DE19859778A1 - Mehrphasiges Reinigungsmittel mit Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensat - Google Patents
Mehrphasiges Reinigungsmittel mit Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-KondensatInfo
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Abstract
Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensate können (i) in einem flüssigen mehrphasigen Reinigungsmittel mit wenigstens zwei kontinuierlichen Phasen, das mindestens eine wäßrige Phase I sowie eine mit dieser wäßrigen Phase nicht mischbare, nicht wäßrige flüssige Phase II aufweist und sich durch Schütteln temporär in eine Emulsion überführen läßt, enthalten sein, (ii) in einem Reinigungsmittel für harte Oberflächen zur Verringerung des Regeneffekts und/oder des Beschlageffekts verwendet werden und (iii) in einem Verfahren zur Verringerung des Regeneffekts und/oder des Beschlageffekts auf einer mit einem flüssigen Reinigungsmittel behandelten harten Oberfläche eingesetzt werden, wobei die Oberfläche mit einem mindestens einen alkoxylierten Dihydroxyaromaten der Formel I enthaltenden flüssigen Reinigungsmittel in konzentrierter oder verdünnter Form behandelt wird, sowie (iv) in einem Verfahren zur Reinigung harter Oberflächen, insbesondere Glas, bei dem ein Reinigungsmittel gemäß (i) durch Schütteln temporär in eine Emulsion überführt, in Mengen von 1,5 bis 10 g pro m·2· auf die zu reinigende Fläche, vorzugsweise durch Besprühung, aufgetragen und diese Fläche im Anschluß daran gegebenenfalls durch Wischen mit einem saugfähigen weichen Gegenstand gereinigt wird.
Description
Die Erfindung betrifft mehrphasige flüssige Reinigungsmittel mit Naphthalinsulfonsäure-
Formaldehyd-Kondensat, die sich durch Schütteln temporär emulgieren lassen, und zur
Reinigung harter Oberflächen, insbesondere Glas, einsetzbar sind, sowie ein Verfahren zur
Reinigung harter Oberflächen.
Bei den heute üblichen Reinigungsmitteln für harte Oberflächen handelt es sich in der Re
gel um wäßrige Zubereitungen in Form einer stabilen Lösung oder Dispersion, die als we
sentliche Wirkstoffe oberflächenaktive Substanzen, organische Lösungsmittel sowie gege
benenfalls Komplexbildner für die Härtebestandteile des Wassers, Abrasivstoffe und reini
gend wirkende Alkalien enthalten. Reinigungsmittel, die vor allem für die Reinigung von
Glas- und Keramikoberflächen bestimmt sind, werden häufig als Lösungen der Wirkstoffe in
einem Gemisch aus Wasser und mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmitteln, in
erster Linie niedere Alkohole und Glykolether, formuliert. Beispiele derartiger Mittel finden
sich in der deutschen Offenlegungsschrift 22 20 540, den US-Patentschriften 3 839 234
und 3 882 038 sowie in den europäischen Patentanmeldungen 344 847 und 393 772.
Bei der Anwendung der Reinigungsmittel stellt sich neben der Forderung nach hoher Rei
nigungsleistung auch die Forderung nach möglichst einfacher und bequemer Anwendung
der Mittel. Meist wird erwartet, daß die Mittel bereits bei einmaligem Auftrag ohne weitere
Maßnahmen die gewünschte Wirkung liefern. Hier stellt sich vor allem bei Anwendung auf
glatten Oberflächen, insbesondere solchen, die wie Glas oder Keramik spiegelnd reflektie
ren können, Schwierigkeiten dadurch ein, daß Mittel, die gut reinigen, meist nichtstreifen
frei auftrocknen, während solche Mittel, die im wesentlichen ohne sichtbare Rückstände
auftrocknen, nur eine begrenzte Reinigungswirkung aufweisen. Um bei annehmbaren
Rückstandsverhalten eine hinreichende Reinigungswirkung, insbesondere gegenüber fetti
gen Anschmutzungen zu erreichen, ist es notwendig, den Reinigungsmitteln neben organi
schen Lösungsmitteln auch größere Mengen an mehr oder weniger flüchtigen Alkalien zu
zusetzen. Hier haben insbesondere Ammoniak und Alkanolamine Anwendung gefunden.
Höhere Konzentrationen an Ammoniak bzw. Amin bewirken allerdings neben einer merkli
chen Geruchsbelästung eine entsprechende Erhöhung des pH-Wertes in der Reinigungs
mittellösung mit der Folge, daß empfindlichere Oberflächen, wie beispielsweise Lackflä
chen, von diesen Reinigungsmitteln deutlich angegriffen werden.
Bei glatten Oberflächen, insbesondere solchen, die wie Glas oder Keramik spiegelnd re
flektieren können, treten darüber hinaus zwei spezielle Probleme auf, die in der Regel nicht
unmittelbar nach dem Reinigungsvorgang zu Tage treten, sondern meist erst zu einem
späteren Zeitpunkt. Es ist dies zum einen das wohlbekannte, aber störende Phänomen der
Kondensation von Wasser auf die vorgenannten Oberflächen, beispielsweise im Badezim
mer während und nach dem Duschen oder Baden, das im folgenden als Beschlageffekt
bezeichnet wird. Zum anderen ist es das ebenso bekannte wie unerfreuliche - wenn auch
langfristig unvermeidbare - Ereignis, daß nach dem Reinigen einer der Witterung ausge
setzten reflektierenden Oberfläche wie Fensterglas ein Regenschauer mit den im Anschluß
zurückbleibenden Regenflecken das Reinigungsergebnis zunichte macht, was nachfolgend
als Regeneffekt bezeichnet wird.
Es bestand daher nach wie vor Bedarf an Reinigungsmitteln, die bei hoher Reinigungslei
stung die genannten Nachteile nicht aufweisen.
Die deutsche Offenlegungsschrift 39 10 170 beschreibt als Mundwasser dienende Zusam
mensetzungen zur Bakteriendesorption von festen Oberflächen und lebenden Geweben,
die in Form einer 2-Phasen-Zubereitung vorliegen und beim Schütteln eine temporäre Öl-in-Wasser-Emulsion von begrenzter Lebensdauer bilden, wobei die wäßrige Phase etwa 50
bis 97 Gew.-% und die mit Wasser nicht mischbare Ölphase etwa 3 bis 50 Gew.-% umfaßt.
Erfindungswesentlich ist ein Gehalt von etwa 0,003 bis 2 Gew.-% eines amphiphilen katio
nischen Mittels, beispielsweise eines kationischen Tensids, in einer Menge, die die Bildung
der Öl-in-Wasser-Emulsion ermöglicht, wobei diese Emulsion etwa 10 Sekunden bis 30
Minuten nach ihrer Bildung zusammenbricht und sich auftrennt. Anionische Tenside beein
trächtigen die antibakterielle Wirkung. Andere Tenside sind nicht erwähnt.
Die europäische Patentanmeldung 0 195 336 beschreibt in zwei Ausführungsformen (1)
und (2) durch Schütteln emulgierbare Pflegemittel für empfindliche Oberflächen, insbeson
dere (1) Kunststoffoberflächen oder (2) Compact-Disc-Platten, die neben einer wäßrigen
Phase noch eine organische Phase enthalten, die aus dem Chlorfluorkohlenstoff (CFK)
1,1,2-Trichlor-1,2,2-trifluorethan besteht. Weiter sind die Mittel frei von Wachs und enthal
ten in der wäßrigen Phase (1) mindestens ein Tensid sowie ein wasserlösliches flüssiges
Silikonöl bzw. (2) das Triethanolamin-Salz eines C10-12-Alkylschwefelsäurehalbesters. Über
die Stabilität der durch Schütteln generierbaren Emulsion wird keine Aussage gemacht. Zur
Gewährleistung der Emulgierbarkeit liegt der Tensidgehalt üblicherweise bei 1 bis
10 Gew.-%, insbesondere 2 bis 8 Gew.-%, bei Bedarf jedoch auch über 10 Gew.-%, wobei
Aniontenside, insbesondere solche mit einer Sulfat- oder Sulfonatgruppe, bevorzugt sind.
Aufgrund ihrer umweltschädlichen Eigenschaften, insbesondere im Zusammenhang mit
dem Ozon-Loch, sollte jedoch der Einsatz von CFK reduziert oder besser noch vermieden
werden.
