DE19857415A1 - Spannvorrichtung - Google Patents
SpannvorrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung (1; 21; 40) mit einer Spannkonsole (2; 36; 41) und einem daran einstellbar befestigten Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43). Erfindungsgemäß ist das Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43) an einer Abstützfläche (4; 42) über eine wechselbare Abstimmplatte (5) abgestützt. Damit ist eine Einstellung in Y-Richtung möglich. Zur Positionierung in Z-Richtung ist an der Spannkonsole (2; 36; 41) eine Anlagefläche (7; 45) geschaffen, an der das Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43) anliegt. Zur Einstellung in X-Richtung ist an einer vorgegebenen Stelle der Spannkonsole (2; 36; 41) ein wechselbarer Abstimmkörper (9; 22) befestigt. Zur Verbindung der Spannkonsole (2; 36; 41) und des Druck- und/oder Auflagestücks (3; 28; 43) in der jeweiligen Einstellposition ist eine Schraubverbindung (11, 12; 33, 34) verwendet. Eine Schraube (13; 35; 39) dieser Schraubverbindung (11, 12; 33, 34) ist in einer ersten Ausführungsform durch eine Durchstecköffnung (15, 16) der Spannkonsole (2; 41) geführt und in eine entsprechend zugeordnete Gewindebohrung (17, 18) des Druck- und/oder Auflagestücks (3; 43) eingeschraubt. Der Öffnungsdurchmesser der Durchstecköffnungen (15, 16) ist dabei größer als der Schraubenbolzendurchmesser, so daß das sich daraus ergebende Freiraummaß den max. Einstellbereich zwischen Spannkonsole (2; 36; 41) und Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43) vorgibt. Mit einer derartigen Spannvorrichtung (1; 21; 40) wird eine ...
Description
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung nach dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Bekannte Spannvorrichtungen dienen beispielsweise zur exakten Einstel
lung von Druck- und/oder Auflagestücken, insbesondere zum Positionieren
von Fahrzeugblechen im Karosseriebau. Für ein genaues Zusammenfügen
verschiedener Blechteile zu einer Autokarosserie ist es erforderlich, diese
exakt beim Schweißvorgang zu fixieren. Dies geschieht durch Spannstel
len, in denen diese Fahrzeugbleche durch solche Druck- und Auflagestücke
maßhaltig in ihre Sollposition im Fahrzeugnetz gebracht werden.
Dazu ist es bei einer gattungsgemäßen Spannvorrichtung bekannt, solche
Druck- und/oder Auflagestücke an einem rechtwinkligen Winkelteil zu be
festigen, das wiederum auf einer Spannkonsole befestigt wird. Durch Ein
fügen von Abstimmplatten unterschiedlicher Stärken zwischen der Spann
konsole und dem Winkelteil als auch zwischen den Druck- und/oder Aufla
gestücken und dem Winkelteil kann das jeweilige Druck- und/oder Auflage
stück bezüglich der Winkelschenkel des Winkelteils in zwei Raumrichtun
gen verschoben und justiert werden. Wenn eine dritte Abstimmachse in
einer dritten Raumrichtung orthogonal zu den ersten beiden Raumrichtun
gen benötigt wird, kann entsprechend ein weiteres, senkrecht zum ersten
Winkelteil stehendes Winkelteil mit einer zusätzlichen Abstimmplatte ver
wendet werden. Mit Hilfe dieser bekannten Einstellmaßnahmen können
Druck- und Auflagestücke schnell und einfach auf das gewünschte Maß im
Fahrzeugnetz eingestellt werden. Weiter ist auch durch Auswechseln von
Abstimmplatten eine Nachjustierung der Druck- und/oder Auflagestücke
möglich, die ggf. bei unterschiedlichen Materialqualitäten und Spannungen
der Fahrzeugbleche insbesondere in einem Nachjustierbereich von
ca. ± 2,5 mm erforderlich werden kann.
Nachteilig an dieser Art der Einstellung ist die Spannkraftabstützung über
die Winkelteile, auf die ungünstig große Biegemomente wirken. Zudem
wird der verfügbare Spannbereich der Spannkonsolen durch die Winkeltei
le eingeschränkt.
Zudem ist eine Vorrichtung zum Einspannen von Werkstücken, insbeson
dere zum Einspannen von Elektrodenkörper-Rohlingen für Erodiermaschi
nen bekannt (DE 33 47 403 C1) mit einer Spannkammer, in der eine Zen
trierung mittels Unterlageplättchen und Klemmschrauben erfolgt. Ein
Druck auf ein Werkstück entsprechend einer Spannkraft in einer Spannein
richtung würde hier ungünstig nur über den Klemmschluß mit der Gefahr
von Verstellungen abgestützt werden.
