[go: up one dir, main page]

DE19854994B4 - Getaktete Logigschaltung - Google Patents

Getaktete Logigschaltung Download PDF

Info

Publication number
DE19854994B4
DE19854994B4 DE19854994A DE19854994A DE19854994B4 DE 19854994 B4 DE19854994 B4 DE 19854994B4 DE 19854994 A DE19854994 A DE 19854994A DE 19854994 A DE19854994 A DE 19854994A DE 19854994 B4 DE19854994 B4 DE 19854994B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
block
period
output
logic circuit
clocked
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19854994A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19854994A1 (de
Inventor
Hans Gustat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19854994A priority Critical patent/DE19854994B4/de
Priority to US09/443,917 priority patent/US6369611B1/en
Priority to GB9927556A priority patent/GB2344008B/en
Publication of DE19854994A1 publication Critical patent/DE19854994A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19854994B4 publication Critical patent/DE19854994B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K19/00Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits
    • H03K19/01Modifications for accelerating switching
    • H03K19/017Modifications for accelerating switching in field-effect transistor circuits
    • H03K19/01728Modifications for accelerating switching in field-effect transistor circuits in synchronous circuits, i.e. by using clock signals
    • H03K19/01742Modifications for accelerating switching in field-effect transistor circuits in synchronous circuits, i.e. by using clock signals by means of a pull-up or down element

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Logic Circuits (AREA)

