ersten
Beispiels gemäß einem
zweiten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. 5 ist
eine Schnittansicht eines Primärteils
in Längsrichtung,
die die Abmessung einer Schrauben-Trockenvakuumpumpe eines zweiten
Beispiels gemäß dem zweiten
Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. 6 ist
eine Schnittansicht in Längsrichtung,
die die Abmessung einer herkömmlichen
Trockenvakuumpumpe veranschaulicht. 7 ist eine
Schnittansicht einer Trockenvakuumpumpe in Querrichtung. 8 ist
eine Schnittansicht von 7 in Längsrichtung. 9 ist
eine Ansicht, die eine Auslenkung einer Bohrstange darstellt. 10 ist
eine Ansicht, die eine Diskrepanz zwischen zwei Mitten der maschinell
bearbeiteten inneren Oberfläche
darstellt, wenn eine Bohrung von beiden Seiten des Hauptgehäuses aus
durchgeführt
wird.
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11 ist
ein teilweise gebrochene Draufsicht, die eine ganze Trockenvakuumpumpe
zur Verwendung in einem Hartprozeß gemäß einem dritten Gesichtspunkt
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. 12 ist
eine Schnittansicht in Querrichtung, die den Innenaufbau einer Schraubenrotor-Trockenvakuumpumpe
veranschaulicht. 13 ist eine teilweise gebrochene
Draufsicht, die eine ganze herkömmliche
Trockenvakuumpumpe zur Verwendung in einem Hartprozeß veranschaulicht.
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[Bester Weg zur Ausübung der Erfindung]
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Die
vorliegende Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen erläutert.
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Da
die vorliegende Erfindung auf eine in 1 gezeigte
Trockenvakuumpumpe angewendet wird, werden die gleichen Abkürzungszahlen
wie bei der in 1 gezeigten Vakuumpumpe verwendet,
und ihre ausführliche
Erläuterung
entfällt.
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3 ist
eine graphische Darstellung, die einen Wärmeausdehnungskoeffizienten α (Längsachse)
bezüglich
des Nickelgehalts in Gewichtsprozent in Kugelgraphitguß (horizontale
Achse) veranschaulicht, woraus zu entnehmen ist, daß der Wärmeausdehnungskoeffizient α in Abhängigkeit
von dem Nickelgehalt beträchtlich variiert.
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Der
Verriegelungsmechanismus 17 weist einen Wärmeausdehnungskoeffizienten
von 10 bis 12 × 10–6/°C auf, ähnlich einem
allgemeinen Weichstahl, wobei der Wert der gleiche ist wie bei Kugelgraphitguß, der 28
bis 30 Gew.-% Nickel enthält.
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Es
hat sich herausgestellt, daß die
Korrosionsbeständigkeit
des 28 bis 30 Gew.-%
Nickel enthaltenden Kugelgraphitgusses besser ist als die von Gußeisen,
wie in Tabelle 1 gezeigt.
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Das
heißt,
es hat sich herausgestellt, daß das
Verhältnis
der Korrosionsraten von Gußeisen,
Kugelgraphitguß und
dem 28 bis 30 Gew.-% Nickel enthaltenden Kugelgraphitguß bezüglich verdünnter Salzsäure 90,4:12,4:1
betrug, woraus zu entnehmen ist, daß der nickelhaltige Kugelgraphitguß eine ausgezeichnete
Korrosionsbeständigkeit
aufweist.
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Wenn
der Schraubenrotor 15 aus dem 28 bis 30 Gew.-% Nickel enthaltenden
Kugelgraphitguß hergestellt
wird, wird sein Wärmeausdehnungskoeffizient
gleich dem des Verriegelungsmechanismus 17, weshalb es
kein Problem dahingehend gibt, daß das Steuerungszahnrad 16 oder 19 wegen
einer Schlaffheit des Verriegelungsmechanismus 17 einen
Schlupf erfährt.
Es kommt jedoch zu keinem Problem, daß der Schraubenrotor 15,
der sich aufgrund eines Temperaturanstiegs während des Betriebs thermisch
ausdehnt, den Verriegelungsmechanismus 17 ein wenig festzieht,
weshalb der Nickelgehalt des Kugelgraphitgusses in der vorliegenden
Erfindung auf 20 bis 30 Gew.-% festgesetzt ist.