Weiter ist eine Spannplatte mit einer gitterförmigen Lochanordnung be
kannt (DE 33 16 743 A1), wobei in Löcher Exzenterspannscheiben ein
steckbar und zur Halterung eines auf der Spannplatte aufliegenden Körpers
verdrehbar sind. Eine lagerichtige Einstellung und Justierung von
Druck- und/oder Auflagestücken, insbesondere für die Halterung von Fahrzeug
blechteilen im Karosseriebau ist mit einer solchen Anordnung nicht mög
lich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Spannvorrichtung mit
einer Verbindung zwischen einer Spannkonsole und einem daran, wenig
stens in zwei Raumrichtungen einstellbar befestigten Druck- und/oder An
lagestück so weiterzubilden, daß mit guter Einstellfunktion und leichter
Handhabung die Kraftabstützung verbessert und der Raumbedarf reduziert
werden.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß Anspruch 1 ist an der Spannkonsole quer zur Spannkraftrichtung
eine plane Abstützfläche geschaffen, auf der das Druck- und/oder Auflage
stück über eine wechselbare Abstimmplatte abgestützt ist, wobei die jewei
lige Dicke der Abstimmplatte einer bestimmten Einstellposition in Spann
kraftrichtung als Y-Raumrichtung angepaßt ist. (Zur Definition der Ratim
richtungen ist hier die Spannkraftrichtung als Y-Raumrichtung angenom
men und die entsprechend orthogonalen Querrichtungen sind als Y-Rich
tung und Z-Richtung bezeichnet).
An der Spannkonsole ist parallel zur Spannkraftrichtung und orthogonal
zur Abstützfläche eine plane Anlagefläche geschaffen, an der das Druck- und/oder
Auflagestück mit einer zugeordneten, planen Gegenanlagefläche
anliegt für eine Positionierung quer zur Spannrichtung als Z-Raumrich
tung.
Quer zur Abstützebene und quer zur Anlagefläche ist an einer vorgegebe
nen Stelle der Spannkonsole ein wechselbarer Abstimmkörper befestigt, an
dem das Druck- und/oder Auflagestück mit einer weiteren Gegenanlageflä
che für eine Positionierung anliegt, wobei die jeweilige Größe des Ab
stimmkörpers einer bestimmten Einstellposition quer zur Spannrichtung
als X-Richtung angepaßt ist.
Zur festen Verbindung der Spannkonsole und des Druck- und/oder Aufla
gestücks in der durch die Abstimmplattenwahl und Abstimmkörperwahl
bestimmten Einstellposition ist wenigstens eine Schraubverbindung ver
wendet. Dabei ist eine Schraube mit einem Schraubenbolzen orthogonal
zur Abstützfläche durch eine Öffnung der Spannkonsole geführt und in
eine zugeordnete Gewindebohrung des Druck- und/oder Auflagestücks ein
geschraubt (oder alternativ durch eine Durchstecköffnung des Druck- und/oder
Auflagestücks geführt und in eine Gewindebohrung der Spann
konsole eingeschraubt, wobei sich die Schraube mit einem Schraubenkopf
vorzugsweise über eine Beilagscheibe gegenüberliegend zur Abstützfläche
an der Spannkonsole (oder alternativ am Druck- und/oder Auflagestück)
abstützt. Der Durchmesser der Öffnung ist dabei größer als der Schrauben
bolzendurchmesser, so daß sich dazwischen ein Freiraummaß ergibt, das
den max. Einstellbereich zwischen Spannkonsole und Druck- und/oder Auf
lagestück quer zur Spannkraftrichtung vorgibt. Dieser relativ kleine Ein
stellbereich kann insbesondere auch für Nachjustierungen verwendet wer
den.
Mit einer solchen Anordnung wird eine direkte, gerade Krafteinleitung und
Abstützung der Spankraft vom Druck- und/oder Auflagestück in die
Spannkonsole erreicht. Zudem ist der Platzbedarf einer solchen Anordnung
gering, so daß der verfügbare Spannbereich der Spannkonsolen besser
nutzbar ist. Weiter ist die Einstellung einfach und exakt durchführbar. Die
Anordnung selbst ist zudem einfach aufgebaut und kostengünstig herstell
bar.
Für eine verbesserte Halterung und Verbindung wird mit Anspruch 2 vor
geschlagen, wenigstens zwei parallel zu der Anlagefläche gegeneinander
versetzte Schraubverbindungen zwischen der Spannkonsole und dem
Druck- und/oder Auflagestück vorzusehen. Zudem ist es nach Anspruch 3
zweckmäßig, wenigstens einen Schraubenbolzen für eine unverlierbare
Halterung der Abstimmplatte auch durch eine dort angebrachte Durch
stecköffnung zu führen.
Grundsätzlich ist es erforderlich, daß ein Freiraum zwischen dem Schrau
benbolzen und der Durchstecköffnung in der Spannkonsole für Einstell
zwecke besteht. Vorzugsweise wird nach Anspruch 4 eine solche Durch
stecköffnung als Bohrung mit einem Übermaß gegenüber dem Schrauben
bolzen hergestellt. Alternativ kann auch als Durchstecköffnung ein Lang
loch verwendet werden.
