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DE19852858A1 - Lastentragvorrichtung für Hebezeuge - Google Patents

Lastentragvorrichtung für Hebezeuge

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DE19852858A1
DE19852858A1 DE1998152858 DE19852858A DE19852858A1 DE 19852858 A1 DE19852858 A1 DE 19852858A1 DE 1998152858 DE1998152858 DE 1998152858 DE 19852858 A DE19852858 A DE 19852858A DE 19852858 A1 DE19852858 A1 DE 19852858A1
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DE
Germany
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hook
load
housing
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load carrying
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DE1998152858
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Juergen Meissner
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MEISSNER KRANE GmbH
Original Assignee
MEISSNER KRANE GmbH
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/22Rigid members, e.g. L-shaped members, with parts engaging the under surface of the loads; Crane hooks
    • B66C1/34Crane hooks
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lasttragvorrichtung für alle Typen von Kranen zu entwickeln, die es ermöglichen, Lasten automatisch einzuhängen und abzulegen und die Lasthaken automatisch zu sichern. DOLLAR A Die Lösung der Aufgabe erfolgt mit einer Lastentragvorrichtung für Hebezeuge, bestehend aus einem Lasthaken (4) mit Hakensicherung (3) und eine Lasthakenaufhängung (1, 9), die dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Gehäuse (1) an dem ein Lasthaken (4) starr fixiert ist, mit einer Zuglasche (9) über ein im Gehäuse (1), verschiebbar angeordnete Zuglaschenwelle (11) horizontal oder vertikal kippbar verbunden ist, wobei eine Hakensicherung (3) über ein Gestänge (5) derart mit der verschiebbaren Zuglaschenwelle (11) verbunden ist, daß mit der horizontalen und vertikalen Kippbewegung des Gehäuses (1) und des Lasthakens (4) ein Öffnen und Schließen des Lasthakenmauls (15) erfolgt.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Lastentragvorrichtung für Hebezeuge gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Beim Transportieren und Bewegen von Lasten mittels Hebezeuge, z. B. mittels Kranen, werden die an den Kranhaken befestigten Lasten in der Regel manuell gesichert. Beim Abstellen der Lasten am Zielort erfolgt die Entsicherung auch manuell.
Beim Transport von Lasten in Bereiche, in denen die Bedienungskräfte aus Gründen der persönlichen Sicherheit weder die Sicherung noch die Entsicherung der Lasten vornehmen können, gibt es Ausnahmeregeln, die das Betreiben der Hebezeuge auch ohne Hakensicherung erlauben. Das betrifft vorrangig Branchen, in denen es erforderlich ist, Teile chemisch zu behandeln. Beispielsweise werden in Galvanisiereinrichtungen wie Verzinkereien die Teile nach vorgeschriebenen Technologien in verschiedene Bäder getaucht und zwischenzeitlich abgelegt. Da sich in den Bädern gefährliche chemische Lösungen, wie Säuren, Basen oder Cyanide befinden, ist ein Abhängen der Lasten durch Bedienungskräfte nicht möglich. Bei Unaufmerksamkeiten kann es bei diesen Arbeiten aufgrund der fehlenden Hakensicherung zu Anfällen und Havarien kommen, da sich die ungesicherten Lasten vom Lasthaken lösen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lasttragvorrichtung für alle Typen von Kranen zu entwickeln, die es ermöglicht, Lasten automatisch einzuhängen und abzulegen und die Lasthaken automatisch zu sichern und zu entsichern.
Die Lösung der. Aufgabe erfolgt mit einer Lasttragvorrichtung gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1.
Die erfindungsgemäße Lasttragvorrichtung ermöglicht vorteilhafterweise ein automatisches lastabhängiges Öffnen und Schließen des Lasthakens sowie das Ein- und Aushängen von Lasten. Vor der Lastaufnahme befindet sich der Lasthaken der erfindungsgemäßen Lastentragvorrichtung in horizontaler Position. Hierbei ist die Hakensicherung geöffnet. Aufgrund des günstigen Ausstellwinkels ist eine große Hakenmaulweite erreichbar, so daß ein Einführen in Zugösen oder Seilschlingen unproblematisch ist. Beim Anheben bewirken die Zugkräfte automatisch die Kippung des Lasthakens in eine vertikale Position und ein gleichzeitiges Verschließen des Lasthakenmaules mit der Hakensicherung. Die Sicherung ist gegen äußere Einwirkungen robust.
