DE19858656A1 - Luftmassenmeßvorrichtung - Google Patents
LuftmassenmeßvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Heizwiderstand-Luftmassenmeß
vorrichtung (oftmals auch Hitzdraht-Luftmassenmeßvorrich
tung genannt) zum Messen einer Luftmasse unter Verwendung
der Wärmemenge, die durch die Luft von einem in der
Luftströmung angeordneten Widerstand abgeführt wird, und
insbesondere eine Luftmassenmeßvorrichtung, die für die
Messung der Ansaugluftmasse einer Brennkraftmaschine für
Kraftfahrzeuge geeignet ist.
Da eine Heizwiderstand-Luftmassenmeßvorrichtung die
Vorteile hat, daß sie keine beweglichen Teile aufweist,
die Luftmasse direkt erfassen kann und ihre Abmessungen
sowie ihr Gewicht reduziert werden können, ist sie für
die Motorsteuerung von Kraftfahrzeugen in Gebrauch gekom
men.
Kürzlich sind verschiedene Arten von verbesserten Kunst
stoffelementen entwickelt worden. Deshalb werden einige
Komponenten des Motors oder des Kraftfahrzeugs statt aus
herkömmlichen Metallkomponenten aus Kunststoffkomponenten
hergestellt. In den letzten Jahren sind dadurch die
Herstellungskosten und das Produktgewicht äußerst stark
reduziert worden.
Im Zuge dieser technischen Entwicklung ist auch der
Körper des Luftmassenmessers anstatt aus Metall aus
Kunststoff hergestellt worden. Dies hat jedoch zur Folge,
daß die elektromagnetische Störung zu einem Problem
geworden ist. Da nämlich die Luftmassenmeßschaltung mit
verhältnismäßig niedrigen Spannungen arbeitet, ist sie
gegenüber einem elektromagnetischen Rauschen sehr emp
findlich. Daher besteht die große Gefahr einer Fehlfunk
tion.
Andererseits ist im Motorraum eines Kraftfahrzeugs die
Intensität des elektromagnetischen Rauschens verhältnis
mäßig hoch, weshalb die Luftmassenmeßschaltung einem
elektromagnetischen Rauschen unterliegt.
Falls der Körper eines Hauptluftdurchlasses aus Metall
hergestellt ist, ist die elektromagnetische Abschirmungs
wirkung aufgrund der Leitfähigkeit des Körpers hoch. Die
elektromagnetische Störung wird dadurch reduziert. Wenn
der Körper jedoch aus Kunststoff hergestellt ist, tritt
das Problem der elektromagnetischen Störung auf, da die
elektromagnetische Abschirmungswirkung gering ist.
Aus JP 8-5425-A (1996) ist eine Technik bekannt, mit der
eine elektromagnetische Störung verhindert wird, indem
eine Schaltung verwendet wird, die zwischen einem Heizwi
derstand und einem temperaturempfindlichen Widerstand ein
Tiefpaßfilter und außerdem eine Luftmassenerfassungs
schaltung enthält.
Im Stand der Technik, in dem ein Tiefpaßfilter verwendet
wird, wird die Wirkung des Kondensators des Kilters nicht
berücksichtigt. Es tritt jedoch ein durch den Kondensator
fließender Rauschstrom auf, wenn ein durch das Zündrau
schen hervorgerufener großer Stoßstrom fließt. Dadurch
kann die Luftmassenmeßschaltung fehlerhaft arbeiten.
