DE19855129A1 - Sonnenschutzvorrichtung - Google Patents
SonnenschutzvorrichtungInfo
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- B60J1/20—Accessories, e.g. wind deflectors, blinds
- B60J1/2011—Blinds; curtains or screens reducing heat or light intensity
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Abstract
Sonnenschutzvorrichtung zum Anbringen im Bereich einer Fahrzeugfensterscheibe, mit einem Sonnenschutzabschnitt und wenigstens einem Befestigungselement, wobei am Sonnenschutzabschnitt mehrere Durchbrechungen vorgesehen sind, denen jeweils ein aus der Ebene des Sonnenschutzabschnitts zum Fahrzeuginneren hin vorspringender lamellenartiger Abschnitt zugeordnet ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Sonnenschutzvorrichtung zum Anbringen im Bereich
einer Fahrzeugfensterscheibe, mit einem Sonnenschutzabschnitt und wenigstens
einem Befestigungselement.
Solche Sonnenschutzvorrichtungen sind bekannt und werden in der Regel an ei
ner Fahrzeugfensterscheibe im Fond des Fahrzeugs angebracht. Sie dienen da
zu, fensternah sitzende Kinder zu beschatten. Bekannte Sonnenschutzvorrichtun
gen besitzen einen Sonnenschutzabschnitt aus einem mehr oder weniger blick
dichten Stoff oder Gewebe, der das Fenster großflächig, jedoch in der Regel nicht
vollständig abdeckt. Bekannt sind ferner rolloartige Sonnenschutzvorrichtungen,
bei denen der Sonnenschutzabschnitt in ein Gehäuse einrollbar und aus diesem
herausziehbar ist. Befestigt werden die bekannten Sonnenschutzvorrichtungen
zumeist mittels Saugnäpfen unmittelbar an der Fensterscheibe. Ein Problem bei
den bekannten Sonnenschutzvorrichtungen besteht jedoch darin, daß der Fahrer
ebenfalls gehindert ist, durch die Scheibe hindurchzublicken, was beispielsweise
dann erforderlich ist, wenn im Rahmen eines Überholmanövers der rückwärtige
Verkehr beobachtet werden soll, oder aber wenn rückwärts eingeparkt werden
soll.
Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, eine Sonnenschutzvorrichtung
der eingangs genannten Art anzugeben, die einerseits hinreichend Schatten
spendet, andererseits aber auch eine hinreichende Sicht für den nach hinten blic
kenden Fahrer durch die Fensterscheibe ermöglicht.
Zur Lösung dieses Problems ist bei einer Sonnenschutzvorrichtung der eingangs
genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, daß am Sonnenschutzabschnitt
mehrere Durchbrechungen vorgesehen sind, denen jeweils ein aus der Ebene des
Sonnenschutzabschnitts zum Fahrzeuginneren hin vorspringender Abschnitt zu
geordnet ist.
Die erfindungsgemäß unter einem Winkel aus der Ebene des aus festem Material
bestehenden Sonnenschutzabschnitts vorspringenden Abschnitte ermöglichen
zum einen eine hinreichende Abdeckung der dahinterliegenden Durchbrechung,
so daß Sonnenlicht nicht in das Fahrzeuginnere eindringen kann, da die Abschnit
te dies verhindern. Zum anderen kann der nach hinten blickende Fahrer durch die
Durchbrechungen hindurchblicken, da diese von den Abschnitten, die quasi in
Richtung der Blickrichtung des Fahrers gerichtet sind, gerade nicht abgedeckt
werden. Der Fahrer kann also problemlos durch die Fensterscheibe blicken. Da
die Blickrichtung des Fahrers in der Regel nicht mit der Sonneneinstrahlungsrich
tung zusammenfällt, bietet die erfindungsgemäße Sonnenschutzvorrichtung einer
seits einen hinreichenden Sonnenschutz für eine daneben sitzende Person, zum
anderen ermöglichen sie dem Fahrer eine gute Sicht nach hinten.
Gemäß einer ersten Erfindungsausgestaltung kann jeder Abschnitt unter einem im
wesentlichen festen Winkel angeordnet sein, das heißt, die Abschnitte stehen in
soweit starr bzgl. der Sonnenschutzabschnittsebene. Der Winkel kann erfin
dungsgemäß 35°-55°, insbesondere ca. 45° zur Ebene des Sonnenschutzab
schnitts betragen.
