DE19858462C1 - Spulenkörper zum schnellen Abwickeln eines Lichtwellenleiters und Ausgabevorrichtung für Lichtwellenleiter - Google Patents
Spulenkörper zum schnellen Abwickeln eines Lichtwellenleiters und Ausgabevorrichtung für LichtwellenleiterInfo
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Abstract
Ein Spulenkörper (1) zum schnellen Abwickeln eines Lichtwellenleiters (14) zum Zweck der Datenübertragung zwischen einem sich bewegenden Objekt und einer Lenk- oder Kontrollstation hat einen Führungszylinder (12), auf dem ein Stützzylinder (13) axial bewegbar bzw. gleitend angebracht ist. Der Führungszylinder (12) hat einen Wäremausdehnungskoeffizienten, der an den Wärmeausdehnungskoeffizienten eines im Lichtwellenleiter (14) angeordneten Glaskörpers angepaßt ist bzw. diesem entspricht. Der Stützzylinder (13) hat einen Wärmeausdehnungskoeffizienten, der dem mittleren Wärmeausdehnungskoeffizienten des als Wickelpaket (2) angeordneten Lichtwellenleiters (14) entspricht bzw. an diesen angenähert ist. Bei Temperaturänderungen ist die Bewegung der äußerem Oberfläche des Spulenkörpers (1) an das anisotropische thermische Verhalten des Wickelpakets (2) angepaßt. Der Stützzylinder (13) ist in Längsrichtung geschlitzt und über eine Fixierung (15) mit dem Führungszylinder (12) verbunden. Eine Verschiebung der Windungen des Lichtwellenleiters (14) sowie Spannungen und Risse aufgrund der Temperaturschwankungen werden vermieden und die Sicherheit der Datenübertragung ist gewährleistet.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Spulenkörper zum schnellen Abwickeln eines
Lichtwellenleiters und eine Ausgabevorrichtung für Lichtwellenleiter.
Zum Austausch von Navigationsdaten ist es oftmals erforderlich, daß Fahrzeuge bzw.
Luftfahrzeuge auch nach dem Start mit einer Lenkstelle verbunden sind. Dies kann z. B.
bei einem gelenkten Flugkörper durch eine optische Übertragungskette erfolgen.
Üblicherweise wird hierzu ein Lichtwellenleiter verwendet, der auf einem Spulenkörper
aufgewickelt ist. Zum Zwecke der Datenübertragung zwischen einem Vehikel und einer
davon entfernten Stelle wird der Lichtwellenleiter von einem Behälter aus abgewickelt.
Dieser kann sich z. B. an einer Rakete, einem Flugkörper, einem Luftfahrzeug, einem sich
in der Luft befindlichen Gegenstand, einem Landfahrzeug, einem Wasserfahrzeug oder an
einem Unterwassergerät befinden.
Derartige Ausgabevorrichtungen, die aus dem Spulenkörper und aus einem Lichtwellen
leiter in Form eines Wickelpakets aufgebaut sind, müssen in der Lage sein, den Licht
wellenleiter über sehr große Längen, die z. B. 60 km und mehr betragen können, bei sehr
hohen Geschwindigkeiten abzuwickeln. Auch an die Festigkeit des Wickelpakets werden
sehr hohe Anforderungen gestellt, um z. B. bei Vibrationen oder einem mechanischen oder
thermischen Schock nicht zerstört bzw. beschädigt zu werden, so daß beim Abwickeln von
der Spule ein Funktionsausfall entsteht. Um dem Wickelpaket die notwendige Festigkeit zu
verleihen, werden beim Bewickeln des Spulenkörpers die einzelnen Windungen und die
Lagen miteinander verklebt. Neben der erhöhten Festigkeit soll die Verklebung auch
vermeiden, daß mehrere Windungen oder Lagen beim schnellen Abziehen des Lichtwellen
leiters gleichzeitig herausgezogen werden. Dies würde zum Abreißen des Lichtwellen
leiters und damit zum Ausfall des Systems führen.