Abstract

Getaktete Logikschaltung mit mindestens einem Block miteinander verbundener Gatter, dadurch gekennzeichnet, dass an die Ausgänge der Gatter (21) jeweils der Ausgang einer steuerbaren Stromquelle (22) angeschlossen ist, wobei die Stromquellen an ihrem Steuereingang jeweils mit einem Taktsignal verbunden sind, dessen Periodendauer jeweils ein ganzzahliges Vielfaches kt einer Grund-Periodendauer t des betreffenden Blockes ist, wobei die Grund-Periodendauer t für alle Stromquellen des Blocks gleich ist, und k eine positive ganze Zahl ist, die für jede Stromquelle des Blocks verschiedene Werte annehmen kann.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine getaktete logische Schaltung, die sich aus mindestens einem Block miteinander verbundener Gatter zusammensetzt.
  • Ein bekanntes Prinzip zum Aufbau getakteter logischer Schaltungen (d. h. sequentieller Schaltungen; ein Beispiel ist in 1 dargestellt) besteht darin, die Datenausgänge von synchron durch einen Takt gesteuerten Speichereinheiten (Registern, z. B. 11 in 1) mit den Eingängen von Blöcken (z. B. 12 in 1) aus Gattern (ein Begriff, der hier auch Inverter umfassen soll) zu verbinden und die Ausgänge der Logikschaltungen wieder an Eingänge von Registern (13 in 1) anzuschließen und so fort. Zustandsmaschinen (finite state machines) sowie synchron getaktete Datenflussmaschinen (dataflow machines) verwenden oft dieses Prinzip. Dabei kann ein nachfolgendes Register auch ganz oder teilweise identisch sein mit dem vorigen, so dass zyklische Rückführungen entstehen.
  • Die Taktrate und damit die Verarbeitungsleistung einer solchen getakteten Schaltung kann um so höher gewählt werden, je kleiner die maximale Verzögerungszeit für einen Durchlauf von Register durch den Signalpfad des logischen Blockes zu Register ist. Die maximale Verzögerungszeit für einen Taktzyklus setzt sich zusammen aus der maximalen Dauer des Signaldurchlaufs durch den Block im ungünstigsten Fall (auf dem kritischen Pfad) sowie aus den maximalen Verzögerungszeiten (und ggf. nötigen Vorhaltezeiten) der verwendeten Register.
  • Die Register sind bei diesem Schaltungsprinzip erforderlich, um den Signalfluss solange zu unterbrechen, bis alle Ausgangssignale der Logikschaltung, die ja verschieden lange Verzögerungszeiten auf verschiedenen Pfaden haben können, gültig sind und das Signal zu diesem Zeitpunkt zur Weitergabe zu speichern.
  • Bei einfachen logischen Funktionen mit kurzem Signaldurchlauf durch den jeweiligen Pfad des Blockes wird die maximale Verzögerungszeit für einen Taktzyklus wesentlich von den Verzögerungszeiten der Register bestimmt. Es gibt daher eine Anzahl von Entwicklungen von Schaltungen, um die Verzögerungszeit von Registern zu verringern (z. B. U. S. Pat. 4 057 741).
  • Bekannt ist ein integrierter Halbleiterschaltkreis gemäß JP 7-288465 A . Er enthält Logik-Gatter, die über in Reihe geschaltete n-MOS-Transistoren getaktet werden. Am Ausgang mindestens eines Gatters ist der Ausgang einer steuerbaren Stromquelle angeschlossen, deren Steuereingang mit einem steuernden Takt verbunden ist. Außerdem ist wenigstens eine Gruppe von Komponenten, z. B. Gatter, untereinander über Signalleitungen verbunden und weist zu Komponenten außerhalb dieser Gruppe keine Signalverbindungen außer Verbindungen über die äußeren Signalanschlüsse dieser Gruppe auf. Alle getakteten Stromquellen, die zu ein und demselben Block (entsprechend einer Gruppe von Komponenten) gehören, sind an ihrem Ausgang mit dem Ausgang jeweils einer Komponente verbunden. An ihrem Steuereingang liegt jeweils ein Takt mit der gleichen Periodendauer.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zu Grunde, eine Logikschaltung zu schaffen, bei der die Gatter mit maximaler Geschwindigkeit getaktet werden, und zwar so, dass der Signalfluss durch die Gatter mit einem Takt synchronisiert wird. Die Lösung dieser Aufgabe geschieht auf der Basis einer getakteten Logikschaltung erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1. Zweckmäßige Ausgestaltungen sind in den Ansprüchen 2 bis 5 fixiert.
