DE1986889U - Vorrichtung zum selbsttätigen Nahen Schweißen, Ausschneiden oder Ausbrennen von in Spann oder Halterahmen aufgenommenen Werkstucken - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttätigen Nahen Schweißen, Ausschneiden oder Ausbrennen von in Spann oder Halterahmen aufgenommenen WerkstuckenInfo
- Publication number
- DE1986889U DE1986889U DENDAT1986889D DE1986889DU DE1986889U DE 1986889 U DE1986889 U DE 1986889U DE NDAT1986889 D DENDAT1986889 D DE NDAT1986889D DE 1986889D U DE1986889D U DE 1986889DU DE 1986889 U DE1986889 U DE 1986889U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- template
- magnetic
- magnetic roller
- templates
- roller
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 title claims description 10
- 238000003466 welding Methods 0.000 title claims description 4
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 claims description 59
- 238000009958 sewing Methods 0.000 claims description 19
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 claims description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 3
- 239000003302 ferromagnetic material Substances 0.000 claims 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 claims 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 10
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 238000009966 trimming Methods 0.000 description 4
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 241000223221 Fusarium oxysporum Species 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 1
- 238000005555 metalworking Methods 0.000 description 1
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
Landscapes
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KOCHS ADLERNäHMASCHINEN WEHEE.AG
Schablonensteuerung von Bearbeitungsmaschinen, beispielsweise Nähmaschinen, mittels angetriebener
Magnetrollen.
eine= rechU.r-her, Inwes»« seDunreni«: aiiwesen« veraer. AUi
b η der, üDiic^^Ifeu'erung betrifft ein'e" Verrichtung zum selbsttätigen
Nähen, Schweißen, Ausschneiden oder Ausbrennen von in Spann- oder Halterahmen aufgenommenen
Werkstücken nach den Umrißlinien des Werkstückes entsprechend ausgebildeten Schablonen, die mittels
angetriebener Magnetrollen umfahren werden.
Derartige Vorrichtungen sind bekannt. So ist aus der deutschen Patentanmeldung (Aktenzeichen Sch 3703)
eine selbsttätig arbeitende Steuerung für Nähmaschinen bekanntgeworden, bei welcher eine Schablone,
die die Form der zu nähenden Naht besitzt, selbsttätig durch eine Magnetrolle umfahren wird, um mittels
einer Nähmaschine die gewünschten Nähte herstellen
zu lassen. :
Es ist ferner eine schablonengesteuerte, automatische
Näheinrichtung bekannt, bei der in einem durchlaufenden
Arbeitsgang die in Werkstückhaltern an einem Drehtisch
befindliehen Werkstücke nacheinander zunächst mittels
einer Beschneidemaschine beschnitten und anschließend mittels einer Nähmaschine mit einer Naht versehen
werden. Bei dieser Einrichtung sind die beiden
Bearbeitungsmaschinen mit Magnetrollen von unterschiedlichen Durchmessern für das Umfahren, der
Schablonen versehen. So'weist- die Magnetrolle der
Beschneidemaschine einen kleineren Durchmesser auf als die der Nähmaschine, was erforderlich ist, wenn
. ■ _ 2 —
Nr.: 12 - 2 - 8
Datum: 2. 8. 1965
Name: My/Hi
idler
KOCHS ADIfERNÄHMASCHINEN WERKE AG
- 2-
bei Verwendung der gleichen Schablone für beide Maschinen die Naht mit dem erforderlichen Abstand
von der Schnittkante des Werkstückes genaht werden
soll.
Mit Magnetrollen zusammenwirkende Schablonensteuerungen werden ebenfalls für Metallbearbeitungsmaschinen zum
Ausbrennen von Stahlplatten mittels Azetylen-Sauerstoff brennern seit längerer Zeit verwendet.
Bei diesen bekannten Vorrichtungen zum Bearbeiten von Werkstücken nach einer Schablone mittels angetriebener
Magnetrollen war es bisher nicht möglich, beliebig kleine Abrundungsradien zu erzeugen. Wird
beispielsweise mit einer Positivschablone gearbeitet,
bei der die Magnetrolle am äußeren Band der Schablone
abrollt, so ist der kleinste erzielbäre Abrundungsradius
am Werkstück gleich dem Radius der Magnetrolle,
sofern das Werkstück nur Innenkurven aufweist, bei denen sich die Schnittrichtung zum Mittelpunkt des
Werkstückes hin bewegt. Abrundungsradien mit einem
Wert "Null" lassen sich an einem Werkstück nur bei
Verwendung einer Positivschablone mit einer Außenkurve-* erzielen, deren Abrundungsradius in diesem Fall
gleich dem Radius der Magnetrolle sein muß.