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Was
den Schraubenrotor 15 anbetrifft, so sind das zahnartige
Teil 15a und die Welle 15b, die beide aus dem
20 bis 30 Gew.-% Nickel enthaltenden Kugelgraphitguß hergestellt
sind, einstückig
gegossen, und das Hauptgehäuse 1 ist
aus dem gleichen Material wie der Schraubenrotor 15 hergestellt.
Deshalb kann das Hauptgehäuse 1 korrodierendes
Gas pumpen. Selbst wenn der Schraubenrotor 15 auf 150 bis
200°C erhitzt wird,
lockert sich der Verriegelungsmechanismus 17 niemals, weshalb
das Steuerungszahnrad 16 oder 19 niemals Schlupf
erfährt,
selbst wenn die Steuerungszahnräder 16 und 19 nicht
durch die Verwendung von Keilen durch eine zeitraubende maschinelle
Bearbeitung fixiert sind.
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Was
den Verriegelungsmechanismus 17 anbetrifft, so werden die
Steuerungszahnräder 16 und 19 leicht
fixiert, indem nur das Festziehglied 21 festgezogen wird,
außerdem
werden die Steuerungszahnräder 16 und 19 leicht
gelockert, indem nur das Festziehglied 21 gelockert wird,
wodurch eine Spaltnachstellung zwischen den Steuerungszahnrädern 16 und 19 leicht
durchgeführt
werden kann.
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Mit
dem oben beschriebenen Aufbau weist die Trockenvakuumpumpe gemäß der vorliegenden
Erfindung die folgenden Effekte und Vorteile auf: (1) Was den Schraubenrotor 15 anbetrifft,
da die Welle 15b und der zahnartige Teil 15a einstückig gegossen
werden, wird im Vergleich zu einem Fall, wo die Welle 15b und der
zahnartige Teil 15a getrennt gegossen werden, die Arbeit
ihrer Zusammenführung
eingespart, was zu einer Kostensenkung führt.
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Außerdem kann
mit der obigen einteiligen Struktur der Durchmesser der Schraube
auf den gleichen Wert wie der der Welle 15b eingestellt
werden, weshalb ein 15b Verdrängungsvolumen von Fluid pro
einer Umdrehung des Schraubenrotors 15 vergrößert werden
kann.
- (2) Da der Schraubenrotor 15 und
das Hauptgehäuse
aus dem nickelhaltigen Kugel- graphitguß hergestellt sind, wird sogar
für eine
Trockenvakuumpumpe zur Verwendung bei Schritten zur Herstellung
von Halbleitern während
eines Hartprozesses niemals eine Kunstharzbeschichtung benötigt, wodurch
das Problem, daß der
Vakuumgrad sich aufgrund des Ablösens
einer Kunstharzbeschichtung verschlechtert, gelöst ist.
- (3) Der Nickelgehalt des nickelhaltigen Kugelgraphitgusses kann
auf einen entsprechenden Wert eingestellt werden, so daß sich der
Verriegelungsmechanismus 17 niemals lockert, was dazu führt, daß die Steuerungszahnräder 16/19 einen
Schlupf erfahren.
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4 ist
eine Schnittansicht eines Primärteils
in Längsrichtung,
die die Abmessung einer Schrauben-Trockenvakuumpumpe eines ersten
Beispiels gemäß dem zweiten
Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Da der
Aufbau der Pumpe dem einer in 7 und 8 gezeigten
herkömmlichen Pumpe
gleicht, sind die gleichen Abkürzungszahlen
für die
gleichen Teile der herkömmlichen
Pumpe angegeben, und ihre ausführliche
Erläuterung
entfällt.
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Das
Hauptgehäuse 1 und
die Schraubenrotoren 15 sind aus nickelhaltigem FCD (FCDA-Ni-System
in JIS (Japanese Industrial Standard – japanische Industrienorm))
hergestellt.
