DE19882454B4 - Tragsäule für eine Fahrzeugkarosserie - Google Patents
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Abstract
Tragsäüle für eine Fahrzeugkarosserie,
die zwei Holme (12, 20) aus Stahlblech umfasst, die miteinander
verbunden sind, wobei ein erster (20) der Holme (12, 20) der Außenseite
der Karosserie und der zweite (12) dem Innenraum der Karosserie
benachbart ist, und zumindest einer der Holme (12, 20) ein Hutprofil
aufweist, dessen Flansche (13, 14) mit dem anderen Holm gekoppelt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Holm (12) das Hutprofil
aufweist und die beiden Holme (12, 20) eine solche Form haben, dass
die Flansche (13, 14) des zweiten Holms (12) im äußeren Drittel der sich quer
zur Fahrzeugkarosserie erstreckenden Dicke der Tragsäule angeordnet sind.
Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Tragsäule nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine Tragsäule dieser Art ist in der
beschrieben.FR 0 756 286 A - Die Anforderungen bezüglich der Seitenaufprall-Energieabsorption steigen ständig an, und die Tragsäulen sind für diese Energieabsorption wichtig. Im gleichen Zeitpunkt, wie die Anforderungen in Bezug auf die Aufprallenergieabsorption ansteigen, steigen auch die Anforderungen bezüglich der Gewichtsreduzierung an.
- Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Energieabsorptions-Tragsäule bereitzustellen, die sowohl weniger kostenträchtig als auch leichter bezüglich des Gewichts als herkömmliche Tragsäulen mit entsprechenden Energieabsorptionseigenschaften ist.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der zweite von zwei, die Tragsäule bildenden Holmen, der dem Innenraum der Fahrzeugkarosserie benachbart ist, ein Hutprofil hat, wobei seine Flansche im äußeren Drittel der Dicke der Tragsäule und vorzugsweise am äußersten Teil der Tragsäule angeordnet sind. Dieser Holm wird dann das Hauptenergie-Absorptionsteil der Tragsäule sein und wird einen Hauptteil des Raums nutzen, der für die Tragsäule verfügbar ist.
- Insbesondere dann, wenn die Tragsäule eine B-Tragsäule ist, ist es vorteilhaft, dass der erste Holm, der die Tragsäule ebenfalls bildet, sich in das Hutprofil des zweiten Holms erstreckt. Dann können die Scharniere für die hintere Tür in diesen anderen Holm verschoben und innerhalb des Holms angeordnet werden. Dann kann der vordere Rand der hinteren Tür sich in den Teil des ersten Holms verschwenken, der im Hutprofil des zweiten Holms angeordnet ist. Dann nutzt der erste Holm schließlich den verfügbaren Raum.
- Da die Öffnung des Hutprofils des zweiten Holms, die dem Innenraum der Fahrzeugkarosserie benachbart ist, nach außen gerichtet ist, kann sie als ein Stück mit einem Querholm in der Form eines Hutprofils oder mit einem ersten Teil eines solchen Querholms ausgebildet sein, der sich dann erstrecken kann, wobei das andere Teil des Querholms damit verbunden ist, beispielsweise angeschweißt ist.
- Dann kann der Querholm so angeordnet sein, damit er sich auf einem Zentraltunnel des Fahrzeugbodens abstützt oder daran befestigt ist, so dass zugeführte Kräfte zu diesem Zentraltunnel übertragen werden können.
- Die Erfindung wird mit Hilfe der beigefügten Zeichnungen beschrieben, die ein Beispiel der Erfindung zeigen.
-
1 ist eine offene perspektivische Ansicht der Tragsäule, die eine B-Tragsäule bildet, und sie zeigt außerdem den oberen und unteren Querholm, die mit der Tragsäule verbunden sind. -
2 ist ein horizontaler Querschnitt der Tragsäule, und sie zeigt die komplette Tragsäule und außerdem Teile einer vorderen Tür und einer hinteren Tür. -
3 ist eine perspektivische Ansicht, die ein Detail der Tragsäule zeigt. - Die gezeigte B-Tragsäule eines Fahrzeugs in der Form eines Personenautos umfasst einen zweiten Hufprofil-Holm
12 , der ein tiefes Hutprofil hat, und einen ersten Hutprofil-Holm20 , der ein niedrigeres Profil hat. - Der tiefe und erste Holm
12 besitzt zwei seitliche Flansche13 ,14 mit abgebogenen Rändern15 ,16 , und der niedrige und zweite Holm20 besitzt zwei seitliche Flansche21 ,22 . Die Holme12 ,20 liegen in der gleichen Richtung, wobei der Holm20 im Wesentlichen innerhalb des Holms12 angeordnet ist. Die Holme12 ,20 , d. h., die Flansche13 ,14 und21 ,22 sind paarweise miteinander durch Punktschweißen verbunden. In2 ist außerdem die vordere Tür25 und die hintere Tür26 des Wagens gezeigt. Das Scharnier30 der hinteren Tür26 besitzt ein Teil31 , welches am Holm20 befestigt ist. Im Bereich des Teils31 ist der Holm20 an seiner Rückseite durch eine Platte28 verstärkt, die am Holm20 Punkt-angeschweißt ist.3 zeigt eine modifizierte Verstärkungsplatte28 . Der Holm20 besitzt eine Verjüngung29 , die so tief ist wie die Dicke der Platte28 , und die Platte28 folgt auf das Profil des Holms12 unter den Flanschen21 ,22 des Holms12 . - Der Holm
