DE1986501U - Selbsttragendes strumpfpaar mit hoseneffekt. - Google Patents
Selbsttragendes strumpfpaar mit hoseneffekt.Info
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- Socks And Pantyhose (AREA)
Description
P.A. 21269 0*11.4.68
"Selbsttragendes S trumpf ρ aar mit Hoseneffekt".
Di'ese Erfindung betrifft eine S trumpf art, die-.
zusammengeknopft eine Strumpfhose ergibt, den ~; :
-StrumpfHalter erspart und besseren Sitz gewährleistet.
-
Strumpfhosen haben gegenüber den Strümpfen den
großen Nachteil, daß sie nicht auf der Rundstrickmaschine
hergestellt werden können und eine spezielle, umständliche Verarbeitung erfordern.
-
Aber auch normale Damenstrümpfe haben Hachteile z.B.. in der Verletzlichkeit, die meistens durch
unsachgemäße Befestigung oder ungeeignete Strumpfhalter
verursacht wird..
Nicht zuletzt sei erwähnt, daß die Trägerin unbedingt das "Grefühl" eines sicheren Sitzes,
haben-will, was sie veranlaßt den Strumpf .schon....
mit erheblicher Zugspannung am Strumpfhalter zu befestigen. Das führt dann sehr leicht bei
extremen Beinbeugungen zu Laufmaschen und anderen Beschädigungen.: .
Alle bekannten Fachteile, die sich aus a) unzweckmäßigen Strumpfhaltern, ._
b;) ungeeignete Befestigung der Strümpfe,:
c) nicht rationelle Herstellung der Strumpfhosen,
d) unrentablen Gebrauch einer Strumpfhose, die
. nach Beschädigung eines Beinlinges unbrauchbar
ist,
ergeben,, führten zu der Überlegung einen verbesserten, leicht herstellbaren Strumpf zu schaffen,
der folgende Merkmale aufzuweisen hat: .- :
-, 2
1.Der Strumpf soll elastischer, gegen extreme
Streckungen, Spannungen widerstandsfähiger sein, daß "bei Verwendung gleichen Materials
und gleicher Wirkart nur durch Verlängerung des Beinlings erreicht werden kann.
2. Ein Strumpfhalter soll sich erübrigen.
3. Der Strumpf soll einfacher-als bisher üblich
- zu befestigen sein und der Trägerin ; einen sicheren Sitz vermitteln.
4. Beide Strümpfe sollen zusammen einen Strumpfhose ergeben, die rentabler, formschlüssiger
und hygienischer im Gebrauch, rationell und
preiswert in der Herstellung ist» :
5. Die einzelnen Strümpfe sollen austauschbar
sein und sowohl am linken als auch am. rechten Bein zu tragen sein..
6. Die Bunde der Strümpfe sollen vor den - evt.
. später beschädigten - Beinlingen leicht getrennt
werden können, sodaß die Bunde allein noch als formschöne, zweckmäßige" Hose weiter- ""'""
verwendet werden kann.
Diese geforderten Merkmale werden ausnahmslos
von dem erf., selbsttragenden halterlosen Strumpf geboten, der trotz der großen Überlegenheit mit
geringstem Aufwand auf der Rundstrickmaschine hergestellt werden kann.
Bs handelt sich dabei um einen üblich rundgewirkten Strumpf, der aber länger und mit einem
elastischen - evt. verstärkten - Sund versehen ist und völlig spannungslos ""bis. zum Schritt der
Trägerin reicht.. Im oberen Teil des Bundes an/ ""'_;.:
der hinteren Seite, wo sich sonst die fallt des
Strumpfes befand, ist ein Knopfloch angeordnet. Ebenfalls an der Vorderseite des Strumpfes, um
180°' vom hinteren Knopfloch versetzt, befindet
-sich in gleicher Höhe ein zweites Knopfloch..
■" ■ -■"-■■ ■■."■'■■■ —3—
_ 3 _ ■■■■■■■■-. . ■"■■■'■ -■
Eür das Zusamennenknöpfen der Bunde zu einer Hose
und den damit .verbundenen festen Sitz der Strümpfe
sind nur zwei einfache Doppelknöpfe oder Klipse notwendig.
