DE19859899A1 - Dichtungsanordnung - Google Patents
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Abstract
Dichtungsanordnung (10a) zum Führen und Dichten einer beweglichen Scheibe (11), insbesondere einer Seitenscheibe eines Kraftfahrzeugs, mit mindestens einer sich entlang der Dichtungsanordnung (10a) erstreckenden Hohlkammer (29; 31), wobei die Hohlkammer (29; 31) zu Heizzwecken mit einem Heizmedium beaufschlagbar ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung zum Führen
und Dichten einer beweglichen Scheibe, insbesondere einer Seiten
scheibe eines Kraftfahrzeugs, mit mindestens einer sich entlang der
Dichtungsanordnung erstreckenden Hohlkammer.
Eine derartige Dichtungsanordnung ist in der EP 0 704 597 A2, die auf
dieselbe Anmelderin zurückgeht, dargestellt. Nachteilig bei der bekann
ten Dichtungsanordnung ist, daß diese bei Kälte und Feuchtigkeit an
der beweglichen Scheibe festfrieren kann. Das Öffnen und Schließen
der Scheibe ist dann nicht mehr oder nur mit Beschädigungen der Dich
tungsanordnung möglich.
Es sind elektrisch beheizbare Dichtungsanordnungen bekannt, die ein
Festfrieren der Scheibe an der Dichtungsanordnung verhindern. Aller
dings ist die Herstellung dieser Dichtungsanordnungen aufwendig. Zum
Bereitstellen der erforderlichen elektrischen Leitfähigkeit muß der Dich
tungsanordnung bereichsweise ein elektrisch leitendes Material zuge
setzt werden. In vielen Fällen muß darüber hinaus ein Heizdraht in die
Dichtungsanordnung eingebettet werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Dichtungsanord
nung bereitzustellen, die mit einfachen Mitteln ein Festfrieren der
Scheibe an der Dichtungsanordnung verhindern und eine festgefrorene
Scheibe wieder lösen kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Dichtungsanordnung
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Hohlkammer zu
Heizzwecken mit einem Heizmedium beaufschlagbar ist.
Die erfindungsgemäße Dichtungsanordnung kann durch den Verzicht
auf elektrisch leitfähige Bereiche einfach hergestellt werden. Das Ein
betten von Heizdrähten ist nicht mehr erforderlich. Weiter kann im
Fahrzeug vorhandene warme Luft zum Beheizen der Dichtungsanord
nung genutzt werden. Der Einsatz elektrischer Energie zum Beheizen
der Dichtungsanordnung ist nicht zwingend erforderlich.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen
aus den Untersprüchen hervor.
Vorteilhaft ist die Hohlkammer durchgehend ausgebildet ist und allsei
tig vom Material der Dichtungsanordnung begrenzt. Bei dieser Ausge
staltung kann die Dichtungsanordnung unabhängig von der Position der
beweglichen Scheibe entlang des gesamten Türrahmens beheizt wer
den. Die erforderliche Hohlkammer ist bei verschiedenen Profilen be
reits vorhanden, so daß auch der konstruktive Mehraufwand gering ist.
Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung ist die Hohlkammer
von der Scheibe und der Dichtungsanordnung begrenzt. Diese Ausge
staltung ermöglicht ein Beheizen der Dichtungsanordnung auch dann,
wenn keine durchgehende, allseitig vom Material der Dichtungsanord
nung begrenzte Hohlkammer verwendet wird.
In vorteilhafter Weiterbildung ist die Hohlkammer an mindestens einem
Ende gegenüber der Umgebung durch Stopfen abgedichtet. Vorteilhaft
sind beide Enden der Hohlkammer mit Stopfen abgedichtet. Das ge
samte in die Hohlkammer eingebrachte Heizmedium dient dann zum
Beheizen der Dichtungsanordnung. Verluste an die Umgebung durch
ein Austreten des Heizmediums an den Enden der Hohlkammer werden
zuverlässig verhindert.