Der Lichtwellenleiter bzw. die optische Faser besteht im wesentlichen aus einem
Glaskörper zum Führen des Lichts und einem Coating bzw. Kunststoffüberzug. Das
Coating dient dem Schutz des Glaskörpers vor physikalischen oder chemischen Einflüssen
und mindert das Mikrobending, d. h. die Dämpfung des durch den Lichtwellenleiter
hindurchgeführten Lichts infolge partieller Drücke auf den Lichtwellenleiter. Das Coating
kann dabei aus einer Schicht oder auch aus mehreren Schichten verschiedener
Kunststoffarten bestehen, wobei es sich normalerweise um sehr weiche Kunststoffarten
handelt. Heute werden zumeist Lichtwellenleiter mit einem Glasdurchmesser von
ca. 125 µm und einem Gesamtdurchmesser von ca. 250 µm eingesetzt.
Dabei besteht jedoch das Problem, daß bei Temperaturschwankungen, die z. B. auf
grund unterschiedlicher klimatischer Bedingungen auftreten können, im Wickelpaket
Spannungen oder Risse auftreten können. Die unterschiedlichen Wärmeausdehnungs
koeffizienten des Spulenkörpers einerseits und des Wickelpakets andererseits können
auch zur Verschiebung oder zum Lösen von Windungen und damit zum Versagen des
Systems führen.
In der US 4,995,698 wird zur Lösung des Problems vorgeschlagen, eine
Ausgabevorrichtung für einen Lichtwellenleiter mit einem Spulenkörper zu versehen, der
aus einem orthotrophen Kompositwerkstoff gefertigt ist, so daß der Wärmeausdehnungs
koeffizient des Spulenkörpers in Umfangsrichtung dem Wärmeausdehnungskoeffizienten
der optischen Faser in Längsrichtung entspricht und der axiale Wärmeausdehnungs
koeffizient des Spulenkörpers dem lateralen Wärmeausdehnungskoeffizienten der
optischen Faser entspricht. Jedoch ist es in der Praxis schwierig und aufwendig, ein
geeignetes ortotrophes Material zur Verfügung zu stellen, das den hohen Anforderungen
genügt.
In der EP 06 16 237 B1 wird daher vorgeschlagen, die Spule mit einer Heizeinrichtung zu
versehen, die mit einer Strom- oder Wärmeversorgung verbunden ist. Dadurch soll die
Ausgabevorrichtung mit der Spule und dem Wickelpaket innerhalb enger Temperatur
grenzen gehalten werden, so daß die thermische Kontraktion oder Expansion des
Spulenkörpers und der optischen Faser begrenzt werden. Dieses Systeme ist jedoch sehr
aufwendig, da eine zusätzliche Energieversorgung in der vom Flugkörper mitgeführten
Ausgabevorrichtung erforderlich ist. Darüber hinaus ist bei extremen klimatischen
Temperaturschwankungen eine sehr hohe Leistung und eine äußerst genaue Einstellung
der Heizleistung vor und nach dem Start erforderlich, um eine konstante Temperatur
aufrechtzuerhalten. Weitere Nachteile dieser Lösung sind, daß das Gerät aufgrund einer
notwendigen Aufheizzeit nicht sofort einsetzbar ist, ein zusätzlicher Platz- und
Energiebedarf besteht, sowie mögliche Schäden im Wickelpaket beim Abkühlen durch
unterschiedliche Wärmeausdehnung zwischen Spulenkörper und Wickelpaket. Beim
Einsatz unter erhöhten Temperaturen besteht darüber hinaus keine Kompensations
möglichkeit.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Spulenkörper zum schnellen
Abwickeln eines Lichtwellenleiters und eine Ausgabevorrichtung für einen Lichtwellenleiter
zu schaffen, der über einen weiten Temperaturbereich eine ausreichende Festigkeit des
Wickelpakets gewährleistet und kostengünstig mit den üblicherweise verwendeten
Materialien herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird durch den Spulenkörper gemäß Patentanspruch 1 und die
Ausgabevorrichtung gemäß Patentanspruch 13 gelöst. Weitere vorteilhafte Merkmale,
Aspekte und Details der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der
Beschreibung und den Zeichnungen.
Der erfindungsgemäße Spulenkörper zum schnellen Abwickeln eines Lichtwellenleiters
umfaßt mindestens zwei Zylinder, die einen unterschiedlichen Wärmeausdehnungs
koeffizienten aufweisen, wobei der Wärmeausdehnungskoeffizient des ersten Zylinders in
radialer Richtung an den Wärmeausdehnungskoeffizienten eines lichtführenden Teils bzw.
