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DE19856252A1 - Verteilervorrichtung mit Verteilerpaneel, Verteilerpaneel sowie Kupplung für ein solches Paneel - Google Patents

Verteilervorrichtung mit Verteilerpaneel, Verteilerpaneel sowie Kupplung für ein solches Paneel

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Publication number
DE19856252A1
DE19856252A1 DE1998156252 DE19856252A DE19856252A1 DE 19856252 A1 DE19856252 A1 DE 19856252A1 DE 1998156252 DE1998156252 DE 1998156252 DE 19856252 A DE19856252 A DE 19856252A DE 19856252 A1 DE19856252 A1 DE 19856252A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
connection
robot
tank
connections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998156252
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English (en)
Inventor
Georg Gau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RST ROBOTER SYSTEM TECHNIK GMB
Original Assignee
RST ROBOTER SYSTEM TECHNIK GMB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RST ROBOTER SYSTEM TECHNIK GMB filed Critical RST ROBOTER SYSTEM TECHNIK GMB
Priority to DE1998156252 priority Critical patent/DE19856252A1/de
Publication of DE19856252A1 publication Critical patent/DE19856252A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine neuartige Verteilervorrichtung mit Verteilerpaneel, Verteilerpaneel sowie Kupplung für ein solches Paneel.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Verteilervorrichtung gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1, aus ein Verteilerpaneel gemäß Oberbegriff Patentanspruch 16 und auf eine Kupplung gemäß Oberbegriff Patentanspruch 26.
In der Getränke-Industrie und dabei speziell auch in Brauereien sind Verteilervorrichtung bekannt, die im wesentlichen aus einem Verteilerpaneel bestehen, an dessen einer Seite mehrere Anschlüsse frei zugänglich vorgesehen sind, die über feste Rohr-Leitungen mit Anschlüssen des Tanks sowie mit weiteren, äußeren Funktionselementen, beispielsweise Sudhaus, Füllmaschine, Tank für Reinigungs- oder Spülflüssigkeit, Ablaßkanal usw. verbunden sind. Über abnehmbare Verbindungsbögen können die Anschlüsse und damit auch die unterschiedlichen Leitungen in der für den jeweiligen Arbeitsgang notwendigen Weise verbunden werden. Dieses Bedienen des Verteilerpaneels erfolgt bisher manuell, was arbeitsintensiv ist, aber auch Störungen nicht ausschließt, die u. U. schwerwiegende Folgen haben können, beispielsweise dann, wenn versehentlich in einen vollen Tank eine nicht passende Flüssigkeit, beispielsweise in einen vollen Biertank Reinigungsflüssigkeit eingeleitet wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verteilervorrichtung aufzuzeigen, die diese Nachteile vermeidet und eine hohe Betriebssicherheit aufweist. Aufgabe ist es weiterhin auch, ein Verteilerpaneel bzw. eine Kupplung für die Anschlüsse eines solchen Paneels aufzuzeigen, welches bzw. welche insbesonder auch für einen Roboter-Einsatz geeignet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Vorrichtung entsprechend Patentanspruch 1, ein Verteilerpaneel entsprechend Patentanspruch 16 und eine Kupplung entsprechend Patentanspruch 26 ausgebildet.
Bei der Erfindung ist dem wenigstens einen Verteilerpaneel ein Roboter zugeordnet, der gesteuert durch eine Steuereinrichtung das Verteilerpaneel bedient, d. h. dem jeweiligen Arbeitsvorgang entsprechend die richtigen Anschlüsse unter Verwendung des jeweils richtigen Verbindungsbogens verbindet und nach Abschluß eines bestimmten Arbeitsvorgangs den Verbindungsbogen wieder abnimmt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist bei größeren Anlagen mehreren Verteilerpaneelen ein gemeinsamer Roboter zugeordnet, der dann entlang der Verteilerpaneele und gesteuert durch die Steuereinrichtung verfahrbar ist.
Durch Sensoren, beispielsweise durch eine Video-Kamera, überwacht die Steuereinrichtung selbsttätig das Arbeiten des Roboters.
