DE19855051A1 - Drehschalter mit begrenzter Drehung, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Drehschalter mit begrenzter Drehung, insbesondere für KraftfahrzeugeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Drehschalter, ins
besondere für Kraftfahrzeuge, umfassend zwei koaxiale
Teile, die im Verhältnis zueinander drehbar entgegen
einem biegsamen elektrischen Verbindungsband gelagert
sind, das zwischen den besagten Teilen aufgewickelt
und an einem seiner Enden an einen der besagten Teile
und am anderen seiner Enden an den anderen der besag
ten Teile angefügt ist.
Ein solcher Drehschalter wird in der am 16. September 1996
eingereichten Patentanmeldung FR-96 11261 be
schrieben.
Darin umfaßt einer der Teile eine drehbewegliche Nabe
und der andere Teil ein ortsfestes hohlförmiges Ge
häuse, in dessen Innern die Nabe aufgenommen ist.
Der Drehschalter ist mit kurzem Band ausgeführt und
weist dazu einerseits einen drehbar im Gehäuse gela
gerten Rotor und andererseits einen Umlaufgetriebezug
auf, der am Gehäuse, an der Nabe und am Rotor ange
bracht ist, um den Rotor durch die Nabe drehend anzu
treiben und die Umdrehungszahl zwischen der Nabe und
dem Gehäuse zu untersetzen. Der Getriebezug umfaßt
ein am Rotor angebrachtes Ritzel.
Der Rotor weist daher Durchgangsmittel für das bieg
same Band auf, wobei er ein Ritzel trägt, das mit ei
ner außen an der Nabe vorgesehenen Zahnung und einer
innen am Gehäuse, genauer gesagt: an einem Teil des
Gehäuses vorgesehenen Zahnung in Eingriff kommen
kann.
Dank dieser Anordnung ergibt sich eine Untersetzung,
wobei der Rotor weniger Umdrehungen als die Nabe beim
Drehen des Lenkrads ausführt.
Wenn zum Beispiel bei einem Untersetzungsverhältnis
von 1/2,5 die Nabe 5 Umdrehungen ausführt, führt der
Rotor 2 Umdrehungen aus.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrun
de, diese Konfiguration auf einfache und wirtschaft
liche Weise zu nutzen.
Erfindungsgemäß ist ein Drehschalter der vorgenannten
Art dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor verschieb
bar einen Vorsprung trägt, der in eine im Gehäuse
ausgebildete Umfangsnut eingesetzt ist, daß die Nut
an jedem ihrer Enden einen ersten bzw. einen zweiten
Anschlag aufweist und daß der Vorsprung mit den be
sagten Anschlägen zusammenwirken kann, um in einer
und der anderen Drehrichtung die relative Winkelaus
lenkung zwischen den beiden koaxialen Teilen zu be
grenzen und das Band zu schützen.
Bei den Anschlägen handelt es sich daher um End
anschläge, die, insbesondere vor dem Einbau des Dreh
schalters am Fahrzeug, verhindern, daß das Band ab
reißen kann, da die Verschiebung des Vorsprungs dann
nicht möglich ist.
Dank der Erfindung ergibt sich eine Lösung mit gerin
gerer Geräuschentwicklung als bei der in der
FR-A-2 707 434 beschriebenen Lösung, die ein abgestuftes
Zahnrad mit einem kreisförmigen Sektor verwendet, das
die Sperrung des treibenden Rads in der Endposition
ermöglicht. Dank der Untersetzung fällt die Länge der
Nut minimal aus. Entsprechend dem Untersetzungsver
hältnis kann sich die Nut umfangsmäßig auf mehr als
360° oder weniger als 360° erstrecken.
Darüber hinaus wird der Drehschalter nicht tiefgrei
fend verändert, da die Nut einfach und wirtschaftlich
ausgeführt ist. Das gleiche gilt für den Vorsprung,
der in einer Ausführungsform zu einer einstückig mit
dem Rotor ausgeführten biegsamen Zunge gehört. Diese
Zunge ist flexibel und verhindert jede Verkantung des
Vorsprungs in der Nut.
Dadurch ergibt sich eine zusätzliche Funktion zur Be
grenzung der Winkelauslenkung zwischen den koaxialen
Teilen ohne zusätzliches Element.
Die Nut ist umfangsmäßig veränderlich, vor allem wenn
sie sich auf mehr als 360° erstreckt.