In einer ersten konkreten Ausführungsform eines Abstimmkörpers nach
Anspruch 5 wird vorgeschlagen, diesen als Abstimmzylinder auszuführen.
Für unterschiedliche Einstellungen in X-Richtung sind dann entsprechend
Abstimmzylinder mit unterschiedlichen Durchinessern einzusetzen. Der
jeweils gewählte Abstimmzylinder wird dabei mittels eines Paßstiftes in
einer zugeordneten Paßstiftbohrung oder mittels einer Schraubbefestigung
in einer zugeordneten Gewindebohrung an der Abstützfläche gehalten.
In einer zweiten, alternativen Ausführungsform eines Abstimmkörpers ist
dieser nach Anspruch 6 zweiteilig ausgeführt aus einem an der Spannkon
sole befestigten Adapter und einer zweiten, wechselbaren Abstimmplatte
zwischen dem Adapter und dem Druck- und/oder Auflagestück. Somit
kann auch hier durch Wechseln auf eine andere Abstimmplatte mit ande
rer Stärke eine unterschiedliche Einstellung in X-Richtung vorgegeben
werden. Zudem ist eine Fixierschraube vorzugsweise als Zugschraube am
Adapter vorgesehen, die in eine Gewindebohrung des Druck- und/oder Auf
lagestücks für eine Fixierung der Anlageposition vor dem Anziehen der
wenigstens einen Schraubverbindung eingeschraubt ist. Damit wird vor
teilhaft verhindert, daß beim Anziehen der Schraubverbindung zwischen
der Spannkonsole und dem Druck- und/oder Auflagestück die für die
X-Einstellung maßgebliche Anlageverbindung zum Adapter bzw. der zuge
ordneten zweiten Abstimmplatte durch ungeschickte Handhabung nicht
eingehalten wird.
In einer vorteilhaften Weiterbildung nach Anspruch 7 wird zudem vorge
schlagen, in einer Reihe in X-Richtung mehrere gegeneinander rasterartig
versetzte Durchstecköffnungen oder Gewindebohrungen für Schraubver
bindungen und entsprechend rasterartig versetzte Paßstiftbohrungen bzw.
Gewindebohrungen für die Befestigung des Abstimmkörpers anzubringen.
Dadurch kann unter Verwendung dieses vorgegebenen Rasters eine Grob
einstellung vorgenommen werden, die dann durch Einsatz geeigneter Ab
stimmkörper und Abstimmplatten für eine bestimmte exakte Einstellung
verfeinert werden kann. Wenn diese beiden Reihen gegeneinander in Z-
Richtung versetzt sind, wird zudem erreicht, daß das Druck- und/oder Auf
lagestück (insbesondere bei einer Ausführung gemäß Anspruch 8) nicht
seitenverkehrt montierbar ist.
Mit den Merkmalen des Anspruchs 8 wird vorgeschlagen, die Abstützfläche
durch zwei parallel verlaufende Anlageflächen zu einer Führungsnut aus
zubilden, in die das Druck- und/oder Auflagestück formschlüssig eingreift
und im Rahmen des Einstellbereichs in X-Richtung verschiebbar ist. Damit
ist von vorneherein eine Positionierung in Z-Richtung ohne weitere Ein
stellmöglichkeit vorgegeben.
In einer alternativen Ausführungsform nach Anspruch 9 ist eine zusätzli
che Einstellmöglichkeit in Z-Richtung vorgesehen, wobei eine weitere
wechselbare Abstimmplatte zwischen der einen Anlagefläche an der
Spannkonsole und der zugeordneten einen Gegenanlagefläche am Druck- und/oder
Auflagestück vorgesehen ist. Um eine genaue Positionierung und
Fixierung in Z-Richtung zu erhalten, wird mit Anspruch 10 eine Schraub
verbindung vorgeschlagen, die ähnlich der eingangs erwähnten Schraub
verbindung ausgeführt ist und zur Eröffnung einer Einstellmöglichkeit
auch hier einen Freiraum zwischen dem entsprechenden Schraubenbolzen
und der Durchstecköffnung aufweist.
In einer praxiserprobten Ausführungsform nach Anspruch 11 wurden
Schrauben mit einem Schraubenbolzendurchmesser von 8 mm und Boh
rungsdurchinesser der zugeordneten Durchstecköffnungen mit 13 mm
verwendet, so daß sich dadurch ein maximaler, jeweils zugeordneter Ein
stellbereich von ± 2,5 mm ergibt, wobei auch entsprechend Abstimmplat
ten und Abstimmkörper unterschiedlicher Dicken und Größen zur Verfü
gung stehen oder jeweils bei Bedarf herstellbar sind. Zweckmäßig wird
dazu auch die Rasterung mit Bohrungen und/oder Gewindebohrungen
und/oder Paßstiftaufnahmen und/oder Langlöchern so vorgenommen, daß
durchjeweiliges Umstecken ein weiter Einstellbereich mit allen Zwischen
stellungen abgedeckt ist.