Beim Absetzen der Last bleibt der Lasthaken zunächst geschlossen und gesichert und wäre damit für einen neuen Hebevorgang bereit. Erst bei einem weiteren Herablassen der erfindungsgemäßen Lastentrag­ vorrichtung kippt der Lasthaken durch eine gezielte Schwerpunktverlagerung wieder in die horizontale Lage und öffnet dabei die Hakensicherung ohne menschliches Zutun. Nun kann automatisch die Freigabe der Last bzw. in der eingenommenen horizontalen Lage des Lasthakens eine neue Lastaufnahme erfolgen.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lastentragvorrichtung besteht darin, daß sie praktisch mit jedem Kran kombiniert und damit in vielen Branchen eingesetzt werden kann, in denen aufgrund unzugänglicher und gefährlicher Bereiche, wie in der Chemieindustrie, eine manuelle Bedienung bisher ausgeschlossen war.
Die Weiterbildung gemäß Anspruch 2, ein Gegengewicht oberhalb des Lastenhakens vorzusehen, unterstützt die automatische Kippbewegung in die horizontale oder vertikale Position des Lasthakens.
In den Ausführungen der Ansprüche 3 und 4 wird die Freigabe des Lasthakenmauls durch das Öffnen der drehbar auf einer Hakenwelle gelagerten Hakensicherung mittels eines Federzuges vorteilhafterweise unterstützt.
Gemäß der Ansprüche 5 bis 8 erfolgt die exakte Horizontal- und Vertikal-Kippung durch Anordnung eines Schiebebereiches im Gehäuse der Vorrichtung. Eine in diesen Bereich eingreifbare Sperre sichert die vertikale Position.
Gemäß der Ansprüche 9 und 10 ist die Verschiebung der Zuglaschenwelle im Schiebestück mit dem Öffnen und Schließen der Hakensicherung über ein Gestänge und den Verbindungswellen und der Hakenwelle vorteilhafterweise möglich.
Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung und eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Lastentragvorrichtung in vertikaler Position,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Funktion der Lastentragvorrichtung in Horizontal- Position und
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Funktion der Lastentragvorrichtung in Vertikal- Position.
In Fig. 1 ist die erfindungsgemäße Lastentrag­ vorrichtung schematisch in Seitenansicht dargestellt. Sie befindet sich in vertikaler Position, das heißt in der Position mit einer Last 18 (vgl. Fig. 3). Eine Zuglasche 9 weist am oberen Ende eine Kranbefestigung 13 auf. Die Kranbefestigung 13 ist so ausgeführt, daß sie praktisch an jedem Kran 14 befestigt werden kann. Das untere Ende der Zuglasche 9 greift in ein Gehäuse 1 ein, das mit einem Lasthaken 4 starr verbunden ist. Im Gehäuse 1 ist eine Zuglaschenwelle 11 angeordnet, auf die die Zuglasche 9 aufsitzt. Die Zuglaschenwelle 11 ist in einem ein Langloch aufweisendes Verschiebestück 6 verschiebbar geführt. Ein von der Zuglaschenwelle 11 ausgehendes Gestänge 6 ist über eine Verbindungswelle 16 mit einer Hakensicherung 3 drehbar verbunden. Die Hakensicherung 3 ist hierbei auf der Hakenwelle 17 ebenfalls drehbar bewegbar und öffnet und schließt dabei ein Lasthakenmaul 15 des Lasthakens 4.
In der Lastposition ist die Hakensicherung 3 geschlossen, das heißt, eine im Lasthakenmaul 15 einhängende Öse oder Seilschlaufe kann aus dem Lasthaken 4 nicht herausrutschen. Ein Federzug 7 dient dem Öffnen des Lasthakenmaules 15 durch Anziehen der Hakensicherung 3, wenn eine Sperre 8 mittels eines Betätigungsstückes 12 die Kippung in die horizontale Position freigibt. Ein im oberen Bereich des Gehäuses 1 lasthakenmaulseitig angeordnetes Gegengewicht 10 unterstützt bei Entlastung das Kippen in die Horizontal-Position. Die Sperre 8 dient der Fixierung der Vertikal-Position.
Fig. 2 und Fig. 3 zeigen schematisch den Funktions­ ablauf der erfindungsgemäßen Lastentragvorrichtung.
Die Lastentragvorrichtung befindet sich gemäß Fig. 2 in einer Horizontal-Position. Die Hakensicherung 3 ist geöffnet und gibt das Lasthakenmaul 15 des Lasthakens 4 zur Aufnahme einer Last 18 frei. Das Gegengewicht 10 am Gehäuse 1 stabilisiert die Horizontal-Position. Die Zuglaschenwelle 11 befindet sich an einem Ende des Schiebestückes 6. In dieser Position ist die Lastentragvorrichtung für die Aufnahme von Lasten bereit.
Fig. 3 zeigt ebenfalls in schematischer Darstellung die Vertikal-Position.