In der Steuereinrichtung sind für bestimmte Arbeitsgänge vorgegebene, den Roboter steuernde Programme abgelegt, so daß dann, wenn ein bestimmter Arbeitsgang durch die Bedienungsperson angewählt wird, über den Roboter automatisch und auch fehlerfrei die entsprechende Verbindung der zugehörigen Anschlüsse über einen oder mehrere Verbindungsbögen hergestellt wird.
Das Anschlußpaneel ist hinsichtlich der an den Anschlüssen vorgesehenen Kupplungen für die Verwendung eines Roboters ausgebildet, und zwar derart, daß beispielsweise beim Anschließen eines Verbindungsbogens mit seinen Anschlußenden oder- Öffnungen an die zugehörigen Anschlüsse des Verbindungspaneels der betreffende Verbindungsbogen zunächst mit dem Roboter so plaziert wird, daß jede Anschlußöffnung dem zugehörigen Anschluß gegenüberliegt. Bei so an den Kupplungen gehaltenem Verbindungsbogen erfolgt dann in einer anschließenden Arbeitsphase das dichte Ankoppeln des jeweiligen Anschlußendes an dem zugehörigen Anschluß.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist jedes Kupplungselement so ausgebildet, daß das jeweilige Anschlußende des Verbindungsbogens an einem Kupplungselement der Kupplung eingehängt und dann anschließend durch Anpreß- oder Spannmittel, beispielsweise in Form einer Gewindespindel oder eines Exzenters gegen den Anschluß andrückbar ist.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in vereinfachter Darstellung und in Seitenansicht mehrere Verteilterpaneele, zusammen mit einer Roboter-Einrichtung zum Bedienen dieser Verteilerpaneele;
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung und in Seitenansicht zwei an einem Verteilerpaneel vorgesehene Anschlüsse, zusammen mit einem diese Anschlüsse verbindenden Verbindungsbogen;
Fig. 3 die Darstellung der Figur zwei in Draufsicht (d. h. in Blickrichtung des Pfeiles A der Fig. 2);
Fig. 4 in Einzeldarstellung eine der an den Anschlüssen des Verteilerpaneels vorgesehenen Kupplungen in einem Zustand vor dem Ankuppeln des Verteilerbogens;
Fig. 5 eine Darstellung wie Fig. 4, jedoch nach dem Ankuppeln des Verteilerbogens.
In den Figuren sind 1 sogenannte Verteilerpaneele, wie sie z. B. in Brauereien oder anderen Getränkeherstellungsbetrieben üblich sind. Diese Verteiler- oder Armaturenpaneele 1 bestehen im wesentlichen jeweils aus einer vertikalen Wand oder Platine mit einer Vielzahl von Anschlüssen 2, die mit nicht näher dargestellten Rohrleitungen verbunden sind. Jedes Verteilerpaneel ist einem nicht dargestellten Tank zugeordnet. Über die Anschlüsse 2 kann dann beispielsweise der Innenraum des betreffenden Tankes zum Befüllen mit einem Sudhaus oder Sudtank, zum Entnehmen von Füllgut mit einer Füllmaschine, zum Reinigen (z. B. CIP-Reinigung) mit unterschiedlichen Zuführungen für ein Reinigungsmedium, mit einem äußeren Ablaß usw. verbunden werden. Die jeweils gewünschte Verbindung erfolgt durch Anschließen bzw. Ankoppeln äußerer Verbindungs- oder Schwenkbögen 3, mit denen dann die für den jeweiligen Arbeitsgang notwendigen Verbindungen zwischen den Anschlüssen 2 an dem betreffenden Armaturenpaneel 1 hergestellt werden.
Für dieses Bedienen bzw. Bestücken der Verteilerpaneele 1 mit den äußeren Verbindungsbögen 3, d. h. für das Abnehmen und Anbringen dieser Bögen 3 ist ein Roboter 4 vorgesehen, der bei der dargestellten Ausführungsform für sämtliche Paneele 1 gemeinsam ist.
Der Roboter 4 ist an einem Fahrwagen 5 vorgesehen und mit diesem an einer parallel zu den Paneelen 1 angeordneten oberen Fahrschiene 5' durch einen nicht dargestellten Antrieb verfahrbar. Der Roboter 4 besitzt weiterhin einen Arm 6, der durch entsprechende Antriebe um mehrere Achsen schwenk- und drehbar ist, und zwar gesteuert durch eine zentrale Steuereinrichtung 7, die auch die Bewegung des Roboters 4 entlang der Fahrschiene 5' steuert.