Aus den deutschen Offenlegungsschriften 195 01 184, '187 und '188 (Henkel KGaA) sind
Haarbehandlungsmittel in Form eines 2-Phasen-Systems bekannt, die eine Ölphase und
eine Wasserphase aufweisen, wobei die Ölphase bevorzugt auf Silikonöl basiert, und durch
mechanische Einwirkung kurzzeitig mischbar sind.
Aus der WO 96/04358 A1 (Procter & Gamble) sind Reinigungsmittel bekannt, die Glas rei
nigen können, ohne in einem störenden Ausmaß Flecken und/oder Filme zu hinterlassen,
und eine wirksame Menge eines substantiven Polymers mit hydrophilen Gruppen enthal
ten, das das Glas mit einer lang anhaltenden höheren Hydrophilie versieht, so daß wenig
stens bei den nächsten drei erneuten Benetzungen, beispielsweise durch Regen, das
Wasser flächig abläuft und nach dem Trocknen weniger Flecken zurückbleiben. Substanti
ve Polymere sind insbesondere Polycarboxylate wie Poly(vinylpyrrolidon-co-acrylsäure),
aber auch Poly(styrolsulfonat), kationische Zucker- und Stärkederivate sowie aus Ethylen
oxid und Propylenoxid aufgebaute Blockcopolymere, wobei gerade letztere Polyether weni
ger Substantivität besitzen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es also, leistungsstarke, lagerstabile und leicht
handhabbare Mittel für die Reinigung harter Oberflächen bereitzustellen, die getrennte
Phasen zeigen, sich zur Anwendung emulgieren lassen, während der Anwendung homo
gen bleiben und anschließend erneut getrennte Phasen ausbilden sowie nach der Applika
tion auf die harte Oberfläche dem Regen- bzw. Beschlageffekt entgegenwirken, d. h. einen
Antiregeneffekt bzw. Antibeschlageffekt bewirken.
Gegenstand der Erfindung ist in einer ersten Ausführungsform ein flüssiges mehrphasiges
Reinigungsmittel mit wenigstens zwei kontinuierlichen Phasen, das mindestens eine wäßri
ge Phase I sowie eine mit dieser wäßrigen Phase nicht mischbare, nicht wäßrige flüssige
Phase II aufweist und sich durch Schütteln temporär in eine Emulsion überführen läßt, und
das mindestens einen Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensat enthält.
Nicht mischbare, nicht wäßrige Phase bedeutet im Rahmen der vorliegenden Erfindung
nicht auf Wasser als Lösungsmittel basierende Phase, wobei in der nicht wäßrigen Phase II
geringe Mengen, bezogen auf Phase II, an Wasser von bis zu 10 Gew.-%, üblicherweise
nicht mehr als 5 Gew.-%, durchaus gelöst enthalten sein können.
Im einfachsten Fall besteht ein erfindungsgemäßes Mittel aus einer kontinuierliche wäßri
gen Phase, die aus der gesamten Phase I besteht, und einer kontinuierlichen nicht wäßri
gen flüssigen Phase, die aus der gesamten Phase II besteht. Eine oder mehrere kontinu
ierliche Phasen eines erfindungsgemäßen Mittels können jedoch auch Teile einer anderen
Phase in emulgierter Form enthalten, so daß in einem solchen Mittel beispielsweise Pha
se I zu einem Teil als kontinuierliche Phase I vorliegt, die die kontinuierliche wäßrige Phase
des Mittels darstellt, und zu einem anderen Teil als diskontinuierliche Phase I in der konti
nuierlichen nicht wäßrigen Phase II emulgiert ist. Für Phase II und weitere kontinuierliche
Phasen gilt analoges.
Gegenstand der Erfindung ist in einer zweiten Ausführungsform die Verwendung von min
destens einem Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensat in einem Reinigungsmittel
für harte Oberflächen zur Verringerung des Regeneffekts und/oder des Beschlageffekts.
Gegenstand der Erfindung in einer dritten Ausführungsform ist ein Verfahren zur Verringe
rung des Regeneffekts und/oder des Beschlageffekts auf einer mit einem flüssigen Reini
gungsmittel behandelten harten Oberfläche, wobei die Oberfläche mit einem mindestens
ein Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensat enthaltenden flüssigen Reinigungs
mittel in konzentrierter oder verdünnter Form behandelt wird.
Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zur Reinigung harter Oberflächen,
insbesondere Glas, bei dem ein erfindungsgemäßes Reinigungsmittel durch Schütteln
temporär in eine Emulsion überführt, in Mengen von 1,5 bis 10 g pro m2 auf die zu reini
gende Fläche, vorzugsweise durch Besprühen, aufgetragen und diese Fläche im Anschluß
daran gegebenenfalls durch Wischen mit einem saugfähigen weichen Gegenstand gerei
nigt wird.
Ein besonderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß durch die erfindungs
gemäßen Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensate gleichzeitig ein Antiregen- und
ein Antibeschlageffekt bewirkt wird.
Weiterhin zeichnen sich die erfindungsgemäßen Mittel neben ihrer hohen Reinigungslei
stung durch eine insgesamt hohe Lagerstabilität aus. So sind die einzelnen Phasen im
Mittel über lange Zeit stabil, ohne daß sich beispielsweise Ablagerungen bildeten, und die
Überführung in eine temporäre Emulsion bleibt auch nach häufigem Schütteln reversibel.
Zudem läßt die physikalische Form der erfindungsgemäßen Mittel das Problem der Stabili
sierung eines als Emulsion formulierten Mittels per se außen vor. Die Trennung von In
haltsstoffen in separate Phasen kann zusätzlich die chemische Stabilität des Mittels för
dern. Weiter weisen die erfindungsgemäßen Mittel ein ausgezeichnetes Rückstands
verhalten auf. Schmierige Rückstände werden weitgehend vermieden, so daß der Glanz
der Oberflächen erhalten bleibt, ohne daß ein Nachspülen notwendig wäre.
Der Gehalt an mindestens einem Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensat in dem
erfindungsgemäßen Mittel beträgt üblicherweise 0,001 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 0,01
bis 10 Gew.-%, insbesondere 0,05 bis 5 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,1 bis 1,5 Gew.-%
und äußerst bevorzugt 0,15 bis 0,5 Gew.-%.
Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensate sind Polykondensationsprodukte von
Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd, die nach den bekannten Methoden der alkali
schen oder sauren Kondensation herstellbar sind.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung schließt der Begriff Naphthalinsulfonsäure-
Formaldehyd-Kondensat die Naphthalinsulfonat Formaldehyd-Kondensate, d. h. die Salze
der Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensate, mit ein. Geeignete Salze sind bei
spielsweise die Alkalimetall- und Erdalkalimetallsalze, bevorzugt die Natrium-, Kalium-, Ma
gnesium- und Calciumsalze, sowie die Ammoniumsalze der Naphthalinsulfonsäure-
Formaldehyd-Kondensate oder deren Mischungen; insbesondere die Natriumsalze.
Erfindungsgemäß geeignete sind sowohl hochmolekulare bis niedermolekulare Naphthalin
sulfonsäure-Formaldehyd-Kondensate, wobei die Niederkondensate etwas bevorzugt sind.
Erfindungsgemäß geeignete Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensate sind bei
spielsweise unter dem Handelsnamen Lomar® von der Fa. Henkel Corp., z. B. die nieder
molekularen Natriumsalze Lomar® LS, Lomar® PW, Lomar® PWFA 40 und Lomar® PL 4, die
hochmolekularen Natriumsalze Lomar® D und Lomar® D SOL, das Kaliumsalz Lomar® HP
sowie das Ammoniumsalz Lomar® PWA, sowie unter dem Handelsnamen Tamol® von der
Fa. BASF AG, z. B. die Niederkondensate Tamol® NN 2901, Tamol® NN 7718, Ta
mol® NN 8906, Tamol® NN 9104, Tamol® NN 9401 (sämtlich Natriumsalze) und Ta
mol® NNA 4109 (Ammoniumsalz) mit einer Molmasse im Bereich von etwa 6.500 g/mol, die
Mittelkondensate Tamol® NMC 4001 und Tamol® NN 9401 (beides Calciumsalze) mit einer
Molmasse im Bereich von etwa 20.000 g/mol sowie die Hochkondensate Tamol® NH 3091,
Tamol® NH 7519, Tamol® NH 9103 (sämtlich Natriumsalze) und Tamol® NHC 3001 (Calci
umsalz) mit einer Molmasse im Bereich von etwa 35.000 g/mol, erhältlich.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist das Mittel im wesentlichen CFK-
frei, d. h. basiert die nicht wäßrige flüssige Phase II nicht auf CFK. Hierbei enthalten die er
findungsgemäßen Mittel aufgrund der negativen Umwelteinflüsse dieser Verbindungen vor
zugsweise überhaupt keine CFK, wobei geringe Mengen, bezogen auf das gesamte Mittel,
von bis zu etwa 5 Gew.-% noch tolerierbar sind.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die kontinuierlichen Phasen I und
II durch eine scharfe Grenzfläche gegeneinander abgegrenzt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthalten eine oder beide
der kontinuierlichen Phasen I und II Teile, vorzugsweise 0,1 bis 35 Vol.-%, insbesondere
0,2 bis 20 Vol.-%, bezogen auf das Volumen der jeweiligen kontinuierlichen Phase, der
jeweils anderen Phase als Dispergens. Dabei ist dann die kontinuierliche Phase I bzw. II
um den Volumenteil verringert, der als Dispergens in der jeweils anderen Phase verteilt ist.