Die Fehlfunktion aufgrund eines normalen Funkfrequenzfel
des wird nämlich durch Rauschen verursacht, das haupt
sächlich im Heizwiderstand und im temperaturempfindlichen
Widerstand induziert wird. Für diese Fehlfunktion ist es
möglich, die Luftmassenmeßvorrichtung mit einer erforder
lichen Beständigkeit gegenüber elektromagnetischen Stö
rungen zu versehen, indem ein Tiefpaßfilter wie oben
beschrieben vorgesehen wird. Wenn aber durch das Zündrau
schen ein großer Stoßstrom erzeugt wird, fließt durch den
Kondensator des Tiefpaßfilters ein großer Rauschstrom,
wodurch die Fehlfunktion induziert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbes
serte Heizwiderstand-Luftmassenmeßvorrichtung zu schaf
fen, die selbst dann korrekt arbeiten kann, wenn das
Rauschen durch einen hohen Stoßstrom erzeugt wird, d. h.
selbst dann, wenn der Körper der Luftmassenmeßvorrichtung
aus einem Kunststoffelement hergestellt ist.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Heizwiderstand-
Luftmassenmeßvorrichtung nach Anspruch 1. Weiterbildungen
der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angege
ben.
Die verbesserte Luftmassenmeßvorrichtung enthält einen
Widerstand, der in der Luftströmung angeordnet ist, deren
Masse gemessen wird, sowie eine Steuerschaltung zum
Steuern des durch den Widerstand fließenden Stroms, wobei
die Vorrichtung die Luftmasse anhand der Größe des Stroms
erfaßt. Ferner enthält die Luftmassenmeßvorrichtung
beiderseits des Widerstandes vorgesehene Induktivitäten.
Zweckmäßig enthält in der Luftmassenmeßvorrichtung der
Erfindung die Steuerschaltung einen Operationsverstärker,
wobei zwischen dem Operationsverstärker und dem Wider
stand eine Induktivität vorgesehen ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deut
lich beim Lesen der folgenden Beschreibung zweckmäßiger
Ausführungen, die auf die beigefügte Zeichnung Bezug
nimmt; es zeigen:
Fig. 1 einen Schaltplan einer Ausführung einer
Heizwiderstand-Luftmassenmeßvorrichtung der
Erfindung;
Fig. 2, 3 Graphen zur Erläuterung der Beständigkeit
gegenüber elektromagnetischen Störungen, die
durch eine Ausführung der Erfindung erhalten
werden;
Fig. 4 einen Schaltplan einer weiteren Ausführung
einer Heizwiderstand-Luftmassenmeßvorrichtung
der Erfindung;
Fig. 5 eine Vorderansicht einer beispielhaften
Konstruktion einer herkömmlichen Heizwider
stand-Luftmassenmeßvorrichtung; und
Fig. 6 eine Schnittansicht einer beispielhaften
Konstruktion einer herkömmlichen Heizwider
stand-Luftmassenmeßvorrichtung.
Vor der Erläuterung der Erfindung wird mit Bezug auf die
Fig. 5 und 6 der Aufbau einer herkömmlichen Luftmassen
meßvorrichtung beschrieben. Die Fig. 5 und 6 zeigen ein
Beispiel einer herkömmlichen Heizwiderstand-Luftmassen
meßvorrichtung, wovon Fig. 5 eine Vorderansicht und
Fig. 6 eine Seitenansicht ist.
In den Fig. 5 und 6 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen
Heizwiderstand, das Bezugszeichen 2 einen wärmeempfindli
chen Widerstand, das Bezugszeichen 30 einen Körper der
Luftmassenmeßvorrichtung, das Bezugszeichen 31 einen
Hauptluftdurchlaß, das Bezugszeichen 32 eine Meßeinheit,
das Bezugszeichen 33 einen Neben- oder Hilfsluftdurchlaß,
das Bezugszeichen 34 einen Einlaß des Nebenluftdurchlas
ses, das Bezugszeichen 35 einen Auslaß des Nebenluft
durchlasses, das Bezugszeichen 40 ein Sensormodul und die
Bezugszeichen 41 und 42 Unterstützungselemente.
Der Körper 30 ist ein angenähert zylindrisches Element.
Er bildet den Hauptluftdurchlaß 31, der ein Abschnitt
einer Luftansaugleitung eines Motors ist, und stellt
einen Körper der Luftmassenmeßvorrichtung dar.
