DE19861018C2 - Gesteuerter akustischer Wellenleiter zur Schalldämpfung - Google Patents
Gesteuerter akustischer Wellenleiter zur SchalldämpfungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen gesteuerten akustischen Wellenleiter nach Art einer langgestreckten Hohlkammer (1), der über eine Öffnung (2) an seiner ersten Stirnseite (3) mit einem schallführenden Kanal (4) verbunden ist, wobei die Längsresonanzen der Hohlkammer (1) auf ein zu dämpfendes Schallspektrum abstimmbar sind, indem mittels eines Mikrofons (10), das sich unmittelbar vor der Membran (8) mindestens eines Lautsprechers (9) an der zweiten Stirnseite (6) der Hohlkammer (1) befindet, die Membranschwingungen erfaßt werden und das Mikrofonsignal mit einem Verstärker (11) invertiert und in Abhängigkeit von einem das Schallspektrum im Kanal (4) charakterisierenden Signal eines Sensors (12) verstärkt an den Lautsprecher (9) rückgekoppelt wird.
Description
Die Erfindung betrifft einen gesteuerten akustischen Wellenleiter zur Schall
dämpfung nach Art einer langgestreckten Hohlkammer, der über eine Öffnung
an seiner ersten Stirnseite mit einem schallführenden Kanal verbunden ist
und dessen Längsresonanzen auf ein zu dämpfendes Schallspektrum ab
stimmbar sind, indem mittels eines Mikrofons, das sich unmittelbar vor der
Membran mindestens eines Lautsprechers an der zweiten Stirnseite der
Hohlkammer befindet, die Membranschwingungen erfaßt werden und das Mi
krofonsignal mit einem Verstärker invertiert und in Abhängigkeit von einem
den Schall im Kanal charakterisierenden Signal eines Sensors verstärkt an
den Lautsprecher rückgekoppelt wird.
Zur Dämpfung von tieffrequentem Lärm in Kanälen sind Schalldämpfer be
kannt, bei denen die Längsresonanzen langgestreckter Hohlkammern, soge
nannter akustischer Wellenleiter, ausgenutzt werden, z. B. nach DE 196 12 572,
oder Lamancusa; J. S.: An actively tuned passive muffler system for engine
silencing. Proceedings Noise-Con 87, 1987, S. 313-318. Diese Wellenleiter
sind über eine stirnseitige Öffnung an den schallführenden Kanal angekoppelt
und stehen entweder senkrecht vom Kanal ab oder schmiegen sich parallel
laufend an diesen an. Insbesondere bei der ersten Längsresonanz, bei der
die Kammerlänge einem Viertel der Wellenlänge der Resonanzfrequenz ent
spricht, werden schmalbandig hohe Dämpfungen erreicht. Diese Begrenzung
des Frequenzbereiches ist jedoch problematisch, wenn entweder eine breit
bandige Dämpfung gefordert ist oder sich das bei der Dimensionierung des
Wellenleiters zugrunde gelegte Lärmspektrum ändert. Die notwendige Anpas
sung der Kammerlänge wird in Lamancusa zumindest stufenweise realisiert,
indem von vornherein sehr lange Kammern mit Unterteilungen vorgesehen
sind, die bei Bedarf geöffnet bzw. geschlossen werden können. Eine andere
Möglichkeit, die nachteilige Schmalbandigkeit zu umgehen, ist die
gleichzeitige Verwendung unterschiedlicher Kammerlängen nach US 19612572.
Aus der WO 92/15088 ist eine ähnliche Einrichtung bekannt, wobei die
Resonanzfrequenz einer längsgestreckten Hohlkammer in der Länge durch
einen beweglichen Kolben mechanisch regulierbar ist. Diese Regelung ist
nachteilig, da die Nachregelung über einen regelbaren Lautsprecher selbst
wesentlich schneller erfolgen kann. Weiterhin wird vorgeschlagen, eine Hohl
kammer, die mit dem schallführenden Kanal verbunden ist, wobei die
Verbindung des Kanals und der Hohlkammer durch eine federnde, abdich
tende Masse gebildet wird, mit Druckluft zu beaufschlagen. Hierdurch wird die
Masse in die besagte Resonanzschwingung versetzt. Eine Druckbeaufschla
gung ist aber wesentlich langsamer als eine elektrische Regelung eines
Lautsprechers.