Die Zuglasche 9 ist mit ihrer Kranbefestigung 13 an einem Kran 14 befestigt. Durch die Bewegung des Kranes 14 in der Horizontal-Position ist der Lasthaken 4 in die an einer Last 18 vorhandenen Anschlagpunkte, wie Seile, Ösen usw. eingeführt worden. Bei einer Hubbewegung des Kranes 14 liegt der Lasthaken 4 an der Last 18 an. Bei einem weiteren Anheben wird die Federkraft des Federzuges 7, die an der Hakensicherung 3 wirkt, und die Wirkung des Gegengewichts 10 überwunden. Die Zuglaschenwelle 11 ändert hierbei ihre Lage im Schiebestück 6, so daß der Lasthaken 4 mit dem Gehäuse 1 in die vertikale Position gezogen wird. Durch das lastabhängige Verschieben der Zuglaschenwelle 9 innerhalb des Schiebestückes 6 schließt sich bei diesem Vorgang über das Gestänge 5, über die Verbindungswelle 16 und über die Hakenwelle 17 die Hakensicherung 3. Der Lasthaken 4 befindet sich nun in der vertikalen Position. Die Zuglaschenwelle 11 wird in dieser Stellung durch die Sperre 8 gesichert. Bei einer kurzfristigen Entlastung des Lasthakens 4, z. B. bei unbeabsichtigtem Absetzen oder Hängenbleiben der Last, verhindert die Sperre 8 ein Öffnen des Lasthakens 4. Die Last 18 bleibt gesichert. Das Entsichern und Öffnen der Hakensicherung 3 des Lasthakens 4 kann nur durch eine sichere Ablage der Last 18 erfolgen. Beim Absetzen der Last 18 wird der Lasthaken 4 entlastet. Eine weitere Senkbewegung hat zur Folge, daß das Gehäuse 1 mit dem Lasthaken 4, begünstigt durch das Wirken des Gegengewichtes 10, in die Horizontallage kippt. Beim Erreichen einer Kipplage bei einem Winkel von ca. 60° zwischen dem Gehäuse 1 und der Zuglasche 9 wird mittels eines an der Zuglasche 9 angebrachten Betätigungsstückes 12 die Sperre 8 entriegelt. Zusätzlich zieht der Federzug 7 die Hakensicherung 3 vom Lasthakenmaul 15, so daß der dann in der Horizontal-Position befindliche Lasthaken 4 für die nächste Lastaufnahme bereit ist.
Bezugszeichenliste
1
Gehäuse
3
Hakensicherung
4
Lasthaken
5
Gestänge
6
Schiebestück
7
Federzug
8
Sperre
9
Zuglasche
10
Gegengewicht
11
Zuglaschenwelle
12
Betätigungsstück
13
Kranbefestigung
14
Kran
15
Lasthakenmaul
16
Verbindungswelle
17
Hakenwelle
18
Last

Claims (10)

1. Lastentragvorrichtung für Hebezeuge, bestehend aus einem Lasthaken (4) mit Hakensicherung (3) und einer Lasthakenaufhängung (1, 9), dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse (1), an dem ein Lasthaken (4) starr fixiert ist, mit einer Zuglasche (9) über ein im Gehäuse (1) verschiebbar angeordnete Zuglaschenwelle (11) horizontal oder vertikal kippbar verbunden ist, wobei eine Hakensicherung (3) über ein Gestänge (5) derart mit der verschiebbaren Zuglaschenwelle (11) verbunden ist, daß mit der horizontalen und vertikalen Kippbewegung des Gehäuses (1) und des Lasthakens (4) ein Öffnen und Schließen des Lasthakenmauls (15) erfolgt.
2. Lastentragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (1) eine Gegengewicht (10) angeordnet ist.
3. Lastentragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakensicherung (3) auf einer am Gehäuse (1) befestigten Hakenwelle (17) drehbar gelagert ist.
4. Lastentragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) und lasthakenmaulseitig (15) die Hakensicherung (3) mit einem Federzug (7) verbunden sind.
5. Lastentragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuglaschenwelle (11) in einem am Gehäuse (1) befestigten Schiebestück (6) verschiebbar gelagert ist.
6. Lastentragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebestück (6) eine langlochartige Ausbildung aufweist.
7. Lastentragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (1) eine in das Schiebestück (6) eingreifende Sperre (8) angeordnet ist.
8. Lastentragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Zuglaschenwelle (11) ein Betätigungsstück (12) für die Entriegelung der Sperre (8) angeordnet ist.
9. Lastentragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (5) mit einem Ende drehbar an der Zuglaschenwelle (11) und mit dem anderen Ende drehbar an einer Verbindungswelle (16) gelagert ist.
10. Lastentragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakensicherung (3) gestängeseitig mit dem Gestänge (5) auf der Verbindungswelle (16) drehbar gelagert ist.
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