DE19880534C2 - Verfahren zum Reinigen von Edelmetall - Google Patents
Verfahren zum Reinigen von EdelmetallInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von Edelmetall für die
Wiedergewinnung von gereinigtem Silber und bevorzugt Gold durch effektive
Behandlung von rohem Silber, das aus Elektrolyseschlamm oder durch Trockenreinigung
von Kupfer oder Blei erhalten wird.
Elektrolyseschlamm von Kupfer oder Blei enthält große Mengen Silber und Gold, die
üblicherweise isoliert wurden. In einem bekannten Elektroreinigungsverfahren wird die
elektrolytische Zersetzung von Silber unter Verwendung von rohem Silber durchgeführt,
das aus Elektrolyseschlamm oder durch Trocken-Reinigung von Kupfer oder Blei als
Anode zur Sammlung von gereinigtem Silber erhalten wurde, während der bei der
elektrolytischen Zersetzung von Silber gebildete Anodenschlamm mit Salpetersäure zur
Entfernung von Verunreinigungen gelöst wird und das zurückbleibende Gold, das nicht
gelöst wird, als Anode gegossen wird zur Herstellung von gereinigtem Gold durch
elektrolytische Zersetzung von Gold.
In einer weiteren bekannten Methode wird der Elektrolyseschlamm aus Kupfer oder Blei
mit Salzsäure ausgelaugt, die ein Oxidationsmittel enthält, und gasförmiges SO2 mit in
die Auslaugungslösung zur reduktiven Ausfällung von Gold eingeleitet. Da das reduktive
Verfahren 80% des Goldes in der Lösung reduzieren kann, wird das restliche
unreduzierte Gold in den ersten Schrift zur Re-Reduktionsbehandlung recycliert.
Ein Nassreinigungsverfahren zur Isolierung von Gold und Silber mit hoher Effizienz ist aus
der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 46-4775 bekannt, bei dem Kupfer-
Elektrolyseschlamm einer komplizierten Lösungsoperation bei hoher Temperatur
unterzogen wird. Beispielsweise wird der Kupferschlamm mit Schwefelsäure in einem
Autoklaven unter Anwendung von Druck ausgelaugt, der Auslaugungsrückstand wird zur
Wiedergewinnung von Gold in der Lösung durch Lösungsmittelauslaugen chloriert,
während der Rückstand nach der Chlorierung mit Ammoniak zum Lösen von Silber als
Ammoniumkomplex ausgelaugt wird, der mit Glucose oder ähnlichem zur Bildung von
rohem Silber reduziert wird.
Der oben erwähnte Elektroreinigungsprozess hat die folgenden Probleme, d. h. (1) die für
die Goldreinigung erforderliche Zeit ist wegen der Goldelektrolyse nach der
Silberelektrolyse verlängert, resultierend in geringer Goldproduktivität; und (2) das
Anodengussverfahren für die Elektrolyse erfordert eine Menge Zeit und wird nur unter
Schwierigkeiten automatisiert, resultierend in schlechter Ausführbarkeit und Produktivität.
Das Verfahren zur Reduktion von Silber in der Auslaugungslösung mit gasförmigem SO2
hat die folgenden Probleme, d. h. (1) da die Auslaugungslösung große Mengen Platin
und Palladium enthält, muss die Reduktionsrate von Gold auf ungefähr 80%
unterdrückt werden, um die Qualität aufrecht zu erhalten, und daher muss 20% des
Rückstands einer Wiederbehandlung unterzogen werden, resultierend in niedriger
Behandlungseffizienz; und (2) es ist schwierig, gasförmiges SO2 zu kontrollieren, und die
Qualität des Golds nimmt signifikant ab, falls die Bedingungen sich ändern.
Das übliche Verfahren zur Herstellung von reduziertem Silber durch Ammoniak-
Auslaugen hat die folgenden Probleme, d. h. (1) da große Mengen Verunreinigungen
wie Blei im Schlamm enthalten sind, ist die Entfernungsbehandlung für solche
Verunreinigungen deutlich teuer; (2) Kupfer und Blei enthalten große Mengen von
Verunreinigungen ohne Rücksicht auf die komplizierte Reihe von Stufen vom
Ammonium-Auslaugen bis zur Reduktion.
Als Lösung dieser Probleme in den üblichen Verfahren ist es eine Aufgabe der
vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Reinigung von Edelmetallen bereitzustellen,
das zur leichten Reinigung von rohem Silber durch einen relativ einfachen
Behandlungsprozess und zur Verkürzung der Reinigungszeit durch gleichzeitige
Silberreinigungs- und Goldisolierungsstufen fähig ist.
Die vorliegende Erfindung löst die Probleme der üblichen Verfahren durch Verwendung
von Anoden durch Elektroreinigung von Silber aus einer Auslaugungslösung als
elektrolytische Lösung, in der rohes Silber in Salpetersäure gelöst ist an Stelle der
elektrolytischen Reinigung unter Verwendung einer Anode, die durch Gießen von Silber
gebildet wird. Ein Verfahren zur Reinigung der Auslaugungslösung und ein
Behandlungsschritt nach der elektrolytischen Zersetzung werden zur effizienten
Entfernung von Verunreinigungen verbessert. Darüber hinaus wird zusätzlich zum
Behandlungssystem für die Elektrogewinnung ein Behandlungssystem zur Isolierung von
Gold durch chlorierendes Lösen des Rückstands des Salpetersäureauslaugens
bereitgestellt, um Gold in kürzerer Zeit zu isolieren.
Dementsprechend betrifft die vorliegende Erfindung (1) ein Verfahren zur Reinigung von
Edelmetallen, umfassend die nachfolgenden Schritte in der Reihenfolge:
- 1. einen Auslaugungsschritt zum Lösen von rohem Silber, enthaltend Silber, Verbindungen von metallischen Verunreinigungen einschließlich Platinelementen wobei die Platinelemente Platin und Palladium umfassen, und gegebenenfalls Gold, in Salpetersäure zur Bildung einer Silbernitrat enthaltenden Lösung,
- 2. Zugabe eines Oxidationsmittels zu der Lösung um die Verbindungen der Platinelemente aus der Lösung zu fällen, wobei Kaliumpermanganat als Oxidationsmittel zur Ausfällung von Platinelementen in einer molaren Menge entsprechend der 6-bis 24-fachen Menge derjenigen von Platin, einer molaren Menge entsprechend der 4- bis 16-fachen Menge derjenigen von Palladium, oder einer molaren Menge entsprechend der Summe dieser molaren Mengen von enthaltenem Platin und Palladium verwendet wird, und Abfiltrierung des Niederschlags aus der Lösung,
- 3. Zugabe von Kalk zu der Lösung, um weitere metallische Verunreinigungen zu fällen und anschließende Entfernung des Niederschlags aus der Lösung,
- 4. elektrolytische Zersetzung der Lösung, um Silber aus der Lösung zu fällen und anschließende Entfernung des Niederschlags aus der Lösung, (5) Zugabe von Schwefelsäure zu der Lösung, um Calcium in der Lösung als Gips auszufällen und anschließende Entfernung des Gipses aus der Lösung, und
- 5. Recyclieren der Lösung aus Schrift (1) und Rückführung der Lösung zu Schrift (1).