Eine weitere Gruppe von Schalldämpfern und -absorbern für tiefe Frequenzen
umfaßt Hohlraumresonatoren, d. h. sowohl akustische Wellenleiter nach
Okamoto, Y.; Boden, H.; Abom, M.: Active noise control in ducts via side
branch resonators. Journ. of the Acoust. Soc. of America 96 (1994), H. 9, S.
1533-1538, als auch Helmholtz-Resonatoren nach DE 42 26 885, oder US 5233137,
WO 93/25999, die über eine Öffnung mit einem schallführenden
Kanal oder Raum verbunden sind und deren Eigenschaften mit elek
troakustischen bzw. aktiven Komponenten verändert werden. Diese Systeme
verbindet die Vorgehensweise, daß sich mindestens ein Mikrofon im Kanal
oder Raum befindet. Das damit erfaßte Schalldrucksignal dient nach einer
Filterung, Verstärkung und weiteren Analyseschritten als Regelgröße für min
destens einen Lautsprecher im Wellenleiter oder Hohlraum. Im Ergebnis
strahlt der Lautsprecher ein Signal ab, das sich, wiederum nach seiner Modi
fikation durch den Resonator, mit dem Schall am Ort des Mikrofons im Kanal
oder Raum gegenphasig überlagert und dadurch eine Schalldämpfung be
wirkt. Durch diese aktiv beeinflußten Resonatoren können einerseits bei tiefen
Frequenzen hohe Schalldrücke erzeugt und damit auch gedämpft werden, und
andererseits ist zumindest der Lautsprecher vor möglichen z. B. thermischen
Belastungen im Kanal geschützt. Nachteile dieser Verfahren bestehen in der
festgelegten Dimensionierung der Resonatoren, unabhängig von möglichen
aufprägt. Es wurden die Eigenschaften der Komponenten gründlich untersucht
und beschrieben. Danach sind zur Umsetzung dieses Verfahrens zwangs
läufig komplexe und in der Praxis nur näherungsweise realisierbare Übertra
gungsfunktionen des Signalformers zu implementieren.
Gänzlich ohne zusätzliche passive Schichten oder Resonanzsysteme kommen
reaktive Schalldämpfer nach WO 97/43754 aus, bei denen die Membran eines
Lautsprechers unmittelbarer Bestandteil der Wand eines schallführenden
Kanals ist und die mittels einer Rückkopplungsschaltung geregelten bzw.
verstärkten Membranschwingungen das Schallfeld im Kanal direkt
beeinflussen. Die auch hier notwendige Anpassung an ein zu dämpfendes
Schallspektrum beruht auf der Dimensionierung des Resonanzsystems
bestehend aus Membranmasse und der dahinter befindlichen Luftfeder in
Gestalt des Rückvolumens.
Aufgabe der Erfindung ist es den Wirkungsgrad der Schalldämpfung in
Kanälen o. ä. zu verbessern und die Herstellkosten der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zu verringern.