Besonders vorteilhaft ist eine der oben angegebenen Spannvorrichtungen
als Bestandteil einer Positioniervorrichtung für Fahrzeugbleche beim Ka
rosseriebau einsetzbar.
Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer ersten Ausführungsform
einer Spannvorrichtung,
Fig. 2 eine schematische Vorderansicht der Spannvorrichtung nach
Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Spannvorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 4 eine schematische Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der
Fig. 3,
Fig. 5 eine schematische Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform
einer Spannvorrichtung,
Fig. 6 eine schematische Vorderansicht der Spannvorrichtung nach
Fig. 5,
Fig. 7 eine schematische Draufsicht auf die Spannvorrichtung nach Fig. 5,
Fig. 8 eine schematische Darstellung eines Adapters eines Abstimmkör
pers,
Fig. 9 eine schematische Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der
Fig. 7,
Fig. 10 eine schematische Darstellung einer dritten Ausführungsform einer
Spannvorrichtung,
Fig. 11 eine schematische Vorderansicht der Spannvorrichtung nach
Fig. 10,
Fig. 12 eine schematische Draufsicht auf die Spannvorrichtung nach
Fig. 10,
Fig. 13 eine schematische Darstellung eines Adapters eines Abstimmkör
pers,
Fig. 14 eine schematische Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der
Fig. 12,
Fig. 15 eine schematische Seitenansicht einer vierten Ausführungsform
einer Spannvorrichtung,
Fig. 16 eine schematische Vorderansicht der Spannvorrichtung nach
Fig. 15,
Fig. 17 eine schematische Draufsicht auf die Spannvorrichtung der Fig. 15,
und
Fig. 18 eine schematische Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der
Fig. 17.
In den Fig. 1 bis 4 ist eine erste Ausführungsform einer Spannvorrichtung
1 als Bestandteil einer Positioniervorrichtung für Fahrzeugbleche beim Ka
rosseriebau in unterschiedlichen Ansichten dargestellt. Diese Spannvor
richtung 1 umfaßt eine Spannkonsole 2, an der ein Druck- und/oder Aufla
gestück 3 einstellbar befestigt ist. Die Einstellung kann bei dieser Ausfüh
rungsform entsprechend dem in den Figuren dargestellten Koordinatensy
stem in eine X- und Y-Raumrichtung erfolgen. An der Spannkonsole 2 ist
eine quer zur Spannkraftrichtung (Kraft in negative Y-Raumrichtung) aus
gerichtete, plane Abstützfläche 4 geschaffen. Auf dieser Abstützfläche 4 ist
das Druck- und/oder Auflagestück 3 über eine wechselbare Abstimmplatte
5 abgestützt. Über die jeweilige Dicke dieser Abstimmplatte 5 kann das
Druck- und/oder Auflagestück 3 in Y-Raumrichtung an eine bestimmte,
vorgegebene Einstellposition angepaßt werden.
Wie dies insbesondere aus der Fig. 2 ersichtlich ist, ist an der Spannkonso
le 2 eine U-förmige Führungsnut 6 ausgebildet, deren U-Schenkel parallel
zur Spannkraftrichtung und orthogonal zur Abstützfläche 4 ausgerichtete
Anlageflächen 7 ausbilden. An diesen planen Anlageflächen 7 liegt das
Druck- und/oder Auflagestück 3 mit entsprechend zugeordneten, planen
Gegenanlageflächen 8 formschlüssig an. Über diese Anlageflächen 7 und
Gegenanlageflächen 8 ist das Druck- und/oder Auflagestück 3 quer zur
Spannkraftrichtung in eine Z-Raumrichtung positioniert.
Wie dies aus der Fig. 4 ersichtlich ist, die einen Schnitt entlang der Linie
A-A der Fig. 3 zeigt, ist an der Spannkonsole 2 in der Führungsnut 6 ein
wechselbarer Abstimmzylinder 9 befestigt. An diesem Abstimmzylinder 9
liegt das Druck- und/oder Auflagestück 3 mit einer weiteren Gegenanlage
fläche 10 für eine bestimmte, vorgegebene Positionierung des Druck- und/oder
Auflagestücks 3 in die X-Raumrichtung an. Für unterschiedliche
Einstellungen in X-Raumrichtung stehen Abstimmzylinder 9 mit unter
schiedlichen Durchmessern zur Verfügung. Die Fixierung des Abstimmzy
linders 9 kann mittels eines Paßstiftes oder auch mittels einer Schraubbe
festigung erfolgen, was in der Fig. 4 allerdings nicht dargestellt ist.