  • Die Taktsteuerung geschieht (siehe 2) dadurch, dass am Ausgang (A) eines Gatters (21) der logischen Schaltung jeweils eine zusätzliche Stromquelle (22) parallel zum Ausgang (A) des betreffenden Gatters (21) angeschlossen wird, deren Ausgangsstrom (i2) mit der Frequenz eines Takts (CLK) gesteuert wird. Das Gatter (21) hat einen Ausgang (A) und im verallgemeinerten Fall N Eingänge, von denen nur der erste (E1) und der letzte (EN) in 2 dargestellt sind.
  • Die am Ausgangsknoten (A) vorhandene Lastkapazität ist in 2 nicht dargestellt, wird aber in den folgenden Darlegungen in ihrer Wirkung mit einbezogen. Spannungsänderungen am Ausgangsknoten (A) erfordern Auf- oder Entladeströme der an A vorhandenen Lastkapazität. Dies geschieht durch den zeitlich veränderlichen Ausgangsstrom i, der die Summe des momentanen Ausgangsstromes i2 der Stromquelle (22) und des momentanen Ausgangsstromes il des Gatters (21) ist. Im Folgenden wird also auch das Gatter selbst als veränderliche Stromquelle betrachtet und nicht, wie in der digitalen Schaltungstechnik oft üblich, als veränderliche Spannungsquelle mit einer lastabhängigen Verzögerung.
  • 3 zeigt schematisch ein Beispiel für das Zeitverhalten der Ausgangsspannung (Span nungsachse: V, Zeitachse: t) eines solchen durch eine zusätzliche Stromquelle getakteten Gatters. Hier sei zur Erläuterung vereinfachend angenommen, dass beim Umschalten des Ausgangs des Gatters zur positiven Betriebsspannung hin der Ausgangsstrom il der Ausgangsstufe des Gatters den konstanten Wert I1 hat (i1=I1), solange die Ausgangsspannung nicht völlig den Wert der positiven Betriebsspannung (Vdd in 3) erreicht hat. Wenn dieser Zustand erreicht ist, sei der Ausgangsstrom Null(i1=0).
  • Analoges gelte beim Umschalten des Ausgangs der getakteten Stromquelle zur positiven Betriebsspannung hin: bis zum Erreichen der positiven Betriebsspannung habe der Ausgangsstrom i2 der getakteten Stromquelle (22) den konstanten Wert IZ (i2=I2), danach den Wert Null(i2=0).
  • Umgekehrt gelte für die Um- bzw. Entladung zur negativen Betriebsspannung (0 in 3) für beide Ausgänge das oben Gesagte, aber mit negativem Vorzeichen (il=-I1, i2=-I2), da es eine Entladung der Lastkapazität an A ist. Auch hier seien, wenn die negative Betriebsspannung erreicht ist, die Ausgangsströme jeweils wieder Null (i1=0, i2=0). Außerdem sei hier der konstante Wert I1 größer als der konstante Wert I2, zum Beispiel das Doppelte (I1 = 2 · I2).
  • In 3 ist der Fall dargestellt, dass die Ausgangsstufe des Gatters zeitlich vor der getakteten Stromquelle beginnt umzuschalten. Hier seien zunächst beide Stromquellen auf Entladung geschaltet. Es fließt zunächst kein Strom, da die Ausgangsspannung bereits den Wert der negativen Betriebsspannung erreicht hat.
  • Der Zeitpunkt t1 markiert in 3 den Zeitpunkt, an dem die Ausgangsstufe des Gatters umschaltet, so dass deren Ausgangsstrom nun i1=I1 beträgt. Damit verschiebt sich die Ausgangsspannung ein wenig vom Nullpunkt, so dass nun sofort auch von i2 ein Strom beigetragen wird. Zunächst ist aber die getaktete Stromquelle noch auf Entladung geschaltet, so dass ihr Strom negativ gerichtet ist (i2=-I2). Der resultierende Ausgangsstrom ist die Summe aus beiden Strömen; wegen der entgegengesetzten Richtung also die Differenz der Beträge (i1+i2 = I1-I2). Die Ausgangsspannung wächst daher jetzt nur langsam: im Vergleich zu einem Umschalten nur mittels des ungetakteten Stromes i 1 der Ausgangsstufe des Gatters beträgt ihr Anstieg nur den Bruchteil (I1-I2)/I1 vom ursprünglichen Anstieg. Im Rechenbeispiel (I1 = 2 · I2) wäre dieser Bruchteil 50 %, so dass in dieser Phase die Änderung der Ausgangsspannung und damit die Weitergabe des Signals auf die Hälfte der ursprünglichen Geschwin digkeit verlangsamt wäre.
  • Der Zeitpunkt t2 markiert in 6 den Zeitpunkt, an dem die getaktete Stromquelle umschaltet, so dass deren Ausgangsstrom nun i2=I2 beträgt. Der nun resultierende Ausgangsstrom ist wieder die Summe aus beiden Strömen; wegen der gleichen Richtung also die Summe der Beträge (il+i2 = I1+I2). Die Ausgangsspannung wächst daher jetzt wesentlich schneller: im Vergleich zu einem Umschalten nur mittels des Stromes I1 der Ausgangsstufe des Gatters beträgt ihr Anstieg nun den Faktor (I1+I2)/Il vom ursprünglichen Anstieg.