Am Arm 6 des Roboters 4 ist ein Kopf 8 vorgesehen, der zum einen als Halter zum Handling der Verbindungsbögen 3 ausgebildet ist und zum anderen auch Werkstückaufnahmen und Anschlüsse aufweist, und zwar insbesondere für Werkzeuge zum Festziehen und Lösen der Verbindung zwischen dem jeweiligen Verbindungsbogen 3 und dem jeweiligen Anschluß 2 bzw. der dort vorgesehenen Kupplung 9.
Im Prinzip erfolgt die Steuerung des Roboters 4 beispielsweise unter Berücksichtigung des Signal wenigstens einer am Kopf 8 vorgesehenen Videokamera 10 derart, daß beim Ankuppeln und/oder Abkuppeln und/oder Auswechseln eines Verbindungsbogens 3 an einem bestimmten Paneel 1 aufgrund eines an der Steuereinrichtung 7 von einer Bedienungsperson eingegebenen Befehls der Roboter 4 zunächst an der Fahrschiene 5' an das betreffende Paneel 1 bewegt wird. Im Anschluß daran wird beispielsweise der am Kopf 8 gehaltene Verbindungsbogen 3 auf die zu verbindenden Anschlüsse 2 aufgesetzt und dort zunächst lose eingehängt. Anschließend werden mit entsprechenden Werkzeugen die an jedem Anschluß 2 vorgesehenen Kupplungen 9 festgezogen bzw. geschlossen, so daß eine dichte Verbindung zwischen dem jeweiligen Anschluß und dem zugehörigen Ende des Verbindungsbogen 3 hergestellt ist. In einem nächsten Schritt wird dann beispielsweise ein an dem jeweiligen Anschluß 2 vorgesehener Schieber durch entsprechendes Betätigen eines an dem Anschluß 2 vorgesehenen Steuer- oder Betätigungselementes 11, beispielsweise Hebels usw. durch den Roboter 4 geöffnet. In umgekehrter Weise erfolgt gesteuert durch die Steuereinrichtung 7 mit Hilfe des Roboters 4 auch das jeweilige Abkuppeln und Entfernen eines Verbindungsbogens 3 von dem betreffenden Paneel 1 bzw. von den dortigen Anschlüssen.
An dem Fahrwagen 5 ist bei der dargestellten Ausführungsform ein Armaturen- und Werkzeughalter 12 vorgesehen, der Aufnahmen für mehrere Verbindungsbögen 3 sowie auch Werkzeuge für das An- und Abkuppeln dieser Verbindungsbögen an die bzw. von den Anschlüssen 2 usw. aufweist. Vorgesehen ist weiterhin auch eine ortsfeste Ablage 13 für Armaturen, d. h. für Verbindungsbögen und Werkzeuge, wobei diese Ablage 12 zumindest für die Verbindungsbögen 3 zugleich als Reinigungs- bzw. Sterilisiereinrichtung ausgeführt ist.
Die benutzten, von Paneelen 1 abgenommenen Verbindungsbögen 3 werden dann von dem Roboter 1 automatisch an die Ablage 13 zum Reinigen und Sterilisieren zurückgegeben. Sind Aufnahmen des mitgeführten Armaturen- und Werkzeughalters 12 leer, so werden diese Aufnahmen vom Roboter 4 gesteuert durch die Steuereinrichtung 7 automatisch wieder mit neuen, gereinigten und sterilisierten Verbindungsbögen 3 bestückt.
Die Fig. 2-5 zeigen im Detail die Verbindung zweier Anschlüsse 2 über einen Verbindungsbogen und dabei insbesondere auch die hierfür notwendigen, an jedem Anschluß 2 vorgesehenen Kupplungen 9. Die Anschlüsse 2 sind zwar in einem vorgegebenen Raster an dem jeweiligen Paneel 1 vorgesehen. Dennoch sind für unterschiedliche Funktionen Anschlüsse 2 mit unterschiedlichem Abstand zu verbinden, so daß die Verbindungsbögen 3 verschiedene Längen aufweisen.