Die Spannkonsole 2 und das Druck- und/oder Auflagestück 3 sind über
zwei Schraubverbindungen 11, 12 in der jeweiligen Einstellposition fest
verbunden. Diese Schraubverbindungen 11, 12 umfassen jeweils eine
Schraube 13, die orthogonal zur Abstützfläche 4 mit einem Schraubenbol
zen 14 durch zwei in X-Raumrichtung versetzte Durchstecköffnungen 15,
16 der Spannkonsole 2 geführt und in entsprechend zugeordnete Gewinde
bohrungen 17, 18 der Spannkonsole 2 eingeschraubt ist. Die Schrauben 13
stützen sich dabei mit ihrem Schraubenkopf über eine Beilagscheibe an der
Spannkonsole 2 ab. Der Schraubenbolzen 14 der Schraubenverbindungen
11, 12 ist, wie dies in der Fig. 4 dargestellt ist, gleichfalls durch entspre
chend zugeordnete Durchstecköffnungen 19, 20 der Abstimmplatte 5 ge
führt.
Wie dies weiter aus der Fig. 4 ersichtlich ist, ist der Öffnungsdurchinesser
der Durchstecköffnungen 15, 16 größer als der Durchmesser der Schrau
benbolzen 14, so daß sich zwischen Schraubenbolzen 14 und Durchsteck
öffnungen 15, 16 ein Freiraummaß ergibt, das den max. Einstellbereich
zwischen der Spannkonsole 2 und dem Druck- und/oder Auflagestück 3
quer zur Spannkraftrichtung für Nachjustierungen vorgibt. Der Schrau
benbolzendurchmesser beträgt hier 8 mm und der Bohrungsdurchmesser
der Durchstecköffnungen 15, 16 beträgt 13 mm, so daß sich vorgegebenen
Einstellbereiche von ± 2,5 mm ergeben.
Wie dies schematisch der Fig. 3 zu entnehmen ist, sind die in der Spann
konsole 2 ausgebildeten Bohrungen, die die Durchstecköffnungen 15, 16
sowie Gewindebohrungen ausbilden, rasterartig gegeneinander versetzt.
Dadurch läßt sich eine seitenverkehrte Montage verhindern.
In den Fig. 5 bis 9 ist eine zweite Ausführungsform einer Spannvorrichtung
21 dargestellt, die bis auf den Abstimmzylinder 9 identisch mit dem Auf
bau der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten ersten Ausführungsform der
Spannvorrichtung 1 ist. Insoweit kann daher auf die obigen Ausführungen
verwiesen werden. Anstelle des Abstimmzylinders 9 ist bei der Spannvor
richtung 21 ein Abstimmkörper 22 vorgesehen. Dieser Abstimmkörper 22
ist zweiteilig aus einem in der Fig. 8 schematisch dargestellten Adapter 23
und einer zweiten, wechselbaren Abstimmplatte 24 aufgebaut. Diese zweite
Abstimmplatte 24 ist, wie dies insbesondere aus der Fig. 9 ersichtlich ist,
zwischen dem Adapter 23 und dem Druck- und/oder Auflagestück 3 ange
ordnet. Je nach Stärke dieser Abstimmplatte 24 kann eine unterschiedliche
Einstellung in X-Raumrichtung vorgegeben werden.
Wie dies aus der Fig. 9 weiter ersichtlich ist, ist eine Fixierschraube 25
vorgesehen, die in eine entsprechend zugeordnete Gewindebohrung des
Druck- und/oder Auflagestücks 3 eingeschraubt ist, um das Druck- und/oder
Auflagestück 3 vor dem Anziehen der Schraubverbindungen 11,
12 in der Anlageposition zu fixieren. Dadurch kann beim Anziehen der
Schraubverbindungen 11, 12 zwischen der Spannkonsole 2 und dem
Druck- und/oder Auflagestück 3 die für die X-Einstellung maßgebliche An
lageverbindung eingehalten werden. Der Adapter selbst wird über eine wei
tere Befestigungsschraube 26 an der Spannkonsole 2 festgelegt.
In den Fig. 10 bis 14 ist eine weitere Ausführungsform einer Spannvorrich
tung 27 dargestellt. Der Aufbau dieser Spannvorrichtung 27 entspricht im
wesentlichen dem Aufbau der Spannvorrichtung 21 der zweiten Ausfüh
rungsform. Im Unterschied dazu weist das Druck- und/oder Auflagestück
28 am spannkonsolenseitigen Ende Flanschfortsätze 29, 30 auf, in denen
jeweils eine Durchstecköffnung 31, 32 ausgebildet ist. Zur festen Verbin
dung der Spannkonsole 36 mit dem Druck- und/oder Auflagestück 28 in
der vorgegebenen Einstellposition sind hier zwei Schraubverbindungen 33,
34 verwendet. Dabei ist, wie dies in der Fig. 14 dargestellt ist, eine
Schraube 35 mit einem Schraubenbolzen 37 durch die Durchstecköffnun
gen 31, 32 des Druck- und/oder Auflagestücks 28 geführt und in entspre
chend zugeordnete Gewindebohrungen 38, 39 der Spannkonsole 36 einge
schraubt. Dabei stützen sich die Schrauben 35 mit einem Schraubenkopf
über eine Beilagscheibe am Druck- und/oder Anlagestück 28 ab. Das Frei
raummaß ergibt sich hier somit hier gegenüber den ersten beiden Ausfüh
rungsformen dadurch, daß der Durchmesser der Durchstecköffnungen 31,
32 in den Flanschfortsätzen 29, 30 des Druck- und/oder Auflagestücks 28
größer ist als der Bolzendurchmesser der Schrauben 35.
