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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Überprüfung von Halbleiterbauelementen.
Sie betrifft insbesondere die Erfassung fehlerhafter Kontakte, wie
zum Beispiel nicht offene Kontaktöffnungen, unter Verwendung eines
Rasterelektronenmikroskops.
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Hintergrund der Erfindung
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Integrierte
Schaltkreise werden so hergestellt, daß zuerst diskrete Halbleiterbauelemente
in Siliziumwafern ausgebildet werden. In den Bauelementen wird nun
in mehreren Ebenen ein metallisches Verbindungsnetz ausgebildet,
das zu den aktiven Teilen der Bauelemente einen Kontakt herstellt
und sie zur Erzeugung der gewünschten
Schaltungen miteinander verbindet. Die Verbindungsschichten werden
wie folgt gebildet: Abscheiden einer isolierenden Schicht über den
diskreten Bauelementen, Strukturieren und Ätzen von Kontaktöffnungen
in diese Schicht und Abscheiden eines leitenden Materials in diese Öffnungen. Über der
isolierenden Schicht wird nun typischerweise eine leitende Schicht
aufgebracht. Die leitende Schicht wird nun strukturiert und geätzt, um
zur Bildung einer ersten Schaltungsebene Verbindungen zwischen den
Kontakten der Bauelemente herzustellen. Durch Erzeugung einer Schaltung
mit mehreren Ebenen werden die folgenden Verfahrensschritte wiederholt
durchgeführt:
Abscheidung einer isolierenden Schicht, Bildung von Kontaktöffnungen oder
Durchkontaktierungen, Bildung von leitenden Materialschichten, Strukturierung,
usw.
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In
Abhängigkeit
von der Komplexität
der integrierten Gesamtschaltung sind typischerweise mehrere metallische
Ebenen, zum Beispiel zwei bis vier Ebenen, erforderlich, um die
nötigen
Verbindungen zu erzeugen und diese Verbindungen mit Kontaktstellen
zu verbinden, die einen externen Anschluß an die fertiggestellte Schaltung
ermöglichen.
Eine hohe Dichte an integrierten Schaltungen mit Abmessungen im
Submikrometerbereich macht eine außerordentlich genaue Steuerung
der Abmessungen erforderlich. Es werden sehr empfindliche Überwachungsverfahren
zur Untersuchung der Verbindungsstruktur und/oder der Kontaktöffnungen
benötigt,
um die Genauigkeit der Abmessungen und die Fehlerlosigkeit der Struktur
des Entwurfs zu gewährleisten.
Diese Anforderungen werden mit zunehmender Dichte und Miniaturisierung
der Schaltkreise strenger, wie zum Beispiel bei der Massenproduktion
von Halbleiterspeicherbauelementen, wie 64 M DRAMs oder 256 M DRAMs,
für die
gegenwärtig
tpyischerweise Schaltkreisabmessungen von 0,25 bis 0,30 μm erforderlich
sind.
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Die Überprüfung von
Kontaktöffnungen
auf ihren Zustand, wie zum Beispiel auf einen nicht offenen oder
nicht freien Zustand, wird zunehmend wichtiger, da sich das Seitenverhältnis (AIR)
von Kontaktöffnungen, d.
h. das Verhältnis
ihrer Tiefe zu ihrem Durchmesser, mit zunehmendem Bedarf an höheren Dichten
bei den Bauelementen erhöht
hat. Ein herkömmliches
Lichtmikroskopierverfahren mit einer Wellenlänge von 488 nm im sichtbaren
Bereich ist jedoch im Hinblick auf die Überprüfung der inneren Struktur der
Kontaktöffnungen technisch
begrenzt, da es zur Überprüfung der
inneren Struktur der Kontaktöffnungen
mit einer Abmessung von 200 nm oder weniger, eine zu geringe Auflösung besitzt.
Mit der Lichtmikroskopie lassen sich auch keine Lichtfleckgrößen von
1 μm oder
weniger erzeugen. Zum Stand der Technik wird auf die folgenden Druckschriften
verwiesen:
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Die
verschiedenen Dokumente beschreiben Verfahren zur Überprüfung eines
Halbleiterwafers, wobei auch Rasterelektronenmikroskope zum Einsatz
gelangen.
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Die
aus dem Dokument
JP
07220077 A bekannten Merkmale sind im Oberbegriff von Anspruch
1 zusammengefasst.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Überprüfungsverfahrens
für fehlerhafte
Kontakte oder Kontaktierungsfehler, mittels welchem eine genaue Überprüfung mittels
digitalisierter Werte auf Kontaktbildern und nicht durch das bloße Auge
oder durch das Mikroskop ermöglicht
wird, und durch welches sich die Nachteile des Standes der Technik
vermeiden lassen. Die Erfindung soll vorteilhaft auch zur Erfassung
von Kontaktierungsfehlern bei Kontakten mit einem großen Seitenverhältnis, das
heißt
einem großen
Verhältnis
zwischen der Tiefe und dem Durchmesser eines Kontaktes anwendbar
sein und sich insbesondere durch eine hohe Schnelligkeit und die
Eignung für
die Anwendung bei der Massenproduktion auszeichnen und bei der Herstellung
von Halbleiterbauelementen eine größere Ausbeute ermöglichen.
Vorteilhaft soll eine fehlerhafte Fotoresiststruktur nach einem
Entwicklungsverarbeitungsschritt bei einem Fotolithographieverfahren
ermöglicht
werden.
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Die
erfindungsgemäße Aufgabe
wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. In den
abhängigen
Ansprüchen
sind besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
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Erfindungsgemäß werden
die Bilddaten eines Rasterelektronenmikroskops (SEM = Scanning Electron Microscop)
für den
Teil des Halbleiterlasers gelesen. Von diesen SEM-Bilddaten werden
Bilddaten für
ein bestimmtes Merkmal oder eine bestimmte Eigenschaft des Wafers
identifiziert. Ein mit diesem Merkmal zusammenhängender Parameter wird berechnet
und mit einem Bereich an noch zu akzeptierenden Werten für diesen Parameter
verglichen. Basierend auf diesem Vergleich zwischen dem Parameter
und dem noch zu akzeptierenden Wertebereich läßt sich das Merkmal klassifizieren.
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Bei
einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel
wird als Computerparameter die Abmessung oder die Größe des Merkmals
verwendet.
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Wenn
das Merkmal beispielsweise eine Kontaktöffnung in einer integrierten
Schaltung ist, ist der Parameter beispielsweise der Durchmesser
der Öffnung
gemessen in Bilddatenpixel. Eine bestimmte Kontaktöffnung kann
beispielsweise dadurch bestimmt werden, daß sie eine Breite von 20 Pixel
besitzt. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel
kann als Parameter eine durchschnittliche Pixelintensität für Pixel
verwendet werden, die innerhalb des Merkmals liegen. Wenn das Merkmal
eine Kontaktöffnung
ist, wird als Parameter beispielsweise der Mittelwert der Pixelintensitäten für die Pixel
verwendet, die der Kontaktöffnung
zugeordnet sind. Wenn der gemessene Parameter innerhalb eines Bereiches
von zu akzeptierenden Werten für
diesen Parameter liegt, wird das Merkmal als akzeptabel klassifiziert.
Wenn der Parameter außerhalb
dieses Bereiches an zu akzeptierenden Werten für diesen Parameter liegt, wird
das Merkmal als fehlerhaft klassifiziert. Wenn das Merkmal eine
Kontaktöffnung
ist, wird die Öffnung
als fehlerhaft erfaßt,
wenn sie beispielsweise nicht offen ist.
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Bei
einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel
werden für
das Merkmal zwei Parameter berechnet. Die zwei Parameter können beispielsweise
eine Abmessung eines Merkmals, wie zum Beispiel eine Kontaktöffnung,
sein, gemessen in Pixel, die dem Merkmal zugeordnet sind. Der zweite
Parameter kann die durchschnittliche oder mittlere Pixelintensität der dem
Merkmal zugeordneten Pixel sein. Beide Parameter werden mit vorbestimmten
Bereichen an zu akzeptierenden Werten für diese Parameter verglichen.
Wenn beide Parameter gleichzeitig innerhalb ihres jeweiligen Bereiches
an zu akzeptierenden Werten liegen, wird das Merkmal, wie zum Beispiel
eine Kontaktöffnung,
bei einem Ausführungsbeispiel
als akzeptabel klassifiziert. Eine Kontaktöffnung ist unter diesen Umständen als
offen, richtig gemessen und richtig geformt klassifizierbar. Der Zusammenhang
zwischen den Parametern und ihren entsprechenden Bereichen kann
dazu verwendet werden, das Merkmal in eine von mehreren Kategoriearten
einzuordnen. Die Parameter können
in Abhängigkeit davon,
ob sie unterhalb, innerhalb oder oberhalb eines noch zu akzeptierenden
Wertebereichs liegen, zur Klassifizierung eines Merkmals verwendet
werden.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
werden die SEM-Bilddaten sowohl von Sekundärelektronen als auch von höher energetischen
zurückgestreuten
Elektronen in dem Rasterelektronenmikroskop erzeugt. Die Datenwerte
werden digitalisiert und können
in Form von digitalisierten Grauskalenpixelpegel oder Pixelniveaus
oder farbcodierten Pixelwerten vorliegen.
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Bei
einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel
wird zur Charakterisierung des zu überprüfenden Merkmals eine Gitter-
oder Maschenstruktur verwendet, wobei zur Charakterisierung beispielsweise
die Position und/oder die Abmessungen des zu überprüfenden Merkmals bestimmt wird.
Die Gitter- oder Maschenstruktur umfaßt typischerweise zwei orthogonal
aufeinanderstehende Achsen, die dem Bild des zu analysierenden Waferteils überlagert
werden. Alternativ hierzu können
die Gitterachsen eine beliebige geometrische Abhängigkeit voneinander aufweisen,
d. h., daß sie
beispielsweise dreieckig, trapezförmig, usw. verlaufen können. Bei
einem Ausführungsbeispiel
wird durch das Gitterlokalisierungsverfahren die Position, die Form und/oder
die periodische Struktur des Merkmals bestimmt, indem die Pixelwerte
entlang einer Linie analysiert werden, die parallel zu einer der
orthogonalen Achsen verläuft,
die sukzessive bei Pixelpositionen entlang der anderen orthogonalen
Achse positioniert wird. Das Gitterverfahren kann beispielsweise
die Positionierung einer vertikalen Linie bei mehreren horizontalen
Pixelpositionen und das Hinzuaddieren der vertikalen Pixelintensitätswerte
an der jeweiligen horizontalen Stelle umfassen. Die aufsummierten
Intensitäten
können
an der jeweiligen horizontalen Stelle verglichen werden, um eine
Zunahme der Intensität
feststellen zu können,
die als Hinweis für
das Vorhandensein eines Merkmals, wie zum Beispiel eine Kontaktöffnung,
verwendet wird. Dieses Verfahren kann für mehrere Pixelpositionen in
einer Dimension oder Richtungwiederholt werden. Es kann dann in
der senkrecht hierzu stehenden Richtung wiederholt werden, so daß die Struktur,
die Form und die Abmessung der Merkmale bestimmbar ist.
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Dieses
Verfahren kann auch dazu verwendet werden, die optimale Abmessung
einer Untergitter- oder Untermascheneinheit zu bestimmen, die die
zu analysierenden Merkmale umfaßt.
Das Gitterverfahren kann beispielsweise dazu verwendet werden, die
optimale Abmessung einer Gittereinheit in Pixel zu bestimmen, die 100
gleichzeitig zu analysierende Kontaktöffnungen umfaßt. Diese
Vorgehensweise macht das erfindungsgemäße Verfahren zur Überprüfung von
Merkmalen sehr viel effizienter, da sich unnötige Verarbeitungsschritte durch
Optimierung der Fläche
des jeweils zu überprüfenden Bereiches
eliminieren lassen.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
werden die SEM-Bilddatenpixel zur Berechnung eines Intensitätsprofils
des jeweils zu überprüfenden Merkmals,
d. h. einer Kontaktöffnung,
verwendet. Bei einem Ausführungsbeispiel
wird das Intensitätsprofil
zuerst durch Aufsummation der Pixelintensitätswerte eines Merkmals entlang einer
orthogonalen Achse an jeder von mehreren Pixelpositionen erzeugt,
die entlang der hierzu senkrechten Achse angeordnet sind. An jeder
horizontalen Pixelposition werden beispielsweise die Pixelintensitätswerte
in der senkrecht verlaufenden Richtung aufsummiert, gemittelt und
als Funktion der Pixelstellung auf der horizontalen Achse aufgetragen.