Die Verbindungsbögen 3 bestehen jeweils aus einem beidendig gekrümmten Rohrstück 14, welches an den beiden Enden jeweils mit einem verstärkten, über die Außenfläche des Rohrstückes wegstehenden Anschlußflansch 15 versehen ist, der mit einer kegelstumpfförmigen Fläche 15' jeweils in eine angepaßte Öffnung 16 des betreffenden Anschlusses 2 einführbar ist, und zwar derart, daß die kegelförmige Fläche 15' des Anschlußflansches 5 in der Öffnung 16 die notwendige Zentrierung bewirkt und der Anschlußflansch 15 mit einer die jeweilige Öffnung des Verbindungsbogens 3 umschließenden Ringfläche 15" gegen eine an der Öffnung 16 vorgesehene Ringdichtung 17 angepreßt werden kann, womit die dichte Verbindung zwischen dem ehemaligen Anschluß 2 und dem Verbindungsbogen 3 hergestellt ist.
Dieses Anpressen erfolgt über eine mechanische Kupplung 19, die unabhängig von ihrer Ausbildung im Detail zwei Funktionen hat, nämlich eine Haltefunktion in der Form, daß der jeweilige Verbindungsbogen 3 mit jedem Ende zunächst auch bei nicht dichter Ankupplung am Anschluß 2 bereits an diesem gehalten ist, sowie die eigentliche Kupplungs-Funktion zum Herstellen der dichten Verbindung zwischen dem jeweiligen Ende des Verbindungsbogens 3 bzw. dem Anschlußflansch 15 und dem Anschluß 2. Diese zweifache Funktion der Kupplungen 9 ist notwendig für die Bedienung der Paneele 1 durch den Roboter 4, d. h. für das Anbringen und Abnehmen der Verbindungsbögen 3 mit Hilfe des Roboters 4.
Bei der dargestellten Ausführungsform wird diese Doppel-Funktion dadurch erreicht, daß jede Kupplung 9 aus einem Halter 19 besteht, der an der Vorderseite des Paneels im Bereich des jeweiligen Anschlusses 2 befestigt ist. An diesem Halter 19 ist ein als Platte ausgeführtes Kupplungsstück 20 in einer Achsrichtung senkrecht zur Ebene dieser Platte und senkrecht zur Ebene des Paneels 1 verschiebbar geführt, und zwar an zwei im Halter 19 oder am Paneel 1 mit einem Ende befestigten Gewindebolzen 21, die um 180° um die Achse des jeweiligen Anschlusses 2 versetzt vorgesehen sind. Auf jedem Gewindebolzen 21 ist eine Spiral-Druck-Feder 22 angeordnet, die sich an der Vorderseite des Paneels 1 sowie an der dieser Vorderseite zugewandten Rückseite des Kupplungselementes 20 abstützt. Auf jedem Gewindebolzen 21 ist weiterhin eine Mutter vorgesehen, die gegen die dem Paneel 1 abgewandte Seite des Kupplungsstückes 20 anliegt. Durch Festziehen oder Lösen der Muttern 23 kann das Kupplungsstück 20 gegen die Wirkung der Federn 22 auf den Anschluß 2 zu bzw. durch Entspannen der Federn 22 von diesem Anschluß wegbewegt werden. Das Kupplungsstück 20 ist mit einer jeweils zur Oberseite des Kupplungsstückes hin offenen Ausnehmung 24 versehen, in die bei gelöster Kupplung 9 jeweils ein Ende eines Verbindungsbogens 3 von oben her derart eingeführt werden kann, daß der Anschlußflansch 15 das Kupplungsstück 20 am Rand der Ausnehmung 24 hintergreift. Nach diesem Einführen ist das jeweilige Ende des Verbindungsbogens 3 in der Kupplung 9 gehalten. Durch Festziehen der Muttern 23 wird der betreffende Anschlußflansch 15 auf den Anschluß 2 bzw. deren Öffnung 16 vorbewegt, so daß der Anschlußflansch 15 schließlich in die Öffnung 16 eintritt und die Ringfläche 15" dicht gegen die Dichtung 17 angepreßt ist. Zum Lösen der Verbindung werden die Muttern 23 gelockert, und zwar so daß dann die beiden Enden des Verbindungsbogens 3 wiederum aus der Öffnung 16 herausgeführt und sich vor der Ebene des jeweiligen Anschlusses 2 befinden.