Die Meßeinheit 32 bildet den Nebenluftdurchlaß, in dem
der Heizwiderstand 1 und der wärmeempfindliche Widerstand
2 durch die Unterstützungselemente 41, 42 gehalten wer
den, wobei die beiden Widerstände 1 und 2 jeweils aus
einem elektrisch leitenden Draht hergestellt sind.
Der Einlaß 34 des Nebenluftdurchlasses 33 besitzt seine
Öffnung vor dem Hauptluftdurchlaß 31. Ein Teil der Luft
masse, die aus der durch den Pfeil angezeigten Richtung
eintritt, strömt in die Öffnung und verläßt den Neben
luftdurchlaß 33 durch den Auslaß 35, dessen Öffnung in
seitlicher Richtung angeordnet ist, um sich wieder mit
dem Hauptluftstrom zu vereinigen. Dadurch sind der
Heizwiderstand 1 und der wärmeempfindliche Widerstand 2
vor Druckänderungswirkungen geschützt, die auf der Aus
laßseite der Luftmassenmeßvorrichtung aufgrund von Fehl
zündungen des Motors auftreten.
Das Sensormodul 40 enthält eine Leiterplatte, auf der die
Luftmassenmeßschaltung angebracht ist. Das Sensormodul 40
ist in die Meßeinheit 32 integriert, ferner sind der
Heizwiderstand 1 und der wärmeempfindliche Widerstand 2
mit der an der Leiterplatte angebrachten Luftmassenmeß
schaltung über die Unterstützungselemente 41, 42 verbun
den. Die Meßeinheit 32 ist durch die Seitenfläche einge
setzt und am Körper 30 befestigt.
Wenn die Luft in den Hauptluftdurchlaß 31 strömt, strömt
ein Teil dieser Luft in den Nebenluftdurchlaß 33. Dadurch
wird durch die Luftströmung Wärme vom Heizwiderstand 1
abgeführt. Die Temperaturänderung des Heizwiderstandes 1
wird als Änderung des Widerstandswertes erfaßt, so daß
ein die Luftmasse angebendes Signal von der an der Lei
terplatte des Sensormoduls 40 angebrachten Luftmassenmeß
schaltung erfaßt werden kann.
Nun werden mit Bezug auf die Fig. 1 bis 4 Ausführungen
einer Heizwiderstand-Luftmassenmeßvorrichtung gemäß der
Erfindung beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Ausführung der Erfindung, in der das
Bezugszeichen 50 eine Luftmassenmeßschaltung (Temperatur
steuerschaltung) bezeichnet und das Bezugszeichen 100
eine Ausgangsschaltung bezeichnet. In dieser Ausführung
bezeichnen die übrigen Bezugszeichen die gleichen
Komponenten wie in den Fig. 5 und 6, die bereits
beschrieben worden sind.
Die Luftmassenmeßschaltung 50 und die Ausgabeschaltung
100 sind auf einer Leiterplatte eines Sensormoduls 40,
das in den Fig. 5 und 6 gezeigt ist, angebracht.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, enthält die Luftmassenmeß
schaltung 50 einen Transistor 3 und feste Widerstände 4
bis 7, 10, Operationsverstärker 8, 9 sowie Induktivitäten
21 bis 24.
Die Luftmassenmeßschaltung 50 ist mit einem Heizwider
stand 1 und mit einem temperaturempfindlichen Widerstand
2 verbunden, die über Unterstützungselemente 41 und 42,
die jeweils aus einem elektrisch leitenden Draht gebildet
sind, in einem Nebenluftdurchlaß 33 (siehe Fig. 5 und 6)
vorgesehen sind.
Es wird angemerkt, daß der Heizwiderstand 1 und der
temperaturempfindliche Widerstand 2 auch im Hauptluft
durchlaß 31 und nicht im Nebenluftdurchlaß 33 vorgesehen
sein könnten.