Das Pixelintensitätsprofil
ist zur erfindungsgemäßen Klassifizierung
des Merkmals verwendbar.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
wird zur Normisierung der Intensitätsprofile aller Merkmale von
allen Intensitätswerten
in der jeweiligen Gittereinheit der Hintergrundintensitätswert subtrahiert.
Dies bewirkt, daß sich
der Hintergrundwert für
das jeweilige Intensitätsprofil
auf Null verringert. Bei dem normierten Profil kann nun als nächstes ein
Schwellenwert so festgelegt werden, daß Pixelintensitäten oberhalb
des Schwellenwertes dem zu überprüfenden Merkmal
zugeordnet werden. Aus dem Profil können nun der obengenannte erste
und der obengenannte zweite Parameter berechnet werden. Die Abmessungen
des Merkmals können
beispielsweise durch Abzählen
der Anzahl an Pixelpositionen in einer ersten Richtung berechnet
werden, die aufsummierte Intensitätswerte in der senkrecht hierzu
stehenden Richtung besitzen, die den Schwellenwert überschreiten.
Da angenommen wird, daß eine
Summe der Pixelintensität,
die den Schwellenwert übersteigt,
dem Merkmal zugeordnet ist, ist die Anzahl an Pixelpositionen mit
einer Summe, die den Schwellenwert überschreitet, ein Maß für das Merkmal
in einer Richtung, gemessen in Pixel. Der zweite Parameter kann
durch Berechnung eines den Schwellenwert überschreitenden mittleren Intensitätswertes
berechnet werden. Diese zwei Parameter können mit ihrem jeweiligen vorbestimmten
Bereich an zu akzeptierenden Werten verglichen werden, um das vorbestimmte
Merkmal in eine der vorbestimmten Klassen an Merkmalsarten einzuklassifizieren.
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Das
erfindungsgemäße Überprüfungsverfahren
besitzt zahlreiche Vorteile im Vergleich zum Stand der Technik.
Bei bestimmten Verfahren nach dem Stand der Technik werden beispielsweise
optische Verfahren, wie zum Beispiel die Lichtmikroskopie oder die Überprüfung mit
bloßem
Auge, zur Erfassung von Kontaktierungs- oder Kontaktfehlern verwendet.
Diese Systeme sind ungeeignet zur Auflösung kleinerer Merkmalsfehler,
die zum Versagen der Schaltkreise führen. Die erfindungsgemäße Verwendung
eines Rasterelektronenmikroskops sorgt für eine sehr viel bessere Auflösung, mit
der sich auch kleinere Fehler erfassen lassen. Die vorliegende Erfindung
ist daher auch auf die Merkmale aktueller Schaltkreise anwendbar,
deren Abmessungen im Submikrometerbereich liegen. Aufgrund des erfindungsgemäßen Gitterverfahrens
ist die Verarbeitung der erfindungsgemäßen Pixeldaten zudem außerordentlich
effizient. Die Verarbeitung und die Fehlererfassung können sehr
effizient und schnell erfolgen, so daß das erfindungsgemäße Überprüfungsverfahren
und das erfindungsgemäße Überprüfungssystem
sehr gut für
die Massenherstellung von Wafern und von integrierten Schaltkreisen
geeignet ist.
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Ein
anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Überprüfungsverfahren
für Kontaktierungsfehler
bei Halbleiterbauelementen mit folgenden Verfahrenschritten: Aufstellen
einer Verarbeitungskassette mit Wafern, auf deren Oberfläche jeweils
mehrere Kontaktöffnungen
ausgebildet sind; Entnahme eines bestimmten Wafers aus der Kassette
und Beladen eines Tischs in einer Referenzkammer eines SEMs mit
dem Wafer; Ausrichten des Wafers für das Abtasten durch einen
Elektronenstrahl; Bewegen des Tisches mit dem darauf angebrachten
Wafer zu einer speziellen Stelle, die einer Einfallsrichtung des
Elektronenstrahls des SEMs zugeordnet ist; Öffnen einer Blende für den abtastenden
Elektronenstrahl auf eine bestimmte Stelle des Wafers; Selbstadressierung
oder Selbstansteuerung zur Erfassung der Überprüfungsstellung durch Erfassung eines
auf dem Wafer ausgebildeten vorstrukturierten Referenzbildes; Ablenken
des Elektronenstrahls des SEMs in die Überprüfungsstellung; Selbstfokussierung
zur Erzeugung eines weiteren klaren Bildes durch Wiederholung der
Elektronenstrahlauslenkung; Schließen der Blende zum Trennen
des selbstfokussierten Wafers von dem Elektronenstrahl; Überprüfen auf
einen fehlerhaften Kontakt oder einen Kontaktierungsfehler durch Vergleich
der von einer Einheitsfläche
mit zumindest einer Kontaktöffnung
erfaßten
Elektronensignalwerte nach dem Auslenken des Elektronenstrahls mit
einem Elektronensignalwert, der einem normalen Kontakt entspricht;
weitere Überprüfung eines
Kontaktierungsfehlers in einer anderen Stellung des Wafers durch
Bewegen des Tisches in die andere Stellung und Wiederholen der gleichen
Verfahrensschritte; und weitere Überprüfung all
der anderen Wafer in der Kassette auf Kontaktierungsfehler durch
Entnahme des überprüften Wafers
und Einführen
der anderen Wafer in die Referenzkammer und Wiederholung der gleichen
Verfahrensschritte.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Verfahren zur Herstellung
von Halbleiterbauelementen die folgenden Verfahrensschritte: Ausbildung
von Kontaktöffnungen
für bestimmte
auf einem Halbleitersubstrat ausgebildete isolierende Materialschichten; Überprüfung der
Kontakte der Kontaktöffnungen
durch jeweils einen Vergleich der von einer Oberfläche mit
zumindest einer Kontaktöffnung
erfaßten Elektronensignalwerte
mit den einem normalen Kontakt entsprechenden Elektronensignalwerten
und Durchführung
der nachfolgenden Verarbeitungsschritte des Herstellungsverfahrens
für Halbleiterbauelemente
nach dem nach der Überprüfung erfolgten
Einbringen von leitenden Materialschichten in die Kontaktöffnungen.
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Der Überprüfungsschritt
für Kontaktierungsfehler
kann für
eine bestimmte Abtaststellung auf dem Halbleitersubstrat durchgeführt werden,
um beispielsweise den Überprüfungsschritt
für Kontaktierungsfehler bei
einer Produktionslinie zur Massenproduktion einsetzen zu können. Nach
Beendigung der Entwicklungsverarbeitung zur Bildung der Fotoresiststruktur
kann der Überprüfungsschritt
für Kontaktierungsfehler
auch an der Unterseite der Fotoresiststruktur zur Bildung von Kontaktöffnungen
durchgeführt
werden.
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Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren
zur Herstellung von Halbleiterbauelementen mit folgenden Verfahrensschritten:
Bildung einer Fotoresistkontaktöffnungsstruktur
zur Bildung von Kontaktöffnungen
für auf
einem Halbleitersubstrat ausgebildete isolierende Materialschichten;
und Überprüfung des
jeweiligen Kontaktes der Kontaktöffnungen
durch Vergleich der von einer Einheitsfläche mit zumindest einer Kontaktöffnungsstruktur
erfaßten
Elektronensignalwerte mit den einer normalen Kontaktstruktur entsprechenden
Elektronensignalwerten.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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In
den Zeichnungen, die nicht notwendigerweise maßstabsgerecht gezeichnet sind,
sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Die
Zeichnungen dienen zur Veranschaulichung der der Erfindung zugrundeliegenden
Prinzipien.
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Es
zeigen:
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1 in
schematischer Darstellung ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung
des Betriebes eines Rasterelektronenmikroskops (SEM = Scanning Electron
Microscop);
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2 in
schematischer Darstellung das Energiespektrum der in einem SEM emittierten
Elektronen einschließlich
der Sekundärelektronen
und der zurückgestreuten
Elektronen, beim Bestrahlen einer Vergleichsprobe mit einem Elektronenstrahl;
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3 in
schematischer Darstellung ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung
des Aufbaus eines In-line-SEMs;
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4 in
schematischer Darstellung ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels
eines Überprüfungssystems
für Kontaktierungsfehler
bei Halbleiterbauelementen;
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5 in
schematischer Darstellung ein Blockdiagramm eines alternativen Ausführungsbeispiels
eines Überprüfungssystems
für Kontaktierungsfehler
bei Halbleiterbauelementen;
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6 in
schematischer Darstellung ein Blockdiagramm eines anderen alternativen
Ausführungsbeispiels
eines Überprüfungssystems
für Kontaktierungsfehler
bei Halbleiterbauelementen;
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7 in
schematischer Darstellung ein Blockdiagramm eines anderen alternativen
Ausführungsbeispiels
eines Überprüfungssystems
für Kontaktierungsfehler
bei Halbleiterbauelementen;
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8 in
schematischer Darstellung ein Funktionsblockdiagramm eines Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäßen Überprüfungsverfahrens
für Kontaktierungsfehler
und eines entsprechenden Systems;
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9 in
schematischer Darstellung ein Funktionsblockdiagramm eines anderen
Ausführungsbeispiels eines
erfindungsgemäßen Überprüfungsverfahrens
für Kontaktierungsfehler
und eines entsprechenden Systems;
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10 in
schematischer Darstellung ein Funktionsblockdiagramm eines anderen
Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäßen Überprüfungsverfahrens
für Kontaktierungsfehler
und eines entsprechenden Systems;
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11 in
schematischer Darstellung ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung
des logischen Ablaufes bei einem Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Überprüfungsverfahrens
für Kontaktierungsfehler
bei Halbleiterbauelementen;
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12 in
schematischer Darstellung ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung
des logischen Ablaufes bei einem alternativen Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Überprüfungsverfahrens
für Kontaktierungsfehler
bei Halbleiterbauelementen;
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13 in
schematischer Darstellung ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung
des logischen Ablaufes bei einem anderen alternativen Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Überprüfungsverfahrens für Kontaktierungsfehler
bei Halbleiterbauelementen;
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14 in
schematischer Darstellung ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung
des logischen Ablaufes bei einem anderen alternativen Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Überprüfungsverfahrens für Kontaktierungsfehler
bei Halbleiterbauelementen;
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15 in
schematischer Darstellung ein Diagramm mit einem Muster von Chipabtaststellen
auf einem Wafer zur erfindungsgemäßen Überprüfung von Kontaktierungsfehlern;
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16 in
schematischer Darstellung ein Diagramm zur Veranschaulichung von
Details der Abtastbereiche an den Chipabtaststellen gemäß 15;
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17 in
schematischer Darstellung einen Querschnitt durch ein Halbleiterbauelement
mit darin ausgebildeten Kontaktöffnungen,
bei denen das erfindungsgemäße Überprüfungsverfahren
für Kontaktierungsfehler
anwendbar ist;
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18 SEM-Bilddaten
für Kontaktöffnungen
nachdem durch ein erfindungsgemäßes Kontaktstellenerkennungsverfahren
ein Gitter festgelegt wurde;
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19 eine
schematische Darstellung eines Gitters zur Durchführung eines
Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Kontakterkennungsverfahrens;
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20 eine
schematische Darstellung eines Gitters zur Durchführung eines
alternativen Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Kontakterkennungsverfahrens;
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21 in
schematischer Darstellung den Zusammenhang zwischen einer Kontakteinheit
und horizontalen und vertikalen Pixeleinheiten für ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel;
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22 ein
Intensitätsprofil
einer Kontakteinheit vor der Durchführung einer Hintergrundwertkorrektur bei
einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
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23 ein
Intensitätsprofil
der Kontakteinheit gemäß 22 nach
der Durchführung
einer Hintergrundwertkorrektur;
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24 ein
Intensitätsprofil
eines SEM-Bildes von Kontakteinheiten nach der Durchführung einer
Hintergrundwertkorrektur;
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25 eine
Tabelle von Codes zur Identifizierung von Ergebnissen bei einem
Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Überprüfungsverfahrens
für Kontaktierungsfehler;
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26 eine
Tabelle mit einem Teil der Ergebnisse bei der Überprüfung von Kontaktierungsfehlern
gemäß einem
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
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27 ein
Flußdiagramm
zur Veranschaulichung des logischen Ablaufes einer erfindungsgemäßen Verarbeitungssequenz
für Halbleiterbauelemente;
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28 in
schematischer Darstellung ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung
des logischen Ablaufes bei einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Kontaktüberprüfungsverfahrens;
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29 in
schematischer Darstellung ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung
des logischen Ablaufes beim Einlesen der Bilddaten des Rasterelektronenmikroskops
gemäß dem dargestellten
Verfahren in 28;
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30A bis 30D in
schematischer Darstellung ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung
des logischen Ablaufes bei der Erkennung von Kontaktöffnungspositionen
gemäß dem dargestellten
Verfahren in 28;
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31A bis 31D in
schematischer Darstellung ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung
des logischen Ablaufes bei der Berechnung von Kontaktöffnungsprofilen
gemäß dem dargestellten
Verfahren in 28;
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32A bis 32B in
schematischer Darstellung ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung
des logischen Ablaufes bei der Überprüfung von
Kontaktöffnungen
gemäß dem dargestellten
Verfahren in 28.