In der erfindungsgemäßen Reinigungsmethode wird demnach ein Oxidationsmittel im
Auslaugungsschritt (primäres Auslaugen) zu der Auslaugungslösung des rohen Silbers
zum Ausfällen von Platinelementen in der Lösung gegeben, und das Filtrat wird nach
Fest-Flüssig-Trennung in den Reinigungsschrift eingespeist. Kaliumpermanganat wird als
Oxidationsmittel zur Ausfällung von Platinelementen in einer molaren Menge
entsprechend dem 6- bis 24-fachen derjenigen von Platin in der Auslaugungslösung
verwendet, einer molaren Menge, die dem 6- bis 16-fachen derjenigen von Palladium
entspricht, oder einer molaren Menge, die der Summe dieser molaren Mengen des
enthaltenen Platins und Palladiums entspricht. Beim Auslaugen von rohem Silber wird
Kaliumpermanganat zum Ausfällen der Platinelemente zu der primären
Auslaugungslösung gegeben. Da die Platinelemente von der primären
Auslaugungslösung abgetrennt werden, kann die Last im Reinigungsschrift bei der
elektrolytischen Silberzersetzung reduziert werden.
In der erfindungsgemäßen Reinigungsmethode wird gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform eine Eisenverbindung im Reinigungsschritt in die Salpetersäure-
Auslaugungslösung (primäre Auslaugungslösung) gegeben, um Tellur und/oder Wismut
mit Eisenhydroxid in der Lösung mit einem pH von weniger als 3 bis 4 auszufällen und
dann Kupfer in der Lösung mit einem pH von 4 bis 5 durch Ausfällen als Kupferhydroxid
abzutrennen. Zwei Schritte der pH-Einstellung entfernen metallische Verunreinigungen in
der Lösung, und daher wird hochreines Silber durch Ausfällung isoliert.
Die erfindungsgemäße Reinigungsmethode schließt ein Isolierungssystem für Gold
zusätzlich zum Reinigungssystem für das rohe Silber ein. Dementsprechend betrifft die
vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Reinigung von Edelmetallen, welches eine
Silberbehandlungsstufe zur Elektrogewinnung von Silber durch eine der oben erwähnten
Methoden und eine Goldisolierungsstufe zur Isolierung von Gold nach Lösen durch
Chlorieren (sekundäres Auslaugen) des Rückstands des primären Auslaugens (Rückstand
der Salpetersäurelösung) des rohen Silbers umfasst. Da das Goldbehandlungssystem
zusätzlich zum Reinigungssystem für das rohe Silber bereitgestellt wird, ist die
Reinigungszeit für Gold signifikant verkürzt, resultierend in einer signifikanten
Verminderung der Reinigungskosten.
In der Goldisolierungsstufe in der erfindungsgemäßen Reinigungsmethode wird
beispielsweise Gold aus der sekundären Auslaugungslösung durch Lösungsmittel-
Auslaugen isoliert. Es ist dabei bevorzugt im Goldisolierungsschritt der Rückstand des
primären Auslaugens des rohen Silbers durch Chlorieren in Gegenwart von Oxalsäure
mit einer Säurekonzentration von 0,1 N bis 1 N zur Abtrennung von Platinelementen
durch Auslaugen (sekundäres Auslaugen) zu lösen, während der Rückstand des
sekundären Auslaugens durch Chlorieren zum Auslaugen von Gold (tertiäres Auslaugen)
gelöst wird und dann ein Reduktionsmittel zur reduktiven Ausfällung von Gold
zugegeben wird. Es ist weiter bevorzugt, in der Goldisolierungsstufe das sekundäre
Auslaugen unter Verwendung von Oxalsäure und Salzsäure durchzuführen, die
Natriumchlorid enthält, und das tertiäre Auslaugen wird unter Verwendung von
Wasserstoff peroxid mit Salzsäure, gasförmigem Chlor mit Salzsäure oder hypochloriger
Säure durchgeführt, und dann wird Oxalsäure zur reduktiven Ausfällung von Gold zu der
tertiären Auslaugungslösung gegeben. In jeder Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Reinigungsmethode kann rohes Silber verwendet werden, das aus
Schlamm der elektrolytischen Kupferzersetzung oder der elektrolytischen Bleizersetzung
oder durch Trockenreinigung erhalten wird.
Fig. 1 ist ein Flussdiagramm, das den Ablauf einer Reinigungsmethode in
Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung illustriert, und Fig. 2 ist ein
Flussdiagramm, das die Schritte der reduktiven Ausfällung in den
Goldgewinnungsschritten in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung illustriert.
Die vorliegende Erfindung wird nun im Detail unter Bezug auf die Ausführungsformen
beschrieben. Wie in den Zeichnungen gezeigt, schließt das erfindungsgemäße
Reinigungsverfahren ein Behandlungssystem zum Reinigen von rohem Silber durch
elektrolytische Zersetzung und ein Reinigungssystem für die Isolierung von Gold parallel
dazu ein. Jedes Behandlungssystem wird im folgenden beschrieben.
Die erfindungsgemäße Reinigungsmethode weist ein elektrolysierendes
Reinigungssystem für rohes Silber auf, welches einen Auslaugungsschritt (primäres
Auslaugen) zum Lösen von rohem Silber mit Salpetersäure, einen Reinigungsschritt zur
Entfernung von metallischen Verunreinigungen in der Auslaugungslösung durch
Ausfällung, einen elektrolytischen Zersetzungsschrift zur Elektrolyse der gereinigten Lösung
zum Isolieren von Silber durch Ausfällen und einen Schrift zum Recyclen der Lösung in
den Auslaugungsschritt nach der elektrolytischen Zersetzung umfasst.
Verwendbares rohes Silber wird aus dem Schlamm der elektrolytischen Zersetzung von
Kupfer oder Blei oder durch Trockenreinigung gewonnen. Die Stufe zur Produktion des
rohen Silbers ist nicht beschränkt. Beispielsweise wird der Schlamm der elektrolytischen
Kupfer- oder Bleizersetzung mit Schwefelsäure unter Druck ausgelaugt, der durch
Chlorieren der Auslaugungslösung gebildete Rückstand wird mit Ammoniak ausgelaugt,
und der Silber-Ammonium-Komplex in der Lösung wird zur Bildung von rohem Silber
reduziert.
