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DE19858791B4 - Plattenbearbeitungsmaschine - Google Patents

Plattenbearbeitungsmaschine Download PDF

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DE19858791B4
DE19858791B4 DE1998158791 DE19858791A DE19858791B4 DE 19858791 B4 DE19858791 B4 DE 19858791B4 DE 1998158791 DE1998158791 DE 1998158791 DE 19858791 A DE19858791 A DE 19858791A DE 19858791 B4 DE19858791 B4 DE 19858791B4
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Germany
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plate
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Giancarlo Selci
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Biesse SpA
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    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Plattenbearbeitungsmaschine (1) mit einer Arbeitsfläche (9) zum Tragen mindestens einer zu bearbeitenden Platte (2), einer Vielzahl von Bearbeitungseinheiten (8) zum Bohren der mindestens einen auf der Arbeitsfläche (9) aufgelegten Platte (2) und einer Steuerzentrale (21), wobei die Bearbeitungseinheiten (8) von zwei gegenüberliegend zur Arbeitsfläche (9) angeordneten Querträgern (6, 7) getragen werden und jeweils mit mindestens einem wenigstens einen Bohrer (16) aufweisenden Bohrkopf (14) versehen sind, wobei der Bohrkopf (14) gegenüberliegend zur Arbeitsfläche (9) angeordnet und in eine Arbeitsposition bewegbar ist, in welcher eine Bohrung in der auf der Arbeitsfläche (9) aufgelegten Platte (2) mittels des zugehörigen Bohrers (16) durchführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Magazin (32) zur Aufnahme von Bohrköpfen (14) und eine Bohrkopfwechselgruppe (25) zum Ersetzen der Bohrköpfe (14) einer jeweiligen Bearbeitungseinheit (8) durch dem Magazin (32) entnommene Bohrköpfe (14) vorgesehen sind; wobei die Bohrkopfwechselgruppe (25) mindestens eine erste Bohrkopfwechselvorrichtung (26) und mindestens eine zweite Bohrkopfwechselvorrichtung (27) umfaßt, von...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Plattenbearbeitungsmaschine bzw. ein Verfahren zum Wechseln von Bohrköpfen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 12.
  • Eine bekannte Plattenbearbeitungsmaschine umfasst ein Paar vertikaler Säulen, zwei horizontale Querträger, die im allgemeinen als "oberer Querträger" und "unterer Querträger" bezeichnet werden und die zwischen den beiden vertikalen Säulen parallel und übereinanderliegend angeordnet sind, und eine Vielzahl von auf den horizontalen Querträgern in geeigneter Weise angeordneten Bearbeitungseinheiten, mittels derer ein Bohren von einer oder mehrerer Platten durchführbar ist, die sich auf einer horizontalen, zwischen den horizontalen Querträgern angeordneten Arbeitsplatte befinden.
  • Im allgemeinen umfaßt jede Bearbeitungseinheit einen verschiebbar auf dem oberen oder dem unteren horizontalen Querträger mon tierten Schlitten, einen oder mehrere Bohrköpfe, die auf dem Schlitten gegenüberliegend zur Arbeitsfläche angeordnet sind, und eine Bewegungsvorrichtung, die zwischen dem Schlitten und den Bohrköpfen angeordnet ist und mittels derer die Bohrköpfe zur Arbeitsfläche hin verschiebbar sind, so daß die Bohrköpfe mit einer auf der Arbeitsfläche befindlichen Platte in Kontakt kommen.
  • Jeder Bohrkopf ist normalerweise mit einer Vielzahl von Bohrern tragenden Spindeln versehen und über eine Halte- und Freigabevorrichtung an eine von der Bewegungsvorrichtung getragene Elektromotoreinheit gekoppelt. Mittels dieser Elektromotoreinheit sind die Spindeln und die zugehörigen Bohrer in Rotation versetzbar.
  • Im allgemeinen ist eine solche Plattenbearbeitungsmaschine zur Vereinfachung der Einstellung mit Vorrichtungen zur Bewegung des Schlittens versehen, um eine automatische Positionierung der Bearbeitungseinheiten in Abhängigkeit von der durchzuführenden Bearbeitung auszuführen.
  • Leider muß für den Fall, daß ein neuer Bearbeitungstyp die Verwendung anderer Bohrköpfe als die momentan in der Plattenbearbeitungsmaschine vorhandenen erfordert, die Ersetzung der Bohrköpfe manuell durch Fachpersonal durchgeführt werden, wodurch eine Reduktion der Stillstandszeit, die zur Ausrüstung der Plattenbearbeitungsmaschine mit für die Bearbeitungseinheiten erforderlichen Bewegungsvorrichtungen erforderlich ist, vereitelt wird.