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Ausführliche Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele
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1 zeigt
ein schematisches Blockdiagramm eines Rasterelektronenmikroskopsystems 100,
das zur erfindungsgemäßen Überprüfung von
Kontaktöffnungen
in Halbleiterbauelementen verwendbar ist.
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1 zeigt
einen Elektronenkanone 102, die einen Elektronenstrahl
durch eine Kondensorlinse 104 schießt. Der Strahl verläuft durch
eine Ablenkungsspule 122, eine Irisblende 106,
einer Objektlinse 108 und eine Blende 124. Der
fokussierte Elektronenstrahl trifft auf einer Referenz- oder Probenoberfläche 110 auf,
die er überstreicht
oder abtastet. Bei der Oberfläche 110 kann
es sich um die Oberfläche
eines zu überprüfenden Halbleiterwafers
handeln. Sekundärelektronen
und zurückgestreute
Elektronen, die von der Referenzoberfläche emittiert werden, werden
von einem Signaldetektor 112 erfaßt, der Signale erzeugt, die
die empfangenen Elektronen anzeigen. Der erfaßte Elektronenstrahl wird durch
einen Signalverstärker 114 verstärkt. Das
verstärkte
Signal wird über
die fluoreszierende Oberfläche
in einer Kathodenstrahlröhre
(CRT = Cathode Ray Tube) 118 abgelenkt, so daß ein sichtbares
Bild der Referenzoberfläche
entsteht.
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Das Überstreichen
der Oberfläche
der CRT 118 durch den Strahl wird durch eine Ablenkspule 116 gesteuert,
die mit dem Abtastvorgang der Referenzoberfläche korreliert ist, der durch
die Ablenkspule 122 gesteuert wird. In dem SEM wird die
abgetastete Oberfläche
der Referenzfläche
in feine Pixel oder Bildelemente unterteilt. Die von den Pixelelementen
jeweils erfaßten
Elektronensignale werden zur Ausbildung des SEM-Bildes zeitlich
nacheinander übertragen.
Das den Signalverstärker 114 passierende
Elektronensignal wird zu einer Abtastschaltung 120 übertragen,
durch die der Ablenkwinkel des Elektronenstrahls in der zweiten
Ablenkspule 122 gesteuert wird.
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Zusätzlich hierzu
können
die verstärkten
Elektronensignaldaten für
die einzelnen Pixel zu einer Verarbeitungseinheit 115 übertragen
werden, die zahlreiche Signalaufbereitungs- und Signalverarbeitungsfunktionen
erfüllt.
Die Bearbeitungseinheit 115 kann das Elektronensignal für die einzelnen
Pixel zur Erzeugung eines Bildes in einen diskreten Grauskalenwert
oder einen farbcodierten Wert umwandeln. Der Grauskalenwert kann einen
von 256 möglichen
Pegeln oder Zuständen
annehmen, die durch einen binären
Wert zwischen 0 und 255 digital codiert sind. Zum Speichern der
Grauskalenwerte für
die einzelnen Pixel kann eine Speichereinrichtung verwendet werden.
Ein Computer, der auch Bestandteil der Verarbeitungseinheit ist,
kann die Bildwerte nach Wunsch verarbeiten. Bei einer Ausführungsform
kann der Computer zur Analyse der Grauskalendaten programmiert werden,
um die nachstehend ausführlich
beschriebene erfindungsgemäße Kontaktüberprüfung durchzuführen.
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3 zeigt
in schematischer Darstellung ein Blockdiagramm mit den charakteristischen
Bestandteilen eines In-line-SEM-Systems, bei dem die Kontaktüberprüfung in-line
erfolgen kann. Bei Verfahren nach dem Stand der Technik werden die
SEM-Bilddaten gesammelt und off-live analysiert, d. h. abseits von
dem Herstellungsverfahren. Da das erfindungsgemäße In-lineverfahren sehr viel
effizienter ist, können
die SEM-Bilddaten während
des Herstellungsprozesses gesammelt und analysiert werden, so daß die bei
herkömmlichen
Verfahren üblichen
zusätzlichen Überprüfungsschritte
entfallen. Das In-line-SEM-System umfaßt einen elektronenoptischen
Abschnitt, einen Referenzabschnitt, einen Vakuumabschnitt und einen
elektrischen Abschnitt. Der elektronenoptische Abschnitt umfaßt einen
Elektronenstrahlgenerator 14, eine Ablenkungseinrichtung 15 für den Elektronenstrahl
und einen Signaldetektor 16. Der Referenzabschnitt umfaßt einen
Referenztransportteil 12 zum Transport der Referenzprobe,
d. h. des Wafers, von einer Kassette zu einer Referenzkammer und
einen Referenzausrichtungsteil 13. Der Vakuumabschnitt
umfaßt
einen Vakuumerzeugungsteil 11 zur Aufrechterhaltung eines
Unterdruckes in der Referenzkammer. Der elektrische Abschnitt umfaßt einen
Hauptcomputer 10 mit einer Hauptsteuerungseinrichtung 21 zur
Steuerung des elektronenoptischen Abschnittes, der Referenzkammer,
des Vakuumabschnittes und der anderen Systemkomponenten. Der elektrische
Abschnitt umfaßt eine Hauptspeichereinheit
oder einen Hauptspeicher 22 zur Speicherung der erfaßten Signaldatenwerte
des Signaldetektors 16. Der elektrische Abschnitt umfaßt zudem
eine Hauptanzeigeeinrichtung oder einen Hauptbildschirm 19 zur
Anzeige der aus den erfaßten
elektronischen Signalen erzeugten Bilder. Eine automatische Fokussiersteuerungseinrichtung 18 sorgt
für eine
automatische Fokussierung zur Erzeugung klarer oder scharfer Bilder.
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Bei
einem typischen Rasterelektronenmikroskop wird die Referenzoberfläche mit
dem Elektronenstrahl bestrahlt, wobei Sekundärelektronen erzeugt und von
der Referenzoberfläche
emittiert werden. Die Elektronen des Strahls können auch durch die Oberfläche gestreut
werden. 2 zeigt ein Energiespektrum der
von der Referenzoberfläche
emittierten und der an ihr gestreuten Elektronen bei Bestrahlung
der Referenzoberfläche.
Wie in 2 zu erkennen ist, findet sich die größte Anzahl
an Sekundärelektronen
(SE = Secondary Electrons) in einem Elektronenenergieband von weniger
als 50 eV, während
die meisten zurückgestreuten
Elektronen (BSE = Back Scattered Electrons) in einem sehr viel höheren Energieband
zu finden sind. Bei üblicherweise
verwendeten In-line-SEMs werden die in dem niedrigen Energieband
von etwa 20 eV erzeugten Sekundärelektronen
(SE) verwendet, so daß sich
klare oder scharfe Bilder von Oberflächen und Kanten ergeben. Bei
der Überprüfung bestimmter
Merkmale, wie zum Beispiel Kontaktöffnungen mit einem großen Seitenverhältnis, d.
h. das Verhältnis
der Öffnungstiefe
zu dem Öffnungsdurchmesser,
können
die in den Kontaktöffnungen
erzeugten Sekundärelektronen
beim Hindurchtreten durch die Kontaktöffnungen dissipiert werden,
so daß die
Kontaktöffnungen
nicht klar oder scharf abgebildet werden. Da diese Merkmale typischerweise mit
bloßem
Auge optisch überprüft werden,
sind klare Bilder zur Erfassung fehlerhafter Kontakte von wesentlicher
Bedeutung.
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Die 4 bis 7 zeigen
in schematischer Darstellung Blockdiagramme unterschiedlicher Ausführungsbeispiele
eines Überprüfungssystems
für Kontaktierungsfehler
bei Halbleiterbauelementen, welches vom erfindungsgemäßen Verfahren
gebrauch macht. Das in 4 dargestellte System umfaßt einige
der Komponenten des In-line-SEMs gemäß 3. Es umfaßt in einem
Computer 20 jedoch auch ein Überprüfungsmodul 60 für Kontaktierungsfehler.
Wie oben bereits beschrieben wurde, umfaßt das In-line-SEM einen elektronenoptischen
Abschnitt mit einem Elektronenstrahlgenerator 14, einer
Ablenkeinrichtung 15 für
den Elektronenstrahl und einen Signaldetektorteil 16. Als
Signaldetektor wird vorzugsweise ein Detektor verwendet, der sowohl
Sekundärelektronen
(SE) als auch zurückgestreute
Elektronen (BSE) erfassen kann, die nach der Bestrahlung der Referenzoberfläche durch
den Elektronenstrahl emittiert werden. Das System umfaßt auch
eine Referenzkammer mit einem Referenzausrichtungsteil 13 zum
Drehen oder Neigen des Tisches, auf dem der zu überprüfende Referenzwafer angeordnet
ist, während
er entlang der X-, Y- oder Z-Achse bewegt wird. Ein Vakuumerzeugungsteil 11 dient
zur Beibehaltung eines gewünschten
Unterdruckes in der Referenzkammer. Ein Referenztransportteil 12 dient
zum Transport der Referenzprobe in die Referenzkammer. Der elektrische
Abschnitt umfaßt
einen Hauptcomputer 20 mit einem Hauptsteuerungsteil 21 zur
Steuerung des elektronenoptischen Abschnittes, der Referenzkammer,
des Vakuumerzeugungsteils 11 und der anderen Untersysteme.
Eine Hauptspeichereinheit oder ein Hauptspeicher 22 speichert
die von dem Signaldetektor 16 erfaßten Signale. Eine Hauptanzeigeeinrichtung
oder ein Hauptdisplay 19 zeigt das aus dem erfaßten elektronischen
Signal abgeleitete Bild an. Eine automatische Fokussiersteuerungseinrichtung 18 fokussiert
automatisch zur Erzeugung eines klaren oder scharfen Bildes auf
dem Display. Diese Ausführungsform
umfaßt
auch ein Überprüfungsmodul 60 für Kontaktierungsfehler
zur Analyse der in dem Elektronenstrahl enthaltenen Informationen,
die von dem Signaldetektor 16 übertragen und in dem Hauptcomputer 20 gespeichert
werden, um die Kontakte erfindungsgemäß überprüfen zu können.
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5 veranschaulicht
ein anderes Ausführungsbeispiel
eines Überprüfungssystems
für Kontaktierungsfehler
bei Halbleiterbauelementen. Das in 5 dargestellte
System enthält
auch einige der Komponenten des In-line-SEMs gemäß 3. Ein Unterschied
besteht darin, daß er
auch ein Überprüfungsmodul 60 für Kontaktierungsfehler
und ein Meßmodul 70 für kritische
Abmessungen (CD = Critical Dimensions) von Kontakten umfaßt, die
sich in dem Hauptcomputer 20 befinden können. Eine kritische Abmessung
ist die Abmessung eines bestimmten zu überprüfenden Merkmals. Im Falle einer
runden Öffnung
kann die kritische Abmessung beispielsweise der Durchmesser der Öffnung sein.