Glaskörpers des vom Spulenkörper abzuwickelnden Lichtwellenleiters angepaßt ist und
der Wärmeausdehnungskoeffizient des zweiten Zylinders in axialer Richtung an den
mittleren Wärmeausdehnungskoeffizienten des Lichtwellenleiters angepaßt ist. Dadurch
wird gewährleistet, daß die Verklebung zwischen den Windungen und zwischen den Lagen
des Wickelpakets nicht aufgerissen werden, wenn sich die Umgebungstemperatur ändert.
Eine Rißbildung wird verhindert, ohne daß ein besonderes Material oder weitere
Stromversorgungs- bzw. Heizeinrichtungen erforderlich sind. Ein stabiles Abwickeln des
Lichtwellenleiters ist über einen hohen Temperaturbereich gewährleistet, wodurch die
Sicherheit des Systems erhöht wird.
Dabei kann der zweite Zylinder in axialer Richtung einen oder mehrere Schlitze aufweisen,
wobei die Breite des Schlitzes vorteilhafterweise so gewählt ist, daß er bei der höchst
möglichen Temperatur des Spulensystems gerade geschlossen ist. Durch den Schlitz läßt
sich auf einfache Weise eine besonders gute Anpassung des Ausdehnungsverhaltens des
Spulenkörpers an das Ausdehnungsverhalten des Wickelpakets erzielen. Bevorzugt sitzt
der zweite Zylinder bzw. Stützzylinder gleitend verschiebbar auf dem ersten Zylinder bzw.
Führungszylinder, wobei sich zwischen dem Stütz- und dem Führungszylinder vorteil
hafterweise eine Gleitschicht, wie beispielsweise Silicon, Graphit o. ä., befindet. Dabei
kann der erste Zylinder z. B. in axialer Richtung bewegbar mit dem zweiten Zylinder
verbunden sein. Vorteilhafterweise ist der zweite Zylinder punktuell oder entlang einer
Linie am ersten Zylinder fixiert. Durch die Spielanpassung zwischen den beiden Zylindern
bzw. durch das Gleiten des Stützzylinders in axialer Richtung auf dem Führungszylinder
werden die bei Temperaturänderungen auftretenden unterschiedlichen Wärmeaus
dehnungen von Stütz- und Führungszylinder auch in axialer Richtung auf hervorragende
Weise ausgeglichen.
Der zweite Zylinder kann eine zylindrische oder kegelförmige Oberfläche zum Bewickeln
mit dem Lichtwellenleiter aufweisen, die bevorzugt mit parallelen Rillen oder mit einer
schraubenförmigen Rille versehen ist. Hierdurch wird erreicht, daß die erste Lage der
Windungen des Lichtwellenleiters aufgrund seiner Aufnahme in der Rille stabil auf dem
Spulenkörper sitzt, wodurch die Festigkeit des Wickelpakets gegenüber einer Ver
schiebung von Windungen noch erhöht wird. Die Oberfläche des zweiten Zylinders zum
Bewickeln mit dem Lichtwellenleiter kann auch mit einer oder mit mehreren Lagen eines
Materials mit ähnlichem Durchmesser und in der gleichen Anordnung wie der Lichtwellen
leiter bewickelt sein. Durch eine oder mehrere erste Lagen auf dem Stützzylinder, die nicht
die Funktion der Signalübertragung haben, sondern als Blindlagen benutzt werden, kann
die Sicherheit noch zusätzlich erhöht werden.
Vorteilhafterweise ist der zweite Zylinder so gestaltet, daß er im Verhältnis zum ersten
Zylinder eine geringe Wandstärke hat bzw. dünnwandig ist. Auch hierdurch ergibt sich eine
besonders gute Anpassung des Spulenkörpers an das Wickelpaket bei Temperatur
schwankungen. Der erste und/oder der zweite Zylinder kann z. B. aus Metall, Keramik,
Kunststoff oder eine Kombination der Materialien gefertigt sein.