Die Nut hat vorteilhafterweise eine Spiralform
(erstreckt sich spiralförmig), um eine veränderliche
Verschiebung des Vorsprungs ohne Verkantungsrisiko zu
ermöglichen. Diese Form ist zudem einfach auszufüh
ren.
Der Vorsprung besteht vorteilhafterweise aus einem
Finger, der an seinem freien Ende einen zylindrischen
Stift trägt, der in die Nut eingreift, um einen punk
tuellen Kontakt mit dieser herbeizuführen und die
Reibungen zu begrenzen.
In allen Fällen werden die Reibungen dank der Unter
setzung begrenzt, da der Rotor den Vorsprung trägt.
Außerdem besitzt die Nut eine geringe Länge.
Es hätte auch in Betracht gezogen werden können, die
Verschiebung zwischen dem Gehäuse und der Nabe zu be
grenzen. Diese Lösung hätte zu einer Vergrößerung der
Reibungen und der Länge der Nut geführt, da die Nabe
eine größere Anzahl von Umdrehungen als der Rotor
ausführt.
Die Vergrößerung der Länge der Nut hätte vor allem zu
einer Vergrößerung des radialen Bauraumbedarfs des
Drehschalters geführt.
Die erfindungsgemäße Lösung ist daher besonders kom
pakt und hat keine Vergrößerung des radialen Bauraum
bedarfs zur Folge. Dabei wird der radial zwischen der
am Gehäuse angebrachten Innenzahnung und der mittigen
Öffnung des Gehäuses verfügbare Platz genutzt.
In einer Ausführungsform wird einer der Endanschläge
direkt durch eines der Enden der Nut gebildet, wäh
rend der andere Endanschlag durch das Ende einer dem
anderen Ende der Nut benachbarten Rampe gebildet
wird.
Es existiert daher ein Einbaubereich zwischen dem En
de der Rampe und dem benachbarten Ende der Nut, wobei
davon auszugehen ist, daß das Band aus Sicherheits
gründen verlängert ist. Wenn die Nabe zum Beispiel
2,5 Umdrehungen in der einen und der anderen Rich
tung, das heißt insgesamt fünf Umdrehungen ausführen
kann, wird ein Band gewählt, dessen Länge mehr als
fünf Nabenumdrehungen entspricht, damit es nicht ab
reißen kann.
Nach dem Aufwickeln des Bands im Drehschalter kann
der Rotor in seine normale Position gebracht werden.
Während dieser Bewegung bewegt sich der biegsame Fin
ger die Rampe hinauf, woraufhin er den Einbaubereich
verläßt.
Anschließend kann sich der Finger in der Auskehlung
verschieben, ohne daß er in den Einbaubereich zurück
kehren kann.
Dank der Zunge, die vorteilhafterweise so gestaltet
ist, daß sie stets gespannt ist, steht der Finger
stets mit einer der Flanken der Nut in Kontakt, um
den Kontakt zwischen den Fingern und der Nut sowie
die Geräuschentwicklung zu verringern. Vorteilhafter
weise existiert ein Spiel zwischen dem Vorsprung und
der anderen Flanke der Nut, um die Reibungen zu ver
ringern und die Verkantungsrisiken noch weiter zu re
duzieren.
Die nachstehende Beschreibung erläutert die Erfindung
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen.
Darin zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische
Ansicht des von oben gesehenen Drehschalters;
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, wobei
der Drehschalter von unten gesehen wird; die
Fig. 3 und 4 vergrößerte Ansichten des Ro
tors des Fußstücks der Fig. 1 bzw. 2;
Fig. 5 eine Draufsicht des Fußstücks von Fig. 2;
Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1 mit Ein
bau des Rotors;
Fig. 7 eine schematische Ansicht der erfindungsge
mäßen Vorrichtung zur Auslenkungsbegrenzung;
Fig. 8 eine Draufsicht des Fingers und der biegsa
men Zunge;
Fig. 9 eine Ansicht in Richtung des Pfeils 9 von
Fig. 8.
In den Figuren ist ein Drehschalter für Kraftfahrzeu
ge dargestellt.
Der Drehschalter ist in der Art des Schalters ausge
führt, der in der FR-96 11261 beschrieben wird, auf
die zu weiteren Einzelheiten verwiesen werden kann.
Der Drehschalter umfaßt Formteile aus Kunststoff, und
zwar eine hohlförmige Umrandung 1, einen Deckel 2 mit
einem Schacht 20, einen Rotor 3, ein Ritzel 4, ein
Fußstück 5 mit einem Schacht 50 und eine Nabe 6. Die
Nabe 6, der Deckel 2, der Rotor 3, das Fußstück 5 und
die Umrandung 1 sind in der Mitte mit einem Loch ver
sehen.