Bei einem Ausführungsbeispiel
erfolgt die Messung durch das Meßmodul 70 für kritische
Kontaktabmessungen (CD) durch einen Vergleich des aus den durch
das SEM erzeugten Kontaktbildern ermittelten Kontaktdurchmessers
mit vorgespeicherten Standardwerten.
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6 veranschaulicht
ein anderes Ausführungsbeispiel
eines In-line-Überprüfungssystems
für Kontaktierungsfehler
bei Halbleiterbauelementen. Das System gemäß 6 enthält auch
einige der Komponenten des In-line-SEMs gemäß 3. Ein Unterschied
besteht darin, daß er
auch einen Untercomputer 80 umfassen kann, der über eine
Schnittstelle mit dem Hauptcomputer 10 verbunden ist. In
dem Untercomputer 80 befindet sich ein Überprüfungsmodul 60 für Kontaktierungsfehler.
Als Untercomputer 80 kann ein herkömmlicher kommerziell erhältlicher
PC mit einem Unterbildschirm und einer Unterspeichereinheit oder
einem Unterspeicher verwendet werden. Das Auftreten von Kontaktierungsfehlern
wird durch Analyse der in der Hauptspeichereinheit 22 gespeicherten
Kontaktelektronensignaldaten durch das Kontaktierungsfehler-Überprüfungsmodul 60 in dem
Untercomputer 80 erfaßt.
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7 veranschaulicht
ein anderes Ausführungsbeispiel
eines Überprüfungssystems
für Kontaktierungsfehler
bei Halbleiterbauelementen. Das System gemäß 7, das auch
einige Komponenten des In-line-SEMs gemäß 6 enthält, umfaßt einen über eine
Schnittstelle mit dem Hauptcomputer 40 verbundenen Untercomputer 80.
Das System gemäß 7 umfaßt in dem
Untercomputer 80 auch ein Kontaktierungsfehler-Überprüfungsmodul 60 sowie
in dem Hauptcomputer 40 ein Meßmodul 70 für kritische
Kontaktabmessungen.
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Die 8 bis 10 zeigen
in schematischer Darstellung Funktionsblockdiagramme für unterschiedliche
Ausführungsformen
des Kontaktierungsfehler-Überprüfungsmoduls 60.
Wie in 8 zu erkennen ist, kann ein Kontaktierungsfehler-Überprüfungsmodul 60 ein
Lesemodul 60a für
SEM-Signale umfassen, das die SEM-Signale empfängt, welche die von einem durch
einen Elektronenstrahl bestrahlten Wafer empfangenen Elektronen
anzeigt. Das SEM-Signal
wird durch ein Kontaktpositions-Erkennungsmodul 60d analysiert,
um die Positionen der Kontaktöffnungen
und/oder von anderen zu überprüfenden Merkmalen
zu bestimmen. Ein Modul 60e zur Berechnung von Kontaktprofilen
und zur Eliminierung des Hintergrundes erzeugt unter Verwendung
der SEM-Signaldaten Intensitätsprofile
für die
Kontaktöffnungen.
Die Intensitätsprofile
werden typischerweise dadurch normiert, daß die durch Hintergrundintensitätseffekte
erzeugten Daten eliminiert werden, so daß die Form der Intensitätsprofile
unabhängig
von Hintergrundeffekten überprüft werden
kann. Ein Kontaktierungsfehler-Überprüfungsmodul 60f analysiert
die Intensitätsprofile
der Kontaktöffnungen
zur Identifizierung von Kontaktierungsfehlern. Wie nachstehend noch
ausführlich
beschrieben wird, wird bei einem Ausführungsbeispiel zur Identifizierung
eines fehlerhaften Kontaktes der mittlere Intensitätswert des
Kontaktes mit einem vorbestimmten Schwellenwert verglichen. Ein
Ergebnis-Anzeigemodul 60g dient
zur Anzeige der Ergebnisse der Fehleranalyse.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
liest das Lesemodul 60a für die SEM-Signale die digitalisierten
Elektronensignalinformationen der Kontakte, die in der Hauptspeichereinheit
oder dem Hauptspeicher 22 des Hauptcomputers 20 gespeichert
werden. Das In-line-SEM digitalisiert die Intensität der Elektronensignale,
die aufgrund des Abtastens durch den Elektronenstrahl erfaßt werden,
und speichert die Intensitäten
als Grauskalenpegel oder als farbcodierter Pegel. Bei einem System
entspricht der den Pixeln jeweils zugeordnete Grauskalenwert einem
von 256 möglichen
Werten zwischen 0 und 255. Die höchste
Intensität
wird als 255 definiert, während
die niedrigste Intensität
als 0 definiert wird. Die digitalisierten Intensitätswerte
sind durch die einzelnen Pixelelemente farbcodiert, d. h. als Grauskalenwert.
Die Kontaktbilder werden dadurch erzeugt, daß die Grauskalenwerte für die einzelnen
Pixel zeitlich nacheinander gelesen und die Pixelbilder auf einer
Kathodenstrahlröhre,
einem Bildschirm und/oder einem Drucker dargestellt werden. Die
Grauskalenwerte können auch
in eine Farbe für
einen Farbbildschirm umgewandelt werden.
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Die
in 9 dargestellte Ausführungsform des Kontaktierungsfehler-Überprüfungsmoduls ist eine Modifikation
der Ausführungsform
gemäß 8.
In 9 liegen das Kontaktierungsprofil-Berechnungsmodul 60e (1)
und das Hintergrundwert-Eliminierungs- oder -Korrekturmodul 60e (2)
als separate Module vor, während
sie in 8 als gemeinsames Modul 60e dargestellt
sind.
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10 zeigt
in schematischer Darstellung ein Funktionsblockdiagramm einer anderen
Ausführungsform
des Kontaktierungsfehler-Überprüfungsmoduls 60.
Das dargestellte Kontaktierungsfehler-Überprüfungsmodul 60 umfaßt ein Graphikdatei-Übertragungsnetzmodul 60b,
ein Umwandlungsmodul 60c zur Umwandlung der Graphikdatei
in ein SEM-Signal, ein Kontaktpositions-Erkennungsmodul 60d,
ein kombiniertes Kontaktprofil-Berechnungs- und Hintergrundwert-Korrekturmodul 60e,
ein Kontaktfehler-Überprüfungsmodul 60f und
ein Anzeigemodul 60g für
die Ergebnisse.
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Das
Graphikdatei-Übertragungsnetzmodul 60b ist
eine Einrichtung zur Signalübertragung
zwischen dem Hauptcomputer 10, 40 und dem Untercomputer 80 (siehe 6).
Das Modul 60b wandelt die Informationen der in der Hauptspeichereinheit 22 des
Hauptcomputers 10, 40 gespeicherten digitalisierten
Elektronensignale eines Kontaktes in eine Graphikdatei um und überträgt diese
zu dem Untercomputer 80.
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Das
Umwandlungsmodul 60c von der Graphikdatei in ein SEM-Signal
liest die farbcodierten Werte, d. h. Grauskalenwerte, der zu dem
Untercomputer 80 übertragenen
Graphikdatei und wandelt sie in ein digitalisiertes SEM-Signal um.
Das Kontaktpositions-Erkennungsmodul 60d, das Kontaktprofil-Berechnungs-
und Hintergrundwert-Korrekturmodul 60e, das Kontaktfehler-Überprüfungsmodul 60e und
das Modul 60g zur Darstellung der Ergebnisse wurden oben
bereits anhand der 8 und 9 beschrieben.
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Die 11 bis 14 enthalten
Flußdiagramme
für unterschiedliche
Ausführungsbeispiele
des In-live-Kontaktfehler-Überprüfungsverfahrens
für Halbleiterbauelemente
durch Kontaktfehler-Überprüfungssysteme.
Der Kontaktfehler-Überprüfungsteil 60 gemäß 4 führt bei
einem Wafern mit mehreren Kontaktöffnungen die Kontaktfehler-Überprüfung unter
Verwendung des in dem Hauptcomputer 40 installierten In-line-SEMs durch
(siehe 11). Zuerst wird an einer vorbestimmten
Stelle des In-line-SEMs eine Kassette mit mehreren darauf angebrachten
Wafern mit jeweils mehreren Kontaktöffnungen aufgestellt (S10).
Nach der Entnahme eines zu überprüfenden Wafers
aus der Kassette wird nun ein Tisch in der Referenzkammer des SEM
mit dem Wafer beladen (S12). Nun wird der Anschliff oder der Segmentabschnitt
des Wafers ausgerichtet. Anschließend wird der Wafer für das Abtasten
durch den Elektronenstrahl ausgerichtet (S14) und der Tisch mit
dem darauf aufgebrachten Wafer wird zu einer bestimmten Stelle in
der Einfallsrichtung des Elektronenstrahls des SEMs bewegt (S16).
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Die
unter der Objektlinse angeordnete Blende wird geöffnet, um eine bestimmte Stelle
des Wafers mit dem Elektronenstrahl zu bestrahlen, wobei eine Selbstansteuerung
oder Selbstadressierung erfolgt (S20). Durch die Selbstadressierung
wird eine bestimmte Stelle erkannt, indem ein vorstrukturiertes
Standardbild auf die bestimmte Stelle so aufgebracht wird, daß eine Überprüfung bezüglich des
Standardbildes erfolgen kann.
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Nun
wird die zu überprüfende Stelle
mit dem Elektronenstrahl des SEM bestrahlt (S22) und das Abtasten
durch den Elektronenstrahl wird zur Erzeugung eines klaren oder
scharfen Kontaktbildes durch den Autofokussierungssteuerungsteil
wiederholt durchgeführt
(S24). Anschließend
wird die Blende geschlossen, um das Abtasten des Wafers durch den
Elektronenstrahl zu beenden (S26).
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Nun
wird für
alle von dem abtastenden Elektronenstrahl erfaßten Kontakte erfindungsgemäß das Intensitätsprofil
der Elektronensignale überprüft (S28).
Dann wird festgelegt, ob auch an anderen Stellen des Wafers eine Überprüfung auf
Kontaktierungsfehler erfolgen sollte (S30). Falls dies erforderlich
sein sollte, erfolgt in dem Flußdiagramm
ein Rücksprung
zu dem Schritt S16. Der Tisch wird zu anderen Stellen des Wafers bewegt
und die obengenannten Schritte werden wiederholt. Nach Beendigung
der Kontaktfehler-Überprüfung wird
der Wafer entnommen (S32). Es wird bestimmt, ob auch noch weitere
Wafer überprüft werden
(S34). In diesem Fall wird die Referenzkammer mit einem anderen
Wafer aus der Kassette beladen und die obengenannten Schritte werden
wiederholt, so daß für alle Wafer
in der Kassette eine Kontaktfehler-Überprüfung erfolgt. Nach erfolgter Überprüfung aller
Wafer wird die Kassette herausgenommen (S36) und das Verfahren dadurch
beendet.
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12 zeigt
das Kontaktierungsfehler-Überprüfungsverfahren
für Wafer
mit mehreren Kontaktöffnungen
unter Verwendung des In-line-SEMs gemäß 5, in dessen
Hauptcomputer 30 der Kontaktierungsfehler-Überprüfungsteil 60 und
der Meßteil 70 für die kritischen
Kontaktabmessungen gemeinsam ausgebildet sind. Die Überprüfung auf
Kontaktierungsfehler erfolgt gemäß 11,
wobei jedoch im Unterschied zur 11 die
Blende geschlossen wird (S26), die Kontaktierungsfehler-Überprüfung oder
-Erfassung bestimmt wird (S27) und die Messung der kritischen Kontaktabmessungen
erfolgt (S29), wenn die Kontaktierungsfehler-Überprüfung (S28) nicht durchgeführt wird.