Die erfindungsgemäße Ausgabevorrichtung für Lichtwellenleiter umfaßt ein Wickel
paket aus einem Lichtwellenleiter und dem erfindungsgemäßen Spulenkörper, der das
Wickelpaket trägt.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren beschrieben, in denen
Fig. 1 eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spulenkörpers mit
einem Stütz- und einem Führungszylinder zeigt;
Fig. 2 schematisch einen Querschnitt durch einen Stützzylinder mit
durchgehendem Schlitz zeigt;
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines kegelförmigen Spulenkörpers gemäß
einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 4 einen schematischen Ausschnitt eines Längsschnittes durch einen
Spulenkörper gemäß einer noch weiteren Ausführungsform der Erfindung
zeigt;
Fig. 5 eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Ausgabevorrichtung für
Lichtwellenleiter in einem Längsschnitt zeigt; und
Fig. 6 den Aufbau eines Lichtwellenleiters zeigt, wie er vom erfindungsgemäßen
Spulenkörper bzw. der Ausgabevorrichtung im Betrieb getragen wird.
Fig. 1 zeigt einen zylindrischen Spulenkörper 1 mit unterschiedlichen Wärmeaus
dehnungskoeffizienten in radialer und axialer Richtung als erste bevorzugte Ausfüh
rungsform der Erfindung. Der Spulenkörper 1 hat einen Führungszylinder 12 auf dem ein
Stützzylinder 13 sitzt. Der Stützzylinder 13 ist dabei so auf dem Führungszylinder 12
angeordnet, daß seine Innenfläche auf der Mantelfläche bzw. äußeren Umfangsfläche des
Führungszylinders 12 gleitet. Zwischen den aufeinandergleitenden Oberflächen von
Führungs- und Stützzylinder ist ein Gleitmittel eingebracht, wie z. B. Silicon, Graphit o. ä.
Die beiden Zylinderelemente 12, 13 sind über eine Fixierung 15 punktuell miteinander
verbunden. Der Stützzylinder 13 kann aber auch entlang einer Durchmesserlinie mit dem
Führungszylinder 12 verbunden sein. Der Spulenkörper 1 dient zur Aufnahme eines
Lichtwellenleiters 14 bzw. einer optischen Faser mit einem Kern aus Glas, der von einem
Coating bzw. Kunststoffüberzug umgeben ist, in Form eines Wickelpakets 2. Der Bereich
des Spulenkörpers 1, der zur Aufnahme des Wickelpakets 2 dient, besteht somit aus zwei
Teilen, wie in Fig. 1 dargestellt. Die beiden Teile des Spulenkörpers 1 haben
unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten. Der Wärmeausdehnungskoeffizient des
Führungszylinders 12 entspricht dabei dem des Glaskörpers des Lichtwellenleiters bzw. ist
an diesen angepaßt oder angenähert. Der Stützzylinder 13 ist aus einem Material, dessen
Wärmeausdehnungskoeffizient dem mittleren Wärmeausdehnungskoeffizienten des
Lichtwellenleiters 14 angepaßt ist bzw. an diesen angenähert ist.
Der Stützzylinder 13 ist als dünne Schale ausgebildet, d. h. seine Wandstärke ist im
Vergleich zu der des Führungszylinders 12 gering. Der Stützzylinder 13 hat einen
durchgehenden Längsschlitz 25, wie in Fig. 2 dargestellt. Die Schlitzbreite b ist möglichst
gering gehalten und so ausgelegt, daß der Schlitz 25 bei der oberen Ecktemperatur des
Systems, d. h. bei der höchstmöglichen zu erwartenden Temperatur des Spulensystems
gerade geschlossen ist, so daß b = 0 ist.
Die unterschiedlichen Wärmeausdehnungen von Stütz- und Führungszylinder werden in
axialer Richtung aufgrund der gleitenden Führung des Stützzylinders 13 auf dem
Führungszylinder 12 bzw. aufgrund der Spielanpassung ausgeglichen. Die
unterschiedlichen Wärmeausdehnungen der beiden zylindrischen Elemente 12, 13 werden
in radialer Richtung durch den Schlitz 25 im Stützzylinder 13 ausgeglichen, der sich bei
Temperaturänderungen vergrößert oder verkleinert. Insgesamt hat somit die äußere
Oberfläche des Spulenkörpers 1, auf die der Lichtwellenleiter 14 aufgewickelt wird, in
axialer Richtung den Wärmeausdehnungskoeffizienten αSZ des Stützzylinders 13 und in
radialer Richtung den Wärmeausdehnungskoeffizienten αFZ des Führungszylinders 12.