  • Im Rechenbeispiel (I1 = 2 · I2) wäre dieser Faktor 150%, so dass in dieser Phase die Änderung der Ausgangsspannung und damit die Weitergabe des Signals auf das Anderthalbfache der ursprünglichen Geschwindigkeit beschleunigt wäre.
  • Die beiden Stromquellen wirken also im Fall der Koinzidenz wesentlich stärker als im Fall des nicht gleichzeitigen Wirkens (und zwar um den Faktor (I1+I2)/(I1-I2); im Rechenbeispiel beträgt dieser Faktor 3).
  • Zum Zeitpunkt t3 ist die positive Betriebsspannung erreicht, und beide Ströme werden zu Null. Bei geeigneter Dimensionierung der Stromquelle zum Ausgangswiderstand bzw. Ausgangsstrom des Gatters kann der Zeitpunkt des Erreichens der Umschaltschwelle des nächsten Gatters und damit der Zeitpunkt der Übertragung des Signals zum nächsten Gatter in gewissen Grenzen vom Eingangstakt bestimmt werden. Dadurch besteht die Möglichkeit, individuelle Unterschiede in den Verzögerungszeiten der Gatter auszugleichen und diese Verzögerungszeiten an die Taktung anzupassen.
  • Es sind nicht nur Verzögerungen des Signals gegenüber der Durchlaufzeit eines vom Eingangstakt unbeeinflussten Gatters möglich (wenn die sich summierenden Ströme entgegengesetzte Richtung haben), sondern auch Beschleunigungen (bei gleicher Richtung der Ströme).
  • Auf diese Weise wird der Zeitverlauf des Aufladens der Ausgangskapazität wesentlich vom Takt mitbestimmt. Es kann erreicht werden, dass die Durchgänge der Signalpegel durch die Eingangs-Umschaltschwelle an den Ausgängen der getakteten Gatter im wesentlichen phasenstarr zu den jeweiligen Umschaltzeitpunkten der steuernden Takte stattfinden, so dass eine Taktsynchronisation erfolgt, ohne dass eine Unterbrechung des Signalpfades oder ein Register nötig sind.
  • Im Vergleich zu einer konventionellen Schaltung mit Registern kann eine erfindungsgemäße Schaltung einerseits schneller arbeiten, weil Register und damit Verzögerungen entfallen können, zum anderen kann durch die Addition der Teilströme im Koinzidenzfall sogar noch eine weitere Beschleunigung über die minimale Durchlaufzeit der ungetakteten Schaltung hinaus erfolgen.
  • Nach Anspruch 1 enthält eine Gesamtschaltung logische Teilblöcke, in denen die getakteten Stromquellen die zu einem Block gehören, jeweils mit einem individuellen Takt gesteuert werden, dessen Periodendauer k·t ein ganzzahliges Vielfaches einer Grund-Periodendauer t des jeweiligen Blockes ist. Hierbei ist k ist eine positive ganze Zahl. Während t im gesamten Block konstant ist, kann sich k von Takteingang zu Takteingang einer getakteten Stromquelle des Blockes ändern. So kann auch innerhalb eines Blockes mit verschiedenen Verzögerungszeiten der getakteten Komponenten gearbeitet werden.
  • Dies kann von Vorteil sein, um z. B. Gatter von stark verschiedener Komplexität in demselben Block einzusetzen, deren Verzögerungszeit durch eine Taktung mit gleicher Periode nicht in Übereinstimmung zu bringen wäre.
  • Die gemeinsame Grund-Periodendauer vereinfacht hierbei den Entwurf, weil dadurch zueinander synchron schaltende Knotenpunkte in den Signalpfaden auf einfache Weise geschaffen werden können.
  • Um weiterhin die Entwurfsstrategie des eingangs beschriebenen konventionellen Aufbauprinzips logischer Schaltungen, das auf logischen Blöcken und Registern basiert (siehe 1), anwenden zu können und dennoch mittels erfindungsgemäßer Taktung Register weglassen und die Durchsatzrate erhöhen zu können, muss sichergestellt werden, dass – bis auf einen gewissen zulässigen Restfehler – der Signaldurchlauf auf jedem Pfad des Blockes die gleiche Verzögerungszeit aufweist.
  • Dies geschieht dadurch, dass die Signalpfade so gestaltet werden, dass für jeden Signalpfad durch den Block die Summe der Periodendauern der getakteten Stromquellen, die zu den Ausgängen der Komponenten dieses Pfades gehören, gleich ist. Bei geeigneter Dimensionierung der getakteten Stromquellen und/oder der Ausgangsstufen der Gatter kann dann erreicht werden, dass auch die Gesamt-Verzögerungszeit der Pfade nahezu gleich ist.