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13 zeigt
ein In-live-Kontaktierungsfehler-Überprüfungsverfahren für einen
Wafer mit mehreren Kontaktöffnungen
unter Verwendung des In-line-SEMs gemäß 6, bei dem
der Kontaktierungsfehler-Überprüfungsteil 60 nicht
in dem Hauptcomputer 10, sondern in dem Untercomputer 80 untergebracht
ist. Wie in 13 zu erkennen ist, wird nach
dem Schließen
der Blende (S26) das in dem Hauptspeicher des Hauptcomputers gespeicherte
SEM-Signal in den Untercomputer übertragen
und es wird bestimmt, ob auch für
andere Stellen des Wafers eine Kontaktierungsfehler-Überprüfung erfolgen
soll (S31). Der Untercomputer empfängt das übertragene Signal, um die Kontaktierungsfehler-Überprüfung durchzuführen (S37).
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Bei
dem in 14 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Anordnung oder Stellung des Untercomputers und des Hauptcomputers
vertauscht, falls der Kontaktierungsfehler-Überprüfungsteil 60 in dem
Untercomputer und nicht in dem Hauptcomputer installiert ist, so
wie dies in 6 dargestellt ist. Durch die
gleichen Verfahrensschritte wie in 11 wird
die Blende geschlossen (S26), die Übertragung des in dem Hauptspeicherteil
des Hauptcomputers gespeicherten SEM-Signale in den Untercomputer wird bestimmt
(S31-1) und durch den Untercomputer erfolgt die Überprüfung auf Kontaktierungsfehler
(S31-2). Es wird auch bestimmt, ob auch an anderen Stellen eine
Kontaktierungsüberprüfung erforderlich
ist (S31-3, S31-4).
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15 zeigt
numerierte schattierte Bereiche (#2 bis #37) auf einem Wafer 110,
die durch das erfindungsgemäße Kontaktierungsfehler-Überprüfungsverfahren überprüft werden
sollen. Ein mit "AP" bezeichneter Bereich
zeigt einen Ausrichtungspunkt, während
mit "#1" die chipfreie Fokussierstelle
bezeichnet ist.
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In
den schattierten Bereichen in 15 können jeweils
mehrere Abtaststellen festgelegt werden. Für den Chip oder den Bereich
#2 in 15 zeigt 16 beispielsweise
fünf Abtaststellen,
die oben links (2,1), oben rechts (2,2), unten rechts (2,3), unten
links (2,4) und in der Mitte (2,5) liegen. Die Abtaststellen oder
die Abtastnummern können
innerhalb einer abzutastenden Chipeinheit auf unterschiedliche Art
und Weise gewählt
werden. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden 175 Stellen
von 35 Chip- oder Abtastbereichen abgetastet, wobei bei jedem Chip
fünf Abtaststellen überprüft werden.
Bei einem Ausführungsbeispiel, bei
dem ein In-line-SEM mit einer Verstärkung von 12,5 k verwendet
wird, können
für jede
Abtaststelle in einem 480 × 480
Pixelbild 98 Kontakte vorliegen. Bei fünf Abtaststellen für jeden
der 35 Bereiche werden 17150 Kontakte überprüft.
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17 zeigt
in schematischer Darstellung einen Querschnitt durch ein Halbleiterbauelement
mit erfindungsgemäß zu überprüfenden Kontaktöffnungen. 17 zeigt
den Herstellungsvorgang für
einen vergrabenen Kontakt eines 64 M DRAM. Durch eine Feldoxidschicht 131 ist
ein aktiver Bereich bestimmt, der über einem Halbleitersubstrat 130 ausgebildet
ist. Über
dem aktiven Bereich ist eine Gateelektrode 132 ausgebildet, die
von einer Abstandsschicht 133 bedeckt ist. Nach dem Ausbilden
einer ersten isolierenden Schicht 134 aus einem Hochtemperaturoxidfilm
auf der Oberfläche
wird eine erste Kontaktöffnung 137 ausgebildet,
die als direkter Kontakt zu einer Bit-Leitung 135 dient.
Nach dem Ausbilden der Bit-Leitung 135 wird auf der Oberfläche eine
zweite isolierende Schicht 136 als BPSG ausgebildet. Zudem
wird eine zweite Kontaktöffnung 138 als Wortleitung
ausgebildet.
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Als
Beispiel für
das erfindungsgemäße Überprüfungsverfahren
wird während
des Herstellungsvorganges für
den 64 M DRAM der vergrabene Kontakt für die Bildung der Wortleitung überprüft. Wie
in 17 dargestellt ist, kann auch der direkte Kontakt 137 überprüft werden.
Die Überprüfung kann
auch nach dem Entwicklungsvorgang der Fotoresiststruktur für die Bildung
dieser Kontakte erfolgen.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Überprüfungsverfahren
für Kontaktierungsfehler
wird für
die zu überprüfenden Stellen
jeweils zuerst eine optimale Bildgröße ausgewählt, die auf der Abmessung
des zu überprüfenden Merkmales,
wie zum Beispiel dem Durchmesser einer runden Kontaktöffnung basiert.
Bei einem Ausführungsbeispiel
umfaßt
ein typisches SEM-Bild 480 × 480
Pixel.
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Ein
solches Bild kann für
jede der numerierten Stellen in 16 erstellt
werden. In Abhängigkeit
von der Größe und dem
Abstand zwischen den Kontaktöffnungen
wird eine optimale Bildgröße für die einzelnen Kontakte
bestimmt.
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18 zeigt
ein Beispiel eines Kontaktbildes eines In-line-SEMs mit einer Verstärkung von
12,5 K für eine
Abtaststelle des Halbleiterbauelementes. Es besteht aus 480 × 480 Pixel.
Die Anzahl der in dem Bild dargestellten Kontakte beträgt 98, d.
h. 14 in der horizontalen Richtung und 7 in der vertikalen Richtung.
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Es
wird die optimale Auflösung
bestimmt und basierend auf der Abmessung des zu überprüfenden Merkmals, d. h. der
Kontaktöffnung,
und des Abstandes zwischen den Öffnungen überprüft. Bei
einem System können
die Pixel beispielsweise jeweils 12 nm in dem SEM auflösen. Kontaktöffnungen
besitzen gegenwärtig bekanntermaßen Durchmesser
im Bereich von 200 nm. Die Anzahl der ein Merkmal abdeckenden Pixel
wird so ausgewählt,
um zu gewährleisten,
daß Unregelmäßigkeiten
oder Fehler des Merkmales in dem Bild sicher erkennbar sind. Wenn
ein zu untersuchender Bereich beispielsweise 100 Öffnungen
in Form eines Gitters mit gleichmäßiger Maschenweite umfaßt, kann
ein Satz von 100 Untergittern mit 48 × 48 Pixel verwendet werden, um
alle Öffnungen
einschließlich
des Bereiches zwischen den Öffnungen
abzudecken, wobei jeder Öffnung jeweils
ein Untergitter zugeordnet ist. Dem 480 × 480 Pixelfeld kann ein rechtwinkliges
Gitter oder ein rechtwinkliges Maschennetz aus horizontalen und
vertikalen Linien überlagert
werden, um die zur Überprüfung der Öffnungen
jeweils verwendeten 100 Untergitter mit 48 × 48 Pixel zu bilden.
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Erfindungsgemäß wird nun
bestimmt, ob ein Gitter mit 48 × 48
Pixel ausreichend ist, um Unregelmäßigkeiten oder Fehler der zu überprüfenden Öffnung aufzulösen. Die
Abmessung der Öffnung
wird mit dem Abstand in dem jeweiligen Untergitter verglichen, um
zu bestimmen, ob die Anzahl der die Öffnung abdeckenden Pixel ausreichend
ist zur Analyse der Öffnung.
Die Auflösung
wird dadurch bestimmt, daß die
kritische Abmessung, d. h. der Durchmesser der Öffnung, durch die Anzahl der die Öffnung abdeckenden
Pixel dividiert wird. Die Auflösung
wird mit einem Schwellenwert verglichen, wie zum Beispiel dem 12
nm/Pixel-Schwellenwert, um festzustellen, ob die Auflösung adäquat ist.
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Nach
der Bestimmung der Pixelauflösung
wird die Gitterstruktur dazu verwendet, die Kontaktöffnungen
zu lokalisieren und ihre Abmessungen zu bestimmen. Bei einem Ausführungsbeispiel
werden vertikale und horizontale Linien einer Gitter- oder Maschennetzstruktur
zur Lokalisierung der Öffnungen
verwendet.
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18 veranschaulicht
den Kontaktpositionserkennungsvorgang des Moduls 60d, bei
dem ein Gitter oder ein Maschennetz über die in einer Matrix ausgerichteten
Kontaktbilder gelegt wird, wobei die horizontalen und vertikalen
Achsenabstände
innerhalb eines bestimmten Suchbereiches so eingestellt werden,
daß die Kontakte
jeweils in einer Masche des Maschennetzes liegen. Zu diesem Zeitpunkt
können
die Abstände
durch Erhöhung
oder Verringerung der Anzahl der das Bild erzeugenden Pixel gesteuert
werden. Der Suchbereich der Maschenlinie wird vorzugsweise so festgelegt,
daß er
den Bereich umfaßt,
in dem sich das gleiche Muster oder die gleiche Struktur an Kontaktöffnungen
wiederholt.
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Bei
dem in 18 dargestellten Kontaktpositionserkennungsverfahren
unter Ausnutzung des Maschensuchvorganges ist festgelegt, daß die Mascheneinheiten
oder Untergitter jeweils aus zumindest 32 Pixel in horizontaler
Richtung und zumindest 62 Pixel in vertikaler Richtung bestehen.
Der Suchbereich wird dadurch bestimmt, daß die imaginäre horizontale
Achsengitterlinie 150 und die imaginäre vertikale Achsengitterlinie 152 innerhalb
der Bereiche bewegt werden, die zumindest 32 Pixel auf der horizontalen
Achse und zumindest 62 Pixel auf der vertikalen Achse umfassen.
Hierbei wird die Position des niedrigsten oder schwächsten digitalisierten
Elektronensignalwertes erfaßt,
so daß die
Kontakte in den Kontaktbildern jeweils nicht die Gitterlinie überlagern.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
wird das Maschensuchverfahren so durchgeführt, daß entweder die vertikale Linie
oder die horizontale Linie an einer ersten Stelle positioniert wird.
Die Intensitätswerte
entlang der Linie werden aufsummiert, um die Gesamtintensität für die Linie
zu ermitteln. Die Linie wird nun schrittweise zur nächsten Position
bewegt. Die vertikale Linie kann beispielsweise schrittweise entlang
der horizontalen Achse in die nächste
Position bewegt werden, in der die Intensitätswerte entlang der vertikalen
Linie wiederum aufsummiert werden. In jeder Position wird der Gesamtintensitätswert mit
einem vorbestimmten Schwellenwert und dem vorherigen Gesamtwert
verglichen. Eine Zunahme der Intensität kann als Hinweis darauf dienen,
daß der
Rand der Öffnung
erreicht wurde, unter der Annahme, daß die Öffnungen eine höhere Intensität als die Hintergrundintensität besitzen.
Bei anderen Ausführungsformen
können
die Öffnungen
eine geringere Intensität
als der Hintergrund besitzen. Dieser Vorgang wird über die
gesamte Gitterstruktur fortgesetzt, um die Öffnungen jeweils zu lokalisieren
und/oder ihre Abmessungen und Form zu bestimmen.
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Nach
der Berechnung aller Gesamtsummen in einer Richtung wird der Vorgang
für die
andere Richtung wiederholt, was zu einer vollständigen Charakterisierung der
Größe, der
Form und der Position der Öffnungen
führt.
Diese Informationen können
während
der nachfolgenden Verarbeitung für
unterschiedliche Zwecke verwendet werden. Durch die Kenntnis der
Positionen und der Formen der Öffnungen
läßt sich
eine unnötige
Verarbeitung von Pixeln, die keiner Öffnung zugeordnet sind, vermeiden.
Wenn bei der nachfolgenden Verarbeitung eine Unregelmäßigkeit
oder ein Fehler festgestellt wird, läßt sich zudem die genaue Position
der Fehler oder der fehlerhaften Öffnung einfach bestimmen.