Bei der dargestellten Ausführungsform befindet sich das Kupplungsstück 20 in jedem Zustand vor der Ebene des jeweiligen Anschlusses 2. Durch die beschriebene Halterung des jeweiligen Verbindungsbogens 3 an den Kupplungen 9 auch bei gelöster Kupplung ist es möglich, die Muttern 23 oder andere Verriegelungselemente nacheinander durch den Roboter 4 zu betätigen, ohne daß der jeweilige Verbindungsbogen 3 hierbei vom Roboter bzw. vom Kopf 8 gehalten werden muß.
Weiterhin zeichnet sich die beschriebene Konstruktion durch eine hohe Betriebssicherheit, durch die Möglichkeit einer einfachen und gründlichen Reinigung sowie durch eine einfache konstruktive Ausgestaltung aus.
Der Halter 19 bildet zugleich eine Führung für das Kupplungsstück 20, so daß insbesondere die Gewindebolzen 21 von Biege-Kräften entlastet sind.
An jedem Verbindungsbogen 3 sind weiterhin Stifte 25 vorgesehen, die eine genaue Fixierung des jeweiligen Verbindungsbogens im Kopf 8 ermöglichen.
Weiterhin ist an jedem Verbindungsbogen 3 bei der dargestellten Ausführungsform ein Stift 26 vorgesehen, der mit einem entsprechenden Sensor 27 zusammenwirkt. Die Sensoren 27, die beispielsweise induktive Näherungssensoren sind, sind an dem Paneel 1 zwischen den Anschlüssen 2 fest angebracht und so ausgeführt, daß diese ein Signal an die Steuereinrichtung 7 dann liefern, wenn ein entsprechender Verbindungsbogen 3 nicht nur an den Kupplungen 9 eingehängt, sondern mit seinen Anschlußflanschen 15 auch fest und dicht an den jeweiligen Anschluß 2 angeschlossen ist.
Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht sich, daß zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne daß dadurch der der Erfindung zugrundeliegende Erfindungsgedanke verlassen wird, der im wesentlichen darin besteht, daß die Kupplungen 9 ein Ablegen oder Einhängen der Enden der Verbindungsbögen 3 ermöglichen und dann in einem nachfolgenden Arbeitsschritt ein abgedichtetes Verbinden des jeweiligen Endes mit dem entsprechenden Anschluß 2.
Bezugszeichenliste
1
Verteiler- bzw. Armaturenpaneel
2
Anschluß
3
Verbindungsbogen
4
Roboter
5
Fahrwagen
5
' Fahrschiene
6
Roboterarm
7
Steuereinrichtung
8
Roboterkopf
9
Kupplung
10
Videokamera
11
Schieberbetätigung
12
Ablage
13
ortsfeste Ablage
14
Rohrstück
15
Anschlußflansch
15
' Kegelfläche
15
" Ringfläche
16
Öffnung
17
Dichtung
19
Halter
20
Kupplungselement
21
Gewinde
22
Druckfeder
23
Mutter
24
Ausnehmung
25
Stift
26
Stift
27
Sensor

Claims (35)

1. Verteileranordnung für einen Tank, insbes. Getränke-Tank, mit einem Verteilerpaneel (1), an welchem in vorgegebenen Abständen mehrere Anschlüsse (2) vorgesehen sind, die mit an den Tank sowie an weitere Funktionseinheiten führende Leitungen verbunden sind und die für unterschiedliche Funktionen oder Arbeitsgänge über wieder abnehmbare Verbindungsbögen (3) verbindbar sind, und zwar über an den Anschlüssen (2) vorgesehene Kupplungen (9), wobei jeder Verbindungsbogen (3) wenigstens einen Kanal (14) bildet, der an wenigstens zwei Enden an jeweils einer Anschlußöffnung offenen ist und mit dieser über die betreffende Kupplung (9) an einen Anschluß (2) ankuppelbar ist, gekennzeichnet durch wenigstens einen Roboter (4) mit mindestens einem an einem Roboterarm (6) vorgesehenen Arbeitskopf (8) zum Halten, Ankuppeln oder Abkuppeln der Verbindungsbögen (3) an bzw. von den Anschlüssen (2) des Verteilerpaneels (1).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch wenigstens einen Sensor (10, 27) zum Steuern und/oder Überprüfen des Ankoppelns bzw. Abkoppelns der Verbindungsbögen (3) an bzw. von den Anschlüssen (2).