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Die
Form der zahnartigen Teile 15a gleicht der von herkömmlichen
Teilen. Die Anzahl der spiralförmigen
Gänge ist
erhöht,
um durch die Spiralen mehrere Verriegelungskammern von Fluid zu
erhalten, weshalb viele Spiralen Dichtungslinien zum Abschirmen
eines Lecks werden, selbst wenn sich ein Spalt in einem Bereich
von der Nähe
der Mitte der zahnartigen Teile 15a zu der Auslaßseite hin
erweitert. Unter Ausnutzung des obigen Punktes wird eine sich verjüngende Fläche von
1/(20L) bezüglich
des zahnartigen Teils 15a gebildet, so daß ein Außendurchmesser
des zahnartigen Teils 15a von der Mitte des zahnartigen
Teils 15a zu der Auslaßseite
des Fluids (linke Seite in 5) verkürzt wird.
L ist eine Länge
des zahnartigen Teils 15a.
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Mit
dem obigen Aufbau weist ein Durchmesser D3 des
Endes der Einlaßseite
des zahnartigen Teils 15a einen Spielraum von 0,15 bis
0,20 mm Durchmesser gegen den Innenzylinder 1a auf, während ein
Durchmesser D, des Endes der Auslaßseite des zahnartigen Teils 15a einen
Spielraum von 0,35 bis 0,40 mm Durchmesser gegen den Innenzylinder 1a aufweist.
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Außerdem ist
eine geschliffene Oberfläche
bezüglich
des zahnartigen Teils 15a ausgebildet, so daß ein Durchmesser
des zahnartigen Teils 15a um 3/100 bis 4/100 mm von einer
Position, wo ein Versatz um ΔL (in
dem vorliegenden Beispiel beträgt ΔL ungefähr 10 mm)
zu der Einlaßseite
von der Mitte des zahnartigen Teils 15a vorhanden ist,
zu dem Auslaß 7 verkürzt ist.
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Die
geschliffene Oberfläche
schneidet die oben erwähnte
verjüngte
Fläche
im rechten Winkel.
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Was
die so aufgebaute Trockenvakuumpumpe anbetrifft, obwohl die Wärmeausdehnung
der Auslaßseite
des zahnartigen Teils 15a größer ist als die der Einlaßseite,
da die verjüngte
Fläche,
deren Durchmesser von der Mitte des zahnartigen Teils 15a zu
der Auslaßseite
des Fluids abnimmt, ausgebildet ist, wird ein Spielraum zwischen
dem zahnartigen Teil 15a und dem Innenzylinder 1a während des
Betriebs fast gleichförmig und
auf einem angemessenen Wert über
eine volle Länge
des zahnartigen Teils 15a gehalten.
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Außerdem wird
durch die sich verjüngende
Fläche
das Problem, daß der
zentrale Abschnitt des Innenzylinders 1a im allgemeinen
einen etwas kleineren Durchmesser aufweist, gelöst.
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5 ist
eine Schnittansicht eines Primärteils
in Längsrichtung,
die die Abmessung einer Schrauben-Trockenvakuumpumpe eines zweiten
Beispiels gemäß dem zweiten
Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Ein abweichender
Punkt beim Vergleich mit dem ersten Beispiel besteht darin, daß die maschinelle
Bearbeitung zum Sichern eines Spielraums nicht nur für die zahnartigen
Teile 15a, sondern auch für den Innenzylinder 1a durchgeführt wird.
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Was
dieses zweite Beispiel anbetrifft, wird eine sich verjüngende Fläche von
6/(100L) bis 7/(100L) bezüglich
des zahnartigen Teils gebildet, so daß ein Außendurchmesser des zahnartigen
Teils 15a von der Mitte des zahnartigen Teils 15a zu
der Auslaßseite
des Fluids verkürzt
ist. L ist eine Länge
des zahnartigen Teils 15a.
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Mit
diesem Aufbau weist ein Durchmesser D3 des
Endes der Einlaßseite
des zahnartigen Teils 15a einen Spielraum von 0,15 bis
0,20 mm Durchmesser gegen den Innenzylinder 1a auf, während ein
Durchmesser D5 des Endes der Auslaßseite des
zahnartigen Teils 15a einen Spielraum von 0,30 bis 0,35
mm Durchmesser gegen den Innenzylinder 1a aufweist.