Besonders bevorzugt sind hierbei Mittel, in denen Phase I in Mengen von 0,1 bis 35 Vol.-%,
bevorzugt 0,2 bis 20 Vol.%, bezogen auf das Volumen der Phase II, in Phase II emulgiert
ist.
In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform der Erfindung liegt neben den kontinuierli
chen Phasen I und II ein Teil der beiden Phasen als Emulsion einer der beiden Phasen in
der anderen Phase vor, wobei diese Emulsion durch zwei scharte Grenzflächen, eine obere
und eine untere, gegenüber den nicht an der Emulsion beteiligten Teilen der Phasen I und
II abgegrenzt ist.
Die erfindungsgemäßen Mittel enthalten vorzugsweise 5 bis 95 Vol.-% Phase I sowie 95 bis
5 Vol.% Phase II.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält das Mittel 35 bis
95 Vol.-% Phase I sowie 5 bis 65 Vol.-% Phase II, insbesondere 55 bis 95 Vol.-% Phase I
sowie 5 bis 45 Vol.-% Phase II, äußerst bevorzugt 70 bis 95 Vol.-% Phase I sowie 5 bis
30 Vol.-% Phase II. Weiterhin stellt die kontinuierliche Phase I vorzugsweise die untere
Phase und die kontinuierliche Phase II die obere Phase dar.
In einer ebenfalls bevorzugten Ausführungsform basiert die nicht wassermischbare Phase
II auf aliphatischen Benzin-Kohlenwasserstoffen und/oder Terpen-Kohlenwasserstoffen.
Die Benzin-Kohlenwasserstoffe weisen vorzugsweise einen Siedepunktbereich von 130 bis
260°C, insbesondere von 140 bis 240°C, besonders bevorzugt von 150 bis 220°C, auf,
wie etwa die C9-13-Isoparaffine mit einem Siedepunktbereich von 184 bis 217°C, erhältlich
beispielsweise als Shellsol® T von der Fa. Deutsche Shell Chemie AG (Eschborn). Geeig
nete Terpen-Kohlenwasserstoffe sind beispielsweise Citrusöle wie das aus den Schalen
von Orangen gewonnene Orangenöl, die darin enthaltenen Orangenterpene, insbesondere
Limonen, oder Pine Oil, das aus Wurzeln und Stubben extrahierte Kiefernöl. Phase II kann
auch ausschließlich aus aliphatischen Benzin-Kohlenwasserstoffen und/oder Terpen-
Kohlenwasserstoffen bestehen. Hierbei enthält Phase II Benzin-Kohlenwasserstoffe vor
zugsweise in Mengen von mindestens 60 Gew.-%, besonders bevorzugt 90 bis
99,99 Gew.-%, insbesondere 95 bis 99,9 Gew.-%, äußerst bevorzugt 97 bis 99 Gew.-%.
Als oberflächenaktive Substanzen eignen sich für die erfindungsgemäßen Mittel Tenside,
insbesondere aus den Klassen der anionischen und nichtionischen Tenside. Vorzugsweise
enthalten die Mittel anionische und nichtionische Tenside, wobei die anionischen Tenside
insbesondere in Phase I enthalten sind. Die Menge an anionischem Tensid liegt, bezogen
auf die Phase I, üblicherweise nicht über 10 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 0,01 und 5 Gew.-%,
insbesondere zwischen 0,01 und 0,5 Gew.-%, besonders bevorzugt zwischen 0,1
und 0,3 Gew.-%. Sofern die Mittel nichtionische Tenside enthalten, liegt deren Kon
zentration vorzugsweise in Phase I, bezogen auf Phase I, üblicherweise nicht über 3 Gew.-%,
vorzugsweise zwischen 0,001 und 0,3 Gew.-% sowie insbesondere zwischen 0,001 und
0,1 Gew.-%, und in Phase II, bezogen auf Phase II, üblicherweise nicht über 5 Gew.-%,
vorzugsweise zwischen 0,001 und 0,5 Gew.-% sowie insbesondere zwischen 0,001 und
0,2 Gew.-%, besonders bevorzugt zwischen 0,005 und 0,1 Gew.-%, äußerst bevorzugt
zwischen 0,01 und 0,05 Gew.-%.
Als anionische Tenside eignen sich vorzugsweise C8-C18-Alkylbenzolsulfonate, insbesonde
re mit etwa 12 C-Atomen im Alkylteil, C8-C20-Alkansulfonate, C8-C18-Monoalkylsulfate,
C8-C18-Alkylpolyglykolethersulfate mit 2 bis 6 Ethylenoxideinheiten (EO) im Etherteil sowie
Sulfobernsteinsäureester mit 8 bis 18 C-Atomen in den Alkoholresten.
Die anionischen Tenside werden vorzugsweise als Natriumsalze eingesetzt, können aber
auch als andere Alkali- oder Erdalkalimetallsalze, beispielsweise Magnesiumsalze, sowie in
Form von Ammonium- oder Aminsalzen enthalten sein.
Beispiele derartiger Tenside sind Natriumkokosalkylsulfat, Natrium-sec.-Alkansulfonat mit
ca. 15 C-Atomen sowie Natriumdioctylsulfosuccinat. Als besonders geeignet haben sich
Fettalkylsulfate mit 12 bis 14 C-Atomen wie auch Natriumlaurylethersulfat mit 2 EO erwie
sen.
Als nichtionische Tenside sind vor allem C8-C18-Alkoholpolyglykolether, d. h. ethoxylierte Al
kohole mit 8 bis 18 C-Atomen im Alkylteil und 2 bis 15 Ethylenoxideinheiten (EO), C8-C18-
Carbonsäurepolyglykolester mit 2 bis 15 EO, ethoxylierte Fettsäureamide mit 12 bis
18 C-Atomen im Fettsäureteil und 2 bis 8 EO, langkettige Aminoxide mit 14 bis 20 C-
Atomen und langkettige Alkylpolyglycoside mit 8 bis 14 C-Atomen im Alkylteil und 1 bis 3
Glycosideinheiten zu erwähnen. Beispiele derartiger Tenside sind Oleyl-Cetyl-Alkohol mit 5
EO, Nonylphenol mit 10 EO, Laurinsäurediethanolamid, Kokosalkyldimethylaminoxid und
Kokosalkylpolyglucosid mit im Mittel 1,4 Glucoseeinheiten.
Bevorzugt werden als nichtionische Tenside in der wäßrigen Phase neben den Additions
produkten aus Ethylenoxid und Fettalkoholen mit insbesondere 4 bis 8 Ethylenoxideinhei
ten die Alkylpolyglycoside, und von diesen wiederum die Vertreter mit 8 bis 10 C-Atomen
im Alkylteil und bis zu 2 Glucoseeinheiten. In der nichtwäßrigen Phase II werden als nichtio
nische Tenside Fettalkoholpolyglykolether mit insbesondere 2 bis 8 EO, beispielsweise
Oleyl-Cetyl-Alkohol+5-EO-ether, und/oder Fettsäurepolyglykolester (FSE) mit insbesondere
2 bis 10 EO, beispielsweise Talgfettsäure+6-EO-ester, besonders bevorzugt. Weiter ist bei
den Niotensiden, insbesondere den Alkoholpolyglykolethern und Carbonsäurepolyglykole
stern, für Phase II der Ethoxylierungsgrad auf die C-Kettenlänge in der Art abgestimmt, daß
kürzere C-Ketten mit niedrigeren Ethoxylierungsgraden bzw. längere C-Ketten mit höheren
Ethoxylierungsgraden kombiniert werden.