Dieser Drehschalter umfaßt außerdem ein spiralförmig
aufgewickeltes biegsames Band 8 zur elektrischen Ver
bindung, aus Metall ausgeführte Kontaktlamellen 7 und
eine Bandführung 9.
Das Band 8 ist an einem seiner Enden fest an einem
Verbinder 81 angebracht, der formschlüssig in den
hier mit insgesamt rechteckigem Querschnitt ausge
führten Schacht 20 eingesetzt ist. An seinem anderen
Ende ist das Band 8 fest an einem Verbinder 82 ange
bracht, der formschlüssig in den hier mit rechtecki
gem Querschnitt ausgeführten Schacht 50 eingesetzt
ist. Die Schächte 20, 50 sind axial in entgegenge
setzter Richtung gerichtet, wobei der Schacht 20
axial durch die Umrandung 1 hindurchgeht.
Die Nabe 6 ist mit einer axialen Muffe mit Aussparun
gen zur Bildung von gerasteten Ansätzen 61 versehen,
um die Nabe 6 axial an den Deckel 2 anzufügen, wobei
die gerasteten Ansätze in den Deckel 2 eindringen, um
durch Aufklemmen mit am Deckel ausgebildeten Rasten
in Eingriff zu kommen.
Die Nabe 6 wird dadurch axial und drehfest an den
Deckel 2 angefügt.
Die Umrandung 1 weist ebenfalls gerastete Ansätze 11
auf, die zu dem Fußstück 5 gerichtet sind, das Ein
setzausnehmungen 51 für das Einsetzen der gerasteten
Ansätze 11 der Umrandung 1 aufweist.
Das Fußstück 5 und die Umrandung 1 werden daher durch
Aufklemmen zusammengefügt, wobei sie ein hohles Ge
häuse bilden, in dem das Band 8, der Rotor 3 und die
Muffe der Nabe 6 aufgenommen sind.
Diese Gehäuse besteht daher aus zwei fest miteinander
verbundenen Teilen 1, 5. Dabei ist zu beachten, daß
der Rotor 3 durch seine flanschförmige Unterseite 33
mit einer axial ausgerichteten ringförmigen Einfas
sung 52 in Kontakt steht, die das Fußstück 5 mittig
aufweist. Dieses Fußstück 5 ist in der Mitte (Fig.
3) mit einem axial ausgerichteten Ring 53 versehen,
der in zur Einfassung 52 entgegengesetzten Richtung
verläuft. Die Nabe 2 ist durch ihre axial ausgerich
tete Muffe drehbar auf dem Ring 53 gelagert, wobei
sie mit dem inneren Rand des Rings 53 in Kontakt
kommt.
Der Rotor 3 weist mittig (Fig. 4) eine axial ausge
richtete ringförmige Einfassung 31 auf, die zur Um
randung 1 verläuft. Der Rotor 3 weist Durchgangsmit
tel 32 für das Band 8 auf. Dazu ist die Einfasung 31
bei 32 geschlitzt, um den Durchgang des biegsamen
Bands 8 zu ermöglichen. Die Größe des Schlitzes 32
ist von der Höhe des Bands 8 abhängig. Die Kanten des
Schlitzes 32 sind abgerundet, um die Rückführung des
Bands 8 zu ermöglichen. Das Band 8 umfaßt, in einen
elektrischen Isolierstoff eingelassen, eine Anzahl
von elektrischen Bahnen oder Leitern, die in Abhän
gigkeit von den jeweiligen Anwendungen oder von der
Anzahl der Informationen bestimmt sind, die zwischen
der Lenksäule - genauer gesagt: dem ortsfesten Lenk
säulenrohr - und dem drehbeweglichen Lenkrad des
Fahrzeugs zu übertragen sind. Hier ist das Gehäuse 1,
5 an einem ortsfesten Teil des Fahrzeugs befestigt,
und der Drehschalter ermöglicht gegebenenfalls das
Auslösen eines am Lenkrad angebrachten Airbags. Ent
sprechend den jeweiligen Anwendungen kann das Signal
horn oder die Radioanlage über den Drehschalter betä
tigt werden.
Im einzelnen umfaßt der Drehschalter zwei koaxiale
Teile, die im Verhältnis zueinander drehbeweglich
entgegen dem biegsamen elektrischen Verbindungsband 8
gelagert sind, das an einem seiner Enden 81, 82 an
einen der besagten Teile und an seinem anderen Ende
an den anderen der besagten Teile angefügt ist.
