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DE19856531A1 - Folien-Gewächshaus m. Wärmespeicher, Frostschutz, solargespeister Temperatur- und Bodenfeuchteregelung - Google Patents

Folien-Gewächshaus m. Wärmespeicher, Frostschutz, solargespeister Temperatur- und Bodenfeuchteregelung

Info

Publication number
DE19856531A1
DE19856531A1 DE19856531A DE19856531A DE19856531A1 DE 19856531 A1 DE19856531 A1 DE 19856531A1 DE 19856531 A DE19856531 A DE 19856531A DE 19856531 A DE19856531 A DE 19856531A DE 19856531 A1 DE19856531 A1 DE 19856531A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
truncated cone
sheeting
spring
tubular support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19856531A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dittberner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19856531A priority Critical patent/DE19856531A1/de
Publication of DE19856531A1 publication Critical patent/DE19856531A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/14Greenhouses
    • A01G9/1407Greenhouses of flexible synthetic material
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/24Devices or systems for heating, ventilating, regulating temperature, illuminating, or watering, in greenhouses, forcing-frames, or the like
    • A01G9/246Air-conditioning systems
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/25Greenhouse technology, e.g. cooling systems therefor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P60/00Technologies relating to agriculture, livestock or agroalimentary industries
    • Y02P60/12Technologies relating to agriculture, livestock or agroalimentary industries using renewable energies, e.g. solar water pumping

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Greenhouses (AREA)

Description

Beschreibung
Gewächshäuser üblicher Art sind aus Glas oder Folien.
Glashäuser sind meist viereckig, schwer und brauchen ein stabiles Gerippe das umständlich aufzu­ bauen ist, oft wird sogar noch ein Fundament benötigt, daß das Glashaus sich nicht einseitig setzt und die Scheiben zu Bruch gehen.
Lüftungsklappen sind nicht ohne grossen mechanischen Aufwand anzubringen und vor allem nicht dort wo der Wärmestau ist, nämlich am höchsten Punkt. Das Gewicht dieser Fenster, verlangt auch wenn eine Automatische Lüftung eingebaut wird, einen Leistungsstarken Antrieb. Ebenso sind Türen nötig, die ebenfalls mechanisch aufwendig gearbeitet sind und den Nachteil haben, daß sie nicht dicht sind.
Stäbe oder Vorrichtungen zum Festbinden der Pflanzen gehören nicht zum Gewächshaus und müssen extra beschafft werden.
Solch ein Glashaus sollte zumindest eine Grundfläche von 4.2 haben, damit der Aufwand lohnt (Belüftungsfenster, Tür, Fundament). Durch die Größe der Fläche muß aber wieder ein Weg freigehalten werden um sich im Gewächshaus zu bewegen. Dieser Platz steht aber dann nicht mehr zum Bepflanzen bereit.
Das Verhältnis Oberfläche zum Rauminhalt und somit zur Wärmeabgabe ist ebenfalls sehr ungünstig.
Durch den Aufwendigen Aufbau kann das Gewächshaus, im Sommer wenn es nicht gebraucht wird, nicht abgebaut werden. D.h. auch im Sommer muß gelüftet und vor allem gegossen werden.
Gewächshäuser aus Folien sind einfacher aufzubauen, brauchen aber auch ein Gerippe. Die Lüftung erfolgt durch Aufschlagen der Folien, was meist umständlich ist und das ganze sehr Wind anfallig macht. Eine Automation ist nur mit größerem Aufwand anzubringen. Das Verhältnis Oberfläche zum Rauminhalt ist nicht sehr günstig. Einen Wärmespeichereffekt in ihrer Bauform bieten diese Gewächshäuser nicht. Ebenfalls bieten diese Häuser, ob Glashaus oder Folienhaus, keinen Frostschutz. Auch zum Giessen der Pflanzen muß ein Behälter angeschafft werden.
Problem
Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Gewächshaus zu schaffen das ein optimales Verhältnis der Oberfläche zur Grundfläche bietet. Leicht zu Handhaben ist. Leicht zu lüften ist und die Luftklappe sich dort befindet, wo der Wärmestau ist. Leicht auf- und abzubauen ist. Beim Bepflanzen nicht betreten werden muß. Eine Möglichkeit zum Befestigen der Pflanzen hat. Einen Wärmespeicher und Frostschutz sollte die Bauweise ebenfalls ermöglichen. Zum Giessen der Pflanzen sollte vorgewärmtes Wasser vorrätig sein.
Lösung
Diese Probleme werden mit den in Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.
Erreichte Vorteile
Mit der Erfindung wird erreicht, daß ein optimales Verhältnis zwischen Oberfläche und Grundfläche besteht. Die Lüftung am obersten Punkt ist und so leicht betätigt werden kann daß mit minimalem Kraftaufwand auf und zu gemacht werden kann. Mit ein paar wenigen Handgriffen kann das Gewächshaus auf- und abgebaut werden.
Das Bepflanzen des Gewächshauses wird von aussen bewerkstelligt. Die Pflanzen können am Standrohr des Gewächshauses befestigt werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 2 angegeben. Durch die Leichtgängigkeit der Klappe, kann diese mit einem kleinen Motor bei Übertemperatur geöffnet werden. Die nötige Energie wird aus einem Solarmodul bezogen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 3 angegeben. Eine Messung der Bodenfeuchte und Bewässern bei Trockenheit kann ebenfalls bewerkstelligt werden. Die Energie wird auch aus einem Solarmodul bezogen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 4 angegeben. Die Wassermenge im Standrohr wirkt als Temperaturspeicher.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 5 angegeben. Bei Frost wirkt das Standrohr als Frostwächter.
Beschreibung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Fig. 1 bis 2 erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 Gewächshaus Gesamtansicht
Fig. 2 Standrohr mit Spannfeder.
In den Figuren ist das Gewächshaus mit Aussenfolie (4), Klappe (3), Standrohr (2) und Solarmodul (1) dargestellt. Die Form des Gewächshauses ist als ein Kegelstumpf ausgeführt, das Standrohr (2) ist in der Mitte des Kegelstumpfes und dient als Stütze. An ihm ist der Oberring (10), zum Befestigen der Folie (4) und als Rahmen der Klappe (3), so mit einer Feder (8) befestigt, daß die Folie (4) immer gespannt ist. Das Solarmodul (1) ist ebenfalls an diesem Metallring so befestigt, daß es auf die Sonne ausgerichtet werden kann.
4 Haken, die am Metallring (10), in Abstand von vierteln angebracht sind, dienen zum Einhängen des Bodenrings (9), wenn gepflanzt oder das Gewächshaus geöffnet wird. Der Bodenring (9) arretiert, die Folie (4) am Grund und wird mit Zeltheringen im Boden befestigt. Durch das Spannen der Feder (8), das Befestigen des Bodenrings (9) und das Eingraben des Standrohrs (2) entsteht ein stabiles Zelt, vor allem wenn die Folie (4) noch mit Textilfasern verstärkt ist.
Die Klappe (3) im Oberring (10) ist so eingesetzt, daß sie durch ihr Eigengewicht immer schließt. Sie kann manuell oder aber mit einem kleinen Motor geöffnet werden. Die Regelung ist so ausgelegt, daß bei Temperatur von 25 Grad der Motor öffnet und bei 20 Grad wieder schließt. Sollte aber die Sonnenintensität bei 25 Grad weniger werden, so schließt die Klappe (3) und diese Wärme wird im Gewächshaus eingeschlossen. Diese erhöhte Temperatur wird nach und nach abgegeben und verlängert so die Warmzeit im Gewächshaus. Die Feuchte wird mit zwei Edelstahlstiften (5), die V-förmig in den Boden gesteckt werden, gemessen. Die Amplitude eines Sinussignals, das über das Erdreich abfällt, wird gemessen und ausgewertet. Das vorgewärmte Wasser im Standrohr (2) wird periodisch, über ein Ventil (7), an die Pflanzen abgegeben. Bei diesem Vorgang wird die Lüftungsklappe (3) geschlossen, um ein abfallen der Temperatur zu verhindern.
Das Standrohr (2) das mit Wasser gefüllt ist, nimmt Tags über Wärmeenergie auf und gibt sie abends wieder ab. So bleibt es längere Zeit im Inneren warm, was für die Entwicklung der Pflanzen vorteilhaft ist.
Doch das Standrohr (2) hat auch eine Art Frostschutzfunktion. Das Rohr (2), muß um eine Standfestigkeit zu haben, ca. 80 cm ins Erdreich eingegraben werden. Das Wasser schichtet sich im Rohr nach der Temperatur, d. h. oben ist das wärmste und unten das kälteste Wasser. Kühlt das Wasser oben ab, weil die Innentemperatur des Gewächshauses unter die Bodentemperatur fällt, so sinkt das Wasser in den unteren Bereich, warmes Wasser steigt nach oben und gibt die Energie über die Aussenhaut (4) des Standrohres (2) wieder ab. So wirkt das Standrohr (2) als Bodenkollektor und kann so Nachtfröste im Inneren von den Pflanzen abwenden.
Bezugszeichenliste
1
Solarmodul
2
Standrohr
3
Klappe
4
Aussenfolie
5
Edelstahlstifte
6
Elektronische Regelung
7
Ventil
8
Feder
9
Bodenring
10
Oberring