Im Auslaugungsschritt wird Salpetersäure zum Lösen von rohem Silber verwendet. Das
rohe Silber wird zu Granulat mit einer Partikelgröße von etwa 5 mm geformt, so daß es
sich leicht in Salpetersäure unter Bildung von Silbernitrat löst. Die Konzentration von
Salpetersäure kann ungefähr 1 N sein. Silber löst sich leicht in Salpetersäure, und die
Lösung kann nach Reinigung als elektrolytische Zersetzungslösung verwendet werden.
Das granulierte rohe Silber ermöglicht den automatisierten Transport und erfordert
keinen Gussschritt für rohes Silber zur Bildung einer Anode; daher kann der gesamte
elektrolytische Zersetzungsprozess, der Entfernung des elektrolytischen Schlamms
einschließt, automatisiert werden.
Wenn der Salpetersäure-Auslaugungsschritt bei einer Temperatur von 60 bis 80°C
durchgeführt wird, kann Silber in kurzer Zeit im wesentlichen vollständig gelöst werden,
beispielsweise in etwa 2 Stunden bei einer ausreichenden Menge Salpetersäure mit
dem rohen Silber. Die Salpetersäure-Auslaugungslösung wird in den Reinigungsschritt
gegeben.
Im Salpetersäure-Auslaugungsschritt (primäres Auslaugen) wird Kaliumpermanganat zu
der Auslaugungslösung gegeben und es wird eine Fest-Flüssig-Trennung durchgeführt,
so daß eine keine Platinelemente enthaltende primäre Auslaugungslösung erhalten
wird. Die meisten Anteile der Platinelemente, wie Platin und Palladium, die in der
Salpetersäure-Auslaugungslösung enthalten sind, bilden Nitrit-Komplexionen. Bei ihrer
Oxidation mit Kaliumpermanganat fallen Platin und Palladium als Hydroxide aus. Wenn
ein allgemeines Oxidationsmittel wie Wasserstoff peroxid an Stelle von
Kaliumpermanganat verwendet wird, können die Platinelemente auf Grund nicht
ausreichender Ausfällung nicht zufriedenstellend entfernt werden.
Kaliumpermanganat kann in einer Menge zugegeben werden, die ausreicht für die
Oxidation von Nitritkomplexion zu Nitrationen. Insbesondere ist die Menge das 1- bis 4-
fache in Mol einer Menge, die für die Oxidation notwendig ist. Da Nitritkomplexionen
[Pt(NO2)6]2- und [Pd(NO2)4]2- von Platin und Palladium jeweils mit 6 Nitrationen und 4
Nitrationen koordiniert sind, ist Kaliumpermanganat in mindestens einer Menge, die
dem 6-fachen in Mol von Platin und dem 4-fachen in Mol von Palladium entspricht, für
die Oxidation dieser Ionen erforderlich. Eingesetzt wird Kaliumpermanganat in der 1- bis
4-fachen Menge in Mol dieser Menge, d. h. der 6- bis 24-fachen Menge in Mol des
Platingehalts in der Lösung und des 4- bis 16-fachen Gehalts in Mol des
Palladiumgehalts in der Lösung.
Wenn sowohl Platin als auch Palladium enthalten sind, wird es in einer Menge
entsprechend der Gesamtmenge der molaren Bereiche zugegeben. Falls
beispielsweise die Lösung X Mol Platin und Y Mol Palladium enthält, sind jeweils 6X Mol
und 4Y Mol Kaliumpermanganat für die Oxidation von Platin und
Palladiumnitritkomplexionen erforderlich. Daher wird die Gesamtmenge das 1- bis 4-
fache von (6X + 4Y). Falls die Menge an Kaliumpermanganat geringer ist als die oben
genannte Menge, fällt Platin oder Palladium nicht zufriedenstellend aus. Falls die
Menge an Kaliumpermanganat größer ist als die oben genannte Menge, erhöht sich
die Konzentration von Platin- oder Permanganationen und die Kaliumkonzentration in
nicht wünschenswerter Weise in der Lösung.
Der pH der Salpetersäure-Auslaugungslösung wird auf 1 oder mehr eingestellt, bevor
Kaliumpermanganat zugegeben wird. Durch Einstellung des pH der Salpetersäure-
Auslaugungslösung auf 1 oder mehr wird der Nitritkomplex zersetzt, so dass Ausfällung
des freien Platins oder Palladiums als Verbindung verursacht wird. Der pH ist bevorzugt 2
oder mehr und noch bevorzugter 2,5 oder mehr; ein pH von mehr als 5 ist jedoch nicht
wünschenswert, da Silber in der Lösung in Silberoxid umgewandelt wird. Die Temperatur
der Lösung ist bevorzugt 8000 oder höher. Die Temperatur der Lösung während des
Salpetersäure-Auslaugens ohne Zugabe von Kaliumpermanganat liegt im Bereich von
60°C bis 80°C, wie oben beschrieben; es ist jedoch bevorzugt, die Temperatur der
Lösung auf 80°C oder mehr einzustellen, wenn gleichzeitig Platinelemente durch
Zugabe von Kaliumpermanganat während der Salpetersäure-Auslaugung abgetrennt
werden. Wenn die Salpetersäure-Auslaugungslösung Platin enthält, verursacht eine
Temperatur der Lösung von 60°C oder weniger keine Ausfällung von Platin.
Im Reinigungsschrift wird Kalk (gebrannter Kalk und gelöschter Kalk) zugegeben, bevor
die Auslaugungslösung neutralisiert wird, so dass ein pH-Wert erreicht wird, bei dem
metallische Verunreinigungen in der Lösung durch Ausfällung entfernt werden. Falls die
Salpetersäure-Auslaugungslösung (Silbernitratlösung) Ionen von metallischen
Verunreinigungen enthält wie Selen, Tellur, Wismut und Kupfer, wird die pH-Einstellung in
zwei Schritten durchgeführt, und Eisen wird zur Co-Ausfällung zugegeben, um diese
Verunreinigungen wirksam zu entfernen. Insbesondere wird Kalk bis zu einem pH-Wert
von 3 bis 4 und bevorzugt in der Nähe von 3,5 zur Neutralisierung der Salpetersäure-
Auslaugungslösung zugegeben, während Eisensulfat zugegeben wird, so dass Seien,
Tellur und Wismut in der Lösung in Hydroxide umgewandelt werden und gemeinsam mit
Eisenhydroxid ausfallen. Kalk wird weiter zugegeben zur Einstellung des pH-Werts der
Auslaugungslösung auf 4 bis 6 und bevorzugt ungefähr 4 bis 5, um Kupfer in der Lösung
als Hydroxid auszufällen. Selen, Tellur und Wismut fallen bei einem pH-Wert in der Nähe
von 3,5 aus, während Kupfer nicht ausfällt. So wird der pH durch Zugabe des Kalks zur
Ausfällung von Kupfer erhöht. Die Niederschläge werden aus der Lösung durch Fest-
Flüssig-Trennung entfernt.