Da der Wärmeausdehnungskoeffizient αFZ des Führungszylinders 12 an den Wärme
ausdehnungskoeffizienten αGlas angenähert ist bzw. diesem entspricht, hat der
Spulenkörper in radialer Richtung einen Wärmeausdehnungskoeffizienten αSK,r der
demjenigen von Glas angenähert ist bzw. diesem entspricht, d. h. es gilt
αSK,r ≅ αGlas (1).
Der Wärmedehnungskoeffizient des Spulenkörpers 1 in axialer Richtung αSK,z entspricht
dagegen dem Wärmeausdehnungskoeffizienten αSZ des Stützzylinders 13, der an den
mittleren Wärmeausdehnungskoeffizienten des Wickelpakets 2 in Z-Richtung, d. h. in
axialer Richtung, angenähert ist bzw. diesem entspricht, d. h. es gilt:
αSK,z ≅ αZ (2).
Dieser mittlere Wärmeausdehnungskoeffizient des Wickelpakets 2 in Längs- bzw. Z-
Richtung ergibt sich aus der Gleichung
wobei dLWL der Außendurchmesser des Lichtwellenleiters und dGlas der Durchmesser des
Glaskörpers des Lichtwellenleiters ist. Bei den derzeit hauptsächlich verwendeten
Lichtwellenleitern in der Telekommunikation beträgt dLWL 250 µm und dGlas 125 µm, d. h.
der Außendurchmesser dLWL des Lichtwellenleiters 14 ist in diesem Fall doppelt so groß
wie der Durchmesser dGlas des Glaskörpers. Mit diesem Durchmesserverhältnis ergibt sich
der mittlere Wärmeausdehnungskoeffizient des Lichtwellenleiters 14 bzw. des
Wickelpakets 2 in Z-Richtung zu
Bei anderen Durchmesserverhältnissen ist der Faktor 1/2 in Gleichung (4) entsprechend
anzupassen.
Dieses anisotrope Verhalten des Wickelpakets 2 ergibt sich aus der nachfolgenden
Betrachtung. Das Ausdehnungsverhalten des Wickelpakets 2 bei einer Temperatur
änderung kann allgemein wie folgt beschrieben werden:
Erfährt ein gestreckter Lichtwellenleiter der Länge l eine Temperaturänderung um ΔT, so
ändert sich seine Länge um Δl, wobei gilt
Δl = l.αGlas.ΔT (5).
Dabei ist αGlas der lineare Wärmeausdehnungskoeffizient für das verwendete Glas. Das
weiche Coating des Lichtwellenleiters ist dabei unbedeutend und paßt sich der Längen
ausdehnung des Glases an. Wird nun das Glas ringförmig gelegt, d. h. auf einen
Spulenkörper aufgewickelt, so ergibt sich bei einer Temperaturänderung ΔT eine Änderung
des Durchmessers d der Windung von
Δd1 = d1.αGlas.ΔT (6).
Auch wenn eine ganze Lage betrachtet wird, die aus mehreren hundert Windungen
bestehen kann, so gilt für die radiale Ausdehnung ebenfalls Gleichung (6). Dem Coating
wird das Ausdehnungsverhalten des Glases aufgezwungen.
In axialer Richtung bzw. in Z-Richtung, d. h. entlang der Längsachse L der Spule ergibt sich
jedoch ein anderes Verhalten, da bei den derzeitig verwendeten Lichtwellenleitern der
Wärmeausdehnungskoeffizient von Glas sehr viel kleiner ist als der des Coatings. Hier
wirkt das Glas lediglich wie eine Spiralfeder, d. h. das sich stärker ausdehnende Coating
rückt das Glas auseinander, wenn die Temperatur erhöht wird. Wird die Temperatur
erniedrigt, so verkürzt sich diese Spiralfeder. D. h., in axialer Richtung bzw. in Z-Richtung
wird das Ausdehnungsverhalten des Wickelpakets 2 durch den
Wärmeausdehnungskoeffizienten des Coatings und des Glases bestimmt. Der mittlere
Wärmeausdehnungskoeffizient des in Windungen gelegten Lichtwellenleiters 14 in Z-
Richtung ergibt sich in guter Näherung nach der oben aufgeführten Gleichung (3).