  • Ein Beispiel eines Entwurfs für eine solche Schaltung wird in 4 und 5 dargestellt.
  • Ausgangspunkt ist das Schaltungsbeispiel von 1, das in eine Schaltung mit prinzipiell gleicher logischer Funktion, jedoch wesentlich höherer Taktrate, umgewandelt werden soll.
  • In diesem Beispiel soll ein Takt der gleichen Periodendauer t1 für alle getakteten Gatter des Blockes Verwendung finden. Überdies sollen alle Gatter des Blockes getaktet werden. Für die längsten in 1 vorhandenen Signalpfade durch den Block (12), die durch drei Gatter verlaufen, ergäbe sich bei einer Taktung eine Periodendauersumme von 3·t1.
  • Damit die Periodendauersumme aller Pfade gleich ist, werden, wie in 4 dargestellt, zunächst in die kürzeren Pfade des Blockes (42) zusätzliche Gatter eingefügt, ohne die logische Funktion zu verändern. In 4 sind es in drei Pfaden jeweils zwei Inverter hintereinander, die gegenüber 1 hinzugefügt wurden.
  • Nun verläuft jeder Pfad durch drei Gatter und bei einem Anschluss von geeignet dimensionierten getakteten Stromquellen, die jeweils mit der gleichen Periodendauer t1 gesteuert werden, beträgt die Periodendauersumme für jeden der Pfade 3·t1. 5 zeigt dieses Schaltungsbeispiel mit den Gattern nach 4, an denen zusätzlich jeweils am Ausgang eine getaktete Stromquelle angeschlossen ist. Anstelle der Register (41) und (43) in 4 sind an den äußeren Anschlüssen des Blocks (52) direkte Verbindungen getreten (51) und (53), die man beim Entwurf als „virtuelle Register" betrachten kann.
  • Zur Vereinfachung des Schaltbilds wurde in 5 für die zum Block (52) gehörenden getak teten Stromquellen jeweils ein Symbol gezeichnet: ein kleines gleichschenkliges, aufrecht stehendes Dreieck mit einem vertikalen Anschluss nach oben, der den Ausgang der Stromquelle symbolisieren soll. Dieses Symbol wird in 5 unten links zusätzlich zu den zum Block (52) gehörenden getakteten Stromquellen noch einmal explizit dargestellt (54 in 5). Der Anschluss der Steuereingänge der Stromquellen an einen Takt mit jeweils gleicher Periodendauer wurde hier zur Vereinfachung nicht dargestellt.
  • Wenn diese Schaltung auf einem integrierten Schaltkreis mit der gleichen Halbleitertechnologie hergestellt wird, wie die ursprüngliche Schaltung nach 1, kann damit bei geeigneter Wahl des Schaltkreis-Layouts eine wesentlich höhere Taktrate erreicht werden als mit der Schaltung nach 1. Da mit den Registern relativ komplexe Objekte entfallen, die erheblich Layout benötigen, kann trotz der vielen zusätzlichen getakteten Stromquellen der Bedarf an Chipfläche beider Lösungen vergleichbar sein.
  • Nach Anspruch 3 können die getakteten Stromquellen aus im Gegentakt arbeitenden Transistoren gebildet werden. In diesem Fall wird eine bekannte Verstärkerschaltung, die häufig als Spannungsverstärker genutzt wird, als eine mit hoher Frequenz steuerbare Stromquelle eingesetzt. Im einfachsten Fall kann dies eine aus der digitalen Schaltungstechnik bekannte Inverterschaltung sein, deren Transistorgeometrien jedoch für den Einsatz als getaktete Stromquelle abgestimmt werden müssen in Bezug zu den Transistorgeometrien der zu taktenden Ausgangsstufe.
  • Nach Anspruch 4 können die getakteten Stromquellen auch einen Eintaktverstärker enthalten, z. B. für den Fall, dass keine komplementären Transistoren Verfügung stehen und ein Gegentaktverstärker hierfür nicht sinnvoll eingesetzt werden kann. Eine geeignet dimensionierte Induktivität im bzw. am Lastkreis kann ggf. den Effekt eines gegenphasig gesteuerten komplementären Transistors bei hohen Frequenzen für den erfindungsgemäßen Zweck als steuerbare Stromquelle funktionell ersetzen.
  • Da die getakteten Stromquellen jeweils nur in einem bestimmten Frequenzbereich (dem des jeweils steuernden Taktes) arbeiten müssen, kann mit der Induktivität gemäß Anspruch 5 vorteilhaft ein auf diese Frequenz abgestimmter Schwingkreis erzeugt werden, in den sowohl zusätzliche elektrische Kapazitäten als auch die jeweiligen vorhandenen parasitären Kapazitäten einbezogen werden können.