Der pH der Salpetersäure-Lösung nach Entfernung der Verunreinigungen durch den
Reinigungsschrift wird eingestellt, und die Lösung wird einer elektrolytischen Zersetzung
zur Ausfällung von Silber aus der Lösung unterzogen. Ein geeigneter pH der
elektrolytischen Lösung liegt im Bereich von 0,8 bis 1,5. Durch elektrolytische Zersetzung
ausgefälltes metallisches Silber lagert sich am Boden des Gefäßes ab. Falls die
Säurekonzentration mit der Silberausfällung ansteigt, wird das ausgefallene Silber wieder
gelöst; daher ist es bevorzugt, dass gelöschter Kalk zur Einstellung des pH der
Salpetersäure-Lösung auf den obigen Bereich zugegeben wird. Beispiele für bevorzugte
Kathodenmaterialien schließen eine Folie aus rostfreiem Stahl ein, und Beispiele für das
bevorzugte Anodenmaterial schließen eine reine Titanplatte und eine mit
Rutheniumoxid beschichtete Titanplatte ein. Es ist im allgemeinen bevorzugt, dass die
Temperatur der elektrolytischen Zersetzungslösung von 37 bis 42°C reicht, und dass die
Stromdichte ungefähr 400 k/m2 ist. Durch elektrolytische Zersetzung wird rohes Silber mit
einer Reinheit von 90 bis 92% bis zu einer Reinheit von 99,99% gereinigt.
Im Recyclierungsschritt wird Schwefelsäure nach der elektrolytischen Zersetzung zur
Einstellung der Flüssigkeitseigenschaften zu der Lösung gegeben. D. h., Schwefelsäure
wird nach elektrolytischer Zersetzung zu der Lösung gegeben, um Calcium in der
Lösung als Gips auszufällen, so dass Salpetersäure wiedergewonnen wird, sowie zur
Ausfällung von Blei als Bleisulfat gemeinsam mit dem Gips. Nach Entfernen der
elektrolytischen Zersetzungslösung durch Filtration wird die Salpetersäurelösung in den
Auslaugungsschritt recycliert. Da Salpetersäure auf diese Weise wiedergewonnen und
recycliert wird, wird sie effektiv im Auslaugungsschritt genutzt. Darüber hinaus wird Blei
aus der Lösung entfernt, und daher wird eine extrem kleine Menge an Blei in der Lösung
akkumuliert, die wiederholt recycliert wird. In der recyclierten Salpetersäure-Lösung
enthaltene Sulfationen reagieren mit Blei, das als Verunreinigung im rohen Silber
enthalten ist und bilden Bleisulfat, das als Niederschlag während der Salpetersäure-
Auslaugung entfernt wird.
Das erfindungsgemäße Reinigungsverfahren schließt ein Extraktionssystem für Gold
genauso wie das oben erwähnte Reinigungssystem für Silber ein. D. h., Silber wird durch
den elektrolytischen Zersetzungsschrift isoliert, während der in der Salpetersäurelösung
gebildete Rückstand (primäres Auslaugen) des rohen Silbers durch Chlorierung gelöst
(sekundäres Auslaugen) und dann Gold isoliert wird.
Im Isolierungsschritt von Gold wird (A) Gold selektiv aus der sekundären
Auslaugungslösung durch Lösungsmittelextraktion isoliert, oder (B) Gold wird reduktiv aus
einer tertiären Auslaugungslösung nach Abtrennung von Platinelementen durch die
sekundäre Auslaugung ausgefällt.
Der während der Salpetersäurelösung (primäres Auslaugen) des rohen Silbers gebildete
Rückstand wird in Gegenwart von Chlor oder Wasserstoff peroxid oder mit hypochloriger
Säure gelöst. Die Chlorierung unter Verwendung von Chlor und Wasserstoffperoxid
unterstützt das Lösen des Rückstands des primären Auslaugens. Eine geeignete
Reaktionstemperatur liegt im Bereich von 60°C bis 75°C, und eine geeignete
Säurekonzentration in der Lösung liegt im Bereich von 2 N bis 3 N. Bei Verwendung von
Wasserstoffperoxid mit Salzsäure ist es wünschenswert, dass Salzsäure in einer Menge
verwendet wird, die für die Umwandlung von Gold in der Lösung in Goldchlorid (AuCl4 -)
und zur Einstellung der Säurekonzentration in der Lösung bei 2 N bis 3 N notwendig ist,
und Wasserstoffperoxid in einer Menge, die der 1,2-fachen Menge entspricht, die für die
Oxidation von Gold erforderlich ist.
Ein Lösungsmittel zur Extraktion von Gold wird zu dem Salzsäure-Elut gegeben, das durch
Chlorierung ausgelaugt wurde, zur Extraktion von Gold. Dibutylcarbitol oder ähnliches
kann als Lösung zur Extraktion von Gold verwendet werden. Bei den
Extraktionsbedingungen ist es bevorzugt, dass die Säurekonzentration in der Lösung bei
1 N bis 3 N kontrolliert wird und dass das Volumenverhältnis des Extraktionslösungsmittels
zum Elut 0,5 bis 1 ist.
Nach Extraktion von Gold mit dem organischen Lösungsmittel wird Salzsäure zum
Lösungsmittel zur Reinigung der Verunreinigung im Lösungsmittel gegeben, und ein
Reduktionsmittel wird zu dem gelöstes Gold enthaltenden organischen Lösungsmittel
gegeben, um Gold durch selektive Reduktion auszufällen. Ein geeignetes
Reduktionsmittel ist Oxalsäure.
Entsprechend der Lösungsmittelextraktion wird Gold von den metallischen
Verunreinigungen durch Verwendung eines Lösungsmittels mit hoher Selektivität für Gold
abgetrennt, sogar wenn kleine Mengen an Platinelementen und weiteren metallischen
Verunreinigungen in der sekundären Auslaugungslösung enthalten sind. So kann Gold
leicht ohne wiederholte Abtrennung der metallischen Verunreinigungen während des
sekundären Auslaugens isoliert werden.