Wie oben gezeigt, verhält sich der Wärmeausdehnungskoeffizient des Wickelpakets
anisotrop. Für die Längenänderung und die Änderung des Durchmessers des Wickelpakets
gilt also:
ΔlWickelpaket = lWickelpaket.αz.ΔT (7a)
ΔdWickelpaket = dWickelpaket,innen.αGlas.ΔT (7b)
Durch die vorliegende Erfindung ist der Spulenkörper 1 an das anisotrope Wärmeaus
dehnungsverhalten des Wickelpakets 2 angepaßt. Wird die Temperatur des Systems
beispielsweise erniedrigt, so zieht sich das Wickelpaket 2 in Z-Richtung um um ΔLWickelpaket
nach der obigen Gleichung (7a) zusammen, und in radialer Richtung erfolgt eine
Verringerung des Durchmessers um ΔdWickelpaket nach der obigen Gleichung (7b). Da der
Spulenkörper 1 aus zwei ineinander geschobenen zylindrischen Elementen 12, 13
aufgebaut ist, die die oben definierten Wärmeausdehnungskoeffizienten αGlas bzw. αZ
aufweisen, ist die Bewegung der Oberfläche des Spulenkörpers 1 bei einer
Temperaturänderung an die des Wickelpakets 2 angepaßt. Daher werden Spannungen im
Wickelpaket 2, die zu Rissen führen könnten, vermieden und es werden Reibungen
zwischen den Lagen verhindert. Die Klebeverbindungen bleiben stabil erhalten und die
Sicherheit des Systems ist gewährleistet.
Der erfindungsgemäße Spulenkörper 1 verhält sich bei einer Temperaturänderung ΔT wie
folgt:
Der Durchmesser DF des Führungszylinders 12 ändert sich nach der Gleichung
ΔDF = DF.αGlas.ΔT (8)
und die Wandstärke a des Stützzylinders 13 ändert sich nach der Gleichung
Δa = a.αSZ.ΔT (9).
Somit ergibt sich für die mittlere Durchmesseränderung ΔDS des Spulenkörpers 1
ΔDS = ΔDF + 2.Δa
ΔDS = (DF.αGlas + 2a.αSZ)ΔT (10).
Die Änderung des Innendurchmessers DWi des Wickelpakets 2 ergibt sich mit
hinreichender Näherung zu
ΔDWi = DWi.αGlas.ΔT ≈ DS.αGlas.ΔT (11),
wobei mit DS der mittlere Durchmesser des Spulenkörpers bezeichnet ist. Der relative
Fehler F bei Änderung des Innendurchmessers des Wickelpakets ΔDWi und Änderung des
Außendurchmessers des Spulenkörpers DS ergibt sich demnach zu
d. h. der Spulenkörper 1 ist so auszulegen, daß der relative Fehler F gegen 0 geht.
Bei der Materialauswahl des möglichst dünnwandigen Stützzylinders 13 muß darauf
geachtet werden, daß der Wärmeausdehnungskoeffizient αSZ des Stützzylinders 12 auf
keinen Fall größer ist αZ, da im allgemeinen αZ größer ist als αGlas. Es muß also gelten
αSZ ≦ αZ (13).
Bei kurzen Spulenlängen können in dieser Ungleichung die Werte stärker abweichen als
bei großen Längen. Der absolute Fehler ist dann nicht zu groß.
In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spulenkörpers
gezeigt, der unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten in radialer und axialer
Richtung aufweist. Dabei ist auf dem Führungszylinder 12 ein Stützzylinder 23 mit einer
kegelförmigen bzw. konisch zulaufenden Mantelfläche 23a angeordnet, die zum Tragen der
Windungen des Lichtwellenleiters 14 dient. Die Fixierung 15 kann an beliebiger Stelle
angeordnet sein. Auch in dieser Ausführungsform mit einem kegelförmigen Spulen
körper 1, der, wie oben beschrieben, aus zwei Elementen 12, 23 mit unterschiedlichen
Wärmeausdehnungskoeffizienten aufgebaut ist, ist das thermische Verhalten des
Spulenkörpers 1 an das anisotrope thermische Verhalten des Wickelpakets 2 angepaßt.