Besonders bevorzugt sind Mittel, welche anionisches und nichtionisches Tensid enthalten.
Dabei sind insbesondere Kombinationen aus Aniontensid in Phase I und nichtionischem
Tensid in Phase II vorteilhaft, beispielsweise Kombinationen von Fettalkylsulfaten und/oder
Fettalkoholpolyglykolethersulfaten in Phase I mit Fettalkoholpolyglykolethern und/oder
FSE in Phase II.
Weiterhin können die erfindungsgemäßen Reinigungsmittel wasserlösliche organische Lö
sungsmittel in Form niederer Alkohole und/oder Etheralkohole, vorzugsweise aber Gemi
sche aus Alkoholen und Etheralkoholen enthalten. Die Menge an organischem Lösungs
mittel beträgt vorzugsweise 0,1 bis 15 Gew.-%, insbesondere 1 bis 10 Gew.-%, bezogen
auf die wäßrige Phase I.
Als Alkohole werden insbesondere Ethanol, Isopropanol und n-Propanol eingesetzt. Als
Etheralkohole kommen hinreichend wasserlösliche Verbindungen mit bis zu 10 C-Atomen
im Molekül in Betracht. Beispiele derartiger Etheralkohole sind Ethylenglykol
monobutylether, Propylenglykolmonobutylether, Diethylenglykolmonobutylether, Propy
lenglykolmonotertiärbutylether und Propylenglykolmonoethylether, von denen wiederum
Ethylenglykolmonobutylether und Propylenglykolmonobutylether bevorzugt werden. Wer
den Alkohol und Etheralkohol nebeneinander eingesetzt, so liegt das Gewichtsverhältnis
beider vorzugsweise zwischen 1 : 2 und 4 : 1. Besonders wird im Rahmen der Erfindung
Ethanol bevorzugt.
Die Mittel sind durch vorzugsweise bis zu dreimaliges, insbesondere bis zu zweimaliges,
besonders bevorzugt einmaliges, Schütteln in die erfindungsgemäß temporäre Emulsion
überführbar, wobei die durch Schütteln generierte temporäre Emulsion über einen zur be
quemen Anwendung des Mittels ausreichenden Zeitraum von etwa 0,5 bis 10 min, bevor
zugt 1 bis 5 min. insbesondere 1,5 bis 4 min. beständig ist, d. h. einerseits nicht unmittelbar
nach dem Ende des Schütteins wieder zusammenbricht und andererseits nicht längerfristig
bestehen bleibt. Hierbei ist unter beständig zu verstehen, daß nach der jeweiligen Zeit noch
mindestens 90 Vol.% des Mittels als die durch Schütteln generierte temporäre Emulsion
vorliegen. Neben der Auswahl und Dosierung der Basis- und Wirkkomponenten besteht ein
Regulativ zur Einstellung letzterer Eigenschaften der erfindungsgemäßen Mittel in der
Steuerung der Viskosität der einzelnen Phasen.
Die wäßrige Phase I weist vorzugsweise eine Viskosität nach Brookfield (Modell DV-II+,
Spindel 31, Drehfrequenz 20 min-1, 20°C) von 0,1 bis 200 mPa.s, insbesondere 0,5 bis
100 mPa.s, äußerst bevorzugt 1 bis 60 mPa.s, auf. Zu diesem Zweck kann das Mittel bzw.
die enthaltenen Phasen Viskositätsregulatoren enthalten. Die Menge an Viskositätsregula
tor in Phase I, bezogen auf Phase I, beträgt üblicherweise bis zu 0,5 Gew.-%, vorzugswei
se 0,001 bis 0,3 Gew.-%, insbesondere 0,01 bis 0,2 Gew.-%, äußerst bevorzugt 0,05 bis
0,15 Gew.-%. Geeignete Viskositätsregulatoren sind unter anderem synthetische Polymere
wie die Homo- und/oder Copolymere der Acrylsäure bzw. ihrer Derivate, beispielsweise die
unter dem Handelsnamen Carbopol® erhältlichen Produkte der Firma Goodrich, insbeson
dere das vernetzte Acrylsäurecopolymer Carbopol® ETD 2623. In der internationalen An
meldung WO 97/38076 ist eine Reihe weiterer von der Acrylsäure abgeleiteter Polymere
aufgeführt, die ebenfalls geeignete Viskositätsregulatoren darstellen.
Weiterhin können die erfindungsgemäßen Mittel in Phase I flüchtiges Alkali enthalten. Als
solches werden Ammoniak und/oder Alkanolamine, die bis zu 9 C-Atome im Molekül ent
halten können, verwendet. Als Alkanolamine werden die Ethanolamine bevorzugt und von
diesen wiederum das Monoethanolamin. Der Gehalt an Ammoniak und/oder Alkanolamin
beträgt, bezogen auf Phase I, vorzugsweise 0,01 bis 3 Gew.-%, insbesondere 0,02 bis
1 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,05 bis 0,5 Gew.-%.
Neben dem flüchtigen Alkali können die erfindungsgemäßen Mittel in Phase I zusätzlich
Carbonsäure enthalten, wobei das Äquivalentverhältnis von Amin und/oder Ammoniak zu
Carbonsäure vorzugsweise zwischen 1 : 0,9 und 1 : 0,1 liegt. Geeignet sind Carbonsäuren
mit bis zu 6 C-Atomen, wobei es sich um Mono-, Di- oder Polycarbonsäuren handeln kann.
Je nach Äquivalentgewicht von Amin und Carbonsäure liegt der Gehalt an Carbonsäure,
bezogen auf Phase I, vorzugweise zwischen 0,01 und 2,7 Gew.-%, insbesondere zwischen
0,01 und 0,9 Gew.-%. Beispiele geeigneter Carbonsäuren sind Essigsäure, Glykolsäure,
Milchsäure, Zitronensäure, Bernsteinsäure und Adipinsäure, von denen vorzugsweise Es
sigsäure, Zitronensäure und Milchsäure verwendet werden. Besonders bevorzugt wird Es
sigsäure eingesetzt.
In einer besonderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mittels, der erfindungsge
mäßen Verwendung und der erfindungsgemäßen Verfahren wird mindestens ein alkoxy
lierter Dihydroxyaromat zusammen mit mindestens einem weiteren Additiv eingesetzt, das
ebenfalls eine Verringerung des Regen- und/oder Beschlageffekts bewirkt. Hierbei kann es
sich um ein oder mehrere wasserlösliche Additive handeln und/oder um eine oder mehrere
Additive, die in einem erfindungsgemäßen Mittel im wesentlichen in der nicht wäßrigen
Phase II gelöst sind.