Gold kann aus der Auslaugungslösung durch reduktive Ausfällung ohne Verwendung
der Lösungsmittelextraktion isoliert werden. Um die Reinheit des ausgefällten Golds in
diesem Fall zu verbessern, ist es bevorzugt, dass ein Schrift zur Abtrennung von
metallischen Verunreinigungen vorgesehen wird, wenn der Rückstand der primären
Auslaugung dem sekundären Auslaugen unterworfen wird, und dass Gold in einer
Auslaugungslösung ausgefällt wird, die durch tertiäres Auslaugen des Rückstands des
sekundären Auslaugens erhalten wird. Fig. 2 zeigt den Isolierungsschritt für Gold durch
reduktive Ausfällung.
Wenn der Rückstand des primären Auslaugens Platinelemente wie Platin und Palladium
als Ergebnis der Oxidationsbehandlung mit Kaliumpermanganat im primären
Auslaugungsschritt enthält, wird der Rückstand des primären Auslaugens durch
Chlorieren in Gegenwart von Oxalsäure gelöst (sekundäres Auslaugen) zur Abtrennung
von Platin und/oder Palladium von Gold, das im Rückstand des Auslaugens enthalten
ist.
Das sekundäre Auslaugen (Chlorierungslösen) wird mit einer Säurekonzentration im
Bereich von 0,1 N bis 1 N in Gegenwart einer kleinen Menge von Oxalsäure
durchgeführt. Eine verwendbare Chlorid-Ionenquelle ist Salzsäure. Falls Chlorid-Ionen
oberhalb des obigen Konzentrationsbereichs erforderlich sind, ist es bevorzugt, dass ein
neutrales Salz wie Natriumchlorid gemeinsam mit Salzsäure zugegeben wird. Bei einer
Säurekonzentration von weniger als 0,1 N werden die Platinelemente nicht ausreichend
ausgelaugt. Andererseits wird bei einer Säurekonzentration von mehr als 1 N eine
beträchtliche Menge an Gold in nicht wünschenswerter Weise gemeinsam mit Platin
und Palladium ausgelaugt, weil der Unterdrückungseffekt der Auslaugung von Gold
durch Oxalsäure nicht ausreicht.
Die Verwendung einer kleinen Menge Oxalsäure dient zur Unterdrückung des
Auslaugens von Gold. Oxalsäure wird in einer Menge zugegeben, die zur kompletten
Reduktion des im Rückstand enthaltenen Golds ausreicht.
Es ist bevorzugt, dass die Reaktionstemperatur des Auslaugungsschritts von 75 bis 90°C
reicht. Der Endpunkt der Reaktion kann dadurch nachgewiesen werden, dass bestätigt
wird, dass das Oxidationspotential der Lösung niedriger wird als das Reduktionspotential
von Gold.
Die Platinelemente wie Platin und Palladium, die im Rückstand enthalten sind, werden
chloriert und in der sekundären Auslaugungslösung gelöst. Da Gold im Rückstand des
Auslaugens verbleibt, kann es von den Platinelementen abgetrennt werden. Platin und
Palladium in der Auslaugungslösung können als Hydroxidniederschläge durch
Neutralisation mit Natriumhydroxid isoliert werden, oder sie können durch
Platin/Palladium-Extraktionsbehandlung mit Ammoniumchlorid oder einem
Lösungsmittel isoliert werden.
Der Rückstand des sekundären Auslaugens wird durch Chlorierung zur Auslaugung von
Gold gelöst (tertiäres Auslaugen). Das Chlorierungslösen kann wie beim sekundären
Auslaugen bei der Lösungsmittelextraktionsbehandlung durchgeführt werden. D. h., sie
wird bevorzugt durch eine Kombination von Wasserstoffperoxid und Salzsäure,
gasförmigem Chlor und Salzsäure oder hypochloriger Säure durchgeführt. Lösen des
Rückstands mit Salzsäure in Gegenwart von Wasserstoff peroxid oder gasförmigem Chlor
beschleunigt das Auslaugen von Gold. Die bevorzugte Reaktionstemperatur ist im
Bereich von 60 bis 80°C, und die bevorzugte Säurekonzentration in der Lösung ist im
Bereich von 2 N bis 11 N. Bei Verwendung von Wasserstoffperoxid mit Salzsäure ist es
bevorzugt, dass Salzsäure in einer Menge zur Oxidation von Gold zu Goldchlorid (AuCl4 -)
und zur Aufrechterhaltung der Säurekonzentration in der Lösung bei 2 N bis 11 N
verwendet wird, und Wasserstoffperoxid in einer Menge, die das 1,2-fache des
Äquivalents zur Oxidation von Gold ist. Der Endpunkt der Reaktion kann dadurch
bestimmt werden, dass bestätigt wird, dass das Oxidationspotential der Lösung höher
wird als das Lösungspotential von Gold.
Ein Alkali wie Natriumhydroxid wird zu der Lösung gegeben, die durch Chlorierungs-
Lösen des Rückstands erhalten wurde (Gold-Auslaugungslösung), die Lösung wird auf
einen pH von ungefähr 1 eingestellt, und ein Reduktionsmittel wird zur Ausfällung von
Gold durch selektive Reduktion zugegeben. Ein pH von weniger als 0,5 verursacht eine
verminderte Reduktionsrate durch Oxalsäure und verursacht daher im wesentlichen eine
verminderte reduktive Umwandlung. Andererseits verursacht ein pH von mehr als 2
Ausfällung von Verunreinigungen und daher unerwünschtes Mischen mit reduziertem
Gold.
Ein bevorzugtes Reduktionsmittel ist Oxalsäure. Der reduktive Ausfällungsschritt kann Gold
mit einer Reinheit von 99,99% bilden. Verwendung eines Reduktionsmittels wie
Natriumsulfit oder Hydrazin, das stärker ist als Oxalsäure, verursacht gleichzeitige
reduktive Ausfällung von metallischen Verunreinigungen wie Platin und Palladium, die
sich leicht in der Lösung lösen, und verursacht daher eine verminderte Reinheit des
Golds.
100 g rohes Silber (Qualitätsniveau: Gold 5%, Silber 92%, Kupfer 2% und Palladium
0,15%) wurde mit 1 Liter 1 N Salpetersäure zur Bildung einer Salpetersäurelösung
ausgelaugt, die 92 g/l Silber, 2 g/l Kupfer und 100 ppm Palladium enthielt. Gelöschter
Kalk wurde zur Einstellung des pH auf 6 zu der Lösung gegeben, so dass Hydroxide von
Kupfer und Palladium ausfielen. Der Niederschlag wurde durch Filtration abgetrennt. Die
Kupfer- und Palladiumkonzentrationen in der Salpetersäurelösung nach Reinigung
waren jeweils 1,5 g/l und 20 ppm.