  • Außer der wesentlichen Verlängerung der Rüstzeit der Plattenbearbeitungsmaschine führt die manuelle Ersetzung der Bohrköpfe zu einem Verletzungsrisiko des Benutzers, indem dieser einem Verbrennungsrisiko aufgrund der normalerweise am Ende der Bearbeitungen erreichten hohen Temperaturen, einem Risiko des Schneidens oder Schrammens aufgrund der auf den Bohrköpfen sitzenden Bohrern und schließlich einem Risiko aufgrund der Handhabung relativ großer Gewichte der Bohrköpfe ausgesetzt wird.
  • Aus DE 196 36 136 A1 und DE 195 16 225 A1 ist eine Plattenbearbeitungsmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
  • Aus DE 690 12 938 T2 ist eine Werkzeugmaschine mit mehreren Arbeitsköpfen bekannt. Als Arbeitsköpfe werden ein Fräskopf, ein Bohrkopf, ein Schleifkopf und ein Hobelkopf beschrieben, die selektiv für verschiedene Arbeitsgänge verwendet werden können. Zum Bereithalten der mehreren zusätzlichen Arbeitsköpfe ist an einer Stelle neben einem Hauptbalken, der einen Arbeitskopf trägt, ein Hilfsbalken mit den mehreren zusätzlichen Arbeitsköpfen vorgesehen. Der Hilfsbalken ist auf mehreren Säulen gelagert und erstreckt sich horizontal nach vorne und nach hinten, sodass er zum rechten Winkel zum Hauptbalken steht. Zum Wechseln eines Arbeitskopfes sind mindestens zwei Arbeitsgänge nötig. Zunächst muss zum Entfernen des bisherigen Arbeitskopfes die Vorrichtung verfahren werden. Dann muss die Vorrichtung ein weiteres Mal verfahren werden, damit der nächste zu benutzende Arbeitskopf eingesetzt werden kann. Dies führt beim Vorhanden sein vieler verschiedener zu wechselnder Arbeitsköpfe zu langen Wechselzeiten, da zum einen der bisherige Arbeitskopf an eine freie Position verfahren werden muss und dann so lange die Arbeitsköpfe verfahren werden müssen, bis der neue gewünschte Arbeitskopf an der richtigen Stelle vorliegt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Plattenbearbeitungsmaschine bzw. ein Verfahren zum Wechseln von Bohrköpfen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 12 zu schaffen, bei der bzw. dem die Stillstandszeiten der Plattenbearbeitungsmaschine reduziert werden.
  • Diese Aufgabe wird entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. 12 gelöst.
  • Die Plattenbearbeitungsmaschine besitzt außerdem den Vorteil, daß die Ersetzung der Bohrköpfe automatisch in verminderter Zeit durchführbar ist und die Rüstzeit drastisch reduziert wird.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand von in den beigefügten Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • 1 zeigt eine Vorderansicht einer Plattenbearbeitungsmaschine mit zur Verdeutlichung abgetrennten Teilen.
  • 2 und 3 zeigen Bestandteile der Plattenbearbeitungsmaschine aus 1.
  • 4 und 5 zeigen jeweils Betriebspositionen der Plattenbearbeitungsmaschine aus 1.
  • 6 zeigt eine alternative Ausführungsform der Plattenbearbeitungsmaschine aus 1.
  • Gemäß 1 umfaßt eine Plattenbearbeitungsmaschine 1 einen Sockel 3, zwei vom Sockel 3 ausgehende, parallele und einander gegenüberliegend angeordnete vertikale Säulen 4 und 5 und zwei die vertikalen Säulen 4 und 5 miteinander verbindende horizontale Querträger 6 und 7. Die horizontalen Querträger 6 und 7, im folgenden als "unterer Querträger" und "oberer Querträger" bezeichnet, sind übereinander angeordnet und erstrecken sich zwischen den vertikalen Säulen 4 und 5 parallel zu einer horizontalen Bezugsachse X, die die Längsachse der Plattenbearbeitungsmaschine 1 definiert.
  • Die Plattenbearbeitungsmaschine 1 umfaßt ferner eine Vielzahl von Bearbeitungseinheiten 8 zum Bohren einer oder mehrerer Platten 2, die auf einer horizontalen, zwischen dem unteren Querträger 6 und dem oberen Querträger 7 angeordneten Arbeitsfläche 9 aufgelegt sind.
  • Insbesondere trägt der untere Querträger 6 eine Vielzahl von Bearbeitungseinheiten 8 zum Bohren der einen oder mehreren auf der Arbeitsfläche 9 aufgelegten Platten 2 von unten nach oben, während der obere Querträger 7 eine Vielzahl von Bearbeitungseinheiten 8 zum Bohren der einen oder mehreren auf der Arbeitsfläche 9 aufgelegten Platten 2 von oben nach unten trägt.