Claims (5)

  1. Getaktete Logikschaltung mit mindestens einem Block miteinander verbundener Gatter, dadurch gekennzeichnet, dass an die Ausgänge der Gatter (21) jeweils der Ausgang einer steuerbaren Stromquelle (22) angeschlossen ist, wobei die Stromquellen an ihrem Steuereingang jeweils mit einem Taktsignal verbunden sind, dessen Periodendauer jeweils ein ganzzahliges Vielfaches kt einer Grund-Periodendauer t des betreffenden Blockes ist, wobei die Grund-Periodendauer t für alle Stromquellen des Blocks gleich ist, und k eine positive ganze Zahl ist, die für jede Stromquelle des Blocks verschiedene Werte annehmen kann.
  2. Getaktete Logikschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Signalpfad von einem Eingang des Blocks zu einem Ausgang des Blocks eine Periodendauersumme zugeordnet ist, wobei als Periodendauersumme die Summe von Periodendauern definiert wird, die entsteht, indem mit einer Periodendauersumme von Null beginnend entlang des betreffenden Signalpfades für jede steuerbare Stromquelle, deren Ausgang jeweils an einem Knoten dieses Signalpfades angeschlossen ist, die jeweilige Periodendauer des Taktsignals dieser Stromquelle zur Periodendauersumme addiert wird, und wobei die Periodendauersummen für jeden Signalpfad den gleichen Betrag aufweisen.
  3. Getaktete Logikschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die steuerbaren Stromquellen (22) einen Verstärker mit im Gegentakt arbeitenden Transistoren enthalten.
  4. Getaktete Logikschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die steuerbaren Stromquellen (22) einen Transistor-Eintaktverstärker enthalten, dessen Lastkreis mit einer Induktivität gekoppelt ist.
  5. Getaktete Logikschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktivität mit einer Kapazität einen Schwingkreis bildet, dessen Resonanzfrequenz sich im Bereich der Frequenz des Taktsignals befindet.
DE19854994A 1998-11-23 1998-11-23 Getaktete Logigschaltung Expired - Fee Related DE19854994B4 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19854994A DE19854994B4 (de) 1998-11-23 1998-11-23 Getaktete Logigschaltung
US09/443,917 US6369611B1 (en) 1998-11-23 1999-11-19 Sequential circuit for high frequency clocking
GB9927556A GB2344008B (en) 1998-11-23 1999-11-23 Circuit for sequential logic