Claims (5)

1. Folien Gewächshaus als Kegelstumpf ausgeführt
  • - wobei eine Klappe am oberen Ende sitzt
  • - ein Stützrohr als Mast dient
  • - eine Feder die Schutzfolie spannt
  • - mit einem Metallreif die Folie am Boden gespannt wird.
2. Gewächshaus nach Schutzanspruch 1,
  • - eine Klappe aufweist, mit welcher die Temperatur geregelt wird.
  • - die Regelenergie wird von einem Solarmodul geliefert.
3. Gewächshaus nach Schutzanspruch 1,
  • - die Bodenfeuchte gemessen und geregelt wird
  • - die Regelenergie wird von einem Solarmodul geliefert.
4. Gewächshaus nach Schutzanspruch 1, das Stützrohr mit Wasser gefüllt ist und die Tags aufgenommene Wärme nachts wieder abgibt.
5. Gewächshaus nach Schutzanspruch 1, im Frostfall das Stützrohr als Bodenkollektor wirkt.
DE19856531A 1998-12-08 1998-12-08 Folien-Gewächshaus m. Wärmespeicher, Frostschutz, solargespeister Temperatur- und Bodenfeuchteregelung Withdrawn DE19856531A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10138903A1 (de) * 2001-08-08 2003-03-13 Franz Dittberner Gewächshaus-Vorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10138903A1 (de) * 2001-08-08 2003-03-13 Franz Dittberner Gewächshaus-Vorrichtung
DE10138903C2 (de) * 2001-08-08 2003-07-03 Franz Dittberner Gewächshaus-Vorrichtung

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