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Außerdem ist
ein (um 3/100 bis 4/100 mm Durchmesser) vergrößerter Innendurchmesser D6 des Innenzylinders 1a von einer
Position, wo ein Versatz um ΔL
(in dem vorliegenden Beispiel beträgt ΔL ungefähr 10 mm) zu der Einlaßseite von
der Mitte des Innenzylinders 1a vorhanden ist, zu der Auslaßseite ausgebildet.
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Der
vergrößerte Innendurchmesser
D6 hat den gleichen Effekt beziehungsweise
die gleiche Funktion wie der Durchmesser D4 des
Endes der Auslaßseite
des zahnartigen Teils 15a und der geschliffenen Oberfläche in dem
ersten Beispiel.
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Mit
dem oben beschriebenen Aufbau weist die Trockenvakuumpumpe gemäß der vorliegenden
Erfindung die folgenden Effekte und Vorteile auf.
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Es
ist erwartet worden, daß der
Schraubenrotor und das Gehäuse,
die heißen
und korrodierenden Gasen ausgesetzt sind, aus korrosionsbeständigem,
nickelhaltigem Gußeisen
hergestellt sind, wenn ein derartiges Gas durch eine Trockenvakuumpumpe heraufgepumpt
wird. Da das nickelhaltige Gußeisen
jedoch maschinell schwer zu bearbeiten ist und der Schraubenrotor
und das Gehäuse
aufgrund ihrer Wärmeausdehnung während des
Betriebs eine Wärmespannung
aufweisen, kommt es zu einem Festfressen, weshalb nickelhaltiges
Gußeisen
nicht verwendet worden ist. Gemäß der vorliegenden
Erfindung, da die maschinelle Bearbeitung des Schraubenrotors so
durchgeführt
wird, daß der
Außendurchmesser
des Schraubenrotors eine geforderte Maßgenauigkeit aufweisen kann,
oder da die maschinelle Bearbeitung des Schraubenrotors und des
Gehäuses
so durchgeführt
wird, daß der
Außendurchmesser
des Schraubenrotors und der Innenzylinder des Gehäuses jeweils
eine erforderliche Maßgenauigkeit
aufweisen können,
können
Probleme hinsichtlich der schwierigen maschinellen Bearbeitung des
Gehäuses
und hinsichtlich des Festfressens während des Betriebs gelöst werden,
ohne daß die
Pumpleistung der Trockenvakuumpumpe leidet.
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11 ist
eine teilweise gebrochene Draufsicht, die eine ganze Trockenvakuumpumpe
A1 zur Verwendung in einem Hartprozeß gemäß einem
dritten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Ein
sich zur Außenseite öffnendes
Durchgangsloch 35 ist an einer Schließkammer in der Nähe des Auslasses 7 in
dem Gehäuse 1 ausgebildet,
ein Stickstoffzufuhrrohr 37, das eine außen angeordnete
Stickstoffversorgung 36 mit dem Durchgangsloch 35 verbindet,
ist vorgesehen, und ein Regler 38 und ein Durchflußmesser 39 sind
an dem Stickstoffzufuhrrohr 37 angeordnet.
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Es
sind mehrere Schraubengänge
L (siehe 12) der zahnartigen Teile 15a des
Schraubenrotors 15 vorgesehen, so daß Stickstoffgas daran gehindert
wird, in den Einlaß 6 zurückzufließen, wenn
das Stickstoffgas in die Schließkammer
in der Nähe
des Auslasses 7 eingeführt
wird, ein Prozeßgas
in der Schließkammer wird
mit dem Stickstoffgas vermischt, um seine Wärmekapazität zu erhöhen, und durch den Auslaß 7 in
einen (später
erwähnten)
Auslaßweg 40 befördert.
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Was
den Auslaßweg 40 anbetrifft,
so ist ein Ende von ihm mit dem Auslaß 7 und das entgegengesetzte Ende
von ihm mit einem Wäscher
(oder einem Abscheider) 32 verbunden. Der Auslaßweg 40 ist
ein gerades Rohr, in dem kein Schalldämpfer vorgesehen ist, und es
ist auf seiner äußeren Oberfläche mit
einem wärmeisolierenden
Material 34 bedeckt, ähnlich
wie bei einem herkömmlichen
Beispiel.