20 ist somit der Außenseite der Fahrzeugkarosserie benachbart, während der Holm12 dem Innenraum der Fahrzeugkarosserie benachbart ist, wobei die konkaven Seiten beider Holme12 ,20 nach außen gerichtet sind. Wie in2 durch einen gestrichelten Kreis gezeigt ist wird der hintere Rand27 der hinteren Tür26 sich in den Profilhohlraum des Holms20 verschwenken, wenn die Tür geöffnet wird, was bedeutet, dass der Abstand zwischen den seitlichen Flanschen13 ,14 des ersten Holms12 und den Außenverkleidungen der Tür26 – verglichen zu den herkömmlichen B-Tragsäulen – reduziert werden kann. Der Holm12 kann somit ein tieferes Profil aufweisen und den verfügbaren Raum effektiver nutzen, wodurch die Tragsäule wirksamer gemacht wird. Dies ist eine bevorzugte und äußerst wirksame Ausbildung, wobei jedoch alternativ dazu der äußere Holm20 eine flache Platte sein kann oder sogar ein Hutprofil sein kann mit einer Krone, die nach außen gerichtet ist. Bei der letzteren Ausbildung sollten die Flansche zumindest im äußeren Drittel oder im äußeren Viertel der Dicke der Tragsäule sein, wodurch anderenfalls die Wirksamkeit der Energieabsorption reduziert werden wird. - In
1 ist der erste Holm12 gezeigt, jedoch nicht der zweite Holm20 . Der Holm12 besitzt einen Querschnitt, der variiert, und er ist breiter und hat eine niedrigere Höhe an der Türschwelle als in seinem Mittelbereich. Der erste Holm12 ist passend ausgebildet und durch ein Druckhärtverfahren ausgehärtet (heißgepresst und in einem Verfahren in gekühlten Werkzeugen ausgehärtet), und er kann einstückig mit dem unteren Querholm35 gebildet sein, der an dem Fahrzeugboden in geeigneter Weise durch Punktschweißen zu befestigen ist. Und sich gegen einen Zentraltunnel36 im Fahrzeugboden abstützen kann, so dass Kräfte von einem Seitenaufprall zum Zentraltunnel36 übertragen werden. In geeigneter Weise sollte ein kurzes Stück des oberen Querholms35 in der Nähe der Tragsäule weicher sein als die anderen Teile des Querholms35 und des Holms12 , so dass diese eine Verformungszone bilden. Dieses kann beispielsweise weicher sein, wenn dieses ungehärtet oder weichgeglüht ist. Der untere Querholm35 kann beispielsweise bei37 oder38 mit einem Abschnitt des Querholms verbunden sein, der dem Holm12 benachbart ist, und als einstückiger Abschnitt damit ausgebildet sein kann. In der gleichen Weise kann ein kurzes Stück eines oberen Dach-Querholms40 als einstückiger Abschnitt des Holms12 ausgebildet sein und sich davon erstrecken. Der gesamte Dach-Querholm40 kann alternativ separat ausgebildet sein und am oberen Teil des Holms12 bei41 in geeigneter Weise durch Punktschweißen befestigt sein. - Das Druckaushärtungsverfahren ist nicht beschrieben, sonder es wird Bezug genommen auf die Druckschrift
GB 1 490 535
Claims (8)
- Tragsäüle für eine Fahrzeugkarosserie, die zwei Holme (
12 ,20 ) aus Stahlblech umfasst, die miteinander verbunden sind, wobei ein erster (20 ) der Holme (12 ,20 ) der Außenseite der Karosserie und der zweite (12 ) dem Innenraum der Karosserie benachbart ist, und zumindest einer der Holme (12 ,20 ) ein Hutprofil aufweist, dessen Flansche (13 ,14 ) mit dem anderen Holm gekoppelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Holm (12 ) das Hutprofil aufweist und die beiden Holme (12 ,20 ) eine solche Form haben, dass die Flansche (13 ,14 ) des zweiten Holms (12 ) im äußeren Drittel der sich quer zur Fahrzeugkarosserie erstreckenden Dicke der Tragsäule angeordnet sind. - Tragsäule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (
13 ,14 ) an der Tragsäule außen angeordnet sind. - Tragsäule nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Holm (
20 ) sich in den zweiten Holm (12 ) erstreckt. - Tragsäule nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Holm (
20 ) ein Hutprofil aufweist. - Tragsäule nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragsäule eine B-Tragsäule ist, und dass die Scharniere (
30 ) für die hintere Tür (26 ) am ersten Holm (20 ) befestigt sind. - Tragsäule nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Holm (
12 ) in einem Stück mit einem Querholm (35 ) oder einem Teil eines Verbindungs-Querholms (35 ) gebildet ist. - Tragsäule nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Querholm (
35 ) sich gegen einen Zentraltunnel (36 ) im Karosserieboden abstützt. - Tragsäule nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Holm (
12 ) und der Querholm (35 ) aus härtbaren Stahl bestehen und ein Teil des Querholms (35 ) in der Nähe des zweiten Holms (12 ) nicht ausgehärtet oder weich oder getempert ist, so dass er eine Verformungszone bildet.
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20120103 |