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DE19852090A1 - Anlage zur Graphitisierung von Graphitelektroden-Rohlingen - Google Patents

Anlage zur Graphitisierung von Graphitelektroden-Rohlingen

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DE19852090A1
DE19852090A1 DE1998152090 DE19852090A DE19852090A1 DE 19852090 A1 DE19852090 A1 DE 19852090A1 DE 1998152090 DE1998152090 DE 1998152090 DE 19852090 A DE19852090 A DE 19852090A DE 19852090 A1 DE19852090 A1 DE 19852090A1
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DE
Germany
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contact plates
connection
carriage
plant
electrode
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DE1998152090
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English (en)
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DE19852090C2 (de
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Nils Bardahl
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Flohe GmbH and Co
Original Assignee
Flohe GmbH and Co
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/06Electrodes
    • H05B7/08Electrodes non-consumable
    • H05B7/085Electrodes non-consumable mainly consisting of carbon

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Abstract

Eine Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Ofeneinheiten (21, 21'...) umfassende Anlage zur Graphitisierung von Elektroden-Rohlingen (41, 42), die zwischen sich an Widerlagern (61', 62') abstützenden rückwärtigen Kontaktplatten (511', 521') und einer dagegen unter der Einwirkung von sich an Widerlagern (61, 62) abstützenden Anstellzylindern (51, 52) anstellbaren frontseitigen, am Netz liegenden Kontaktplatten (511, 521) eingespannt werden, wobei die Kontaktplatten (511, 521 u. 511', 521'), die Anstellzylinder (51, 52) und Energieeinspeisungseinheit von Ofeneinheit zu Ofeneinheit umsetzbar sind, wird Anlagenkosten einsparend vorgeschlagen, zwischen den korrespondierenden Widerlagern (61 u. 61', 62 u. 62') über Flur verlaufende Zuganker (611, 611' u. 621, 621') vorzusehen und die Energieeinspeisungseinheit, die anschlußseitigen Kontaktplatten (511, 521) sowie die Anstellzylinder (51, 52) einerseits und die rückwärtigen Kontaktplatten (511', 521') andererseits entlang der Anlage verfahrenbaren Wagen (81, 83) überhebbar zuzuordnen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Graphitisierung von Graphitelektroden- Rohlingen, bestehend aus einer Mehrzahl von im Abstand voneinander nebeneinander angeordneten Graphitisierungsöfen, die jeweils von zwei im Abstand voneinander, ne­ beneinander angeordneten Elektrodenaufnahmen in Gestalt von im Abstand voneinan­ der hintereinander in Sockeln anstellbeweglich gelagerten Kopfelektroden gebildet wer­ den, zwischen denen der Rohling eingespannt wird, mit auf die anschlußseitigen Kopfe­ lektroden zur Einwirkung kommenden, an die Verbindung zur Energieeinspeisung her­ stellenden Hochstromseilen liegenden Kontaktplatten, auf die sich an einem Widerlager abstützende, anstellbare Hydraulikzylinder zur Einwirkung kommen, und auf die von der Anschlußseite abgekehrten Seite befindlichen korrespondierenden Kopfelektroden einwirkenden, sich unmittelbar an einem Widerlager abstützenden, leitend miteinander verbundenen Kontaktplatten, mit der Möglichkeit des Umsetzens der Hydraulikzylinder einschließlich der anschlußseitigen Kontaktplatten sowie der rückseitigen Kontaktplat­ ten von Graphitisierungsofen zu Graphitisierungsofen.
Soweit nach dem Stand der Technik die Umsetzbarkeit des Energieeinspeisungssystems von einer Ofeneinheit zur nächsten Ofeneinheit vorgesehen ist, ist dafür eine hinrei­ chende Bodenfreiheit für das Umsetzen des Einspeisungssystems erforderlich. Das macht allerdings eine nur unter erheblichem Aufwand herbeiführbare, dementsprechend massive Auslegung der beidends der Ofeneinheiten ausgebildeten Widerlager für die Druckaufnahme bei angestellten Anstellzylindern erforderlich. Bei Öfen mit einer sta­ tionären Energieeinspeisung wird dieser auf die Auslegung der Widerlager abhebende Aufwand dadurch reduziert, daß zwischen den beidends vorgesehenen Widerlagern Zuganker vorgesehen werden, die schwächer dimensionierte Widerlager zulassen. Die sich über Flur erstreckenden Zuganker lassen nach dem Stand der Technik allerdings das Umsetzen eines Energieeinspeisungssystems von einer Ofeneinheit zur nächsten Ofeneinheit nicht zu.
Ausgehend vom Stand der Technik lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Lö­ sung zu konzipieren, die auch bei der Verwendung von eine schwächere Auslegung der Widerlager ermöglichenden Zugankern zwischen gegenüberliegenden Druckaufnahme- Widerlagern das Umsetzen einer Energieeinspeisungseinheit von einer Ofeneinheit zur nächsten Ofeneinheit ermöglicht.
Die Aufgabe wird mit einer gattungsgemäßen Anlage gelöst, die dadurch gekennzeich­ net ist, daß bei sich zwischen den korrespondierenden Widerlagern erstreckenden, über Flur verlaufenden Zugankern die Hydraulikzylinder mit den anschlußseitigen Kontakt­ backen einem entlang der Anlage verfahrbaren Wagen zugeordnet werden, in den die von den Kontaktplatten ausgehenden Hochstromleitungen auslaufen, die über zuschalt­ bare Kontakte an entlang der Anlage verlaufende Stromschienen anschließbar sind.