  • Gemäß 1 ist die Plattenbearbeitungsmaschine 1 ferner mit einem von der Säule 4 getragenen festen Widerlager 10, mit dem ein erster Seitenrand der auf der Arbeitsfläche 9 befestigten wenigstens einen Platte 2 in Anschlag gebracht wird, und mit einem beweglichen Widerlager 11, welches auf dem oberen Querträger 7 verschiebbar montiert ist und mit dem ein zweiter dem ersten gegenüberliegender Seitenrand der auf der Arbeitsfläche 9 befestigten Platte 2 in Anschlag gebracht wird. Das feste Widerlager 10 und das bewegliche Widerlager 11 definieren den Standard für die korrekte Positionierung der Platte 2 auf der Arbeitsfläche 9 und können gegebenenfalls jedes mit einer jeweiligen Bearbeitungseinheit 12 ähnlich zu den Bearbeitungseinheiten 8 versehen sein, von denen jede zum Erzeugen horizontaler Bohrungen im jeweiligen Rand der auf der Arbeitsfläche 9 befestigten Platten 2 ausgelegt ist.
  • Gemäß 1 und 2 umfaßt jede Bearbeitungseinheit 8, sei es, daß sie von dem unteren Querträger 6 oder von dem oberen Querträger 7 getragen wird, einen auf dem jeweiligen horizontalen Querträger 6, 7 verschiebbar montierten Schlitten 13 und zwei Bohrköpfe 14, von denen jeder mit einer Vielzahl von Bohrern 16 tragenden Spindeln 15 versehen ist, und ist so auf dem Schlitten 13 angeordnet, daß die Bohrer 16 der Arbeitsfläche 9 gegenüberliegen.
  • Jede Bearbeitungseinheit 8 umfaßt außerdem zwei Elektromotoren 17, von denen jeder mit einer Schnellkupplungseinrichtung 18 versehen ist, an die ein jeweiliger Bohrkopf 14 selektiv entkoppelbar gekoppelt werden kann. über die beiden Elektromotoren 17 sind die Spindeln 15 der jeweiligen Bohrköpfe 14 in Rotation versetzbar.
  • Jede Bearbeitungseinheit 8 umfaßt schließlich eine zwischen dem Schlitten 13 und den Elektromotoren 17 angeordnete Hebe-/Senkvorrichtung 19, mittels der die Elektromotoren 17 vertikal verstellbar sind, so daß sie die beiden Bohrköpfe 14 zwischen einer Arbeitsposition, in der die Bohrer 16 der beiden Bohrköpfe 14 in die auf der Arbeitsfläche 9 gehaltene Platte 2 eindringen, und einer Ruheposition, in der die Bohrer 16 der beiden Bohrköpfe 14 sich in maximalem Abstand von der Platte 2 befinden, verschieben. Die Position der Elektromotoren 17 auf der Hebe-/Senkvorrichtung 19 ist in einer horizontalen Richtung senkrecht zur Bezugsachse X je nach Art der durchzuführenden Bearbeitung verstellbar.
  • Natürlich umfaßt jede Bearbeitungseinheit 8 auch Bewegungsvorrichtungen 20 für den jeweiligen Schlitten 13 längs der horizontalen Querträger 6, 7 und Vorrichtungen zum Vermessen der Position (nicht gezeigt) des Schlittens 13 bezüglich der horizontalen Querträger 6, 7, um die automatische Positionierung der Bearbeitungseinheit 8 auf den horizontalen Querträgern 6, 7 aufgrund der Steuerung durch eine Steuerzentrale 21 durchzuführen.
  • Jede von dem unteren Querträger 6 getragene Bearbeitungseinheit 8 ist schließlich mit einem beweglichen Trägergestell 23 zum Tragen der wenigstens einen zu bearbeitenden Platte 2 auf der Arbeitsfläche 9 versehen.
  • Gemäß 1, 4 und 5 umfaßt die Plattenbearbeitungsmaschine 1 ferner eine Vielzahl von Anpreßelementen 24, von denen jedes auf dem oberen Querträger 7 zwischen zwei Bearbeitungseinheiten 8 beweglich montiert ist, mittels derer die wenigstens eine zu bearbeitende Platte 2 auf der Arbeitsfläche 9 festgehalten werden kann, sowie eine Bohrkopfwechselgruppe 25, mittels der unter Steuerung durch die Steuerzentrale 21 der automatische Austausch der Bohrköpfe 14 jeder Bearbeitungseinheit 8 vornehmbar ist.
  • Gemäß 1 und 3 umfaßt die Bohrkopfwechselgruppe 25 zwei Bohrkopfwechselvorrichtungen 26 und 27, von denen die erste auf dem unteren Querträger 6 beweglich montiert und zum Wechsel der Bohrköpfe 14 auf einer von dem oberen Querträger 7 getragenen Bearbeitungseinheit 8 ausgelegt ist, und die zweite auf dem oberen Querträger 7 beweglich montiert und zum Wechsel der Bohrköpfe 14, die an den von dem unteren Querträger 6 getragenen Bearbeitungseinheiten 8 montiert sind, ausgelegt ist.