Einer der Teile umfaßt die Nabe 6 und den Deckel 2,
der fest mit der drehbeweglichen Nabe 6 verbunden
ist. Dieser Teil kann durch seine Nabe 6 drehbar mit
dem Lenkrad des Fahrzeugs verbunden werden.
Der andere koaxiale Teil ist ein Gehäuse, das aus ei
nem Fußstück 5 und der hohlen Umrandung 1 besteht,
die fest mit dem Fußstück 5 verbunden ist. Die Umran
dung 1 umgibt das Band 8 und die Einfassung 31. Die
ser Teil ist ortsfest ausgeführt und fest mit dem
ortsfesten Lenksäulenrohr verbunden, was üblicherwei
se über den unter dem Lenkrad angeordneten und nicht
dargestellten Schalterträger erfolgt. Aufgrund seiner
Einfassung 52 hat das Fußstück 5 eine ausgetiefte
Form, wobei es einen Sockel oder Querboden 55 auf
weist, auf dessen beiden Seiten sich die Einfassung
52 und der Ring 53 erstrecken.
Der Rotor 3 ermöglicht eine Verringerung der Länge
des Bands 8, das an seinen Enden an den Schacht 20
bzw. an den Schacht 50 angefügt ist, was über die
Verbinder 81, 82 erfolgt. Dieser Rotor 3 ist drehbar
auf der Nabe 6 gelagert und drehbar im Gehäuse 1, 5
aufgenommen. Er weist die Einfassung 31 auf, die sich
an ihrer Unterseite an den Querflansch 33 anschließt,
der auf der Einfassung 52 des Fußstücks zur Auflage
kommt. Dieser Flansch 33 trägt auf seiner zum Fuß
stück 5 gerichteten Fläche einen zylindrischen Stift
34, auf dem das Ritzel 4 drehend gelagert ist. Das
Ritzel 4 treibt den Rotor 3 schrittweise durch das
Zusammenwirken mit eine treibenden Zahnung 60, die
die Nabe 6 an ihrem äußeren Rand in Form einer Erhe
bung aufweist, und mit einer ortsfesten Zahnung 70
an, die der Sockel oder Boden 55 des Fußstücks 5 im
Innern seiner Einfassung 52 aufweist.
Dadurch wird ein Umlaufgetriebezug 4, 60, 70 mit ei
nem Untersetzungsverhältnis gebildet. Das Ritzel 4
gehört zu dem Getriebezug, der die Länge des Bands 8
verkürzt.
Das Lenkrad kann hier 2,5 Umdrehungen in der einen
und in der anderen Richtung, das heißt fünf Umdrehun
gen ausführen. Die Nabe 6 kann daher insgesamt fünf
Umdrehungen ausführen, wobei das Untersetzungsver
hältnis so ausgewählt wird, daß der Rotor insgesamt 2
Umdrehungen ausführen kann. Durch alle diese Vor
kehrungen können der höhenmäßige Bauraumbedarf des
Gehäuses 1,5 und die Länge des Bands 8 verringert
werden.
Das Band 8 wird um die Muffe der Nabe 6 und den äuße
ren Rand der Einfassung 31 nach dem Durchgang durch
den Schlitz 31 aufgewickelt.
Erfindungsgemäß wird das Vorhandensein des Rotors 3
genutzt.
So kommen erfindungsgemäß Mittel zur Begrenzung 90
(Fig. 7) der relativen Winkelauslenkung zwischen den
beiden koaxialen Teilen 1,5-6,7 zum Einsatz, um das
Band 8 zu schützen und zu verhindern, daß es abreißt,
insbesondere vor dem Einbau am Fahrzeug. Im einzelnen
umfassen diese Mittel 90 einen Vorsprung 91, der ver
schiebbar am Rotor 3 angebracht und in eine im Fuß
stück 5 des Gehäuses 1, 5 ausgebildete umfangsmäßige
Nut 92 eingesetzt ist. Die Nut erstreckt sich hier
spiralförmig auf mehr als 360°, so daß sie umfangsmä
ßig veränderlich ist.
Die Nut 92 ist an jedem ihrer Enden geschlossen, wäh
rend der Vorsprung 91 fest mit dem Rotor 3 verbunden
und axial ausgerichtet ist.