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Sensor zumindest eine Video-Kamera (10) ist, die mit einer Bilderfassungs- oder Auswerteinheit einer Steuereinrichtung zusammenwirkt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kamera (10) am Roboter (4), beispielsweise am Arm (6) oder am Arbeitskopf (8) des Roboters (4) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (27) ein Sensorsignal dann liefert, wenn ein Verbindungsbogen (3) an Anschlüsse (2) des Verteilerpaneels (1) dicht angekoppelt ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kupplung erste Mittel (20) zum Halten eines an dem Anschluß (2) positionierten Verbindungsbogens (3) vor dem Ankuppeln oder nach dem Abkuppeln sowie zweite Mittel (21, 23) aufweist, um den jeweiligen Verbindungsbogen (3) mit seinen Anschlußöffnungen dicht an die Anschlüsse (2) des Verteilerpaneels (1) anzukuppeln oder von diesem abzukuppeln.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Mittel (21, 22, 23) die Anschlußöffnungen des Verbindungsbogens (3) zum Ankoppeln dicht gegen den jeweiligen Anschluß (2) bzw. gegen eine dortige Dichtung (17) anpressen.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verbindungsbogen (3) an seinen Anschlußöffnungen einen von den ersten und/oder zweiten Kupplungsmitteln hintergreifbaren Abschnitt, beispielsweise einen Anschlußflansch (15) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Mittel (20, 24) als Halter ausgebildet sind, in den das die jeweilige Anschlußöffnung aufweisende Ende des Verbindungsbogens (3) eingehängt werden kann.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Mittel das Anpressen und Lösen über wenigstens ein Spannelement bewirken.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement eine Gewinde (21, 23) oder einen Exenter aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Mittel von wenigstens einer Gewindespindel (21) gebildet sind, die mit einem Muttergewindestück (23) zusammenwirkt.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Roboter bzw. am Roboterarm ein Schraubwerkzeug zum Bedienen der zweiten Mittel (21, 23) vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Mittel von einem einzigen Kupplungselement (20) gebildet sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß am Kupplungselement (20) eine Ausnehmung (24) zum Einhängen des Verbindungsbogens (3) im Bereich einer Anschlußöffnung sowie Anpreßmittel zum Anpressen des von dem Kupplungselement (20) aufgenommenen Anschlußendes gegen den zugehörigen Anschluß vorgesehen sind.
16. Verteilerpaneel für einen Tank, insbes. Getränke-Tank, mit am Verteilerpaneel in vorgegebenen Abständen vorgesehenen Anschlüssen (2), die mit an den Tank sowie an weitere Funktionseinheiten führende Leitungen verbindbar sind und die für unterschiedliche Funktionen oder Arbeitsgänge über wieder abnehmbare Verbindungsbögen (3) verbindbar sind, und zwar über an den Anschlüssen (2) vorgesehene Kupplungen (9), wobei jeder Verbindungsbogen (3) wenigstens einen Kanal (14) bildet, der an wenigstens zwei Enden an jeweils einer Anschlußöffnung offenen ist und mit dieser über die betreffende Kupplung (9) an einen Anschluß (2) ankuppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kupplung erste Mittel (20) zum Halten eines an dem Anschluß (2) positionierten Verbindungsbogens (3) vor dem Ankuppeln oder nach dem Abkuppeln sowie zweite Mittel (21, 23) aufweist, um den jeweiligen Verbindungsbogen (3) mit seinen Anschlußöffnungen dicht an die Anschlüsse (2) des Verteilerpaneels (1) anzukuppeln oder von diesem abzukuppeln.
17. Verteilerpaneel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Mittel (21, 22, 23) die Anschlußöffnungen des Verbindungsbogens (3) zum Ankoppeln dicht gegen den jeweiligen Anschluß (2) bzw. gegen eine dortige Dichtung (17) anpressen.
18. Verteilerpaneel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verbindungsbogen (3) an seinen Anschlußöffnungen einen von den ersten und/oder zweiten Kupplungsmitteln hintergreifbaren Abschnitt, beispielsweise einen Anschlußflansch (15) aufweist.
