DE1987385U - Zeichengerat, insbesondere zum graphischen Integrieren und Difie renzieren - Google Patents
Zeichengerat, insbesondere zum graphischen Integrieren und Difie renzierenInfo
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- DE1987385U DE1987385U DENDAT1987385D DE1987385DU DE1987385U DE 1987385 U DE1987385 U DE 1987385U DE NDAT1987385 D DENDAT1987385 D DE NDAT1987385D DE 1987385D U DE1987385D U DE 1987385DU DE 1987385 U DE1987385 U DE 1987385U
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Description
pd Hh η u* h 1 fan J
7519 Jöhlingen Ingenieur Ringstrasse 41
A "■■■
fi Willi Walther 7519 Jölilingen, den 12. Hare .1968
Zeichengerät j, insbesondere zum graphischen Integrieren
und Differenzieren
Die Feuerung "bezieht sich auf ein einfaches Zeichengerät,
welches insbesondere zum graphischen Integrieren und Differenzieren
geeignet und in YerMndung mit Zeichenmaschinen
verwendbar sein soll«
Es ist'bereits ein sogenannter Integrant bekanntgeworden,
der aus zwei mittels eines Drehgelenkes gegeneinander drehbaren Linealen besteht, wobei sich die Führungskanten der
Lineale in dem gemeinsamen Drehpunkt schneiden«, Dieses Gerät ist bei der Handhabung an eine feste Schiene derart anzulegen;,
daß die Führungskante des einen Lineals immer mit der Abszisse eines angenommenen Koordinatensystems zusammenfällt «
Beim graphischen Integrieren mittels des genannten Gerätes
müssen die mittleren Ordinaten von llächenstreifen mit einer gewählten Polhöhe eingeschnäbelt und die sieh damit ergebenden Winkel über der Breite der Flächenstreifen als Tangenten einer Kurve fortlaufend aufgetragen -werden» Beim
graphischen Differenzieren ist das Gerät derart an die zu
"betrachtenden Punkte eines Kurvenzuges heranzuführen, daß
die Küirungskante des einen Lineals als Tangente am jeweiligen
Kurvenpunkt liegt, während die lührungskante des anderen Lineals zur Abszisse parallel liegen mußo Sodann ist
in Abhängigkeit von der gewählten Polhöhe die sich aus der [Dangentenneigung ergebende Ordinate unter dem "betrachteten
Kurvenpunkt aufzutragen»
Das bekannte j an eine Kihrungsschiene anlegbare Gerät ist
in der Handhabung umständlich.» Insbesondere besteht bei diesem
Gerät die Gefahr eines unerwünschten Yerrutschens während der Handhabung«, was natürlich zu einer Beeinträchtigung der Arbeitsgenauigkeit führte
Durch die Heuerung "soll, ausgiaend von dem bekannten Integrant
en-, ein insbesondere hinsichtlich seiner Handhabung verbessertes Zeichengerät geschaffen werden«, Diese Aufgabe
ist dadurch gelöst,, daß an wenigstens einem der Lineale P
die wie bei dem bekannten Gerät mittels eines Drehgelenkes drehbar miteinander verbunden sind und deren Mhrungskanten
sich im gemeinsamen Drehpunkt schneidens ein in die Aufnahme des Zeichenarms einer Zeichenmaschine einsteckbares
Kupplungsstück befestigt« Bin solches Gerät kann leicht und schnell gegen die üblichen Lineale einer Zeichenmaschine
ausgetauscht und dann mit dem Zeichenmaschinen eigenen
Bedienungskomfort eingesetzt werden,, Dabei bedarf es natürlich keiner besonderen !Führungsschiene«, an die das Gerät
anzulegen wäre«
Bei dem durch, die leuerung vorgeschlagenen Zeichengerät
kann mit Vorteil eines der Lineale,, zoB„ das Grundlineal5
mit einem sich ülDer das Drehgelenk hinauserstreckenden
Schenkel versehen SeIn3, an dem das Eupplungsstück befestigt
ist«. Das Grundlineal ist mithin wie ein herkömmliches Zeichenlineal
ausgebildetj besitzt jedoch zusätzlich ein im Abstand von dem Eupplungsstück befindliches Drehgelenk, dessen
Drehpunkt in Verlängerung zu der Mhrungskante dieses Lineals liegt und über das ein gegenüber dem Grundlineal
drehbares Lineal, das Einstellineal, angeschlossen ist. Natürlich kann auch das"-Einstellineal an seinem Ende-, also
vom Drehgelenk -entfernt, mit einem Eupplungs stück versehen
sein«,
In weiterer Ausgestaltung des durch die leuerung vorgeschlagenen
Zeichengerätes kann das Drehgelenk aus einer flachen Scheibe,- die fest mit dem Grundlineal verbunden ist, und
einem die Scheibe konzentrisch umschließenden und mit dem Einstellineal fest verbundenen Ring bestehen» Die Anordnung
kann dabei mit Vorteil so getroffen sein, daß ein Teil des
Drehgelenkringes und der davon umschlossenen Scheibe flach am Grundlineal anliegen waä zwischen dem Grundlineal undeiner
damit verbundenen Elemmplatte angeordnet sind« Die
Elemmung der Elemmplatte kann dabei einstellbar sein, z0B„
mittels Halteschrauben.
In weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung der Feuerung können
die beiden Lineale des Gerätes aus transparentem Material bestehen^ z0B„ aus Plexiglas,, Die transparente Gestaltung
-4-
der Mneale hat sich insoweit als zweckmäßig erwiesen, als
"bei herkömmlichen Geräten vielfach Abschnitte der zu integrierenden
Flächen oder zu differenzierenden Kurvenzüge verdeckt sind j was zu einer Störung der Übersicht führt» Selbstverständlich
kann auch das gesamte Gerät, also einschließ= lieh des Drehgelenkes, aus Plexiglasteilen bestehen^ die
lediglich durch Metallschrauben miteinander verbunden sind«,
Im folgenden soll anhand der beigefügten Zeichnung die !feuerung
näher erläutert werden* Es zeigen; Fig«, 1 eine Draufsicht auf das vorgeschlagene Zeichengerät
und - ■
Fig. 2 eine Schnittansicht längs der Linie -II-II in Pig... 1
durch das die beidenMneale drehbar verbindende
Drehgelenke
Das-Gerät "besteht im wesentlichen aus einem Grundlineal 10«,
einem Einstellineal 11 und dem die beiden Lineale verbinden·=
den Drehgelenk 12«, Die lührungskanten 13s. 14 der beiden Lineale
schneiden einander im Drehpunkt 15 des Drehgelenksa
Das Drehgelenk besteht aus einer flachen Ereisscheibe ΐβ,
deren untere Hälfte flach an dem Grundlineal 10 anliegt und mittels Befestigungsschrauben 17 mit diesem fest verbunden
ist, und aus einem Gelenkring 18,. der die Kreisscheibe 16 konzentrisch umschließt und mittels Schrauben 19 fest mit
dem Einstellineal 11 verbunden ist. Gehalten ist der Gelenkring
18 mittels einer mit dem Grundlineal durch Schrauben
20 verbundenen dreieckigen Klemmplatte 21s die einen Seil
des Gelenkringes 18 übergreift, derart,daß sich der übergriff ene Gelenkringabschnitt zwischen der Klemmplatte und
.. ... ■;- - 5 -.■;;■■■■■■ . . ■■. .-.■■■■■■ .
dem Grundlineal befindet, wie dies I1Ig0 2 zeigt«, Mittels
einer Klemmschraube 21 ist die Klemmung der Klemmplatte stufenlos einstellbary so daß das Einstellineal 11 gegenüber
dem Grundlineal leicht, aber mit einer für die Handhabung
des Gerätes ausreichenden Klemmung einstellbar isto
Das G-rundlineal 10 besteht aus dem die Mhrungs kante tragenden Schenkel 23 und einem jenseits des Drehgelenks 12? in
gestreckter Lage zum Schenkel 23? befindlichen Schenkel
Auf diesem Sehenkel 24 ist ein in die Aufnahme des Zeichenarms einer Zeichenmaschine einsteckbares Kupplungsstück 25
in der Arty wie normale Zeichenlineale für Zeichenmaschinen
Kupplungsstücke tragen«, mittels Befestigungsschrauben 26
befestigt,, Das obenbeschriebene Zeichengerät ist somit anstelle
eines herkömmliehen Zeichenlineals mit dem Zeichenarm einer Zeichenmaschine verbindbar„ Da für bestimmte Einsat
zzwecke des Gerätes eine Verbindung des Einstellineals
11 mit dem Zeichenarm einer Zeichenmaschine wünschenswert
erscheint,-ist an dem vom Drehgelenk 12 entfernten Ende des
Einstellineals 11 in gleicher Weise wie am Schenkel 24 des
Grundlineals 10 ein Kupplungsstück 25 befestigte
Claims (7)
1. Zeichengerät j insbesondere zum graphischen Integrieren und
Differenzieren, "bestehend aus einem Grundlineal und einem Ein·=
stellineal, die mittels eines Drehgelenkes drehbar miteinander
verbunden sind und deren Führungskanten einander im gemeinsamen Drehpunkt schneiden,
dadurch gekennzeichnet,
daß an wenigstens einem der Idneale (10,11) ein in die Aufnahme
des Zeichenarms einer Zeichenmaschine einsteckbares Kupplungsstück (25) befestigt ist,
2. Zeichengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundlineal (10) einen jenseits des Drehgelenkes (12) liegenden Schenkel (24) besitzts, an dem das Kupplungsstück (25)
befestigt ist.
3ο Zeichengerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem -vom Drehgelenk (12) entfernten Ende des Einstellineals
(11) ein Kupplungsstück (25) befestigt ist»
4« Zeichengerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehgelenk (12) aus einer flachen Kreisscheibe
(16), die fest mit dem G-rundlineal (10) -verbunden ist,
und einem diese Scheibe konzentrisch umschließenden und mit dem Einstellineal (11) fest verbundenen Ring (18) besteht»
5„ Zeichengerät nach Anspruch 4,- dadurch gekennzeichnet, daß
ein Teil des Drehgelenkringes (18) und der davon umschlossenen Kreis scheibe (16) flach am Grundlineal (10) anliegen und
zwischen dem Grundlineal und einer damit verbundenen Klemm-
*_ 7 —
platte (21) angeordnet sind»
6. Zeichengerät nach Anspruch 5S dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmung der Klemmplatte (21) einstellbar ist, z.B. mittels Halteschrauben (2O522).
7. Zeichengerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6S dadurch gekennzeichnet,
daß die Lineale (10,11) aus transparentem Material bestehen? z.B. aus Plexiglas»
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1987385U true DE1987385U (de) | 1968-06-12 |
Family
ID=1216479
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1987385D Expired DE1987385U (de) | Zeichengerat, insbesondere zum graphischen Integrieren und Difie renzieren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1987385U (de) |
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0
- DE DENDAT1987385D patent/DE1987385U/de not_active Expired
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