Der Vorsprung 91 ist hier fest mit einer biegsamen
Zunge 93 verbunden, die einstückig mit dem Rotor aus
gebildet und an dem aus Kunststoff ausgeführten Rotor
angeformt ist.
Diese Anordnung ist wirtschaftlich und hat keine Ver
größerung der Teilezahl zur Folge.
Als Variante können die biegsame Zunge 93 und der
Vorsprung 91 am Rotor angebracht sein. Grundsätzlich
ist der Vorsprung 91 im Verhältnis zum Rotor 3 beweg
lich, um sich ohne Verkantung in der Nut verschieben
zu können.
Der Vorsprung 91 besteht aus einem einstückig an der
Zunge 93 angeformten Finger.
Dieser Finger 91 ist axial ausgerichtet und umfaßt an
seinem freien Ende einen zylindrischen Stift 94, der
in die spiralförmige Nut 92 eingesetzt ist. Der Stift
94 hat hier einen Durchmesser, der kleiner als die
Breite der Nut 92 ist.
Die Zunge 93 hat eine Kreisbogenform (Fig. 8). Sie
hat eine Umfangslänge L und schließt sich (fügt sich)
an den Rotor 3 durch einen Anschlußbereich 95 mit
rechteckigem Querschnitt, mit der Länge B und der
Breite h an. Die Breite h ist kleiner als die Breite
des Hauptteils der Zunge 93.
Mit Blick auf Fig. 8 ist daher zu erkennen, daß die
Zunge 93 einen Anschlußbereich 95 an den Rotor 3 mit
einer geringen Breite h aufweist.
Durch diesen Anschlußbereich 95 kann die Zunge 93
biegsam und flexibel gestaltet werden. Während des
Betriebs sich kann die Zunge 93 durch Biegung insbe
sondere radial im Verhältnis zum Rotor 3 verschieben,
wobei sich der Finger 91 in der Nut 92 verschiebt.
Die biegsame Zunge 93 verformt sich und führt eine
Bewegung zwischen ihren Endpositionen aus.
Bei der relativen Bewegung zwischen den beiden koa
xialen Teilen 1,5-6,2 durchläuft der Finger 91 mit
seinem Stift 94 die Spirale der Nut 92, wobei sich
sein Abstand zum Mittelpunkt 0 (Fig. 5) des hier
kreisförmigen Sockels 55 verändert. Grundsätzlich ist
die Nut 92 so gestaltet, daß sich der Abstand zum
Mittelpunkt 0 des Gehäuses 1,5 und zur axialen Symme
trieachse des Gehäuses 1,5 beim Durchlaufen der Nut
verändert. Dabei kann jede Änderungsform in Betracht
gezogen werden. Die Nut 92 ist daher umfangsmäßig
veränderlich.
Außerdem ist festzustellen, daß die Nut 92 in den Bo
den oder Sockel 55 des Fußstücks 5 radial unterhalb
der Innenzahnung 70 des Fußstücks 5 eingearbeitet
ist. Diese Anordnungsstelle wirkt sich insofern gün
stig aus, als der Ring 53 radial nach innen den Boden
55 des Fußstücks 5 begrenzt. Die Innenzahnung 70 bil
det eine Erhebung im Verhältnis zum Boden 55, so daß
das Fußstück 5 mittig widerstandsfähig ist.
Der Finger 91 kommt mit seinem Stift 94 an den Enden
der spiralförmigen Nut 92 zum Anschlag, die an jedem
ihrer Enden geschlossen ist, so daß die Sperre des
Drehschalters gewährleistet ist, vor allem solange
der Schalter nicht am Fahrzeug eingebaut ist.
Der Vorsprung 91 ist insgesamt diametral entgegenge
setzt zum Stift 34 angeordnet.
Die Zunge 93 ist in der Dicke der Einfassung 31 des
Rotors 3 angeordnet (Fig. 6). Dazu weist die Einfas
sung eine Öffnung mit geschlossenem Umriß 36 auf, die
eine axiale Entformung der Zunge 93 ermöglicht.
Der Flansch 33 weist in Entsprechung zur Öffnung 36
eine Öffnung mit geschlossenem Umriß 136 auf, die ei
ne Auslenkung der Feder 93 im Zuge der Bewegung des
Fingers 91 in der Nut 92 ermöglicht.
Aus diesen Gründen hat die Zunge 93 eine Kreisbogen
form, wobei sich ihr Anschlußbereich 95 in der Nähe
des Schlitzes 32 befindet.
In einer Drehrichtung des Lenkrads kommt der Finger
91 mit seinem Stift 94 an einem Ende 96 der Nut zum
Anschlag.