19. Verteilerpaneel nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Mittel (20, 24) als Halter ausgebildet sind, in den das die jeweilige Anschlußöffnung aufweisende Ende des Verbindungsbogens (3) eingehängt werden kann.
20. Verteilerpaneel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Mittel das Anpressen und Lösen über wenigstens ein Spannelement bewirken.
21. Verteilerpaneel nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement eine Gewinde (21, 23) oder einen Exenter aufweist.
22. Verteilerpaneel nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Mittel von wenigstens einer Gewindespindel (21) gebildet sind, die mit einem Muttergewindestück (23) zusammenwirkt.
23. Verteilerpaneel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Roboter bzw. am Roboterarm ein Schraubwerkzeug zum Bedienen der zweiten Mittel (21, 23) vorgesehen ist.
24. Verteilerpaneel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Mittel von einem einzigen Kupplungselement (20) gebildet sind.
25. Verteilerpaneel nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß am Kupplungselement (20) eine Ausnehmung (24) zum Einhängen des Verbindungsbogens (3) im Bereich einer Anschlußöffnung sowie Anpreßmittel zum Anpressen des von dem Kupplungselement (20) aufgenommenen Anschlußendes gegen den zugehörigen Anschluß vorgesehen sind.
26. Kupplung für ein Verteilerpaneel für einen Tank, insbes. Getränke-Tank, mit am Verteilerpaneel in vorgegebenen Abständen vorgesehenen Anschlüssen (2), die mit an den Tank sowie an weitere Funktionseinheiten führende Leitungen verbindbar sind und die für unterschiedliche Funktionen oder Arbeitsgänge über wieder abnehmbare Verbindungsbögen (3) verbindbar sind, und zwar über die an den Anschlüssen (2) vorgesehenen Kupplungen (9), wobei jeder . Verbindungsbogen (3) wenigstens einen Kanal (14) bildet, der an wenigstens zwei Enden an jeweils einer Anschlußöffnung offenen ist und mit dieser über die betreffende Kupplung (9) an einen Anschluß (2) ankuppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung erste Mittel (20) zum Halten eines an dem Anschluß (2) positionierten Verbindungsbogens (3) vor dem Ankuppeln oder nach dem Abkuppeln sowie zweite Mittel (21, 23) aufweist, um den jeweiligen Verbindungsbogen (3) mit seinen Anschlußöffnungen dicht an die Anschlüsse (2) des Verteilerpaneels (1) anzukuppeln oder von diesem abzukuppeln.
27. Kupplung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Mittel (21, 22, 23) die Anschlußöffnungen des Verbindungsbogens (3) zum Ankoppeln dicht gegen den jeweiligen Anschluß (2) bzw. gegen eine dortige Dichtung (17) anpressen.
28. Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verbindungsbogen (3) an seinen Anschlußöffnungen einen von den ersten und/oder zweiten Kupplungsmitteln hintergreifbaren Abschnitt, beispielsweise einen Anschlußflansch (15) aufweist.
29. Kupplung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Mittel (20, 24) als Halter ausgebildet sind, in den das die jeweilige Anschlußöffnung aufweisende Ende des Verbindungsbogens (3) eingehängt werden kann.
30. Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Mittel das Anpressen und Lösen über wenigstens ein Spannelement bewirken.
31. Kupplung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement eine Gewinde (21, 23) oder einen Exenter aufweist.
32. Kupplung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Mittel von wenigstens einer Gewindespindel (21) gebildet sind, die mit einem Muttergewindestück (23) zusammenwirkt.
33. Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Roboter bzw. am Roboterarm ein Schraubwerkzeug zum Bedienen der zweiten Mittel (21, 23) vorgesehen ist.
34. Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Mittel von einem einzigen Kupplungselement (20) gebildet sind.
35. Kupplung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß am Kupplungselement (20) eine Ausnehmung (24) zum Einhängen des Verbindungsbogens (3) im Bereich einer Anschlußöffnung sowie Anpreßmittel zum Anpressen des von dem Kupplungselement (20) aufgenommenen Anschlußendes gegen den zugehörigen Anschluß vorgesehen sind.
DE1998156252 1998-12-07 1998-12-07 Verteilervorrichtung mit Verteilerpaneel, Verteilerpaneel sowie Kupplung für ein solches Paneel Withdrawn DE19856252A1 (de)

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