Der Heizwiderstand 1 und der temperaturempfindliche
Widerstand 2 bilden zusammen mit einem Referenzwiderstand
4, Widerständen 5, 6, 7 und 10 und einem Operationsver
stärker 8 eine Brückenschaltung. Der Gleichgewichtszu
stand der Brückenschaltung wird durch den Operationsver
stärker erfaßt. Im Ergebnis wird ein durch den Heizwider
stand 1 und den Referenzwiderstand 4 über den Transistor
3 fließender elektrischer Strom oder Heizstrom Ih des
Heizwiderstandes 1 in der Weise gesteuert, daß die Diffe
renz zwischen den Temperaturen des Heizwiderstandes 1 und
des temperaturempfindlichen Widerstandes 2 auf einem
konstanten Wert gehalten wird.
Der Wert des Heizwiderstandes Ih ist als Funktion der
Geschwindigkeit und der Dichte des Fluids (z. B. der
Luft), die Wärme vom Heizwiderstand 1 abführt, gegeben.
Er ist durch die Spannung V0 über dem Referenzwiderstand
4 gegeben. Daher wird durch Aufnehmen der Spannung V0
über dem Referenzwiderstand 4 unter Verwendung einer
Ausgangsschaltung 100 an einem Ausgangsanschluß out ein
Signal erhalten, das die Luftmasse angibt.
Die Ausgangsschaltung 100 arbeitet als Pufferverstärker
für die Aufnahme der Spannung V0 über dem Widerstand 4
und als Umsetzer zum Umsetzen des Spannungssignals der
Luftmasse in ein Frequenzsignal.
Die Induktivitäten 21 bis 24 sind Spulen, die zwischen
die Unterstützungselemente 41, 42 und entsprechende
Schaltungselemente der Luftmassenmeßschaltung 50, die
angeschlossen werden soll, geschaltet sind. Im Ergebnis
kann ein Eindringen eines Funkfrequenzrauschens in die
Luftmassenmeßschaltung 50 selbst dann verhindert werden,
wenn im Heizwiderstand 1, im temperaturempfindlichen
Widerstand 2 und in den Unterstützungselementen 41, 42
aufgrund elektromagnetischer Wellen, einer elektrostati
schen Induktion, einer elektromagnetischen Induktion oder
dergleichen ein Funkfrequenzrauschen induziert wird.
Da die Unterstützungselemente 41 und 42, die den Heizwi
derstand 1, den temperaturempfindlichen Widerstand 2
sowie den Leitungsdraht tragen, von der Luftmassenmeß
schaltung 50 beabstandet sind und sich in den Hauptluft
durchlaß 31 des Körpers 30 oder in den Nebenluftdurchlaß
erstrecken, wird ein vielfältiges Funkfrequenzrauschen
induziert, wenn der Körper 30 nicht als elektromagneti
sches Abschirmungselement wirkt.
Gemäß dieser Ausführung können die Rauschspannungen, die
durch die Unterstützungselemente 41, 42 in den Innenraum
einzudringen versuchen, aufgrund der Impedanz der Induk
tivitäten 21 bis 24 äußerst stark gedämpft werden, da
zwischen den jeweiligen Schaltungselementen der Luft
massenmeßschaltung 50 und den Unterstützungselementen 41,
42 Induktivitäten 21 bis 24 vorhanden sind. Dadurch kann
die Wirkung des Funkfrequenzrauschens unterdrückt werden.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 kann die Luftmassenmeß
schaltung selbst dann geeignet betrieben werden, wenn der
Körper der Luftmassenmeßvorrichtung aus einem Kunststoff
element hergestellt ist.
Fig. 2 zeigt die Ergebnisse einer vergleichenden Auswer
tung der Beständigkeit gegenüber elektromagnetischen
Störungen unter Verwendung des Verfahrens zum Einleiten
eines großen Stroms (= BCI-Verfahren = Bulk Current
Injection Method) für die Heizwiderstand-Luftmassenmeß
vorrichtung gemäß einer Ausführung der Erfindung und für
einen herkömmlichen Luftmassenmesser.