-
Nach
der Durchführung
des Kontaktpositionserkennungsverfahrens liegt der Ursprung der
ersten Gittereinheit beispielsweise bei dem Pixel mit der Nummer
XO = 13 auf der horizontalen Achse und bei dem Pixel mit der Nummer
YO = 23 auf der vertikalen Achse (siehe 18). Einheiten
mit der gleichen Größe können miteinander
verglichen werden. Dies ist der Grund dafür, daß das Kontaktpositionserkennungsverfahren
auf die oben beschriebene Art und Weise durchgeführt wird.
-
Die
Maschen- oder Gittereinheit kann unterschiedlich festgelegt werden.
Wie in 19 dargestellt ist, kann eine
Kontaktöffnung 153 in
einer Mascheneinheit angeordnet werden, wobei zwischen zwei solcher
Einheiten eine Mascheneinheit übersprungen
wird. Wie in 20 dargestellt ist, können auch
zumindest zwei Kontaktöffnungen 153 in
einer Mascheneinheit angeordnet sein. Das Positionserkennungsverfahren
des oben beschriebenen Gitter- oder Maschenverfahrens kann auch
für unterschiedliche
Bildformen verwendet werden, wenn sich ein Muster von Bildern in
den Einheitsflächen
wiederholt, wie zum Beispiel quadratische oder ovalförmige Kontaktflecken-
oder Kontaktstellenbilder im Gegensatz zu den oben erwähnten runden
Kontaktbildern.
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18 zeigt
ein SEM-Bild einer Kontakteinheit (480 × 480 Pixel) für das Festlegen
des Gitters oder des Maschennetzes zur Durchführung eines erfindungsgemäßen Kontaktpositionserkennungsverfahrens.
Wie oben bereits beschrieben wurde, wird bei diesem Beispiel die
Gittereinheit des vorliegenden Tests mit 32 × 62 Pixel festgelegt, während die
Pixelzahl (XO, XY) des Ursprungs (13, 23) beträgt. Die oben beschriebene Festlegung
der Gittereinheit ist durch die Bewegung der horizontalen Gitterlinie 150 und
der vertikalen Gitterlinie 152 innerhalb des Suchbereiches
bestimmt, die auf die oben beschriebene Art und Weise durch die
jeweilige Gitterlinie festgelegt sind und entsprechend dem jeweiligen
Abstand der Gittereinheit mit etwa 60 Pixel bzw. etwa 30 Pixel festgelegt
sind. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel
werden die Linien jeweils analysiert, um den der jeweiligen Gitterlinie
entsprechenden niedrigsten Intensitätswert zu identifizieren und
die Position der Öffnungen
zu bestimmen.
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Die 19 und 20 zeigen
unterschiedliche Arten von Gitterfestlegungen der oben beschriebenen Art. 21 zeigt,
wie die Gittereinheit mit Pixeleinheiten belegt ist, um die Erzeugung
von Kontaktintensitätsprofilen
zu erklären. 22 zeigt
ein erstes Intensitätsprofil
in einer Gittereinheit, wobei die Intensitätswerte bezüglich der vertikalen Achse
vor der Normierung des Profils durch Eliminierung der Hintergrundintensitätswerte
dargestellt sind. 23 zeigt das Intensitätsprofil
gemäß 22 nach
der Eliminierung der Hintergrundswerte mit einem festgelegten Kontaktschwellenwert.
Bei dem vorliegenden Test wird das elektronische Schwellenwertsignal
mit 5 festgelegt, während
die Pixelzahl bei dem Schwellenwert gemäß 23 20
beträgt. Die überprüfende Kontaktöffnung überspannt
die Pixel 20 bis 40 entlang der vertikalen Achse.
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24 zeigt
die Intensitätsprofile
der SEM-Bilder der Kontakte gemäß 18 nach
der Normierung durch Eliminierung des Hintergrundwertes. 25 zeigt
eine Tabelle mit codierten Ergebnissen des erfindungsgemäßen Kontaktfehler-Überprüfungsverfahrens für die Kontakte
gemäß 18.
Die mit einem Kreis versehenen Kontakte in 24 stimmen
mit der Stelle überein,
die in 25 durch den Code 4 als Kontakt- oder
Kontaktierungsfehler gekennzeichnet ist.
-
26 zeigt
eine Tabelle mit einem Teil der Kontaktfehler-Überprüfungsergebnisse für die in 15 dargestellten
Abtaststellen bei dem vorliegenden Test im Hinblick auf die Abtaststellen
jedes Chips, wobei die Anzahl aller Kontakte angegeben ist, die
dem jeweiligen erfindungsgemäßen Klassifizierungskriterium
für die Kontakte
entsprechen. An allen fünf
Stellen der Chips oder der Testbereiche ist die Anzahl der Klassifizierung für die einzelnen
Typen für
die an der Stelle aufgefundene Öffnung
aufgelistet. An der Stelle (1,3) wurden beispielweise 87 Kontaktöffnungen
als zu dem Typ D gehörig
klassifiziert, während
drei Kontaktöffnungen
als zu dem Typ E klassifiziert wurden. Fünf Kontaktöffnungen wurden als zu dem
Typ G klassifiziert, während
drei der Kontaktöffnungen
als zu dem Typ H gehörig
klassifiziert wurden. Es sei bemerkt, daß an jeder Stelle 98 Öffnungen überprüft und klassifiziert
wurden, was auf den 35 überprüften Bereichen
einer Gesamtanzahl von 17510 Öffnungen
entspricht. Bei einem Ausführungsbeispiel
kann dieser Test aufgrund der erfindungsgemäßen Einsparung an Verarbeitungszeit
innerhalb einer Stunde vollständig
durchgeführt
werden. Das Verfahren ist daher zur Massenherstellung geeignet.
-
Das
Kontaktprofil-Berechnungsmodul 60e (1) wird zur Erzeugung
eines ersten Intensitätsprofils
der oben erfaßten
elektronischen Signalwerte für
die einzelnen Gittereinheiten der oben spezifierten Gitter verwendet.
Das Hintergrundwert-Eliminierungs-
oder Korrekturmodul 60e (2) wird zur Erzeugung eines zweiten
Intensitätsprofils
aus dem ersten Intensitätsprofil
durch eine für
jede Gittereinheit durchgeführte
Subtraktion des Hintergrundwertes von dem ersten Intensitätsprofil
verwendet.
-
Das
erste Intensitätsprofil
und das zweite Intensitätsprofil
werden unter Verwendung von elektronischen Signalwerten berechnet,
die entsprechend zu den in den Gittereinheiten enthaltenen Pixeln
digitalisiert werden. Die aus den Gittereinheiten gewonnenen Elektronensignalwerte
umfassen jedoch sowohl den elektronischen Signalwert des entsprechenden
Kontaktes als auch einen elektronischen Signalwert, der von dem den
Kontakt umgebenden Außenbereich
erzeugt wird. Um genaue elektronische Signalwerte zu erhalten, die lediglich
Intensitätswerte
von der Innenseite des Kontaktes in einer Gittereinheit umfassen,
wird der elektronische Signalhintergrundwert von außerhalb
des Kontaktbereiches, d. h. des den Kontakt umgebenden Bereiches,
erfindungsgemäß von dem
Intensitätsprofil
subtrahiert, um das zweite normierte Intensitätsprofil zu erzeugen. Dies
wird als Eliminierung des "Iscoloreffektes" bezeichnet.
-
Bei
einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel
erfolgt die Berechnung der Kontaktintensiätsprofile und die Eliminierung
der Hintergrundwerte durch das Modul
60e gemäß der folgenden
Gleichung 1:
-
Hierbei
ist X:
- X
- die Summe der Elektronensignalwerte
oberhalb eines vorbestimmten Schwellenwertes innerhalb einer Maschen-
oder Gittereinheit;
- B
- die Summe der Elektronensignale
unterhalb eines vorbestimmten Schwellenwertes innerhalb einer Maschen-
oder Gittereinheit;
- Bc
- die Anzahl der Elektronensignale,
deren Wert innerhalb einer Maschen- oder Gittereinheit unterhalb
eines vorbestimmten Schwellenwertes liegt;
- X
- die Anzahl der Elektronensignale,
deren Wert innerhalb einer Maschen- oder Gittereinheit oberhalb
eines vorbestimmten Wertes liegt;
- Y
- der Elektronensignalwert
mit der Hintergrundeliminierung oder Hintergrundkorrektur in einer
Maschen- oder Gittereinheit.
-
In
Gleichung 1 kann der oben angegebene vorbestimmte Wert durch Eliminierung
des Hintergrundwertes zur Gewinnung genauer Meßergebnisse bestimmt werden.
Bei einem Ausführungsbeispiel
beträgt
der Wert beispielsweise 100, man ist jedoch nicht auf diesen Wert
beschränkt.
-
Der
Y-Wert, d. h. das Ergebnis der Gleichung 1, ist die Summe der bezüglich des
Hintergrundwertes korrigierten Elektronensignale innerhalb der Gitter-
oder Mascheneinheiten. Bei einem Ausführungsbeispiel wird für den Wert
Y in Gleichung 1 eine obere und eine untere Grenze festgelegt. Wenn
der Wert von Y für einen
bestimmten Kontakt unterhalb der unteren Grenze liegt, wird der
Kontakt als fehlerhaft angesehen. Bei einem Ausführungsbeispiel dient ein Wert
unterhalb der vorbestimmten unteren Grenze als Hinweis für eine nichtgeöffnete fehlerhafte
Kontaktöffnung.
-
Die
Gleichung 1 wird typischerweise zur Überprüfung von Kontaktöffnungen
mit unregelmäßigen Formen
verwendet. Gleichung 1 kann beispielsweise vor der Bildung von Öffnungen
zur Überprüfung der
Fotoresistschicht verwendet werden, die zur Bildung der Öffnungen
verwendet wird.
-
Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel
erfolgt die Berechnung der Kontaktprofile und die Eliminierung des
Hintergrundwertes gemäß den folgenden
Gleichungen 2 bis 4:
PNm =
Grundlinie [(PNk )'] (4)
-
Hierbei
ist:
- n
- die Anzahl der Pixel
auf der horizontalen Achse;,
- k
- die Anzahl der Pixel
auf der vertikalen Achse;
- Pnk
- der digitalisierte
Signalwert eines Pixels an der Stelle n auf der horizontalen Achse
und an der Stelle k auf der vertikalen Achse;
- N
- die Nummer der überprüften Gitter-
oder Mascheneinheit;
- hi N
- die anfängliche
Pixelanzahl auf der horizontalen Achse innerhalb einer Gitter- oder Mascheneinheit;
- hf N
- die Pixelendanzahl
auf der horizontalen Achse innerhalb einer Maschen- oder Gittereinheit
sind.
-
Die
Gleichungen 2 bis 4 werden anhand der 21 und 22 beschrieben.
Die 21 zeigt anhand einer graphischen Darstellung
Pixeleinheiten in einer Maschen- oder Gittereinheit eines Kontaktes,
die zur erfindungsgemäßen Berechnung
des Kontaktintensitätsprofils
verwendet werden. 22 zeigt anhand einer schematisches
Darstellung das erste Intensitätsprofil
innerhalb der Maschen- oder Gittereinheit, wie es vor der Subtraktion
des Hintergrundwertes für
ein Kontaktbild gemäß 18 berechnet
wurde. Bei einem Ausführungsbeispiel
wird das Intensitätsprofil
durch schrittweise Veränderung
entlang einer Achse und durch Aufsummation der Intensitätswerte
entlang der senkrecht hierzu stehenden Achse an den einzelnen Positionen
erzeugt. Die aufsummierten Pixelintensitäten werden als Funktion der
Pixelnummer entlang der anderen Achse dargestellt. Das Profil gemäß 22 wird
beispielsweise so bestimmt, daß man
sich schrittweise über
die Pixelpositionen entlang der vertikalen Achse bewegt und die
Pixelintensitäten
in der horizontalen Richtung aufsummiert. Bei dem Profil gemäß 22 ergibt
sich ein Intensitätsprofil
mit einem Pik in der Nähe
der Mitte, der das Vorhandensein einer Kontaktöffnung in der spezielle Gitter-
oder Mascheneinheit anzeigt. Die Öffnung erstreckt sich etwa
von der Pixelposition 16 bis zur Pixelposition 44, so daß sich die Öffnung in
vertikaler Richtung über
etwa 28 Pixel erstreckt. Das Profil weist in der Mitte der Öffnung an
der Spitze des Piks eine geringe Einbuchtung auf, die einen Abfall
der erfaßten
Intensität
am Boden der Öffnung
anzeigt. Diese Form des Intensitätsprofils
ist ein Hinweis auf eine normale ausgebildete Kontaktöffnung.