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Das
gerade Rohr bedeutet hier nicht, daß für das Rohr keine gebogene Position
vorliegt, sondern daß seine
innere Oberfläche
nirgendwo auf seinem Weg einen konvexkonkaven Abschnitt aufweist.
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Der
Wäscher 32 an
einem Ende des Auslaßwegs 40 kann
auch als Schalldämpfer
verwendet werden.
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Was
die auf diese Weise aufgebaute Trockenvakuumpumpe A1 anbetrifft,
wenn ein von dem Einlaß 6 gepumptes
Prozeßgas
in der durch die Schraubenrotoren 15 gebildeten Schließkammer
gehalten wird und sich dem Auslaß 7 nähert, wird
das Prozeßgas
mit von dem Stickstoffzufuhrrohr 37 eingeleitetem Stickstoffgas gemischt,
und seine Wärmekapazität steigt.
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Da
der Schraubenrotor 15 mehrere Gänge aufweist, steht die Schließkammer
in der Nähe
des Auslasses 7 nicht mit dem Einlaß 6 in Verbindung,
weshalb das gemischte Gas mit einem erhöhten Druck niemals zu dem Einlaß 6 zurückströmt.
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Das
von dem Auslaß 7 zu
dem Auslaßweg 40 beförderte gemischte
Gas weist eine höhere
Wärmekapazität als das
Prozeßgas
vor dem Mischen auf, und der Auslaßweg 40 ist ein gerades
Rohr mit keinem konvex-konkaven Abschnitt an seiner inneren Oberfläche, was
dazu führt,
daß die
Fläche
der Wärmeübertragung im
Vergleich zu einem herkömmlichen
Rohr verringert ist. Deshalb verliert das gemischte Gas nicht so
viel von seiner Temperatur in dem Auslaßweg 40 und wird aus
dem Wäscher 32 mit
einer Temperatur ausgetragen, die höher ist als eine Sublimationstemperatur
von Produkten in dem Prozeßgas.
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Folglich
wird verhindert, daß in
dem Auslaßweg 40 eine
Verfestigung und Ablagerung der Produkte auftritt, ohne daß eine Heizeinrichtung
verwendet wird, ein ernsthafter Zwischenfall, daß nämlich der Motor während des
Betriebs ausschaltet, wird verhindert, und ein Arbeiter wird davon
erlöst,
den Auslaßweg 40 in häufigen Intervallen
zeitraubend auseinanderzunehmen und zu reinigen.
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Mit
dem oben beschriebenen Aufbau weist die Trockenvakuumpumpe gemäß der vorliegenden
Erfindung die folgenden Effekte und Vorteile auf:
- (1)
Eine herkömmliche
Trockenvakuumpumpe, die in einem Hartprozeß verwendet wird, weist dahingehend ein
Problem auf, daß ein
schwerwiegender Zwischenfall, daß nämlich der Motor während des
Betriebs ausschaltet, auftritt. Wohingegen, was die Trockenvakuumpumpe
gemäß der vorliegenden
Erfindung anbetrifft, verhindert werden kann, daß die Produkte sich in dem
Auslaßweg
verfestigen und ablagern, indem Stickstoffgas zugeführt wird,
ohne daß irgendeine
Heizeinrichtung verwendet wird, was dazu führt, daß das obige Problem gelöst ist.
Da
keine Heizeinrichtung verwendet wird, erfolgt der Betrieb der Trockenvakuumpumpe
ohne ein Brandrisiko, und es wird dadurch auch eine Energieeinsparung
erzielt.
- (2) Da ein Schalldämpfer,
der in dem Auslaßweg
angeordnet ist, entfernt ist und ein Wäscher und dergleichen auch
als Schalldämpfer
verwendet werden, wird verhindert, daß das Prozeßgas im Auslaßweg kondensiert
und sich ablagert, das Problem eines zeitraubenden Auseinandernehmens
und Reinigens des Auslaßwegs
ist gelöst,
und die Kosten der Trockenvakuumpumpe sind beträchtlich reduziert.