Gemäß einer alternativen Erfindungsausgestaltung können die Abschnitte auch
beweglich am stabilen Sonnenschutzabschnitt angeordnet sein, was zweckmäßi
gerweise durch Anordnung der in ihrer Winkellage änderbaren beweglichen Ab
schnitte mittels einer Scharnierverbindung am Sonnenschutzabschnitt realisiert
sein kann. Zweckmäßigerweise sind die Abschnitte um einen Winkel von ca. 90°,
insbesondere von ca. 180° bzgl. der Ebene des Sonnenschutzabschnitts
schwenkbar, was den beachtlichen Vorteil bietet, daß zum einen die Abschnitte in
eine optimale Winkelstellung, in der für den nach hinten blickenden Fahrers die
Durchbrechungen so weit wie möglich offen sind, gebracht werden können. Ande
rerseits ist es auch möglich, die Abschnitte beispielsweise senkrecht zur Ebene
des Sonnenschutzabschnitts zu stellen, so daß auch die daneben sitzende Per
son durch das Fenster blicken kann, beispielsweise wenn das Fahrzeug steht. Zur
gemeinsamen Bewegung aller Abschnitte kann erfindungsgemäß ein hierzu die
nendes Handhabungselement, in Form eines Schiebers vorgesehen sein. Im
Rahmen einer konkreten Erfindungsrealisation kann dabei das Handhabungsele
ment als Schiebestange ausgebildet sein, die mehrere Durchbrechungen auf
weist, die jeweils von einem am Abschnitt vorspringenden Drehlagerzapfen
durchsetzt sind. Wird die Schiebestange bewegt, werden automatisch sämtliche
hierüber bewegungsgekoppelten Abschnitte ebenfalls bewegt. Um die Abschnitte
in der jeweiligen Winkelstellung zu halten, kann das Handhabungselement erfin
dungsgemäß entsprechend arretierbar sein.
Das oder die Befestigungsmittel können erfindungsgemäß zum Anbringen der
Vorrichtung an einer Fensterscheibe ausgebildet sein, alternativ können sie auch
für eine Anbringung der Vorrichtung an einem Fahrzeugabschnitt außerhalb der
Fensterscheibe ausgebildet sein, was den Vorteil mit sich bringt, daß das Fenster
nach wie vor geöffnet werden kann. Als Befestigungsmittel können erfindungsge
mäß Saugnäpfe oder Klemm-, Spann- oder Schraubmittel zum Einsatz kommen.
Die Befestigungsmittel können lösbar am Sonnenschutzabschnitt befestigbar sein.
Um eine möglichst vollständige Abschattung des Fahrzeugfensters zu ermögli
chen kann erfindungsgemäß ferner vorgesehen sein, daß ein den mit den Durch
brechungen und den Abschnitten versehenen Sonnenschutzabschnitt umgeben
der breiter, im Bedarfsfall zumindest teilweise abtrenn- oder entfernbarer Randbe
reich vorgesehen ist. Diese Erfindungsausgestaltung ermöglicht es, den Randbe
reich an die jeweilige Fenstergröße beliebig anzupassen. Man kommt also im we
sentlichen mit einer Ausführung der Sonnenschutzvorrichtung aus, diese muß le
diglich noch im Hinblick auf das jeweilige Fahrzeugfenster, das typenabhängig ist,
zugeschnitten werden. Neben dem einfachen Abschneiden des Randbereichs
kann gemäß einer vorteilhaften weiteren Erfindungsausgestaltung der Randbe
reich mit mehreren vorzugsweise konzentrischen, im Bedarfsfall aufbrechbaren
Perforationsringen versehen sein, das heißt, der Randbereich kann zur Anpas
sung an die Fenstergröße ausgebrochen werden. Gemäß einer weiteren Erfin
dungsausgestaltung können die Durchbrechungen und die Abschnitte in mehre
ren Reihen übereinander angeordnet sein. Diese erfindungsgemäße Vorrichtung
stellt ein einzelnes großes Teil dar, aus welchem zur Anpassung an die Fenster
scheibe ein entsprechender Abschnitt ausgeschnitten werden kann. Die Durch
brechungen und die Abschnitte sind in diesem Fall entsprechend kurz bemessen.
Diese Ausgestaltung bietet sich insbesondere bei feststehenden Abschnitten an.