Die erfindungsgemäße Lösung eröffnet auch bei sich zwischen den Druckaufnahmela­ gern erstreckenden, über Flur verlaufenden Zugankern die Möglichkeit des Umsetzens ein und derselben Energieeinspeisungseinheit von einer Ofeneinheit zu nächsten Ofen­ einheit, also die Möglichkeit bei einer aus einer Mehrzahl von Graphitisierungsöfen bestehenden Graphitisierungsanlage einerseits bei der Ausbildung der Druckaufnahme- Widerlager kostensparend vorzugehen und andererseits dann auch energieeinspeisungs­ seitig auf die kostensparende Lösung zurückzugreifen.
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 5.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines in ganz schematischer Weise wiederge­ gebenen Ausführungsbeispiels weitergehend erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Anlage in Draufsicht, abgebrochen,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Anlage in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht der Anlage in Richtung des Pfeiles III in Fig. 2, abgebrochen.
Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung von einer abgewandelten Anlage.
In Fig. 2 ist mit 11 das Fundament bzw. der Hallenboden der Anlage bezeichnet, das sich über die Länge der in Fig. 1 abgebrochen dargestellten Anlage erstreckt. Auf die­ sem Fundament 11 sitzen im Abstand voneinander nebeneinander Ofeneinheiten 21, 21', 21". . . auf. Diese Ofeneinheiten werden von jeweils zwei im Abstand voneinander nebeneinander ausgebildeten Elektrodenaufnahmen 211, 212 gebildet, die von jeweils zwei im Abstand voneinander hintereinander auf dem Hallenboden 11 bzw. dem Fun­ dament aufsitzenden Lagerböcken 2111, 2112 bzw. 2121, 2122 gebildet werden, in de­ nen Kontaktstücke 311, 312 bzw. 321, 322 anstellbeweglich gelagert sind, zwischen die die zu graphitisierenden Rohelektrodensätze 41, 42 eingefügt werden, die sich gegen­ über dem Fundament bzw. Hallenboden 11 über eine Schüttung 111 abstützen.
Auf die Kontaktstücke 311, 312 und 321, 322 wirken Kontaktplatten 511, 511' bzw. 521, 521' ein, von denen die auf der von der Einspeisung abgekehrten Seite befindli­ chen Kontaktplatten 511' und 521' leitend mit einander verbunden sind (53). Die ein­ speisungsseitigen Kontaktplatten 511 und 521 sind Anstellzylindern 51 und 52 zuge­ ordnet, über die der für die Graphitisierung erforderliche Kontaktdruck auf die Rohelek­ troden 41, 42 aufgebracht wird. Die in diesem Zusammenhang erforderlichen Widerla­ ger 61, 61' bzw. 62, 62' sind durch Zuganker 611, 611' bzw. 621, 621' verbunden. Die­ se Zuganker 611, 611' und 621, 621' verlaufen im Abstand vom Hallenboden 11 ober­ halb des Hallenbodens.
Nach der Erfindung ist für die Gesamtanlage kostensparend eine einzige Energieein­ speisungseinheit vorgesehen, also eine von Ofeneinheit zu Ofeneinheit umsetzbare Ein­ speisungseinheit (Doppelpfeil A in den Fig. 1 und 3). Die Einspeisungseinheit wird von einem entlang, sich über die Länge der Anlage erstreckenden Stromschienen 71, 72 verfahrbaren Wagen 81 gebildet, an dem die Anstellzylinder 51, 52 mit den vor Kopf befindlichen Kontaktplatten 511, 521 gemeinsam überhebbar (Doppelpfeil B in Fig. 2) abgehängt sind (82, 82'). Die Kontaktplatten 511, 521 sind über Bestandteil des Wagens 81 bildende Schalter 73, 74 zu den Stromschienen 71, 72 zuschaltbar, die mit den Schaltern 73, 74 durch Hochstromseile 76, 77 verbunden sind. Die Kontaktplatten 511 und 521 auf der von der Einspeisung abgekehrten Seite sind synchron mit dem einspei­ sungsseitigen Ensemble 51, 511, 52, 521 am Wagen 71 überhebbar (Pfeil B' in Fig. 2) angeordnet.
Sind die Rohelektroden in einer Ofeneinheit, z. B. 21', graphitisiert, werden zunächst die an den Stromschienen 71, 72 liegenden Schalter 73, 74 abgeworfen, sodann wird der von den Anstellzylindem 51, 52 auf die Elektroden aufgebrachte Kontaktdruck aufge­ hoben, anschließend werden das einspeisungsseitige Ensemble 51, 52, 511, 521 und die auf der von der Einspeisung abkehrten Seite befindlichen Kontaktplatten 511', 521' überhoben und in überhobenem Zustand gemeinsam zur nächsten, mit Rohelektroden belegten Ofenanlage, z. B. 21", überführt (Pfeil A' in Fig. 1), wo sie wiederum in Funktionsstellung abgesenkt werden, über die Anstellzylinder 51, 52 der Kontaktdruck auf die in dieser Ofeneinheit befindlichen Rohelektroden aufgebracht wird und die Schalter 73, 74 wieder an die Stromschienen 71, 72 gelegt werden, so den nächsten Graphitisierungsvorgang in dieser Ofeneinheit herbeiführend.
Die einspeisungsseitig entlang der Anlage verlaufenden Stromschienen 71, 72 sind unter Einfügung von Isolatoren 14, 14' aufgeständert (13). Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 verfährt der Wagen 71 auf der oberen Stromschiene 71. Bei der aus Fig. 4 entnehmbaren Variante hat der Wagen 71' eine eigenständige, parallel zu den Stromschienen 71, 72 verlaufende Fahrbahn 14. Integriert ist in den Wagen 71 bzw. 71' natürlich dann auch ein nicht dargestellter Druckmittelanschluß für die Anstellzylinder 51, 52 sowie ein noch erforderlicher Kühlmittelanschluß, Anschlüsse, die mit bei den einzelnen Ofeneinheiten ausgebildeten Zapfstellen verbunden werden oder aber in mit dem Wagen 71 bzw. 71' mitlaufende Schleppleitungen übergehen können.