Salpetersäure wurde zu der Salpetersäure-Auslaugungslösung zum Einstellen des pH auf
1 zugegeben, und die Lösung wurde als elektrolytische Zersetzungslösung verwendet.
Unter Verwendung einer Titanplatte als Anode und einer Platte aus rostfreiem Stahl als
Kathode wurde die Lösung einer elektrolytischen Zersetzung bei einer
Lösungstemperatur von 3700 und einer Kathodenstromdichte von 400 A/m2 während 7
Stunden unterzogen, und 50 Gew.-% des Silbergehalts wurden isoliert, Gelöschter Kalk
wurde kontinuierlich zugegeben, um den pH der Lösung während der elektrolytischen
Zersetzung bei 1 zu halten. Als Ergebnis wurde ausgefälltes Silber mit einer Reinheit von
99,99% mit einer Stromeffizienz von 97% erhalten.
Nach der elektrolytischen Zersetzung wurden 25 ml Schwefelsäure zur Ausfällung von
Calciumionen in der Lösung als Gips zu der Lösung gegeben, und Gips wurde durch
Filtration abgetrennt. Silber entsprechend 2% desjenigen in der Lösung ging im Gips
verloren. Das Filtrat enthielt 25 g/l Calcium. Unter Verwendung der Salpetersäurelösung
nach der elektrolytischen Zersetzung wurden 50 g rohes Silber gelöst und einer Isolierung
durch elektrolytische Zersetzung unter den oben genannten Bedingungen unterworfen.
Andererseits wurde der bei der Salpetersäure-Auflösung gebildete Niederschlag mit 2 N
Salzsäure gelöst, während gasförmiges Chlor durchgeblasen wurde (Flussrate: 0,05 l/mm).
50 ml der Lösung wurden zur Extraktion von Gold während 10 Minuten in Kontakt
mit 50 ml 100%-igem Dibutylcarbitol gebracht. Oxalsäure wurde zu der
Extraktionslösung zur Reduktion von Gold gegeben. Gold mit einer Reinheit von 99,99%
wurde ausgefällt.
100 g rohes Silber (Qualitätsniveau: Gold 5%, Silber 92%, Kupfer 2%, Selen 70 ppm,
Tellur 10 ppm, Wismut 30 ppm und Blei 500 ppm) wurde wie in Referenzbeispiel 1
ausgelaugt. In die primäre Auslaugungslösung wurden 0.5 g Eisen-(II)-Sulfat gegeben,
und dann wurde gelöschter Kalk zur Einstellung des pH auf 3,5 zugegeben, so dass
Seien, Tellur und Wismut gemeinsam mit Eisen-(II)-Hydroxid ausgefällt wurden. Der pH
der primären Auslaugungslösung wurde zur Ausfällung von Kupfer als Hydroxid auf 4,2
erhöht. Der Niederschlag wurde abfiltriert. Der Gehalt an Kupfer, Selen, Tellur und Wismut
im Filtrat nach Reinigung (Salpetersäure-Auslaugungslösung) war jeweils 1,5 g/l, 2 ppm,
weniger als 1 ppm und 2 ppm.
Unter Verwendung der gereinigten Lösung als elektrolytische Zersetzungslösung wurden
40 g Silber durch elektrolytische Zersetzung wie in Beispiel 1 erhalten. Die Reinheit des
Silbers war 99,99% und die Stromeffizienz war 97%.
Nach der elektrolytischen Zersetzung wurden 25 ml Schwefelsäure zur Ausfällung von
Bleiionen in der Lösung als Bleisulfat zu der Lösung gegeben, und der Niederschlag
wurde abfiltriert. Silber entsprechend 2% desjenigen in der Lösung ging im Gips
verloren. Die Konzentrationen von Calcium und Blei waren jeweils 25 g/l und 20 ppm.
Silber wurde einer elektrolytischen Zersetzung wie in Referenzbeispiel 1 unterzogen,
während der Rückstand der Salpetersäure-Lösung zum Auslaugen von Gold in einer
Mischung von Wasserstoffperoxid und Salzsäure gelöst wurde (HCl-Konzentration 3 N,
H2O2-Konzentration 1,2%). 100 ml der Salzsäure-Lösung (Au: 40 g/l) wurde während 10
Minuten zur Extraktion von Gold in Kontakt mit 40 ml 100%-igem Dibutylcarbitol (DBC)
gebracht. Die DBC-Lösung wurde mit 1 N Salzsäure gewaschen, so dass
Verunreinigungen in der Lösung in die wässrige Phase wanderten. In die DBC-Lösung
wurden 100 ml Wasser, 4 g Natriumhydroxid und 5 g Oxalsäure-Dihydrat gegeben, und
die Lösung wurde bei 80°C während 1 Stunde zur reduktiven Ausfällung von Gold
gerührt. Gold mit einer Reinheit von 99,99% wurde erhalten. Die Restkonzentration von
Gold in der wässrigen Lösung war weniger als 1 ppm.
Der pH der primären Salpetersäure-Auslaugungslösung (Ag: 100 g/l, Cu: 2 g/l, Pt: 50 ppm
und Pd: 350 ppm) wurde auf 3 eingestellt. Als nächstes wurden 0,2 g
Kaliumpermanganat zu 50 ml der primären Auslaugungslösung gegeben (molares
Verhältnis von KMnO4 zu den gesamten Nitritionen, die mit Pt und Pd koordinieren: 1).
Die Lösung wurde bei 8000 während 1 Stunde gerührt. Ein schwärzlich-brauner
Niederschlag bildete sich. Der Niederschlag wurde filtriert. Die Konzentrationen von
Elementen im Filtrat waren 100 g/l für Ag, 2 g/l für Cu, weniger als 1 ppm für Pt, und
weniger als 1 ppm für Pd. Platin und Palladium wurden aus der primären
Auslaugungslösung abgetrennt. Röntgen-diffraktometrische Analyse des Niederschlags
legte nahe, dass er Palladiumhydroxid und Platinhydroxid jeweils in Mengen von 0,0175 g
und 0,002 g enthielt.
Der pH der primären Salpetersäure-Auslaugungslösung (Ag: 400 g/l, Cu: 8 g/l, Pt: 190 ppm
und Pd: 1,1 g/l) wurde auf 3 eingestellt. Als nächstes wurden 0,8 g
Kaliumpermanganat zu 50 ml der primären Auslaugungslösung gegeben (molares
Verhältnis von KMnO4 zu den gesamten Nitritionen, die mit Pt und Pd koordinieren: 1).