  • Jede der Bohrkopfwechselvorrichtungen 26, 27, sei es, daß sie von dem unteren Querträger 6 und dem oberen Querträger 7 getragen wird, umfaßt einen auf dem entsprechenden Querträger 6, 7 verfahrbar montier ten Schlitten 28 und zwei Paare von Teleskoparmen 29 (ein Paar für jeden auf der Bearbeitungseinheit 8 befindlichen Bohrkopf 14), die am Schlitten 28 vertikal zu den Querträgern 6, 7 angeordnet sind. Jedes Paar von Teleskoparmen 29 ist auf dem Schlitten 28 so angeordnet, daß es sich, wenn der Schlitten 28 über oder unter einer Bearbeitungseinheit 8 angehalten wird, unter oder über einem jeweiligen Bohrkopf 14 der Bearbeitungseinheit 8 befindet.
  • Jeder Teleskoparm 29 ist an seinem freien Ende mit einer Greifvorrichtung 30 zum Greifen eines jeweiligen Bohrkopfes 14 versehen. Außerdem ist die Länge jedes Teleskoparms 29 variabel, so daß mit der jeweilige Greifvorrichtung 30 ein entsprechender Bohrkopf 14 greifbar ist.
  • Jede Bohrkopfwechselvorrichtung 26, 27 umfaßt schließlich Verfahrvorrichtungen 31 des Schlittens 28 längs der horizontalen Querträger 6, 7 und Vorrichtungen zum Vermessen der Position (nicht gezeigt) des Schlittens 28 auf den Querträgern 6, 7, so daß ein automatischer Wechsel der Bohrköpfe 14 unter Steuerung durch die Steuerzentrale 21 durchführbar ist, die natürlich auch die Teleskoparme 29 und die entsprechenden Greifvorrichtungen 30 steuert.
  • Die Plattenbearbeitungsmaschine 1 ist außerdem mit einem Magazin 32 versehen, in dem die von der Plattenbearbeitungsmaschine 1 nicht verwendeten Bohrköpfe 14 angeordnet sind. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Magazin 32 benachbart zur vertikalen Säule 4 angeordnet und mit einer Vielzahl von Schnellkupplungseinrichtungen 33 versehen, die jeweils mit einem Bohrkopf 14 selektiv entkoppelbar gekoppelt werden können.
  • Die Schnellkupplungsreinrichtungen 33 sind analog zu den Schnellkupplungseinrichtungen 18, die bei den Elektromotoren 17 der Bearbeitungseinheiten 8 vorgesehen sind, und in dem Magazin 32 gegenüberliegend zu den horizontalen Querträgern 6 und 7 angeordnet, so daß sie von den an den Teleskoparmen 29 der Bohrkopfwechselvorrichtungen 26 und 27 montierten Greifvorrichtungen 30 leicht erreichbar sind.
  • Der Betrieb der Plattenbearbeitungsmaschine 1 wird für den Fall beschrieben, daß die Plattenbearbeitungsmaschine 1 die Bearbeitung von auf der Arbeitsfläche 9 befindlichen Platten 2 beendet hat und die gebrauchten Bohrköpfe 14 (alte Bohrköpfe 14) durch andere Bohrköpfe 14 (neue Bohrköpfe 14) zur Durchführung weiterer Bearbeitungen ersetzt werden sollen.
  • In Betrieb steuert, nachdem die bearbeitete Platte 2 von der Arbeitsfläche 9 entnommen worden ist, die Steuerzentrale 21 die Verschiebung der Bearbeitungseinheiten 8 von dem unteren Querträger 6 in einen Parkbereich, der sich unter dem beweglichen Widerlager 11 benachbart zur vertikalen Säule 5 befindet, bevor das bewegliche Trägergestell 23 von jeder Bearbeitungseinheit 8 in eine nicht kollidierende Position (4) abgesenkt wird.
  • Gleichzeitig oder anschließend steuert die Steuerzentrale 21 die Bohrkopfwechselvorrichtung 26 so, daß sie sich korrespondierend zu einem neuen im Inneren des Magazins 32 angeordneten Paars von Bohrköpfen 14 positioniert und einen Teleskoparm 29 jedes Paars von Teleskoparmen 29 so verlängert, daß jede Greifvorrichtung 30 einen jeweiligen neuen Bohrkopf 14 greifen kann.
  • Nachdem die beiden Bohrköpfe 14 von den entsprechenden Teleskoparmen 29 ergriffen worden sind, steuert die Steuerzentrale 21 die entsprechenden Schnellkupplungseinrichtungen 33 zur Freigabe der neuen Bohrköpfe 14, wonach die Teleskoparme 29, die neuen Bohrköpfe 14 tragend, eingefahren werden.
  • Nachdem ein neues Paar Bohrköpfe 14 entnommen worden ist, verschiebt die Steuerzentrale 21 die Bohrkopfwechselvorrichtung 26 unter die Bearbeitungseinheit 8, von der die alten Bohrköpfe 14 ersetzt werden sollen, wobei die beiden freien Verankerungen der Teleskoparme 29 mit den alten Bohrköpfen 14 der Bearbeitungseinheit 8 (4) ausgerichtet werden.