Diese Aufgabe wird durch die Vorrichtung nach Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
Der Ausgangspunkt des erfindungsgemäßen gesteuerten Wellenleiters nach
Fig. 1 besteht in einer langgestreckten Hohlkammer (1) mit ausgeprägten
Längsresonanzen, die über eine Öffnung (2) an der ersten Stirnseite (3) mit
einem schallführenden Kanal (4) oder Raum akustisch verbunden ist. Die
Länge L der Hohlkammer (1) richtet sich nach dem im Kanal (4) auftretenden
Schallspektrum, bei dem die Frequenzen mit der höchsten Schallamplitude
betriebsbedingt in einem bestimmten Bereich schwanken, z. B. als Folge einer
wechselnden Gastemperatur im Kanal (4). Die Länge L entspricht in diesem
Fall etwa einem Viertel der Wellenlänge der oberen Grenzfrequenz dieses
Bereiches. An der zweiten Stirnseite (6) der Hohlkammer (1) befindet sich vor
einem weiteren Hohlraum (7) die Membran (8) mindestens eines
Lautsprechers (9), wobei der Hohlraum (7) als Luftfeder und die Membran (8)
als flächenhafte Masse ein Resonanzsystem bilden. Unmittelbar vor der
Membran (8) ist ein Mikrofon (10) zur Erfassung der Membranschwingungen
positioniert. Das Mikrofonsignal liegt am Eingang eines invertierenden
Verstärkers (11) mit einstellbarer Verstärkung an, dessen Ausgangssignal zur
Ansteuerung des Lautsprechers (9) dient. In Abhängigkeit von der Höhe der
Verstärkung ändern sich die Membranschwingungen und damit die akustisch
wirksame Länge der Hohlkammer (1), die deutlich (ca. viermal) größer als die
tatsächliche Länge L ist. Die infolge der erhöhten Verstärkung erreichte
akustisch wirksame Verlängerung der Hohlkammer (1) bedeutet eine
Verschiebung ihrer ersten Längsresonanz zu tieferen Frequenzen,
vorteilhafterweise bis zur unteren Grenze des Frequenzbereiches des im
Kanal (4) auftretenden Schallspektrums. Die Einstellung der Verstärkung
beruht auf dem Steuersignal von mindestens einem zusätzlichen Sensor (12),
der eine für die Frequenzen mit der höchsten Schallamplitude im Kanal
charakteristische Größe an den Verstärker (11) liefert.
Als Sensor (12) sind beispielsweise Temperaturfühler im Kanal (4),
Drehzahlgeber an Ventilatoren, Generatoren oder Motoren sowie Meßglieder
für den Gasfluß von Brennern und Abgassystemen zu nennen.
Vorteilhafterweise kommt der Sensor (12) ohne einen gesonderten Schutz
aus, wie er z. B. bei Mikrofonen in einem Abgassystem erforderlich wäre. Eine
beispielhafte, besonders einfache Ausführung des Sensors (12) stellt ein
temperaturabhängiger Widerstand dar, der die Temperatur im Kanal (4) erfaßt
und gleichzeitig Teil des Rückkopplungszweiges eines an sich bekannten
invertierenden Verstärkers (11) ist und dadurch dessen Gesamtverstärkung
steuert. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen beziehen die Verwendung
spannungs- und stromgesteuerter Verstärker (11) ein und erweitern die
Auswahl möglicher Sensoren (12).
Zum Schutz gegen eine mögliche Verschmutzung der Hohlkammer (1) und
gegen eindringende heiße Abgase aus dem Kanal (4) befindet sich vor oder
hinter der Öffnung (2) zum Kanal (4) eine schalldurchlässige Abdeckung (5)
aus Lochblech, Vlies, Folie und dergleichen. In Abhängigkeit von baulichen
Gegebenheiten in der Umgebung des Kanals (4) kann die Hohlkammer (1)
eine gerade oder gekrümmte Form aufweisen, schräg oder senkrecht vom
Kanal abstehen oder in Längsrichtung am Kanal (4) anliegen. In diesem Fall
ist, wie in Fig. 2 gezeigt, eine Wärmedämmschicht (13) zwischen Hohlkammer
(1) und Kanal (4) vorgesehen. Bei zu erwartender Erwärmung der Hohlkam
mer (1) verbessern die in Fig. 2 dargestellten Kühlkörper (14) als Teil der
Hohlkammerwand die Wärmeabfuhr ebenso wie eine erzwungene Kühlung
(15) nach Art eines Wärmetauschers oder mit sogenannten Peltier-Elementen
in der Hohlkammer. Um eine breitbandigere Dämpfung zu erreichen, bilden
eine Querunterteilung (16) der Hohlkammer (1) in mehrere unterschiedlich
lange Röhren sowie eine absorbierende innere Wandauskleidung (17) der
Hohlkammer (1) vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
gesteuerten Wellenleiters (Fig. 3).