Das Ende 96 wird als äußeres Ende bezeichnet, da es
auf einem Kreisumfang mit einem Durchmesser angeord
net ist, der größer als der Durchmesser des Kreisum
fangs ist, auf dem sich das andere Ende 97 der Nut
befindet, das als inneres Ende bezeichnet wird.
Die Enden 97, 96 haben eine Halbkreisform, um sich an
die Form des Stifts 94 anzupassen. Dabei ist festzu
stellen, daß am inneren Ende eine Eingangsabschrägung
98 vorgesehen ist, um den Stift 94 leicht in die Nut
einführen zu können.
Das Band 8 hat aus Sicherheitsgründen bekanntlich ei
ne Länge, die größer als seine funktionale Länge ist.
So wird das Band 8 beispielsweise um eine Viertelum
drehung verlängert.
Beim Zusammenbau der Bestandteile des Drehschalters
sieht das Montageprogramm vor, daß sich der Rotor 3
in einer Position befindet, die das Einsetzen des
Bands erleichtert.
Diese Position befindet sich jenseits der Endpositio
nen, die das Band einnehmen kann. Dabei wird dann zu
nächst das Band 8 gespannt eingelegt. In dieser Posi
tion wird ein Stift in ein Loch 27 (Fig. 4) des
Flansches 23 des Rotors 3 und in ein entsprechendes
Loch 137 des Fußstücks 5 eingesetzt.
Um die Reihenfolge der Montage nicht zu beeinträchti
gen, gehört das vordere Ende 97 der Nut 92 zu einem
sogenannten Einbaubereich 101. Dieser Bereich weist
die Abschrägung 98 für das Einsetzen des Stifts 94
auf. Die Umfangsbreite dieses Bereichs 101 ist von
der zusätzlichen Sicherheitslänge des Bands abhängig.
Dieser Bereich 101 weist eine Rampe 100 auf. Die Nut
wird daher innen durch einen Einbaubereich 101 ver
längert.
Nach dem Aufwickeln des Bands 8 im Drehschalter wird
der Rotor 3 in seine normale Position zurückgebracht.
Dazu wird der Stift aus den Löchern 37 und 137 her
ausgezogen. Während dieser Bewegung durchläuft der
Finger 91 den Einbaubereich 101 und bewegt sich die
Rampe 100 hinauf. Dies wird durch die biegsame Zunge
93 ermöglicht, die sich vor allem dank ihres An
schlußbereichs anheben kann. Am Ende dieser Bewegung
fällt der Stift 94 des Fingers 91 nach dem Überqueren
der Rampe 100 in den Funktionsteil der Nut 92 zurück,
der sich umfangsmäßig jenseits des Bereichs 101 er
streckt.
Der Finger 91 kann daher die Spirale der Nut 92 in
beiden Richtungen vom äußeren Anschlag 96 zu einem
inneren Anschlag 102 durchlaufen, der durch die am
weitesten vom inneren Ende 97 entfernte Vorderseite
der Rampe 100 gebildet wird, ohne in den Einbaube
reich 101 zurückkehren zu können, was durch das Vor
handensein der Rampe 100 verhindert wird. Denn der
Stift 94 kann sich nicht von selbst anheben, um den
vertikalen Anschlag 102 zu überwinden.
Das äußere Ende 96 und die Fläche 102 (die Rampe 100)
bilden Endanschläge für den Finger 91.
rIn diesen Endpositionen kommt der Finger 91 über sei
nen Stift 94 mit dem betreffenden Endanschlag 96, 102
in Kontakt, so daß die relative Winkelauslenkung zwi
schen den beiden koaxialen Teilen 1,5 - 6,2 begrenzt
wird. Das Band 8 wird dadurch geschützt und kann
nicht abreißen.
In Fig. 9 befindet sich der Finger 91 im Einbaube
reich.
Die Zunge 93 ist so gestaltet, daß sie, außer im Ein
baubereich 101, stets gespannt ist, so daß sie den
Stift 94 an einer der Flanken der Nut andrückt, wobei
ein Spiel zwischen der anderen Flanke der Nut 92 und
dem Stift 94 besteht.
Außerdem ist festzustellen, daß das Fußstück und der
Rotor, die als Formteile aus Kunststoff ausgeführt
sind, genutzt werden, um auf einfache und wirtschaft
liche Weise die Nut 92 mit ihrer Rampe 100 und ihrer
Abschrägung 93 sowie die Einheit aus Zunge 93 und
Finger 91 zu schaffen.