  • Anschließend werden die beiden freien Verankerungen der Teleskoparme 29 bis zur Bearbeitungseinheit 8 verlängert, wobei sie, jeder mit seiner Greifvorrichtung 30, die beiden alten Bohrköpfe 14 ergreifen.
  • Daraufhin steuert die Steuerzentrale 21 die entsprechenden Schnellkupplungseinrichtungen 18 zur Freigabe der alten Bohrköpfe 14, wonach die beiden Teleskoparme 29, die alten Bohrköpfe 14 tragend, ein gefahren werden.
  • Nach Loslösung der alten Bohrköpfe 14 von der Bearbeitungseinheit 8 verschiebt die Steuerzentrale 21 die Bohrkopfwechselvorrichtung 26 so, daß die die neuen Bohrköpfe 14 tragenden Teleskoparme 29 entsprechend den Schnellkupplungseinrichtungen 18 der Bearbeitungseinheit 8 ausgerichtet werden, und steuert anschließend das Ausfahren der Teleskoparme 29, so daß die neuen Bohrköpfe 14 mit den Schnellkupplungseinrichtungen 18 gekoppelt werden.
  • Nachdem die neuen Bohrköpfe 14 mit den Schnellkupplungseinrichtungen 18 der Bearbeitungseinheit 8 gekoppelt worden sind, steuert die Steuerzentrale 21 anschließend die Schnellkupplungseinrichtungen 18 zum Blockieren der neuen Bohrköpfe 14, bewirkt das Einfahren der beiden Teleskoparme 29 und bringt die Bohrkopfwechselvorrichtung 26 zurück ins Innere des Magazins 32, um die beiden alten Bohrköpfe 14 mit den nunmehr freien Schnellkupplungseinrichtungen 33 zu koppeln.
  • Indem dieser Betrieb für die anderen Bearbeitungseinheiten 8 wiederholt wird, bewirkt die Steuerzentrale 21 das Ersetzen sämtlicher Bohrköpfe 14 der von dem oberen Querträger 7 getragenen Bearbeitungseinheiten 8, während das Ersetzen der von dem unteren Querträger 6 getragenen Bearbeitungseinheiten 8 in analoger Weise durch die Bohrkopfwechselvorrichtung 27 durchgeführt wird, nachdem die Bearbeitungseinheiten 8 und die Druckelemente 24, die von dem oberen Querträger 7 getragen werden, in eine benachbart zur vertikalen Säule 5 angeordneten Parkzone positioniert worden sind (5).
  • Mittels der Bohrkopfwechselgruppe 25 kann auch ein automatischer Ersatz der Bohrköpfe 14 der Bearbeitungseinheit 12, falls vorhanden, durchgeführt werden.
  • Gemäß einer ersten, nicht gezeigten alternativen Ausführungsform weisen die beiden Bohrkopfwechselvorrichtungen 26 und 27 jede eine Anzahl von Teleskoparmen 29 auf, die gleich der Zahl von an jeder der Bearbeitungseinheiten 8 montierten Bohrköpfe 14 ist.
  • In diesem Fall müssen die Bohrkopfwechselvorrichtungen 26 und 27 vorwärtsfahren, um die alten Bohrköpfe 14 von der Bearbeitungseinheit 8 zu ergreifen, sie in das Magazin 32 bringen, die neuen Bohrköpfe 14 von dem Magazin 32 entnehmen und schließlich zur Bearbeitungseinheit 8 zurückkehren, um an die neuen Bohrköpfe 14 anstelle der alten anzukoppeln.
  • Gemäß einer weiteren, nicht dargestellten alternativen Ausführungsform ist die Bohrkopfwechselgruppe 25 ohne die Bohrkopfwechselvorrichtung 26 und die zugehörige Schnellkupplungseinrichtung 33 ausgebildet.
  • Gemäß einer dritten, nicht dargestellten alternativen Ausführungsform ist die Bohrkopfwechselgruppe 25 ohne die Bohrkopfwechselvorrichtung 27 und die zugehörige Schnellkupplungseinrichtung 33 ausgebildet.
  • Gemäß einer in 6 dargestellten alternativen Ausführungsform ist die Bohrkopfwechselgruppe 25 ohne die Bohrkopfwechselvorrichtung 27 und die zugehörige Schnellkupplungseinrichtung 33 ausgebildet. Der untere Querträger 6 erstreckt sich über die Säule 4, und das Magazin 32 ist benachbart zur Säule 4 auf der der Säule 5 abgewandten Seite angeordnet, so daß es für Bedienungspersonal zugänglich ist, wenn eine Platte 2 mittels der Plattenbearbeitungsmaschine 1 gebohrt wird. Natürlich ist die Säule 4 mit einem Durchgang für die Bohrkopfwechselvorrichtung 26 versehen, mittels der diese im Inneren des Magazins 32 positioniert werden kann.