Die Lösung wurde bei 80°C während 1 Stunde gerührt. Ein schwärzlich-brauner
Niederschlag bildete sich. Der Niederschlag wurde filtriert. Die Konzentrationen der
Elemente im Filtrat waren 400 g/l für Ag, 8 g/l für Cu, weniger als 1 ppm für Pt, und
weniger als 1 ppm für Pd. Platin und Palladium wurden von der primären
Auslaugungslösung abgetrennt. Der Niederschlag enthielt Palladium und Platin jeweils in
Mengen von 0,067 g und 0,008 g.
Zu 50 ml der in Beispiel 1 gezeigten Salpetersäurelösung wurden 0,8 g
Kaliumpermanganat gegeben (molares Verhältnis von KMnO4 zu den gesamten
Nitritionen, die mit Pt und Pd koordinieren: 1). Der Niederschlag wurde abfiltriert. Die
Konzentrationen von Elementen im Filtrat waren 400 g/l für Ag, 8 g/l für Cu, weniger als 1 ppm
für Pt, und weniger als 1 ppm für Pd. Der Niederschlag enthielt Palladium und
Platin jeweils in Mengen von 0,0175 g und 0,002 g.
Zu 10 g des primären Auslaugungsrückstands von rohem Silber wurden 100 ml 0,5 N
Salzsäure und 5 g Natriumhydroxid gegeben (pH = 1). Als nächstes wurden 2 g
Oxalsäure zugegeben, und es wurde zur Reaktion während 1 Stunde bei 80°C stehen
gelassen. Die Auslaugungslösung wurde filtriert. Die Metallkonzentrationen im primären
Auslaugungsrückstand und im Filtrat (sekundäre Auslaugungslösung) sind in Tabelle 1
gezeigt. Ein anderes Filtrat wurde durch Zugabe von 100 ml 0,5 N Salzsäure durch
Einstellung des pH der Lösung auf 1, Zugabe von Oxalsäure und Filtration hergestellt.
Das Filtrat hafte ähnliche Metallkonzentrationen.
Zum Rückstand wurden 90 ml Salzsäure, die Wasserstoff peroxid (H2O2-Konzentration 4%)
enthielt, zum Chlorierungs-Lösen gegeben. Die Metallkonzentrationen in der
Auslaugungslösung (tertiäre Auslaugungslösung) sind in Tabelle 1 als Vergleich gezeigt.
Weiter wurden 5,2 g Natriumhydroxid zu 84 ml der Auslaugungslösung zur Einstellung des
pH auf 1 zugegeben, und 7 g Oxalsäure wurden zugegeben. Die Lösung wurde
während 1 Stunde bei 80°C zur Ausfällung von Gold in der Lösung durch Reduktion
umgesetzt. Die Menge des ausgefallenen Goldes war 6,2 g und hafte eine Reinheit von
99,99% oder mehr.
Wie in Beispiel 1 wurden 10 g des Auslaugungsrückstands des Rohsilbers einem
Chlorierungs-Lösen unterzogen mit der Ausnahme, dass 100 ml 2 N-Salzsäure,
enthaltend 2 g Oxalsäure, als Auflösungslösung verwendet wurde. Die Lösung wurde
filtriert. Die Metallkonzentrationen des Filtrats (sekundäre Auslaugungslösung) sind in
Tabelle 2 gezeigt. Der Rückstand wurde einem Chlorierungs-Lösen wie in Beispiel 4
unterzogen. Die Metallkonzentrationen der Auslaugungslösung (tertiäre
Auslaugungslösung) sind in Tabelle 2 zum Vergleich gezeigt. Als nächstes wurden 90 ml
der Auslaugungslösung einer Reduktionsbehandlung unterzogen, und 5,7 g Gold mit
einer Reinheit von 99,99% oder mehr wurden erhalten.
Vor Filtrieren des Rückstands wurden 10 g von Silber-Anodenschlamm einer primären
Auslaugung mit Salpetersäure unterzogen, und Kaliumpermanganat wurde zur
Oxidation zugegeben. Zu 5 g des Rückstands wurden 100 ml einer 0,5 N-Salzsäure-
Lösung, enthaltend 5 g Natriumhydroxid (pH = 1) und dann 2 g Oxalsäure zugegeben,
und bei 80°C während 1 Stunde zum sekundären Auslaugen umgesetzt. Die Lösung
wurde filtriert. Die Metallkonzentrationen von Anodenschlamm und Filtrat (sekundäre
Auslaugungslösung) sind in Tabelle 3 gezeigt. Zum primären Auslaugungsrückstand
wurden 100 ml 0,5 N Salzsäure zugegeben und der pH der Lösung auf 1 eingestellt.
Oxalsäure wurde zugegeben, und die Lösung wurde filtriert. Die Metallkonzentrationen
im Filtrat haften ebenfalls ähnliche Werte.
Der Rückstand wurde einem Chlorierungs-Lösen durch Zugabe von 100 ml Salzsäure,
enthaltend Wasserstoff peroxid (H2O2-Konzentration 2,5%) unterzogen. Die
Metallkonzentrationen der Auslaugungslösung (tertiäre Auslaugungslösung) sind
ebenfalls in Tabelle 3 zum Vergleich gezeigt. Weiter wurden 5 g Natriumhydroxid zu 90 ml
der Auslaugungslösung zur Einstellung des pH auf 1 gegeben, und 7 g Oxalsäure
wurde zugegeben. Die Lösung wurde bei 80°C während 1 Stunde umgesetzt. Gold in
der Lösung wurde durch Reduktion abgeschieden. Die Menge des abgeschiedenen
Golds war 3,8 g und die Reinheit war 99,99% oder mehr.
Unter Verwendung von 100 ml 2 N Salzsäure, die keine Oxalsäure enthielt, als
Auflösungslösung wie in Beispiel 1 wurden 10 g des primären Auslaugungsrückstand
durch Chlorierung gelöst. Die Metallkonzentrationen des Filtrats (sekundäre
Auslaugungslösung) sind in Tabelle 4 gezeigt. Der Rückstand wurde einem Chlorierungs-
Lösen wie in Beispiel 1 unterzogen. Die Metallkonzantrationen des Filtrats (tertiäre
Auslaugungslösung) sind ebenfalls in Tabelle 4 zum Vergleich gezeigt.
Obwohl dieses Beispiel den Auslaugungsrückstand des rohen Silbers aus Beispiel 1
verwendet, wie in Tabelle 4 gezeigt, enthält die sekundäre Auslaugungslösung einen
hohen Gehalt an Gold verglichen mit Beispiel 1, während die tertiäre
Auslaugungslösung einen niedrigen Anteil an Gold enthält. Daher ist die Isolierung von
Gold gering.