Der Kontakt zwischen dem Stift 94 und einer der Flä
chen oder Flanken der Nut 92 erfolgt geräuscharm, was
durch die Spannung der Zunge 93 und die Beschaffen
heit der in Kontakt kommenden Werkstoffe (Kunststoff)
bedingt ist.
Die Zunge 93 wird mit ihrem Finger 94 dank der Öff
nung 36 einfach durch Anformen hergestellt.
Die Öffnung 136 ermöglicht die Freisetzung der Zunge
93 des Rotors 3, damit die Zunge 93 und der Finger 91
die Nut 92 durchlaufen können, wobei sich die Zunge
93 unter Berücksichtigung ihrer Biegsamkeit, die
durch ihre Länge und ihren Anschlußbereich 95 mit ge
ringer Breite kontrolliert wird, im Verhältnis zum
Rotor 3 verschieben kann.
Beim inneren Ende 97 der Nut 92 und des Kontaktbe
reichs handelt es sich um das Ende, das der axialen
Symmetrieachse des Gehäuses 1, 5 am nächsten liegt.
Die Umrandung 1 kann natürlich mit dem Fußstück 5
durch andere Mittel wie etwa Schrauben oder Bolzen
zusammengefügt werden, und das Fußstück 5 kann mit
Nasen für seine Befestigung an dem unter dem Lenkrad
angebrachten Schalterträger versehen sein.
Der Drehschalter kann direkt am Lenksäulenrohr ange
bracht sein.
Die Nabe 6 kann mit dem Deckel 2 auch durch andere
Mittel verbunden sein. Es kann ein Sensorrad vorgese
hen sein.
Grundsätzlich kann der Drehschalter in der Art des in
der FR 96 11261 beschriebenen Schalters ausgeführt
sein.
Daraus folgt, daß das Ritzel 4 mit elastischen Quer
zähnen versehen sein kann, wobei die Elastizität der
Zähne anhand von Schlitzen erzielt wird. Das Fußstück
5 kann durch ein Teil, das den Rotor 3 umgibt, er
setzt werden, wobei die Umrandung flach wie in Fig.
2 des besagten Dokuments ausgeführt ist. Die Nut wird
jedoch weiterhin im Boden dieses Teils, radial unter
halb der Zahnung des Umlaufgetriebezugs, ausgeführt.
Der Vorsprung kann an seinem freien Ende einen qua
dratischen Querschnitt aufweisen, der in die Nut ein
dringt, was jedoch die Verkantungsrisiken erhöht, so
daß der Stift vorzuziehen ist.
Die Zunge 93 kann durch einen in die besagte Zunge
eingearbeiteten geschlossenen Schlitz mit länglicher
Form biegsam gestaltet werden. Die Zunge kann eine
Akkordeonform aufweisen.
Der Finger 91, bzw. im allgemeinen der Vorsprung,
kann an einer gewellten Feder angebracht sein, die an
den Rotor angefügt ist.
Bei der Benutzung des Fahrzeug eingebauten Drehschal
ters können Vorkehrungen dafür getroffen werden, daß
die Drehung des Lenkrads stoppt, bevor der Vorsprung
mit einem der Anschläge in Eingriff kommt, um nicht
alles zu beschädigen.
Die Begrenzung der Auslenkung zwischen den koaxialen
Teilen kommt zum Tragen, wenn der Drehschalter noch
nicht am Fahrzeug installiert ist.
Die Umfangslänge der Nut 92 ist natürlich von den je
weiligen Anwendungen und daher vom Untersetzungsver
hältnis des Getriebezugs 4, 60, 70 abhängig.
So kann sich die Nut auf weniger als 360° oder auf
mehr als 360° erstrecken. Sie kann mehr als zwei Um
drehungen ausführen.