Vorteilhaft ist die Dichtungsanordnung mit einer Eintrittsöffnung und
einer Austrittsöffnung für das Heizmedium versehen. Die Eintrittsöff
nung und die Austrittsöffnung ermöglichen das Zuführen und Abführen
des Heizmediums an einer beliebigen Stelle der Dichtungsanordnung.
Hierdurch werden die konstruktiven Gestaltungsmöglichkeiten verbes
sert.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Eintrittsöffnung ober
halb der höchsten Position der Unterkante der Scheibe angeordnet.
Insbesondere bei einer Dichtungsanordnung, deren Hohlkammer von
den Schenkeln und Lippen der Dichtungsanordnung und der Scheibe
begrenzt ist, werden durch das Anordnen der Eintrittsöffnung oberhalb
der Unterkante der Scheibe Verluste vermieden. Die Hohlkammer wird
dann bei geschlossener Scheibe über ihre gesamte Länge von der
Scheibe begrenzt und kann durch den Stopfen abgeschlossen werden.
In vorteilhafter Weiterbildung sind die Eintrittsöffnung und die Aus
trittsöffnung über einen Schlauch miteinander verbunden. Hierdurch
kann ein kontinuierlicher zirkulierender Strom des Heizmediums durch
die Hohlkammer bereitgestellt werden. Alternativ kann das Heizmedi
um, insbesondere Warmluft, aus dem Innenraum des Kraftfahrzeugs
angesaugt werden.
Vorteilhaft ist der Schlauch mit einer Umwälzeinrichtung versehen.
Dies Umwälzeinrichtung ermöglicht einen Zwangsumlauf des Heizme
diums in der Hohlkammer. Die Menge des umgewälzten Heizmittels
kann vorteilhaft in Abhängigkeit von den Randbedingungen, wie bei
spielsweise der Außentemperatur, festgelegt werden. Bei bereits fest
gefrorener Scheibe kann eine erhöhte Zirkulation vorgegeben werden.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Schlauch beheizbar.
Hierdurch kann die Temperatur des Heizmediums beeinflußt werden.
Vorteilhaft wird diese Temperatur ebenfalls in Abhängigkeit von den
Randbedingungen vorgegeben.
In vorteilhafter Weiterbildung ist die Dichtungsanordnung mit minde
stens einem Drucksensor versehen ist, um ein Verengen der durchge
henden Hohlkammer beim Einklemmen eines Gegenstands zwischen
der Scheibe und der Dichtungsanordnung auf Grund einer Druckände
rung des Heizmediums zu erkennen. Die Hohlkammer dient dann nicht
nur zum Beheizen der Dichtungsanordnung, sondern gleichzeitig als
Einklemmschutz. Sobald ein Gegenstand zwischen der Scheibe und der
Dichtungsanordnung aufgenommen ist, wird die Hohlkammer verformt.
Die Verformung verringert den Strömungsquerschnitt und das Volumen
der Hohlkammer. Diese Verringerung des Strömungsquerschnitts führt
zu einer Druckänderung des durch die Hohlkammer geförderten Heiz
mediums. Alternativ kann die durch die Volumenänderung der Hohl
kammer bedingte Druckänderung erfaßt werden. Diese Druckänderung
wird von dem Drucksensor erkannt und einer geeigneten Auswerteein
heit zugeführt. Bei einer elektrisch betätigten Scheibe kann dann die
Bewegung der Scheibe zur Vermeidung von Verletzungen angehalten
oder reversiert werden.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen
näher erläutert, die in schematischer Weise in der Zeichnung dargestellt
sind. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungs
form der Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungs
form der Erfindung;
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1;
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 2;
Fig. 5 eine vergrößerte Ansicht der Einzelheit X aus Fig. 2; und
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI in Fig. 5.
In Fig. 1 ist eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Dichtungsanordnung 10 dargestellt, die zum Führen und Dichten einer
Scheibe 11 dient. Die Scheibe 11 ist in Pfeilrichtung 12 beweglich. Die
Dichtungsanordnung 10 weist einen Dachabschnitt 13 sowie zwei
seitliche Führungsabschnitte 14, 15 auf. In dem Dachabschnitt 13 und
den Führungsabschnitten 14, 15 sind zwei Hohlkammern 29, 31 ange
ordnet (Fig. 3). Eine oder beide der Hohlkammern 29, 31 weisen im
Führungsabschnitt 14 eine Eintrittsöffnung 17 und im Führungsab
schnitt 15 eine Austrittsöffnung 18 auf. Die Eintrittsöffnung 17 und
die Austrittsöffnung 18 sind über einen Schlauch 16 miteinander ver
bunden. Sowohl die Eintrittsöffnung 17 als auch die Austrittsöffnung
18 sind oberhalb der Unterkante 19 der Scheibe 11 angeordnet. Der
Schlauch 16 ist mit einer Umwälzeinrichtung 20, beispielsweise einem
Ventilator, sowie einem Drucksensor 36 versehen.
Die Umwälzeinrichtung 20 fördert das Heizmedium in Pfeilrichtung 21
durch die Eintrittsöffnung 17 durch die Dichtungsanordnung 10 zur
Austrittsöffnung 18. Dort tritt das Heizmedium erneut in den Schlauch
16 ein. Zur Erhöhung der Heizwirkung kann der Schlauch 16 mit einer
Heizeinrichtung 38 versehen sein. Vorteilhaft wird eine elektrische Heiz
einrichtung verwendet.
Der Drucksensor 36 erfaßt Druckänderungen in der Hohlkammer 31.
Sobald die Hohlkammer 31 verengt wird, insbesondere beim Einklem
men eines Gegenstands zwischen der Dichtungsanordnung 10a und
der Oberkante der Scheibe 11, werden der Strömungsquerschnitt und
das Volumen der Hohlkammer 31 verringert. Die Verringerung des
Strömungsquerschnitts bewirkt eine Druckänderung bei laufender Um
wälzeinrichtung, die von dem Drucksensor 36 erkannt wird. Alternativ
kann die wegen der Volumenverringerung der Hohlkammer 31 entste
hende Druckänderung erfaßt werden. Ein Betrieb der Umwälzeinrich
tung 20 ist dann nicht erforderlich. Auch diese Druckänderung wird
von dem Drucksensor 36 erkannt. In Abhängigkeit von der Druckände
rung wird ein zur Bewegung der Scheibe 11 dienender, nicht näher
dargestellter Motor angehalten oder reversiert. Verletzungen durch
Einklemmen eines Körperteils zwischen der Oberkante der Scheibe 11
und der Dichtungsanordnung 10a werden zuverlässig vermieden. Die
Hohlkammer 31 dient dann gleichzeitig als Einklemmschutz.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen
Dichtungsanordnung 10a. Gleiche oder ähnliche Bauteile sind hierbei
mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen worden. In der
Ausführungsform gemäß Fig. 2 liegt die Eintrittsöffnung 17 wiederum
oberhalb der Unterkante 19 der Scheibe 11. Die Austrittsöffnung 18
ist auf derselben Höhe wie die Unterkante 19 der Scheibe 11 angeord
net. Das Heizmedium wird in Pfeilrichtung 21a zugeführt. Wie bei der
Ausführungsform gemäß Fig. 1 kann eine geeignete Umwälzeinrich
tung für das Heizmedium vorgesehen sein.
In der Ausführungsform gemäß Fig. 1 läuft stets dasselbe Heizmedi
um in einem geschlossenen Kreislauf um. Die Ausführungsform gemäß
Fig. 2 nutzt einen offenen Kreislauf, bei dem beispielsweise warme
Luft aus dem Innenraum des Fahrzeugs verwendet werden kann. Eine
zusätzliche Heizeinrichtung zum Erwärmen des Heizmediums ist bei der
Ausführungsform gemäß Fig. 2 daher nicht erforderlich.