Die Durchbrechungen können eine im wesentlichen rechteckige Form besitzen,
wobei in diesem Fall die feststehenden oder beweglichen Abschnitte eine im we
sentlichen lamellenartige und ebenfalls rechteckige Form aufweisen. Alternativ
können die Durchbrechungen auch eine ovale oder runde Form und die festste
henden Abschnitte eine gebogene Form besitzen. Der Sonnenschutzabschnitt
und die Abschnitte können aus Kunststoff bestehen, was der Vorrichtung eine
hinreichende Stabilität bei gleichzeitiger Möglichkeit zur eventuellen Abtrennung
eines Randbereichs oder dgl. bietet, alternativ kann auch ein stabiles Pappmate
rial verwendet werden.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den
im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnun
gen. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Sonnenschutzvorrichtung einer ersten Ausführungsform mit
feststehenden lamellenartigen Abschnitte,
Fig. 2 eine Sonnenschutzvorrichtung einer zweiten Ausführungsform mit
beweglich gelagerten lamellenartigen Abschnitten,
Fig. 3 eine Aufsicht auf die Sonnenschutzvorrichtung aus Fig. 2 zur Darstel
lung der Aneinanderlenkung der lamellenartigen Abschnitte,
Fig. 4 eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sonnen
schutzvorrichtung,
Fig. 5 einen Ausschnitt einer Sonnenschutzvorrichtung mit abtrennbarem
Randbereich, und
Fig. 6 eine Sonnenschutzvorrichtung einer vierten Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Sonnenschutzvorrichtung 1 bestehend aus
einem stabilen Sonnenschutzabschnitt 2, an dem mehrere Durchbrechungen 3
ausgebildet sind, denen jeweils ein lamellenartiger Abschnitt 4 zugeordnet ist. Je
der lamellenartige Abschnitt 2 springt aus der Ebene des Sonnenschutzabschnitts
2 hervor, der Winkel beträgt vorzugsweise ca. 45°. Die lamellenartigen Abschnitte
4 sind feststehend angeordnet, das heißt, ihre Winkellage ist bei dieser Ausfüh
rungsform unveränderbar. Die gesamte Vorrichtung ist zweckmäßigerweise aus
Kunststoff gefertigt. Zum Befestigen der Sonnenschutzvorrichtung 1 an einer
Fahrzeugfensterscheibe oder an einem nahen Fahrzeugbereich sind mehrere
Befestigungsmittel 5 vorgesehen, welche zum einen als Saugnäpfe 6 ausgebildet
sind, die unmittelbar auf die Fensterscheibe gehaftet werden, oder aber als elasti
sche Spannschlaufen 7, die an entsprechenden, im Bereich des Fensters vorge
sehenen Hakenabschnitten, beispielsweise einem Haken zum Anhängen eines
Kleiderstücks, wie sie häufig an dachseitigen Handgriffen vorgesehen sind, ange
ordnet werden können. Ist die Sonnenschutzvorrichtung 1 am Fenster befestigt,
kann der nach hinten blickende Fahrer A (siehe Pfeil A) durch die Durchbrechun
gen hindurch durch das Fenster blicken, sein Blick wird nicht durch die Lamellen,
die im wesentlich parallel zur Blickrichtung A gerichtet sind, behindert. Auf der an
deren Seite kann einfallendes Sonnenlicht (Pfeile B) nicht durch die Durchbre
chungen hindurchdringen, da es von den lamellenartigen Abschnitten 4 abge
schattet wird.
Fig. 2 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Sonnenschutzvorrichtung 8. Bei die
ser sind am stabilen Sonnenschutzabschnitt 9 die stabilen lamellenartigen Ab
schnitte 10 mittels entsprechender Scharnierverbindungen 11 (siehe Fig. 3) be
weglich angeordnet, das heißt, sie können in ihrer Winkellage verändert werden.