In Fig. 2 bezeichnet die dicke Linie A die Beständigkeit
gegenüber elektromagnetischen Störungen gemäß einer
Ausführung der Erfindung, während die dünne Linie B die
Beständigkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen des
Standes der Technik zeigt. Wie aus Fig. 2 deutlich her
vorgeht, kann in der Ausführung der Erfindung die Bestän
digkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen um maxi
mal ungefähr 15 dBµA verbessert werden.
Obwohl die Beständigkeit gegenüber elektromagnetischen
Störungen der Erfindung im Frequenzbereich von 2 MHz bis
3 MHz schlechter als im Stand der Technik ist, besteht
hier kein praktisches Problem, da die Stärke des elektri
schen Feldes mehr als 96 dBµA beträgt. Da die Erfindung
im Vergleich zum Stand der Technik im Funkfrequenzband
eine ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber elektromagne
tischen Störungen besitzt, kann gesagt werden, daß die
Erfindung nützlicher als der Stand der Technik ist.
Fig. 3 zeigt die Ergebnisse einer vergleichenden Bewer
tung der Stärke der elektrischen Felder, die gemessen
wird, wenn der Motor aufgrund einer Fehlfunktion der
Luftmassenmeßvorrichtung angehalten wird, für die Heizwi
derstand-Luftmassenmeßvorrichtung einer Ausführung der
Erfindung und für den herkömmlichen Luftmassenmesser, die
jeweils in einem Kraftfahrzeug in einer realistischen
Umgebung eingesetzt wurden, wobei von einer Antenne, die
in einem Abstand von 1 m vor dem Kraftfahrzeug befestigt
war, eine elektromagnetische Welle abgestrahlt wurde.
Auch in Fig. 3 bezeichnet die dicke Linie A die Bestän
digkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen gemäß
einer Ausführung der Erfindung, während die dünne Linie B
die Beständigkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen
des Standes der Technik zeigt. Der Körper der Luftmassen
meßvorrichtung war aus Kunststoff hergestellt. Die Kapa
zitätsgrenze bezüglich der Stärke des von einer Anlage
zur Abstrahlung elektromagnetischer Wellen erzeugten
elektrischen Feldes betrug 200 V/M.
Wie aus dem in Fig. 3 gezeigten Kennliniendiagramm deut
lich hervorgeht, wird der Motor in der Heizwiderstand-
Luftmassenmeßvorrichtung des Standes der Technik bei
mindestens 40 V/M angehalten. In der Ausführung der
Erfindung hält der Motor jedoch selbst bei 200 V/M nicht
an. Das heißt, daß die Erfindung eine ausgezeichnete
Beständigkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen
besitzt.
Gemäß der Erfindung ist es stets möglich, den Luftmassen
messer geeignet zu betreiben, selbst denn der Körper der
Luftmassenmeßvorrichtung aus einem Kunststoffelement ohne
elektromagnetische Abschirmungswirkung hergestellt ist.
Daher ist es möglich, die Herstellungskosten und das
Gewicht zu reduzieren.
Nun wird mit Bezug auf Fig. 4 eine weitere Ausführung der
Erfindung erläutert.
In dieser Ausführung ist durch den Heizwiderstand 1 und
den Referenzwiderstand 4, den temperaturempfindlichen
Widerstand 2 und die Widerstände 5, 6 eine Brückenschal
tung gebildet. Der Gleichgewichtszustand der Brücken
schaltung wird durch den Differenzverstärker erfaßt. Im
Ergebnis wird der durch den Heizwiderstand 1 über den
Transistor 3 fließende Heizstrom Ih durch einen Ausgang
des Differenzverstärkers 9 gesteuert. Der übrige Aufbau
ist der gleiche wie in der Ausführung von Fig. 1.
Auch gemäß dieser Ausführung wird die Spannung V0 über
dem Referenzwiderstand 4 erhalten, wobei ein die Luftmas
se angebendes Signal vom Ausgangsanschluß out der Aus
gangsschaltung 100 erhalten wird.
