DE19856271C2 - Stahlseilfördergurtverbindung - Google Patents
StahlseilfördergurtverbindungInfo
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- F16G3/00—Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
- F16G3/10—Joining belts by sewing, sticking, vulcanising, or the like; Constructional adaptations of the belt ends for this purpose
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Description
Die Erfindung betrifft einen Stahlseilfördergurt, der zwei
miteinander verbundene Gurtabschnitte aufweist, deren
Stahlseilenendabschnitte in der Verbindungsstelle
zumindest teilweise fingerartig ineinandergelegt sind und
im Bereich ihrer Seilenden von Elementen aus elastomerem
Werkstoff umgeben sind.
Zur Endlosschließung eines offenen Stahlseilfördergurtes
oder zum Aneinanderfügen von mehreren Gurtteillängen
werden in den meisten Fällen Gurtverbindungen durch
Vulkanisation hergestellt. In diesen Gurtverbindungen
werden die Gurtzugkräfte von einem Stahlseil auf das
andere durch Schubspannungen im Gummi übertragen.
Zur Herstellung der Gurtverbindung werden die freien
Stahlseilendabschnitte der auf Länge geschnittenen
Stahlseile in der vorbereiteten Verbindungsstelle
zusammengelegt. Hierbei können einzelne Stahlseile stumpf
voreinandergelegt sein oder in ineinandergeschachtelter
Anordnung frei zwischen den Stahlseilen des anderen
Gurtendes liegen. In jedem Fall sind die Enden der
Stahlseile nach Herstellung der Gurtverbindung in den
umgebenden elastomeren Werkstoff eingebettet. In die
Zwischenräume zwischen den Stahlseilen werden
vulkanisierbare Zwischengummistreifen gelegt, so daß nach
dem Auflegen der Gurtdeckplatten die Verbindung in einer
Vulkanisierpresse ausvulkanisiert werden kann.
Die Dauerfestigkeit eines Stahlseilfördergurtes wird von
der dynamischen Haltbarkeit der Gurtverbindung bestimmt.
Die derzeit erzielten Standzeiten von Gurtverbindungen
sind bereits sehr hoch. Beidem Bemühen, diese Standzeiten
weiter heraufzusetzen, wurde festgestellt, daß
normalerweise eine mögliche Auflösung der Gurtverbindung
an den Enden der Stahlseile beginnt. Die Stahlseilenden
können durch ein Herausarbeiten aus dem umgebenden
elastomeren Werkstoff eine Auflösung bzw. eine wesentliche
Beeinträchtigung der Gurtverbindung bewirken.
Aus der gattungsbildenden DE 41 41 044 A1 ist es bekannt, die dynamische
Haltbarkeit eines Stahlseilfördergurtes in seiner
Verbindungsstelle dadurch zu erhöhen, daß die Seilenden
der Stahlseilendabschnitte kappenförmig von einem Gebilde
umgeben sind, das die Seilenden vom elastomeren
Grundwerkstoff des Stahlseilfördergurtes trennt und eine
freie Bewegung der Seilenden gegenüber dem elastomeren
Grundwerkstoff ermöglicht.
Durch das kappenförmige Umgeben der Stahlseilenden wird
die dynamische Festigkeit der Gurtverbindung erhöht. Ein
Herausarbeiten der freien Enden der Stahlseile wird
minimiert.
Obwohl die Standzeit der Gurtverbindung mit dieser
Ausführungsform wesentlich erhöht worden ist, können im
Bereich der Seilenden im Betrieb erste Risse im Gummi
auftreten, die sich aufgrund der dynamischen Belastung
entlang der Seile ausbreiten wollen. Dieses Rißwachstum
beeinträchtigt die Betriebstüchtigkeit der Stahlseil
gurtverbindungen und begrenzt die Haltbarkeit der
Gurtverbindung.
Die DE 42 00 703 A1 sowie DE 40 04 784 A1 beschreiben
Gurtverbindungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Stahlseilfördergurt mit an seinen Stahlseilenden
befindlichen, die Stahlseilenden umgebenden Elementen aus
elastomeren Werkstoff so zu gestalten, daß bei ersten
Rissen sich diese verzögert ausbreiten.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
umgebenden Elemente O-Ringe sind.
Es wurde mit dieser Maßnahme überraschend festgestellt,
daß die in der Verbindungsstelle gegebenenfalls
auftretenden ersten Risse in ihrer Ausbreitung gebremst
werden. Dieses Phänomen wird damit erklärt, daß durch die
O-Ringe, die bei der Verbindungsherstellung auf die
Seilenden geschoben worden sind, jeweils eine Hohlkehle
erzeugt wird, die das Rißwachstum im Gummi erschwert und
somit die dynamische Haltbarkeit der Verbindung
verbessert.
In Ausgestaltung der Lösung sind auf die Seilenden jeweils
mehrere O-Ringe, insbesondere in gleichen Abständen
zueinander aufgebracht. Durch diese Maßnahme wird ein sich
wiederholt neu bildender Riß in seiner Längsausbreitung
immer wieder gebremst.
In weiterer Ausgestaltung der Lösung bestehen die O-Ringe
bei der Herstellung der Verbindung aus einem bereits
ausvulkanisierten Gummi. Dadurch stellt jeder O-Ring ein
eingebettetes Bauteil dar, daß sich vom übrigen umgebenden
elastomeren Werkstoff unterscheidet und dadurch eine
erhöhte Rißbremsung ohne nennenswerte Einbußen der
elastischen Eigenschaften der Gurtverbindung erzielt.