-
Der
Wert (Pk N)' aus Gleichung 3
ist der mittlere Elektronensignalwert pro Pixel des Pixels k auf
der vertikalen Achse. Man erhält
ihn dadurch, daß man
die Gesamtsumme (den Gesamtpegel der digitalisierten Elektronensignalwerte),
die dem jeweiligen Pixel mit der Pixellinie k auf der vertikalen
Achse entspricht (21; k = 20), d. h. der Höhe der Kurve
in 22, durch die Anzahl der horizontalen Pixel an
der vertikalen Achsenposition k dividiert, die durch hf N – hi N gegeben ist. 22 zeigt
das sich auch Gleichung 3 ergebende Profil. Pm N ist ein minimaler Wert von (Pk N)',
d. h., daß er
dem Intensitäshintergrund
oder dem Wert der Grundlinie entspricht. Pk N entspricht daher einem mittleren Elektronensignalwert
pro Pixel bei Subtraktion des Hintergrundwertes.
-
23 zeigt
ein zweites Intensitätsprofil
nach der Subtraktion des Hintergrundwertes oder der Grundlinie Pm N gemäß Gleichung
2. 24 zeigt das normierte zweite Intensitätsprofil
für Kontakte
des Kontaktbildes gemäß 18.
-
Bei
einem Ausführungsbeispiel
werden durch das erfindungsgemäße Kontaktierungsfehler-Überprüfungsverfahren
auch die Ergebnisse der Gleichungen 2 bis 4 analysiert, um die Kontakte
als fehlerhaft einqualifizieren und gegebenenfalls die Arten der
Fehler erkennen zu können.
Das zweite Intensitätsprofil
(24) der Öffnungen
wird jeweils im Hinblick auf die Identifizierung und Klassifizierung
von Unregelmäßigkeiten
oder Fehlern analysiert.
-
Wie
in
23 dargestellt ist, wird bei einem Ausführungsbeispiel
ein Schwellenwert, zum Beispiel 5, für das zweite Intensitätsprofil
(der mittlere Elektronensignalwert pro Pixel nach der Subtraktion
des Hintergrundwertes) verwendet. Die kritische Abmessung CD
N des Kontaktes ist definiert als die Länge (oder
die Breite) des Peaks in dem Profil an dem Schwellenwert. Wie in
23 dargestellt
ist, ergibt sich mit einem Schwellenwert von 5 als kritische Abmessung
für den
Kontakt CD
N = 40 – 20 = 20 Pixel. Die kritische
Abmessung CD
N, bei der es sich beispielsweise
um den Durchmesser der Kontaktöffnung
handeln kann, kann gemäß der nachstehenden
Gleichung 5 berechnet werden:
-
Hierbei
ist:
- vi N
- die anfängliche
Pixelanzahl auf der vertikalen Achse innerhalb der Gitter- oder
Mascheneinheit;
- Vf N
- die Pixelendanzahl
auf der vertikalen Achse innerhalb der Gitter- oder Mascheneinheit;
Pk N = (Pk N)' – Pm N; und - Wk N
- gibt an, ob die Pixelintensität oberhalb
des Schwellenwertes liegt, d. h. es gilt:
- Wk N
- = 1, falls Pk N größer oder
gleich dem Schwellenwert ist
0, falls Pk N kleiner ist als der Schwellenwert
-
Nun
wird für
die Pixel oberhalb des Schwellenwertes gemäß der folgenden Gleichung 6
eine mittlere Pixelintensität
BSEN berechnet.
-
-
Es
sei bemerkt, daß die
Gleichungen 5 und 6 ein alternatives Überprüfungsverfahren zu Gleichung
1 repräsentieren.
Die mittlere Pixelintensität
BSEN gemäß Gleichung
6 entspricht dem in Gleichung 1 berechneten Wert Y. Der Wert CDN in den Gleichungen 5 und 6 wird in Gleichung
1 durch den Wert Xc ersetzt.
-
Nach
der Berechnung der Pixelzahl für
CDN und der mittleren Pixelintensität BSEN für
den zu überprüfenden Kontakt
werden diese Werte zur Klassifizierung des Kontaktzustandes verwendet.
Bei einem Ausführungsbeispiel
wird für
die Pixelzahl CDN ein oberer Grenzwert NOC2
und ein unterer Grenzwert NOC1 festgelegt. Diese Grenze werden dazu
verwendet, einen Bereich an zu akzeptierenden Pixelzahlen für normale
Kontakte festzulegen. Es kann auch eine Grenze für die mittlere Pixelintensität BSEN festgelegt werden. Ein oberer Grenzwert
NOT2 und ein unterer Grenzwert NOT1 können zur Bestimmung eines Bereiches
an zu akzeptierenden mittleren Pixelwerten für einen normalen Kontakt verwendet
werden.
-
Die
Werte CD
N und BSE
N der überprüften Kontakte
werden zur Klassifizierung der Kontakte mit ihren entsprechenden
Bereichen verglichen. Bei einem Ausführungsbeispiel werden die Kontakte
so klassifiziert, daß sie
entsprechend dem Vergleich der Werte für CD
N und
BSE
N mit ihren entsprechenden Bereichen
in eine von neun möglichen
Klassen eingeteilt werden, die den einzelnen Typen entsprechen.
Ein Beispiel für
die neun möglichen
Bedingungen und ihre entsprechende Typ-Klassifikation sowie für die entsprechenden
numerischen Codes sind in der folgenden Tabelle 1 zusammengestellt:
| Klassifikation | (BSEN) ≤ (NOT1) | (NOT1) ≤ (BSEN) ≤ (NOT2) | (BSEN) ≤ (NOT2) |
| (CDN) ≤ (NOC1) | A-Typ
(Code1) | B-Typ
(Code2) | C-Typ
(Code3) |
| (NOC1) ≤ (CDN) ≤ (NOC2) | D-Typ
(Code4) | E-Typ
(Code5) | F-Typ
(Code6) |
| (CDN) ≤ (NOC2) | G-Typ
(Code7) | H-Typ
(Code8) | 1-Typ
(Code9) |
Tabelle
1
-
Die
drei Spalten in Tabelle 1 bestimmen die drei Bedingungen für die Tiefe
der Kontaktöffnungen.
Sie sind in der Reihenfolge abnehmender Tiefe angeordnet. Die erste
Spalte bestimmt drei Zustände,
nämlich
die Typen A, D und G, von relativ tiefen Kontaktöffnungen. Die zweite Spalte
umfaßt
drei Zustände
für normaltiefe Kontaktöffnungen,
nämlich
die Typen B, E und H. Die dritte Spalte bestimmt drei Zustände unzureichender Kontaktlochtiefe,
nämlich
die Typen C, F und E. Durch diese Kontaktöffnungstypen sind tpyischerweise
teilweise offene Kontaktöffnungen
oder nicht gleichmäßige Kontaktöffnungen
bestimmt. Die Zeilen der Tabelle 1 sind nach dem zunehmenden Kontaktlochdurchmesser
angeordnet. Die erste Zeile umfaßt die Kontaktöffnungstypen
A, B und C mit unzureichend kleinen Durchmesser.
-
Durch
die zweite Kategorie mit den Typen D, E und F sind Kontaktöffnungen
mit einem normalen Durchmesser bestimmt. Durch die dritte Kategorie
mit den Typen G, H und I sind Kontaktöffnungen mit einem übermäßig großen Durchmesser
bestimmt.
-
Wie
in Tabelle 1 dargestellt ist, erfolgt eine Klassifikation nach dem
Typ E dann, wenn sowohl CDN als auch BSEN innerhalb ihres jeweiligen vorbestimmten
Bereiches liegen, was auf einen normalen Kontakt hinweist. Die anderen
Typen, bei denen einer der Werte oder auch beide Werte außerhalb
der Bereiche liegen, werden in die verbleibenden Typenklassen eingeordnet,
die als Hinweis auf die unterschiedlich starke Ausbildung von Fehlern
und auf unterschiedliche Arten von Kontaktfehlern dienen.
-
Der
Ergebnisbildschirm oder das Ergebnisdisplay 60g dient zur
Anzeige der Ergebnisse der Klassifikation von normalen Kontakten
und/oder Kontaktfehlern, die durch das Kontaktierungsfehler-Überprüfungsmodul 60f klassifiziert
wurden. Die Ergebnisse können
als digitalisierte Werte für
die Position der einzelnen Kontakte dargestellt werden.
-
25 zeigt
eine Tabelle mit Beispielen für
die Klassifikation und die Pixelposition der Kontaktöffnungen
gemäß 24.
Ob ein Kontakt normal oder fehlerhaft ausgebildet ist, ist entsprechend
dem zweiten Intensitätsprofil
als Zahlencode für
die Position der einzelnen Kontakte dargestellt. Der Code "5" repräsentiert den Typ E und entspricht
einem normalen Kontakt, während
der Code "4" einen Kontaktierungsfehler
des Typs D repräsentiert.
Bei einem Ausführungsbeispiel
repräsentiert
der Typ "D" einen nicht offenen
Kontakt. Die X-Werte in 25 repräsentieren
die Anfangspixelzahl für
die einzelnen Maschen- oder Gittereinheiten auf der horizontalen
Achse, während
die Y-Werte die Anfangspixelzahl auf der vertikalen Achse repräsentieren. 26 enthält eine
Tabelle der Ergebnisse einer erfindungsgemäßen Überprüfung an fünf Stellen an jedem der sieben
Bereiche des Halbleiterwafers. Die Tabelle zeigt die Anzahl an Kontakten
für die
einzelnen Klassifizierungstpyen an den einzelnen Stellen.
-
Die
Werte für
CDN und BSEN können dazu
verwendet werden, die Kontakte auf unterschiedliche Art und Weise
zu klassifizieren. Die Typenklassifikation für einen bestimmten Kontakt
kann somit zur Spezifizierung eines bestimmten Typs von Kontaktierungsfehler
dienen. Wenn der BSEN-Wert für einen
Kontakt unterhalb eines minimalen Wertes NOT1 liegt, der typischerweise
eine nicht geöffnete
Kontaktöffnung
anzeigt, wird die Öffnung
in eine der Typenklassen A, D oder G einklassifiziert. Wenn der
BSEN-Wert größer ist als ein maximaler Wert
NOT2, ist die Öffnung
zwar geöffnet,
sie ist jedoch aus einem bestimmten Grunde so noch nicht zu akzeptieren.
Die Öffnung
kann beispielsweise ungleichmäßig geformt
sein, so daß sie
beispielsweise eine Verbreiterung oder Verengung in Richtung auf
ihren Boden oder ihrer Unterseite aufweist. In diesem Fall wird die Öffnung in
eine der Typenklassen C, F oder I einklassifiziert.
-
Wenn
der CDN-Wert unterhalb des minimalen Wertes
NOC1 liegt, kann der erfaßte
Fehler eine Öffnung
anzeigen, die zu schmal ist oder eine irreguläre Form, wie ein Oval, aufweist.
Wenn der CDN-Wert oberhalb des maximalen
Wertes NOC2 liegt, ist dies ein Hinweis auf eine irregulär geformte Öffnung.
-
Die 27 enthält ein Flußdiagramm
zur Veranschaulichung des logischen Ablaufes der Verarbeitungsschritte
bei einem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren
für Halbleiterbauelemente.
Bei einem bestimmten Verarbeitungsschritt bei der Herstellung von
Halbleiterbauelementen wird zuerst eine den Kontaktöffnungen
entsprechende Fotoresiststruktur ausgebildet, nachdem das Fotoresist
auf bestimmte isolierende Schichten, wie zum Beispiel einen Nitridfilm
oder ein Oxidfilm, aufgebracht wurde. Nun wird ein fotolithographisches
Verfahren angewendet (S40). Die Fotoresiststruktur wird durch Belichtungs-
und Entwicklungsschritte erzeugt.
-
Nun
wird die Fotoresiststruktur als Ätzmaske
verwendet und die unter der Fotoresiststruktur liegende isolierende
Schicht wird zur Bildung der Kontaktöffnungen geätzt (S42). Anschließend wird
die Innenseite der Kontaktöffnungen
gereinigt und die Wafer werden in die In-line-SEM-Einrichtung eingebracht,
wo auf die oben beschriebene Art und Weise das erfindungsgemäße Überprüfungsverfahren
auf fehlerhafte Kontaktöffnungen durchgeführt wird.
Nun wird die Innenseite der Kontaktöffnungen mit einem leitenden
Material versehen und es werden die nachfolgenden Verfahrensschritte
zur Herstellung von Halbleiterbauelementen durchgeführt (S46).
-
28 zeigt
in schematischer Darstellung ein Flußdiagramm mit dem logischen
Ablauf bei einem Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Kontaktüberprüfungsverfahrens.
In dem Verfahrensschritt 500 werden die verwendeten Parameter
eingelesen. Bei einem Ausführungsbeispiel
werden für
das Verfahren die folgenden Parameter verwendet:
- N = Anzahl
der Pixel des SEM-Bildes in Richtung der Y-Achse;
- M = Anzahl der Pixel des SEM-Bildes in Richtung der X-Achse;
- VP (Vertical Pitch = senkrechter Abstand) = Y-Achsen-Kontaktabstand
in Richtung der Y-Achse des Gitters oder des Maschennetzes;
- HP (Horizontal Pitch = horizontaler Abstand) = X-Achsen-Kontaktabstand
in Richtung der X-Achse des Gitters oder des Maschennetzes;
- MX = X-Achsen-Pixelbereich für
das Gitterverfahren;
- MY = Y-Achsen-Pixelbereich für
das Gitterverfahren;
- bse = Grundschwellenwert für
ein charakteristisches Kontaktprofil in einer Gitter- oder Mascheneinheit;
- NO1 = unterer Grenzwert für
die charakteristische Profilintensität normaler Kontakte;
- NO2 = oberer Grenzwert für
die charakterisitische Profilintensität normaler Kontakte;
- CD1 = unterer Grenzwert für
die Pixelanzahl eines charakteristischen Profils normaler Kontakte;
- CD2 = oberer Grenzwert für
die Pixelanzahl eines charakteristischen Profils normaler Kontakte;
- XN = überprüfte SEM-Gesamtbildanzahl
(Endzahl oder Ergebnis) pro Chip oder SHOT-Einheit eines Wafers;
- YN = überprüfte SEM-Gesamtbildanzahl
(Endzahl oder Ergebnis) in einem Chip oder einer SHOT-Einheit;
- X = überprüfte SEM-Bildordnung
oder Reihenfolge pro Chip oder SHOT-Einheit eines Wafers;
- Y = überprüfte SEM-Bildordnung
oder Reihenfolge in einem Chip oder einer SHOT-Einheit;
- cdata [j][i] = SEM-Bildsignalpegel bei (pro) Pixeleinheit.
-
Nun
wird in dem Schritt 502 der X-Achsenwert mit 0 initialisiert,
während
in dem Schritt 504 der Y-Achsenwert mit 0 initialisiert
wird. Das Überprüfungsverfahren
wird nun entlang der Y-Achse in einer aus den Schritten 506 bis 520 gebildeten
inneren Schleife fortgesetzt bis der maximale Y-Achsenwert erreicht
wird. Nun wird der X-Achsenwert
inkrementiert und die innere Schleife wird wieder für alle Y-Achsenwerte
wiederholt. Schließlich
endet die äußere Schleife,
wenn die Endwerte für
die X- und Y-Achsenwerte erreicht sind. In der inneren Schleife
gemäß 28 werden
die SEM-Bilddaten an der Stelle (X, Y) und cdata [j][i] in dem Schritt 506 gelesen,
der in 29 ausführlich dargestellt ist. Es
sei bemerkt, daß bei
dem hier beschriebenen Maschen- oder Gittenverfahren eine rechteckige
Gitterstruktur mit senkrecht aufeinanderstehenden X- und Y-Achsen
verwendet wird. Es sei darauf hingewiesen, daß ein rechtwinkliges Gitter
nicht erforderlich ist. Es können
auch andere Gitter- oder Maschenformen verwendet werden. So kann
zum Beispiel ein dreieckiges oder ein trapezförmiges Gitter verwendet werden.
Die Gitter- oder Maschenstruktur wird so ausgewählt, daß eine beliebige sich periodisch
wiederholende Struktur von Kontakten erfaßt wird.
-
In
dem Schritt 508 in 28 wird
nun die Position der Kontaktöffnung
bestimmt. Der Schritt 508 ist in den 30A–30D ausführlich
dargestellt. Die Erfassung der Kontaktöffnungsposition umfaßt die Auswahl der
Art und der Struktur des Gitters oder des Maschennetzes, das zur Überprüfung der
Kontaktöffnungen
verwendet wird. Bei dem in den 30A–30D ausführlich
dargestelltem Verfahren bewegt man sich pixelweise entlang einer
ersten ausgewählten
Richtung (in der horizontalen Richtung) und summiert alle Pixelintensitätswerte
in einer zweiten dazu orthogonalen Richtung (der vertikalen Richtung)
auf. Durch das Erfassen einer merklichen Veränderung (eines Sprungs) der
Intensität
ist der Rand einer Öffnung
festgelegt. Das Verfahren wird fortgesetzt bis zur Erfassung eines
signifikanten Abfalles der Intensität, durch den der gegenüberliegende
Rand der Öffnung
festgelegt ist. Dieses Verfahren wird solange angewandt bis alle Öffnungen
lokalisiert sind. Es sei darauf hingewiesen, daß in den Schritten 550 und 582 in
den 30A–30D der
Absolutwert der Intensitätsdifferenzen
verwendet wird. Dies beruht darauf, daß der Betrag der Intensitätsdifferenzen
oder der Kontrast wichtig zur Bestimmung der Kontaktstellen ist.
Bei diesem Verfahren werden unterschiedliche Konventionen verwendet,
um die Öffnungen
durch eine hohe oder niedrige Intensität zu definieren.
-
Bei
dem Schritt 514 in 28 werden
die Kontaktöffnungsprofile
berechnet. Dieser Vorgang ist in den Flußdiagrammen in den 31A–31D ausführlich
dargestellt. Die Profile werden durch Analyse der einzelnen Kontaktöffnungen
berechnet, die durch das in Verbindung mit den 30A–30D beschriebene Verfahren erfindungsgemäß identifiziert
wurden. Für
jede Öffnung
wird ein Profil berechnet. Bei einem Ausführungsbeispiel wird das Profil
durch Aufsummation der Intensitätswerte
in einer Richtung an jeder Stelle entlang der anderen dazu orthogonalen
Richtung erzeugt. Die Intensitätswerte
an den einzelnen Stellen werden zur Erzeugung des Profils gemittelt
und dargestellt. Es sei bemerkt, daß in den Flußdiagrammen
der 31A–31D allgemeine
Variablen F und F2 verwendet werden. Diese Variablen sind bei einem
bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel
mit den Variablen BSEN bzw. CDN austauschbar,
die in den obenstehenden Gleichungen 5 bzw. 6 definiert wurden.
-
In
dem Schritt 516 in 28 werden
die Kontaktöffnungen
erfindungsgemäß überprüft. Dieser
Vorgang ist in den 32A–32B ausführlich dargestellt.
Wie oben bereits beschrieben wurde, werden die gemäß den 31A–31D bestimmten Werte analysiert, um die einzelnen
Kontaktöffnungen
in eine von neun möglichen
Kontaktklassen einzuklassifizieren. Wie im Zusammenhang mit den 32A–32B bereits erwähnt wurde, sind die Variablen
F und F2 mit den Variablen BSEN und CDN austauschbar.
-
In
dem Schritt 518 in 28 wird
der Y-Achsenwert inkrementiert und in dem Schritt 520 wird
bestimmt, ob der maximale Y-Achsenwert bereits erreicht wurde. Falls
dies nicht der Fall sein sollte, erfolgt in dem Flußdiagramm
ein Rücksprung
zum Anfang der inneren Schleife. Andernfalls wird der X-Achsenwert
in dem Schritt 522 inkrementiert und es erfolgt in dem
Flußdiagramm über den
Block 524 eine Rückkehr
zu dem Anfang der äußeren Schleife
im Schritt 504, in dem der Y-Achsenwert initialisiert wird.
Nach Beendigung der äußeren Schleife
können
die Ergebnisse der Überprüfung im
Schritt 526 dargestellt werden.
-
Wie
oben bereits erwähnt
wurde, zeigt 29 in schematischer Darstellung
ein Flußdiagramm
zur ausführlichen
Darstellung des Schritts 506 in 28 zum
Einlesen der SEM-Bilddaten. Im Schritt 528 wird der Index
j mit 0 initialisiert, während
in dem Schritt 530 der Index i mit 0 initialisiert wird.
In dem Schritt 532 werden die Daten cdata [j][i] gelesen,
während
in dem Schritt 534 der Index i inkrementiert wird. In dem
Schritt 536 wird festgestellt, ob der Index i bereits seinen
Maximalwert M erreicht hat. Falls dies nicht der Fall sein sollte,
erfolgt in dem Flußdiagramm
eine Rückkehr
zu dem Schritt 532, in dem die Daten erneut eingelesen
werden. Andernfalls wird in dem Schritt 538 der Index j
inkrementiert und in dem Schritt 540 bestimmt, ob j bereits
seinen Maximalwert M erreicht hat. In diesem Fall endet der Prozeß. Anderenfalls
erfolgt in dem Flußdiagramm
eine Rückkehr
zu dem Schritt 530, in dem der Index i erneut mit 0 initalisiert
wird. Der Vorgang wiederholt sich dann.
-
Bei
einem Ausführungsbeispiel
erfolgt die erfindungsgemäße Überprüfung auf
fehlerhafte Kontakte nach der Bildung der Kontaktöffnungen
und der Reinigung der Innenseite der Kontaktöffnungen (ACI = After Cleaning
Inspection = Überprüfung nach
Durchführung
des Reinigungsschrittes). Die Fehlerüberprüfung kann jedoch auch auf der
belichteten Isolationsschicht über
den Wafern bei dem Entwicklungsvorgang erfolgen, bei dem die Fotoresiststruktur
zur Bildung der Kontaktöffnungen
gebildet wird (ADI = After Development Inspection = Überprüfung nach
Durchführung
der Entwicklung).
-
Die
vorliegende Erfindung ist nicht nur auf die beschriebene Art und
Weise für
Kontaktöffnungen
anwendbar, sondern auch für
Durchkontaktierungen bei jedem Schritt zur direkten Verbindung aller
Kontaktöffnungen
und zum Inkontaktbringen mit dem Halbleitersubstrat und den leitenden
Schichten. Die vorliegende Erfindung ist auch zur Überprüfung von
Strukturbildungsfehlern nach dem Entwicklungsvorgang während des Fotoverarbeitungsverfahrensschrittes
zur Bildung von Kontaktöffnungen
geeignet.
-
Zusätzlich hierzu
ist die vorliegende Erfindung nicht nur zur Überprüfung von runden Kontaktöffnungen geeignet,
sondern auch zur Überprüfung von
Mustern oder Strukturen durch Erfassung der unterschiedlichen Arten
von Strukturbildern, die sich regelmäßig wiederholen.
-
Kontakt-
oder Kontaktierungsfehler werden erfindungsgemäß durch digitalisierte Werte
exakt erfaßt, ohne
daß die
Kontaktbilder mit bloßem
Auge oder einem Mikroskop überprüft werden.
Bei Kontakten mit einem größeren Seitenverhältnis lassen
sich Kontaktfehler einfach und sehr genau bestätigen. Zudem erfolgt die Überprüfung auf
fehlerhafte Kontakte für
die gesamte Waferoberfläche
innerhalb einer kurzen Zeitspanne, in der die für den Nachweis von Kontaktfehlern
erforderlichen Ergebnisse erzeugt werden. Das Verfahren besitzt eine
hohe Effizienz und ermöglicht
eine hohe Produktivität
bei der Massenherstellung.