Die Fig. 3 und 4 zeigen jeweils Schnitte durch den Dachbereich 13
der Dichtungsanordnung 10, 10a. Beide Dichtungsanordnungen 10,
10a sind in den Innenraum eines Rahmens 22 eingesetzt und mit Befe
stigungslippen 23 gehalten. Zur Abdichtung und Führung der Scheibe
11 dienen eine Außenlippe 24 sowie eine Innenlippe 25, die über zu
geordnete Schenkel 34, 35 mit einem Grundkörper 37 der Dichtungs
anordnung 10, 10a verbunden sind. Von dem Grundkörper 37 ragt eine
weitere Lippe 26 ab, die bei geschlossener Scheibe 11 die Oberkante
der Scheibe 11 berührt. Die Außenlippe 24 und die Innenlippe 25 sind
mit einer reibungsmindernden Beschichtung 27 versehen.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist die Außenlippe 25 über
einen Steg 30 mit dem Schenkel 35 verbunden. Es wird eine durchge
hende Hohlkammer 31 gebildet, die allseitig vom Material der Dich
tungsanordnung 10a begrenzt ist. An der gegenüberliegenden Seite der
Scheibe 11 wird eine weitere Hohlkammer 29 gebildet, die von der
Scheibe 11 und der Dichtungsanordnung 10a, nämlich der Außenlippe
24, dem Schenkel 34, der Lippe 26 und dem Grundkörper 37, begrenzt
wird. Eine oder beide der Hohlkammern 29, 31 können mit dem Heiz
medium beaufschlagt werden. Die Hohlkammer 29 ermöglicht ein Be
heizen der Dichtungsanordnung 10a über die Gesamtlänge des Rah
mens 22 nur bei geschlossener Scheibe 11. Die geschlossene Hohl
kammer 31 erlaubt ein Beheizen der Dichtungsanordnung 10a entlang
des Rahmens 22 unabhängig von der Position der Scheibe 11. Somit
kann auch bei teilweise geöffneter Scheibe 11 ein Anfrieren in den
Führungsabschnitten 14, 15 verhindert werden.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 4 entfällt der Steg 30, der die In
nenlippe 25 mit dem Schenkel 35 verbindet. Entsprechend werden
zwei Hohlkammern 28, 29 gebildet, die jeweils von der Scheibe 11
und der Dichtungsanordnung 10 begrenzt werden. Wahlweise können
eine oder beide der Hohlkammern 28, 29 mit dem Heizmedium beauf
schlagt werden.
Fig. 5 zeigt eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit X aus Fig. 2
und Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI in Fig. 5. Die Hohl
kammer 28 der Dichtungsanordnung 10 ist über eine Eintrittsöffnung
17 mit einer Zuführung 32 verbunden. Das Heizmedium wird in Pfeil
richtung 21a durch die Zuführung 32 und die Eintrittsöffnung 17 in die
Hohlkammer 28 eingebracht. Die Eintrittsöffnung 17 liegt oberhalb der
Unterkante 19 der Scheibe 11. Zur Verringerung von Verlusten ist die
Hohlkammer 28 zur Unterkante 19 der Scheibe 11 mit einem Stopfen
33 verschlossen. Wie sich aus Fig. 6 ergibt, verschließt dieser Stop
fen 33 gleichzeitig auch die Hohlkammer 29.
Der Stopfen 33 legt sich an den Schenkeln 34, 35, dem Grundkörper
37, der Außenlippe 24 und der Innenlippe 25 der Dichtungsanordnung
10 an. Ein Austreten des Heizmediums zur Unterkante 19 der Scheibe
11 hin wird durch den Stopfen 33 zuverlässig vermieden. Die Verluste
an Heizmedium werden hierdurch minimiert.
Die Position des Stopfens 33 ist so gewählt, daß dieser sowohl bei
vollständig geschlossener als auch vollständig geöffneter Scheibe 11
stets in Kontakt mit der Scheibe 11 steht. Ein Austreten des Heizmedi
ums nach unten hin wird somit durch den Stopfen 33 unabhängig von
der Position der Scheibe 11 vermieden.