Eine beispielhafte Ausführung des erfindungsgemäßen gesteuerten Wellen
leiters ist in Fig. 4 gezeigt. Die zusammen mit einem konventionellen passiven
Dämpfer (18) an der gegenüberliegenden Kanalwand erreichten Dämp
fungswerte in Fig. 5 repräsentieren die beiden Grenzfälle im Frequenzbereich
in Abhängigkeit von der eingestellten Verstärkung (11). Den geringen Tempe
ratureinfluß auf die Dämpfung des erfindungsgemäßen gesteuerten Wellen
leiters nach Fig. 4 unterstreicht die Gegenüberstellung der gemessenen
Dämpfung bei 20°C und 150°C im Kanal in Fig. 6.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen gesteuerten Wellenleiters gegenüber
bestehenden Schalldämpfern beziehen sich auf folgende Merkmale:
- - Im Vergleich mit bekannten akustischen Wellenleitern erreicht der erfin dungsgemäße gesteuerte Wellenleiter mit geringerem Bauvolumen (Hohlkammern bis ca. viermal kürzer) eine hohe Schalldämpfung bei tiefen Frequenzen.
- - Der Frequenzbereich mit hoher Schalldämpfung des erfindungsgemäßen gesteuerten Wellenleiters ist aufgrund der Adaptivität an veränderliche Schallspektren auf ca. 2 Oktaven erweitert.
- - Der erfindungsgemäße gesteuerte Wellenleiter zeichnet sich durch eine einfache Konstruktion und insbesondere durch eine preiswerte analoge Verstärkung und Steuerung ohne aufwendige elektronische Filter oder digitale Signalanalyse aus.
- - Weiterhin sind alle elektroakustischen Komponenten in der Hohlkammer des erfindungsgemäßen gesteuerten Wellenleiters nachhaltig vor Einflüs sen durch Strömung, Staub und aggressive Medien im Kanal geschützt.
- - Dieser Schutz erstreckt sich ebenfalls auf hohe Temperaturen z. B. in Ab gassystemen, da beim erfindungsgemäßen gesteuerten Wellenleiter meh rere Möglichkeiten für eine effektive thermische Entkopplung vom Kanal gegeben sind.
Fig. 1: Aufbau des erfindungsgemäßen gesteuerten Wellenleiters
Fig. 2: Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen gesteuerten
Wellenleiters mit einer Wärmedämmschicht (13) zwischen Hohl
kammer (1) und Kanal (4), mit Kühlkörpern (14) als Teil der Hohl
kammerwand, mit einer erzwungenen Kühlung (15) nach Art eines
Wärmetauschers sowie mit einer absorbierenden inneren
Wandauskleidung (17)
Fig. 3: Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen gesteuerten
Wellenleiters mit einer Unterteilung der Hohlkammer (1) in mehrere
unterschiedlich lange Röhren (16)
Fig. 4: Beispielhafte Ausführung des erfindungsgemäßen gesteuerten
Wellenleiters mit einem konventionellen passiven Dämpfer (18) an
der gegenüberliegenden Kanalwand (Abmessungen in mm)
Fig. 5: Gemessene Einfügungsdämpfung des beispielhaften gesteuerten
Wellenleiters nach Fig. 4 ohne und mit Verstärkung
Fig. 6: Gemessene Einfügungsdämpfung des beispielhaften gesteuerten
Wellenleiters nach Fig. 4 mit Verstärkung bei 20°C und 150°C
Lufttemperatur im Kanal (4)
Fig. 7: Beispielhafter gesteuerter Wellenleiter mit schräg vom Kanal (4)
abstehender Hohlkammer (1)
Fig. 8: Beispielhafter gesteuerter Wellenleiter mit einer an einem
gekrümmten Kanal (4) anliegenden Hohlkammer (1)
Fig. 9: Beispielhafte Anordnung mehrerer gesteuerter Wellenleiter an
mehreren Seitenwänden eines Kanals (4)
Fig. 10: Beispielhafter gesteuerter Wellenleiter mit aerodynamisch günstiger
Gestaltung und Positionierung nach Art einer Mittelkulisse innerhalb
eines großen Kanals (4)
Claims (13)
1. Gesteuerter akustischer Wellenleiter nach Art einer langgestreckten Hohl
kammer (1), der über eine Öffnung (2) an seiner ersten Stirnseite (3) mit ei
nem schallführenden Kanal (4) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsresonanzen der Hohlkammer (1) auf ein zu dämpfendes Schall
spektrum abstimmbar sind, indem mittels eines Mikrofons (10), das sich un
mittelbar vor der Membran (8) mindestens eines Lautsprechers (9) an der
zweiten Stirnseite (6) der Hohlkammer (1) befindet, die Membranschwingun
gen erfaßt werden und das Mikrofonsignal mit einem Verstärker (11) invertiert
und in Abhängigkeit von einem das Schallspektrum im Kanal (4) charakterisie
renden Signal eines Sensors (12) verstärkt an den Lautsprecher (9)
rückgekoppelt wird.