Claims (17)
1. Drehschalter, insbesondere für Kraftfahrzeuge, um
fassend zwei koaxiale Teile (1,5-2,6), die im Ver
hältnis zueinander drehbar entgegen einem biegsamen
elektrischen Verbindungsband (8) gelagert sind, das
zwischen den besagten Teilen aufgewickelt und an ei
nem seiner Enden an einen der besagten Teile und am
anderen seiner Enden an den anderen der besagten Tei
le angefügt ist, wobei einer der koaxialen Teile (1,5-2,6)
eine drehbewegliche Nabe (6) und der andere
Teil ein ortsfestes Gehäuse (1, 5) mit hohler Form um
faßt, in dessen Innern die Nabe (6) und ein Rotor (3)
aufgenommen sind, der Durchgangsmittel (32) für das
biegsame Band aufweist und ein drehbar gelagertes
Ritzel (4) trägt, und wobei das Ritzel (4) zu einem
Umlaufgetriebezug (30, 70, 4) gehört, der am Gehäuse
(1, 5), an der Nabe (6) und am Rotor (5) angebracht
ist, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rotor (3) verschiebbar einen Vorsprung (91)
trägt, der in eine im Gehäuse (1, 5) ausgebildete Um
fangsnut (92) eingesetzt ist, daß die Nut (92) an je
dem ihrer Enden einen ersten (96) bzw. einen zweiten
Anschlag (102) aufweist und daß der Vorsprung (91)
mit den besagten Anschlägen (96, 102) zusammenwirken
kann, um in einer und der anderen Richtung die rela
tive Winkelauslenkung zwischen den beiden koaxialen
Teilen (1,5-2,6) zu begrenzen und das Band (8) zu
schützen.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Nut (91) spiralför
mig ausgebildet ist und sich auf mehr als 360° er
streckt.
3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vorsprung (91)
fest mit einer fest am Rotor (3) angebrachten biegsa
men Zunge (93) verbunden ist.
4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die biegsame Zunge (93)
einstückig mit dem Rotor (3) ausgeführt und am Rotor
(3) angeformt ist.
5. Schalter nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß sich die Zunge (93) an
den Rotor (3) durch einen Anschlußbereich (95) mit
geringer Dicke anschließt.
6. Schalter nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Rotor (3) eine
axial ausgerichtete zylindrische Einfassung (31) auf
weist, die geschlitzt ist, um die Durchgangsmittel
für das Band (8) zu bilden, und daß die Zunge (93) in
der Dicke der Einfassung (31) angeordnet ist, die ei
ne Entformungsöffnung (36) für die Zunge (93) auf
weist.
7. Schalter nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Rotor (3) einen
Querflansch (33) aufweist und daß die Einfassung aus
dem Flansch (33) herausgearbeitet ist, der eine Öff
nung (136) aufweist, die eine Auslenkung der Zunge
(93) ermöglicht.
8. Schalter nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zunge (93) eine
Kreisbogenform hat.
9. Schalter nach einem der Ansprüche 3 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß die
Zunge (93) über den Vorsprung (91) in Kontakt mit ei
ner der Flanken der Nut (92) gespannt ist.
10. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Nut
(92) innen einen Einbaubereich (101) aufweist, der
die besagte Nut (92) nach innen verlängert.
11. Schalter nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Einbaubereich (101)
eine Rampe (100) aufweist.
12. Schalter nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Einbaubereich ein
Ende (97) aufweist, das das der axialen Symmetrieach
se des Gehäuses (1, 5) am nächsten gelegene innere En
de der Nut (92) bildet, und daß dieses besagte Ende
mit einer Abschrägung (98) für den Einbau des Vor
sprungs (91) versehen ist.
13. Schalter nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß die am weitesten vom
inneren Ende (97) der Nut entfernte Vorderseite (102)
der Rampe (100) den Anschlag bildet, der die relative
Winkelauslenkung zwischen den zwei koaxialen Teilen
(1,5-2,6) des Drehschalters begrenzt.
14. Schalter nach Anspruch 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß das andere Ende der Nut
(92) den anderen Anschlag bildet, der die Winkelaus
lenkung zwischen den zwei koaxialen Teilen in der an
deren Richtung begrenzt.
15. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, da
durch gekennzeichnet, daß die Nut
(92) radial unterhalb einer Zahnung (70) des Gehäuses
(1, 5) ausgebildet ist, wobei die besagte Zahnung zu
dem Umlaufgetriebzug (4, 60, 70) gehört.
16. Schalter nach Anspruch 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Gehäuse (1, 5) eine
hohlförmige Umrandung (1) umfaßt, die mit einem Fuß
stück (5) verbunden ist, und daß die besagte Zahnung
und die besagte Nut in dem Fußstück ausgeführt sind.
17. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 16, da
durch gekennzeichnet, daß der
Vorsprung (91) aus einem Finger besteht, der ein
freies Ende (94) in Form eines zylindrischen Stifts
aufweist, der in die Nut (92) eindringt.
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| FR9715599A FR2772195B1 (fr) | 1997-12-08 | 1997-12-08 | Contacteur tournant a rotation limitee, notamment pour vehicule automobile |
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