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19854994A DE19854994B4 (de) 1998-11-23 1998-11-23 Getaktete Logigschaltung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19854994A1 DE19854994A1 (de) 2000-05-25
DE19854994B4 true DE19854994B4 (de) 2004-03-11

Family

ID=7889357

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19854994A Expired - Fee Related DE19854994B4 (de) 1998-11-23 1998-11-23 Getaktete Logigschaltung

Country Status (3)

Country Link
US (1) US6369611B1 (de)
DE (1) DE19854994B4 (de)
GB (1) GB2344008B (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10105491B4 (de) * 2001-02-07 2010-05-12 Jopp Gmbh Schaltvorrichtung für ein Getriebe
CN115048889B (zh) * 2022-08-16 2022-11-01 井芯微电子技术(天津)有限公司 基于后端时序收敛仿真的异步路径提取方法及系统

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4057741A (en) * 1974-01-31 1977-11-08 Lasag S.A. Logic circuit for bistable D-dynamic flip-flops
JPH02277315A (ja) * 1989-04-18 1990-11-13 Toshiba Corp Cmos論理回路
JPH07288465A (ja) * 1994-04-18 1995-10-31 Hitachi Ltd 半導体集積回路装置
JPH0884065A (ja) * 1994-09-14 1996-03-26 Hitachi Ltd 半導体集積回路装置
JPH09232942A (ja) * 1996-02-22 1997-09-05 Hitachi Ltd 半導体論理回路
WO1998006177A1 (en) * 1996-08-05 1998-02-12 Fujitsu Limited Combined logic gate and latch

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4275316A (en) * 1978-11-06 1981-06-23 Rca Corporation Resettable bistable circuit
US5880609A (en) * 1997-01-23 1999-03-09 Sun Microsystems, Inc. Non-blocking multiple phase clocking scheme for dynamic logic
US6157210A (en) * 1997-10-16 2000-12-05 Altera Corporation Programmable logic device with circuitry for observing programmable logic circuit signals and for preloading programmable logic circuits

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4057741A (en) * 1974-01-31 1977-11-08 Lasag S.A. Logic circuit for bistable D-dynamic flip-flops
JPH02277315A (ja) * 1989-04-18 1990-11-13 Toshiba Corp Cmos論理回路
JPH07288465A (ja) * 1994-04-18 1995-10-31 Hitachi Ltd 半導体集積回路装置
JPH0884065A (ja) * 1994-09-14 1996-03-26 Hitachi Ltd 半導体集積回路装置
JPH09232942A (ja) * 1996-02-22 1997-09-05 Hitachi Ltd 半導体論理回路
WO1998006177A1 (en) * 1996-08-05 1998-02-12 Fujitsu Limited Combined logic gate and latch

Also Published As

Publication number Publication date
GB2344008A (en) 2000-05-24
DE19854994A1 (de) 2000-05-25
GB2344008B (en) 2000-10-04
US6369611B1 (en) 2002-04-09
GB9927556D0 (en) 2000-01-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19624270C2 (de) Komplementärtaktgenerator zum Erzeugen von Komplementärtakten
DE4326134B4 (de) Eingangswechseldetektorschaltung
DE10063307B4 (de) Auffangschaltung für Daten und deren Ansteuerungsverfahren
DE3050199C2 (de) Logikschaltung
DE2522797C3 (de) Flip-Flop-Schaltung
DE2406662B2 (de) Frequenzteilerschaltung
DE69109888T2 (de) Taktfrequenzverdoppler.
DE69121175T2 (de) Flipflop-Schaltung mit einem CMOS-Hysterese-Inverter
DE1953975B2 (de) Hochgeschwindigkeits-Mehrphasengatter
DE4214981A1 (de) Asynchrone Logikschaltung für den 2-Phasen-Betrieb
EP1188237B1 (de) Flipflop-schaltungsanordnung
DE68922506T2 (de) Frequenzteilerschaltung.
DE3001389A1 (de) Schaltungsanordnung in integrierter schaltungstechnik mit feldeffekttransistoren
DE19854994B4 (de) Getaktete Logigschaltung
DE2833211C2 (de) Asynchroner binärer Vorwärts-Rückwärtszähler
DE69522498T2 (de) Signalübertragungsverfahren, Signalübertragungsschaltkreis und dafür geeigneter integrierter Halbleiterschaltkreis
DE1537236B2 (de) Im Takt geschalteter ein und ruck stellbarer FUp Flop
DE69804287T2 (de) Programmierbare Teilerschaltung
EP2676367B1 (de) Schieberegister und einer-aus-vielen-schieberegister
DE2853517A1 (de) Vielstufige logikschaltung
DE69804286T2 (de) Teilerschaltung zum Teilen durch gerade Zahlen
DE69018343T2 (de) Präzisionszeitschaltung.
DE2332431A1 (de) Flip-flop
DE3531599C2 (de)
DE10013633A1 (de) Statischer Frequenzteiler mit umschaltbarem Teilerverhältnis

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee