DE19855394A1 - Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleitersubstrats - Google Patents
Verfahren zum Bearbeiten eines HalbleitersubstratsInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Be
arbeiten eines Halbleitersubstrats. Sie bezieht sich insbesonde
re auf ein Verfahren zum Bearbeiten von Halbleitersubstraten, in
denen eine Verunreinigung durch Fremdatome (Verunreinigungen)
verhindert wird.
Halbleitersubstrate (z. B. Siliciumsubstrate) werden in einer
Vorbehandlung vor dem Halbleitervorrichtungsherstellungsprozeß
(Halbleitervorrichtungsherstellungsvorgang) gereinigt. Ein RCA-Rei
nigungsprozeß (RCA-Reinigungsvorgang) wird für das Reinigen
benutzt. In dem RCA-Reinigungsprozeß werden Halbleitersubstrate
einem SPN-Reinigungsprozeß (SPN-Reinigungsvorgang, Sultfuric-Hy
drogen Peroxide Mixture-Reinigungsprozeß, Schwefelsäure-
Wasserstoffperoxid-Mischungs-Reinigungsprozeß) unter Verwenden
einer Mischung von Schwefelsäure (H2SO4), Wasserstoffperoxidlö
sung (H2O2) und reinem Wasser (H2O) als Reinigungslösung, einem
APM-Reinigungsprozeß (APM-Reinigungsvorgang, Ammonia-Hydrogen
Peroxide Mixture-, Ammoniak-Wasserstoffperoxid-Mischungs-
Reinigungsprozeß) unter Verwenden einer Mischung von Ammoniak
(NH4OH), Wasserstoffperoxidlösung (H2O2) und reinem Wasser (H2O)
als Reinigungslösung und einem HPM-Reinigungsprozeß (HPM-Rei
nigungsvorgang, Hydrochloric Acid-Hydrogen Peroxid Mixture-,
Chlorwasserstoffsäure-Wasserstoffperoxid-Mischungs-Rei
nigungsprozeß) unter Verwenden einer Mischung aus Chlorwas
serstoffsäure (Salzsäure, HCl), Wasserstoffperoxidlösung (H2O2)
und reinem Wasser (H2O) als Reinigungslösung ausgesetzt.
Die SPM-Reinigung ist zum Entfernen von organischer Materie ge
eignet, die APM-Reinigung ist zum Entfernen organischer Materie
und Schwermetallen geeignet und die HPM-Reinigung ist zum Ent
fernen von Schwermetallen geeignet. Ein Reinigungsprozeß mit
reinem Wasser wird zwischen den einzelnen oben beschriebenen
Reinigungsprozessen ausgeführt. Nur der SPM-Reinigungsprozeß und
der APM-Reinigungsprozeß kann anstelle der Anwendung aller die
ser drei Arten von Reinigungsprozessen ausgeführt werden.
Während der RCA-Reinigungsprozeß organische Materie und Schwer
metalle von der Oberfläche eines Halbleitersubstrats entfernt,
wird eine Oxidschicht auf der Halbleitersubstratoberfläche wäh
rend des Reinigungsprozesses gebildet. Die Schicht ist aus einem
nativen-Oxid (natürlichem Oxid) gebildet, das auf natürliche
Weise durch in reinem Wasser gelöstem Sauerstoff und durch die
oxidierende Wirkung der Wasserstoffperoxidlösung gebildet wird.
Dieses Phänomen wird in der JP 7-86220 A, in der JP 5-29292 A
und in der JP 63-29516 A beschrieben.
In Fig. 7 und Fig. 8 sind Ergebnisse gezeigt, die durch Analy
sieren einer nativen Oxidschicht auf einem Halbleitersubstrat
durch SIMS (Secondary Ion Mass Spectrometry, Sekundärionen-
Massenspektrometrie) erhalten sind. In Fig. 7 sind die Ergebnis
se gezeigt, die durch Analysieren von Bor in einer nativen Oxid
schicht auf einem Halbleitersubstrat unmittelbar nach dem Aus
führen der RCA-Reinigung erhalten sind. In Fig. 8 sind die Er
gebnisse gezeigt, die durch Analysieren von Bor in einer nativen
Oxidschicht auf einem Halbleitersubstrat erhalten sind, welches
in (an) reiner Luft für mehrere Stunden nach dem Ausführen des
RCA-Reinigungsprozesses belassen wurde. In jeder der Zeichnungen
(Figuren) sind auf der Abszisse die Tiefe (µ m) und auf der Or
dinate die Konzentration (Atom/cm3) gezeigt.
Wie in Fig. 7 gezeigt ist, ist unmittelbar nach dem RCA-Rei
nigungsprozeß die Konzentration von Bor in der Oxidschicht
nicht höher als die niedrigste Erfassungsgrenze und ist in dem
Untergrund verborgen. Jedoch, wie in der Fläche X in Fig. 8 ge
zeigt ist, wird die Konzentration von Bor höher in der Nachbar
schaft der Oberfläche, wenn sie in reiner Luft belassen wird.
Dies bedeutet, daß in Luft enthaltenes Bor in die native Oxid
schicht auf dem Halbleitersubstrat aufgenommen wurde. Es ist un
nötig darauf hinzuweisen, daß, wenn Bor, das als ein Halbleiter
fremdatom (Halbleiterdotierstoff) wirkt, in Halbleiterschichten
nach der Bildung der Halbleitervorrichtungen wandert, es einen
Einfluß auf die Charakteristika der Halbleitervorrichtungen aus
übt. Insbesondere ist es nötig, wenn Halbleitersubstrate in den
Halbleitervorrichtungsherstellungsprozeß kommen, ohne daß die
native Oxidschicht nach dem Reinigen entfernt wird, die größte
Sorgfalt darauf zu verwenden, das Einschließen von Bor in die
Oxidschicht zu vermeiden. Jedoch gibt es, wie oben erwähnt, das
Problem, daß die native Oxidschicht, welche während des Reini
gungsprozesses von Halbleitersubstraten gebildet ist, Bor auf
nimmt, wenn sie in Luft belassen wird. Auch für andere Substan
zen, die in Luft vorhanden sind und Halbleitercharakteristika
beeinflussen, ist es nötig, das Einschließen beispielsweise von
Phosphor und Natrium in die Oxidschicht zu vermeiden.
Die vorliegende Erfindung dient dazu, das oben diskutierte Pro
bleme zu lösen, und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist
es, ein Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleitersubstrats anzu
geben, das fähig ist, eine Oxidschicht zu bilden, welche weniger
anfällig dafür ist, Halbleitercharakteristika beeinflussende
Fremdatome aufzunehmen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren nach einem der An
sprüche 1, 5 und 7.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ange
geben.
Ein Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleitersubstrats weist die
Schritte auf: (a) Anwenden eines RCA-Reinigungsprozesses auf das
Halbleitersubstrat; (b) Entfernen einer nativen Oxidschicht, die
auf einer Oberfläche des Halbleitersubstrats während des RCA-Reinigungs
prozesses gebildet ist; und (c) Aussetzen des Halblei
tersubstrats, von dem die native Oxidschicht entfernt wurde, ei
ner reinen Atmosphäre von Sauerstoff mit einem prozentualen Sau
erstoffgehalt von 20 bis 100% zum Bilden einer Oxidschicht mit
einer Dicke, welche die Sättigungsdicke erreicht, auf der Ober
fläche, des Halbleitersubstrats.
Vorzugsweise weist in dem Verfahren zum Bearbeiten eines Halb
leitersubstrats der Schritt (c) die Schritte auf: Vorbereiten
einer Vakuumkammer mit einer Evakuiervorrichtung, Setzen des
Halbleitersubstrats, von dem die native Oxidschicht entfernt
wurde, in die Vakuumkammer, Evakuieren der Luft aus der Vakuum
kammer zum Erzeugen eines Vakuums und Einleiten von Sauerstoff
in die Vakuumkammer.
Vorzugsweise weist in dem Verfahren zum Bearbeiten eines Halb
leitersubstrats der Schritt (c) die Schritte auf: Vorbereiten
einer geschlossenen Kammer, Setzen des Halbleitersubstrats, von
dem die native Oxidschicht entfernt wurde, in die geschlossene
Kammer, Entfernen der Luft aus der geschlossenen Kammer durch
Ersetzen (durch Ersetzen mit einem anderen Gas) und Einleiten
von Sauerstoff in die geschlossene Kammer.
Vorzugsweise weist in dem Verfahren zum Bearbeiten eines Halb
leitersubstrats der Schritt (c) den Schritt auf: Vorsehen eines
Dampfes aus reinem Wasser derart, daß die Feuchtigkeit in der
Atmosphäre von Sauerstoff 40% oder mehr beträgt.
Ein Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleitersubstrats weist die
Schritte auf: (a) Anwenden eines RCA-Reinigungsprozesses auf das
Halbleitersubstrat; (b) Entfernen einer nativen Oxidschicht, die
auf einer Oberfläche des Halbleitersubstrats während des RCA-
Reinigungsprozesses gebildet ist; und (c) Eintauchen des Halb
leitersubstrats, von dem die native Oxidschicht entfernt wurde,
in reines Wasser bei 20 bis 100°C zum Bilden einer Oxidschicht
mit einer Dicke, welche 10 bis 15 × 10-10 m erreicht, auf der
Oberfläche des Halbleitersubstrats.
Vorzugsweise weist in dem Verfahren zum Bearbeiten eines Halb
leitersubstrats der Schritt (c) den Schritt auf: Eintauchen des
Halbleitersubstrats in reines Wasser für 10 bis 20 Stunden.
Ein Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleitersubstrats weist die
Schritte auf: (a) Anwenden eines SPM-Reinigungsprozesses unter
Verwenden einer Mischung von Schwefelsäure, Wasserstoffperoxid
lösung und reinem Wasser als eine Reinigungslösung auf das Halb
leitersubstrat; und (b) Anwenden eines APM-Ozonwasser-
Reinigungsprozesses unter Verwenden einer Mischung von Ammoniak,
Wasserstoffperoxidlösung, reinem Wasser und Ozonwasser als eine
Reinigungslösung auf das SPM-gereinigte Halbleitersubstrat zum
Bilden einer Oxidschicht auf einer Oberfläche des Halbleitersub
strats.
Vorzugsweise weist der Schritt (b) in dem Verfahren zum Bearbei
ten eines Halbleitersubstrats den Schritt auf: Hinzufügen des
Ozonwassers derart, daß die Konzentration von Ozon in der gesam
ten Lösung 1 bis 10 ppm beträgt.
Gemäß des Verfahrens zum Bearbeiten eines Halbleitersubstrats
ist es möglich, eine Oxidschicht zu bilden, die keine in Luft
enthaltenen Verunreinigungen aufnimmt, falls sie an Luft belas
sen wird, auf einer Oberfläche eines Halbleitersubstrats durch
Aussetzen eines Halbleitersubstrats, von der eine während eines
RCA-Reinigungsprozesses gebildete native Oxidschicht entfernt
wurde, einer Atmosphäre von Sauerstoff mit mindestens einer
Reinraum-Pegel-Reinheit und einer prozentualen Sauerstoffkonzen
tration von 20 bis 100%. Demgemäß werden, sogar falls das ge
reinigte Halbleitersubstrat in einen Halbleitervorrichtungsher
stellungsprozeß gebracht wird ohne Entfernen der Oxidschicht auf
dem Halbleitersubstrat, die Charakteristika (Eigenschaften) der
Halbleitervorrichtungen nicht beeinflußt. Dann ist es nicht not
wendig, die Oxidschicht auf dem Halbleitersubstrat zu entfernen,
wobei auf diese Weise der Halbleitervorrichtungsherstellungspro
zeß vereinfacht wird.
Gemäß des Verfahrens zum Bearbeiten des Halbleitersubstrats ist
es möglich, eine Oxidschicht zu erhalten, die eine äußerst ge
ringe Menge von Verunreinigungen enthält und keine in Luft ent
haltenen Verunreinigungen aufnimmt, sogar falls sie an (in) Luft
belassen wird.
Gemäß des Verfahrens zum Bearbeiten des Halbleitersubstrats ist
es möglich, auf relativ einfache Weise eine Oxidschicht zu er
halten, die keine Verunreinigungen in der Luft aufnimmt, sogar
falls sie an Luft belassen wird.
Gemäß des Verfahrens zum Bearbeiten des Halbleitersubstrats ist
es möglich, eine Oxidschicht mit einer erwünschten Dicke schnel
ler zu erhalten als bei der Bildung in einer reinen Atmosphäre
von Sauerstoff.
Gemäß des Verfahrens zum Bearbeiten des Halbleitersubstrats ist
es möglich, auf relativ einfache Weise und in einer kurzen Zeit
periode (Zeitspanne) eine Oxidschicht zu erhalten, die keine in
Luft vorhandenen Verunreinigungen aufnimmt, sogar falls sie an
Luft belassen wird. Ferner kann, da es möglich ist, eine Oxid
schicht bis zu einer Dicke zu bilden, welche gleich oder größer
ist als die Sättigungsdicke in Luft, durch Eintauchen eines
Halbleitersubstrats in reines Wasser, eine Oxidschicht mit einer
Dicke, welche nicht an Luft gebildet werden kann, zu erhalten.
Gemäß des Verfahrens zum Bearbeiten des Halbleitersubstrats ist
es möglich, eine Oxidschicht mit einer Dicke zu erhalten, die
gleich der Sättigungsdicke an Luft ist.
Gemäß des Verfahrens zum Bearbeiten des Halbleitersubstrats ist
es möglich, eine Oxidschicht, welche kein Bor aufnimmt, sogar
falls sie an Luft belassen wird, in einem Halbleitersubstratrei
nigungsprozeß zu bilden, wodurch die Bearbeitungsschritte im
Vergleich zu dem Verfahren vereinfacht werden, in dem eine Oxid
schicht, die kein Bor aufnimmt, gebildet wird nach dem Entfernen
einer in dem Reinigungsprozeß gebildeten Oxidschicht.
Gemäß des Verfahrens zum Bearbeiten des Halbleitersubstrats ist
es möglich, auf einfache Weise eine APM-Ozonwasser-Rei
nigungslösung zu erhalten, die fähig ist, eine Oxidschicht zu
bilden, welche kein Bor aufnimmt, sogar falls sie an Luft belas
sen wird.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten ergeben sich aus der fol
genden Beschreibung von Ausführungsformen der vorliegenden Er
findung anhand der beiliegenden Figuren. Von diesen zeigen:
Fig. 1 ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Bearbeiten
eines Halbleitersubstrats gemäß einer ersten Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ein Diagramm von Ergebnissen, die durch eine SIMS-Analyse
einer Oxidschicht erhalten wurden unmit
telbar nachdem diese durch das Halbleitersubstrat
bearbeitungsverfahren gemäß der ersten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung gebildet wur
de;
Fig. 3 ein Diagramm von Ergebnissen, die durch eine SIMS-Analyse
einer Oxidschicht erhalten wurde, welche
durch das Halbleiterbearbeitungsverfahren gemäß
der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung gebildet wurde und an Luft belassen wurde;
Fig. 4 ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Bearbeiten
eines Halbleitersubstrats gemäß einer zweiten Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Bearbeiten
eines Halbleitersubstrats gemäß einer dritten Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Bearbeiten
eines Halbleitersubstrats gemäß einer vierten Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 7 ein Diagramm von Ergebnissen, die durch eine SIMS-Analyse
einer nativen Oxidschicht erhalten wurden
unmittelbar nachdem diese durch den RCA-Rei
nigungsprozeß gebildet wurde;
Fig. 8 ein Diagramm von Ergebnissen, die durch eine SIMS-Analyse
einer nativen Oxidschicht erhalten wurden,
welche durch den RCA-Reinigungsprozeß erhalten
wurde und dann an Luft belassen wurde.
Es wird auf das Flußdiagramm in Fig. 1 Bezug genommen; eine er
ste Ausführungsform eines Verfahrens zum Bearbeiten eines Halb
leitersubstrats wird nun beschrieben.
Zuerst wird, wie in den Schritten S1 bis S7 gezeigt ist, ein
RCA-Reinigungsprozeß (RCA-Reinigungsverfahren) auf ein Halblei
tersubstrat angewendet (hier ein Siliciumsubstrat). Insbesondere
werden ein SPM(Sulfuric-Hydrogen Peroxide Mixture)-
Reinigungsprozeß (Schritt S2) unter Verwenden einer Mischung von
Schwefelsäure (H2SO4), Wasserstoffperoxidlösung (H2O2) und reinem
Wasser (H2O) als Reinigungslösung, ein APM (Ammonia-Hydrogen Per
oxide Mixture)-Reinigungsprozeß (Schritt S4) unter Verwenden ei
ner Mischung von Ammoniak (NH4OH), Wasserstoffperoxidlösung
(H2O2) und reinem Wasser (H2O) als Reinigungslösung und ein HPM-(Hydro
chloric acid-Hydrogen Peroxide Mixture)-Reinigungsprozeß
(Schritt S6) unter Verwenden einer Mischung von Chlorwasser
stoffsäure (Salzsäure, HCl), Wasserstoff
peroxidlösung (H2O2) und reinem Wasser (H2O) als Reinigungslö
sung der Reihe nach ausgeführt.
Hier beträgt für die Bedingungen des SPM-Reinigungsprozesses die
Konzentration der Schwefelsäure ungefähr 98%, die Konzentration
der Wasserstoffperoxidlösung beträgt ungefähr 31%, das Verhält
nis der Schwefelsäure zu der Wasserstoffperoxidlösung beträgt
5 : 1 und die Bearbeitungszeit beträgt ungefähr zehn Minuten. Für
die Bedingungen des APM-Reinigungsprozesses beträgt die Konzen
tration des Ammoniak ungefähr 29%, die Konzentration der Was
serstoffperoxidlösung beträgt ungefähr 31%, das Ammoniak-
Wasserstoffperoxidlösung-reines Wasser-Verhältnis beträgt 1 : 1: 5
und die Bearbeitungszeit beträgt ungefähr zehn Minuten. Für die
Bedingungen des HPM-Reinigungsprozesses beträgt die Konzentrati
on der Chlorwasserstoffsäure ungefähr 37%, die Konzentration
der Wasserstoffperoxidlösung beträgt ungefähr 31%, das Chlor
wasserstoffsäure-Wasserstoffperoxidlösung-reines Wasser-
Verhältnis beträgt 1 : 1 : 6 und die Bearbeitungszeit beträgt unge
fähr zehn Minuten.
Der Reinwasser-Reinigungsprozeß zum Reinigen des Halbleiter
substrats mit reinem Wasser wird vor dem SPM-Reinigungsprozeß,
nach dem HPM-Reinigungsprozeß und zwischen den einzelnen Reini
gungsprozessen ausgeführt (Schritte S1, S3, S5, S7). In dem RCA-Rei
nigungsprozeß können nur der SPM-Reinigungsprozeß und der
APM-Reinigungsprozeß anstelle des Ausführens all der drei Arten
von oben diskutierten Reinigungsprozessen ausgeführt werden.
Nach dem RCA-Reinigungsprozeß wird das Halbleitersubstrat mit
verdünnter Fluorwasserstoffsäure (HF) zum Entfernen einer nati
ven (natürlichen) Oxidschicht, die während des RCA-Rei
nigungsprozesses auf dem Halbleitersubstrat gebildet wurde,
behandelt (Schritt S8). Für die Bedingungen der Behandlung mit
der verdünnten Fluorwasserstoffsäure beträgt die Konzentration
der Fluorwasserstoffsäure ungefähr 50%, das Verhältnis der Flu
orwasserstoffsäure zu reinem Wasser (Reinwasser) beträgt 1 : 100
und die Bearbeitungszeit beträgt ungefähr eine Minute.
Schließlich wird das Halbleitersubstrat, von dem die native
Oxidschicht entfernt wurde, in einer reinen Atmosphäre von Sau
erstoff für eine vorbestimmte Zeitperiode zum Bilden einer Oxid
schicht auf der Halbleitersubstratoberfläche aufbewahrt
(gelagert) (Schritt S9). Hier beträgt der prozentuale Anteil von
Sauerstoff in der Sauerstoffatmosphäre an dem Ort für die Lage
rung ungefähr 20 bis 100%. Falls die Definition (Festlegung)
mit der Reinheit in einem Reinraum zum Herstellen von Halblei
tervorrichtungen durchgeführt wird, kann eine reine Atmosphäre
von Sauerstoff beispielsweise einer Klasse 100 oder niedriger
verwendet werden.
Idealer ist es, wenn es in einer Vakuumkammer gelagert wird,
welche mit Sauerstoff bis ungefähr Atmosphärendruck oder niedri
ger gefüllt ist, wobei Luft evakuiert (abgepumpt) ist. Noch ein
facher kann es in einer geschlossenen Kammer gelagert werden, in
der Luft durch Stickstoff oder dergleichen ersetzt (verdrängt)
wurde und der Stickstoff durch Sauerstoff ersetzt wurde. In die
sem Fall wird der Druck von Sauerstoff in der Kammer höher ge
halten als der Atmosphärendruck, um Luft fernzuhalten (das Ein
dringen von Luft zu verhindern). Alternativ wird Sauerstoff zu
geführt und auf konstante Weise (andauernd) abgeführt
(abgepumpt). Noch einfacher kann es in einer Kammer wie bei
spielsweise einem Exsikkator, gelagert werden, welcher sich in
einem Reinraum befindet.
Die Lagerzeit hängt von der Konzentration des Sauerstoffs ab.
Falls die Überlegungen auf der Basis der Zeit stattfinden, in
der das Wachstum der Oxidschicht aufhört (Sättigungszeit), wird
es (d. h. das Halbleitersubstrat) in dem noch einfacheren Fall
(d. h. in dem letzten oben genannten Fall der Lagerung in einer
Kammer, wie beispielsweise einem Exsikkator) ungefähr 24 bis 48
Stunden in der Reinraumluft gelagert. Die Dicke der Oxidschicht
beträgt in diesem Fall ungefähr 10 bis 15 × 10-10 m.
Fig. 2 und Fig. 3 zeigen Ergebnisse, die durch Analysieren einer
Oxidschicht erhalten wurde, welche in dieser Weise auf einem
Halbleitersubstrat gebildet wurde, durch SIMS (Secondary Ion
Mass Spectrometry, Sekundärionen-Massenspektrometrie). Fig. 2
zeigt die Ergebnisse, die durch Analysieren von Bor in einer
Oxidschicht auf einem Halbleitersubstrat unmittelbar nach der
Bildung erhalten wurde, und Fig. 3 zeigt die Ergebnisse, die
durch Analysieren von Bor in einer Oxidschicht auf einem Halb
leitersubstrat erhalten wurde, nachdem sie für mehrere Stunden
in Reinraumluft nach der Bildung belassen wurde. In beiden Dia
grammen zeigt die Abszisse die Tiefe (µ m) und die Ordinate
zeigt die Konzentration (Atom/cm3).
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist die Konzentration von Bor in der
Oxidschicht nicht höher als die niedrigste Erfassungsgrenze
(nicht höher als 1 × 10-10 Atome/cm3) und in dem Untergrund ver
borgen unmittelbar nach der Bildung. Nachdem sie in Reinraum
atmosphäre belassen wurde, wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist die
Konzentration von Bor in der Oxidschicht ebenfalls nicht höher
als die niedrigste Erfassungsgrenze und in dem Untergrund ver
borgen. Das bedeutet, daß eine in einer reinen Atmosphäre von
Sauerstoff gebildeten Oxidschicht nicht Bor aufnimmt, sogar wenn
sie in Luft belassen wird.
Einer der möglichen Gründe, daß Bor nicht aufgenommen wird, ist,
daß die in einer reinen Atmosphäre von Sauerstoff gebildete
Oxidschicht eine dichtere Struktur aufweist als eine in dem RCA-Rei
nigungsprozeß gebildete native Oxidschicht. Die JP Nr. 7-86220 A,
die bereits erwähnt wurde, offenbart eine Technologie
des Benutzens einer in einem Reinigungsprozeß gebildeten nativen
Oxidschicht. Jedoch wird in dieser Literaturstelle das oben ge
nannte Problem nicht erkannt, daß eine während eines Reinigungs
prozesses gebildete native Oxidschicht die Eigenschaft aufweist,
Bor einzulagern (einzuführen).
Bisher wurde gemäß des Bearbeitungsverfahrens der ersten Ausfüh
rungsform beschrieben, daß es möglich ist, auf relativ einfache
Weise eine Oxidschicht zu erhalten, die Bor nicht aufnimmt, so
gar wenn sie in Luft belassen wird. Demgemäß bewegt sich, sogar
falls ein gereinigtes Halbleitersubstrat in einen Halbleitervor
richtungsherstellungsprozeß gebracht wird, ohne daß die Oxid
schicht auf dem Halbleitersubstrat entfernt wird, kein Bor von
der Oxidschicht in die Halbleiterschichten, um die Charakteri
stika (Eigenschaften) der Halbleitervorrichtungen zu beeinflus
sen. Dann ist es nicht notwendig, die Oxidschicht auf dem Halb
leitersubstrat zu entfernen, was den Prozeß (Vorgang) des Her
stellens der Halbleitervorrichtungen vereinfacht.
Es wird auf das in Fig. 4 gezeigte Flußdiagramm Bezug genommen;
eine zweite Ausführungsform eines Verfahrens zum Bearbeiten ei
nes Halbleitersubstrats wird beschrieben.
Zuerst wird, wie in den Schritten S1 bis S7 gezeigt ist, der
RCA-Reinigungsprozeß auf ein Halbleitersubstrat angewandt. In
dem RCA-Reinigungsprozeß können nur die SPM- und APM-Rei
nigungsprozesse verwendet (angewandt) werden.
Als nächstes wird das RCA-gereinigte Halbleitersubstrat mit ver
dünnter Fluorwasserstoffsäure behandelt, um eine native Oxid
schicht zu entfernen, welche während des RCA-Reinigungsprozesses
auf dem Halbleitersubstrat gebildet wurde (Schritt S11).
Schließlich wird das Halbleitersubstrat, von dem die native
Oxidschicht entfernt wurde, in reines Wasser getaucht für eine
vorbestimmte Zeitperiode, um eine Oxidschicht auf der Halblei
tersubstratoberfläche zu bilden (Schritt S12). Hier beträgt die
Eintauchzeit in reinem Wasser ungefähr 10 bis 20 Stunden und die
Temperatur des reinen Wassers beträgt 20 bis 100°C.
Die Erfinder und andere führten Untersuchungen durch, um heraus
zufinden, daß die Wachstumsrate der Oxidschicht in dem Fall, in
dem das Halbleitersubstrat in reines Wasser getaucht wird, 1,4
mal schneller ist als in demjenigen Fall einer Atmosphäre von
Sauerstoff. Es wurde auch herausgefunden, daß die Oxidschicht in
reinem Wasser fortfährt zu wachsen, ohne gesättigt zu werden
(abzusättigen, eine Sättigung zu erreichen).
Zum Beispiel fährt die Oxidschicht fort zu wachsen, wenn sie in
reines Wasser bei 23°C (Raumtemperatur in einem Reinraum) einge
taucht wird, ohne nach dem Verstreichen von 1000 Minuten (unge
fähr 17 Stunden) abzusättigen. In diesem Fall liegt die Dicke
der Oxidschicht über der Sättigungsdicke in einer Atmosphäre von
Sauerstoff (10 bis 15 × 10-10 m). Wenn sie an Luft gebracht wird,
endet die Oxidation.
Es wurde durch SIMS herausgefunden, daß die in dieser Weise auf
einem Halbleitersubstrat gebildete Oxidschicht nicht Bor auf
nimmt, sogar wenn sie in Reinraumluft belassen wird. Die durch
SIMS erhaltenen Ergebnisse sind hier nicht gezeigt, da sie die
selben sind wie diejenigen, die unter Bezugnahme auf Fig. 2 und
Fig. 3 beschrieben wurden.
Als eine mögliche Ursache, daß Bor nicht aufgenommen wird, wird
in Erwägung gezogen, daß die in reinem Wasser gebildete Oxid
schicht eine dichtere Struktur besitzt, als die während des RCA-Rei
nigungsprozesses gebildete native Oxidschicht. Die JP Nr. 5-29292 A
beschreibt, daß eine native Oxidschicht auf der Oberflä
che des Siliciumsubstrats gebildet wird, wenn ein Siliciumsub
strat mit reinem Wasser gespült wird. Dies ist ein übliches und
allgemein bekanntes Phänomen und in der JP Nr. 5-29292 A wird
diese als übliche Technologie diskutiert. Daher ist, obwohl die
technische Idee des Behandelns eines Siliciumsubstrats für eine
kurze Zeitperiode mit reinem Wasser üblicherweise existierte,
die technische Idee der vorliegenden Ausführungsform des Eintau
chens eines Siliciumsubstrats in reines Wasser für eine lange
Zeitperiode zum Bilden einer Oxidschicht, welche kein Bor auf
nimmt, nicht bekannt. Ferner erreicht die Dicke der Oxidschicht
nicht die Sättigungsdicke mit der Spülbehandlung, die in der JP
Nr. 5-29292 A beschrieben ist. Falls sie (d. h. die Oxidschicht
der Spülbehandlung) in diesem Zustand in Luft belassen wird,
fährt sie fort zu wachsen, während sie in Luft enthaltenes Bor
aufnimmt. Jedoch beschreibt die JP Nr. 5-29292 A, daß die in der
Spülbehandlung gebildete Oxidschicht bald entfernt wird, was be
deutet, daß in dieser Druckschrift den Einschluß von Bor nicht
als ein Problem erkannt wird.
Wie bisher diskutiert wurde, ist es gemäß des Bearbeitungsver
fahrens der zweiten Ausführungsform möglich, auf relativ einfa
che Weise und in einer kurzen Zeit eine Oxidschicht zu erhalten,
die Bor nicht aufnimmt, sogar wenn sie in Luft belassen wird.
Ferner kann, da es möglich ist, eine Oxidschicht bis zu einer
Dicke zu bilden, die gleich oder größer ist als die Sättigungs
dicke in Luft durch Eintauchen eines Halbleitersubstrats in rei
nes Wasser, die Oxidschicht bis zu einer Dicke gebildet werden,
die nicht in Luft gebildet werden kann.
Obwohl ein Verfahren, in dem ein Halbleitersubstrat in reinem
Wasser bei 20 bis 100°C eingetaucht wird, beschrieben wurde,
kann eine Oxidschicht durch Lagern eines Halbleitersubstrats für
eine lange Zeitperiode in einer Atmosphäre mit einer Wasser
dampfdichte von 40% oder höher gebildet werden.
Zum Beispiel ist es möglich, eine Oxidschicht zu bilden, welche
kein Bor aufnimmt, sogar wenn sie in Luft belassen wird, durch
Behandeln eines Halbleitersubstrats mit einer Atmosphäre (Aus
setzen eines Halbleitersubstrats einer Atmosphäre) mit einer
Feuchtigkeit so hoch wie 80 bis 90% für 10 bis 20 Stunden. Die
Feuchtigkeit kann erreicht werden durch Verwenden eines Befeuch
ters, der Wasserdampf mit Ultraschallwellen erzeugt, oder durch
Verwenden von Dampf, der durch Kochen von reinem Wasser erhalten
wird.
Wenn dieses Verfahren gewählt wird, wird es vorzugsweise in ei
ner reinen Atmosphäre von Sauerstoff ausgeführt. Um eine reine
Atmosphäre von Sauerstoff zu erhalten, können derartige Verfah
ren, wie sie in der ersten Ausführungsform beschrieben wurden,
gewählt werden.
Durch Wählen der oben genannten Verfahren kann eine Oxidschicht
mit einer erwünschten Dicke schneller erhalten werden als in ei
ner reinen Atmosphäre von Sauerstoff. Es ist auch möglich, die
Bildungsrate der Oxidschicht anzupassen durch Anpassen der Sau
erstoffkonzentration.
Eine dritte Ausführungsform eines Verfahrens zum Bearbeiten ei
nes Halbleitersubstrats wird nun unter Bezugnahme auf das in
Fig. 5 gezeigte Flußdiagramm beschrieben.
Zuerst wird, wie in den Schritten S1 bis S3 gezeigt ist, ein
Halbleitersubstrat durch den SPM-Reinigungsprozeß gereinigt. Als
nächstes wird nach dem SPM-Reinigungsprozeß ein APM-Ozonwasser-
Reinigungsprozeß (ein APM-Reinigungsprozeß mit ozonisiertem Was
ser) unter Verwenden einer Mischung von Ammoniak (NH4OH), Was
serstoffperoxidlösung (H2O2), reinem Wasser (H2O) und Ozonwasser
(ozonisiertem Wasser, O3) als Reinigungslösung auf das Halblei
tersubstrat angewendet (Schritt S21) gefolgt von einem Reinwas
ser-Reinigungsprozeß in dem letzten Schritt (Schritt S22).
Die Menge von Ozonwasser ist derart gesetzt, daß die Ozon-
Konzentration in der gesamten Lösung ungefähr 1 bis 10 ppm be
trägt. Eine Oxidschicht wird auf der Oberfläche des Halbleiter
substrats durch den APM-Ozonwasser-Reinigungsprozeß gebildet.
Die Bearbeitungszeit des APM-Ozonwasser-Reinigungsprozesses be
trägt ungefähr genau so viel wie diejenige in dem bekannten APM-Rei
nigungsprozeß (ungefähr zehn Minuten). Die Dicke der gebilde
ten Oxidschicht erreicht nicht die Sättigungsdicke. Deshalb
fährt sie fort zu wachsen, wenn sie an (in) reiner Raumluft be
lassen wird. Jedoch wurde durch eine SIMS-Analyse gezeigt, daß
die in dieser Weise gebildete Oxidschicht Bor nicht aufnimmt,
sogar wenn sie in reiner Raumluft belassen wird.
Es wurde oben diskutiert, daß es gemäß des Bearbeitungsverfah
rens der dritten Ausführungsform möglich ist, eine Oxidschicht
zu bilden, die Bor nicht aufnimmt, sogar wenn sie in Luft belas
sen wird, durch Reinigen eines Halbleitersubstrats mit einer Lö
sung, welche durch Hinzufügen von Ozonwasser zu der bekannten
APM-Reinigungslösung erhalten wurde. Dies vereinfacht die Pro
zeßschritte im Vergleich zu dem Verfahren, in dem eine Oxid
schicht, welche Bor nicht aufnimmt, nach dem Entfernen einer in
dem Reinigungsprozeß gebildeten Oxidschicht gebildet wird.
Während das oben beschriebene Bearbeitungsverfahren der dritten
Ausführungsform ein Beispiel zeigt, in dem ein Halbleitersub
strat mit einer APM-Ozonwasserlösung gereinigt wird, kann eine
Oxidschicht, welche kein Bor aufnimmt, sogar wenn sie in Luft
belassen wird, gebildet werden durch Reinigen eines Halbleiter
substrats mit Ozonwasser.
Ein Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleitersubstrats gemäß ei
ner vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun
unter Bezugnahme auf das in Fig. 6 gezeigte Flußdiagramm be
schrieben.
Zuerst wird, wie in den Schritten S1 bis S7 gezeigt ist, der
RCA-Reinigungsprozeß auf ein Halbleitersubstrat angewendet. In
dem RCA-Reinigungsprozeß können nur die SPM- und APM-Rei
nigungsprozesse ausgeführt werden.
Als nächstes wird das RCA-gereinigte Halbleitersubstrat mit ver
dünnter Fluorwasserstoffsäure behandelt, um eine native Oxid
schicht auf dem Halbleitersubstrat zu entfernen, welche während
des RCA-Reinigungsprozesses gebildet wurde (Schritt S31).
Schließlich wird das Halbleitersubstrat, von dem die native
Oxidschicht entfernt wurde, durch Verwenden von Ozonwasser mit
einer Ozonkonzentration von ungefähr 5 bis 10 ppm gereinigt
(Schritt S32).
Obwohl die Bearbeitungszeit der Ozonwasser-Reinigung ungefähr
drei Minuten beträgt, erreicht die Dicke der gebildeten Oxid
schicht die Sättigung (den Sättigungswert). Es wurde durch die
SIMS-Analyse gezeigt, daß eine in dieser Weise gebildete Oxid
schicht Bor nicht aufnimmt, sogar wenn sie in reiner Raumluft
belassen wird.
Es wurde bisher beschrieben, daß es gemäß des Bearbeitungsver
fahrens der vierten Ausführungsform möglich ist, eine Oxid
schicht zu bilden, die nicht Bor aufnimmt, sogar wenn sie in
Luft belassen wird, auf relativ einfache Weise und in einer sehr
kurzen Zeit durch Reinigen eines Halbleitersubstrats mit Ozon
wasser.
Die Bearbeitungsverfahren der oben beschriebenen ersten bis
vierten Ausführungsform wurden nur unter Berücksichtigung der
Kontamination (Verunreinigung) durch Bor diskutiert. Jedoch ist
es unnötig zu erwähnen, daß die Bearbeitungsverfahren der Erfin
dung eine Oxidschicht vorsehen, die weder Phosphor noch Natrium
aufnimmt, welche in Luft vorhanden sind und die Halbleitercha
rakteristika beeinflussen.
Claims (8)
1. Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleitersubstrats mit den
Schritten
- (a) Anwenden eines RCA-Reinigungsprozesses auf das Halbleiter substrat (S1 bis S7),
- (b) Entfernen einer nativen Oxidschicht, die auf einer Oberflä che des Halbleitersubstrats während des RCA-Reinigungsprozesses gebildet ist (S8), und
- (c) Aussetzen des Halbleitersubstrats, von dem die native Oxid schicht entfernt wurde, einer reinen Atmosphäre von Sauerstoff mit einem prozentualen Sauerstoffgehalt von 20 bis 100% zum Bilden einer Oxidschicht mit einer Dicke, welche die Sättigungs dicke erreicht, auf der Oberfläche des Halbleitersubstrats (S9).
2. Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleitersubstrats nach
Anspruch 1, bei dem der Schritt (c) die Schritte aufweist:
Vorbereiten einer Vakuumkammer mit einer Evakuiervorrichtung, Setzen des Halbleitersubstrats, von dem die native Oxidschicht entfernt wurde, in die Vakuumkammer,
Evakuieren der Luft aus der Vakuumkammer zum Erzeugen eines Va kuums, und
Einleiten von Sauerstoff in die Vakuumkammer.
Vorbereiten einer Vakuumkammer mit einer Evakuiervorrichtung, Setzen des Halbleitersubstrats, von dem die native Oxidschicht entfernt wurde, in die Vakuumkammer,
Evakuieren der Luft aus der Vakuumkammer zum Erzeugen eines Va kuums, und
Einleiten von Sauerstoff in die Vakuumkammer.
3. Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleitersubstrats nach
Anspruch 1, bei dem der Schritt (c) die Schritte aufweist:
Vorbereiten einer geschlossenen Kammer,
Setzen des Halbleitersubstrats, von dem die native Oxidschicht entfernt wurde, in die geschlossene Kammer,
Entfernen der Luft aus der geschlossenen Kammer durch Ersetzen, und
Einleiten von Sauerstoff in die geschlossene Kammer.
Vorbereiten einer geschlossenen Kammer,
Setzen des Halbleitersubstrats, von dem die native Oxidschicht entfernt wurde, in die geschlossene Kammer,
Entfernen der Luft aus der geschlossenen Kammer durch Ersetzen, und
Einleiten von Sauerstoff in die geschlossene Kammer.
4. Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleitersubstrats nach
einem dem Ansprüche 1 bis 3, bei dem der Schritt (c) den Schritt
Zuführen von Dampf aus reinem Wasser derart, daß die Feuchtig
keit in der Atmosphäre von Sauerstoff 40% oder mehr beträgt,
aufweist.
5. Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleitersubstrats mit den
Schritten:
- (a) Anwenden eines RCA-Reinigungsprozesses auf das Halbleiter substrat (S1 bis S7),
- (b) Entfernen einer nativen Oxidschicht, die auf einer Oberflä che des Halbleitersubstrats während des RCA-Reinigungsprozesses gebildet ist (S11), und
- (c) Eintauchen des Halbleitersubstrats, von dem die native Oxid schicht entfernt wurde, in reines Wasser bei 20 bis 100°C zum Bilden einer Oxidschicht mit einer Dicke, die 10 bis 15 × 10-10 m erreicht, auf der Oberfläche des Halbleitersubstrats (S12).
6. Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleitersubstrats nach
Anspruch 5, bei dem der Schritt (c) den Schritt
Eintauchen des Halbleitersubstrats in reines Wasser für 10 bis
20 Stunden aufweist.
7. Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleitersubstrats mit den
Schritten:
- (a) Anwenden eines SPM-Reinigungsprozesses unter Verwenden einer Mischung von Schwefelsäure, Wasserstoffperoxidlösung und reinem Wasser als eine Reinigungslösung auf das Halbleitersubstrat (S1 bis S3), und
- (b) Anwenden eines APM-Ozonwasser-Reinigungsprozesses unter Ver wenden einer Mischung von Ammoniak, Wasserstoffperoxidlösung, reinem Wasser und Ozonwasser als eine Reinigungslösung auf das SPM-gereinigte Halbleitersubstrat zum Bilden einer Oxidschicht auf einer Oberfläche des Halbleitersubstrats (S21).
8. Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleitersubstrats nach
Anspruch 7, bei dem der Schritt (b) den Schritt Hinzufügen des
Ozonwassers derart, daß die Konzentration des Ozons in der ge
samter Lösung 1 bis 10 ppm beträgt, aufweist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| JP33019597 | 1997-12-01 | ||
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE19855394A1 true DE19855394A1 (de) | 1999-06-17 |
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
| Country | Link |
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| Publication number | Publication date |
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| JPH11233476A (ja) | 1999-08-27 |
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