Weitere Additive im Sinne dieser besonderen Ausführungsform, die in einem erfindungs
gemäßen Mittel im wesentlichen in der wäßrigen Phase I gelöst sind, sind insbesondere (i)
die substantiven Polymere mit hydrophilen Gruppen der WO 96/04358 A1 (Procter & Gam
ble), insbesondere Polycarboxylate wie Poly(vinylpyrrolidon-co-acrylsäure), aber auch Po
ly(styrolsulfonat), kationische Zucker- und Stärkederivate sowie aus Ethylenoxid und Pro
pylenoxid aufgebaute Blockcopolymere, mit einer durchschnittlichen Molmasse von 10.000
bis 3.000.000 g/mol, vorzugsweise 20.000 bis 2.500.000 g/mol, insbesondere 300.000 bis
2.000.000 g/mol, äußerst bevorzugt 400.000 bis 1.500.000 g/mol, (ii) dieAminoxidpolyme
re, insbesondere Poly(4-vinylpyridin-N-oxide), der WO 97/33963 A1 (Procter & Gamble) mit
einer durchschnittlichen Molmasse von 2.000 bis 100.000 g/mol, vorzugsweise 5.000 bis
20.000 g/mol, insbesondere 8.000 bis 12.000 g/mol, (iii) endgruppenverschlossene polyal
koxylierte Alkohole der Formel R1O[CH2CH(CH)3O]p[CH2CH(R2)O]qR3, in der R1 einen linea
ren, aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis etwa 22 Kohlenstoffatomen oder ein
Gemisch verschiedener solcher Reste, R2 ein Wasserstoffatom oder einen niederen Alkyl
rest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, R3 einen linearen oder verzweigten, gesättigten oder
ungesättigten, aliphatischen, ggf. arylsubstitutierten, acyclischen oder cyclischen, Kohlen
wasserstoffrest mit 1 bis etwa 78 Kohlenstoffatomen und optional ein oder mehreren Hy
droxygruppen und/oder Ethergruppen -O- oder ein Gemisch verschiedener solcher Reste,
p eine Zahl von 0 bis etwa 15 und q eine Zahl von 0 bis etwa 50 repräsentiert und die
Summe von p und q mindestens 1 ist, insbesondere epoxyverschlossene polyalkoxylierte
Alkohole vorgenannter Formel, in der R1 einen linearen, aliphatischen Kohlenwasser
stoffrest mit etwa 4 bis etwa 18, vorzugsweise etwa 4 bis etwa 12, Kohlenstoffatomen, ins
besondere einen Butyl-, Hexyl-, Octyl- oder Decylrest bzw. deren Mischungen, oder ein
Gemisch verschiedener solcher Reste, R2 ein Wasserstoffatom oder einen niederen Alkyl
rest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise ein Wasserstoffatom, R3 eine Gruppe
[CH2CH(R4)O]rH, in der R4 für einen linearen, aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit etwa
2 bis etwa 26, vorzugsweise etwa 4 bis etwa 18, insbesondere etwa 6 bis etwa 14, Kohlen
stoffatomen oder ein Gemisch verschiedener solcher Reste und r für eine Zahl von 1 bis
etwa 3, vorzugsweise 1 bis etwa 2, insbesondere 1, steht, p eine Zahl von 1 bis etwa 5,
vorzugsweise 1 bis etwa 2, insbesondere 1, und q eine Zahl von 1 bis etwa 30, vorzugs
weise etwa 4 bis etwa 26, insbesondere etwa 10 bis etwa 24, repräsentiert, beispielsweise
mit R1 = C8/10-Alkylrest, R2 = H, R3 = [CH2CH(R4)O]rH mit R4 = C8-Alkylrest und r = 1, u = 1
und v = 22, (iv) Ligninsulfonate, beispielsweise die Alkalimetall- und Erdalkalimetallignin
sulfonate sowie die Ammoniumligninsulfonate oder deren Mischungen, vorzugsweise Na
trium-, Magnesium-, Calcium- oder Ammoniumligninsulfonate sowie deren Mischungen,
insbesondere die Natriumligninsulfonate, und/oder Ligninsulfonsäure, die ggf. in situ mit
einer entsprechenden Base neutralisiert wird (geeignete Ligninsulfonate sind beispielswei
se unter dem Handelsnamen Zewa® von der Fa. Ligninchemie, z. B. die Natriumligninsulfo
nate Zewa® EF, Zewa® S, Zewa® S 2, Zewa® SL und Zewa® SL 2 sowie das Ammonium
ligninsulfonat Zewa® DIS TR, unter dem Handelsnamen Totanin® von der Fa. Nike Baeck
Industries GmbH, z. B. das Ammoniumligninsulfonat Totanin® AM 5025-T2 und das Calci
umligninsulfonat Tofanin® CA 2032, sowie unter den Handelsnamen Borresperse® (etwa
25% der Moleküle haben eine Molmasse über 20.000 g/mol), Borrewell®, Borrebond®, Ul
trazine®, Ufoxane® (Ultrazine®, Ufoxane®: etwa 40% der Moleküle haben eine Molmasse
über 20.000 g/mol), Marasperse®, Maracell® und Maratan® von der Fa. LignoTech USA,
Inc. der Borregaard Gruppe, z. B. die Calciumligninsulfonate Borresperse® CA, Borrebond®
und Ultrazine® CA, die Natriumligninsulfonate Borresperse® NA, Borresperse® 3A, Ultrazi
ne® NA, Ultrazine® NAS, Ufoxane® 2, Ufoxane® 3A und Ufoxane® RG, das Ammonium
ligninsulfonat Borresperse® NH sowie die Chrom-, Ferrochrom- und Eisenligninsulfonate
Borresperse® C, FC und FE, erhältlich), (v) hochmolekulare bis niedermolekulare, bevor
zugt niedermolekulare, Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensate bzw. deren Salze,
beispielsweise die Alkalimetall- und Erdalkalimetallsalze, bevorzugt die Natrium-, Kalium-,
Magnesium- und Calciumsalze, sowie die Ammoniumsalze oder deren Mischungen, insbe
sondere die Natriumsalze (geeignete Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensate
sind beispielsweise unter dem Handelsnamen Lomar® von der Fa. Henkel Corp., z. B. die
niedermolekularen Natriumsalze Lomar® LS, Lomar® PW, Lomar® PWFA 40 und Lo
mar® PL 4, die hochmolekularen Natriumsalze Lomar® D und Lomar® D SOL, das Kalium
salz Lomar® HP sowie das Ammoniumsalz Lomar® PWA, sowie unter dem Handelsnamen
Tamol® von der Fa. BASF AG, z. B. die Niederkondensate Tamol® NN 2901, Ta
mol® NN 7718, Tamol® NN 8906, Tamol® NN 9104, Tamol® NN 9401 (sämtlich Natriumsal
ze) und Tamol® NNA 4109 (Ammoniumsalz) mit einer Molmasse im Bereich von etwa
6.500 g/mol, die Mittelkondensate Tamol® NMC 4001 und Tamol® NN 9401 (beides Calci
umsalze) mit einer Molmasse im Bereich von etwa 20.000 g/mol sowie die Hochkondensate
Tamol® NH 3091, Tamol® NH 7519, Tamol® NH 9103 (sämtlich Natriumsalze) und Ta
mol® NHC 3001 (Calciumsalz) mit einer Molmasse im Bereich von etwa 35.000 g/mol, er
hältlich), (vi) Gummi arabicum, (vii) Polyvinylpyrrolidone und (viii) Polyethylenglykole, wobei
die Polywachse, feste Polyethylenglykole mit einer Molmasse von ca. 500 bis über
10.000 g/mol, z. B. 4.000 g/mol, und wachsartiger Konsistenz, gegenüber den flüssigen
Polyethylenglykolen mit einer Molmasse von beispielsweise 200 g/mol bevorzugt sind.
Weitere Additive im Sinne dieser besonderen Ausführungsform, die in einem erfindungs
gemäßen Mittel im wesentlichen in der nicht wäßrigen Phase II gelöst sind, sind insbeson
dere alkoxylierte Dihydroxyaromaten der Formel A,
in der X eine Einfachbindung, eine C1-5-Alkylengruppe, eine Carbonylgruppe oder eine
Gruppe C-R1, wobei R1 für ein Wasserstoffatom oder eine C1-6-Alkylgruppe steht, Y eine
Einfachbindung, eine C1-5-Alkylengruppe, eine Carbonylgruppe, eine Gruppe C-R2, wobei
R2 für ein Wasserstoffatom oder eine C1-6-Alkylgruppe steht, oder zwei Wasserstoffatome,
wobei die Gruppe "-Y-" dann "-H H-" entspricht, R ein Wasserstoffatom, eine C1-6-
Alkylgruppe oder deren Mischungen, m eine Zahl von 0 bis etwa 20 und n eine Zahl von 0
bis etwa 20 repräsentiert und die Summe m + n < 0 ist. Hierbei orientiert sich die Menge
eines jeden alkoxylierten Dihydroxyaromaten an dessen Löslichkeit in der nicht wäßrigen
Phase II, wobei vorzugsweise nicht mehr alkoxylierter Dihydroxyaromat eingesetzt wird, als
in der nicht wäßrigen Basis der Phase II homogen löslich ist. Besonders bevorzugte al
koxylierte Dihydroxyaromaten haben eine hohe Löslichkeit in aliphatischen Benzin-
Kohlenwasserstoffen, die, wie weiter unten beschrieben wird, eine bevorzugte Basis der
nicht wäßrigen Phase II darstellen. Geeignete aromatische Grundkörper der alkoxylierten
Dihydroxyaromaten, d. h. Formel A ohne die Gruppen H[OCH(R)CH2]mO- und
-O[CH2CH(R)]nH, sind beispielsweise Biphenyl, Diphenylmethan, 1,1-Diphenylethan, 1,2-
Diphenylethan, 1,2-Diphenylpropan, 1,3-Diphenylpropan, 2,2-Diphenylpropan, 1,2-Diphe
nylbutan, 1,4-Diphenylbutan, 2,2-Diphenylbutan, 1,5-Diphenylpentan, 3,3-Diphenylpentan,
Fluoren, Fluorenon, Anthracen und Anthrachinon. Bekannte Dihydroxyaromaten, deren
Alkoxylate erfindungsgemäße Verbindungen der Formel A darstellen, sind beispielsweise
das o,o'-Biphenol sowie die Bisphenole Bisphenol A (2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan),
Bisphenol B (2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-butan) und Bisphenol F (2,2'-Methylendiphenol).