Die in Führungsabschnitt 15 angeordnete Austrittsöffnung 18 kann in
derselben Weise wie die Eintrittsöffnung 17 mit einem weiteren Stop
fen abgedichtet sein. Die Eintrittsöffnung 17 und Austrittsöffnung 18
können dann mit dem in Fig. 16 dargestellten Schlauch verbunden
werden. Alternativ kann auf den Stopfen im Führungsabschnitt 15
verzichtet werden. Die Austrittsöffnung 18 wird dann durch die Unter
kante der Scheibe und die Dichtungsanordnung 10 begrenzt. Das
Heizmedium tritt in diesem Fall frei aus der Dichtungsanordnung 10
aus.
Die erfindungsgemäße Dichtungsanordnung 10, 10a ermöglicht ein
zuverlässiges Beheizen und verhindert auf diese Weise ein Festfrieren
der Scheibe 11. Auf die aufwendige Herstellung einer Dichtungsanord
nung mit elektrisch leitfähigen Bereichen kann verzichtet werden. Dar
über hinaus kann Warmluft aus dem Innenraum des Kraftfahrzeugs
zum Beheizen der Dichtungsanordnung 10, 10a genutzt werden. Eine
der Hohlkammern 28, 29, 31 kann zudem als Einklemmschutz ver
wendet werden.
Claims (10)
1. Dichtungsanordnung (10; 10a) zum Führen und Dichten einer
beweglichen Scheibe (11), insbesondere einer Seitenscheibe ei
nes Kraftfahrzeugs, mit mindestens einer sich entlang der Dich
tungsanordnung (10; 10a) erstreckenden Hohlkammer (28, 29;
31), dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkammer (28, 29; 31)
zu Heizzwecken mit einem Heizmedium beaufschlagbar ist.
2. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlkammer (31) durchgehend ausgebildet ist und all
seitig vom Material der Dichtungsanordnung (10a) begrenzt ist.
3. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlkammer (28, 29) von der Scheibe (11) und der
Dichtungsanordnung (10; 10a) begrenzt ist.
4. Dichtungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlkammer (28, 29) an mindestens einem Ende gegen
über der Umgebung durch einen Stopfen (33) abgedichtet ist.
5. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsanordnung (10;
10a) mit einer Eintrittsöffnung (17) und einer Austrittsöffnung
(18) für das Heizmedium versehen ist.
6. Dichtungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eintrittsöffnung (17) oberhalb der höchsten Position der
Unterkante (19) der Scheibe (11) angeordnet ist.
7. Dichtungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Eintrittsöffnung (17) und die Austrittsöffnung
(18) über einen Schlauch (16) miteinander verbunden sind.
8. Dichtungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlauch (16) mit einer Umwälzeinrichtung (20) verse
hen ist.
9. Dichtungsanordnung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schlauch (16) beheizbar ist.
10. Dichtungsanordnung nach Anspruch 2, sowie Anspruch 8, da
durch gekennzeichnet, daß die Dichtungsanordnung (10a) mit
mindestens einem Drucksensor (36) versehen ist, um ein Veren
gen der durchgehenden Hohlkammer (31) beim Einklemmen ei
nes Gegenstands zwischen der Scheibe (11) und der Dichtungs
anordnung (10a) auf Grund einer Druckänderung des Heizmedi
ums zu erkennen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19859899A DE19859899A1 (de) | 1998-12-23 | 1998-12-23 | Dichtungsanordnung |
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| DE19859899A DE19859899A1 (de) | 1998-12-23 | 1998-12-23 | Dichtungsanordnung |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19859899A1 (de) |
Citations (4)
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| DE1711532U (de) * | 1955-08-26 | 1955-11-24 | Georg Narten Kunststoff Verarb | Elektrisch beheizte lippendichtung. |
| DE3200756A1 (de) * | 1981-01-29 | 1982-09-16 | Navire Cargo Gear International AB, 41114 Göteborg | "abdichtvorrichtung" |
| EP0704597A2 (de) * | 1994-09-30 | 1996-04-03 | METZELER Automotive Profiles GmbH | Dichtungsanordung für eine bewegliche Fensterscheibe |
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1998
- 1998-12-23 DE DE19859899A patent/DE19859899A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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