[go: up one dir, main page]

DE19857415A1 - Spannvorrichtung - Google Patents

Spannvorrichtung

Info

Publication number
DE19857415A1
DE19857415A1 DE1998157415 DE19857415A DE19857415A1 DE 19857415 A1 DE19857415 A1 DE 19857415A1 DE 1998157415 DE1998157415 DE 1998157415 DE 19857415 A DE19857415 A DE 19857415A DE 19857415 A1 DE19857415 A1 DE 19857415A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
clamping
support piece
tuning
screw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1998157415
Other languages
English (en)
Other versions
DE19857415B4 (de
Inventor
Bernhard Reitmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Audi AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Audi AG filed Critical Audi AG
Priority to DE1998157415 priority Critical patent/DE19857415B4/de
Publication of DE19857415A1 publication Critical patent/DE19857415A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19857415B4 publication Critical patent/DE19857415B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/02Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine for mounting on a work-table, tool-slide, or analogous part
    • B23Q3/10Auxiliary devices, e.g. bolsters, extension members
    • B23Q3/103Constructional elements used for constructing work holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung (1; 21; 40) mit einer Spannkonsole (2; 36; 41) und einem daran einstellbar befestigten Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43). Erfindungsgemäß ist das Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43) an einer Abstützfläche (4; 42) über eine wechselbare Abstimmplatte (5) abgestützt. Damit ist eine Einstellung in Y-Richtung möglich. Zur Positionierung in Z-Richtung ist an der Spannkonsole (2; 36; 41) eine Anlagefläche (7; 45) geschaffen, an der das Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43) anliegt. Zur Einstellung in X-Richtung ist an einer vorgegebenen Stelle der Spannkonsole (2; 36; 41) ein wechselbarer Abstimmkörper (9; 22) befestigt. Zur Verbindung der Spannkonsole (2; 36; 41) und des Druck- und/oder Auflagestücks (3; 28; 43) in der jeweiligen Einstellposition ist eine Schraubverbindung (11, 12; 33, 34) verwendet. Eine Schraube (13; 35; 39) dieser Schraubverbindung (11, 12; 33, 34) ist in einer ersten Ausführungsform durch eine Durchstecköffnung (15, 16) der Spannkonsole (2; 41) geführt und in eine entsprechend zugeordnete Gewindebohrung (17, 18) des Druck- und/oder Auflagestücks (3; 43) eingeschraubt. Der Öffnungsdurchmesser der Durchstecköffnungen (15, 16) ist dabei größer als der Schraubenbolzendurchmesser, so daß das sich daraus ergebende Freiraummaß den max. Einstellbereich zwischen Spannkonsole (2; 36; 41) und Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43) vorgibt. Mit einer derartigen Spannvorrichtung (1; 21; 40) wird eine ...