Die Alkoxylierung der Dihydroxyaromaten zu den erfindungsgemäßen alkoxylierten Dihy
droxyaromaten der Formel A ist nach bekannten Alkoxylierungsmethoden möglich und er
folgt üblicherweise basisch oder sauer katalysiert bei erhöhten Temperaturen und unter
erhöhtem Druck, wobei je nach den gewählten Bedingungen eine normale oder eine einge
engte Homologenverteilung erhalten wird. Die Summe m + n stellt den mittleren Gesamtal
koxylierungsgrad der erfindungsgemäßen alkoxylierten Dihydroxyaromaten der Formel A
dar und nimmt Werte im Bereich der reellen Zahlen von oberhalb 0 bis etwa 40 an, wobei m
und n auf molekularer Ebene für entsprechende ganze Zahlen von 0 bis etwa 20 gemäß
der jeweiligen Homologenverteilung stehen. Die entsprechenden mittleren Alkoxylierungs
grade m und n sind dabei in der Regel gleich, während m und n auf molekularer Ebene
ebenso gleich wie verschieden sein können. So entspricht beispielsweise ein mittlerer Ge
samtalkoxylierungsgrad von 13 mittleren Alkoxylierungsgraden m und n von jeweils 6,5,
wobei in einem bedeutenden Teil der Moleküle m = n = 6, m = n = 7 oder m = 6 und n = 7
sein können. Der mittlere Gesamtalkoxylierungsgrad beträgt vorzugsweise 0,1 bis 30, ins
besondere 0,5 bis 25, besonders bevorzugt 1 bis 20 und äußerst bevorzugt 1,5 bis 15. Er
findungsgemäß sind die ethoxylierten und/oder propoxylierten Dihydroxyaromaten der
Formel A (R = H und/oder CH3) bevorzugt. Hierbei kann es sich um Mischalkoxylate mit
Ethylenoxy- (EO) und Propylenoxyeinheiten (PO), vorzugsweise um reine Ethoxylate oder
insbesondere um reine Propoxylate handeln. Einsetzbar sind aber ebenso solche Dihy
droxyaromaten der Formel A, in der R einen Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, sekButyl-,
tertButyl-, Pentyl- und/oder Hexylrest darstellt. Bevorzugte alkoxylierte Dihydroxyaromaten
der Formel A haben als Gruppe "-Y-" zwei Wasserstoffatome "-H H-" und tragen die al
koxylierten Hydroxygruppen insbesondere in 4- und 4'-Position (bezüglich X) gemäß For
mel B,
wobei -X- vorzugsweise eine C1-5-Alkylengruppe -C(R3)(R4)-, in der R3 und R4 H, CH3,
CH2CH3 oder CH2CH2CH3, insbesondere eine 2,2-Propylen- oder 2,2-Butylengruppe, re
präsentiert. Besonders bevorzugt sind Alkoxylierungsprodukte des Bisphenol A, das auch
unter dem Namen Dian bekannt ist, der Formel C,
wobei vorzugsweise R ein Wasserstoffatom und/oder eine Methylgruppe sowie m und n
jeweils eine Zahl von 1 bis 15, insbesondere 1 bis 10 repräsentiert, beispielsweise R = H
und m + n = 2, 4, 6,5 oder 8,5 oder R = CH3 und m + n = 2, 4 oder 13, wobei besonders
bevorzugt R = CH3 und m + n = 13 ist. Alkoxylierte Bisphenole A der Formel C werden bei
spielsweise unter dem Handelsnamen Dianol® von der Fa. Akzo Nobel vertrieben, z. B. Dia
nol® 22, Dianol® 220, Dianol® 22 D, Dianol® 240 1, Dianol® 264, Dianol® 285, Dianol® 33,
Dianol® 320, Dianol® 340 und Dianol® 33. und Dianol® 3130.
In einer bevorzugten Variante dieser besonderen Ausführungsform werden mindestens ein
Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensat zusammen mit mindestens einem alkoxy
lierten Dihydroxyaromaten der Formel A eingesetzt. In einer ebenfalls bevorzugten Variante
dieser besonderen Ausführungsform werden mindestens ein Naphthalinsulfonsäure-
Formaldehyd-Kondensat zusammen mit mindestens einem der vorgenannten wasserlösli
chen Additive (i) bis (vii) eingesetzt. In noch einer bevorzugten Variante dieser besonderen
Ausführungsform werden mindestens ein Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensat
zusammen mit mindestens einem alkoxylierten Dihydroxyaromaten der Formel A und min
destens einem der vorgenannten wasserlöslichen Additive (i) bis (vii) eingesetzt.
Der Gehalt an mindestens einem dieser weiteren Additive in einem erfindungsgemäßen
Mittel beträgt 0,001 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 10 Gew.-%, insbesondere 0,05
bis 5 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,1 bis 1,5 Gew.-% und äußerst bevorzugt 0,15 bis
0,5 Gew.-%.
Neben den genannten Komponenten können die erfindungsgemäßen Mittel weitere Hilfs-
und Zusatzstoffe enthalten, wie sie in derartigen Mitteln üblich sind. Dazu zählen insbeson
dere Farbstoffe, Parfümöle, pH-Regulatoren (z. B. Citronensäure, Alkanolamine oder
NaOH), Konservierungsmittel, Komplexbildner für Erdalkaliionen, Enzyme, Bleichsysteme
und Antistatikstoffe. Die Menge an derartigen Zusätzen liegt üblicherweise nicht über 2 Gew.-%
im Reinigungsmittel. Die Untergrenze des Einsatzes hängt von der Art des Zusatz
stoffes ab und kann beispielsweise bei Farbstoffen bis zu 0,001 Gew.-% und darunter be
tragen. Vorzugsweise liegt die Menge an Hilfsstoffen zwischen 0,01 und 1 Gew.-%.
Der pH-Wert der wäßrigen Phase I kann dabei über einen weiten Bereich variiert werden,
bevorzugt ist jedoch ein Bereich von 2,5 bis 12, vorzugsweise 5 bis 10,5, insbesondere 7
bis 10.
In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten die erfindungsgemäßen Mittel
70 bis 95 Vol.-% wäßriger Phase I, enthaltend
0,01 bis 10 Gew.-% anionisches Tensid,
0 bis 3 Gew.-% nichtionisches Tensid,
0,1 bis 1,5 Gew.-% mindestens eines Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd- Kondensats,
0 bis 1,5 Gew.-% weiteres wasserlösliches Additiv (i) bis (vii) zur Verringerung des Regen- und/oder Beschlageffekts,
0 bis 10 Gew.-% wasserlösliches organisches Lösungsmittel,
0 bis 0,5 Gew.-% Viskositätsregulator,
0 bis 3 Gew.-% flüchtiges Alkali,
0 bis 0,2 Gew.-% Parfüm und
ad 100 Gew.-% Wasser, und
5 bis 30 Vol.-% nichtwäßriger Phase II, enthaltend
0 bis 100 Gew.-% aliphatische Benzin-Kohlenwasserstoffe,
0 bis 100 Gew.-% Terpen-Kohlenwasserstoffe,
0 bis 5 Gew.-% mindestens eines alkoxylierten Dihydroxyaromaten der Formel A,
0 bis 5 Gew.-% nichtionisches Tensid und
0 bis 1 Gew.-% Parfüm,
wobei die Angaben in Gew.-% auf die jeweilige Phase bezogen sind, die Summe der Ben zin- und Terpen-Kohlenwasserstoffe Phase II ad 100 Gew.-% komplettiert und die Phasen zusätzlich geringe Mengen an Farbstoff enthalten können.