Unter Verwendung von 100 ml 1 N Schwefelsäure als Auflösungslösung wie in Beispiel 1
wurden 10 g des primären Auslaugungsrückstands einer sekundären Auslaugung
unterzogen, und die Lösung wurde filtriert. Die Metallkonzentrationen des Filtrats
(sekundäre Auslaugungslösung) sind in Tabelle 5 gezeigt. Der Rückstand wurde einem
Chlorierungs-Lösen wie in Beispiel 1 unterworfen. Die Metallkonzentrationen des Filtrats
(tertiäre Auslaugungslösung) sind ebenfalls in Tabelle 5 zum Vergleich gezeigt.
Obwohl dieses Beispiel den Auslaugungsrückstand des rohen Silbers aus Beispiel 1
verwendet, wie in Tabelle 5 gezeigt, enthält die sekundäre Auslaugungslösung niedrige
Anteile an Platin und Palladium verglichen mit Beispiel 1, während die tertiäre
Auslaugungslösung signifikant hohe Anteile an Platin und Palladium enthält. Daher ist die
Abtrennung von Platin und Palladium von Gold nicht ausreichend.
Das Reinigungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung, das verschieden ist von
üblichen Methoden, erfordert keinen Schrift des Gießens von rohem Silber zu einer
Anode bei der elektrolytischen Reinigung des rohen Silbers. Daher kann hochreines
Silber einfach erhalten werden. Da metallische Verunreinigungen sowie Selen, Tellur,
Wismut, Kupfer und Blei effizient entfernt werden können, wenn die Auslaugungslösung
gereinigt wird, wird große Mengen Verunreinigungen enthaltender Schlamm
zufriedenstellend behandelt.
Die erfindungsgemäße Reinigungsmethode weist in einer bevorzugten Ausführungsform
ein Gold-Extraktions-behandlungssystem auf genauso wie ein elektrolytisches
Silberzersetzungssystem. Daher kann Gold während der Reinigung von Silber isoliert
werden, resultierend in einer signifikanten Verkürzung der Reinigungszeit. Beispielsweise
kann die Reinigungszeit um ungefähr 20 Tage, verglichen mit üblichen
Reinigungsmethoden, reduziert werden, in denen Gold nach der Reinigung von Silber
isoliert wird. Da der Reinigungsschrift vereinfacht wird, können Arbeitskräfte, verglichen
mit üblichen Methoden, reduziert werden.
Claims (7)
1. Verfahren zur Reinigung von Edelmetallen, umfassend die nachfolgenden
Schritte in der Reihenfolge:
- 1. einen Auslaugungsschritt zum Lösen von rohem Silber, enthaltend Silber, Verbindungen von metallischen Verunreinigungen einschließlich Platinelementen wobei die Platinelemente Platin und Palladium umfassen, und gegebenenfalls Gold, in Salpetersäure zur Bildung einer Silbernitrat enthaltenden Lösung,
- 2. Zugabe eines Oxidationsmittels zu der Lösung um die Verbindungen der Platinelemente aus der Lösung zu fällen, wobei Kaliumpermanganat als Oxidationsmittel zur Ausfüllung von Platinelementen in einer molaren Menge entsprechend der 6-bis 24-fachen Menge derjenigen von Platin, einer molaren Menge entsprechend der 4- bis 16-fachen Menge derjenigen von Palladium, oder einer molaren Menge entsprechend der Summe dieser molaren Mengen von enthaltenem Platin und Palladium verwendet wird, und Abfiltrierung des Niederschlags aus der Lösung,
- 3. Zugabe von Kalk zu der Lösung, um weitere metallische Verunreinigungen zu füllen und anschließende Entfernung des Niederschlags aus der Lösung,
- 4. elektrolytische Zersetzung der Lösung, um Silber aus der Lösung zu fällen und anschließende Entfernung des Niederschlags aus der Lösung,
- 5. Zugabe von Schwefelsäure zu der Lösung, um Calcium in der Lösung als Gips auszufüllen und anschließende Entfernung des Gipses aus der Lösung, und
- 6. Recycling der Lösung aus Schritt (1) und Rückführung der Lösung zu Schritt (1).
2. Verfahren zur Reinigung von Edelmetallen nach Anspruch 1, wobei die
Metallverunreinigungen Seien, Tellur und/oder Wismut und Kupfer
umfassen, und das Verfahren zusätzlich die Zugabe einer Eisenverbindung
im Schritt (3) umfasst, um Tellur und/oder Wismut zusammen mit
Eisenhydroxid in der Lösung bei einem pH von weniger als 3 bis 4 zu
fällen und anschließend Kupfer in der Lösung bei einem pH von 4 bis 5 als
Kupferhydroxid zu fällen.
3. Verfahren zur Reinigung von Edelmetallen nach einem der Ansprüche 1
oder 2, wobei die Metallverunreinigungen Gold umfassen, und das
Verfahren zusätzlich das Auflösen des filtrierten, die Verbindungen der
Platinelemente und das Gold enthaltenden Niederschlags durch
Chlorierung umfasst und anschließend das Gold gewonnen wird.
4. Verfahren zur Reinigung von Edelmetallen nach Anspruch 3, wobei das
Gold durch Auslaugen mit einem Lösungsmittel gewonnen wird.
5. Verfahren zur Reinigung von Edelmetallen nach Anspruch 4, wobei in der
Goldisolierungsstufe der Rückstand des primären Auslaugens des rohen
Silbers durch Chlorierung in Gegenwart von Oxalsäure mit einer
Säurekonzentration von 0,1 N bis 1 N gelöst wird, zur Abtrennung von
Platinelementen durch Auslaugen (sekundäres Auslaugen), während der
Rückstand des sekundären Auslaugens durch Chlorierung zum Auslaugen
von Gold (tertiäres Auslaugen) gelöst wird und dann ein Reduktionsmittel
zur reduktiven Ausfällung von Gold zugegeben wird.
6. Verfahren zur Reinigung von Edelmetallen nach Anspruch 5, wobei die
Chlorierung in Gegenwart von Oxalsäure durch die Verwendung von
Oxalsäure und Natriumchlorid enthaltender Salzsäure durchgeführt wird,
wobei die Chlorierung um das Gold zu lösen unter Verwendung von
Wasserstoffperoxid mit Salzsäure, gasförmigem Chlor mit Salzsäure oder
hypochloriger Säure durchgeführt wird, und wobei das Reduktionsmittel
Oxalsäure ist.
7. Verfahren zur Reinigung von Edelmetallen nach einem der Ansprüche 1
bis 6, wobei das rohe Silber aus Schlamm der elektrolytischen
Kupferzersetzung oder der elektrolytischen Bleizersetzung oder durch
Trockenreinigung erhalten wird.
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