Description

Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung nach dem Oberbegriff des An­ spruchs 1.
Bekannte Spannvorrichtungen dienen beispielsweise zur exakten Einstel­ lung von Druck- und/oder Auflagestücken, insbesondere zum Positionieren von Fahrzeugblechen im Karosseriebau. Für ein genaues Zusammenfügen verschiedener Blechteile zu einer Autokarosserie ist es erforderlich, diese exakt beim Schweißvorgang zu fixieren. Dies geschieht durch Spannstel­ len, in denen diese Fahrzeugbleche durch solche Druck- und Auflagestücke maßhaltig in ihre Sollposition im Fahrzeugnetz gebracht werden.
Dazu ist es bei einer gattungsgemäßen Spannvorrichtung bekannt, solche Druck- und/oder Auflagestücke an einem rechtwinkligen Winkelteil zu be­ festigen, das wiederum auf einer Spannkonsole befestigt wird. Durch Ein­ fügen von Abstimmplatten unterschiedlicher Stärken zwischen der Spann­ konsole und dem Winkelteil als auch zwischen den Druck- und/oder Aufla­ gestücken und dem Winkelteil kann das jeweilige Druck- und/oder Auflage­ stück bezüglich der Winkelschenkel des Winkelteils in zwei Raumrichtun­ gen verschoben und justiert werden. Wenn eine dritte Abstimmachse in einer dritten Raumrichtung orthogonal zu den ersten beiden Raumrichtun­ gen benötigt wird, kann entsprechend ein weiteres, senkrecht zum ersten Winkelteil stehendes Winkelteil mit einer zusätzlichen Abstimmplatte ver­ wendet werden. Mit Hilfe dieser bekannten Einstellmaßnahmen können Druck- und Auflagestücke schnell und einfach auf das gewünschte Maß im Fahrzeugnetz eingestellt werden. Weiter ist auch durch Auswechseln von Abstimmplatten eine Nachjustierung der Druck- und/oder Auflagestücke möglich, die ggf. bei unterschiedlichen Materialqualitäten und Spannungen der Fahrzeugbleche insbesondere in einem Nachjustierbereich von ca. ± 2,5 mm erforderlich werden kann.
Nachteilig an dieser Art der Einstellung ist die Spannkraftabstützung über die Winkelteile, auf die ungünstig große Biegemomente wirken. Zudem wird der verfügbare Spannbereich der Spannkonsolen durch die Winkeltei­ le eingeschränkt.
Zudem ist eine Vorrichtung zum Einspannen von Werkstücken, insbeson­ dere zum Einspannen von Elektrodenkörper-Rohlingen für Erodiermaschi­ nen bekannt (DE 33 47 403 C1) mit einer Spannkammer, in der eine Zen­ trierung mittels Unterlageplättchen und Klemmschrauben erfolgt. Ein Druck auf ein Werkstück entsprechend einer Spannkraft in einer Spannein­ richtung würde hier ungünstig nur über den Klemmschluß mit der Gefahr von Verstellungen abgestützt werden.
Weiter ist eine Spannplatte mit einer gitterförmigen Lochanordnung be­ kannt (DE 33 16 743 A1), wobei in Löcher Exzenterspannscheiben ein­ steckbar und zur Halterung eines auf der Spannplatte aufliegenden Körpers verdrehbar sind. Eine lagerichtige Einstellung und Justierung von Druck- und/oder Auflagestücken, insbesondere für die Halterung von Fahrzeug­ blechteilen im Karosseriebau ist mit einer solchen Anordnung nicht mög­ lich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Spannvorrichtung mit einer Verbindung zwischen einer Spannkonsole und einem daran, wenig­ stens in zwei Raumrichtungen einstellbar befestigten Druck- und/oder An­ lagestück so weiterzubilden, daß mit guter Einstellfunktion und leichter Handhabung die Kraftabstützung verbessert und der Raumbedarf reduziert werden.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß Anspruch 1 ist an der Spannkonsole quer zur Spannkraftrichtung eine plane Abstützfläche geschaffen, auf der das Druck- und/oder Auflage­ stück über eine wechselbare Abstimmplatte abgestützt ist, wobei die jewei­ lige Dicke der Abstimmplatte einer bestimmten Einstellposition in Spann­ kraftrichtung als Y-Raumrichtung angepaßt ist. (Zur Definition der Ratim­ richtungen ist hier die Spannkraftrichtung als Y-Raumrichtung angenom­ men und die entsprechend orthogonalen Querrichtungen sind als Y-Rich­ tung und Z-Richtung bezeichnet).
An der Spannkonsole ist parallel zur Spannkraftrichtung und orthogonal zur Abstützfläche eine plane Anlagefläche geschaffen, an der das Druck- und/oder Auflagestück mit einer zugeordneten, planen Gegenanlagefläche anliegt für eine Positionierung quer zur Spannrichtung als Z-Raumrich­ tung.
Quer zur Abstützebene und quer zur Anlagefläche ist an einer vorgegebe­ nen Stelle der Spannkonsole ein wechselbarer Abstimmkörper befestigt, an dem das Druck- und/oder Auflagestück mit einer weiteren Gegenanlageflä­ che für eine Positionierung anliegt, wobei die jeweilige Größe des Ab­ stimmkörpers einer bestimmten Einstellposition quer zur Spannrichtung als X-Richtung angepaßt ist.
Zur festen Verbindung der Spannkonsole und des Druck- und/oder Aufla­ gestücks in der durch die Abstimmplattenwahl und Abstimmkörperwahl bestimmten Einstellposition ist wenigstens eine Schraubverbindung ver­ wendet. Dabei ist eine Schraube mit einem Schraubenbolzen orthogonal zur Abstützfläche durch eine Öffnung der Spannkonsole geführt und in eine zugeordnete Gewindebohrung des Druck- und/oder Auflagestücks ein­ geschraubt (oder alternativ durch eine Durchstecköffnung des Druck- und/oder Auflagestücks geführt und in eine Gewindebohrung der Spann­ konsole eingeschraubt, wobei sich die Schraube mit einem Schraubenkopf vorzugsweise über eine Beilagscheibe gegenüberliegend zur Abstützfläche an der Spannkonsole (oder alternativ am Druck- und/oder Auflagestück) abstützt. Der Durchmesser der Öffnung ist dabei größer als der Schrauben­ bolzendurchmesser, so daß sich dazwischen ein Freiraummaß ergibt, das den max. Einstellbereich zwischen Spannkonsole und Druck- und/oder Auf­ lagestück quer zur Spannkraftrichtung vorgibt. Dieser relativ kleine Ein­ stellbereich kann insbesondere auch für Nachjustierungen verwendet wer­ den.
Mit einer solchen Anordnung wird eine direkte, gerade Krafteinleitung und Abstützung der Spankraft vom Druck- und/oder Auflagestück in die Spannkonsole erreicht. Zudem ist der Platzbedarf einer solchen Anordnung gering, so daß der verfügbare Spannbereich der Spannkonsolen besser nutzbar ist. Weiter ist die Einstellung einfach und exakt durchführbar. Die Anordnung selbst ist zudem einfach aufgebaut und kostengünstig herstell­ bar.
Für eine verbesserte Halterung und Verbindung wird mit Anspruch 2 vor­ geschlagen, wenigstens zwei parallel zu der Anlagefläche gegeneinander versetzte Schraubverbindungen zwischen der Spannkonsole und dem Druck- und/oder Auflagestück vorzusehen. Zudem ist es nach Anspruch 3 zweckmäßig, wenigstens einen Schraubenbolzen für eine unverlierbare Halterung der Abstimmplatte auch durch eine dort angebrachte Durch­ stecköffnung zu führen.
Grundsätzlich ist es erforderlich, daß ein Freiraum zwischen dem Schrau­ benbolzen und der Durchstecköffnung in der Spannkonsole für Einstell­ zwecke besteht. Vorzugsweise wird nach Anspruch 4 eine solche Durch­ stecköffnung als Bohrung mit einem Übermaß gegenüber dem Schrauben­ bolzen hergestellt. Alternativ kann auch als Durchstecköffnung ein Lang­ loch verwendet werden.
In einer ersten konkreten Ausführungsform eines Abstimmkörpers nach Anspruch 5 wird vorgeschlagen, diesen als Abstimmzylinder auszuführen. Für unterschiedliche Einstellungen in X-Richtung sind dann entsprechend Abstimmzylinder mit unterschiedlichen Durchinessern einzusetzen. Der jeweils gewählte Abstimmzylinder wird dabei mittels eines Paßstiftes in einer zugeordneten Paßstiftbohrung oder mittels einer Schraubbefestigung in einer zugeordneten Gewindebohrung an der Abstützfläche gehalten.
In einer zweiten, alternativen Ausführungsform eines Abstimmkörpers ist dieser nach Anspruch 6 zweiteilig ausgeführt aus einem an der Spannkon­ sole befestigten Adapter und einer zweiten, wechselbaren Abstimmplatte zwischen dem Adapter und dem Druck- und/oder Auflagestück. Somit kann auch hier durch Wechseln auf eine andere Abstimmplatte mit ande­ rer Stärke eine unterschiedliche Einstellung in X-Richtung vorgegeben werden. Zudem ist eine Fixierschraube vorzugsweise als Zugschraube am Adapter vorgesehen, die in eine Gewindebohrung des Druck- und/oder Auf­ lagestücks für eine Fixierung der Anlageposition vor dem Anziehen der wenigstens einen Schraubverbindung eingeschraubt ist. Damit wird vor­ teilhaft verhindert, daß beim Anziehen der Schraubverbindung zwischen der Spannkonsole und dem Druck- und/oder Auflagestück die für die X-Einstellung maßgebliche Anlageverbindung zum Adapter bzw. der zuge­ ordneten zweiten Abstimmplatte durch ungeschickte Handhabung nicht eingehalten wird.
In einer vorteilhaften Weiterbildung nach Anspruch 7 wird zudem vorge­ schlagen, in einer Reihe in X-Richtung mehrere gegeneinander rasterartig versetzte Durchstecköffnungen oder Gewindebohrungen für Schraubver­ bindungen und entsprechend rasterartig versetzte Paßstiftbohrungen bzw. Gewindebohrungen für die Befestigung des Abstimmkörpers anzubringen. Dadurch kann unter Verwendung dieses vorgegebenen Rasters eine Grob­ einstellung vorgenommen werden, die dann durch Einsatz geeigneter Ab­ stimmkörper und Abstimmplatten für eine bestimmte exakte Einstellung verfeinert werden kann. Wenn diese beiden Reihen gegeneinander in Z- Richtung versetzt sind, wird zudem erreicht, daß das Druck- und/oder Auf­ lagestück (insbesondere bei einer Ausführung gemäß Anspruch 8) nicht seitenverkehrt montierbar ist.
Mit den Merkmalen des Anspruchs 8 wird vorgeschlagen, die Abstützfläche durch zwei parallel verlaufende Anlageflächen zu einer Führungsnut aus­ zubilden, in die das Druck- und/oder Auflagestück formschlüssig eingreift und im Rahmen des Einstellbereichs in X-Richtung verschiebbar ist. Damit ist von vorneherein eine Positionierung in Z-Richtung ohne weitere Ein­ stellmöglichkeit vorgegeben.
In einer alternativen Ausführungsform nach Anspruch 9 ist eine zusätzli­ che Einstellmöglichkeit in Z-Richtung vorgesehen, wobei eine weitere wechselbare Abstimmplatte zwischen der einen Anlagefläche an der Spannkonsole und der zugeordneten einen Gegenanlagefläche am Druck- und/oder Auflagestück vorgesehen ist. Um eine genaue Positionierung und Fixierung in Z-Richtung zu erhalten, wird mit Anspruch 10 eine Schraub­ verbindung vorgeschlagen, die ähnlich der eingangs erwähnten Schraub­ verbindung ausgeführt ist und zur Eröffnung einer Einstellmöglichkeit auch hier einen Freiraum zwischen dem entsprechenden Schraubenbolzen und der Durchstecköffnung aufweist.
In einer praxiserprobten Ausführungsform nach Anspruch 11 wurden Schrauben mit einem Schraubenbolzendurchmesser von 8 mm und Boh­ rungsdurchinesser der zugeordneten Durchstecköffnungen mit 13 mm verwendet, so daß sich dadurch ein maximaler, jeweils zugeordneter Ein­ stellbereich von ± 2,5 mm ergibt, wobei auch entsprechend Abstimmplat­ ten und Abstimmkörper unterschiedlicher Dicken und Größen zur Verfü­ gung stehen oder jeweils bei Bedarf herstellbar sind. Zweckmäßig wird dazu auch die Rasterung mit Bohrungen und/oder Gewindebohrungen und/oder Paßstiftaufnahmen und/oder Langlöchern so vorgenommen, daß durchjeweiliges Umstecken ein weiter Einstellbereich mit allen Zwischen­ stellungen abgedeckt ist.
Besonders vorteilhaft ist eine der oben angegebenen Spannvorrichtungen als Bestandteil einer Positioniervorrichtung für Fahrzeugbleche beim Ka­ rosseriebau einsetzbar.
Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer Spannvorrichtung,
Fig. 2 eine schematische Vorderansicht der Spannvorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Spannvorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 4 eine schematische Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der Fig. 3,
Fig. 5 eine schematische Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform einer Spannvorrichtung,
Fig. 6 eine schematische Vorderansicht der Spannvorrichtung nach Fig. 5,
Fig. 7 eine schematische Draufsicht auf die Spannvorrichtung nach Fig. 5,
Fig. 8 eine schematische Darstellung eines Adapters eines Abstimmkör­ pers,
Fig. 9 eine schematische Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der Fig. 7,
Fig. 10 eine schematische Darstellung einer dritten Ausführungsform einer Spannvorrichtung,
Fig. 11 eine schematische Vorderansicht der Spannvorrichtung nach Fig. 10,
Fig. 12 eine schematische Draufsicht auf die Spannvorrichtung nach Fig. 10,
Fig. 13 eine schematische Darstellung eines Adapters eines Abstimmkör­ pers,
Fig. 14 eine schematische Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der Fig. 12,
Fig. 15 eine schematische Seitenansicht einer vierten Ausführungsform einer Spannvorrichtung,
Fig. 16 eine schematische Vorderansicht der Spannvorrichtung nach Fig. 15,
Fig. 17 eine schematische Draufsicht auf die Spannvorrichtung der Fig. 15, und
Fig. 18 eine schematische Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der Fig. 17.
In den Fig. 1 bis 4 ist eine erste Ausführungsform einer Spannvorrichtung 1 als Bestandteil einer Positioniervorrichtung für Fahrzeugbleche beim Ka­ rosseriebau in unterschiedlichen Ansichten dargestellt. Diese Spannvor­ richtung 1 umfaßt eine Spannkonsole 2, an der ein Druck- und/oder Aufla­ gestück 3 einstellbar befestigt ist. Die Einstellung kann bei dieser Ausfüh­ rungsform entsprechend dem in den Figuren dargestellten Koordinatensy­ stem in eine X- und Y-Raumrichtung erfolgen. An der Spannkonsole 2 ist eine quer zur Spannkraftrichtung (Kraft in negative Y-Raumrichtung) aus­ gerichtete, plane Abstützfläche 4 geschaffen. Auf dieser Abstützfläche 4 ist das Druck- und/oder Auflagestück 3 über eine wechselbare Abstimmplatte 5 abgestützt. Über die jeweilige Dicke dieser Abstimmplatte 5 kann das Druck- und/oder Auflagestück 3 in Y-Raumrichtung an eine bestimmte, vorgegebene Einstellposition angepaßt werden.
Wie dies insbesondere aus der Fig. 2 ersichtlich ist, ist an der Spannkonso­ le 2 eine U-förmige Führungsnut 6 ausgebildet, deren U-Schenkel parallel zur Spannkraftrichtung und orthogonal zur Abstützfläche 4 ausgerichtete Anlageflächen 7 ausbilden. An diesen planen Anlageflächen 7 liegt das Druck- und/oder Auflagestück 3 mit entsprechend zugeordneten, planen Gegenanlageflächen 8 formschlüssig an. Über diese Anlageflächen 7 und Gegenanlageflächen 8 ist das Druck- und/oder Auflagestück 3 quer zur Spannkraftrichtung in eine Z-Raumrichtung positioniert.
Wie dies aus der Fig. 4 ersichtlich ist, die einen Schnitt entlang der Linie A-A der Fig. 3 zeigt, ist an der Spannkonsole 2 in der Führungsnut 6 ein wechselbarer Abstimmzylinder 9 befestigt. An diesem Abstimmzylinder 9 liegt das Druck- und/oder Auflagestück 3 mit einer weiteren Gegenanlage­ fläche 10 für eine bestimmte, vorgegebene Positionierung des Druck- und/oder Auflagestücks 3 in die X-Raumrichtung an. Für unterschiedliche Einstellungen in X-Raumrichtung stehen Abstimmzylinder 9 mit unter­ schiedlichen Durchmessern zur Verfügung. Die Fixierung des Abstimmzy­ linders 9 kann mittels eines Paßstiftes oder auch mittels einer Schraubbe­ festigung erfolgen, was in der Fig. 4 allerdings nicht dargestellt ist.
Die Spannkonsole 2 und das Druck- und/oder Auflagestück 3 sind über zwei Schraubverbindungen 11, 12 in der jeweiligen Einstellposition fest verbunden. Diese Schraubverbindungen 11, 12 umfassen jeweils eine Schraube 13, die orthogonal zur Abstützfläche 4 mit einem Schraubenbol­ zen 14 durch zwei in X-Raumrichtung versetzte Durchstecköffnungen 15, 16 der Spannkonsole 2 geführt und in entsprechend zugeordnete Gewinde­ bohrungen 17, 18 der Spannkonsole 2 eingeschraubt ist. Die Schrauben 13 stützen sich dabei mit ihrem Schraubenkopf über eine Beilagscheibe an der Spannkonsole 2 ab. Der Schraubenbolzen 14 der Schraubenverbindungen 11, 12 ist, wie dies in der Fig. 4 dargestellt ist, gleichfalls durch entspre­ chend zugeordnete Durchstecköffnungen 19, 20 der Abstimmplatte 5 ge­ führt.
Wie dies weiter aus der Fig. 4 ersichtlich ist, ist der Öffnungsdurchinesser der Durchstecköffnungen 15, 16 größer als der Durchmesser der Schrau­ benbolzen 14, so daß sich zwischen Schraubenbolzen 14 und Durchsteck­ öffnungen 15, 16 ein Freiraummaß ergibt, das den max. Einstellbereich zwischen der Spannkonsole 2 und dem Druck- und/oder Auflagestück 3 quer zur Spannkraftrichtung für Nachjustierungen vorgibt. Der Schrau­ benbolzendurchmesser beträgt hier 8 mm und der Bohrungsdurchmesser der Durchstecköffnungen 15, 16 beträgt 13 mm, so daß sich vorgegebenen Einstellbereiche von ± 2,5 mm ergeben.
Wie dies schematisch der Fig. 3 zu entnehmen ist, sind die in der Spann­ konsole 2 ausgebildeten Bohrungen, die die Durchstecköffnungen 15, 16 sowie Gewindebohrungen ausbilden, rasterartig gegeneinander versetzt. Dadurch läßt sich eine seitenverkehrte Montage verhindern.
In den Fig. 5 bis 9 ist eine zweite Ausführungsform einer Spannvorrichtung 21 dargestellt, die bis auf den Abstimmzylinder 9 identisch mit dem Auf­ bau der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten ersten Ausführungsform der Spannvorrichtung 1 ist. Insoweit kann daher auf die obigen Ausführungen verwiesen werden. Anstelle des Abstimmzylinders 9 ist bei der Spannvor­ richtung 21 ein Abstimmkörper 22 vorgesehen. Dieser Abstimmkörper 22 ist zweiteilig aus einem in der Fig. 8 schematisch dargestellten Adapter 23 und einer zweiten, wechselbaren Abstimmplatte 24 aufgebaut. Diese zweite Abstimmplatte 24 ist, wie dies insbesondere aus der Fig. 9 ersichtlich ist, zwischen dem Adapter 23 und dem Druck- und/oder Auflagestück 3 ange­ ordnet. Je nach Stärke dieser Abstimmplatte 24 kann eine unterschiedliche Einstellung in X-Raumrichtung vorgegeben werden.
Wie dies aus der Fig. 9 weiter ersichtlich ist, ist eine Fixierschraube 25 vorgesehen, die in eine entsprechend zugeordnete Gewindebohrung des Druck- und/oder Auflagestücks 3 eingeschraubt ist, um das Druck- und/oder Auflagestück 3 vor dem Anziehen der Schraubverbindungen 11, 12 in der Anlageposition zu fixieren. Dadurch kann beim Anziehen der Schraubverbindungen 11, 12 zwischen der Spannkonsole 2 und dem Druck- und/oder Auflagestück 3 die für die X-Einstellung maßgebliche An­ lageverbindung eingehalten werden. Der Adapter selbst wird über eine wei­ tere Befestigungsschraube 26 an der Spannkonsole 2 festgelegt.
In den Fig. 10 bis 14 ist eine weitere Ausführungsform einer Spannvorrich­ tung 27 dargestellt. Der Aufbau dieser Spannvorrichtung 27 entspricht im wesentlichen dem Aufbau der Spannvorrichtung 21 der zweiten Ausfüh­ rungsform. Im Unterschied dazu weist das Druck- und/oder Auflagestück 28 am spannkonsolenseitigen Ende Flanschfortsätze 29, 30 auf, in denen jeweils eine Durchstecköffnung 31, 32 ausgebildet ist. Zur festen Verbin­ dung der Spannkonsole 36 mit dem Druck- und/oder Auflagestück 28 in der vorgegebenen Einstellposition sind hier zwei Schraubverbindungen 33, 34 verwendet. Dabei ist, wie dies in der Fig. 14 dargestellt ist, eine Schraube 35 mit einem Schraubenbolzen 37 durch die Durchstecköffnun­ gen 31, 32 des Druck- und/oder Auflagestücks 28 geführt und in entspre­ chend zugeordnete Gewindebohrungen 38, 39 der Spannkonsole 36 einge­ schraubt. Dabei stützen sich die Schrauben 35 mit einem Schraubenkopf über eine Beilagscheibe am Druck- und/oder Anlagestück 28 ab. Das Frei­ raummaß ergibt sich hier somit hier gegenüber den ersten beiden Ausfüh­ rungsformen dadurch, daß der Durchmesser der Durchstecköffnungen 31, 32 in den Flanschfortsätzen 29, 30 des Druck- und/oder Auflagestücks 28 größer ist als der Bolzendurchmesser der Schrauben 35.
In den Fig. 15 bis 18 ist eine vierte Ausführungsform einer Spannvorrich­ tung 40 schematisch dargestellt. Diese Spannvorrichtung 40 umfaßt eine L-förmig ausgebildete Spannkonsole 41, die quer zur Spannkraftrichtung eine plane Abstützfläche 42 aufweist. Auf dieser Abstützfläche 42 ist ein Druck- und/oder Auflagestück 43 über eine wechselbare Abstimmplatte 44 abgestützt. Über die Dicke dieser Abstimmplatte 44 kann entsprechend den vorhergehenden Ausführungsbeispielen eine Einstellung in Y-Raumrich­ tung vorgenommen werden.
Durch die L-förmige Ausbildung der Spannkonsole 41 ist ferner parallel zur Spannkraftrichtung und orthogonal zur Abstützfläche 42 eine plane Anla­ gefläche 45 ausgebildet. Zwischen dieser Anlagefläche 45 an der Spann­ konsole 41 und einer dieser zugeordneten Gegenanlagefläche 46 am Druck- und/oder Auflagestück 43 kann eine dritte, wechselbare Abstimmplatte 47 angeordnet werden. Damit ist bei dieser Ausführungsform zusätzlich zu einer Einstellung in X- und Y-Raumrichtung nunmehr zusätzlich auch eine Einstellung in Z-Raumrichtung möglich. Die Anpassung an eine bestimm­ te, vorgegebene Einstellposition in Z-Raumrichtung kann hier wiederum über die Dicke der eingesetzten Abstimmplatte 47 erfolgen.
Für eine genaue Positionierung und Fixierung in Z-Raumrichtung ist eine Schraubverbindung 48 vorgesehen. Diese Schraubverbindung 48 umfaßt eine Schraube 49, die orthogonal zur Anlagefläche 45 mit einem Schrau­ benbolzen durch eine Durchstecköffnung des Druck- und/oder Auflage­ stücks 43 und der Abstimmplatte 47 geführt und in eine entsprechend zu­ geordnete Gewindebohrung an der Anlagefläche 45 eingeschraubt ist, was in den Fig. 15 bis 18 nicht im Detail dargestellt ist. Der Öffnungsdurchmes­ ser dieser Durchstecköffnung ist wiederum größer als der Durchmesser des Schraubenbolzens, so daß sich daraus ein Freiraummaß ergibt, das auch den Einstellbereich in Y-Richtung und in X-Richtung mitbestimmt. In Ab­ hängigkeit von der Einstellposition in X-Raumrichtung sind an dem die An­ lagefläche 45 ausbildenden Spannkonsolenteil mehrere Gewindebohrungen 52 in X-Richtung hintereinander angeordnet.

Claims (12)

1. Spannvorrichtung,
mit einer Spannkonsole und einem daran, wenigstens in zwei Raum­ richtungen einstellbar befestigten Druck- und/oder Auflagestück,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Spannkonsole (2; 36; 41) quer zur Spannkraftrichtung eine plane Abstützfläche (4; 42) geschaffen ist, auf der das Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43) über eine wechselbare Abstimmplatte (5) ab­ gestützt ist, wobei die jeweilige Dicke der Abstimmplatte (5) einer be­ stimmten Einstellposition in Spannkraftrichtung als Y-Raumrichtung angepaßt ist,
daß an der Spannkonsole (2; 36; 41) parallel zur Spannkraftrichtung und orthogonal zur Abstützfläche (4; 42) wenigstens eine plane Anlage­ fläche (7; 45) geschaffen ist, an der das Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43) mit einer zugeordneten, planen Gegenanlagefläche (8; 46) anliegt für eine Positionierung quer zur Spannkraftrichtung als Z-Raumrichtung,
daß quer zur Abstützebene und zur Anlagefläche (7; 45) an einer vor­ gegebenen Stelle der Spannkonsole (2; 36; 41) ein wechselbarer Ab­ stimmkörper (9; 22) befestigt ist, an dem das Druck- und/oder Auflage­ stück (3; 28; 43) mit einer weiteren Gegenanlagefläche (10) für eine Po­ sitionierung anliegt, wobei die jeweilige Größe des Abstimmkörpers (9; 22) einer bestimmten Einstellposition quer zur Spannkraftrichtung als X-Richtung angepaßt ist, und
daß zur Verbindung der Spannkonsole (2; 36; 41) und des Druck- und/oder Auflagestücks (3; 28; 43) in der jeweiligen Einstellposition wenigstens eine Schraubverbindung (11, 12; 33, 34) verwendet ist mit einer Schraube (13; 35; 39), die orthogonal zur Abstützfläche (4; 42) mit einem Schraubenbolzen (14) durch eine Durchstecköffnung (15, 16) der Spannkonsole (2; 41) geführt und in eine zugeordnete Gewin­ debohrung (17, 18) des Druck- und/oder Auflagestücks (3; 43) einge­ schraubt ist oder entsprechend umgekehrt durch eine Durchstecköff­ nung (31, 32) des Druck- und/oder Auflagestücks (28) geführt und in eine zugeordnete Gewindebohrung (38, 39) der Spannkonsole (36) ein­ geschraubt ist und sich dabei mit einem Schraubenkopf vorzugsweise über eine Beilagscheibe gegenüberliegend zur Abstützfläche (4; 42) an der Spannkonsole (2; 41) oder entsprechend umgekehrt am Druck- und/oder Auflagestück (28) abstützt, wobei der Öffnungsdurchmesser größer als der Schraubenbolzendurchmesser ist und das sich daraus ergebende Freiraummaß den maximalen Einstellbereich zwischen Spannkonsole (2; 36; 41) und Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43) quer zur Spannkraftrichtung vorgibt.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß we­ nigstens zwei parallel zur Richtung der Anlagefläche (7; 45) gegenein­ ander versetzte Schraubverbindungen (11, 12; 33, 34) verwendet sind.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Schraubenbolzen (14; 37) der wenigstens einen Schraubverbindung (11, 12; 33, 34) durch eine zugeordnete Durch­ stecköffnung (15, 16; 31, 32) der Abstimmplatte (5) geführt ist.
4. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die der wenigstens einen Schraubverbindung (11, 12; 33, 34) zugeordnete Durchstecköffnung (15, 16; 31, 32) eine Boh­ rung mit Übermaß gegenüber dem Schraubenbolzen (14; 37) oder ein Langloch in X-Richtung ist.
5. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet,
daß der Abstimmkörper ein Abstimmzylinder (9) ist, wobei für unter­ schiedliche Einstellungen in X-Richtung wechselbare Abstimmzylinder (9) mit unterschiedlichen Durchmessern zur Verfügung stehen, und
daß der jeweilige Abstimmzylinder (9) mittels eines Paßstiftes in einer zugeordneten Paßstiftbohrung oder mittels einer Schraubbefestigung in einer zugeordneten Gewindebohrung an der Abstützfläche (4) gehal­ ten ist.
6. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine Fixierschraube (25) vorgesehen ist, mit der die Anlageposition zwischen dem Abstimmkörper (22) und dem Druck- und/oder Auflagestück (3; 28) vor dem Anziehen der wenigstens einen Schraubverbindung (11, 12; 33, 34) sicherbar und fixierbar ist, wobei der Abstimmkörper (22) zweiteilig aus einem an der Spannkonsole (2; 36) befestigten Adapter (23) und einer zweiten wechselbaren Abstimm­ platte (24) zwischen dem Adapter (23) und dem Druck- und/oder Auf­ lagestück (3; 28) besteht und die Fixierschraube (25) als Zugschraube am Adapter (23) gehalten und in eine Gewindebohrung des Druck- und/oder Auflagestücks (3; 28) eingeschraubt ist.
7. Spannvorrichtung nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß in einer Reihe in X-Richtung mehrere gegeneinan­ der rasterartig versetzte Durchstecköffnungen (15, 16) und/oder Ge­ windebohrungen für Schraubverbindungen (11, 12; 33, 34) angebracht sind und entsprechend in einer Reihe in X-Richtung mehrere gegen­ einander rasterartig versetzte Paßstiftbohrungen oder Gewindebohrun­ gen für die Befestigung des Abstimmkörpers (9; 22) angebracht sind, wobei gegebenenfalls beide Reihen gegeneinander in Z-Richtung ver­ setzt sind.
8. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zwei parallel verlaufende Anlageflächen (7) vorge­ sehen sind, die zusammen mit der Abstützfläche (4) eine Führungsnut (6) bilden, in die das Druck- und/oder Auflagestück (3) formschlüssig und im Rahmen des Einstellbereichs in X-Richtung verschiebbar ein­ greift.
9. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß für eine zusätzliche Einstellmöglichkeit in Z-Rich­ tung zwischen der einen Anlagefläche (45) an der Spannkonsole (41) und der zugeordneten einen Gegenanlagefläche (46) am Druck- und/oder Auflagestück (43) eine gegebenenfalls dritte wechselbare Ab­ stimmplatte (47) eingesetzt ist, wobei die jeweilige Dicke dieser Ab­ stimmplatte (44) einer bestimmten Einstellposition in Z-Richtung an­ gepaßt ist.
10. Spannvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als weitere Verbindung zwischen der Spannkonsole (41) und dem Druck- und/oder Auflagestücks (43) wenigstens eine weitere Schraubverbin­ dung (48) verwendet ist mit einer weiteren Schraube (49), die orthogo­ nal zur Anlagefläche (45) mit einem Schraubenbolzen durch eine Durchstecköffnung des Druck- und/oder Auflagestücks (43) und der dritten Abstimmplatte (47) geführt und in eine zugeordnete Gewinde­ bohrung der Spannkonsole (41) eingeschraubt ist und sich dabei mit einem Schraubenkopf vorzugsweise über eine Beilagscheibe gegen­ überllegend zur Anlagefläche (45) am Druck- und/oder Auflagestück (43) abstützt, wobei der Öffnungsdurchmesser der Durchstecköffnung im Druck- und/oder Auflagestück (43) größer als der Schraubenbolzen­ durchmesser ist und das sich daraus ergebende Freiraummaß den ma­ ximalen Einstellbereich insbesondere in Y-Richtung und X-Richtung mitbestimmt.
11. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Schraubenbolzendurchmesser 8 mm und die Bohrungsdurchmesser der zugeordneten Durchstecköffnungen (15, 16; 31, 32) 13 mm betragen, so daß die dadurch vorgegebenen maximalen Einstellbereiche ± 2,5 mm betragen und Abstimmplatten (5; 24; 44) unterschiedlicher Dicken sowie Abstimmkörper als Abstimmzylinder (9) unterschiedlicher Größen entsprechend diesem maximalen Ein­ stellbereich zur Verfügung stehen.
12. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (1; 21; 40) Bestandteil einer Positioniervorrichtung für Fahrzeugbleche beim Karosseriebau ist.
DE1998157415 1998-12-12 1998-12-12 Spannvorrichtung Expired - Fee Related DE19857415B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998157415 DE19857415B4 (de) 1998-12-12 1998-12-12 Spannvorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998157415 DE19857415B4 (de) 1998-12-12 1998-12-12 Spannvorrichtung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19857415A1 true DE19857415A1 (de) 2000-06-15
DE19857415B4 DE19857415B4 (de) 2005-03-10

Family

ID=7890891

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1998157415 Expired - Fee Related DE19857415B4 (de) 1998-12-12 1998-12-12 Spannvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19857415B4 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005022757B3 (de) * 2005-05-18 2006-07-13 Audi Ag Werkzeug zum Bearbeiten flächiger Werkstücke
DE202006001505U1 (de) * 2006-02-01 2007-06-14 Staudinger, Karl Halterung für eine Spanneinheit
CN106644772A (zh) * 2017-02-20 2017-05-10 中核(天津)科技发展有限公司 金属材料延伸率检测定位装置
CN109366585A (zh) * 2018-12-24 2019-02-22 南京工程学院 一种建筑工程用固定装置
DE102018203718A1 (de) 2018-03-13 2019-09-19 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Spannmittel, Spanneinrichtung mit Spannmitteln sowie Spannvorrichtung
CN112192338A (zh) * 2020-10-19 2021-01-08 通用技术集团大连机床有限责任公司 一种尾座套筒偏心锥孔磨削用定位工装

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8608652U1 (de) * 1986-03-29 1986-08-07 Société Carossino Frères, Saint-Quen-l'Aumône Seitenspanner
DE4013030C1 (en) * 1990-04-24 1991-11-21 Hasco-Normalien Hasenclever Gmbh + Co, 5880 Luedenscheid, De Clamp for work table of machine tool - has positioning block with T=shaped grooves and locking holes in bottom surface which clamp to table
DE4130602A1 (de) * 1991-09-11 1993-04-29 Max Lieder Gmbh & Co Kg Maschi Spanneinrichtung zum zentrieren von werkstuecken
DE4034340C2 (de) * 1990-10-29 1993-08-26 Hasco-Normalien Hasenclever Gmbh + Co, 5880 Luedenscheid, De
DE19621970A1 (de) * 1995-05-31 1996-12-12 Helmut Piko Spannsystem
DE29813637U1 (de) * 1998-07-30 1998-10-15 Safeway Machinery Industry Corporation, Chingshui, Taichung Vektorhaltevorrichtung mit Eignung zum automatischen Zentrieren

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3316743A1 (de) * 1983-05-07 1984-11-08 Christa 5608 Radevormwald Pavenstedt Spannplatte
DE3347403C1 (de) * 1983-12-29 1985-01-17 Erowa Ag, Reinach Vorrichtung zum Einspannen von Werkstuecken

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8608652U1 (de) * 1986-03-29 1986-08-07 Société Carossino Frères, Saint-Quen-l'Aumône Seitenspanner
DE4013030C1 (en) * 1990-04-24 1991-11-21 Hasco-Normalien Hasenclever Gmbh + Co, 5880 Luedenscheid, De Clamp for work table of machine tool - has positioning block with T=shaped grooves and locking holes in bottom surface which clamp to table
DE4034340C2 (de) * 1990-10-29 1993-08-26 Hasco-Normalien Hasenclever Gmbh + Co, 5880 Luedenscheid, De
DE4130602A1 (de) * 1991-09-11 1993-04-29 Max Lieder Gmbh & Co Kg Maschi Spanneinrichtung zum zentrieren von werkstuecken
DE19621970A1 (de) * 1995-05-31 1996-12-12 Helmut Piko Spannsystem
DE29813637U1 (de) * 1998-07-30 1998-10-15 Safeway Machinery Industry Corporation, Chingshui, Taichung Vektorhaltevorrichtung mit Eignung zum automatischen Zentrieren

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005022757B3 (de) * 2005-05-18 2006-07-13 Audi Ag Werkzeug zum Bearbeiten flächiger Werkstücke
DE202006001505U1 (de) * 2006-02-01 2007-06-14 Staudinger, Karl Halterung für eine Spanneinheit
CN106644772A (zh) * 2017-02-20 2017-05-10 中核(天津)科技发展有限公司 金属材料延伸率检测定位装置
CN106644772B (zh) * 2017-02-20 2023-10-13 中核(天津)科技发展有限公司 金属材料延伸率检测定位装置
DE102018203718A1 (de) 2018-03-13 2019-09-19 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Spannmittel, Spanneinrichtung mit Spannmitteln sowie Spannvorrichtung
CN109366585A (zh) * 2018-12-24 2019-02-22 南京工程学院 一种建筑工程用固定装置
CN109366585B (zh) * 2018-12-24 2024-01-05 南京工程学院 一种建筑工程用固定装置
CN112192338A (zh) * 2020-10-19 2021-01-08 通用技术集团大连机床有限责任公司 一种尾座套筒偏心锥孔磨削用定位工装

Also Published As

Publication number Publication date
DE19857415B4 (de) 2005-03-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0697267B1 (de) Befestigungsvorrichtung für ein Werkzeug oder Werkstück
EP1912764B1 (de) Andruckvorrichtung für ein spannsystem
EP0694465A1 (de) Kraftfahrzeugkarosserie mit integriertem Strukturquerträger
EP3593033B1 (de) Beleuchtungsvorrichtung für fahrzeuge
DE3936243A1 (de) Verstellbarer anschlag fuer eine wendeschneideplatte
DE102004005884B4 (de) Fügeeinrichtung mit einem Stempelwerkzeug und einem Gegenwerkzeug und einem Halter
EP1155782A2 (de) Trägerkopf für eine Halterungsvorrichtung zur Halterung eines Werkstücks
EP1977124B1 (de) Einrichtung zum halten und positionieren von geräten, werkstücken und werkzeugen
EP1815939B1 (de) Halterung für eine Spanneinheit mit über Führungsnuten und Nutensteine verschiebbaren Stellplatten und Konsole ; Spannvorrichtung mit einer solchen Halterung
DE19857415A1 (de) Spannvorrichtung
DE3730176A1 (de) Verstelleinrichtung fuer das gelenk eines lenkers einer radaufhaengung
EP1498224B1 (de) Trägerkopf
DE10205541C1 (de) Spanneinrichtung zum Klemmen von Werkstücken aus Blech
EP1207007B1 (de) Vorrichtung zur Ultraschallbearbeitung von Werkstücken
EP0362753A1 (de) Einspannvorrichtung
EP1043116A2 (de) Vorrichtung zum Spannen von Bauteilen
DE102017124089B4 (de) Kraftfahrzeug
DE102005022757B3 (de) Werkzeug zum Bearbeiten flächiger Werkstücke
DE4031812C2 (de)
DE4419122C2 (de) Streckwerk und Verfahren zur Herstellung eines Streckwerks
DE102021126593B4 (de) Kraftfahrzeug mit einer Befestigungsvorrichtung zum Fixieren eines Gurtschlosses
DE102009040762B4 (de) Modulares Tragsystem zur Fixierung von Bauteilen
EP1363824A1 (de) Verfahren zum lagegerechten ausrichten eines führerhauses und schienenfahrzeug zur ausübung des verfahrens
DE9400196U1 (de) Präge-Einpaßsystem
DE4322353C2 (de) Vorrichtung zum flächigen Befestigen eines Stoßfängerträgers an einer Kraftfahrzeugkarosserie

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
8320 Willingness to grant licenses declared (paragraph 23)
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20110701