Claims (6)

1. Anlage zur Graphitisierung von Graphitelektroden-Rohlingen, bestehend aus einer Mehrzahl von im Abstand voneinander nebeneinander angeordneten Graphitisie­ rungsöfen, die jeweils von zwei im Abstand voneinander, nebeneinander angeord­ neten Elektrodenaufnahmen in Gestalt von im Abstand voneinander hintereinan­ der in Sockeln anstellbeweglich gelagerten Kopfelektroden gebildet werden, zwi­ schen denen der Rohling eingespannt wird, mit auf die anschlußseitigen Kopfelek­ troden zur Einwirkung kommenden, an die Verbindung zur Energieeinspeisung herstellenden Hochstromseilen liegenden Kontaktplatten, auf die sich an einem Widerlager abstützende, anstellbare Hydraulikzylinder zur Einwirkung kommen, und auf die von der Anschlußseite abgekehrten Seite befindlichen korrespondie­ renden Kopfelektroden einwirkenden, sich unmittelbar an einem Widerlager ab­ stützenden, leitend miteinander verbundenen Kontaktplatten, mit der Möglichkeit des Umsetzens der Hydraulikzylinder einschließlich der anschlußseitigen Kon­ taktplatten sowie der rückseitigen Kontaktplatten von Graphitisierungsofen zu Graphitisierungsofen, dadurch gekennzeichnet, daß bei sich zwischen den korre­ spondierenden Widerlagern erstreckenden, über Flur verlaufenden Zugankern die Hydraulikzylinder mit den anschlußseitigen Kontaktplatten einem entlang der Anlage verfahrbaren Wagen überhebbar zugeordnet sind, in den die von den Kontaktplatten ausgehenden Hochstromleitungen auslaufen, die über zuschaltbare Kontakte an entlang der Anlage verlaufende Stromschienen anschließbar sind.
2. Anlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen synchron zum die Hydrau­ likzylinder und die anschlußseitigen Kontaktplatten tragenden Wagen verfahren­ baren, die rückseitigen Kontaktplatten tragenden Wagen, an dem die Kontaktplat­ ten überhebbar sind.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, gekennzeichnet durch an sich entlang der Anlage erstreckenden Laufschienen verfahrbar abgehängte Wagen.
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Stromschienen die Laufschiene für den anschlußseitigen Wagen bildet.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch von den An­ stellzylindern zum Wagen verlaufende Druckmittel- und Kühlmittelleitungen.
6. Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittel- und Kühlmittelleitungen, ausgehend vom Wagen, in Schleppleitungen übergehen.
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