Der Führungszylinder 12 ist an einer Seite direkt an einem Flansch angedreht, der in den
Figuren nicht dargestellt ist. Der Flansch kann aber auch durch eine andere Verbindungs
technik mit dem Führungszylinder 12 verbunden sein. Er ist ebenfalls aus einem Material
gefertigt, dessen Wärmeausdehnungskoeffizient dem von Glas nahekommt oder
entspricht.
In Fig. 4 ist die Oberfläche eines Stützzylinders 33 gemäß einer weiteren Ausführungs
form der Erfindung in einem vergrößerten, teilweisen Längsschnitt gezeigt. Die Umfangs-
bzw. Mantelfläche des Spulenkörpers 1 bzw. des Stützzylinders 33 ist mit Rillen 38
versehen, die als Führung für den auf- oder abzuwickelnden Lichtwellenleiter 14 dienen.
Anstelle von Rillen kann auch eine spiralartige Nut in der Oberfläche 23a des Stütz
zylinders 33 als Führung für den Lichtwellenleiter 14 ausgebildet sein. Hierdurch wird der
Lichtwellenleiter 14 noch besser gegen ein Verrutschen bzw. eine Beschädigung durch
Spannungen oder Reibung gesichert.
Allgemein kann die äußere Oberfläche des Stützzylinders 13, 23, 33 also zylindrisch,
kegelförmig, glatt oder mit Rillen versehen sein.
In einer weiteren, hier nicht gezeigten Ausführungsform sind die ersten beiden auf den
Stützzylindern aufgewickelten Lagen nur als Blindlagen ausgestaltet, d. h., sie haben nicht
die Funktion einer Signalübertragung zwischen einer Lenkstelle und dem sich bewegenden
Objekt. Dadurch wird eine besonders hohe Sicherheit und Stabilität der Datenübertragung
gewährleistet, da eine evtl. noch auftretende Beanspruchung der untersten Lagen keine
Beeinträchtigung der Signalübertragung zur Folge hat.
Der Stützzylinder kann auch aus mehreren Teilen aufgebaut sein und z. B. mehrere
Schalen umfassen, die insbesondere durch mehrfaches Schlitzen erhalten werden können.
Fig. 5 zeigt schematisch einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Ausgabe
vorrichtung für Lichtwellenleiter. Die Ausgabevorrichtung besteht aus einem erfindungs
gemäßen Spulenkörper 1, wie er oben beschrieben ist. Auf der kegelförmigen äußeren
Oberfläche des Spulenkörpers 1 ist das Wickelpaket 2 angeordnet, das aus einer Vielzahl
von Lagen des Lichtwellenleiters 14 gebildet ist. Zur Erreichung der notwendigen Stabilität
und Festigkeit, die für sehr starke Belastungen beim schnellen Abwickeln des
Lichtwellenleiters 14 ausgelegt sein muß, sind die einzelnen Lagen des Lichtwellen
leiters 14 miteinander verklebt. An der Stirnseite des Spulenkörpers 1 ist ein Flansch 50
angeordnet. Spulenkörper 1 und Wickelpaket 2 bilden eine Spule, die in einer Hülle 3
angeordnet ist. Die Abzugsrichtung für den Lichtwellenleiter 14 ist in Fig. 5 durch den
Pfeil A gekennzeichnet und verläuft in Richtung der Z-Achse. Die erfindungsgemäße
Abzugsvorrichtung mit dem oben beschriebenen Spulenkörper gewährleistet ein sicheres
und stabiles Tragen und Abziehen bzw. Abspulen des Lichtwellenleiters 14, selbst bei den
extrem hohen Geschwindigkeiten z. B. einer Rakete, die die Ausgabevorrichtung bzw. das
Payout-System trägt und beim Flug durch den Lichtwellenleiter mit einer Lenkstation am
Boden verbunden ist. Selbst bei großen Temperaturänderungen, wie sie z. B. bei extremen
klimatischen Verhältnissen auftreten, ist aufgrund der Erfindung die Stabilität der
Windungen und damit die Sicherheit der Datenübertragung gewährleistet.