Zunächst werden äde beiden hinteren Knopflöcher
der bereits angezogenen Strümpfe mit einem Knopf verbunden. Darauf werden die Bunde beider Strümpfe
über die Hüfte gezogen, die beiden vorderen : Knopflöcher übereinander gebracht und mit dem.
zweiten Doppelknopf verbunden.
Die Strümpfe haben jetzt einen festen, elastischen Halt. Die Hose hat sieh durch das Zusam-.
menknöpfem selbsttätig gebildet, wobei der Bund
beider Strümpfe .im Schritt gegenseitig überdeckt
und einen wirksamen, gewünschten Wärmeschutz ergibt.
Diese Haltart ergibt einen modischen Hoseneffekt und bietet dem G-eschmaisk viele Variationen.
Der "eif. Strumpf wird'xm einzelnen,- anhand-der«——-Zeichnungen
beispielsweise erläutert» ■-..
Diese zeigen:
Mg. 1 Der erf. Strumpf vor dem Zusammenknöpfen
mit Anordnung der Knopflöcher; .
Mg. 2 . Beispiel eines verbindenden Doppelknopf·
fes aus Kunststoff etc.;
Mg. 3 Knopfverschluß an der Rückseite;
Mg. 4 Bundbegrenzung, durch zwei elastische Ein- ■■
lagen und Abtrennmöglichkeit der Beinlinge;
vom Bund;
Mg. 5 Variation der Strumpfbunde .- mit Spitze oder Dessin versehen.
Mg. 5 Variation der Strumpfbunde .- mit Spitze oder Dessin versehen.
Die Fig. 1 zeigt die bereits angezogenen Strümpfe 1, die so lang sind, daß der elastische Bund
2 frei von Spannung bis zum Schritt der Trägerin reicht. Die an der Torderseite angeordneten
Knopflöcher 3 befinden sich in. der Mitte des Beines und liegen den hinteren - in der Zeichnung unsichtbaren - Knopflöchern genau gegenüber»
Die Pfeile bezeichnen die Zugrichtungen, in die die Strumpfbunde 2 über die Hüften gezogen
werden. Die beiden hinteren Knopflöcher werden darauf mit einem Doppelknopf 4 mit einander
verbunden* Ein Muster eines solchen Doppelknopfes ist in zwei Ansichten unter Pig.
dargestellt.
Die I1Ig. 5 zeigt die Rückseite der zusammengeknöpften
Strümpfe mit dem Doppelknopf 4· Die gedachten Fähte 5 sind eingezeichnet, damit etwa
Gewebelauf und die Lage der hinteren Kaopf- -iöc-hea?'-erkennbar
Werden nun die beiden vorderen Knopf löscher
ebenfalls mit einem Doppelknopf 4 zusammengeknöpft, so ergibt sich eine Hose,; wie es Inder
Pig;» 4 dargestellt ist. - . ;
Deutlich sind hier die such überdeckenden, 6 der Strumpf bunde 2 zu erkennen. Die über einanderliegenden
Stofflagen im Schritt haben sich z.B. bei der Herrenwäsche bestens bewährt und -..
gewährleisten in dieser Abänderung angenehmem
Sitz. .-.- '-■".■"
In der fig. 4 wurde beispielsweise ein betonter Übergang zwischen Bund 2 und Beinling 1 angeführt
.· Durch die doppelte, abgenähte Material- .
lage 7 wird hier der Hoseneffekt.verstärkt» So-wohl
der Ansatz 7,als auch der obere Bund-ab-Schluß kann mit einer elastischen Einlage - z.B»
Gummizug - ausgestattet sein, wenn auf einen . gesamt-elastischen Bund verzichtet werden soll.
Der Doppelknopf 4 erhält dadurch einen festeren
—5— " .".
Der Ansatz J "hat die weitere Aufgabe, die
Strumpfbunde 2 vor Laufmaschengefahr und einem
Fadenablauf zu schützen, sowie eine zusätzliche Saumbefestigung zu ersparen, wenn die evt... unbrauchbar gewordenen Beinlinge 1 einfach abgeschnitten
werden.»