In den Fig. 15 bis 18 ist eine vierte Ausführungsform einer Spannvorrich
tung 40 schematisch dargestellt. Diese Spannvorrichtung 40 umfaßt eine
L-förmig ausgebildete Spannkonsole 41, die quer zur Spannkraftrichtung
eine plane Abstützfläche 42 aufweist. Auf dieser Abstützfläche 42 ist ein
Druck- und/oder Auflagestück 43 über eine wechselbare Abstimmplatte 44
abgestützt. Über die Dicke dieser Abstimmplatte 44 kann entsprechend den
vorhergehenden Ausführungsbeispielen eine Einstellung in Y-Raumrich
tung vorgenommen werden.
Durch die L-förmige Ausbildung der Spannkonsole 41 ist ferner parallel zur
Spannkraftrichtung und orthogonal zur Abstützfläche 42 eine plane Anla
gefläche 45 ausgebildet. Zwischen dieser Anlagefläche 45 an der Spann
konsole 41 und einer dieser zugeordneten Gegenanlagefläche 46 am Druck- und/oder
Auflagestück 43 kann eine dritte, wechselbare Abstimmplatte 47
angeordnet werden. Damit ist bei dieser Ausführungsform zusätzlich zu
einer Einstellung in X- und Y-Raumrichtung nunmehr zusätzlich auch eine
Einstellung in Z-Raumrichtung möglich. Die Anpassung an eine bestimm
te, vorgegebene Einstellposition in Z-Raumrichtung kann hier wiederum
über die Dicke der eingesetzten Abstimmplatte 47 erfolgen.
Für eine genaue Positionierung und Fixierung in Z-Raumrichtung ist eine
Schraubverbindung 48 vorgesehen. Diese Schraubverbindung 48 umfaßt
eine Schraube 49, die orthogonal zur Anlagefläche 45 mit einem Schrau
benbolzen durch eine Durchstecköffnung des Druck- und/oder Auflage
stücks 43 und der Abstimmplatte 47 geführt und in eine entsprechend zu
geordnete Gewindebohrung an der Anlagefläche 45 eingeschraubt ist, was
in den Fig. 15 bis 18 nicht im Detail dargestellt ist. Der Öffnungsdurchmes
ser dieser Durchstecköffnung ist wiederum größer als der Durchmesser des
Schraubenbolzens, so daß sich daraus ein Freiraummaß ergibt, das auch
den Einstellbereich in Y-Richtung und in X-Richtung mitbestimmt. In Ab
hängigkeit von der Einstellposition in X-Raumrichtung sind an dem die An
lagefläche 45 ausbildenden Spannkonsolenteil mehrere Gewindebohrungen
52 in X-Richtung hintereinander angeordnet.
Claims (12)
1. Spannvorrichtung,
mit einer Spannkonsole und einem daran, wenigstens in zwei Raum richtungen einstellbar befestigten Druck- und/oder Auflagestück,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Spannkonsole (2; 36; 41) quer zur Spannkraftrichtung eine plane Abstützfläche (4; 42) geschaffen ist, auf der das Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43) über eine wechselbare Abstimmplatte (5) ab gestützt ist, wobei die jeweilige Dicke der Abstimmplatte (5) einer be stimmten Einstellposition in Spannkraftrichtung als Y-Raumrichtung angepaßt ist,
daß an der Spannkonsole (2; 36; 41) parallel zur Spannkraftrichtung und orthogonal zur Abstützfläche (4; 42) wenigstens eine plane Anlage fläche (7; 45) geschaffen ist, an der das Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43) mit einer zugeordneten, planen Gegenanlagefläche (8; 46) anliegt für eine Positionierung quer zur Spannkraftrichtung als Z-Raumrichtung,
daß quer zur Abstützebene und zur Anlagefläche (7; 45) an einer vor gegebenen Stelle der Spannkonsole (2; 36; 41) ein wechselbarer Ab stimmkörper (9; 22) befestigt ist, an dem das Druck- und/oder Auflage stück (3; 28; 43) mit einer weiteren Gegenanlagefläche (10) für eine Po sitionierung anliegt, wobei die jeweilige Größe des Abstimmkörpers (9; 22) einer bestimmten Einstellposition quer zur Spannkraftrichtung als X-Richtung angepaßt ist, und
daß zur Verbindung der Spannkonsole (2; 36; 41) und des Druck- und/oder Auflagestücks (3; 28; 43) in der jeweiligen Einstellposition wenigstens eine Schraubverbindung (11, 12; 33, 34) verwendet ist mit einer Schraube (13; 35; 39), die orthogonal zur Abstützfläche (4; 42) mit einem Schraubenbolzen (14) durch eine Durchstecköffnung (15, 16) der Spannkonsole (2; 41) geführt und in eine zugeordnete Gewin debohrung (17, 18) des Druck- und/oder Auflagestücks (3; 43) einge schraubt ist oder entsprechend umgekehrt durch eine Durchstecköff nung (31, 32) des Druck- und/oder Auflagestücks (28) geführt und in eine zugeordnete Gewindebohrung (38, 39) der Spannkonsole (36) ein geschraubt ist und sich dabei mit einem Schraubenkopf vorzugsweise über eine Beilagscheibe gegenüberliegend zur Abstützfläche (4; 42) an der Spannkonsole (2; 41) oder entsprechend umgekehrt am Druck- und/oder Auflagestück (28) abstützt, wobei der Öffnungsdurchmesser größer als der Schraubenbolzendurchmesser ist und das sich daraus ergebende Freiraummaß den maximalen Einstellbereich zwischen Spannkonsole (2; 36; 41) und Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43) quer zur Spannkraftrichtung vorgibt.