Der Schwenkbereich beträgt vorzugsweise wenigstens 90°, damit die lamellenar
tigen Abschnitte bzw. die Durchbrechungen auch ganz geöffnet werden können,
um durch die Durchbrechungen 12 nach außen blicken zu können. Zur gemein
samen Bewegungen aller lamellenartigen Abschnitte 10 ist ein Handhabungsele
ment 13 in Form einer Schiebestange 14 vorgesehen. Die Schiebestange 14 weist
mehrere Durchbrechungen 15 auf, die von Drehlagerzapfen 16, die an den lamel
lenartigen Abschnitten 10 nach oben vorspringen, durchsetzt sind. Wird nun, wie
in Fig. 3 gezeigt, die Schiebestange 14 nach links oder rechts bewegt (Doppelpfeil
C), so werden die lamellenartigen Abschnitte 10 ebenfalls bewegt und in ihrer
Winkelstellung bzgl. der Ebene des Sonnenschutzabschnitts 9 verstellt. Zur Arre
tierung der Schiebestange 14 sind Arretiermittel 17 vorgesehen, die im gezeigten
Ausführungsbeispiel einen vom Sonnenschutzabschnitt 9 vorspringenden Zapfen
18 umfassen, an dem ein Rastzapfen 19 ausgebildet ist, welcher eine der Durch
brechungen 20, die im hinteren Endbereich der Schiebestange 14 ausgebildet
sind, durchsetzt, das heißt, die Schiebestange 20 wird entsprechend auf den
Rastzapfen 19 aufgesteckt. Eine unbeabsichtigte Bewegung und damit Winkel
verstellung wird hierdurch vermieden. Fig. 3 zeigt ferner deutlich, wie einerseits
das einfallende Sonnenlicht abgeschattet wird, zum anderen aber der Fahrer hin
reichend durch die Durchbrechungen 12 blicken kann.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sonnenschutzvor
richtung 21. Bei dieser sind am Sonnenschutzabschnitt 22 viele kurz bemessene
Durchbrechungen 23 und entsprechend kurz bemessene feststehende lamel
lenartige Abschnitte 24 vorgesehen. Es können auch mehr als die gezeigten drei
Reihen vorgesehen sein. Diese Vorrichtung kann deutlich größer bemessen wer
den als ein übliches Fahrzeugfenster, wobei zur Anpassung an dasselbe die Vor
richtung beispielsweise einfach entsprechend zerschnitten werden kann, so daß
eine auf die konkrete Fahrzeugfenstergröße angepaßte Sonnenschutzvorrichtung
seitens des Benutzers selbst gefertigt werden kann. Beispielsweise muß der Be
nutzer lediglich die untere Durchbrechungs-Abschnittsreihe abtrennen und bei
spielsweise die beiden hinteren vertikalen Durchbrechungs-Abschnittsreihen, so
daß er eine der spezifischen Fahrzeugfenstergröße angepaßte Vorrichtung erhält.
Fig. 5 zeigt eine weitere Möglichkeit der Anpassung einer Sonnenschutzvorrich
tung an die konkrete Fahrzeugfenstergröße. Dort ist am Sonnenschutzabschnitt
ein vergrößerter, breiter Randbereich 25 vorgesehen, welcher zur Anpassung an
das Fahrzeugfenster beispielsweise mittels einer Schere entsprechend abge
schnitten werden kann. Das heißt, man schneidet also einfach den Randbereich
25 entsprechend der Fahrzeugfensterform zu. Alternativ kann am verbreiterten
Randbereich 25 auch eine Perforation 26 vorgesehen sein, längs welcher der
Randbereich abbrechbar ist und so entsprechend verkleinerbar ist. Neben der
einen in Fig. 5 gezeigten Perforation können selbstverständlich auch mehrere,
sich im Durchmesser verjüngende Perforationen vorgesehen sein.
In Fig. 6 ist eine vierte Ausführungsform einer Sonnenschutzvorrichtung 27 ge
zeigt. Bei dieser sind am Sonnenschutzabschnitt 30 eine Vielzahl von im wesentli
chen runden Durchbrechungen 28 vorgesehen, die jeweiligen hier feststehenden
Abschnitte 29 sind hier gebogen ausgebildet. Diese Sonnenschutzvorrichtung 27
kann ebenfalls großflächig hergestellt werden, der Benutzer kann dann aus dem
quasi bogenartigen großen Stück ein der Fenstergröße seines Fahrzeugs ent
sprechendes Stück herausschneiden. Die Anzahl an Durchbrechungen pro Flä
cheneinheit und ihre Größe kann dabei beliebig gewählt werden, solange eine
hinreichende Sicht durch die Durchbrechungen möglich ist. Auch diese Sonnen
schutzvorrichtung kann zweckmäßigerweise aus Kunststoff bestehen.
Claims (16)
1. Sonnenschutzvorrichtung zum Anbringen im Bereich einer Fahrzeugfen
sterscheibe, mit einem Sonnenschutzabschnitt und wenigstens einem Be
festigungselement, dadurch gekennzeichnet, daß am Sonnenschutzab
schnitt (2, 9, 22, 30) mehrere Durchbrechungen (3, 12, 23, 28) vorgesehen
sind, denen jeweils ein aus der Ebene des Sonnenschutzabschnitts (2, 9,
22, 30) zum Fahrzeuginneren hin vorspringender Abschnitt (4, 10, 24, 29)
zugeordnet ist.
2. Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abschnitt (4, 10, 24, 29) unter einem im wesentlichen festen Winkel
oder beweglich am Sonnenschutzabschnitt (2, 9, 22, 30) angeordnet ist.
3. Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die feststehenden Abschnitte (4, 24, 29) unter einem Winkel von 35° bis
55°, insbesondere von 45° zur Ebene des Sonnenschutzabschnitts (2, 22,
30) stehen.
4. Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die in ihrer Winkellage änderbaren beweglichen Abschnitte (10) mittels ei
ner Scharnierverbindung (11) o. dgl. am Sonnenschutzabschnitt (9) ange
ordnet sind.
5. Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abschnitte (10) um einen Winkel von wenigstens 90°, insbesondere von
180° bezüglich der Ebene des Sonnenschutzabschnitts (9) schwenkbar
sind.
6. Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 2, 4 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein zur gemeinsamen Bewegung aller Abschnitte (10) die
nendes Handhabungselement (13), insbesondere in Form eines Schiebers
vorgesehen ist.
7. Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Handhabungselement (13) als Schiebestange (14) ausgebildet ist, die
mehrere Durchbrechungen (15) aufweist, die jeweils von einem am Ab
schnitt (10) vorspringenden Drehlagerzapfen (16) durchsetzt sind.
8. Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeich
net, daß das Handhabungselement (13) in seiner gewählten Stellung arre
tierbar ist.
9. Sonnenschutzvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das oder die Befestigungsmittel (5) zum An
bringen der Vorrichtung an einer Fensterscheibe oder an einem Fahrzeu
gabschnitt außerhalb der Fensterscheibe ausgebildet sind.
10. Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das oder die Befestigungsmittel (5) als Saugnäpfe (6) oder als Klemm-,
Spann- oder Schraubmittel (7) ausgebildet sind.
11. Sonnenschutzvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das oder die Befestigungsmittel (5) lösbar am
Sonnenschutzabschnitt (2) befestigbar sind.
12. Sonnenschutzvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß ein den mit den Durchbrechungen und den Ab
schnitten versehenen Sonnenschutzabschnitt umgebender breiter, im Be
darfsfall zumindest teilweise abtrenn- oder entfernbarer Randbereich (25)
vorgesehen ist.
13. Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der Randbereich (25) mit einem oder mehreren vorzugsweise konzentri
schen, im Bedarfsfall aufbrechbaren Perforationsringen (26) versehen ist.
14. Sonnenschutzvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (23, 28) und die Ab
schnitte (24, 29) in mehreren Reihen neben- und übereinander angeordnet
sind.
15. Sonnenschutzvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (3, 12, 23) eine im we
sentlichen rechteckige Form besitzen und die feststehenden oder bewegli
chen Abschnitte (4, 10, 24) lamellenartig und ebenfalls im wesentlichen
rechteckig ausgebildet sind, oder daß die Durchbrechungen (28) eine ovale
oder runde Form und die feststehenden Abschnitte (29) eine im wesentli
chen gebogene Form besitzen.
16. Sonnenschutzvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Sonnenschutzabschnitt (2, 9, 22, 30) und
die Abschnitte (3, 10, 23, 29) aus Kunststoff oder einem stabilen Pappma
terial bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998155129 DE19855129C2 (de) | 1998-11-30 | 1998-11-30 | Sonnenschutzvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998155129 DE19855129C2 (de) | 1998-11-30 | 1998-11-30 | Sonnenschutzvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19855129A1 true DE19855129A1 (de) | 2000-06-08 |
| DE19855129C2 DE19855129C2 (de) | 2001-05-03 |
Family
ID=7889460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998155129 Expired - Fee Related DE19855129C2 (de) | 1998-11-30 | 1998-11-30 | Sonnenschutzvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19855129C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009045443A1 (de) * | 2009-10-07 | 2011-04-14 | Evonik Röhm Gmbh | Flächiger, gewinkelter Formkörper aus Kunststoff und dessen Verwendung als Bauelement in Gebäuden und an Fassaden, vorzugsweise als Eckfenster |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2115761B (en) * | 1981-04-09 | 1984-07-04 | Daniel James Linehan | Vehicle rear window visor |
-
1998
- 1998-11-30 DE DE1998155129 patent/DE19855129C2/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009045443A1 (de) * | 2009-10-07 | 2011-04-14 | Evonik Röhm Gmbh | Flächiger, gewinkelter Formkörper aus Kunststoff und dessen Verwendung als Bauelement in Gebäuden und an Fassaden, vorzugsweise als Eckfenster |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19855129C2 (de) | 2001-05-03 |
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