70 bis 95 Vol.-% wäßriger Phase I, enthaltend
0,01 bis 10 Gew.-% anionisches Tensid,
0 bis 3 Gew.-% nichtionisches Tensid,
0,1 bis 1,5 Gew.-% mindestens eines Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd- Kondensats,
0 bis 1,5 Gew.-% weiteres wasserlösliches Additiv (i) bis (vii) zur Verringerung des Regen- und/oder Beschlageffekts,
0 bis 10 Gew.-% wasserlösliches organisches Lösungsmittel,
0 bis 0,5 Gew.-% Viskositätsregulator,
0 bis 3 Gew.-% flüchtiges Alkali,
0 bis 0,2 Gew.-% Parfüm und
ad 100 Gew.-% Wasser, und
5 bis 30 Vol.-% nichtwäßriger Phase II, enthaltend
0 bis 100 Gew.-% aliphatische Benzin-Kohlenwasserstoffe,
0 bis 100 Gew.-% Terpen-Kohlenwasserstoffe,
0 bis 5 Gew.-% mindestens eines alkoxylierten Dihydroxyaromaten der Formel A,
0 bis 5 Gew.-% nichtionisches Tensid und
0 bis 1 Gew.-% Parfüm,
wobei die Angaben in Gew.-% auf die jeweilige Phase bezogen sind, die Summe der Ben zin- und Terpen-Kohlenwasserstoffe Phase II ad 100 Gew.-% komplettiert und die Phasen zusätzlich geringe Mengen an Farbstoff enthalten können.
Die Anwendung der erfindungsgemäßen Mittel geschieht in der Weise, daß man das durch
Schütteln temporär in eine Emulsion überführte Mittel in Mengen von beispielsweise etwa
1,5 bis 10 g pro m2, vorzugsweise 3 bis 7 g pro m2, auf die zu reinigende Fläche aufträgt
und unmittelbar im Anschluß daran diese Flächen mit einem saugfähigen weichen Gegen
stand wischt und sie dadurch reinigt. Der Auftrag der Mittel geschieht vorzugsweise mit
Hilfe geeigneter Sprühgeräte, um eine möglichst gleichmäßige Verteilung zu erreichen.
Zum Wischen eignen sich in erster Linie Schwämme oder Tücher, die bei Behandlung grö
ßerer Flächen von Zeit zu Zeit mit Wasser ausgespült werden können.
Die erfindungsgemäßen Mittel werden durch getrenntes Aufmischen der einzelnen Phasen
unmittelbar aus ihren jeweiligen Rohstoffen, anschließendes Zusammenführen und Durch
mischen der Phasen und abschließendes Stehen des Mittels zur Auftrennung der temporä
ren Emulsion hergestellt. Sie lassen sich ebenfalls durch Aufmischen unmittelbar aus ihren
Rohstoffen, anschließendes Durchmischen und abschließendes Stehen des Mittels zur
Auftrennung der temporären Emulsion herstellen. Insofern eine Komponente in einer ande
ren als der Phase, der die jeweilige Komponente zugeschrieben bzw. mit der sie in das
Mittel eingebracht wurde, nicht völlig unlöslich ist, kann auch diese andere Phase im Rah
men der Einstellung von Löslichkeitsgleichgewichten durch Diffusion entsprechende Anteile
der betreffenden Komponente enthalten.
Die erfindungsgemäßen Mittel E1 bis E3 und das Vergleichsmittel V1 wurden durch einfa
ches Zusammenrühren der Komponenten gemäß Tabelle 1 hergestellt. E1 bis E3 enthiel
ten erfindungsgemäß das Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensat Lomar® LS in
unterschiedlichen Mengen, während V1 kein Additiv aufwies. Als aliphatischer Benzin-
Kohlenwasserstoff dienten C9-13-Isoparaffine. Sämtliche Mittel hatten einen pH-Wert von 10
und enthielten unten eine klare und transparente wäßrige Phase I und oben eine cremig
weißliche nicht wäßrige Phase II in einem Volumenverhältnis Phase I zu Phase II von 80 zu
20 und durch eine scharfe Grenzfläche getrennt. Die wäßrige Phase I war durch das Poly
mer leicht angedickt, so daß die durch Schütteln generierten temporären Emulsionen über
einen zur bequemen Anwendung des Mittels ausreichenden Zeitraum von jeweils etwa
3 min beständig blieben und anschließend erneute Phasentrennung erfolgte.
Zunächst wurden auf einem Spiegel der Größe 30 cm × 60 cm je 2 ml des jeweiligen Mittels
mit einem gefalteten Vlies der Gesamtgröße 20 cm × 20 cm (Chicopee, Duralace 60) ver
teilt und praxisgerecht auspoliert. Nach 30 min erfolgte jeweils eine zweite identische Be
handlung. Weitere 30 min später wurden jeweils derAnitbeschlag- und Antiregeneffekt wie
folgt geprüft.
Der behandelte Spiegel wurde für 5 sec über eine Schale (28 cm ×
50 cm × 4 cm) mit 1,5 l kochendem Wasser gehalten und unmittelbar danach bewertet, ob
und ggf. wie stark der Spiegel beschlagen war.
Mittels einer Pumpsprühflasche wurden innerhalb von etwa 4 sec
ca. 10 g Testregen, hergestellt aus Leitungswasser und 8 g/l wfk-Teppichpigmentschmutz
(55 Gew.-% Kaolin, 43 Gew.-% Quarz, 1,5 Gew.-% Flammruß 101, 0,5 Gew.-% Eisenoxid
schwarz; wfk-Code wfk-09 W) der wfk-Testgewebe GmbH (http://www.wfk.de), gleichmäßig
auf die vorbehandelte Spiegelfläche aufgesprüht. Bewertet wurde unmittelbar im Anschluß
daran Benetzung sowie Tropfenbildung und nach dem Trocknen Schmutzverteilung sowie
Fleckenbildung.
Die Bewertung erfolgte jeweils visuell durch ein Panel von fünf Personen, indem jede Per
son jeweils den vier Mitteln die Position 1 bis 4 in der Reihenfolge abnehmenden Effektes
zuordnete. Der jeweilige Mittelwert ist zusammen mit einer Beurteilung in Tabelle 2 als Note
angegeben. Je geringer die Note ist, desto besser war der jeweilige Effekt.
Die Mittel E1 bis E3 zeigen im Gegensatz zu V1 erfindungsgemäß sowohl einen Antire
geneffekt als auch einen Antibeschlageffekt.
Claims (25)
1. Flüssiges mehrphasiges Reinigungsmittel mit wenigstens zwei kontinuierlichen Pha
sen, das mindestens eine wäßrige Phase I sowie eine mit dieser wäßrigen Phase
nicht mischbare, nicht wäßrige flüssige Phase II aufweist und sich durch Schütteln
temporär in eine Emulsion überführen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß es min
destens ein Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensat enthält.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens ein Naphtha
linsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensat in einer Menge von 0,001 bis 20 Gew.-%,
vorzugsweise 0,01 bis 10 Gew.-%, insbesondere 0,05 bis 5 Gew.-%, besonders be
vorzugt 0,1 bis 1,5 Gew.-% und äußerst bevorzugt 0,15 bis 0,5 Gew.-%, enthält.
3. Mittel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die konti
nuierlichen Phasen I und II durch eine scharfe Grenzfläche gegeneinander abge
grenzt sind.
4. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder
beide der kontinuierlichen Phasen I und II Teile, bevorzugt 0,1 bis 35 Vol.-%, insbe
sondere 0,2 bis 20 Vol.-%, bezogen auf das Volumen der jeweiligen kontinuierlichen
Phase, der jeweils anderen Phase als Dispergens enthalten.
5. Mittei nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
Phase I in Mengen von 0,1 bis 35 Vol.-%, bevorzugt 0,2 bis 20 Vol.-%, bezogen auf
das Volumen der Phase II, in Phase II emulgiert ist.
6. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ne
ben den kontinuierlichen Phasen I und II ein Teil der beiden Phasen als Emulsion ei
ner der beiden Phasen in der anderen Phase vorliegt, wobei diese Emulsion durch
zwei scharfe Grenzflächen, eine obere und eine untere, gegenüber den nicht an der
Emulsion beteiligten Teilen der Phasen I und II abgegrenzt ist.
7. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es
35 bis 95 Vol.-% Phase I sowie 5 bis 65 Vol.-% Phase II, insbesondere 55 bis
95 Vol.-% Phase I sowie 5 bis 45 Vol.-% Phase II, äußerst bevorzugt 70 bis 95 Vol.-%
Phase I sowie 5 bis 30 Vol.% Phase II.
8. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es
eine auf aliphatischen Benzin-Kohlenwasserstoffen, bevorzugt mit einem Siedebe
reich von 130 bis 260°C, und/oder Terpen-Kohlenwasserstoffen, vorzugsweise
Orangenöl und/oder Pine Oil, basierende oder daraus bestehende Phase II enthält.
9. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es
in Phase II aliphatische Benzin-Kohlenwasserstoffen mit einem Siedebereich von 140
bis 220°C, bevorzugt von 150 bis 200°C, in Mengen, bezogen auf Phase II, von 60
bis 99,99 Gew.-%, vorzugsweise 90 bis 99,99 Gew.-%, insbesondere 95 bis
99,9 Gew.-%, äußerst bevorzugt 97 bis 99 Gew.-%, enthält.
10. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es
anionisches und/oder nichtionisches Tensid enthält.
11. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es
anionisches Tensid aus der Gruppe C8-C18-Alkylbenzolsulfonate, C8-C20-
Alkansulfonate, C8-C18-Monoalkylsulfate, C8-C18-Alkylpolyglykolethersulfate mit 2 bis 6
Ethylenoxideinheiten sowie C8-C18-Alkylalkohol-Sulfobernsteinsäureester und deren
Mischungen enthält.
12. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es
nichtionisches Tensid aus der Gruppe der Ethoxylate längerkettiger Alkohole, der Al
kylpolyglycoside und deren Mischungen in Phase I und/oder II enthält.
13. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es
anionisches und nichtionisches Tensid enthält.
14. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es
in Phase I anionisches, insbesondere C12-14-Fettalkoholsulfate und/oder C12-14-
Fettalkoholpolyglykolethersulfate mit vorzugsweise 2 Ethylenoxideinheiten (EO), und
in Phase II nichtionisches Tensid, insbesondere C16-18-Fettalkoholpolyglykolether mit
bevorzugt 2 bis 8 EO und/oder C14-18-Fettsäurepolyglykolester mit vorzugsweise 2 bis
10 EO, enthält.
15. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es
wasserlösliche organische Lösungsmittel aus der Gruppe der niederen Alkohole mit 2
oder 3 C-Atomen, der Glykolether Ethylenglykolmonobutylether oder Propylenglykol
monobutylether und deren Mischungen enthält.
16. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es
in Phase I, bezogen auf Phase I, 0,1 bis 15 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 10 Gew.-%,
Lösungsmittel enthält.
17. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es
in Phase I Viskositätsregulator, insbesondere Homo- und/oder Copolymer der Acryl
säure bzw. deren Salze, in Mengen, bezogen auf Phase I, von bis zu 0,5 Gew.-%,
vorzugsweise 0,001 bis 0,3 Gew.-%, insbesondere 0,01 bis 0,2 Gew.-%, äußerst be
vorzugt 0,05 bis 0,15 Gew.-%, enthält.
18. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Phase I mit einer Viskosität von 0,1 bis 200 mPa.s, insbesondere 0,5 bis 100 mPa.s,
äußerst bevorzugt 1 bis 60 mPa.s, enthält.
19. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es
in Phase I flüchtiges Alkali, insbesondere Ammoniak und/oder Alkanolamin mit bis zu
9 C-Atomen beträgt, in Mengen, bezogen auf Phase I, von 0,01 bis 3 Gew.-%, bevor
zugt 0,02 bis 1 Gew.-%, insbesondere 0,05 bis 0,5 Gew.-%, enthält.
20. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es
mindestens ein weiteres Additiv, das ebenfalls eine Verringerung des Regen-
und/oder Beschlageffekts bewirkt, vorzugsweise mindestens einen mindestens al
koxylierten Dihydroxyaromaten, enthält.
21. Mittel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es
70 bis 95 Vol.-% wäßriger Phase I, enthaltend
0,01 bis 10 Gew.-% anionisches Tensid,
0 bis 3 Gew.-% nichtionisches Tensid,
0,1 bis 1,5 Gew.-% mindestens eines Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd- Kondensats,
0 bis 1,5 Gew.-% weiteres wasserlösliches Additiv zur Verringerung des Re gen- und/oder Beschlageffekts,
0 bis 10 Gew.-% wasserlösliches organisches Lösungsmittel,
0 bis 0,5 Gew.-% Viskositätsregulator,
0 bis 3 Gew.-% flüchtiges Alkali,
0 bis 0,2 Gew.-% Parfüm und
ad 100 Gew.-% Wasser, und
5 bis 30 Vol.-% nichtwäßriger Phase II, enthaltend
0 bis 100 Gew.-% aliphatische Benzin-Kohlenwasserstoffe,
0 bis 100 Gew.-% Terpen-Kohlenwasserstoffe,
0 bis 5 Gew.-% mindestens eines alkoxylierten Dihydroxyaromaten der For mel A,
0 bis 5 Gew.-% nichtionisches Tensid und
0 bis 1 Gew.-% Parfüm,
enthält, wobei die Angaben in Gew.-% auf die jeweilige Phase bezogen sind, die Summe der aliphatischen Benzin- und Terpen-Kohlenwasserstoffe Phase II ad 100 Gew.-% komplettiert und die Phasen zusätzlich geringe Mengen an Farbstoff enthalten können.
70 bis 95 Vol.-% wäßriger Phase I, enthaltend
0,01 bis 10 Gew.-% anionisches Tensid,
0 bis 3 Gew.-% nichtionisches Tensid,
0,1 bis 1,5 Gew.-% mindestens eines Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd- Kondensats,
0 bis 1,5 Gew.-% weiteres wasserlösliches Additiv zur Verringerung des Re gen- und/oder Beschlageffekts,
0 bis 10 Gew.-% wasserlösliches organisches Lösungsmittel,
0 bis 0,5 Gew.-% Viskositätsregulator,
0 bis 3 Gew.-% flüchtiges Alkali,
0 bis 0,2 Gew.-% Parfüm und
ad 100 Gew.-% Wasser, und
5 bis 30 Vol.-% nichtwäßriger Phase II, enthaltend
0 bis 100 Gew.-% aliphatische Benzin-Kohlenwasserstoffe,
0 bis 100 Gew.-% Terpen-Kohlenwasserstoffe,
0 bis 5 Gew.-% mindestens eines alkoxylierten Dihydroxyaromaten der For mel A,
0 bis 5 Gew.-% nichtionisches Tensid und
0 bis 1 Gew.-% Parfüm,
enthält, wobei die Angaben in Gew.-% auf die jeweilige Phase bezogen sind, die Summe der aliphatischen Benzin- und Terpen-Kohlenwasserstoffe Phase II ad 100 Gew.-% komplettiert und die Phasen zusätzlich geringe Mengen an Farbstoff enthalten können.
22. Mittel nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß es die
anionischen Tenside in Mengen von 0,01 bis 5 Gew.-%, bevorzugt 0,01 bis
0,5 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 0,3 Gew.-%, und die nichtionischen Tenside in
Mengen von 0,001 bis 0,5 Gew.-%, bevorzugt 0,005 bis 0,1 Gew.-%, insbesondere
0,01 bis 0,05 Gew.-%, enthält.
23. Verfahren zur Reinigung harter Oberflächen, insbesondere Glas, bei dem ein Reini
gungsmittel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche durch Schütteln temporär in
eine Emulsion überführt, in Mengen von 1,5 bis 10 g pro m2 auf die zu reinigende
Fläche, vorzugsweise durch Besprühen, aufgetragen und diese Fläche im Anschluß
daran gegebenenfalls durch Wischen mit einem saugfähigen weichen Gegenstand
gereinigt wird.
24. Verfahren zur Verringerung des Regeneffekts und/oder des Beschlageffekts auf einer
mit einem flüssigen Reinigungsmittel behandelten harten Oberfläche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Oberfläche mit einem mindestens ein Naphthalinsulfonsäure-
Formaldehyd-Kondensat enthaltenden flüssigen Reinigungsmittel in konzentrierter
oder verdünnter Form behandelt wird.
25. Verwendung von mindestens ein Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensat in
einem Reinigungsmittel für harte Oberflächen zur Verringerung des Regeneffekts
und/oder des Beschlageffekts.
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