Umgekehrte Verhältnisse liegen vor bei Negativschablonen, bei denen die Magnetrolle an der Innenkante
abrollt. Hierbei lassen sich Werkstücke mit Abrundungsradien
"Null" nur in dem Bereich der Außenkurven der Schablone herstellen.
12 - 2-8
Datum: 2. 8. 1965
Name: My/Hi
.dl
aaier
RÄ.03S 585*13.1.68
KOCHS ÄDLERNA'HMÄSCHINEN WERKE AG
Bei einer Reihe von Werkstücken der verschiedensten Art, beispielsweise bei Hemdenkragen, wird jedoch
die Forderung gestellt, daß die Nähte ohne Radius winklig nach innen oder außen abgelenkt werden. Diese
Forderung lässt sich mit den bekannten Vorrichtungen nicht erfüllen.
Die HeueximKt bezweckt, diese, den bekannten Vorrichtungen
noch anhaftenden Unzulänglichkeiten zu beseitigen.
Der ISeiierung; liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung zum selbsttätigen Nähen, Schweißen, Ausschneiden oder Ausbrennen von in Spann- oder
Halterahmen aufgenommenen und mit einer beliebig verlaufenden Außenkontur und/oder Naht zu versehenden
Werkstücken nach entsprechend ausgebildeten Schablonen, die mittels angetriebener Magnetrollen umfahren werden,
zu schaffen, die es. ermöglicht, sowohl Außen- als auch Innenkurven eines Werkstückes mit einem Radius
"Null" oder einem beliebigen anderen Radius
herzustellen.
Diese Aufgabe ist nach der 'Meäiermxgs im wesentlichen
dadurch gelöst, daß koaxial angeordnete, gegenläufig
angetriebene Magnetrollen und mit diesen wechselweise zusammenwirkende Schablonen in der .Vorrichtung
verwendet werden. Sine dieser koaxial angeordneten ...
Mägnetrollen ist unmittelbar mit ihrer Antriebsweife
verbunden, während die andere Magnetrolle über ein
Ujakehrgeferiebe mit dieser Welle in Antriebsverbindung
steht,
■Nr.:
12 - 2 - 8
Datum:
2. 8. 1965
Name: My/Hi
KOCHS ADLEffiHMASGHIHEN WElKE
,dl
adier
■*■ 4 *-
Das- Umkehrgetriebe kann aus einem mit der Antriebswelle verbundenen Tellerrad und mit diesem und den ■>
Zähnen der unteren Magnetrolle kämmenden Kegelrädern
bestehen. Die obere Magnetrollf ist mit einem V
zylindrischen Schaft ausgebildet,νauf dem die untere
Magnetrolle, und ein mit Achsen für die Kegelräder versehener Zwischenring drehbar gelagert sind» .'■'.-...
Die Achsen der Kegelräder,sind in einer im (Gehäuse \ befestigten
und mit Hüten ausgebildeten FihrungshttlsB
geführt, um ein Mitdrehen des Zwischenringes mit den;
Kegelradachsen durch die Antriebswelle zu verhindern.
Die Ausbildung der Schablone kann derart sein, daß dem, eine Innenkurve enthaltenen Abschnitt einer Hauptschablone
eine dieser gegenüberliegende Hilfsschablone
zugeordnet ist, "die ebenfalls ,eine Innenkurve auf- ..;
weist, an der die untere, gegenläufige Magnetrolle , nach dem Unwirksamwerden der oberen Rolle zwecks ;
Erzeugung eines kleinen Abrundungsradius bzw* einer
winklig verlaufenden Werkstückkontur zur Anlage kommt«
An den Stirnflächen der Schablonen sind Einsätze aus nichtmagnetischem Werkstoff angebracht, die die
Wirkung der Magnetrolle an diesen Stellen der Schablone zwecks Überführung der anderen Magnetrolle an die
Hilfsschablone, bzw. umgekehrt, aufheben. Die in den Schablonen befindlichen Einsätze aus nichtmagnetischem. Werkstoff können mittels Schienen aus.
ferromagnetische^ Werkstoff überbrückt werden,, um öi-ne
Überführung einer Magnetrolle von dieser Schablone auf die Hilfsschablone zu verhindern.