Da die Induktivitäten 21 bis 23 wie oben beschrieben
vorgesehen sind, kann die Luftmassenmeßvorrichtung selbst
dann geeignet arbeiten, wenn der Körper der Luftmassen
meßvorrichtung aus einem Kunststoffelement hergestellt
ist. Im Ergebnis wird es möglich, die Herstellungskosten
und das Gewicht zu reduzieren.
Die Brückenschaltung von Fig. 4 unterscheidet sich hin
sichtlich ihres Aufbaus von derjenigen von Fig. 1. In
Fig. 4 sind eines der Unterstützungselemente 41 und eines
der Unterstützungselemente 42 miteinander verbunden und
erstrecken sich in die Luftmassenmeßschaltung 50, wobei
eine der Induktivitäten 24 der vier in Fig. 1 gezeigten
Induktivitäten in der Ausführung von Fig. 4 weggelassen
werden kann. Dadurch können die Kosten des Produkts
weiter reduziert werden.
In den oben beschriebenen Ausführungen ist ein Anschluß
des Heizwiderstandes 1 nur mit einem Emitter des Transi
stors 3 verbunden. Daher ist die Wirkung des Rauschens
vernachlässigbar, selbst wenn das Rauschen auf diesen
Abschnitt einwirkt. Mit anderen Worten, die Verschlechte
rung der Beständigkeit gegenüber elektromagnetischen
Störungen ist selbst dann sehr gering, wenn die Indukti
vität 21, die mit den Unterstützungselementen 41 des
Heizwiderstandes 1 verbunden ist, weggelassen ist.
Je nach Arbeitsumgebung der Luftmassenmeßvorrichtung kann
daher die Induktivität 21 weggelassen werden, so daß die
Kosten der Heizwiderstand-Luftmassenmeßvorrichtung weiter
reduziert werden können.
Claims (5)
1. Heizwiderstand-Luftmassenmeßvorrichtung, mit
einem Widerstand (1, 2), der in dem Luftstrom angeordnet
ist, dessen Luftmasse gemessen wird, und einer Steuer
schaltung (3 bis 9; 40; 50) zum Steuern des durch den
Widerstand (1, 2) fließenden elektrischen Stroms, wobei
die Luftmasse anhand der Größe dieses elektrischen Stroms
gemessen wird,
gekennzeichnet durch
Induktivitäten (21 bis 24), die beiderseits des Widerstandes (1, 2) vorgesehen sind.
gekennzeichnet durch
Induktivitäten (21 bis 24), die beiderseits des Widerstandes (1, 2) vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß
der Widerstand ein Heizwiderstand (1) und/oder ein wärmeempfindlicher Widerstand (2) ist.
der Widerstand ein Heizwiderstand (1) und/oder ein wärmeempfindlicher Widerstand (2) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß
in jeder der Drahtverbindungen zwischen dem Widerstand (1, 2) und der Steuerschaltung (3 bis 9; 40; 50) wenigstens eine Induktivität (21 bis 24) vorgesehen ist.
in jeder der Drahtverbindungen zwischen dem Widerstand (1, 2) und der Steuerschaltung (3 bis 9; 40; 50) wenigstens eine Induktivität (21 bis 24) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß
die Steuerschaltung einen Operationsverstärker (8, 9) enthält und
zwischen dem Operationsverstärker (8, 9) und dem Widerstand (1, 2) wenigstens eine Induktivität (22, 24) vorgesehen ist.
die Steuerschaltung einen Operationsverstärker (8, 9) enthält und
zwischen dem Operationsverstärker (8, 9) und dem Widerstand (1, 2) wenigstens eine Induktivität (22, 24) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß
der Widerstand ein Heizwiderstand (1) und/oder ein wärmeempfindlicher Widerstand (2) ist.
der Widerstand ein Heizwiderstand (1) und/oder ein wärmeempfindlicher Widerstand (2) ist.
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| JPH11183221A (ja) | 1999-07-09 |
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