In Fig. 6 ist ein Querschnitt eines Lichtwellenleiters, wie er im Zusammenhang mit der
vorliegenden Erfindung verwendet wird, in schematischer Darstellung gezeigt. Der
Lichtwellenleiter 14 hat in seinem Inneren einen Glaskörper 14a, der von einem Coating
14b, das aus mehreren Schichten bestehen kann, umgeben ist. Im Zentrum des
Glaskörpers 14a ist ein Modenfeld 14c als eigentlicher lichtführender Kern ausgebildet.
Claims (13)
1. Spulenkörper (1) zum schnellen Abwickeln eines Lichtwellenleiters (14), dadurch
gekennzeichnet, daß der Spulenkörper (1) mindestens zwei Zylinder (12, 13, 23,
33) umfaßt, die einen unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten auf
weisen, wobei der Wärmeausdehnungskoeffizient des ersten Zylinders (12) in
radialer Richtung an den Wärmeausdehnungskoeffizienten eines lichtführenden
Teils (14a, 14b) des abzuwickelnden Lichtwellenleiters (14) angepaßt ist und der
Wärmeausdehnungskoeffizient des zweiten Zylinders (13; 23; 33) in axialer
Richtung an den mittleren Wärmeausdehnungskoeffizienten des Lichtwellenleiters
(14) angepaßt ist.
2. Spulenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Zylinder
(13; 23; 33) einen Schlitz (25) in axialer Richtung aufweist.
3. Spulenkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des
Schlitzes (25) so gewählt ist, daß er bei der höchstmöglichen Temperatur des
Spulenkörpers gerade geschlossen ist.
4. Spulenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite Zylinder (13; 23; 33) gleitend verschiebbar auf dem
ersten Zylinder (12) sitzt.
5. Spulenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich zwischen dem ersten (12) und dem zweiten Zylinder (13; 23;
33) eine Gleitschicht befindet.
6. Spulenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der erste Zylinder (12) in axialer Richtung bewegbar mit dem zweiten
Zylinder (13; 23; 33) verbunden ist.
7. Spulenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite Zylinder (13; 23; 33) punktuell oder entlang einer Linie
am ersten Zylinder (12) fixiert ist.
8. Spulenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite Zylinder (13; 23; 33) eine zylindrische oder kegelförmige
Oberfläche zum Bewickeln mit dem Lichtwellenleiter (14) aufweist.
9. Spulenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite Zylinder (33) eine Oberfläche (23a) zum Bewickeln mit
dem Lichtwellenleiter (14) aufweist, die mit parallelen Rillen (38) oder mit einer
schraubenförmigen Rille versehen ist.
10. Spulenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Oberfläche des zweiten Zylinders (13; 23; 33) zum Bewickeln mit
dem Lichtwellenleiter (14) mit einer oder mehreren Lagen eines Materials mit
ähnlichem Durchmesser und in der gleichen Anordnung wie der Lichtwellenleiter
(14) bewickelt ist.
11. Spulenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite Zylinder (13; 23; 33) im Verhältnis zum ersten Zylinder
(12) dünnwandig ist.
12. Spulenkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste (12) und/oder der zweite Zylinder (13; 23; 33) aus
Metall und/oder Keramik und/oder Kunststoff gefertigt ist.
13. Ausgabevorrichtung für Lichtwellenleiter mit einem Wickelpaket (2) aus einem
Lichtwellenleiter (14), gekennzeichnet durch einen Spulenkörper (1) nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, der das Wickelpaket (2) trägt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998158462 DE19858462C1 (de) | 1998-12-18 | 1998-12-18 | Spulenkörper zum schnellen Abwickeln eines Lichtwellenleiters und Ausgabevorrichtung für Lichtwellenleiter |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998158462 DE19858462C1 (de) | 1998-12-18 | 1998-12-18 | Spulenkörper zum schnellen Abwickeln eines Lichtwellenleiters und Ausgabevorrichtung für Lichtwellenleiter |
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| DE19858462C1 true DE19858462C1 (de) | 2000-08-10 |
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Family Applications (1)
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-
1998
- 1998-12-18 DE DE1998158462 patent/DE19858462C1/de not_active Expired - Fee Related
-
1999
- 1999-11-24 WO PCT/DE1999/003739 patent/WO2000037980A1/de not_active Ceased
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2000037980A1 (de) | 2000-06-29 |
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