Nr.: 12 - 2 - 8
Datum: 2* 8> 1965
Name:
idlei
KOCHS ÄDLERNÄHMASCHINEN WERKE AG
Im Bereich der Innenkurve der Schablone kann ein in gleicher Ebene mit der Schiene verlaufendes
Leitblech für die Magnetrolle an der Schablone verschiebbar befestigt sein, um mit der gleichen
Schablone in einem durchlaufenden Arbeitsgang an einem Werkstück mittels zwei Bearbeitungsmaschinen,
die Magnetrollen unterschiedlicher Durchmesser und Höhe aufweisen, zwei verschiedene Bearbeitung»-
vorgänge durchzuführen.
Die Neuerung ist in den Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine schablonengesteuerte automatische
Näheinrichtung zur Herstellung von Kragen oder anderen Kleinteilen in laufender Folge,
mit einer Beschneidemaschine für die Werkstückkanten und einer Nähmaschine zur
Erzeugung der Nähte, in der Seitenansicht,
Fig. 2 eine schablonengesteuerte Brennschneidemaschine zum Ausbrennen von Werkstücken aus
Stahlplatten oder dgl., in der Seitenansicht,
Fig. 3 die gegenläufig angetriebenen Magnetrollen
im Schnitt nach der Linie 3- ·/.·' 3 d.er Pig· 1,
im vergrößerten Maßstab,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie Λ ./.4 der
■ν' Fig· 3, ; - ; ; : : . ' ' " 7
Fig. 5 eine Teildraufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Näheinrichtung, die in vergrößertem
Maßstab einen Teil der Haupt- und Hilfsschablonen
beim Zusammenwirken mit den Magnet-
..:■ - ■■ _ 6 -
.Nr.: 12 - 2 - 8
Datum: 2. 8. 1965
Name: My/Hi
,dl
aaier
KOCHS ADLERNlHMASGHINEN WSHKE AG
-6 -
rollen der Nähmaschine zeigt,
Fig. 6 eine gleiche Draufsicht auf die Schablonen "beim Zusammenwirken mit der Magnetrolle der
Beschneidemaschine,, .
Fig. 7 einen Schnitt, etwa der Linie 7 ·/· 7 der ..
Fig. 5 entsprechend,
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie 8./.8 der Fig. 6, Fig, 9 einen Schnitt nach der Linie 9·Λ9ι der Fig. 6,
Fig. 10 einen Schnitt, etwa der Linie 10 «/. 10
der Fig. 6 entsprechend,
Fig. 11 eine in der in Fig. 2 dargestellten Brennschneid emäschine verwendete Negativschablone
mit .einer Hilfsschablone zum scharfwinkligen
Ausbrennen eines Werkstückes aus einer Plat tie,
Figii- 12 eine Positifschablone mit Hilfsschablönen,,
ebenfalls zum scharfwinkligen Ausbrennen eines Werkstückes aus einer Platte, und
Fig. 13 eine.Seitenansicht der in Fig. 12 dargestellten
Schablone.
Die in der Fig. 1 teilweise dargestellte automatische
Näheinrichtung ist von bekannter Bauart. An einem Srsh&iseh ii v a,er absatzweise von einem Antriebsmotor
12 angetrieben wird,.sind auswechselbare Werkstückhalter 1$ angeklemmt, in.denen die Werkstücke 14
: ' '■■' - ■■."■.'" .- ■■.'.■■ - 7 -
Nr.: 12 - 2 - 8
Datum: 2. 8. 1965
Name: My/Hi
,dl
aaier
RA-1BI /
KOCHS ADLERNlHMASCHINEN WERKE AG
-7
- 1
mittels Klemmen 15 gehalten werden und auf deren Unterseite die Schablonen 16 befestigt sind.
An ihnen liegen die angetriebenen Magnetrollen 17, 17' an, deren nicht weiter dargestellte Antriebseinrichtung
in einem Schwenkarm 20 untergebracht ist, der auch die
Nähmaschine 19 trägt. Die Nadel 18 der Nähmaschine verläuft achsengleich mit den Magnetrollen 17, 17'·
Wie am besten aus den Fig. 3 und 4- ersichtlich ist,
sind zwei mittels eines Umkehrgetriebes 21'' gegenläufig angetriebene Magnetrollen 17 und 17' vorgesehen.
Die obere Magnetrolle 17 ist mit einem zylindrischen Schaft 21 ausgebildet, auf dem die
mit Zähnen 22 ausgebildete untere Magnetrolle 17' und
ein Zwischenring 23 drehbar gelagert sind. Auf dem verlängerten, im Durchmesser kleineren Schaftteil 21'
sitzt ein Tellerrad 24, das mittels des Gewindes 25 mit einer Antriebswelle 26 fest verbunden ist. Auf ·
zwei in dem Zwischenring 23 eingesetzten Achsen 27
sind zwei Kegelräder 28 drehbar gelagert, die mit den Zähnen des Tellerrades 24- und denen der unteren Magnetrolle
17' kämmen. In einer im Schwenkarm 20 mittels Schrauben 29 befestigten Führungshülse 30 sind
Nuten 31 eingearbeitet, in die die überstehenden Enden
der Achsen 27 hineinragen, um ein Drehen des Zwischenringes 23 mit den Achsen 27 zu verhindern.
Die mit einem nicht weiter dargestellten Antriebsmotor
in Wirkverbindung stehende Antriebswelle 26 !
für. die Magnetrollen 17 und 17' ist in bekannter
Weise in dem Magnetkern 32 drehbar gelagert, der eine
Magnetspule 33 trägt. ■
8 -
Nr.:'12 - 2 - 8
Datum: 2. 8. 1965
Name: My/Hi
adl
er
KOCHS ApLERNlHMASCHINEN WERKE AG
Die obere Magnetrolle 17 liegt, wie aus den Fig'. 1,
3, 5, 7 und 9 hervorgeht, an einer Hauptschablone
an, die an einem mit dem Werkstückhalter 13 verbundenen Schablonenhalter 35 (Fig. 1)befestigt ist.
Sie ist als sog. Negativschablone ausgebildet, an deren Innenkante 36 sich die Magnetrolle 17 abwälzt, um mit
Hilfe, der Nähmaschine 19 eine in der Fig.. 5 gestrichelt
gezeichnete Naht 37 irL einem Werkstück beispielsweise
ein Hemdenkragen 58, zu nähen. Um eine;keilförmig
verlaufende Naht, wie sie bei 39 (Fig..5) angedeutet
ist,, zu erzeugen^ muß die Innenkante 40 der Hauptschablone-34
einen der Magnetrolle 17 entsprechenden Radius aufweisen.
Soll nun dem Nahtverlauf eine Richtungsänderung gegeben werden, und zwar ebenfalls mit einem Radius
"Null", wie es mit 41 angedeutet ist, so lässt sieh dieser. Radius mit einer an diesem Teil der Hauptschablone
34 befindlichen Außenkurve 42 nicht· erzeugen.
Selbst im günstigstem Fall, bei einem.Radius "Null"
der .Außenkurv.e 42 ergäbe sich bei deren Umfahren mittels
der Magnetrolle 17 ein kurvenförmiger Verlauf der
Naht 37 Hiit einem der Magnetrolle 17 entsprechenden
Rstdius. ■;■■.-■ '■■■·■■'
Um.diese Unzulänglichkeit zu beheben, ist eine der
negativen Hauptschablone 34 gegenüberliegende, ebenfalls negative Hilf sschablone 43 an dem Schablonenhalter
35 befestigt (Fig. 1). Sie liegt unter der
Eb.ene der Hauptschablone 34, so daß sie mit der unteren,
gegenläufigen Magnetrolle 17' in Wirkverbindung*treten kann.v.wenn.diesei-n den Bereich der Innenkante 44
der Hilfsschablone 43 gelangt. Hierbei wird das Magnetfeld
der oberen Magnetrolle 17mittels eines in der
Nr.: 12-2 - 8
Datum: 2. 8. 1965
Name: My/Hi
.dl
aaier
KOGHS ADLEENlHMASCHINEiJ WSEKE AG
Haupt schablone 34 befindlichen Einsatzes 45, aus ■ ■■..-einem
nichtmagnetischem Werkstoff, beispielsweise Messing, derart geschwächt, daß die Magnetrolle 17 '
sich unter der nunmehr voll auf die HiIfsschabloneν43
zur Wirkung gelangenden Anzugskraft der unteren; Magnetrolle 1?' von der Hauptschablone 34 abhebt und
damit unwirksam wird. ... . :-;
Der weitere Vorschub der Nähmaschine 19 erfolgt also
über die an der Innenkante 44 der Hilfsschablone 43 :
in Pfeilrichtung abrollende Magnetrolle 17'· Die Hilfsschablone 43 beschreibt zwecks Umlenkung.des
Nahtverlaufes bei 41 eine Innenkurve 46 mit einem Eadius der Magnetrolle 17' * '·■
Bei 47 soll eine erneute Änderung des Verlaufes
der Naht 37 erfolgen. Zu diesem Zweck'befindet sich
in der Hilfsschablone 43 ein Einsatz 48 aus nichtmagnetischem Werkstoff ,der bewirkt, daß-die Führung
nunmehr auf die Hauptschablone 34 übertragen wird,<webei
der Vorschub durch die Magnetrolle 17 erfolgt.
In der in Fig. 1 dargestellten automatischen-Nehr' ■
einrichtung ist eine Beschneidemaschin.e 49: eingebapt,
di-@, wie die Nähmaschine 19* auf einem Schwenkaria 50.,
befestigt ist und mittels einer Magnetrolle 51 an der
Innenkante 36 der Hauptschablone 34 abrollt, umdeDL
Kragen 38 (S1Ig. 6) entlang der strichpunktiert gezeichneten Mnie 52 mit Hilfe eines Messers- 53 zu beschneideö
An der Hauptschablone 34 ist im Bereich des
eine Schiene 54 aus ferromagnetischem■
(Fig. 6,; 10.) m.ittels.Schraubea 55 "und Äbstapdshülsen
befestigt*: Wie aus den Fig., 7 und 10 ersich-tlich,; ^
die Magnetrolle 51 einen kleineren Durchmesser -als■■··■
Nr.: 12 - 2-9
Datum: 2. 8,
Name: My/Bi:
adl
er
KOCHS ADLERNÄHMASCHINEN WERKE AG.
10/-
die Magnetrollen 17, 17'; sie weist auch keine gegenläufige
Solle auf, da lediglich die Innenkante 36 der Hauptscha"blone 34· von der Magnetrolle y\ umfahren
wird. Sie ist von einer Länge, daß "bereits vor dem Überrollen des unmagnetisierbaren Einsatzes 45 die
Magnetrolle 51 an der Schiene 54 zwecks Überbrückung,
dieser an der Hauptschablone 34· vorhandenen unwirksamen
Zone, anliegt.
Aus fertigungstechnischen Gründen ist es bei der
Herstellung von Bekleidungsstücken oft erforderlich,
daß die Linie 52 der Schnittkante eines Werkstückes einen anderen Verlauf nimmt als die Naht 37, 25. B.
winklig verläuft, xvie es mit 57 in Fig. 6 angedeutet
ist. Zu diesem Zweck ist im Bereich der Innenkurve der Hauptschablone 34 ein Leitblech 58 (Fig. 8 und 9)
vorgesehen, das an der Schablone 3^5 in Schlitzen
verschiebbar, mittels Schrauben 60 und Abstandshülsen
in gleicher Ebene mit der Schiene 54 verlaufend, befestigt ist. ;
Eine weitere Anwendungsmöglichkeit der neü.erungs---gemäßen
Vorrichtung ist in den Fig. 2, .11, 12 und dargestellt. An einer Autogen-Brennschneidemaschine
(Fig. 2) bekannter Bauart sind auf einer Schablonentragplatte
62 eine Negativschablone 63 (Fig. 11) und eine ebenfalls negative Hilfsschablone 64 befestigt»
Mittels des an gelenkig miteinander verbundenen Schwenkarmen 65, 65' befestigten Brenners 66 und der angetriebenen Magnetrollen 17,Ί7' lässt sich aus einer
Platte 6? ein Werkstück mit einer in Fig. 11 strichpunktiert gezeichneten Kontur 68 ausbrennen, wobei,
alle Abrundungsradien infolge der Ausbildung der Schablonen 63, 64 mit Innenkurven einen Wert "Null"
aufweisen können.
Nr::. 12 - 2 - 8
Datum: 2. 8. 1965
Name: My/Hi
,dl
aaier
KOCHS ADLERNAHMASCHIITEN WERKE AG
-11 -
Wie aus der Fig. 12 ersichtlich ist, lässt sich dieselbe Form auch mit Hilfe einer positiven Hauptschablone
69 und vier negativen Hilfsschablonen 70
mit den bereits beschriebenen Magnetrollen 17, 1?' erzeugen.
- 12 -
Nr.: 12 - 2 - 8
Datum: 2. 8. 1965
Name: My/Hi
Claims (1)
- idleiKOCHS ADLSRNÄHMASeillNEN WERKE AG12 -S'chiitfeans ρ r ü ehe1.)2.)Vorrichtung zum selbsttätigen Nähen, Schweißen, Ausschneiden oder Ausbrennen von in Spannoder Halterahmen aufgenommenen und mit einer beliebig verlaufenden Außenkontur oder/und Naht zu versehenden Werkstücken nach entsprechend ausgebildeten Schablonen, die mittels angetriebener Magnetrollen umfahren werden, dadurch gekennzeichnet, daß koaxial angeordnete, gegenläufig angetriebene Magnetrollen und mit diesen wechselweise zusammenwirkende Schablonen vorgesehen sind.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennz eichnet, daß eine (17) der beiden koaxial angeordneten Magnetrollen (17, 17') mit der Antriebswelle (26) verbunden ist, während die andere Magnetrolle (17') über ein Umkehrgetriebe (21'') mit der Antriebswelle (26) in Wirkverbindung steht.Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennz eichnet, daß das Umkehrgetriebe (21*') aus einem mit der Antriebswelle (26) verbundenen Tellerrad (24) und mit diesem und den Zähnen (22) der unteren Magnetrolle (17') kämmendenKegelrädern (28) besteht.-13 -Nr.: 12-2 - 8Datum: 2. 8. 1965Narne: My/HiidlerKOCHS ADLERNlHMASCHINEN WERKE AG- 14.) Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3,dadurch g ek ennz eich η et, daß die obere Magnetrolle (17) mit einem zylindrischen Schaft (21) ausgebildet ist, auf dem die untere Magnetrolle (17') und ein mit Achsen (27) für die Kegelräder (28) versehener Zwischenring (23) drehbar gelagert ist.,) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß di e Achsen (27) der Kegelräder (28) in einer im Gehäuse (20) befestigten und mit Nuten (31) ausgebildeten Führungshülse (30) geführt sind, um ein Mitdrehen des Zwischenringes (23) mit den Kegelradachsen (27) durch die Antriebswelle (26) zu verhindern.6..) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß dem, eine Innenkurve enthaltenen Abschnitt einer Hauptschablone (34·)-. ©i^e dieser gegenüberliegende Hilf sschablone (4-3) zugeordnet ist, die ebenfalls eine Innenkurve (44) aufweist, an der die untere, gegenläufige Magnetrolle (17') nach dem Unwirksamwerden der oberen Rolle (17)^zwecks Erzeugung eines kleinen ■ Abrundungsradius (41) bzw. einer winklig verlaufenden Werkstückkontur zur Anlage kommt.- 14 -Nr.: 12 - 2 - 8Datum:2. 8. 1965Name: My/HiidleiKOGHS ADLEENaHMASGHINEN WERKE AG-14 J.7w) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, ■dadurch gekennzeichnet, daß an den Stirnflächen (36, 44) der Schablonen (34, 43) Einsätze (45, 48) aus nichtmagnetischem Werkstoff angebracht sind, die die Wirkung der Magnetrollen (17, 1?') an diesen Stellen der Schablonen (34, 43) zwecks Überführung der diesen zugeordneten Magnetrollen (1?» 17') an die entsprechenden Schablonen (34, 43) aufheben.8.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6,dadurch gekennzeichnet, daß die in der Schablone (34) befindlichen Einsätze (45) aus nichtmagnetischem Werkstoff mittels Schienen (54) aus ferromagnetisehem Werkstoff überbrückt sind, um eine Überführung einer Magnetrolle (51) von dieser Schablone (34),auf die Hilfsschablone (43) zu ,verhindern.9.) Vorrichtung nach Anspruch 7, da du r c hg e k e η η ζ e i e h η e t, daß im Bereich der Innenkurve (40) der Schablone (34) ein in gleicher Ebene mit der Schiene (54) verlaufendes. Leitblech (58) für die Magnetrolle Q^T) an der Schablone (34) verschiebbar befestigt ist, um mit der gleichen Schablone (34) in einem durchlaufenden Arbeitsgang an einem Werkstück (38) mittels zwei Bearbeitungsmaschinen (19, 49), die Magnetrollen (17, i'71, 51) unterschiedlicher Durchmesser und Länge aufweisen, zwei verschiedene Bearbeitungsvorgänge durchzuführen.Nr.: 12 -2—8Datum: 2. 8. 19&5Name: My/Hi
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1986889U true DE1986889U (de) | 1968-06-06 |
Family
ID=1215986
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1986889D Expired DE1986889U (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Nahen Schweißen, Ausschneiden oder Ausbrennen von in Spann oder Halterahmen aufgenommenen Werkstucken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1986889U (de) |
-
0
- DE DENDAT1986889D patent/DE1986889U/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3440224C2 (de) | Werkzeugwechselvorrichtung an einer Stanz- oder Nibbelmaschine | |
| DE2747989C3 (de) | Bohrmaschine, insbesondere für Glas- oder Keramikwerkstücke | |
| DE1611335C3 (de) | Schablonenaufnahme tür Rotationsschablonend ruckmaschinen | |
| DE1485200A1 (de) | Schablonensteuerung von Bearbeitungsmaschinen,beispielsweise Naehmaschinen,mittels angetriebener Magnetrollen | |
| DE2834149C2 (de) | Abrichtvorrichtung für eine mit einer Topfschleifscheibe arbeitende Vorrichtung zum Schleifen bogenverzahnter Kegelräder | |
| DE2319790A1 (de) | Maschine zum lochen von werkstuecken | |
| DE2151218A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Stanzen von Fenstern in Rohlinge aus blattfoermigem Material | |
| DE1986889U (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Nahen Schweißen, Ausschneiden oder Ausbrennen von in Spann oder Halterahmen aufgenommenen Werkstucken | |
| CH615378A5 (de) | ||
| DE514551C (de) | Schneid- oder Schweissmaschine | |
| DE745515C (de) | Schweissmaschine zur Herstellung raeumlich gekruemmter, insbesondere in sich geschlossener Naehte | |
| DE1921520U (de) | Siebdruckmaschine sowie zylindrische schablone fuer eine derartige maschine. | |
| DE4410039C2 (de) | Vorrichtung zur Bearbeitung von Werkstücken | |
| DE856108C (de) | Laeppmaschine | |
| DE1652565C3 (de) | Vorrichtung zum Führen von Walzgut | |
| DE600434C (de) | Graviermaschine mit Pantographensystem | |
| DE879368C (de) | Vorrichtung zum Feinstbearbeiten, insbesondere Laeppen oder Honen von zylindrischen Flaechen | |
| DE2508163C3 (de) | Spulvorrichtung | |
| DE2546284C2 (de) | Kopiervorrichtung für eine Drückmaschine | |
| DE2235770A1 (de) | Vorrichtung zur zufuehrung und/oder entnahme von werkstuecken bei bearbeitungsmaschinen | |
| DE2025435A1 (de) | Maschine zum Bedrucken, Lackieren, Ausrüsten, Etikettieren usw. von Tuben, Hülsen oder rohrförmigen Werkstücken in kontinuierlichem Fluß | |
| DE2304565C3 (de) | Maschine zum Ansetzen von Glasteilen | |
| DE937450C (de) | Einrichtung zum Nachformen, insbesondere abgesetzter Wellen, auf einer Drehbank | |
| DE592124C (de) | Elektromagnetisch selbststeuernde Schweiss- oder Brennschneidmaschine | |
| DE649644C (de) | Kantenbrennmaschine |