In weiterer Ausgestaltung der Lösung ist die Wanddicke der
O-Ringe gleich dem lichten Abstand zwischen den
benachbarten Seilen. Dadurch ist eine einfache und genaue
Positionierung der Seilenden zueinander möglich.
Durch die Erfindung wird die dynamische Haltbarkeit einer
Stahlseilfördergurtverbindung verbessert und werden
gegebenenfalls noch auftretende erste Risse im Gummikörper
in ihrem Wachstum begrenzt.
Anhand der Zeichnung wird nachstehend ein schematisches
Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
In der Zeichnung sind zwei Fördergurtenden 11 und 12 eines
Stahlseilfördergurtes gezeigt, die miteinander zweistufig
verbunden werden sollen. Dazu sind die Stahlseile 13 und
14, auf einem unteren elastomeren Deckenplattenabschnitt
15 liegend, stufenförmig ineinandergelegt. Nach je einem
vom linken oder rechten Gurtende 11 bzw. 12 durchgehend
gelegten Stahlseil 13 bzw. 14 ist das nächste
korrespondierende Seilpaar so abgeschnitten, daß es in der
Verbindungsstufe unter Bildung eines kleinen Spaltes
voreinanderstößt. Die freien Enden 16, 17 der Stahlseile
13, 14 liegen in der gezeigten Verbindung in drei quer zu
der Gurtbreite angeordneten Bereichen 18, 19 und 21.
In der Verbindung sind auf die freien Enden 16 und 17 der
Stahlseile 13 und 14 jeweils ein O-Ring 22 aus elastomerem
Werkstoff aufgeschoben. Die Wanddicke der O-Ringe 22 ist
gleich dem lichten Abstand zwischen den benachbarten
Seilen 13 bzw. 14. Dadurch wird besonders in den Bereichen
18 und 21 ein vorteilhaftes Ausrichten der z. T.
ausgelenkten Seile und deren parallele Lage zu den
benachbarten Seilen erreicht.
Der Abstand der O-Ringe 22 zu der Stirnfläche des
jeweiligen Seilen des beträgt in diesem
Ausführungsbeispiel vorzugsweise ca. 10 mm.
Der weitere Verbindungsaufbau wird in üblicher Weise
durchgeführt.
Die O-Ringe 22 bilden jeweils eine Hohlkehle am Seilende.
Die O-Ringe 22 bestehen aus einem bereits anvulkanisierten
elastomeren Werkstoff mit ähnlichen oder deutlich anderen
Eigenschaften wie das übrige elastomere
Verbindungsmaterial. Die O-Ringe 22 sind wie ein
Fremdkörper in der Gurtverbindung und halten die Seilenden
beim Vulkanisieren der Gurtverbindung auf genauem Abstand
zueinander.
In Versuchen wurde festgestellt, daß diese erzeugte
Hohlkehle am Seilende das Rißwachstum von ersten Rissen im
Gummigurtkörper, die sich in der Gurtverbindung einstellen
könnten, erschwert. Der sich im Gurtkörper ausbreitende
Riß wird im Bereich der Hohlkehle zum Stillstand gebracht.
Claims (4)
1. Stahlseilfördergurt mit in elastomerem Werkstoff
eingebetteten Stahlseilen (13, 14), der zwei
miteinander verbundene Gurtabschnitte (11, 12)
aufweist, deren Stahlseilendabschnitte (16, 17) in der
Verbindungsstelle zumindest teilweise fingerartig
ineinandergelegt sind und im Bereich ihrer Seilenden
(16, 17) von Elementen (22) aus elastomerem Werkstoff
umgeben sind
dadurch gekennzeichnet, daß die umgebenden Elemente
O-Ringe (22) sind.
2. Stahlseilfördergurt nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß auf die Seilenden (16, 17) jeweils
mehrere O-Ringe (22), insbesondere in gleichen
Abständen zueinander aufgebracht sind.
3. Stahlseilfördergurt nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die O-Ringe (22) bei der
Herstellung der Verbindung aus einem bereits
ausvulkanisierten Gummi bestehen.
4. Stahlseilfördergurt nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wanddicke der O-Ringe
(22) gleich dem lichten Abstand zwischen den
benachbarten Seilen ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998156271 DE19856271C2 (de) | 1998-12-07 | 1998-12-07 | Stahlseilfördergurtverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1998156271 DE19856271C2 (de) | 1998-12-07 | 1998-12-07 | Stahlseilfördergurtverbindung |
Publications (2)
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| DE19856271A1 DE19856271A1 (de) | 2000-06-15 |
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|---|---|---|---|
| DE1998156271 Expired - Fee Related DE19856271C2 (de) | 1998-12-07 | 1998-12-07 | Stahlseilfördergurtverbindung |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE19856271C2 (de) |
Families Citing this family (2)
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| WO2023147079A1 (en) | 2022-01-28 | 2023-08-03 | Flexible Steel Lacing Company | Conveyor belt fastener |
Citations (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE4004784A1 (de) * | 1990-02-16 | 1991-08-22 | Continental Ag | Verbindung fuer foerdergurte oder kraftuebertragungsriemen |
| DE4141044A1 (de) * | 1991-12-13 | 1993-06-17 | Continental Ag | Stahlseilfoerdergurtverbindung |
| DE4200703A1 (de) * | 1992-01-14 | 1993-07-15 | Continental Ag | Verfahren zum verbinden eines stahlseilfoerdergurtes und stahlseilfoerdergurt |
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1998
- 1998-12-07 DE DE1998156271 patent/DE19856271C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DE4004784A1 (de) * | 1990-02-16 | 1991-08-22 | Continental Ag | Verbindung fuer foerdergurte oder kraftuebertragungsriemen |
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