Die.'so abgetrennten - evt. kostbar verarbeiteten - Strumpfbunde 2 können dann als modische
Hose. (Slip) weitergetragen werden.
Ein Beispiel der. Variationsmöglichkeit in der " "".
modischen Gestaltung der Strumpfbunde 2 wird
besonders in der Fig. 5 demonstriert.
Der gewirkte, elastische Bund 2 ist hier mit einem eingewirkten Dessin oder aufgesetzter
Spitze 8 ausgestattet.. . ---.--
Die Befestigungsart kann auch, anstatt durch Knopflöcher mit Knöpfen, mit Klipsen oder
Klammern an den bezeichneten Yerbindungsstel- :
len erfolgen.
Claims (4)
- Schutzansprüche ; ν -;;:;.: ; -„ Ein, bis zur Hüfte einer Person reichender, selbst- -:_ tragender Strumpf, dadurch'- gekennzeichnet, daß.die ungeteilten Bunde, vorzugsweise rundgestrickter _ Strümpfe, so weit gestrickt sind, daß die Bunde (Pig. 1,2) seitlich über die Hüfte gezogen werden, können und diese mit einem beliebigen. Befestigungs- ;_:;. mittel ( 4 ) so miteinander verbindbar sind, daß die ": oberen Ränder der Bunde ( 2 ) -vom vorderen Befestigungsmittel ( 4 )- (Mg.. 4 und Pig. 5;) nach unten durch-den Schritt hindurch und aufwärts zum. hinteren Befestigungsmittel (Pig. 3, 4) verlaufen, von:dieser_:;Stelle^um die Hüfte herum wieder bis zum Vorderen^Befestigungsmittel führen, in der Art ^; da# beide unge-teiltÄn -3und_e_ :( v2_-)-^_-._ sich dabei im Schritt vom vorderen bis zum hinteren Befestigungsmittel weit überdecken (6 ) und: dadurch . eine geschlossene Hose ohne Einschnitte im Strumpfbund" und ohne Zusammennähen gebildet wird* ."■■;-."-..;■ V - :
- 2. Ein, bis zur Hüfte einer Person reichEnder,. selbst-:: tragender Strumpf ,.nach Anspruch. ,1,: dadurch gekennzeiclinet, daß. der Bund mit elas'tischeh !/"erstärkungen■■■;..--■■: ■ versehen ist, die. den verbindenden Knöpfen, Klipsen, ; Haken, Ösen. etc. einen festeren Hält bieten und die Strümpfe selbst vor Beschädigung sichern.- . " : - ■, :
- 3. Ein, bis zur Hüfte einer Person reichender,- selbst--: tragender Strumpf, "nach Anspruch T und: 2, dadurch r '.: :,_ gekennzeichnet, daß die Bundeder Strümpfemit Spitzen2 —oder Dessin"verarbeitet werden, die im angezogenen Zustand einen modischen Hoseneffefct ergeben,
- 4. Ein, bis zur Hüfte einer Person reichender, selbsttragender Strumpf, nach Anspruch 1 bis" 3» dadurch, gekennzeichnet, daß der Bund des Strumpfes vom Bein.— ling trennbar verarbeitet ist, so. daß eventuell unbrauchbar gewordene Beinlinge abgeschnitten werden können und dabei der Bund ohne jegliche zusätzliche Arbeit gegen, laufmaschen und fadenablauf gesichert ist und die Bunde beider Strümpfe allein noch, als Hose (Slip) weiter gebraucht werden, können. -. ■ .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966J0015165 DE1986501U (de) | 1966-05-23 | 1966-05-23 | Selbsttragendes strumpfpaar mit hoseneffekt. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966J0015165 DE1986501U (de) | 1966-05-23 | 1966-05-23 | Selbsttragendes strumpfpaar mit hoseneffekt. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1986501U true DE1986501U (de) | 1968-06-06 |
Family
ID=33347055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966J0015165 Expired DE1986501U (de) | 1966-05-23 | 1966-05-23 | Selbsttragendes strumpfpaar mit hoseneffekt. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1986501U (de) |
-
1966
- 1966-05-23 DE DE1966J0015165 patent/DE1986501U/de not_active Expired
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