mit einer Spannkonsole und einem daran, wenigstens in zwei Raum richtungen einstellbar befestigten Druck- und/oder Auflagestück,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Spannkonsole (2; 36; 41) quer zur Spannkraftrichtung eine plane Abstützfläche (4; 42) geschaffen ist, auf der das Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43) über eine wechselbare Abstimmplatte (5) ab gestützt ist, wobei die jeweilige Dicke der Abstimmplatte (5) einer be stimmten Einstellposition in Spannkraftrichtung als Y-Raumrichtung angepaßt ist,
daß an der Spannkonsole (2; 36; 41) parallel zur Spannkraftrichtung und orthogonal zur Abstützfläche (4; 42) wenigstens eine plane Anlage fläche (7; 45) geschaffen ist, an der das Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43) mit einer zugeordneten, planen Gegenanlagefläche (8; 46) anliegt für eine Positionierung quer zur Spannkraftrichtung als Z-Raumrichtung,
daß quer zur Abstützebene und zur Anlagefläche (7; 45) an einer vor gegebenen Stelle der Spannkonsole (2; 36; 41) ein wechselbarer Ab stimmkörper (9; 22) befestigt ist, an dem das Druck- und/oder Auflage stück (3; 28; 43) mit einer weiteren Gegenanlagefläche (10) für eine Po sitionierung anliegt, wobei die jeweilige Größe des Abstimmkörpers (9; 22) einer bestimmten Einstellposition quer zur Spannkraftrichtung als X-Richtung angepaßt ist, und
daß zur Verbindung der Spannkonsole (2; 36; 41) und des Druck- und/oder Auflagestücks (3; 28; 43) in der jeweiligen Einstellposition wenigstens eine Schraubverbindung (11, 12; 33, 34) verwendet ist mit einer Schraube (13; 35; 39), die orthogonal zur Abstützfläche (4; 42) mit einem Schraubenbolzen (14) durch eine Durchstecköffnung (15, 16) der Spannkonsole (2; 41) geführt und in eine zugeordnete Gewin debohrung (17, 18) des Druck- und/oder Auflagestücks (3; 43) einge schraubt ist oder entsprechend umgekehrt durch eine Durchstecköff nung (31, 32) des Druck- und/oder Auflagestücks (28) geführt und in eine zugeordnete Gewindebohrung (38, 39) der Spannkonsole (36) ein geschraubt ist und sich dabei mit einem Schraubenkopf vorzugsweise über eine Beilagscheibe gegenüberliegend zur Abstützfläche (4; 42) an der Spannkonsole (2; 41) oder entsprechend umgekehrt am Druck- und/oder Auflagestück (28) abstützt, wobei der Öffnungsdurchmesser größer als der Schraubenbolzendurchmesser ist und das sich daraus ergebende Freiraummaß den maximalen Einstellbereich zwischen Spannkonsole (2; 36; 41) und Druck- und/oder Auflagestück (3; 28; 43) quer zur Spannkraftrichtung vorgibt.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß we
nigstens zwei parallel zur Richtung der Anlagefläche (7; 45) gegenein
ander versetzte Schraubverbindungen (11, 12; 33, 34) verwendet sind.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schraubenbolzen (14; 37) der wenigstens einen
Schraubverbindung (11, 12; 33, 34) durch eine zugeordnete Durch
stecköffnung (15, 16; 31, 32) der Abstimmplatte (5) geführt ist.
4. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die der wenigstens einen Schraubverbindung (11,
12; 33, 34) zugeordnete Durchstecköffnung (15, 16; 31, 32) eine Boh
rung mit Übermaß gegenüber dem Schraubenbolzen (14; 37) oder ein
Langloch in X-Richtung ist.
5. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet,
daß der Abstimmkörper ein Abstimmzylinder (9) ist, wobei für unter schiedliche Einstellungen in X-Richtung wechselbare Abstimmzylinder (9) mit unterschiedlichen Durchmessern zur Verfügung stehen, und
daß der jeweilige Abstimmzylinder (9) mittels eines Paßstiftes in einer zugeordneten Paßstiftbohrung oder mittels einer Schraubbefestigung in einer zugeordneten Gewindebohrung an der Abstützfläche (4) gehal ten ist.
daß der Abstimmkörper ein Abstimmzylinder (9) ist, wobei für unter schiedliche Einstellungen in X-Richtung wechselbare Abstimmzylinder (9) mit unterschiedlichen Durchmessern zur Verfügung stehen, und
daß der jeweilige Abstimmzylinder (9) mittels eines Paßstiftes in einer zugeordneten Paßstiftbohrung oder mittels einer Schraubbefestigung in einer zugeordneten Gewindebohrung an der Abstützfläche (4) gehal ten ist.
6. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine Fixierschraube (25) vorgesehen ist, mit der die
Anlageposition zwischen dem Abstimmkörper (22) und dem Druck- und/oder
Auflagestück (3; 28) vor dem Anziehen der wenigstens einen
Schraubverbindung (11, 12; 33, 34) sicherbar und fixierbar ist, wobei
der Abstimmkörper (22) zweiteilig aus einem an der Spannkonsole (2;
36) befestigten Adapter (23) und einer zweiten wechselbaren Abstimm
platte (24) zwischen dem Adapter (23) und dem Druck- und/oder Auf
lagestück (3; 28) besteht und die Fixierschraube (25) als Zugschraube
am Adapter (23) gehalten und in eine Gewindebohrung des Druck- und/oder
Auflagestücks (3; 28) eingeschraubt ist.
7. Spannvorrichtung nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß in einer Reihe in X-Richtung mehrere gegeneinan
der rasterartig versetzte Durchstecköffnungen (15, 16) und/oder Ge
windebohrungen für Schraubverbindungen (11, 12; 33, 34) angebracht
sind und entsprechend in einer Reihe in X-Richtung mehrere gegen
einander rasterartig versetzte Paßstiftbohrungen oder Gewindebohrun
gen für die Befestigung des Abstimmkörpers (9; 22) angebracht sind,
wobei gegebenenfalls beide Reihen gegeneinander in Z-Richtung ver
setzt sind.
8. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwei parallel verlaufende Anlageflächen (7) vorge
sehen sind, die zusammen mit der Abstützfläche (4) eine Führungsnut
(6) bilden, in die das Druck- und/oder Auflagestück (3) formschlüssig
und im Rahmen des Einstellbereichs in X-Richtung verschiebbar ein
greift.
9. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß für eine zusätzliche Einstellmöglichkeit in Z-Rich
tung zwischen der einen Anlagefläche (45) an der Spannkonsole (41)
und der zugeordneten einen Gegenanlagefläche (46) am Druck- und/oder
Auflagestück (43) eine gegebenenfalls dritte wechselbare Ab
stimmplatte (47) eingesetzt ist, wobei die jeweilige Dicke dieser Ab
stimmplatte (44) einer bestimmten Einstellposition in Z-Richtung an
gepaßt ist.
10. Spannvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als
weitere Verbindung zwischen der Spannkonsole (41) und dem Druck- und/oder
Auflagestücks (43) wenigstens eine weitere Schraubverbin
dung (48) verwendet ist mit einer weiteren Schraube (49), die orthogo
nal zur Anlagefläche (45) mit einem Schraubenbolzen durch eine
Durchstecköffnung des Druck- und/oder Auflagestücks (43) und der
dritten Abstimmplatte (47) geführt und in eine zugeordnete Gewinde
bohrung der Spannkonsole (41) eingeschraubt ist und sich dabei mit
einem Schraubenkopf vorzugsweise über eine Beilagscheibe gegen
überllegend zur Anlagefläche (45) am Druck- und/oder Auflagestück
(43) abstützt, wobei der Öffnungsdurchmesser der Durchstecköffnung
im Druck- und/oder Auflagestück (43) größer als der Schraubenbolzen
durchmesser ist und das sich daraus ergebende Freiraummaß den ma
ximalen Einstellbereich insbesondere in Y-Richtung und X-Richtung
mitbestimmt.
11. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schraubenbolzendurchmesser 8 mm und die
Bohrungsdurchmesser der zugeordneten Durchstecköffnungen (15, 16;
31, 32) 13 mm betragen, so daß die dadurch vorgegebenen maximalen
Einstellbereiche ± 2,5 mm betragen und Abstimmplatten (5; 24; 44)
unterschiedlicher Dicken sowie Abstimmkörper als Abstimmzylinder
(9) unterschiedlicher Größen entsprechend diesem maximalen Ein
stellbereich zur Verfügung stehen.
12. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (1; 21; 40) Bestandteil einer
Positioniervorrichtung für Fahrzeugbleche beim Karosseriebau ist.
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| DE1998157415 DE19857415B4 (de) | 1998-12-12 | 1998-12-12 | Spannvorrichtung |
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