  • Gemäß einer vierten, nicht dargestellten alternativen Ausführungsform ist das Magazin 32 in zwei unabhängige Magazine unterteilt, die jeweils zu einer der Säulen 4, 5 benachbart angeordnet sind. Das erste Magazin dient nur zur Aufnahme der Bohrköpfe 14 der auf dem unteren Querträger 6 beweglichen Bearbeitungseinheiten 8, und das zweite Magazin dient nur zur Aufnahme der Bohrköpfe 14 der auf dem oberen Querträger 7 beweglichen Bearbeitungseinheiten 8.
  • Gemäß einer fünften, nicht dargestellten alternativen Ausführungsform umfaßt die Bohrkopfwechselgruppe 25 eine Anzahl von Bohrkopfwechselvorrichtungen 27, die gleich der Zahl von auf dem unteren Querträger 6 beweglichen Bearbeitungseinheiten 8 ist, und eine Zahl von Bohrkopfwechselvorrichtungen 26, die gleich der auf dem oberen Querträger 7 beweglichen Anzahl von Bearbeitungseinheiten 8 ist.
  • Gemäß dieser Variante können die Bohrkopfwechselvorrichtungen 27 gleichzeitig jede entsprechend einer jeweiligen Bearbeitungseinheit 8 des unteren Querträgers 6 positioniert werden, um gleichzeitig de Ersatz sämtlicher auf dem unteren Querträger befindlichen Bohrköpfe 14 vorzunehmen. Analog können die Bohrkopfwechselvorrichtungen 26 gleichzeitig entsprechend einer jeweiligen Bearbeitungseinheit 8 des oberen Querträgers 7 positioniert werden, um gleichzeitig den Ersatz sämtlicher auf dem oberen Querträger 7 befindlichen Bohrköpfe 14 vorzunehmen.
  • Für den Fall, daß nach dem Wechsel der Bohrköpfe 14 die Bearbeitungseinheit 8 entlang der horizontalen Querträger 6 und 7 neu positioniert werden soll, verschiebt die Steuerzentrale 21 anschließend die Bohrkopfwechselvorrichtungen 26 und 27 entsprechend der jeweiligen Bearbeitungseinheit 8, veranlaßt den Wechsel der Bohrköpfe 14 und bringt dann die Bearbeitungseinheit 8 in eine für die nachfolgende Bearbeitung vorgesehene Arbeitsposition, wobei gleichzeitig die Bohrkopfwechselvorrichtungen 26 und 27 in das Magazin 32 zurückgebracht werden. Alternativ verschiebt die Steuerzentrale 21 anschließend die Bohrkopfwechselvorrichtungen 26 und 27 entsprechend der neuen für die nachfolgende Bearbeitung vorgesehene Arbeitsposition, positioniert gleichzeitig die Bearbeitungseinheit 8 in der neuen Arbeitsposition, veranlaßt den Wechsel der Bohrköpfe 14 und bringt dann die Bohrkopfwechselvorrichtungen 26 und 27 in das Magazin 32 zurück.
  • Gemäß einer sechsten, nicht dargestellten Ausführungsform ist mindestens eine der Bohrkopfwechselvorrichtungen 26 und 27 mit einer Vorrichtung zur Montage/Demontage der Bohrer 16 versehen, mittels der eine oder mehrere auf den Bohrköpfen 14 befindlichen Bohrer 16 demontierbar sind, ohne sie von der zugehörigen Bearbeitungseinheit 8 abzukoppeln.
  • Gemäß einer siebten, nicht dargestellten alternativen Ausführungsform ist mindestens eine der Bohrkopfwechselvorrichtungen 26 und 27 mit einer Steuervorrichtung für die Bohrerspitzen 16 versehen, mittels der die Anwesenheit, der Durchmesser und der Zustand der auf den Bohrköpfen 14 montierten Bohrer 16 feststellbar ist, ohne diese von der zugehörigen Bearbeitungseinheit 8 abzukoppeln.
  • Gemäß einer achten, nicht dargestellten alternativen Ausführungsform ist mindestens eine der Bohrkopfwechselvorrichtungen 26 und 27 mit einer Reinigungsvorrichtung für die Bohrköpfe 14 versehen, beispielsweise einer Bürste oder einer Saug- oder Gebläsevorrichtung, um die Bohrköpfe 14 regelmäßig von Rückständen der Bearbeitung zu reinigen.
  • Gemäß einer neunten, nicht dargestellten alternativen Ausführungsform sind die Bohrkopfwechselvorrichtungen 26, 27 beweglich auf weiteren, von den horizontalen Querträgern 6, 7 verschiedenen, ebenfalls parallel zur Bezugsachse X angeordneten Querträgern montiert. In diesem Fall kann die Bohrkopfwechselgruppe 25 gegebenenfalls eine einzige Bohrkopfwechselvorrichtung 26, 27 umfassen, mittels der sowohl das Ersetzen der Bohrköpfe 14 der von dem oberen Querträger 7 getragenen Bearbeitungseinheiten 8 als auch der Bohrköpfe 14 der von dem unteren Querträger 6 getragenen Bearbeitungseinheiten 8 durchführbar ist.
  • Gemäß einer zehnten, nicht dargestellten alternativen Ausführungsform sind die Greifvorrichtungen 30 der Teleskoparme 29 durch Elektromagnete zum Festhalten der Bohrköpfe 14 an den Enden der Teleskoparme 29 für die zur Durchführung des Ersatzes erforderliche Zeit ersetzt.
  • Gemäß einer elften, nicht dargestellten alternativen Ausführungsform ist die Bohrkopfwechselgruppe 25 ohne die Bohrkopfwechselvorrichtungen 26 und 27 ausgebildet und umfaßt stattdessen am Ort jeder Schnellkupplungseinrichtung 33 eine Greifvorrichtung 30, die selektiv zum Ergreifen und Zurückhalten eines jeweiligen Bohrkopfes 14 ausgelegt ist.
  • In diesem Falle wird unter der Steuerung der Steuerzentrale 21 zum Ersatz der alten Bohrköpfe 14 durch neue Bohrköpfe 14 jede Bearbeitungseinheit 8 nacheinander im Inneren des Magazins 32 angeordnet, wobei die beiden alten Bohrköpfe 14 mit zwei freien Greifvorrichtungen 30 ausgerichtet werden, die beiden alten Bohrköpfe 14 so angehoben oder abgesenkt, daß sie sich zwischen den Klemmen der beiden Greifvorrichtungen befinden, die sich über diesen Bohrköpfen 14 geschlossen haben, die beiden Schnellkupplungseinrichtungen 18 deaktiviert und anschließend die beiden alten Bohrköpfe 14 abgekoppelt. Anschließend wird jede Bearbeitungseinheit 8 nacheinander entsprechend zweier Greifvorrichtungen, die mit neuen Bohrköpfen 14 versehen sind, ausgerichtet, die beiden neuen Bohrköpfe 14 werden angekoppelt, die beiden Schnellkupplungseinrichtungen 18 aktiviert, die beiden neuen Bohrköpfe 14 angehoben oder abgesenkt, nachdem sie von den Greifvorrichtungen freigegeben wurden, und schließlich vom Magazin 32 entnommen.

Claims (13)

  1. Plattenbearbeitungsmaschine (1) mit einer Arbeitsfläche (9) zum Tragen mindestens einer zu bearbeitenden Platte (2), einer Vielzahl von Bearbeitungseinheiten (8) zum Bohren der mindestens einen auf der Arbeitsfläche (9) aufgelegten Platte (2) und einer Steuerzentrale (21), wobei die Bearbeitungseinheiten (8) von zwei gegenüberliegend zur Arbeitsfläche (9) angeordneten Querträgern (6, 7) getragen werden und jeweils mit mindestens einem wenigstens einen Bohrer (16) aufweisenden Bohrkopf (14) versehen sind, wobei der Bohrkopf (14) gegenüberliegend zur Arbeitsfläche (9) angeordnet und in eine Arbeitsposition bewegbar ist, in welcher eine Bohrung in der auf der Arbeitsfläche (9) aufgelegten Platte (2) mittels des zugehörigen Bohrers (16) durchführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Magazin (32) zur Aufnahme von Bohrköpfen (14) und eine Bohrkopfwechselgruppe (25) zum Ersetzen der Bohrköpfe (14) einer jeweiligen Bearbeitungseinheit (8) durch dem Magazin (32) entnommene Bohrköpfe (14) vorgesehen sind; wobei die Bohrkopfwechselgruppe (25) mindestens eine erste Bohrkopfwechselvorrichtung (26) und mindestens eine zweite Bohrkopfwechselvorrichtung (27) umfaßt, von denen jede entlang eines Querträgers (6, 7) beweglich ist, und die zum Ersetzen von Bohrköpfen (14) ausgelegt sind, welche von einem jeweils anderen Querträger (6, 7) getragen werden; wobei jede Bohrkopfwechselvorrichtung (26, 27) einen längs des Querträgers (6, 7) verfahrbar montierten Schlitten (28), Verfahrvorrichtungen (31) zum Verfahren des Schlittens (28) längs des Querträgers (6, 7) und mindestens zwei bewegliche Arme (29) am Schlitten (28) umfaßt, von denen jeder an seinem freien Ende eine Greifvorrichtung (30) zum selektiven Greifen eines Bohrkopfs (14) aufweist.
  2. Plattenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Bearbeitungseinheit (8) mit mindestens einer Schnellkupplungseinrichtung (18) zum selektiven Ankoppeln eines jeweiligen Bohrkopfs (14) versehen ist, und daß jede Bohrkopfwechselvorrichtung (26, 27) selektiv entsprechend einer jeweiligen Bearbeitungseinheit (8) zur Entnahme des von der Schnellkupplungs einrichtung (18) freigegebenen Bohrkopfs (14) von der Bearbeitungseinheit (8) positionierbar ist.
  3. Plattenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifvorrichtung (30) eine Greifzangenvorrichtung ist.
  4. Plattenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifvorrichtung (30) einen Elektromagneten umfaßt.
  5. Plattenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Querträger (6, 7) übereinander und parallel zueinander angeordnet sind und jeder bewegliche Arm (29) ein Teleskoparm ist und vertikal zum jeweiligen Schlitten (28) angeordnet ist.
  6. Plattenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungsgruppe (25) eine Vielzahl von ersten Bohrkopfwechselvorrichtungen (26) und eine Vielzahl von zweiten Bohrkopfwechselvorrichtungen (27) umfaßt, wobei jede der ersten Bohrkopfwechselvorrichtungen (26) zum Ersetzen der Bohrköpfe (14) der von einem Querträger (7) getragenen Bearbeitungseinheiten (8), auf der die Vielzahl von zweiten Bohrkopfwechselvorrichtungen (27) beweglich montiert ist, ausgelegt ist, wobei jede der zweiten Bohrkopfwechselvorrichtungen (27) zum Ersetzen der Bohrköpfe (14) der vom anderen Querträger (6) getragenen Bearbeitungseinheiten (8), auf dem die Vielzahl erster Bohrkopfwechselvorrichtungen (26) beweglich montiert ist, ausgelegt ist.
  7. Plattenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtungen der Bohrköpfe (14) Zangengreifvorrichtungen sind.
  8. Plattenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Bohrkopfwechselvorrichtung (26, 27) mit einer Montage-/Demontagegruppe versehen ist, mittels der ein oder mehrere Bohrer (16) demontierbar sind, welche sich auf den Bohrköpfen (14) befinden, ohne daß diese von den jeweiligen Bearbeitungseinheiten (8) getrennt werden.
  9. Plattenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Bohrkopfwechselvorrichtung (26, 27) mit einer Steuervorrichtung der Bohrer (16) versehen ist, mittels der das Vorliegen, die charakteristischen Abmessungen und die Zustände der auf den Bohrköpfen (14) montierten Bohrer (16) feststellbar sind, ohne diese von der Bearbeitungseinheit (8) zu trennen.
  10. Plattenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Bohrkopfwechselvorrichtung (26, 27) mit einer Reinigungsvorrichtung versehen ist, mittels der die Bohrköpfe (14) von Rückständen der Bearbeitung reinigbar sind.
  11. Plattenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich der erste Querträger (6, 7) zwischen den beiden vertikalen Säulen (4, 5) erstreckt und das Magazin (32) in zwei Teile unterteilt ist, die benachbart zu jeweils einer Säule (4, 5) angeordnet sind.
  12. Verfahren zum Wechseln von Bohrköpfen (14), insbesondere in einer Plattenbearbeitungsmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei das Verfahren umfaßt: Anbringen einer Vielzahl von Bearbeitungseinheiten (8) auf zwei gegenüber einer Arbeitsfläche (9) angeordneten Querträgern (6, 7) und Versehen jeder Bearbeitungseinheit (8) mit mindestens einem Bohrkopf (14), dadurch gekennzeichnet, daß für jede Bearbeitungseinheit (8) folgende Schritte durchgeführt werden: – Positionieren einer entsprechenden Bohrkopfwechselvorrichtung (26, 27) im Innern eines die Bohrköpfe (14) enthaltenden Magazins (32), – Entnehmen mindestens eines Bohrkopfes (14) dem Magazin (32) über eine auf der Bohrkopfwechselvorrichtung (26, 27) vorgesehene Greifvorrichtung (30), – Positionieren der Bohrkopfwechselvorrichtung (26, 27) entsprechend der Bearbeitungseinheit (8), – Entnehmen des Bohrkopfes (14) von der Bearbeitungseinheit (8) über eine zweite auf der Bohrkopfwechselvorrichtung (26, 27) befindliche Greifvorrichtung (30), – Einfügen des neuen Bohrkopfes (14) über die erste Greifvorrichtung (30) in die Bearbeitungseinheit (8), – Verschieben der Bohrkopfwechselvorrichtung (26, 27) von der Bearbeitungseinheit (8) in das Magazin (32), und schließlich – Ablegen des von der Bearbeitungseinheit (8) entnommenen Bohrkopfes (14) im Magazin (32) über die zweite Greifvorrichtung (30).
  13. Verfahren nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch ein Verschieben der Bearbeitungseinheiten (8), die auf demselben Querträger (6, 7) montiert sind, auf der auch die Bohrkopfwechselvorrichtung (26, 27) beweglich montiert ist, in eine Parkzone, vor dem Positionieren der Bohrkopfwechselvorrichtung (26, 27) entsprechend der Bearbeitungseinheit (8).
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