2. Gesteuerter Wellenleiter nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnung (2) mit einer schalldurchlässigen Schutzabdeckung (5) aus
Lochblech, Vlies oder Folien versehen ist.
3. Gesteuerter Wellenleiter nach Anspruch 1 und 2
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlkammer (1) senkrecht oder schräg vom Kanal (4) absteht oder an
der geraden oder gekrümmten Kanalwand anliegt.
4. Gesteuerter Wellenleiter nach einem der Ansprüche 1-3
dadurch gekennzeichnet,
daß sich bei an der Wand des Kanals (4) anliegender Hohlkammer (1) eine
Wärmedämmschicht (13) zwischen Kanal- und Hohlkammerwand befindet.
5. Gesteuerter Wellenleiter nach einem der Ansprüche 1-4
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wände der Hohlkammer (1) teil- oder vollflächig mit Kühlkörpern (11)
ausgestattet sind.
6. Gesteuerter Wellenleiter nach einem der Ansprüche 1-5
dadurch gekennzeichnet,
daß sich in der Hohlkammer (1) eine erzwungene Kühlung (15) nach Art von
Wärmetauschern oder Peltier-Elementen befindet.
7. Gesteuerter Wellenleiter nach einem der Ansprüche 1-6
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlkammer (1) durch eine Querunterteilung (16) in unterschiedliche
lange Röhren geteilt ist.
8. Gesteuerter Wellenleiter nach einem der Ansprüche 1-7
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wände der Hohlkammer (1) teil- oder vollflächig mit einer schallab
sorbierenden Verkleidung (17) ausgestattet sind.
9. Gesteuerter Wellenleiter nach einem der Ansprüche 1-8
dadurch gekennzeichnet,
daß als Sensor (12) für das im Kanal (4) auftretende Schallspektrum Tempe
raturfühler, Drehzahlgeber sowie Meßglieder für den Gasfluß von Brennern
und Abgassystemen verwendet werden.
10. Gesteuerte Wellenleiter nach einem der Ansprüche 1-9
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere gesteuerte Wellenleiter an mehreren Seitenwänden von Kanälen
(4) mit rechteckigem Querschnitt verwendet werden.
11. Gesteuerter Wellenleiter nach einem der Anspüche 1-9
dadurch gekennzeichnet,
daß eine ringförmige Hohlkammer (1) umlaufend um einen zylindrischen Ka
nal (4) verwendet wird.
12. Gesteuerter Wellenleiter nach einem der Ansprüche 1, 2 und 6-9
dadurch gekennzeichnet,
daß der gesteuerte Wellenleiter aerodynamisch günstig gestaltet und nach Art
einer Mittelkulisse innerhalb eines großen rechteckigen oder zylindrischen
Kanals (4) positioniert ist.
13. Gesteuerter Wellenleiter nach einem der Ansprüche und 3-9
dadurch gekennzeichnet,
daß statt der schalldurchlässigen Öffnung (2) eine akustisch wirksame
Membran oder Platte die Verbindung zum Kanal (4) bildet.)
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